Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Zöbinger Ried Heiligenstein Riesling Alte Reben 1ÖTW
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Samtig, rote und dunkle Blüten, rauchig, reiche Fruchtfülle, rote Pfirsich, kandierte Ananas, Ribiseln, würzig; saftiger Fruchtbiss, mundfüllend, exotisch, extraktreich, tief, klirrend frisch, knackig, strukturierende Herbe, pikant, wird immer länger.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2024 Chardonnay Reserve Ried Steinberg
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Rauchige Würze, samtig, Vanillenoten, kreidige Einschübe, dichte, helle Frucht, Trockenfrüchte, kandierte Ananas und Guave, exotisch; saftig, hochelegant mit präziser Frucht, tolle Pikanz, lebhaft, feiner Biss, lang. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2022 Tycoon
Weingut
Gager
Mittelburgenland

(je 1/3 CS / BF / TA) Feingliedrig, Himbeeren, Blaubeeren, elegante Würze, tief im Glas reife Brombeeren; schließt mit dieser vielschichtigen Aromatik nahtlos an, feines Gerbstoffnetz, präzise, da ist nichts Grobes, im langen Nachhall Gewürze und eine Prise frisch gemahlener Kaffee.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Gager
Mittelburgenland

Gager
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 2

Das Weingut Gager gehört seit Jahren zu den Leitbetrieben des Mittelburgenlandes. Gegründet wurde es von Josef Gager im Jahr 1984. Rotweine hoher Qualität mit einer gesunden Härte wurden bald zu seinem Markenzeichen. Sein Sohn Horst hat etwas an Strenge weggenommen, ohne die Linie des Hauses zu verwässern. Die Rotweine werden grundsätzlich im Holz ausgebaut. Für die Basislinie und die mittlere Ebene werden gebrauchte Barriques verwendet, für die Flaggschiffe des Hauses kommt ausschließlich neues Holz zum Einsatz. Cabernet Franc und Merlot werden sortenrein nur in sehr guten Jahren angeboten. Der Blaufränkisch Gager, kurz BFG, wird in Top-Jahren vinifiziert. Es handelt sich um eine Selektion der ältesten Reben. Gleiches gilt für die Cuvée Gager Gold; wegen der sehr geringen Menge wird dieser Wein nicht aktiv beworben. Den Tycoon gibt es ebenfalls nur, wenn der Jahrgang passt. Die Etiketten wurden behutsam umgestaltet. Aufgelassen wurde der Zweigelt Klassik. An der Qualitätsschraube hat der Winzer erneut gedreht. Als Folge der Umstellungen kommt der Jahrgang 2024 erst gegen Ende 2026 in den Verkauf, weshalb wir die zum Großteil schon letztes Jahr als Fassproben vorgestellten Weine nun in fertigem Zustand präsentieren. Mit dem Rotweinabsatz ist Horst Gager sehr zufrieden, allen Unkenrufen zum Trotz.

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2022 Pinot Noir Gumpoldskirchen Ried Kästenbaum 1ÖTW
Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

Verführerisch nuancenreiches Fruchtspiel, Himbeerkonfit vom Feinsten; am Gaumen ein Aromareigen von Klementine, roter Beere und Kirsche, florale Noten, nuancenreich und engmaschig, baut vitalen Druck auf, bleibt in seiner Dichte hochelegant, mit feiner rotbeeriger Fruchtsüße, dazu blumig-vegetabile Assoziationen nach Hibiskus und Spur Efeu, feinkörnige reife Tannine geben Struktur, eindrucksvoll und hochwertig bis in ferne Zukunft.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

