Weinguide
Ausgabe 2021/22
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2019 Riesling Maximum Reserve
Weingut Hiedler
Kamptal

Hinreißende 
Fruchtmelange, Marillenmark, Orangenbiskuit, Limoncello; mächtige Statur, herrlich fruchtsüß, saftstrotzend, dabei 
total ausgewogen, bleibt druckvoll, generös bis ins letzte 
Zehenspitzerl; ein Nektar zum Verlieben!

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Hiedler
Kamptal

Ludwig & Dietmar Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
Fax. -5
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Ludwig Hiedler, der Senior, und seine Söhne, Ludwig und Dietmar, sind mittlerweile ein optimal einge-
spieltes Trio, das sich um die Geschicke des 
traditionsreichen Weinguts in Langenlois kümmert. Und wie es so geht, hat die Jugend auch bereits 
einiges an eigenen Ideen eingebracht und umgesetzt. So wurde beispielsweise bei der Vinifikation der 
Veltliner- und Riesling-Lagenweine auf die Verwendung einer einzigen Hefeart umgestellt, um damit den Fokus noch mehr auf die Unterschiedlichkeiten ihres Terroirs 
zu lenken. Das verwundert vor allem dann nicht, wenn man weiß, dass die Familie über Weingärten in 
einigen der herausragendsten Kamptaler Lagen 
verfügt, wie z.B. Thal, Kittmannsberg, Schenkenbichl, 
oder, für die Rieslinge, Gaisberg, Kogelberg und 
Heiligenstein. Hier findet sich – verteilt auf die ge-
nannten Rieden – eine unglaubliche Vielfalt an 
Bodentypen, die von Löss, Lehm, Quarzsand, aber auch Gneis, Amphibolit, Marmor, Glimmerschiefer bis zum berühmten Wüstensandstein der Riede Heiligenstein reicht. Seit dem Vorjahr lässt man den Gewächsen aus Ersten Lagen ein Jahr länger Reifezeit, bis sie in den Verkauf 
gelangen – eine Maßnahme, die sich auch bei den aktuellen Jahrgängen bewährt, wie sich anhand der formidablen 2019er Veltliner und Rieslinge leicht 
nachvollziehen lässt.

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2020 Grüner Veltliner Wachstum Bodenstein Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Klirrend frisch, ganz helle Fruchtnuancen, weiße Blüten und Zitronenzeste, auch etwas Salbei, verlockend; zartblumig wie hochelegant, die feinen Apfel- und Zitrustöne bleiben bis zum rassigen Finale erhalten, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

DI Toni & Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Familie Bodenstein hat den in der Wachau keineswegs einfachen Jahrgang 2020 zweifellos ganz gut gemeistert; dies lässt sich nach der Verkostung der aktuellen Palette schon durchaus feststellen. So wird bei den Grünen Veltlinern ein Übermaß an 
bitteren Gerbstoffen, wie es heuer leider häufig vorkommt, ebenso vermieden wie ein allzu schlankes 
Geschmacksbild der Rieslinge, wie es so manche 2020er dieser Rebsorte kennzeichnet. Bereits die Federspiele sind wohlgeraten. Der Veltliner gefällt unter anderem durch seine überraschend engmaschige Art, während den Riesling von der kalkreichen Lage Steinriegl hellfruchtiges Spiel und Reintönigkeit auszeichnen. Bleiben wir gleich bei der Wachauer Paradesorte, die im Weingut Prager immerhin 60 Prozent der Rebfläche für sich in Anspruch nimmt. Der Smaragd aus der bekannten Ried Achleiten war zum Verkostungszeitpunkt einfach noch zu verschlossen, um die lagenspezifischen Stärken ausspielen zu können, der hoch oben an der Seiberer Straße gelegene Wachstum-Bodenstein-Riesling hatte hingegen 
keine Mühe, seine typischen Attribute, wie 
vibrierende Frische und hellfruchtige Aromen, ins Glas zu zaubern. Die Spitze der Pyramide sollte über kurz oder lang jedoch dem legendären Riesling aus der Ried Klaus gehören, der das lagentypische Bukett in einer Klarheit verströmt, wie dies auch in größeren Weinjahren nur selten gelingt; die etwas schlankere Struktur wird die Klaus-Aficionados wohl kaum irritieren. Damit zu den „grünen“ Smaragden, bei denen die beiden Versionen von der Ried Achleiten noch ein wenig Zeit brauchen, um die vorerst nur ange-
deuteten Fruchtnoten zum Klingen zu bringen, 
tabakige Würze und sortentypisches Pfefferl sind jedenfalls schon vorhanden. Bereits einen großen 
Schritt weiter ist der kraftvollste Veltliner der 
Palette vom Zwerithaler Kammergut, der auch mit Steinobstfrucht und erstaunlicher Länge überzeugt. Ganz anders, aber insgesamt heuer vielleicht am überzeugendsten präsentiert sich das im Vergleich wesentlich leichtgewichtigere „Wachstum Bodenstein“, das mit klirrender Frische, glockenklarer Frucht und hoher Rasse brilliert und nicht nur unter den Prager’schen Gewächsen eine Ausnahme-
stellung beansprucht.

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2019 Meisterwerk
Weingut Markus Iro
Neusiedlersee

(CS, ME, ZW) Johannisbeeren pur, schon beim ersten Hineinschnuppern ist die große Klasse dieses Weines erkennbar. Ein Wein von adeliger Struktur, rote & schwarze Beeren, Kirschen, dunkle Schokolade, dunkle Mineralität, enorm komplex, Veilchen, perfekte Harmonie, weiche Tannine, zwar mächtig, doch nie überbordend. Bestens eingesetztes Holz, enorm reichhaltig, von männlicher Eleganz, ruhig fließend.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut Markus Iro
Neusiedlersee

Markus Iro
7122 Gols
Neubaugasse 55

Tel. +43 2173 2139
wein@markusiro.at
www.markusiro.at

Markus Iro hat zur Elite der Golser Winzerschaft aufgeschlossen. Das hatte ich schon im vorigen Jahr gemeint, und es hat sich bestätigt. Neu im Programm sind zwei Frizzante – beide sind wunderbar zu trinken, von bestem Ausdruck, von kundiger Winzerhand geschaffen. Bei den Weißweinen gäbe es noch Luft nach oben. Die Rotweine sind erstklassige Gewächse. Von großer Komplexität und bestem Sortenausdruck. Sehr schön ist der 2019 Zweigelt DAC. Der 2019 Zweigelt von der Ried Ungerberg ist ein Klasse-Wein. Sehr fein ist ebenfalls der 2019 Special Blend. Ein Wein von großer Eleganz. Hervorragend in seiner opulenten Fülle ist der Merlot 2019 Ried Gabarinza. Ein ungemein typischer Cabernet Franc 2019 Heideboden von klarem Sortenausdruck. Der 2019 Pinot Ried Hochreit mag so manchen puritanischen Burgunder-Kenner zu opulent erscheinen, doch ist es ein typisches – eher warmes – Seewinkler Gewächs. Nichtsdestoweniger typisch. Unausgesprochene Klasse haben die beiden großen Weine von Markus Iro: 2019 St. Laurent Ried Herrschaftswald und das Meisterwerk 2019. Das sind Weine von internationaler Klasse. Weine aus der Hand eines Meisters.

