Mehr Frauen an den Herd! Das ist keine frauenfeindliche Ansage, sondern ein positiver Trend. Immer mehr Frauen rücken verdient ins Rampenlicht der Branche. Vinaria nennt die besten und interessantesten Köchinnen Österreichs. Die Reihenfolge ist KEINE WERTUNG.

Theresia Palmetzhofer. Eine beeindruckende Liste an Stationen hat die Vierhaubenköchin hinter sich: Etwa das AOC in Kopenhagen und das Arzak in San Sebastián. Besonders prägend war ihre Arbeit als Souschefin im Restaurant von Konstantin Filippou mit zwei Michelin-Sternen. 2016 kehrte sie in den Betrieb der Eltern in Neuhofen an der Ybbs retour und formte im Gasthaus zur Palme ihren eigenen kulinarischen Kosmos. Mit Experimentierfreude zaubert die Chefin daraus ausdrucksstarke Kreationen ohne Firlefanz: Steirische White-Panter-Garnelen paart sie mit Mango, Pfefferoni und Krustentierschaum, der Sika-Hirsch kommt bodenständiger mit Sellerie, Schupfnudeln, Johannisbeeren.

Johanna Maier. Eine Legende unter den österreichischen Köchinnen. Bei renommierten Köchen wie Hans Haas in München und Jean-Georges Vongerichten in New York holte sie sich Inspiration, bis sie sich im Elternbetrieb ihres Mannes Dietmar Maier, im Gasthof Hubertus in Filzmoos, bis in die Oberliga kochte. Heute widmet sich Johanna Maier ihrer Gewürzlinie, ihrer Kochschule und privaten Dinners im kleinen Kreis.

Lisl Wagner Bacher. Sie war und ist die Grande Dame der heimischen Kochszene. Über Jahrzehnte hinweg setzte sie Maßstäbe in der Küche. Das Gasthaus ihres Vaters baute sie gemeinsam mit ihrem Mann Klaus Wagner zu einer der ersten Adressen des Landes auf. Tradition mit Stil, immer mit großartigem Handwerk und einer sympathischen Noblesse, gleichzeitig leichtfüßig mediterran – so könnte man ihr Wirken zusammenfassen. Schon vor Jahren übergab sie die Leitung der Küche an ihren Schwiegersohn Thomas Dorfer.

Parvin Razavi. Mit acht Jahren übersiedelte sie vom Iran mit ihrer Familie nach Wien. Ihre Liebe zur persischen Küche entfachte sich in der Küche ihrer Mutter, ihre kulinarische Karriere begann sie als erfolgreiche Foodbloggerin mit thx4cooking. Seit 2021 ist Parvin Razavi als Creative Head Chef im Wiener Restaurant &flora aktiv, wo sie ihre eigene unverwechselbare kulinarische Handschrift entwickelt hat. Ihren Kochstil beschreibt sie mit Leichtigkeit: „Ich koche aus dem Herzen. Die Komplexität meiner Gerichte muss nicht sichtbar, sondern fühlbar sein.“ Newcomerin des Jahres 2023 bei Gault&Millau, derzeit hält sie bei drei Hauben.    

Ethel Hoon. Eine talentierte Köchin mit Wurzeln in Singapur. Im Dezember 2019 übernahm sie gemeinsam mit Jakob Zeller die Leitung des Restaurants Klösterle in Zug am Arlberg, mit vier Hauben gewürdigt. Dann verabschiedeten sie sich vom Arlberg, nun haben sie ein neues Projekt: Das Pramol Alto in Eppan (Südtirol) war als Pop-up geplant, sie behalten es aber und eröffnen das Lokal im April runderneuert.

Milena Broger. Aufgewachsen im Bregenzerwald, bildete sie ihre kulinarischen Fähigkeiten während Praktika in Japan, Italien und Dänemark aus. Drei Jahre als Leiterin der Küche des Restaurants Klösterle in Zug am Arlberg ließen sie zu einer der besten jungen Spitzenköchinnen im deutschsprachigen Raum reifen.

Marina-Selina Sapper. Schon nach kurzer Zeit kann die Tirolerin auf einen beeindruckenden Weg zurückblicken. Sie war als Souschefin in den beiden 2-Sternerestaurants 180° by Matthias Diether in Tallin und im Amelia by Paulo Airaudo in San Sebastián erfolgreich. Damit ist noch lange nicht Schluss. Zuletzt bewies sie ihre Fähigkeiten im Mesnerhaus im Salzburger Lungau. Maria und Josef Steffner luden sie zu einer außergewöhnliche Veranstaltungsreihe als Gastköchin ein.