Reinisch
2523 Tattendorf
Im Weingarten 1

Tel. +43 2253 81423
Fax. -4
office@j-r.at
www.j-r.at

Im Weinbaugebiet Thermenregion, mitten in den Weingärten von Tattendorf, liegt der „Johanneshof Reinisch“ als Repräsentant hochwertiger gebietstypischer Weine unter Führung der Brüder Hannes, Michael und Christian Reinisch. Als 1995 das Weingut gegründet wurde, folgte es einer langen Tradition des seit 1923 bestehenden Familienweinguts. Diese damalige Neugründung war mit der Errichtung modernster technischer Einrichtungen verbunden, so konnten ideale Bedingungen in Presshaus, Keller und Weinlager geschaffen werden. Die dadurch jahrelange konstant hohe Qualität der Weine führte dann 2022 zur Mitgliedshaft bei den „Traditionsweingütern Österreich“. Schon bei der Einfahrt zum beeindruckenden Hauptgebäude spürt man das Betreten einer eigenen Welt, eine Welt in der Tradition, Fortschritt und Perfektion zu einer Symbiose verschmelzen. So sind auch heuer wieder die für den Vinaria Weinguide präsentierten Weine eine Welt für sich. Der junge Kellermeister Sebastian, Hannes Reinischs Sohn, verbindet bei der Kelterung mit viel Feingefühl die jeweilige Sortentypizität mit dem Terroir der unterschiedlichen Lagen. Er schafft so charaktervolle Weine mit Tiefe, die viel Trinkfreude bereiten. Bereits die Gebietsweine beginnen auf hohem Niveau, bis man an der Spitze der Qualitätspyramide ankommt, an den grandiosen Weinen der Top-Lage Ried Kästenbaum. Möchte ein Weinliebhaber hingegen mehr als nur Wein verkosten, so erweitert er am besten sein Erlebnis im Johanneshof durch einen Besuch des Restaurants „Thomas“, das der zweite Sohn von Hannes, Thomas Reinisch, als talentierter Koch mit Erfolg leitet. Er verwöhnt die Gaumen der Besucher mit spannenden Kreationen, genauso wie mit bodenständigen Klassikern. Aber ungekünstelt und ohne Schnörkel – alles in einer ehrlich entspannten Atmosphäre, die vom kompetenten Sommelier Dustin Reiß mitgetragen wird. Sollte man nach diesem Erlebnis dann doch nicht mehr heimfahren wollen, bleibt man einfach hier, wo man am „Schlafgut am Johanneshof“ die Nacht in den Weingärten verbringen kann. Hier sind 10 geschmackvolle Gästezimmer entstanden, die von Martina und Christian Reinisch liebevoll betreut werden. Als Ort zum Ankommen, Entspannen und Verweilen, mitten in den Weinrieden der Thermenregion. Es ist eben die Welt der Familie Reinisch – der Johanneshof –, wo Wein, Speisen und Schlafen zum harmonischen Erlebnis werden.

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2025 2025 Grüner Veltliner Ried Steinertal Smaragd
Weingut 
Alzinger
Wachau

Kühl, vielschichtig, von Limettenzesten über knackige Maracuja bis zu leisen Bodentönen; aromatisches Dacapo, feine Klinge, zartes Säurenetz, Finesse vor Wucht, hochgradig eleganter Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut 
Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Mit dem Jahrgang 2025 ist Leo Alzinger sehr zufrieden, abgesehen von einem Hagelschlag Anfang Juni. Der Qualität hat das keinen Abbruch getan, aber der Ertrag hat gelitten, und der Rebschnitt gestaltete sich heuer ziemlich aufwendig. Die Säurestruktur ist sehr gut, der Winzer vergleicht sie mit 2021. Speziell die Grünen Veltliner im Smaragdbereich haben davon profitiert. Wegen des hohen Anteils an Weinsäure präsentieren sich auch die schlankeren Weine zugänglich. Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger senior bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Auch die schmeckbare Herkunft ist wichtig. Die Stilistik seines Sohnes Leo Alzinger junior ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie verfügt über renommierte Lagen im östlichen Teil der Wachau, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und bezüglich Mikroklima aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Windes und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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Sekt Blanc de Blancs Extra Brut Reserve
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

(12.24 degorgiert) Reichhaltig, noble Reifenoten, positiver Hauch Oxidation, getrocknete Grapefruits- und Zitronenzesten, Blüten, Trockenfrüchte, Wachs, etwas Wacholder; am Gaumen ungemein vital, dicht, tolle Frucht, toller Biss, zieht mit Schneid von vorne bis hinten durch, sehr lang, grandios.

Schaumwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2014 Sekt Blanc de Blancs Extra Brut Große Reserve
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

(10.24 degorgiert) Volle Nase mit Birnenanklängen, offenherzig und voll, reichhaltig, fast opulent, Marillen, Ananas; supersaftig, zart cremiger Hintergrund, viel Grapefruits, knackig, vollmundig, geht zusehends auf, schöne Reife, guter Extrakt, lang.

Schaumwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2022 Tribun Cabernet Sauvignon
Weingut
Taferner
Carnuntum

Johannisbeere, Brombeere, Heidelbeere, Kirsche, Tabak; feine Tanninstruktur, feine Frucht, elegante Fülle, zeigt Finesse, männlich mit femininen Aspekten, ex-traktsüß, kraftvoll, ausdrucksstark, voller Finesse.

Rotwein
Cabernet Sauvignon
€€€€
Naturkork

Weingut
Taferner
Carnuntum

Karoline Taferner
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 2

Tel. +43 2162 8465
weingut@tafi.at
www.tafi.at

Karoline Taferner ist 2015 in den Familienbetrieb eingestiegen und führt diesen im Tandem mit ihrem Vater Franz in noch lichtere Höhen als zuvor. Die Weine sind voller Authentizität und Ausdrucksstärke. Man hat die Region im Verbund mit den Rebsorten in voller Pracht im Weinglas. Die Weingärten werden BIO organisch nachhaltig bewirtschaftet. Wie immer gehört der Gelbe Muskateller zu den besten des Jahrgangs. Ungemein vielschichtig und einnehmend. Beide Rosé bieten viel Trinkfreude und laden ein zum Sommer. Die Carnuntum Cuvée zeigt, wie ein Einstiegswein sein sollte – nämlich toll! Der 23er Ried Haidacker Excalibur kommt nächstes Jahr in den Guide. Das Grande Finale bilden immer wieder der Tribun Cabernet Sauvignon, der mit viel Tiefgang und Würze aufwartet, und der mächtige, dichte und unglaublich begeisternde V.I.B. Very Important Bottle.