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2020 Riesling Ried Klaus Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Kakao und Minze, ja After Eight in der vielschichtigen Nase, Cassis im Hintergrund, animierend und vital; viel Temperament und Frische, wenn auch eher schlank strukturiert, kühle Eleganz und komplexe Aromatik, vornehm und rassig, ein Wachauer Solitär aus einem schwierigen Jahrgang.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

DI Toni & Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Familie Bodenstein hat den in der Wachau keineswegs einfachen Jahrgang 2020 zweifellos ganz gut gemeistert; dies lässt sich nach der Verkostung der aktuellen Palette schon durchaus feststellen. So wird bei den Grünen Veltlinern ein Übermaß an 
bitteren Gerbstoffen, wie es heuer leider häufig vorkommt, ebenso vermieden wie ein allzu schlankes 
Geschmacksbild der Rieslinge, wie es so manche 2020er dieser Rebsorte kennzeichnet. Bereits die Federspiele sind wohlgeraten. Der Veltliner gefällt unter anderem durch seine überraschend engmaschige Art, während den Riesling von der kalkreichen Lage Steinriegl hellfruchtiges Spiel und Reintönigkeit auszeichnen. Bleiben wir gleich bei der Wachauer Paradesorte, die im Weingut Prager immerhin 60 Prozent der Rebfläche für sich in Anspruch nimmt. Der Smaragd aus der bekannten Ried Achleiten war zum Verkostungszeitpunkt einfach noch zu verschlossen, um die lagenspezifischen Stärken ausspielen zu können, der hoch oben an der Seiberer Straße gelegene Wachstum-Bodenstein-Riesling hatte hingegen 
keine Mühe, seine typischen Attribute, wie 
vibrierende Frische und hellfruchtige Aromen, ins Glas zu zaubern. Die Spitze der Pyramide sollte über kurz oder lang jedoch dem legendären Riesling aus der Ried Klaus gehören, der das lagentypische Bukett in einer Klarheit verströmt, wie dies auch in größeren Weinjahren nur selten gelingt; die etwas schlankere Struktur wird die Klaus-Aficionados wohl kaum irritieren. Damit zu den „grünen“ Smaragden, bei denen die beiden Versionen von der Ried Achleiten noch ein wenig Zeit brauchen, um die vorerst nur ange-
deuteten Fruchtnoten zum Klingen zu bringen, 
tabakige Würze und sortentypisches Pfefferl sind jedenfalls schon vorhanden. Bereits einen großen 
Schritt weiter ist der kraftvollste Veltliner der 
Palette vom Zwerithaler Kammergut, der auch mit Steinobstfrucht und erstaunlicher Länge überzeugt. Ganz anders, aber insgesamt heuer vielleicht am überzeugendsten präsentiert sich das im Vergleich wesentlich leichtgewichtigere „Wachstum Bodenstein“, das mit klirrender Frische, glockenklarer Frucht und hoher Rasse brilliert und nicht nur unter den Prager’schen Gewächsen eine Ausnahme-
stellung beansprucht.

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2019 Grüner Veltliner Ried Stein 1ÖTW Engabrunn
Weingut Bernhard Ott
Wagram

Ziemliche Duftfülle, reife Gelbfrucht mit exotischen An-
klängen, süße Noten, tief, gelbes Fruchtgelee; voller Saft und Kraft, subtile Fülle, tolle Frucht, zugleich elegant, mittelkräftig, guter Biss, hinten dann Grapefruits.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Bernhard Ott
Wagram

Bernhard Ott
3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
Fax. -22
bernhard@ott.at
www.ott.at

Im Rebenreich des Feuersbrunner Traditionsweinguts von Bernhard Ott ist Grüner Veltliner die unumstrittene Nummer eins. Dennoch ist hier von Einseitigkeit keine Spur, ganz im Gegenteil – denn die Vielfalt an Facetten und Aspekten, die Bernhard Ott dieser Sorte entlockt, ist größer als viele sortenmäßig überreich bestückte Paletten. Ampelografische Seitensprünge gibt es in Gestalt des Rosé Rosalie und eines Rieslings sowie der Cuvée Spektrum aus Traminer, Müller-Thurgau, Silvaner, Roter Veltliner und Weißburgunder. Bereits 2006 wurde der Betrieb auf biologisch-
dynamische Bewirtschaftung umgestellt, bald darauf zertifiziert. Waren früher auch noch Umstellungs-
flächen dabei, so ist seit 2018 die gesamte Palette bio. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege der Böden und Rebanlagen, und in diesem Bereich zählt das Weingut zweifellos zu den besten und innovativsten Betrieben: Kompostausbringung und Be-
grünung sind selbstverständlich, ebenso wie Grünlese, Laubarbeit und penible Traubenselektion. Die Lese erfolgt seit jeher von Hand. Die Moste werden überwiegend spontan vergoren, die Weine gewinnen durch die lange Lagerung auf der Hefe und späte wie sparsame Schwefelung an Facetten und Tiefgang. Den Einstieg in die Veltliner-Welt bildet der Wein namens Am Berg, als mittelgewichtige Lagen-Cuvée gibt es den Fass 4. Im gehobenen Bereich gibt es die Rieden-Cuvée Der Ott, und das Premium-
Segment besetzt ein Trio aus Einzellagen-Weinen – Feuersbrunner Rosenberg und Spiegel sowie den Engabrunner Stein aus dem Kamptal. Die Basisweine aus dem eher kühlen Jahrgang 2020 bestechen durch Feinheit, Frische und Knackigkeit, die Reserven und Lagenweine aus dem hervorragenden Jahrgang 2019 durch Komplexität, Geschmackstiefe und Struktur. Gerade diese Weine benötigen noch Flaschenreife. So dürfte der Lagenwein vom Rosenberg, der bei der Top-Wein-Verkostung noch nicht sein ganzes Potenzial zeigen konnte, in Bälde den fünften Stern erobern.ps

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2020 Grüner Veltliner Ried Atzberg Obere Steilterrassen 

Weingut Atzberg
Wachau

Konzentriertes Bukett, Zigarrenkistl, gebrochenes 
Urgestein, Wacholder, Schwarzpfeffer, eingehüllt in Spitzer Würzekühle, Tannenwipfel, feuchtes Moos, Minzblätter; 
geschmeidige Textur, kristallklar strukturiert, generöse 
Fülle paart sich mit hoher Eleganz, lang haftend; großer Stoff kündigt sich an.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Atzberg
Wachau


3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 1 336 01 97
office@atzberg.at
www.atzberg.at

Bereits aus dem Jahr 1328 stammen die ältesten Aufzeichnungen über die mühsam rekultivierte Riede im Donaustädtchen Spitz; in diesem Dokument ist sie schon mit dem Namen „Ärzberg“ belegt. Sie liegt unmittelbar neben der ebenfalls zu den Top-Rieden der Wachau zählenden Singerriedel, mit der sie in früheren Tagen eine geologische Einheit gebildet hatte, ehe der aus dem Waldviertel in die Donau strömende Mieslingbach die beiden Lagen voneinander trennte. Der Boden – wie der ursprüngliche Name erahnen lässt – ist erzhaltigrotes Gestein mit Gneis und Schiefer-
struktur und geringer Erdauflage) und zählt zu den  kargsten in der Wachau. Auf den bis zu einer Seehöhe von 420 Metern hinaufreichenden Parzellen benötigen die Trauben eine längere Reifezeit, das bedeutet auch spätere Ernte, was nicht so sehr der Zucker-, dafür aber der physiologischen Reife zugutekommt. Hier bekommen die Trauben sowohl die Kühle des Spitzer Grabens zu spüren als auch die milderen Luftmassen des Donautals – eine klimatische Idealkombination. Ganze 50 Jahre mussten vergehen, ehe dieser seit den 1950er-Jahren des vorigen Jahrhunderts brachliegende Weingarten wieder rekultiviert wurde. 75% Hangneigung und schmale Weinterrassen, die hier teilweise neu errichtet werden mussten, waren viele Jahre ein schier unüberwindlicher Hemmschuh, ehe sich Franz Josef Gritsch mit zwei Geschäftsfreunden dieses auch finanziell enorm fordernden Projekts annahm. Das Ergebnis ließ bereits mit dem ersten Jahrgang2012) aufhorchen, als der Grüne Veltliner „Atzberg“heute mit dem Zusatz „Obere Steilterrassen“) auf Anhieb die Vinaria Höchstwertung von fünf Sternen erhielt. Wer diesen großartigen mineralischen Wein mit all seinen Facetten einmal im Glas gehabt hat, versteht, dass auf diesem Terroir keine Allerweltsweine entstehen, sondern Gewächse mit Weite und Tiefe, die alles das in sich vereinen, was die Wachau zu einem der erfolgreichsten Weinbaugebiete weltweit macht.

