Bereits vor einem Jahr hat in der Südsteiermark die Landwirtschaftliche Fachschule für Obst- und Weinbau Silberberg die Bewirtschaftung der Bischöflichen Weingärten von Schloss Seggau übernommen. Jetzt ist der erste Jahrgang komplett.

Mit viel Ambition schlugen zu Beginn des Jahres 2020 die Silberberg-Direktor Anton Gumpl und Önologe Reinhold Holler, der ressortzuständige Landesrat Johann Seitinger, Schloss Seggau-Direktorin Andrea Kager-Schwar und Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl ein neues Weinkapitel in der über 1000-jährigen Geschichte von Schloss Seggau auf. Der Nachbar, die Landwirtschaftliche Fachschule für Obst- und Weinbau, bewirtschaftet seither die Bischöflichen Weingärten und veredelt die Trauben zu feinen Weinen.

Als erstes Ergebnis der neuen Zusammenarbeit mit Silberberg wurde im vergangenen Oktober der Junker präsentiert - eine Cuvée aus 70% Müller-Thurgau und 30% Muskat Ottonel. Seit Anfang März 2021 liegen nun auch die übrigen Sorten des Jahrgangs 2020 im Bischöflichen Weinkeller Schloss Seggau zum Verkosten bereit.

Die neuen Etiketten zu den neuen Weinen stammen von der steirischen Künstlerin Renate Krammer. Der Entwurf soll an die Hügellandschaft der Südsteiermark erinnern.

Das prachtvolle Schloss Seggau beherbergt auch ein Hotel und ist eine gefragte Eventlocation. Von Präsentationen und Feiern aller Art bis zu Hochzeiten. Auf einer Anhöhe gelegen, ist das Schloss umgeben von eigenen Wiesen und Wäldern. Der freie Blick schweift über Leibnitz und das Land an Mur und Sulm. Das großzügige Gelände schließt im Norden mit dem über 300 Jahre alten Bischöflichen Weinkeller ab, der zu den ältesten und größten Europas zählt.

Dir. Anton Gumpl, Neo-Dir. Reinhold Holler, Landesrat Johann Seitinger, Schloss-Seggau-Dir. Andrea Kager-Schwar und Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl © Lebensressort
© Schloss Seggau
Prächtige Tafel im Bischöflichen Weinkeller von Schloss Seggau. © Schloss Seggau