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2023 Blaufränkisch hochberc
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Nobler Auftritt, Minze, ein Hauch Weihrauch, zarteste Gewürzaromen, dunkle Waldbeeren; großer Aromenbogen auch auf dem Gaumen, elegante Frucht, feingewobenes Gerbstoffnetz, zartes Säurespiel, hochpräzise, in keiner Phase laut oder grob, Finesse vor Wucht, langer Nachhall. So elegant war dieser Wein noch nie.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2021 Blaufränkisch Ried Windener Alter Berg
Weingut
Heinrich
Neusiedlersee

Leicht tabakig, torfige Noten, gewürzig, einige Tiefe, üppige Fruchtausformung, Pflaumen, einige Mineralität; straff, würziger herzhafter Blaufränkisch mit Heidelbeeren und Ribiseln, super Substanz, tolles Tannin und reifer Gerbstoff, super Länge, vollreifer Jungspund mit viel Zukunft. BURGENLAND

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Glassstöpsel

Weingut
Heinrich
Neusiedlersee

Gernot & Heike Heinrich
7122 Gols
Baumgarten 60

Gernot Heinrich gehört zu den Großen des österreichischen Weinbaus. Der Golser zieht dabei gemeinsam mit seiner Frau Heike seit 30 Jahren nachhaltig Spuren vom Abhang der Parndorfer Platte bis rüber zum benachbarten Leithaberg, wo die Heinrichs heute schon ein größeres Weingarten-Betätigungsfeld haben als zu Hause in Gols. Der Blaufränkisch ist dabei über die Jahre Heinrichs Königssorte geworden. Sie macht bereits fast die Hälfte aus. Die Sorte ist die erfrischend, würzige Basis für die kühler zu trinkenden Blaufränker – für den direkt gepressten White Blaufränkisch Into the Light, für den Roten Out of the Dark, aber auch für seinen Naked Rosé. Blaufränkisch pur gibt es mit dem trinkvergnüglichen Leithaberg DAC als hochkarätigem Einsteiger in diesen Mikrokosmos aus Sorte und Terroir. Was Heinrich dem Leithaberg und der Sorte an Finesse und Tiefgründigkeit abringen kann, zeigt er mit zwei eleganten herkunftsgeprägten Lagenweinen: dem Alter Berg in Winden auf Kalkstein und dem Edelgraben in Breitenbrunn auf Schiefer. Und natürlich drückt der Blaufränkisch auch den bekannten Heinrich-Cuvées seinen Stempel auf. Die Sorte prägt den Pannobile genauso wie die beiden Lagenweine Gabarinza und Salzberg. Diese Rotwein-Cuvées sind praktisch von Beginn an Heinrichs Wegbegleiter und Signature-Weine, die er bis heute auf Höchstniveau hätschelt und die nach wie vor zu den besten österreichischen Rotweinen zählen. Seit zwei Jahren ist bei den Heinrichs auch Sohn Laurenz an Bord, der seine jungen Ideen gleich in einen neuen Wein einfließen ließ: einer Burgundercuvée aus Chardonnay und Weißburgunder, dieser ist zugleich ein Lagenwein aus der Ried Edelgraben. Der neue Wein soll künftig „unser Top-Lagenweißwein werden, den wir bislang nicht hatten“, betonen die Heinrichs. Der neue Lagenburgunder in Weiß aus dem Jahr 2024 hat eingeschlagen. Ein ausdrucksstarker Wein, der im Holz und teilweise in der Amphore ausgebaut wurde. Tolle Kombi, toller Wein, sehr gelungen! Apropos neu und gelungen: Beim St. Laurent hat Heinrich jetzt von Rot auf Weiß gedreht: „Wir haben uns entschlossen, wegen der Klimaerwärmung St. Laurent nur noch Weiß zu pressen. Wenn man früh erntet, sind die Trauben perfekt gesund und man holt die Feinheiten raus“, erzählt Gernot Heinrich über seinen gleichgepressten 2025er Pet Nat Oh when the Saints. Gratulation: ein erfrischender Sommersprudel der Extraklasse, von dem man endlos viel trinken kann.