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2019 Grüner Veltliner Ried Berg Reserve
Weinkultur Preiß
Traisental

Rauchige, kühle Würze, Havannas, Waldboden, Nussbrot; kraftvoll, großzügig bestückt, zeigt Finesse und strenge Eleganz; druckvoller, langer Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weinkultur Preiß
Traisental

Familie Preiß
3134 Theyern
Ringgasse 4

Tel. +43 2783 6731
Fax. +43 2783
wine@kulturpreiss.at
www.weinkulturpreiss.at

Im malerischen Traisentaler Weinort Theyern steht das Weingut der Familie Preiß, das hier im Jahr 1913 errichtet wurde und heute von Friedrich Preiß geleitet wird. Auf einer Fläche von zwölf Hektar bewirtschaftet man Weinkulturen in einigen der besten Traisentaler Lagen. Meist sind sie geprägt vom gbietstypischen Konglomerat-Gestein mit mehr oder weniger hohen Sand- und Löss-Anwehungen, die ideale Böden für facettenreiche, mineralische Gewächse abgeben. Mit einem Anteil von 60% am Rebsortenmix sind es vor allem Grüne Veltliner, die hier auf kleinen Terrassen zur Hochform auflaufen. Zweitwichtigste Sorte im Haus ist der Riesling, der heuer besonders in Form des mineralischen Weins aus der Ried Pletzen-
graben die Herzen der Riesling-Fans höherschlagen lassen wird. Daneben sind aber auch noch weitere Varietäten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller oder Zweigelt in den Weingärten anzutreffen. Bei „Weinkultur Preiß“ handelt es sich um einen reinen Familienbetrieb. Neben Gattin Elisabeth wird Friedrich Preiß in zunehmendem Maß von Tochter Viktoria unterstützt, die an der FH Eisenstadt internationales Weinmarketing studiert hat. Und in den Startlöchern steht Maximilian, der 20-jährige Sohn, Absolvent der HBLA in Klosterneuburg, der noch einige Praxis sammeln wird, ehe er in den Betrieb einsteigt. Viele Flaschen des Weinguts ziert ein Etikett mit der Bezeichnung „Kammerling“. Dabei handelt es sich um gesteinsbildende Mikrofossilien, die in den Traisentaler Konglomerat-Böden vorkommen, und deren Kalkschale zur Geschmacksbildung der Weine entscheidend beiträgt – gut erkennbar bei den so getauften Weinen, besonders aber auch in den Lagengewächsen.

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2017 Ried Kästenbaum Pinot Noir
Weingut Johanneshof Reinisch
Thermenregion

Ätherischer, intensiver Duft nach Brombeeren und Himbeeren, vornehm und facettenreich, dicht und substanzreich, elegant wie vielschichtig, sehr lange anhaltend und ausbaufähig, wohl der bislang beste Rote vom Johanneshof.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€€
Naturkork

Weingut Johanneshof Reinisch
Thermenregion

Familie Reinisch
2523 Tattendorf
Im Weingarten 1

Tel. +43 2253 81423
Fax. -4
office@j-r.at
www.j-r.at

Wie eigentlich jedes Jahr gibt es auch heuer einige Neuigkeiten vom Johanneshof zu vermelden. Da wäre einmal das Erstlingswerk der beiden Söhne von Hannes Reinisch, das Sebastian und Thomas schlicht „The First“ getauft haben, ein taufrischer Blend aus Sauvignon und der PiWi-Rebsorte Cabernet Blanc, der mit seinem Schwung und der schlanken, rassigen Art einen idealtypischen Sommerwein ergeben wird. Die unmittelbare Konkurrenz liegt im eigenen Keller und ist mit dem Dialog, der auch zum Teil auf Sauvignon setzt, ein alter Bekannter, welcher das Sommerwein-Thema auf etwas ruhigere, gleichwohl ebenso animierende Weise abhandelt. Im gewohnten Fahrwasser gleiten hingegen die Variationen der traditionellen Gumpoldskirchner Reb-sorten dahin, vor allem die „Tradition“ benannte Cuvée aus Zierfandler und Rotgipfler scheint dieses Mal noch eleganter und vielleicht ein wenig trockener ausgefallen zu sein. Die Variationen vom Char-donnay bilden nunmehr ein Trio, wurden doch der fruchtbetonte „Einstiegswein“ und der bewährte, rauchig-geheimnisvolle Lores um einen Premium-Wein aus der Gumpoldskirchner Top-Lage Kästenbaum ergänzt, der noch etwas lagern sollte. Auf dem roten Sektor begeistern bereits die leichteren, nur nach der Rebsorte benannten Qualitäten. Vor allem den Pinot und den St. Laurent wird man in dieser Preiskategorie wohl kaum sonst wo in Österreich auf diesem Niveau antreffen; hier wurde der hervorragende Jahrgang 2019 einfach optimal umgesetzt. Dem nach der großen Tattendorfer Ried Frauenfeld benannten Mittelbau wird die ohnehin eingeplante weitere Flaschenreife sicher guttun, während sich der Grillenhügel-Pinot aus Gumpoldskirchen in seiner spargeligen Würze und zarten Himbeerfrucht offensichtlich schon der Hochform nähert. Von den Top-Weinen aus der Ried Holzspur hatte zum Verkostungszeitpunkt der vielschichtige und vor tiefer Weichselfrucht strotzende St. Laurent gegenüber dem zartblumigen, noch etwas schüchternen Pinot Noir die Nase vorne. Keine Konkurrenz – weder im eigenen Keller noch an der ganzen Südbahn – kennt hingegen der finessenreiche wie machtvolle Kästenbaum, der sich mit den Jahren im-mer stärker den großen Vorbildern von der Côte-de-Nuits annähert, etwa einem Chambolle-Musigny der kräftigrassigen Ausbauweise.

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2019 Sauvignon Blanc Ried Hirritschberg
Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Hochelegant, feinfühlig, Terroir-Feeling, noble, hochelegante Sortentypizität, reife Cassis-Frucht, Jostabeeren, reife vegetabile Noten, etwas Tomatenrispe und eingelegte Pfefferoni, animierende, dunkle Zitrusfrucht; tiefgründig, komplex, zeigt viel Finesse, toller Aromabogen, exotische Früchte à la Kiwi, Blutorange, langer Abgang, vielversprechende Zukunft.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Naturkork

Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Bernd Stelzl
8463 Leutschach a. d. Weinstraße
Schlossberg 119

Bernd Stelzl hat bereits als 20-Jähriger – nach einigen Jahren Praxis und Kellerarbeit bei zwei renommierten steirischen STK-Winzern – im Jahre 2006 begonnen, den richtigen Qualitätsstart zu setzen und in den vergangenen Jahren Beachtliches erreicht. Der wichtigste Weingarten des Betriebes liegt in der Lage Hirritschberg, perfekt nach Südosten ausgerichtet, von kalkhaltigen Opok-Böden und Mergelschiefer geprägt. Auf den derzeit 3,5 Hektar Rebfläche, die ausschließlich von Bernd Stelzl bewirtschaftet werden, wachsen die besten Sauvignon-Blanc- und Burgunder-Sorten des Betriebes, die ihre Herkunft nie verleugnensollen) und immer vielschichtig, tiefgründig sowie mit sehr gutem Lager- und Reifepotenzial ausgestattet auf den Markt kommen. Als weitere Steigerung gibt es noch das Herzstück dieses speziellen Weinberges, die Einzellage Hirritsch Hube, eine nach Süden ausgerichtete Kessellage, die einfach prädestiniert für einen Chardonnay vorreserviert ist, der bereits seit einigen Jahren eine unverwechselbare und einzigartige Charakteristik aufweist. Mit dem Jahrgang 2019 sind sowohl beim Sauvignon Blanc als auch beim Chardonnay auf dem Hirritschberg zwei außergewöhnliche Weine gelungen, die schon in dieser frühen Phase als Fassprobe überzeugen konnten, eine vielversprechende Zukunft ist gesichert. Zwei würdige Nachfolger der überzeugenden Vorgänger von 2018. Beim Jahrgang 2020 ist der Sauvignon Schlossberg bereits etwas weiter als im Vorjahr und könnte den 2019er übertrumpfen. Eine Bereicherung, die großes Trinkvergnügen verspricht, sind die prickelnden Varianten vom Muskateller und von einem richtig trinkanimierenden Rosé – der Sommer kann kommen.

