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Das Kremstal an der Donau in Niederösterreich ist ein perfektes Cool-Climate-Weinbaugebiet. Topografie, Böden, Klima und die Lebensader Donau sind dabei zentral. Kernpunkt ist aber eine überaus engagierte Winzerschaft, die akribisch an der Profilierung ihres Weintales feilt.

Neuer Kremstal-Auftritt „Das Beste liegt dazwischen“ (v. l.): Designerin Pamela Schmatz, Winzer Artur Toifl (Obmann-Stellvertreter des Regionalen Weinkomitees), Geschäftsführerin Christina Moser, Winzerin Marlies Hanke (Weingut Müller-Grossmann) und Obmann Leopold Müller. © Kremstalwein

Die Region liegt im Herzen und am Schnittpunkt von fünf exponierten Weinbaugebieten: Wachau, Kamptal, Traisental, Wagram – und mittendrin das Kremstal. Mit allen genannten Weinbaugebieten hat das Kremstal Schnittmengen, selbstbewusste Exponenten meinen sogar, es vereine das Beste von allen. Auf 2.250 Hektar gedeihen zu 60 Prozent Grüner Veltliner, gefolgt vom Riesling (11 Prozent).

Früh schon hatten sich die Kremstaler Weinbauvereine mit der Abgrenzung der Rieden und deren gesetzlicher Verordnung beschäftigt. Das Herkunftsprinzip ist Teil der Kremstaler DNA und führte letztlich schon im Jahr 2008 zur geschützten Herkunft Kremstal DAC und DAC Reserve (aktuell für Grünen Veltliner und Riesling). Damit waren in einem Aufwaschen wesentliche Vorarbeiten für eine mögliche Riedenklassifizierung geleistet, an der seit fast 15 Jahren vorsorglich gearbeitet wird. 

Rund um die alte Weinstadt Krems erstreckt sich das Weinbaugebiet Kremstal: das eigentliche Kremstal und die historische Stadt Krems nördlich der Donau, deren westlicher Stadtteil Stein direkt an die Wachau anschließt, die östlich anschließenden mächtigen Lösslagen sowie die Weinorte südlich der Donau rund um den Göttweiger Berg, auf dem das monumentale Stift Göttweig thront. Kremstal = Vielfalt pur!

Die Terrassen des Kremstales

Das Weinbaugebiet verfügt über zahllose, teils spektakuläre Weinbergterrassen, deren wahre Gewaltigkeit und Schönheit oft erst in Luftaufnahmen ersichtlich ist. Die zahllosen Viewpoints im Kremstal erlauben jedoch bereits atemberaubende Blicke, soweit das Auge reicht. „Insgesamt haben wir im Kremstal weniger ebene Flächen als in der Wachau“, lacht Leopold Müller, Chef des gleichnamigen Familienweinguts in Krustetten und Obmann des Regionalen Weinkomitees.

Im Norden hat der Kremsfluss in das enge Tal bei Senftenberg und Rehberg oft hochaufsteigende Steilterrassen in den Gföhler Gneis eingeschnitten, die mit Trockensteinmauern begrenzt sind; ebenso in Krems etwa an Pfaffenberg, Goldberg, Kögl, Wachtberg und Kreuzberg. Am südlichen Ufer der Donau und im Osten dominieren hingegen Hangböschungen oder von mächtigem Löss getragene Mauern. Bei den Terrassenlagen weist das Kremstal die höchste Dichte im Vergleich zu allen anderen Weinbaugebieten im Donauraum auf.

Biodiversität & „Nachhaltig Austria“

Kaum der Rede wert, dass im Kremstal sämtliche Rebflächen ohne Ausnahme begrünt sind und der Pflanzenschutz auf ein Minimum reduziert ist. Zahlreiche Betriebe sind bio-, einige auch biodynamisch zertifiziert, viele „Nachhaltig Austria“. Dazu trug auch Österreichs größte Qualitätsweingenossenschaft Winzer Krems Sandgrube 13 einiges bei, die parallel zur Umsetzung ihrer Megainvestition in komplett neue Betriebsanlagen ihre rund 700 Mitglieder in einem Aufwaschen zum „Nachhaltig Austria“-Zertifikat gecoacht hatte. 

Die Donau als zentrale Lebensader

Eine wichtige Rolle spielt die Donau, die das Gebiet auf etwa 200 Meter Seehöhe zweiteilt und dabei ihren temperaturausgleichenden Einfluss geltend macht. Die Wassermassen des Flusses wirken im Sommer kühlend, können bei einsetzender Kälte aber auch Wärme abgeben. Mit der Strömung der Donau entsteht eine ständige Luftzirkulation, welche die Spätfrostgefahr verringert.

Starke Familienbetriebe als pulsierende Lebensader 

Im Kremstal dominieren klassische Familienbetriebe und die Winzer Krems, der größte Qualitätsweinproduzent Österreichs mit einer Produktion von etwa 14 Millionen Flaschen pro Jahr. Etwa 700 Weinbauern bewirtschaften rund 1.200 Hektar Fläche und liefern ihre Trauben an Winzer Krems, die ihre Adresse – Sandgrube 13 – längst zur Marke erhoben haben. Mit einem Anteil von 50 Prozent ist die Genossenschaft sehr exportstark.