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2023 Inkognito
Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

(BF/CS/SY) Veilchen, Johannisbeeren, Kirschen, Brombeeren, Schokonoten, ganz dezente Rauchnoten, würzig, festes, feinst verwobenes Tannin bei feiner Frucht, saftig, wird eng und enger, intensiv, langatmig. Große Eleganz. Stoff für viele Jahre.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€
Naturkork

Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Toni Hartl
2440 Reisenberg
Florianigasse 7

Läge Toni Hartls Weingut in Frankreich, dann wäre Toni weltbekannt; wir sind aber in Österreich. Da zählt der Prophet leider weniger. Es sind Weine, von denen man nur träumen kann. Absolute Klasse, authentisch, individuell und terroirgeprägt. Man bewirtschaftet die Weingärten seit 2005 biologisch, zertifiziert seit 2010, nach Demeter seit 2021. Übrigens fungieren englische Schafe in Toni Hartls Weingärten. Hier erfolgt die gesamte Lese händisch. Toni Hartl ist in zwei Weinbaugebieten tätig: Thermenregion, in seiner Heimat am Goldberg und Reysenperg und am Leithaberg in Purbach – dort befinden sich die Top-Lagen Thenau/Kalk und Eisner/Urgesteinsschiefer und Muschelkalk. Der Platz reicht nicht, um auf alle Weine einzugehen. Das würde den Rahmen sprengen. Doch darf ich auf den 2021Chardonnay Ried Thenau, der nicht von dieser Welt ist, auf den 2021 Blaufränkisch Ried Eisner und den 2021 Burgbach Syrah hinweisen. Es sind Weine, welche auch im internationalen Kontext beste Figur machen. Der Winzer hat auch eine hohe Schaumweinkompetenz.

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2022 G
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Ruhig strömend, gelassen, rauchig-würzige Anklänge, Schwarzkirschen, dunkle Beeren, nobel; schließt mit diesen Aromen an, präzise und fokussiert, elegante Tanninstruktur, Holz nahezu völlig absorbiert, strahlt große Gelassenheit aus, langer Nachhall, erst am Anfang einer vielversprechenden Entwicklung.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2025 2025 Riesling Ried Loibenberg Smaragd
Weingut 
Alzinger
Wachau

Charmanter und ansprechender Mix aus feinen Bodentönen und kühler Frucht, tief im Glas frische Babyananas; aromatisches Dacapo, feines Säurespiel und saftige Frucht laden zum Trinken ein, feingliedrig strukturiert, lang, im Nachhall bodenstämmige Noten.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut 
Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Mit dem Jahrgang 2025 ist Leo Alzinger sehr zufrieden, abgesehen von einem Hagelschlag Anfang Juni. Der Qualität hat das keinen Abbruch getan, aber der Ertrag hat gelitten, und der Rebschnitt gestaltete sich heuer ziemlich aufwendig. Die Säurestruktur ist sehr gut, der Winzer vergleicht sie mit 2021. Speziell die Grünen Veltliner im Smaragdbereich haben davon profitiert. Wegen des hohen Anteils an Weinsäure präsentieren sich auch die schlankeren Weine zugänglich. Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger senior bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Auch die schmeckbare Herkunft ist wichtig. Die Stilistik seines Sohnes Leo Alzinger junior ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie verfügt über renommierte Lagen im östlichen Teil der Wachau, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und bezüglich Mikroklima aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Windes und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2021 Ried Golser Salzberg (ME/BF)
Weingut
Heinrich
Neusiedlersee

Sehr füllig, mit konzentrierter Fruchtfülle, enorme Tiefe, dezente Würze, man merkt, dass ein Athlet auf dich zukommt; am Gaumen vibrierende, saftige, kräuterwürzige Frucht, forderndes, jugendliches Holz, viel Tannin-Schliff, Wacholder, ätherisch, super Länge, großer Salzberg, eleganter Muskelprotz. ÖSTERREICH