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2019 Alter Weingarten
Weingut Krutzler
Eisenberg

Rauchig, Tabak und Wildbret, Maghreb-Gewürze, tolle Fruchtfülle, Schwarzkirschen und Heidelbeeren, tief; ungemein saftiges Entree, Heidelbeeren mit etwas Cassis, Tintenblei, ausgezeichnete Struktur, lang.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut Krutzler
Eisenberg

Reinhold Krutzler
7474 Deutsch Schützen
Untere Hauptstraße 6

Tel. +43 3365 21868
Fax. 20013
weingut@krutzler.at
www.krutzler.at

Dieses national wie international renommierte Spitzenweingut in Deutsch Schützen wird schon seit vielen Jahren von Reinhold Krutzler und seiner Frau Melanie höchst erfolgreich geführt. Den Grundstein für den Erfolg legte Vater und Weinbaupionier Hermann Krutzler mit seiner Frau Martha, der den im ebenso idyllischen wie versteckten Südburgenland gelegenen Betrieb mit seinen charaktervollen, herkunfts- wie sortentypischen Rotweinen in die Weinelite Österreichs führte. Hermann Krutzler erhielt für seine Verdienste um und Impulse die rare Vinaria Trophy für sein Lebenswerk. Die gutseigenen Weingärten verteilen sich auf den Deutsch-Schützer Berg und den Eisenberg, wo leichte bis mittelschwere Lehmböden mit hohem Eisengehalt und teils Schieferanteilen das perfekte Substrat für die im Weingut dominierende Sorte Blaufränkisch darstellen, die es in mehreren Varianten gibt: Die Basis bildet ein fruchtbetonter Vertreter mit Herkunft Burgenland, der von einem Zweigelt sekundiert wird. Der klassische Eisenberg DAC fungiert als Bindeglied zu ebenfalls mit der Herkunft Eisenberg versehenen Reserve. Ein Krutzler’scher Klassiker ist der „Alte Weingarten“ aus einer alten Rebanlage in der Ried Weinberg, der zu vier Fünfteln aus Blaufränkisch sowie Zweigelt besteht. An der Spitze steht dann der Kultwein Perwolff, der schon seit etlichen Jahren ebenfalls reinsortig aus Blaufränkisch besteht. Gut etabliert hat man sich mittlerweile mit den Weißweinen, bei denen Krutzler weniger auf Primärfrucht als vielmehr auf Struktur und gewisse Kraft setzt. Der Basisblaufränkisch aus dem etwas kühleren, pikanteren Jahrgang 2020 zeigt sich sehr anregend. Die Rotweine aus dem heißen, ausgereiften Jahrgang 2019 präsentieren sich körperreich und zugleich vital und vermitteln sehr gut die mineralische Würze des südburgenländischen Terroirs. An der Spitze steht wie üblich der hervorragend gelungene Perwolff, gefolgt vom Alten Weingarten. Bildhübsch sind der sehr elegante Blaufränkisch Lena aus dem Jahrgang 2016 sowie die einnehmende Spätfüllung Eisenberg 2017.ps

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2019 Chardonnay Ried Hirritsch Hube
Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Noble, kalkige Noten, wohldosierter, feinfühliger Holzeinsatz, Eleganz pur, burgundische Assoziationen, etwas Hawaii-Ananas, frische, dunkle Zitrusfrüchte, vielschichtig; Holz bereits jetzt gut eingebunden, Frucht baut sich langsam auf, angenehme Frucht- und Extraktsüße, Kumquat bringt Frische im langen Nachhall, großes Potenzial.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Bernd Stelzl
8463 Leutschach a. d. Weinstraße
Schlossberg 119

Bernd Stelzl hat bereits als 20-Jähriger – nach einigen Jahren Praxis und Kellerarbeit bei zwei renommierten steirischen STK-Winzern – im Jahre 2006 begonnen, den richtigen Qualitätsstart zu setzen und in den vergangenen Jahren Beachtliches erreicht. Der wichtigste Weingarten des Betriebes liegt in der Lage Hirritschberg, perfekt nach Südosten ausgerichtet, von kalkhaltigen Opok-Böden und Mergelschiefer geprägt. Auf den derzeit 3,5 Hektar Rebfläche, die ausschließlich von Bernd Stelzl bewirtschaftet werden, wachsen die besten Sauvignon-Blanc- und Burgunder-Sorten des Betriebes, die ihre Herkunft nie verleugnensollen) und immer vielschichtig, tiefgründig sowie mit sehr gutem Lager- und Reifepotenzial ausgestattet auf den Markt kommen. Als weitere Steigerung gibt es noch das Herzstück dieses speziellen Weinberges, die Einzellage Hirritsch Hube, eine nach Süden ausgerichtete Kessellage, die einfach prädestiniert für einen Chardonnay vorreserviert ist, der bereits seit einigen Jahren eine unverwechselbare und einzigartige Charakteristik aufweist. Mit dem Jahrgang 2019 sind sowohl beim Sauvignon Blanc als auch beim Chardonnay auf dem Hirritschberg zwei außergewöhnliche Weine gelungen, die schon in dieser frühen Phase als Fassprobe überzeugen konnten, eine vielversprechende Zukunft ist gesichert. Zwei würdige Nachfolger der überzeugenden Vorgänger von 2018. Beim Jahrgang 2020 ist der Sauvignon Schlossberg bereits etwas weiter als im Vorjahr und könnte den 2019er übertrumpfen. Eine Bereicherung, die großes Trinkvergnügen verspricht, sind die prickelnden Varianten vom Muskateller und von einem richtig trinkanimierenden Rosé – der Sommer kann kommen.

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2019 Sauvignon Blanc, Ried Kranachberg Reserve
Weingut Domaines Kilger
Südsteiermark

Exotische Fruchtfülle, Papaya, Ananas, etwas Vanille, dicht mit schöner Fülle, Zitrusfrische, heller Tabak, vielschichtig, tiefgründig, perfekter Holzeinbindung, vital in getragener Größe, viel Potenzial, tolle Länge.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut Domaines Kilger
Südsteiermark

Hans Kilger
8462 Gamlitz
Eckberger Weinstraße 32

Der Firmensitz der zum Drei-Kronen-Betrieb aufgestigenen Domaines Kilger, die der Münchner Entrepreneur Hans Kilger erfolgreich auf vielen Säulen im Weinland Steiermark und 
Burgenland aufbaut, ist nun auf das Schloss 
Gamlitz gewechselt. Die beeindruckende Sommerresidenz im historisierenden Barockstil bietet sich nach behutsamer Renovierung und Modernisierung 
den Besuchern ab Sommer als Hotel, Event 
Locationtraumhaft für Hochzeiten) und für Weineinkäufe samt Weinmuseum an. Der historische Weinkeller im „Kilgers Schloss Gamlitz“ steht ab nun dem Weinbau für die neuen Rieden-Weine der Südsteiermark zur Verfügung. Die Gesamtregie im Keller liegt bei Walter Polz, der die vielen Sauvignon-Blanc-Varietäten samt dem vielfältigen Sortenspektrum sukzessive zu neuen Qualitäten führt. Die Weinlinie präsentiert sich mit viel Terroir-Typizität in pointierter Stilistik voller 
Harmonie von Kraft, Saft und Finesse.