Anna Kalteis. Die jüngste Sterneköchin Österreichs. Nach renommierten Restaurants wie dem Landhaus Bacher und dem IGNIV in der Schweiz erkochte sie mit nur 23 Jahren ihren ersten Michelin-Stern im Blue Mustard in Wien. Danach rief sie mit ihrem Partner ihr eigenes kulinarisches Projekt ins Leben: die Kochnomaden, die nachhaltige, regionale Pop-up-Events organisierten. Derzeit ist Anna Kalteis auf Babypause.

Elisabeth Grabmer. Die Inhaberin und Küchenchefin der Waldschänke in Grieskirchen hat sich das Kochen autodidaktisch beigebracht. Mit der Begeisterung für das Kochen wurde sie auf einem Bauernhof, wo sie schon früh mithalf, angesteckt – und von ihrer Schwiegermutter, die die damalige Jausenstation Waldschänke leitete. Heute führt sie mit ihrem Sohn Clemens die Küche. Zwischen Klassik und Moderne tänzelt das Duo gekonnt hin und her, Basis sind die besten Lebensmittel der Region.

Clara Aue. Die studierte Historikerin nahm ein paar Umwege, bis sie ihre Berufung in der Gastronomie fand. Dann ging es aber schnell. Nach Stationen in renommierten Wiener Häusern (Le Salzgries, Labstelle) übernahm sie 2019 die Küchenleitung im Biohotel Gralhof am Weißensee. Vom Gault&Millau 2022 wurde sie bereits als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet. 2025 wechselte sie zurück in ihre Heimatstadt Wien in das Heu & Gabel. Im Lokal am Meidlinger Markt serviert sie Traditionelles mit Twist.

Agnes Karrasch. Das legendäre Steirereck in Wien, das Vendôme nahe Köln, der Molekularküchentempel Disfrutar in Barcelona und die abgelegene Kulinariksensation Koks auf den Färöer-Inseln stehen in ihrer Vita, außerdem wurde sie Kochweltmeisterin. Ihr Weg wurde von einem Kamerateam in der Dokumentation „She Chef“ nachgezeichnet, der 2023 in die Kinos kam. Der Film hinterfragt traditionelle Rollenbilder in der Gastronomie.

Viktoria Fahringer. Restaurant- und Hotelinhaberin von Viktorias Home, jüngste Haubenköchin Österreichs, Kochschule, sie tritt im Fernsehen auf, ihr Kochbuch und der gleichnamige Dokumentarfilm Meine Tiroler Welt sind erschienen, sie betreibt ihre eigene YouTube-Kochshow Hey’ Viktoria und hat weltweit Gastauftritte – ganz schön viel, was die junge Powerfrau bereits umgesetzt hat. 2019 übernahm sie außerdem den Tiroler Hof ihrer Eltern in Kufstein.

Verena Stattmann. Sie ist die Aufsteigerin in Österreich. Nicht nur, was die Höhenmeter ihres Arbeitsplatzes auf 1.930 Metern betrifft, mit einem Michelin-Stern und vier Gault&Millau-Hauben kochte sie sich in die oberste Liga. Als Chef de Cuisine der Austria Stuben im Gourmet & Wine Hotel Austria in Obergurgl punktet die Kärntnerin mit feinem Handwerk und ungewöhnlichen Kombinationen. Nicht der Einsatz der teuersten Zutaten zählt für sie, sondern die Kunst, aus jedem Produkt das Beste herauszuholen.

Franziska Hiller. Die Küchenchefin des Schwanen in Bizau im Bregenzerwald wurde mit drei Hauben, einem Grünen Stern und dem Bib Gourmand von Michelin ausgezeichnet. Basierend auf der Ernährungslehre von Hildegard von Bingen krempelte sie schon vor 20 Jahren mit Antonia Moosbrugger, der damaligen Küchenchefin und Chefin des Hotels, den Küchenstil um. Später wurde daraus die „Wilde Weiber Küche“, eine konsequent pflanzenbasierte Küche, in der Fleisch eine Nebenrolle spielt. Wichtige Zutaten kommen aus dem Hausgarten: Kräuter, Kohl, Pak Choi, Beeren, Obst und vieles mehr. „Im Einklang mit der Natur zu arbeiten ist weder weiblich noch männlich“, meint Franziska Hiller, „das ist einfach nur vernünftig.“

Eveline Wild. Bereits mit 22 wurde sie Chef-Patissière im Hotel Schwarz in Mieming, weitere Chefpositionen als Patissière hatte sie im Hotel Central in Sölden und im Steirereck in Wien. 2001 krönte sich die Tirolerin zur Konditorweltmeisterin. Seit 2012 war sie laufend im TV bei „Frisch gekocht“ im ORF und im ZDF bei „Deutschlands bester Bäcker“ mit Johann Lafer zu sehen. 2017 wurde sie vom Gault&Millau als Patissière des Jahres ausgezeichnet. Zu Hause ist Eveline Wild im steirischen St. Kathrein am Offenegg im Almenland, mit ihrem Partner Stefan Eder führt sie dort das Hotel Der Wilde Eder. Die Küche wird aktuell mit drei Hauben bewertet. Eveline ist für die süßen Seiten verantwortlich. Sie hält Backkurse und kreiert verführerische Desserts und Pralinen aus ausgewählten regionalen Zutaten.