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Heinrich
Neusiedlersee

Gernot & Heike Heinrich
7122 Gols
Baumgarten 60

Gernot Heinrich gehört zu den Großen des österreichischen Weinbaus. Der Golser zieht dabei gemeinsam mit seiner Frau Heike seit 30 Jahren nachhaltig Spuren vom Abhang der Parndorfer Platte bis rüber zum benachbarten Leithaberg, wo die Heinrichs heute schon ein größeres Weingarten-Betätigungsfeld haben als zu Hause in Gols. Der Blaufränkisch ist dabei über die Jahre Heinrichs Königssorte geworden. Sie macht bereits fast die Hälfte aus. Die Sorte ist die erfrischend, würzige Basis für die kühler zu trinkenden Blaufränker – für den direkt gepressten White Blaufränkisch Into the Light, für den Roten Out of the Dark, aber auch für seinen Naked Rosé. Blaufränkisch pur gibt es mit dem trinkvergnüglichen Leithaberg DAC als hochkarätigem Einsteiger in diesen Mikrokosmos aus Sorte und Terroir. Was Heinrich dem Leithaberg und der Sorte an Finesse und Tiefgründigkeit abringen kann, zeigt er mit zwei eleganten herkunftsgeprägten Lagenweinen: dem Alter Berg in Winden auf Kalkstein und dem Edelgraben in Breitenbrunn auf Schiefer. Und natürlich drückt der Blaufränkisch auch den bekannten Heinrich-Cuvées seinen Stempel auf. Die Sorte prägt den Pannobile genauso wie die beiden Lagenweine Gabarinza und Salzberg. Diese Rotwein-Cuvées sind praktisch von Beginn an Heinrichs Wegbegleiter und Signature-Weine, die er bis heute auf Höchstniveau hätschelt und die nach wie vor zu den besten österreichischen Rotweinen zählen. Seit zwei Jahren ist bei den Heinrichs auch Sohn Laurenz an Bord, der seine jungen Ideen gleich in einen neuen Wein einfließen ließ: einer Burgundercuvée aus Chardonnay und Weißburgunder, dieser ist zugleich ein Lagenwein aus der Ried Edelgraben. Der neue Wein soll künftig „unser Top-Lagenweißwein werden, den wir bislang nicht hatten“, betonen die Heinrichs. Der neue Lagenburgunder in Weiß aus dem Jahr 2024 hat eingeschlagen. Ein ausdrucksstarker Wein, der im Holz und teilweise in der Amphore ausgebaut wurde. Tolle Kombi, toller Wein, sehr gelungen! Apropos neu und gelungen: Beim St. Laurent hat Heinrich jetzt von Rot auf Weiß gedreht: „Wir haben uns entschlossen, wegen der Klimaerwärmung St. Laurent nur noch Weiß zu pressen. Wenn man früh erntet, sind die Trauben perfekt gesund und man holt die Feinheiten raus“, erzählt Gernot Heinrich über seinen gleichgepressten 2025er Pet Nat Oh when the Saints. Gratulation: ein erfrischender Sommersprudel der Extraklasse, von dem man endlos viel trinken kann.

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2024 Riesling Ried Inzersdorfer Pletzengraben 1ÖTW
Weingut
Tom Dockner
Traisental

Schmeichelnde Fülle mit guter Tiefe, Nektarinen, gelbe Pfirsiche, dezent würzig; tolle frische Pfirsichnote, straffe, klirrende Säurestruktur, wirkt sehr trocken, super Anlagen, Spannung und Länge, noch immer am Beginn seiner langen Reise. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Tom Dockner
Traisental

Tom Dockner
3134 Theyern
Traminerweg 3

Tom Dockner zählt zu den Lichtgestalten im Traisental. Der Winzer aus Theyern geht seinen Qualitätsweg, der ihn seit einiger Zeit auf biologische Bewirtschaftung gebracht hat, konsequent mit Blick in die Zukunft und der Tradition im Rucksack. Von dort oben in Thayern, wo das kühle Traisental oft noch eine Spur kühler ist, hat der Winzer seine Weingärten quasi in Griffweite. Sie befinden sich alle im Umkreis von ein paar Kilometern – in Nußdorf, Inzersdorf, Reichersdorf und am Theyerner Berg, die Dockners kühlste, weil auch mit etwas über 400 Metern über Adria höchste Lage ist. Tom Dockner gehört zur Vereinigung der Österreichischen Traditionsweingüter, wo der Fokus auf Herkunft und Lagenklassifizierung gelegt wird. Dockner hat drei Erste Lagen, ausgezeichnet als 1ÖTW, in seinem Portfolio: Die Alte Setzen in Reichersdorf und der Hochschopf in Nußdorf sind bei Dockner Grüner Veltliner Lagen. Vom Pletzengraben in Inzersdorf hat der Winzer zwei Riedenweine, einen Veltliner und einen Riesling. Alle Riedenweine bringt Dockner im zweiten Jahr nach der Ernte, sind somit aktuell aus dem Weinjahr 2024. Aus dem jüngsten Weinjahr 2025 sind die Gebietsweine und die Ortsweine auf dem Markt. 2025 ist ein Jahr, das bei Dockner viele trinkvergnügliche Weine hervorgebracht hat, Weine mit einer saftigen Frucht und einer attraktiven Säure und Frische – und das Ganze bei moderaten Alkoholwerten. Besonders ans Herz gelegt als Top-Empfehlung sind die Ortsweine! Der Grüne Veltliner Nußdorf und der Riesling Inzersdorf sind Weinvergnügen pur. Das gilt heuer aber auch für Dockners „ Haus- und Hof-Wein“ Theyerner Berg: Dieser Lagenveltliner ist in Struktur und Harmonie einer der Besten der jüngsten Zeit.