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2018 Sauvignon Blanc Ried Kranachberg Reserve
Weingut Domaines Kilger
Südsteiermark

Vollreifes Fruchtbukett, Brioche, Kräuterwürze, Wein-
gartenpfirsich, Ananas, weiße Ribisel, kühle Komponenten, Limette, lebhaft mit viel mineralischer Prägung, ziseliert, vielschichtig, zart-blättrige Noten, substanzreich, viel Tiefe, toll strukturiert, ausgewogen, einfach groß.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut Domaines Kilger
Südsteiermark

Hans Kilger
8462 Gamlitz
Eckberger Weinstraße 32

Der Firmensitz der zum Drei-Kronen-Betrieb aufgestigenen Domaines Kilger, die der Münchner Entrepreneur Hans Kilger erfolgreich auf vielen Säulen im Weinland Steiermark und 
Burgenland aufbaut, ist nun auf das Schloss 
Gamlitz gewechselt. Die beeindruckende Sommerresidenz im historisierenden Barockstil bietet sich nach behutsamer Renovierung und Modernisierung 
den Besuchern ab Sommer als Hotel, Event 
Locationtraumhaft für Hochzeiten) und für Weineinkäufe samt Weinmuseum an. Der historische Weinkeller im „Kilgers Schloss Gamlitz“ steht ab nun dem Weinbau für die neuen Rieden-Weine der Südsteiermark zur Verfügung. Die Gesamtregie im Keller liegt bei Walter Polz, der die vielen Sauvignon-Blanc-Varietäten samt dem vielfältigen Sortenspektrum sukzessive zu neuen Qualitäten führt. Die Weinlinie präsentiert sich mit viel Terroir-Typizität in pointierter Stilistik voller 
Harmonie von Kraft, Saft und Finesse.

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2019 Chardonnay Ried Tatschler
Weingut Kirchknopf
Leithaberg, Rust & Rosalia

Großzügige wie 
fruchtklare Ananasnase, Limettenanklänge, etwas Brioche, saftige Dichte mit vielen ausgereiften Fruchtkomponenten, Ananas, Litschi, Quitte, Haselnuss, engmaschig, druck-
voll, reife Säurepikanz, delikate Kaffeeröstaromen, fein 
dosiertes Holz, substanzreich mit viel Potenzial bis ins 
lange Finish, ein großer Wein.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut Kirchknopf
Leithaberg, Rust & Rosalia

Michael Kirchknopf
7000 Eisenstadt-Kleinhöflein
Johann Kodatsch-Straße 15

Das aktuelle Weinportefeuille von Michael Kirchknopf präsentiert sich beeindruckend im hohen Qualitätsbereich und komplementär zur seiner neuen Serie „ChurchButton“ – ausschließlich im DAC-Status. Das gesamte Sortenspektrum ist fokussiert auf Chardonnay, den besonders anspruchsvollen wie raren Neuburger und Blau-
fränkisch. Weiß wie Rot werden traditionell in 
minimalinvasiver Ausbauweise und langen Fein-
hefekontakten in 500-Liter-HolzfässernTonneau) zur Reife gebracht. Die aktuellen Weine zeigen sich unisono vielschichtig, dicht mit viel Vitalität. Dem Winzer hat der Jahrgang 2019 viel Freude bereitet, dem er zum Vorgängerjahrgang eine „kühlere Frucht und präzisere Fruchtführung“ attestiert. Besonders die weißen Burgunder-Sorten bereiten bereits im jugendlichen Stadium großes Trinkvergnügen. Als Juwel ist der Chardonnay aus der berühmten Ried Tatschler zu bezeichnen, der ab heuer in etwas holzreduzierter Ausbauweise Kraft wie Finesse in idealer Weise kombiniert und das Potenzial zu einem vorzüglichen Vin de Garde hat. Die beiden Blaufränkisch DAC präsentieren sich mit feinziselierter wie tiefgründiger Dichte und mit viel Blaubeerwürze. Beide Varietäten benötigen noch etwas Reifezeit und werden dann ihr Potenzial voll zur Geltung bringen. Neu im Hause Kirchknopf ist die hinsichtlich seines Familiennamens mit Augenzwinkern benannte Linie „ChurchButton“. Diese versteht sich komplementär zur reinsortigen und Terroir-spezifischen DAC-
Linie als eine Premium-Linie in „saftiger, wärmender Fruchtführung von roten Sortencuvées“, wie der Winzer betont. Mit der Cuvée Nr.1 in stoffiger 
Dichte, kombiniert mit feiner Fruchtziselierung, ist der Start gelungen.

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2019 Grüner Veltliner Ried Käferberg 1ÖTW
Weingut Loimer
Kamptal

Salzig, viel schwarzer Pfeffer, exotische Fülle, reife Grapefruit, Veltliner-Purist mit weicher Textur; dunkelwürzig, feine Säure, saftig, Orangen, Ananas, schöne Balance, knochentrocken, super Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Loimer
Kamptal

Fred Loimer
3550 Langenlois
Haindorfer Vögerlweg 23

Bei Fred Loimer hat man das Gefühl, er ist immer der Zeit voraus: In seinem Bio-Weinkosmos betrachtet der Langenloiser Winzer dabei nicht nur sein Weingut als Einzelplaneten, sondern stellt sein Tun in einen Gesamtkontext. Der innovative Winzer schließt mit Gleichgesinnten Kooperationen der Stärke – so wie in der Respekt-Biodyn-Gruppe. „Die Qualität eines Weines, ja sein gesamtes Wesen, wird von seiner Herkunft geprägt.“ Das lebt der Winzer auf bodenständige und naturverbundene Art. „Wir nehmen viel auf von der Naturweinwelt.“ Dieser Natürlichkeit, ohne große Eingriffe, trägt Loimer auch Rechnung und bringt jetzt seine Top-1ÖTW-Weine erst zwei Jahre nach der Ernte. „Wir müssen dem Wein mehr Zeit geben, um stabil zu sein“, sagt Loimer und geht damit schon wieder der Zeit einen Schritt voraus.

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2018 Scheurebe TBA No. 7 Zwischen den Seen
Weinlaubenhof Kracher
Neusiedlersee

(RZ: 234,5 g/l) Viel Maracuja, auch Kiwi, Orangenschalen, dezente Würze, lebhafte TBA; reife Südfrüchte, Ananas, Mango, Met und Marillennektar, salzig-mineralisch, extrem lang.

