Das nächste Release aus dem Hause Moët Hennessy steht an: Dom Pérignon 2017kommt nun auf den Markt. Lange hat die Maison abgewogen, welcher Jahrgang zuerst erscheinen soll – 2016, 2017 oder doch 2018. Letztendlich ist es der Jahrgang 2017 geworden.

Wer im Weinberg und im Keller konsequent und präzise gearbeitet hat, wurde mit bemerkenswerter Qualität belohnt. Generell werden in der Champagne im Jahrgang 2017 die Cuvées mit einem höheren oder reinem Anteil an Chardonnay die Nase vorne haben. Dies kennen wir bereits von Jahrgängen wie 1997 oder 2007, und somit reiht sich der Jahrgang nahtlos in die 7er Reihe ein. Wer also gerne Chardonnay dominierte Champagner trinkt, kann sich freuen.

2017 - ein Jahrgang der Extreme

Rückblickend stellte 2017 die Champagne vor außergewöhnliche Herausforderungen. Ein massiver Frost im Frühjahr reduzierte die Erträge erheblich. Auf einen warmen Frühling folgte einer der heißesten Sommer der letzten Jahre. Zusätzlich sorgten wiederkehrende Regenfälle, insbesondere beim Pinot Noir, für enormen Krankheitsdruck. Vereinzelte Hagelereignisse im August verschärften die Situation weiter.

Diese Bedingungen erklären die für Dom Pérignon ungewöhnliche Cuvée-Zusammensetzung. Klassischerweise steht Dom Pérignon für eine ausgewogene 50/50-Verteilung von Chardonnay und Pinot Noir. Im Jahr 2017 jedoch dominiert der Chardonnay mit 61 Prozent deutlich und prägt den Charakter dieses Vintages entscheidend.

Es zählt nur, was sich im Glas zeigt

Am Ende zählt jedoch allein, was sich im Glas zeigt. Und hier ist Dom Pérignon erneut an die Grenzen gegangen, um den eigenen Qualitätsanspruch zu erfüllen und die Erwartungen der Liebhaber nicht nur zu halten, sondern zu übertreffen. Ein Dom Pérignon mit starkem Charakter, großer Präsenz und begrenzter Verfügbarkeit.

Preisbeispiel: 198 Euro (0,75 L)  bei maywines.com. Bewertung Parker: 95+ Punkte

Quelle: maywines.com