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2023 2023 Grüner Veltliner Ried Rosenberg
Weingut
Bernhard Ott
Wagram

Der Anspruch des Weins kommt schon in der Nase zum Ausdruck, Litschi, Mandarine, in der Mitte feine Reduktion, geschmeidiger, in sich ruhender Gaumen, Austernwasser, dunkler Kern mit langem Pfeffer, Curry, dieser Wein ist wie Muhammad Ali, tänzelt mit Kraft nach vorne ohne Ende, ein Monument aus Herkunft und Rebsorte.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Bernhard Ott
Wagram


3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
bernhard@ott.at
www.ott.at

Seit Bernhard Ott Anfang der 1990er-Jahre das elterliche Weingut übernommen hat, prägt er dessen Entwicklung mit Innovationsgeist, Kreativität und konsequentem Qualitätsstreben. Als Wegbereiter traditioneller Weinbereitungsmethoden und mit seiner kompromisslosen Philosophie hat er die österreichische Weinszene nachhaltig mitgestaltet. Mit Gespür, Erfahrung und einem ausgeprägten Sinn für Eigenständigkeit zählt er seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten des heimischen Weinbaus. Im Zentrum des Sortiments steht der Grüne Veltliner, dem Bernhard Ott in beeindruckender Vielfalt Ausdruck verleiht. Die stilistische Bandbreite innerhalb dieser einen Rebsorte ist bemerkenswert und größer als bei manch anderem Weingut mit deutlich breiterem Sortiment. Bereits 2006 stellte das Weingut auf biodynamische Bewirtschaftung um. Kompostierung, Begrünung, sorgfältige Laubarbeit, selektive Handlese und der Einsatz biodynamischer Präparate gehören seither selbstverständlich zum Alltag. Bernhard Ott ist Gründungsmitglied von Respekt-BIODYN, den Österreichischen Traditionsweingütern und Partner der Jeunes Restaurateurs (JRE). Auch im Keller verbindet Ott Tradition mit modernster Technik. Die Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen, in Holz-Korbpressen gepresst und besonders schonend verarbeitet. Spontanvergärung, langes Hefelager, minimale Schwefelung und der Ausbau in großen neutralen Holzfässern verleihen den Weinen Tiefe, Eleganz und Charakter. Das Sortiment reicht vom frischen Einstieg Am Berg über die elegante Lagen-Cuvée Fass 4 bis zur Rieden-Cuvée Der Ott. Besondere Aufmerksamkeit genießen die Einzellagenweine aus Rosenberg, Spiegel, Stein, Kirchthal, Gmirk und Brenner. Mit dem neuen Verkostungsraum hat Bernhard Ott zudem einen stilvollen Ort geschaffen, an dem sich seine Philosophie in entspannter Atmosphäre erleben lässt. Wer ihn durch seine Rieden begleitet, spürt sofort die Energie der Herkunft – und die Leidenschaft, mit der er seine Weine formt. Die gesamte Kollektion präsentiert sich erneut auf außergewöhnlich hohem Niveau, mit Tiefe und Emotion. Zwei Weine ragen dabei besonders heraus: die Ried Stein und die Ried Rosenberg – letzterer einmal mehr ein wahres Monument in der Flasche. Mit Master Sommelière Helga Loise Schröder als Brand Ambassadrice hat das Weingut zudem eine ebenso fachkundige wie herzliche Persönlichkeit für Schulungen und den Export gewonnen. Mit ihrer großen Expertise und ihrer sympathischen Art repräsentiert sie das Haus Bernhard Ott auf besondere Weise.

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2021 Cupido
Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

(BF) Dezent rauchig, schwarzer und grüner Kardamom, dunkelfruchtig, Holz dezent, Kakaopulver, Orangen, kündigt eleganten Wein an; Tanningrip ohne übertriebene Härte, ungemein saftig und trinkanimierend, Tiefgang und Finesse, im Finish und im langen Abgang macht sich das Holz auf eine unaufdringliche Art bemerkbar. Große Reserven!

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Silvia Heinrich
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 59

Schon im Jahr 1767 wurde das Weingut in einer Urkunde erwähnt. Johann Heinrich hat die Zeichen der Zeit erkannt, als unser Land in Richtung EU steuerte. „Wir müssen beste Qualität abliefern!“ Er schuf sich einen Namen über die Landesgrenzen hinaus. Seit dem Jahr 2010 führt Silvia Heinrich Regie auf dem Weingut, das zur Spitze im Mittelburgenland zählt. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und entwickelt diesen mit Fingerspitzengefühl weiter. Seit einigen Jahren hat sie begonnen, den Holzeinsatz zurückzunehmen. Dieser Prozess dauert noch immer an. Die Winzerin nahm sich auch vor, zu den Wurzeln zurückzukehren. Als äußeres Zeichen dieses Vorhabens schuf sie die Linie „Silvia Heinrich Edition“ aus alten Reben, die den Boden bekanntlich besonders gut transportieren können. Begonnen hat sie mit einem Blaufränkisch, dessen Trauben großteils aus den besten Parzellen der renommierten Ried Goldberg stammen, dann kam Pinot Noir, zuletzt Syrah. Blaufränkisch ist für die Familie Heinrich die wichtigste Rebsorte, sie nimmt mit 75 Prozent den größten Anteil ein. Gehätscheltes Liebkind ist der Pinot Noir. Das Weingut besitzt Anteile an einer Reihe renommierter Lagen. Dazu gehören im Alten Weingebirge mit seinem kalkhaltigen Lehmboden die Rieden Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg und Mitterberg. Die Ried Weißes Kreuz eignet sich mit ihrem kalkhaltigen und kargen Schotterboden besonders für Pinot Noir. Die heiße Ried Kart mit sandig-steinigem Untergrund ist mit Cabernet Sauvignon bestockt. Der wahre Boden allerdings, auf dem der Wein wachse, sei die Zeit, ist die engagierte Winzerin überzeugt. Der Jahrgang 2021 von Elegy und Cupido ist noch im Verkauf, da es für beide Weine noch keine Nachfolger gibt. Die aktuelle Serie zeigt sich bezüglich des Holzes zurückhaltend, was der Entfaltung der Frucht zugute kommt. Die Weine zeichnet eine elegante Stilistik aus.