Süßwein
Scheurebe (Sämling 88)
€€€€€€
Naturkork

Weinlaubenhof Kracher
Neusiedlersee

Gerhard Kracher
7142 Illmitz
Apetloner Straße 37

Tel. +43 2175 3377
Fax. +43 2175 3377-4
office@kracher.at
www.kracher.at

Gerhard Kracher steht für Süßwein. Und wenn es um die besten Trockenbeerenauslesen geht, ist der Illmitzer mit seinen Weinen Weltklasse. Doch Kracher hat mittlerweile auch ein stattliches und ansehnliches „trockenes“ Weinsegment, das in Flaschen gerechnet etwa ein Drittel der Abfüllmenge ausmacht. Diese Weine wachsen nicht nur im Seewinkel, sondern auch auf dem Leithaberg und im Weinviertel, wo Kracher mit dem bekannten internationalen Sommelier Aldo Sohm sehr eigenständige Grüne Veltliner macht. Es gibt auch ein durchaus interessantes Burgunder-Segment, aus dem die Chardonnays herausstechen: einerseits der „Kreuz“ aus dem Seewinkel und den Kracher für 24 Monate zu 100 Prozent in neuen 225er-Barriques ausbaut und der Wein dementsprechend Zeit und Belüftung braucht. Andrerseits der Chardonnay „Blick“ vom Leithaberg, der nur zu einem Drittel im neuen kleinen Holz liegt, der Rest ist im gebrauchten Barrique – dadurch wirkt der junge Chardonnay nicht so wuchtig und verfügt jetzt schon über eine feingliedrige Eleganz. Da Gerhard Kracher mit seinen Weinen vor allem international unterwegs ist, die weltweite Pandemie aber den weltweiten Handelsfluss gebremst hat, nutzte der Illmitzer Süßwein-Winzer den Stillstand als Chance, mit seinen Trockenbeerenauslesen einen Jahressprung zu machen. Künftig reifen und ruhen Krachers TBA statt zwei Jahre jetzt drei Jahre auf dem Weingut, bevor sie mit September in die globalen Märkte gehen. Das startet mit dem Jahrgang 2018, den der Illmitzer Süßwein-Winzer trotz der Hitze „als tolles Jahr“ sieht, bei dem erst sehr spät die Botrytis gekommen ist. Nur beim Muskat Ottonel ist nichts gegangen. Von allen anderen wichtigen Sorten gibt es eine TBA. Insgesamt neun Nummern umfasst heuer Krachers TBA-Kollektion, deren Weine entweder im Barrique ausgebaut sind, gekennzeichnet als Nouvelle Vague, oder im Stahltank, die den Zusatz „Zwischen den Seen“ haben. Die Weine sind wie immer nach aufsteigendem Restzuckergehalt nummeriert. Aus der gelungenen Serie leuchten vier TBA heraus: Das ist die No. 5, die Grande Cuvée, die Kracher immer als den Hauswein bezeichnet, weil die Cuvées aus Welschriesling und Chardonnay nicht nur die beiden wichtigsten Sorten des Weinguts enthalten, sondern dadurch auch immer den Süßweinjahrgang am besten reflektieren und abbilden. Die Grande Cuvée 2018 wirkt heuer trotz Holzausbau ungewöhnlich frisch. Die besten 2018er-TBA sind heuer die No. 7 und No. 8 – zwischen Scheurebe und Welschriesling ist es ein ganz enges Match, beide sind superelegante TBA mit einer straffen, saftigen Frucht und dieser lässigen Salzigkeit, die den Seewinkel-TBA oft innewohnt. Und dann gibt es heuer noch eine hochkonzentrierte Nr. 9 – quasi einen Bonus-Wein. Allerdings darf diese No. 9 nicht Wein und TBA heißen, weil sie mit nur 4 PS zu wenig Alkohol hat. Laut Weingesetz ist das ein „teilweise gegorener Traubenmost“, der halt fast 400 g/l Restzucker hat. Das macht diese Nektaressenz in seiner ersten Jugend sehr opulent und überkonzentriert. Wird aber dieser Fast-Wein erwachsen, wird die „9er-TBA“ für Jahrzehnte marschieren.

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2018 Welschriesling TBA No. 8 Zwischen den Seen
Weinlaubenhof Kracher
Neusiedlersee

(RZ: 271,1 g/l) Reichhaltig, reife Grapefruit, Birnen und Bratäpfel; viel Mineralität, enorm saftig, fleischiger Pfirsich, klirrende Säure, straff, mineralisch, endlos lang.

Süßwein
Welschriesling
€€€€€€
Naturkork

Weinlaubenhof Kracher
Neusiedlersee

Gerhard Kracher
7142 Illmitz
Apetloner Straße 37

Tel. +43 2175 3377
Fax. +43 2175 3377-4
office@kracher.at
www.kracher.at

Gerhard Kracher steht für Süßwein. Und wenn es um die besten Trockenbeerenauslesen geht, ist der Illmitzer mit seinen Weinen Weltklasse. Doch Kracher hat mittlerweile auch ein stattliches und ansehnliches „trockenes“ Weinsegment, das in Flaschen gerechnet etwa ein Drittel der Abfüllmenge ausmacht. Diese Weine wachsen nicht nur im Seewinkel, sondern auch auf dem Leithaberg und im Weinviertel, wo Kracher mit dem bekannten internationalen Sommelier Aldo Sohm sehr eigenständige Grüne Veltliner macht. Es gibt auch ein durchaus interessantes Burgunder-Segment, aus dem die Chardonnays herausstechen: einerseits der „Kreuz“ aus dem Seewinkel und den Kracher für 24 Monate zu 100 Prozent in neuen 225er-Barriques ausbaut und der Wein dementsprechend Zeit und Belüftung braucht. Andrerseits der Chardonnay „Blick“ vom Leithaberg, der nur zu einem Drittel im neuen kleinen Holz liegt, der Rest ist im gebrauchten Barrique – dadurch wirkt der junge Chardonnay nicht so wuchtig und verfügt jetzt schon über eine feingliedrige Eleganz. Da Gerhard Kracher mit seinen Weinen vor allem international unterwegs ist, die weltweite Pandemie aber den weltweiten Handelsfluss gebremst hat, nutzte der Illmitzer Süßwein-Winzer den Stillstand als Chance, mit seinen Trockenbeerenauslesen einen Jahressprung zu machen. Künftig reifen und ruhen Krachers TBA statt zwei Jahre jetzt drei Jahre auf dem Weingut, bevor sie mit September in die globalen Märkte gehen. Das startet mit dem Jahrgang 2018, den der Illmitzer Süßwein-Winzer trotz der Hitze „als tolles Jahr“ sieht, bei dem erst sehr spät die Botrytis gekommen ist. Nur beim Muskat Ottonel ist nichts gegangen. Von allen anderen wichtigen Sorten gibt es eine TBA. Insgesamt neun Nummern umfasst heuer Krachers TBA-Kollektion, deren Weine entweder im Barrique ausgebaut sind, gekennzeichnet als Nouvelle Vague, oder im Stahltank, die den Zusatz „Zwischen den Seen“ haben. Die Weine sind wie immer nach aufsteigendem Restzuckergehalt nummeriert. Aus der gelungenen Serie leuchten vier TBA heraus: Das ist die No. 5, die Grande Cuvée, die Kracher immer als den Hauswein bezeichnet, weil die Cuvées aus Welschriesling und Chardonnay nicht nur die beiden wichtigsten Sorten des Weinguts enthalten, sondern dadurch auch immer den Süßweinjahrgang am besten reflektieren und abbilden. Die Grande Cuvée 2018 wirkt heuer trotz Holzausbau ungewöhnlich frisch. Die besten 2018er-TBA sind heuer die No. 7 und No. 8 – zwischen Scheurebe und Welschriesling ist es ein ganz enges Match, beide sind superelegante TBA mit einer straffen, saftigen Frucht und dieser lässigen Salzigkeit, die den Seewinkel-TBA oft innewohnt. Und dann gibt es heuer noch eine hochkonzentrierte Nr. 9 – quasi einen Bonus-Wein. Allerdings darf diese No. 9 nicht Wein und TBA heißen, weil sie mit nur 4 PS zu wenig Alkohol hat. Laut Weingesetz ist das ein „teilweise gegorener Traubenmost“, der halt fast 400 g/l Restzucker hat. Das macht diese Nektaressenz in seiner ersten Jugend sehr opulent und überkonzentriert. Wird aber dieser Fast-Wein erwachsen, wird die „9er-TBA“ für Jahrzehnte marschieren.