Noemi Krondorfer. on Gault&Millau wurde sie als Patissière des Jahres 2022 ausgezeichnet. Seit März 2025 ist sie ein wichtiger Teil des Teams von Susanne Dorfer-Bacher sowie 5-Hauben- und 2-Sterne-Koch Thomas Dorfer im Landhaus Bacher im niederösterreichischen Mautern. Noemi Krondorfers Weg war kein geradliniger. Mit 18 Jahren begann sie eine klassische Kochlehre im Schwarzen Kameel in Wien. Dort kam sie auch mit der Patisserie in Berührung. Weitere hochwertige Stationen folgten: das Artner auf der Wieden, das Volée in Wien, das Stüva in Ischgl unter 5-Hauben-Koch Benjamin Parth, wo sie die Patisserie führte. Es folgen das Noble Savage, das Babel Babel in Nizza und das Joseph Brot, wo sie als Creative Director arbeitete. All diese Stationen gaben ihr Inputs, um ihren eigenen Stil zu kreieren: reduziert, raffiniert, reflektiert.

Jaimy Reisinger. Fast wäre sie Tätowiererin wie ihr Vater geworden. Er riet ihr aber, vorher eine andere Ausbildung zu machen. Und das war gut so, denn in der Patisserie fand sie ihre Berufung. Ihr Ziel war klar: Sie wollte in die gehobene Gastronomie. Eine wichtige Station waren ihre drei Jahre im Artis von Philipp Dyczek, der einzige Grazer Sternekoch. In dieser Zeit wurde sie 2023 auch zur Patissière des Jahres ausgezeichnet. Die Station bei Hubert Wallner im Gourmetrestaurant am Wörthersee bis Herbst 2024 gab ihr weitere wichtige Impulse mit. Doch dann wollte sie neue Wege beschreiten. 2024 gründete sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Viktoria Fahringer, Sandra Scheidl und Helena Jordan das „Kuliktiv“ – eine Plattform für Kooperation, Förderung und Zusammenhalt in der Gastronomie. Patisserie beschreibt Jaimy als künstlerische Ausdrucksform – kombiniert mit perfekter Technik, Emotionen und Geschichten, die über den Gaumen erzählt werden.

Ari Martínez. „Tagsüber Pommes und Hot Dogs, abends authentische mexikanische Küche – der Spagat ist verrückt, aber wir lieben es!“ Das sagt Ari Martínez, Küchenchefin und Inhaberin von Aris Cantina. Gemeinsam mit Johannes Mantler betreibt sie das kleine Restaurant in einem Freibad im niederösterreichischen Absdorf. Ihre Gäste lieben die original mexikanischen Aromen und die Balance aus Säure, Chili und Frische. Spezialität ist ihre Ceviche – eine Kombination aus bestem Fisch mit regionalen Zutaten, Fusionsküche vom Feinsten. Für Abwechslung ist gesorgt, alle drei, vier Wochen gibt es eine neue Speisekarte. „Mexikanische Küche ist niemals langweilig!“, sagt Ari. Was sie zu einer großartigen Gastgeberin macht, ist ihr gutes Gedächtnis. Sie erinnert sich an jede Vorliebe ihrer Gäste. Wenn sie kommen, serviert sie genau das, was sie glücklich macht. „Das ist für mich wahre Gastfreundschaft.“ Emotionen und Wohlfühlen spielen in ihrer Welt eben eine große Rolle. Das Restaurant beschreibt sie deshalb als Ort der Begegnung, des Lachens und des gemeinsamen Genießens.

Lisa Machian. In Paris sammelte sie im hochdekorierten Restaurant L’Astrance und in mehreren Bistros Erfahrungen. Weiter ging es mit einer Cateringfirma im Modebereich, die sie mit einem Bekannten als Investor aufgebaut hat. „Eine sehr bereichernde Zeit, aber auch wahnsinnig anstrengend“, sagt Lisa Machian. Mit ihrem Mann Arnaud Champetier ging sie schließlich nach Wien und eröffnete das Café Caché. Ihre Küche beschreibt sie mit den Worten „fun, natürlich, delicious, wohlwollend, einfach.“ Österreich, französische Elemente und Ideen aus England fließen in die Gerichte ein. Den ganzen Tag ist der Herd warm: Vom Frühstück über Mittag mit bodenständigen Gerichten bis zum Abend – hier kommen immer wieder überraschende Geschmäcker auf die Teller. Beispiel? Oeuf, Bergamottenmayo und Algenchips oder Forelle mariniert und geflämmt, Kohlrabi, Pak Choi und Sesamsauce.

Katrin Wondra. Bunt ist ihr Restaurant Maka im 7. Bezirk, genauso farbenfroh wie ihr Leben. Zuerst versuchte sie sich im Modebereich. Mit 15 Jahren bewarb sich sie sich für eine Praktikumsstelle bei Vivienne Westwood in London, wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und begann mit 18 ihren ersten Job. Eineinhalb Jahre arbeitete sie an Viviennes Seite. Das Praktikum war unbezahlt, daher arbeitete sie nachts in einer Gypsy-Jazzbar, um ihr Leben zu finanzieren. Sie merkte schnell, dass sie hier ein Zuhause gefunden hatte. Nach mehreren Stationen in der Gastro startete sie das Maka mit ihrem Partner Max Hauf, der sich in einer Ausbildung in Japan die Tiefenschärfe holte. Auf der Maka-Karte stehen Tapas und Ramen, die saisonale Zutaten mit japanischen Einflüssen verbinden.

Anja Petschauer. Traumlage am Ossiacher See. In der Stiftsschmiede, einer ehemaligen Schmiede, schüren Florian Satran und Anja Petschauer zusammen das Herdfeuer für die bekannte Fischküche. Für Anja ist Kochen eine Berufung – es ist Ausdruck von Emotion und Verbundenheit mit der Region. Eine moderne, ehrliche und zutiefst kärntnerische Küche mit Liebe zum Detail ist ihr wichtig.

Alexandra Labenbacher-Konecny. Das 400 Jahre alte Wirtshaus Beringer ist ein lebendiger Ort der Begegnung geblieben. Küchenchefin Alexandra Labenbacher-Konecny und ihre Mama harmonieren perfekt, Beispiel dafür ist „brutal lokal“ im „Gmoa Keller“. 30 Personen nehmen an einer langen Tafel Platz und werden in acht Gängen in eine andere Welt entführt. Zirkus, Märchen oder Weltraum waren die Themen der letzten Jahre. Raffiniert regionale Menüs ganz ohne weit gereiste Zutaten wie Schokolade, Pfeffer oder Zitrusfrüchte. Abseits der Menüserie trifft im Wirtshaus Beringer Innovation auf Tradition. Am Wochenende gibt’s das traditionelle Beringer Ofenbratl und unter der Woche wird saisonales Cross-over-Food gekocht.

Thi Ba Nguyen. Die Erfolgsgeschichte für das vietnamesische Restaurant VINA in Graz geht weiter: Mama Thi Ba Nguyen und ihr Sohn Robert wurden auch im aktuellen Gault&Millau mit einer Haube bewertet. Auf den Tellern: die außergewöhnliche Aromenwelt Vietnams mit Gerichten wie Jakobsmuschel mit Koriander und Wasabicreme oder Thunfischsteak im hausgemachten Zitronen-grassud. Beachtlich, Thi Ba Nguyen ist immerhin 84 und damit weltweit die älteste Haubenköchin.

 

Die Adressen der Lokale, in denen die genannten Damen zu finden sind und noch viele mehr finden Sie im zweiten Beitrag zum Thema.

 

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Nach Stationen in der Spitzengastronomie etablierte Theresia Palmetzhofer das Wirtshaus ihrer Eltern in Neuhofen an der Ybbs in der Vier-Hauben-Liga. © Theresia Palmetzhofer
Johanna Maier: eine Legende der heimischen Kochszene © Johanna Maier
Lisl Wagner Bacher: Sie setzte über Jahrzehnte neue Maßstäbe. © Landhaus Bacher
Parvin Razavi steht für eine Melange aus mediterranen und orientalischen Aromen. © Florence Stoiber
Ethel Hoon wurde mit vier Hauben bewertet. © Ethel Hoon
Milena Broger gilt als eines der besten Talente der österreichischen Kochszene. © Adolf Bereuter
Marina-Selina Sapper bewährte sich in Sternerestaurants in Tallin und in San Sebastián. © Kathrin Buschmann Fotografie
Elisabeth Grabmer zeichnet sich – zusammen mit ihrem Sohn Clemens – durch eine gekonnte Verbindung von Klassik und Moderne aus. © Elisabeth Grabmer
Clara Aue wurde 2022 vom Gault&Millau als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet. © Heu und Gabel