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2021 Elegy
Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

(CS/ME) Rauchig, dunkel getönt, Cassis, Graphit, winziger Hauch von ätherischen Aromen, Salbei, mit Luft auch traubig; großer Aromenbogen, Tanningrip, Säurespiel, stoffig, wird hinten eng, im Abgang nochmals viel Frucht à la Kirschen, passender Holzeinsatz, große Länge, noch sehr jung.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Silvia Heinrich
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 59

Schon im Jahr 1767 wurde das Weingut in einer Urkunde erwähnt. Johann Heinrich hat die Zeichen der Zeit erkannt, als unser Land in Richtung EU steuerte. „Wir müssen beste Qualität abliefern!“ Er schuf sich einen Namen über die Landesgrenzen hinaus. Seit dem Jahr 2010 führt Silvia Heinrich Regie auf dem Weingut, das zur Spitze im Mittelburgenland zählt. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und entwickelt diesen mit Fingerspitzengefühl weiter. Seit einigen Jahren hat sie begonnen, den Holzeinsatz zurückzunehmen. Dieser Prozess dauert noch immer an. Die Winzerin nahm sich auch vor, zu den Wurzeln zurückzukehren. Als äußeres Zeichen dieses Vorhabens schuf sie die Linie „Silvia Heinrich Edition“ aus alten Reben, die den Boden bekanntlich besonders gut transportieren können. Begonnen hat sie mit einem Blaufränkisch, dessen Trauben großteils aus den besten Parzellen der renommierten Ried Goldberg stammen, dann kam Pinot Noir, zuletzt Syrah. Blaufränkisch ist für die Familie Heinrich die wichtigste Rebsorte, sie nimmt mit 75 Prozent den größten Anteil ein. Gehätscheltes Liebkind ist der Pinot Noir. Das Weingut besitzt Anteile an einer Reihe renommierter Lagen. Dazu gehören im Alten Weingebirge mit seinem kalkhaltigen Lehmboden die Rieden Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg und Mitterberg. Die Ried Weißes Kreuz eignet sich mit ihrem kalkhaltigen und kargen Schotterboden besonders für Pinot Noir. Die heiße Ried Kart mit sandig-steinigem Untergrund ist mit Cabernet Sauvignon bestockt. Der wahre Boden allerdings, auf dem der Wein wachse, sei die Zeit, ist die engagierte Winzerin überzeugt. Der Jahrgang 2021 von Elegy und Cupido ist noch im Verkauf, da es für beide Weine noch keine Nachfolger gibt. Die aktuelle Serie zeigt sich bezüglich des Holzes zurückhaltend, was der Entfaltung der Frucht zugute kommt. Die Weine zeichnet eine elegante Stilistik aus.

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2021 Riesling Seeberg 1ÖTW
Weingut
Weszeli
Kamptal

Schon in der Nase riesen Substanz anzeigend, röstige Würze mit Anklängen von Vanille, Anapura-Curry und rotem Kampotpfeffer, mit Luft deutliche Pfirsichnoten, am Gaumen wechseln salzige und geschmeidige Fruchtnoten, die Säure zieht die Aromatik bis weit nach hinten, überzeugende Substanz, top. ÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Weszeli
Kamptal