Die familiengeführten Weinbaubetriebe verfügen durch die Bank über eine gute Struktur, erweisen sich als überraschend krisenfest, sind innovativ und erzeugen Weine von oft herausragender Qualität. Darunter sind auch ausgesprochen große Betriebe wie Müller in Krustetten, Dockner in Höbenbach oder Nigl in Senftenberg. Von der Größe her eine Stufe darunter gibt es zahlreiche weitere Winzerbetriebe, die als wesentliches Rückgrat der Kremstaler Weinproduktion gelten dürfen.

Das Weingut der Stadt Krems befindet sich im Besitz derselben und hält auch einen Anteil am Weingut Stift Göttweig, für das die Kremser die gesamte Bewirtschaftung übernommen haben – vom Weingarten über den Keller bis zum Vertrieb. In Rohrendorf im Osten des Weinbaugebiets wiederum hat Lenz Moser seinen Sitz, das Unternehmen ist jedoch als reine Großkellerei tätig.

Next Generation im „Jungen Kremstal“

Rund 25 junge Winzer, die ihre Häuser bereits führen oder vertreten, bilden die Gruppe „Junges Kremstal“, sprühen vor Ideen und geben in vielen Belangen den Takt vor. Dieser Innovationsgeist zieht sich natürlich weiter in die eigenen Familienbetriebe. Vor der Zukunft der Weinbranche ist hier niemandem bange; die Sprache der Millennials und der Generation Z sprechen die Mädels und Jungs allemal, jene der jungen Influencer und TikToker sowieso. Coole Weinevents wie Pop Up-Weinbars, Afterwork im Weingarten oder Wine & Hike gehören dazu.

Perfektes Cool-Climate-Weinbaugebiet

Cool Climate mit viel Abwechslung – so könnte man die klimatischen Bedingungen im Kremstal zusammenfassen. Geprägt vom lebhaften Wechselspiel warmer, pannonischer Einflüsse aus dem Osten und kühlerer Strömungen aus dem Norden. Tagsüber erwärmt sich das Gebiet oft rasch, doch kühlende, vom höhergelegenen Waldviertel kommende Luftmassen sorgen für ausgeprägte Unterschiede zwischen Tag- und Nacht-Temperaturen, was bei der Traubenreife positiv auf die Aromabildung wirkt, und eine erfrischende Säure erhält.

Für die Anforderungen des Klimawandels zeigt sich das Kremstal bestens gerüstet. Dabei ist deutlich bemerkbar, dass einst eher als zweitrangig eingestufte Rieden, die nicht strikt südlich ausgerichtet sind, durch den Klimawandel stark aufgeholt haben. Mit der physiologischen Reife der Trauben gibt es im gesamten Kremstal schon lange keine Probleme mehr. Dies kommt mitunter auch Rebsorten zugute, die nicht in der DAC Herkunft erfasst sind, aber trotzdem prächtige Weine liefern, etwa Burgundersorten oder Rotweine.

 

Neun Ortswein-Herkünfte im Kremstal

Krems
Stein
Rohrendorf
Gedersdorf
Stratzing
Senftenberg
Furth
Höbenbach
Krustetten

 

Kremstaler Eventkalender 2026
18. und 19. April 2026: Krustettner Weinfrühling
25. und 26. April 2026: Weinfrühling Kremstal 
14. bis 16. Mai  2026: Steiner Weinfest
14. bis 17. Mai 2026: Rehberger Kellergassenfest
Mai – August 2026: Kremser (W)Einblicke: Offene Kellertüren bei wechselnden Winzern jeden Freitag & Samstag (13.00-18.00 Uhr)
27. Juni 2026: Weingut Müller – Bottle Beats, Krustetten
24. bis 26. Juli 2026: Kellergassenfest Höbenbach
28. & 29. August 2026: Weinfest am Eichbühel, Krustetten

Patrick Proidl, Senftenberg © Weingut Proidl
Alexander Türk, Stratzing © Flo Mitteregger
Martin Müller, Krustetten © Martina Siebenhandl
Christina Wess, Krems © Julius Hirtzberger
Maximilian Berger, Gedersdorf © Sophie Balber
Martin Nigl junior, Senftenberg © Weingut Nigl
Theres und Johanna Stoiber, Krems © Weingut Stoiber
Paul Edlinger, Furth/Palt © Weingut Edlinger
Philipp Bründlmayer, Grunddorf © Atelier Schulte
Herbstnebel über der Donau und Raureif, hoch drüber Stift Göttweig © RWK Kremstal/Robert Herbst
Weinfest am Eichbühel: Fixpunkt im Kremstaler Eventkalender, heuer am 28. & 29. August © Weingut Müller
Leopold Müller ist Winzer im Kremstal und Obmann des Regionalen Weinkomitees. © Martina Siebenhandl
Martin Moser, Rohrendorf © Weingut Moser
Silke Mayr, Droß © Weingut Mayr
Blick über die Toprieden Ehrenfels und Hochäcker zur Ruine Senftenberg © ÖWM / WSNA
Die Spitzenried Gotschelle in Furth, dahinter thront Stift Göttweig © RWK Kremstal/Robert Herbst
© RWK Kremstal/Robert Herbst