Was vor fünf Jahren als Initiative von zehn heimischen Privatbrauereien – darunter Hirter, Freistädter, Murauer, Mohren, Ottakringer, Trumer, Schloss Eggenberg, Schremser, Stiegl und Zwettler – begann, hat sich zu einer österreichweiten Bewegung entwickelt. Diese Woche wird der Unabhängigkeitstag gefeiert.

© Unabhängige Privatbrauereien Österreichs

Mittlerweile setzen sich 48 Privatbrauereien für Unabhängigkeit und die Bewahrung der Biervielfalt ein. Mit einem klar sichtbaren Herkunftssiegel auf Flaschen und Dosen demonstrieren die Brauereien ihre Eigenständigkeit gegenüber den globalen Bierkonzernen, die weltweit Märkte dominieren. In diesem Jahr feiern die Privatbrauer ihr Jubiläum: von Freitag, 17. bis Sonntag, 19. April 2026 öffnen die Privatbrauereien ihre Türen zum größten Unabhängigkeitstag von Dornbirn in Vorarlberg über Zwettl in Niederösterreich bis Gols im Burgenland. 

Besucher dürfen sich auf ein Wochenende voller persönlicher Begegnungen, frühlingshafter Stimmung und Bierleidenschaft freuen: 

  • Spannende Brauereiführungen und Einblicke hinter die Kulissen
  • Exklusive Jubiläumsbiere und limitierte Spezialitäten
  • Musik, kulinarische Highlights und gesellige Momente im Freien
  • Gewinnspiele, Workshops und Bier-Pairings
  • Interaktive Challenges und Gespräche mit Braumeistern und Experten 

Mehr Infos zum Programm in allen Bundesländern 

„Die Reaktionen auf unser Herkunftssiegel sind sehr positiv“, berichtet Hubert Stöhr, Obmann und Geschäftsführer der Brauerei Schloss Eggenberg im Salzkammergut. „Die Menschen achten darauf, welches Bier sie trinken. Das stärkt die heimischen Privatbrauereien im Wettbewerb mit internationalen Konzernen.“ Tatsächlich stammen mittlerweile rund zwei Drittel der in Österreich genossenen Biere von internationalen Biermultis – einer Entwicklung, der die Privatbrauereien mit viel Zusammenhalt, Qualität und Leidenschaft entgegenwirken.

Astrid Rauch, wine+partners

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