Davis Weszeli
3550 Langenlois
Großer Buriweg 16

Tel. +43 2734 3678
weingut@weszeli.at
www.weszeli.at

2011 vom ehemaligen Unternehmer David Weszeli übernommen, blickt das Weingut auf eine über 300-jährige Geschichte zurück und verfügt über Weingärten in den besten Lagen in und um Langenlois. Seinen ökologischen Zielsetzungen folgend führt der damalige Quereinsteiger den Betrieb per Ernte 2020 bio-zertifiziert und seit 2023 biodynamisch nach Demeter. Handarbeit im Weingarten und Kompromisslosigkeit im Keller kennzeichnen die Betriebsphilosophie und die Handschrift der Weine aus. Top-Rieden wie Käferberg oder Heiligenstein werden zum Teil mit dem Pferd bearbeitet, die Vinifikation erfolgt im klassischen Bereich und bei manchen Chargen der Reserven im Stahltank. Hingegen werden die Topweine des Hauses erst nach vergleichsweise langer Ausbauzeit im Holz auf den Markt gebracht, weshalb viele der aktuellen Weine als Late Release aktuell im Verkauf stehen, mehrheitlich ist dies der Spitzenjahrgang 2021. Wir beginnen aber mit 2022 in Form des Grünen Veltliner Purus, der dezent fruchtige und einladende Sortenvertreter ist der einzige Wein, der filtriert wird, bemerkenswert ist sein Grip, obwohl er vergleichsweise weniger Säure besitzt als sein Vorgänger aus 2021. Bei den Veltlinern gefällt die Balance von Würze und Frucht des Schenkenbichl, vom Ausdruck her deutlich darüber ist Käferberg angesiedelt, ein sehr vitaler und archetypischer Jahrgangsvertreter aus 2021. Riesling überzeugt schon als Steinmassl mit viel Pikanz und nerviger Säure, die vier Sterne sind auch potenziell gut abgesichert. Kommen wir im Finale zum Riesling Seeberg, der in Form des vielfältigen wie tiefgängigen 2021 jene Substanz und Finesse anzeigt, die den großen Weißweinen dieser Herkunft zu eigen ist. Der Wein zeigt, wie weit die vitikulturellen und önologischen Überlegungen und deren handwerkliche Umsetzung im Hause Weszeli gediehen sind. Richtig gelungen ist auch der aktuelle Sekt des Hauses, die große Reserve 2019 – im Edelstahl vergoren und 4 Jahre auf der Hefe – ist der beste Sekt, den David Weszeli bis jetzt gemacht hat.

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2023 Grüner Veltliner Ried Stein
Weingut
Bernhard Ott
Wagram

Ruhige stimmige Nase, Veilchen, Grüner Tee, gelber Apfel, der Gaumen ist wie ein Guss, Quittenkompott, Buddhas Hand, Zitronenverbene, ein schmeichelndes Mundgefühl, das sich fein rauchig elegant und mit Druck im Nachhall durchzieht.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Bernhard Ott
Wagram


3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
bernhard@ott.at
www.ott.at

Seit Bernhard Ott Anfang der 1990er-Jahre das elterliche Weingut übernommen hat, prägt er dessen Entwicklung mit Innovationsgeist, Kreativität und konsequentem Qualitätsstreben. Als Wegbereiter traditioneller Weinbereitungsmethoden und mit seiner kompromisslosen Philosophie hat er die österreichische Weinszene nachhaltig mitgestaltet. Mit Gespür, Erfahrung und einem ausgeprägten Sinn für Eigenständigkeit zählt er seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten des heimischen Weinbaus. Im Zentrum des Sortiments steht der Grüne Veltliner, dem Bernhard Ott in beeindruckender Vielfalt Ausdruck verleiht. Die stilistische Bandbreite innerhalb dieser einen Rebsorte ist bemerkenswert und größer als bei manch anderem Weingut mit deutlich breiterem Sortiment. Bereits 2006 stellte das Weingut auf biodynamische Bewirtschaftung um. Kompostierung, Begrünung, sorgfältige Laubarbeit, selektive Handlese und der Einsatz biodynamischer Präparate gehören seither selbstverständlich zum Alltag. Bernhard Ott ist Gründungsmitglied von Respekt-BIODYN, den Österreichischen Traditionsweingütern und Partner der Jeunes Restaurateurs (JRE). Auch im Keller verbindet Ott Tradition mit modernster Technik. Die Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen, in Holz-Korbpressen gepresst und besonders schonend verarbeitet. Spontanvergärung, langes Hefelager, minimale Schwefelung und der Ausbau in großen neutralen Holzfässern verleihen den Weinen Tiefe, Eleganz und Charakter. Das Sortiment reicht vom frischen Einstieg Am Berg über die elegante Lagen-Cuvée Fass 4 bis zur Rieden-Cuvée Der Ott. Besondere Aufmerksamkeit genießen die Einzellagenweine aus Rosenberg, Spiegel, Stein, Kirchthal, Gmirk und Brenner. Mit dem neuen Verkostungsraum hat Bernhard Ott zudem einen stilvollen Ort geschaffen, an dem sich seine Philosophie in entspannter Atmosphäre erleben lässt. Wer ihn durch seine Rieden begleitet, spürt sofort die Energie der Herkunft – und die Leidenschaft, mit der er seine Weine formt. Die gesamte Kollektion präsentiert sich erneut auf außergewöhnlich hohem Niveau, mit Tiefe und Emotion. Zwei Weine ragen dabei besonders heraus: die Ried Stein und die Ried Rosenberg – letzterer einmal mehr ein wahres Monument in der Flasche. Mit Master Sommelière Helga Loise Schröder als Brand Ambassadrice hat das Weingut zudem eine ebenso fachkundige wie herzliche Persönlichkeit für Schulungen und den Export gewonnen. Mit ihrer großen Expertise und ihrer sympathischen Art repräsentiert sie das Haus Bernhard Ott auf besondere Weise.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -