Nach zwei Monaten Komplettumbau ist das Traditionshaus Wörgötter in Ligist (Weststeiermark) wieder offen. Florian und Julia Wörgötter servieren Sternemenü und Wirtshausküche jetzt im selben Raum, ohne Trennung und für alle Gäste. Ihr Anspruch: Das Wörgötter soll ein Haus für alle sein. 

Edle Materialien dominieren des Interieur des Restaurants Wörgötter in Ligist. © Die Abbilderei

Seit mehr als sechs Jahrzehnten steht der Name Wörgötter für gelebte Gastfreundschaft und Kulinarik – jetzt präsentiert sich das Restaurant am Ligister Marktplatz nach zwei Monaten Komplettumbau völlig neu. Die Gäste erwarten weiterhin die beiden erfolgreichen gastronomischen Konzepte: das bodenständige Wirtshaus und das mit einem Michelin-Stern und drei Hauben ausgezeichnete Fine-Dining-Konzept Wörgötter Restaurant. Neu ist, dass beide Welten nun in einem gemeinsamen Gastraum aufeinandertreffen. 

Gemeinsamer Raum für Wirtshaus und Sterne-Restaurant

Weitere Highlights des Umbaus: modernes Design mit Holz und hochwertigen Stoffen, eine großzügige Bar als Treffpunkt für Einheimische, ein neues Licht- und Raumkonzept angelehnt an das Noma in Kopenhagen sowie ein noch aufwendigeres Fine-Dining-Menü. Insgesamt bietet das neue Restaurant Platz für rund 60 Gäste. Gleichzeitig dürfen sich die Gäste auf die gewohnte Gemütlichkeit freuen.

„Wir trennen das bewusst nicht. Wenn einer ein Schnitzel isst und am Nebentisch gibt es sieben Gänge, denkt er sich vielleicht: Nächstes Mal probiere ich das“, erläutert Florian Wörgötter sein Konzept. Oder umgekehrt: „Heute mag ich nicht so viel, nur eine gute Flasche Wein und ein Schnitzel.“ Für ihn ist die Verbindung beider Welten ein wesentlicher Teil der Identität des Familienbetriebs und auch die Zukunft der gehobenen Gastronomie: „Nur Fine Dining macht uns keinen Spaß – und nur Wirtshaus auch nicht. Wir brauchen beides.“ 

„Das Wörgötter ist ein Haus für alle,“ ergänzt  Gastgeberin und Sommelière Julia Wörgötter. Dafür steht auch die neue, bewusst großzügige Bar. Sie soll weiterhin verstärkt Treffpunkt im Ort sein. Die Weinkarte trägt die Handschrift von Julia Wörgötter. Im Mittelpunkt stehen österreichische Weine, dazu kommen weniger bekannte Regionen und persönliche Entdeckungen von gemeinsamen Reisen, etwa aus Griechenland oder Südafrika.

Neue Sterne-Menüs in 5 oder 7 Gängen

Das Menü hat sich mit der Wiedereröffnung ebenfallls weiterentwickelt. Der Abend startet jetzt mit mehreren kleinen Happen, danach folgen Brot und das eigentliche Menü. Neu ist ein Pre-Dessert. Insgesamt ist das Menü aufwendiger und noch stärker inszeniert. Gäste können zwischen einem 5-Gänge- und einem 7-Gänge-Überraschungsmenü wählen. Bei den Zutaten bleibt Wörgötter seiner Linie treu: „Alle Grundprodukte im Menü kommen aus Österreich. Wir haben so tolle Bauern und Produzenten bei uns – nachhaltiger zu denken tut nicht weh.“ 

Innerhalb kürzester Zeit gelang mit dem jungen Gastronomenpaar der Aufstieg zu einem der besten Restaurants der Steiermark. Das bodenständige Wirtshaus wurde von Michelin mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet, das Fine-Dining-Restaurant mit einem Michelin-Stern sowie drei Hauben im Gault&Millau 2026. 

 

WIRTSHAUS WÖRGÖTTER
Mittwoch bis Sonntag: 11:30 bis 14:00 Uhr
Donnerstag bis Samstag: 18:00 bis 20:00 Uhr
Business Lunch: Mittwoch bis Freitag, 11:30 bis 13:45 Uhr
3-Gänge-Business-Lunch zusätzlich zur regulären Wirtshauskarte

FINE DINING WÖRGÖTTER
Donnerstag, Freitag und Samstag:
Beginn um 18:00, 18:30 oder 19:00 Uhr
Reservierung erforderlich

Florian und Julia Wörgötter © Die Abbilderei
Die nach wie vor gemütliche Stube im Wirtshaus © Die Abbilderei
Die neue Bar soll Treffpunkt für den Ort bleiben. © Die Abbilderei