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2018 Blaufränkisch Reserve Ried Reihburg
Weingut Wachter-Wiesler
Eisenberg

Sehr schöner Farbton mit leuchtendem Rubingranat, verführerische Würzenoten im Bouquet, dunkelfruchtige Beerenaromatik, zupackender und zugleich vitaler Charakter, dicht und extrakt-
reich, langer Säurebogen, herrlich dahinströmend, benötigt entsprechende Belüftung, zeigt sich sodann recht vielschichtig, gediegener Abgang, ein großartiges Gewächs.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut Wachter-Wiesler
Eisenberg

Christoph Wachter
7474 Deutsch Schützen
Untere Hauptstraße 7

Seit vier Jahren ist Christoph Wachter als Obmann von Eisenberg DAC auch weinbaupolitisch aktiv. Dementsprechend hat er hinsichtlich des Herkunftsgedankens im Gebiet eine Vorreiterrolle übernommen: Gleich sieben seiner Weine aus der gegenständlichen Weinprobe sind DAC-Formate, sechs davon im Premiumsegment. Mit dem aktuell verfügbaren 2018er-Jahrgang hat Christoph Wachter die Zertifizierung für biologisch-organische Wirtschaftsweise erreicht. Dies bemerkenswerterweise ohne jegliche Qualitätsbeeinträchtigung. Ganz im Gegenteil: Die von ihm forcierte Weinlinie mit vital-geradlinigen Gewächsen ist sogar noch um eine Nuance besser ausgefallen, als sie es in den Jahren zuvor ohnedem schon war. Die nun schon etliche Jahre konsequent praktizierte Umsetzung des Konzepts von GebietsweinBela-Joska), Ortswein und Riedenwein funktioniere gut und werde im Ausland bestens nachvollzogen, sagt Christoph Wachter. Sämtliche Blaufränkische der Reserve-Kategorie zählen zum Feinsten, was das Burgenland in Rot derzeit aufzubieten hat. Die Gewächse lassen sowohl das großartige Potenzial der Deutsch Schützener Weinberglagen als auch jener vom Eisenberg erkennen. Die Blaufränkisch-Reserve von der Ried Weinberg hat mit ihrem feenhaft-beschwingten Charakter geradezu eine Alleinstellung im Gebiet. Was die aktuelle Qualitätsspitze vom Eisenberg anbelangt, hat Christoph Wachter wiederholt unter Beweis gestellt, dass das Potenzial der Ried Saybritz jenem von der Ried Reihburg ebenbürtig ist.

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2018 2018 Chardonnay Ried Kogelberg Alte Reben
Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Subtile Gewürznoten, grüne Walnüsse, tief im Glas Dörrobst, sanfter Druck; Kraft, Biss und Leben, Säure trägt ihn, Gewürze und Limettenblätter klingen lange nach, Gerbstoffe für Struktur, frei von Schnörkeln und Gefälligkeit.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Naturkork

Weingut Kodolitsch
Südsteiermark


8430 Leibnitz
Kodolitschweg 9

Das Weingut Kodolitsch am Seggauberg bei Leibnitz ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition, man blickt auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Zu einem modernen Anwesen haben es die jetzigen Besitzer gemacht, Christa und Nikolaus Kodolitsch. Mit Mario Weber hat vor einigen Jahren ein der Qualität verschriebener junger Mann die Verantwortung für fast alles übernommen, was mit dem Entstehen von Wein zu tun hat. „Im Keller werden wir immer ruhiger und greifen weniger ein, große Gewächse entstehen im Weingarten. Und darauf ist unser Fokus gerichtet“, gibt er sich bescheiden. Als Beispiel nennt er den Sauvignon Blanc T.M.S., dessen Trauben von vergleichsweise alten Rebstöcken aus einer einzigen Parzelle der Ried Rosengarten stammen, und der 24 Monate auf der Vollhefe lag. Diese Faktoren führen zu einer unverwechselbaren Stilistik. Das Kürzel „T.M.S.“ steht für „Trink ma selbst“ und bedarf keiner Interpretation. „2020 ist unser größter Jahrgang bisher, die Weine sind kompakt, die Balance aus Reife und Säure ist perfekt, zu vergleichen mit dem Ausnahmejahr 1997.“ Die Erträge werden gering gehalten. Die Reben stehen in den Rieden Rosengarten und Kogelberg. Erstere liegt auf dem Seggauberg und ist südlich bis südwestlich exponiert, die Weine von hier sind füllig. Einen völlig anderen Charakter ergibt der Kogelberg auf der anderen Seite des Sulmsees. Der kalkfreie Boden aus verwittertem rotem Schiefer forciert Eleganz und Feingliedrigkeit.

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2015 Raue Liebe
Rotweine Lang
Mittelburgenland

(BF/ZW/SL/CS/ME) Dunkle Frucht, Rosinen, Würze, eingelegter Ingwer, Waldbeeren, Powidl, Weichseln, ätherisch-erdig, mit Luft Anklänge von Single Malt Whiskey; mit Luft immer mehr Frucht, Morcheln, feste Tannine, druckvoll, Waldhimbeeren und deren Kerne im langen Nachhall.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Rotweine Lang
Mittelburgenland

Andrea & Stefan Lang
7311 Neckenmarkt
Lange Zeile 11

Tel. +43 2610 42384
Fax. -6
office@rotweinelang.at
www.rotweinelang.at

Das Weingut von Andrea und Stefan Lang in Neckenmarkt hat sich dem Rotwein verschrieben. Leitsorte ist der Blaufränkisch, aber auch mit Cuvées weiß man hier hervorragend umzugehen. Die Basislinie nennt sich „Classic“ und ist ab heuer nur mehr im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Sie zeichnet sich durch Sortentypizität und einen attraktiven Preis aus. Diese Weine reifen im großen Holz und in mehrfach befüllten Barriques, sie sind leicht verständlich. Darüber wurde die Linie „ECHT LANG“ eingeschoben. Die Preisdifferenz ist marginal, das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugend; die Feinheit des Blaufränkisch ist ungewöhnlich für diese Klasse. Die Premium-Weine sind ausgesprochen feingliedrig, ihnen sind Finesse und Trinkfluss zu attestieren. Herausragend ist der Blaufränkisch V-MAX Grande Réserve, fein, perfekt integrierte Tannine, Finesse vor Wucht. In einer eigenen Liga spielt die „Raue Liebe“. Diese limitierte und nur auf Reservierung erhältliche Cuvée reift dreieinhalb Jahre in kleinen französischen Eichenfässern, die dann zur Sommersonnenwende für ein weiteres Jahr in der Erde vergraben werden. Die ausgelesenen Trauben stammen aus den besten Rieden des Weingutes. Als Reaktion auf die Corona-Pandemie wurde dem Rosé ein neues Etikett des berühmten Spanischen Malers Jordi Labanda verpasst, das dem Weinfreund mitteilt: „Das Leben ist kurz – der Rosé LANG.“

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2018 2018 Sauvignon Blanc Ried Rosengarten T.M.S.
Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Feingliedrig, elegante Gewürzaromen, Hauch Walnüsse, salzig, spielt die leisen Töne; aromatisch perfekter Anschluss, 
Gewürze und zarte Frucht verwoben, Finesse und Eleganz, komplex, im Abgang und im langen Nachhall auch grüne Kräuter.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut Kodolitsch
Südsteiermark


8430 Leibnitz
Kodolitschweg 9

Das Weingut Kodolitsch am Seggauberg bei Leibnitz ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition, man blickt auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Zu einem modernen Anwesen haben es die jetzigen Besitzer gemacht, Christa und Nikolaus Kodolitsch. Mit Mario Weber hat vor einigen Jahren ein der Qualität verschriebener junger Mann die Verantwortung für fast alles übernommen, was mit dem Entstehen von Wein zu tun hat. „Im Keller werden wir immer ruhiger und greifen weniger ein, große Gewächse entstehen im Weingarten. Und darauf ist unser Fokus gerichtet“, gibt er sich bescheiden. Als Beispiel nennt er den Sauvignon Blanc T.M.S., dessen Trauben von vergleichsweise alten Rebstöcken aus einer einzigen Parzelle der Ried Rosengarten stammen, und der 24 Monate auf der Vollhefe lag. Diese Faktoren führen zu einer unverwechselbaren Stilistik. Das Kürzel „T.M.S.“ steht für „Trink ma selbst“ und bedarf keiner Interpretation. „2020 ist unser größter Jahrgang bisher, die Weine sind kompakt, die Balance aus Reife und Säure ist perfekt, zu vergleichen mit dem Ausnahmejahr 1997.“ Die Erträge werden gering gehalten. Die Reben stehen in den Rieden Rosengarten und Kogelberg. Erstere liegt auf dem Seggauberg und ist südlich bis südwestlich exponiert, die Weine von hier sind füllig. Einen völlig anderen Charakter ergibt der Kogelberg auf der anderen Seite des Sulmsees. Der kalkfreie Boden aus verwittertem rotem Schiefer forciert Eleganz und Feingliedrigkeit.

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2019 Chardonnay Gloria
Weingut Kollwentz
Leithaberg, Rust & Rosalia

Ungewohnt mächtige wie offene Fruchtnase, Gelbfrucht, Maracuja, rosa Grapefruit setzen sich auf dem Gaumen fort, engmaschiges Fruchtspiel, Power pur, knackig, zugleich fein ziseliert, komplex und noch sehr juvenil, geradlinige Eleganz in höchster Terroir-VollendungKalk), ein Langstreckenläufer in 
bisher kompromisslosester Ausdruck von Tiefe, Eleganz 
und Vielschichtigkeit, strebt einer großen Zukunft 
entgegen, Chapeau!

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Naturkork

Weingut Kollwentz
Leithaberg, Rust & Rosalia

Andi & Heidi Kollwentz
7051 Großhöflein
Hauptstraße 120

Tel. +43 2682 65158
Fax. -13
kollwentz@kollwentz.at
www.kollwentz.at

Das Weingut Kollwentz ist eine fixe Größe im Kanon der österreichischen Spitzenwinzer und stets Botschafter seines Terroirs in der ganzen Welt. Die Säulen des Erfolgs basieren auf einer jahrhundertealten Familiengeschichte, die eine kontinuierliche weinbauliche Tradition aufweist, die bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht, exakt auf die urkundliche Erwähnung von 1779. Dynastisch betrachtet, führen Andi und Heidi heute das Familienweingut in der achten Generation. Die großen Fundamente dieser Erfolgsgeschichte legten die Eltern Anton und Margarethe Kollwentz, denen der Vinaria Autor Johann Werfring vor Kurzem eine große Festschrift widmete. Der Weinbaupionier Anton Kollwentz, so der Titel des Festbuches, erzählt darin von seiner inzwischen mehr als 80-jährigen Lebensberufung als Winzer, die er bis heute noch mit viel Elan und Leidenschaft lebt. Die Weine des Hauses Kollwentz sind im Weiß- wie im Rotweinbereich gleichermaßen Garant für große Weine, die mit Eleganz, Terroir-betonter Tiefgründigkeit und perfekter Balance sowie außergewöhnlicher Lagerfähigkeit bestechen. Wenig bekannt ist, dass Anton Kollwentz am Beginn seiner Karriere in der Kategorie der Süßweine reüssierte – für die das Haus Kollwentz heute noch ein Geheimtipp ist – und als einer der ersten Winzer Anfang der 1970er-Jahre im Burgenland den trockenen Ausbaustil für Weißweine eingeführt hat. In der Phalanx der jährlich zahlreich anfallenden Spitzenqualitäten im Hause Kollwentz ragen heuer die Top-Lagen-Chardonnays aus dem Jahrgang 2019 heraus. Bereits der Auftakt mit der Ried Neusatz lässt mit viel saftiger Gelbfrucht samt exotischen Anklängen im harmonischen Frucht-Säure-Spiel erahnen, zu welchen Höchstnoten die weiteren Varietäten abheben werden. Die in der Chardonnay-Trias ansonsten als fruchtkräftigster Vertreter apostrophierte Ried Tatschler präsentiert sich heuer mit einer feingliedrigeren Frucht-Säure-Balance in schieferbetonter Charakteristik. In strukturierter Perfektion, komplex und in tiefgründiger Würze tritt uns die Ried Katterstein entgegen, die viel Harmonie bereits im Jungstadium aufzeigt. Der Kalkanteil im Schieferboden dieser Riede beträgt zirka fünfundzwanzig Prozent und weist eine gute Wasserversorgung auf. Aus den puren Kalkböden der heute in Glagsatz umbenannten Ried stammt der Chardonnay Gloria, der noch ganz verschlossen in feinziselierter Finesse und druckvoller Spannkraft pure Eleganz ausstrahlt. Noch nie traten die drei Top-Chardonnays im Hause Kollwentz in puncto Finesse, Dichte und Eleganz auf so hohem, ja kaum überbietbarem Niveau auf wie in diesem Traumjahrgang 2019. Chapeau! Gebührt hier Andi Kollwentz, der bereits vor Jahren mit dem Titel „Mister Chardonnay von Österreich“ zum König in dieser Sortenkategorie geadelt wurde. Die Rotwein-Kollektion spielt unisono die Vorzüge des Jahrgangs 2018 mit klarer Fruchtfülle in saftiger Charakteristik aus. Ausgesprochen kernig mit viel Saftigkeit und würzigem Hintergrund präsentiert sich der Blaufränkisch Ried Point. Im Vergleich dazu komplementär verhält sich der Blaufränkisch Ried Setz in ruhiger, vollmundiger Fruchtführung, sodass dieser nach ein paar Jahren Reifephase gleichwertig zum Point aufschließen wird. Der Cabernet Sauvignon strahlt in perfekt strukturiertem Fruchtspiel und zeigt sich jahrgangsbedingt in etwas transparenterer Charakteristik zum Vorgängerjahrgang, jedoch in derselben idealtypischen Sorteninterpretation. Mit vollendeter Harmonie in Verbindung von Eleganz und Kraft verführt bereits im jugendlichen Charme die Top-Cuvée Steinzeiler, die nicht umsonst als das Aushängeschild des Hauses Kollwentz gilt.

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2020 Grüner Veltliner Ried Kremser Gebling
Weingut ®walzer
Kremstal

Facettenreiches Bouquet, Tannennadeln, Waldboden, Grapefruits; kraftvoll, kühle Würze, Mentholtabak, reife Äpfel, Bergamotte; fokussierte Frucht, engmaschig, vielschichtig, elegant, mit langem Nachhall.

Weißwein
Blauburger
€€€
Schraubverschluss

Weingut ®walzer
Kremstal

Richard Walzer
3500 Krems/Gneixendorf
Gneixendorfer-Hauptstraße 28

Richard Walzer macht auf einer vergleichsweise kleinen Rebfläche von 4,5 Hektar Weine, die mit ihrer kristallklaren Struktur, der präzisen Abbildung von Sorte und Terroir und ihrem unbestreitbaren Tiefgang heute zu den herausragenden Gewächsen des Kremstals zählen. Das ist freilich kein Zufall. Wer den umtriebigen Winzer kennenlernt und sieht, mit welcher Hingabe er sich seinen Reben und Weingärten widmet, mit welch alles hinterfragender Akribie er die Kellerarbeit verrichtet, versteht auch den Zusammenhang. Für ihn, der zu jenen Weinmachern zählt, die ihre Lese sehr spät einbringen, war das vergangene Jahr kein einfaches. Die im Herbst auftretenden Regenmengen haben vielerorts zu Fäulnisdruck bei den Trauben geführt, was einen enormen zusätzlichen Aufwand bedeutete und letztlich auch eine um ein Drittel verringerte Erntemenge zur Folge hatte. Was übrig blieb, bestand freilich aus gesundem, hochreifem Traubengut und sorgte wieder einmal für einzigartige Weine. Die strenge Traubenauslese führte u.a. dazu, dass im aktuellen Jahrgang der Grüne Veltliner „Alte Reben“ fehlt, weil die stark reduzierte Traubenmenge dem Wein aus der Riede Wolfsgraben, aus der die Trauben auch sonst stammen, zugeführt wurde. Der profitierte natürlich davon und mutiert heuer zu einem archetypischen, gehaltvollen klassischen Kremser Veltliner. Keine Frage, dass die kräftigen Gewächse aus den Lagen Gebling und Kapuzinerberg dennoch eins draufsetzen. Bei aller Liebe zu den Veltlinern nicht zu vergessen sind aber auch Riesling, Muskateller, der neue Rosé und eine Jahrgangs-Cuvée in Rot.

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2020 Grüner Veltliner Kapuzinerberg
Weingut ®walzer
Kremstal

Rauchige Nase, Baumharz, Tabak, Earl Grey, mineralisch untermauert; streichelweicher Trinkfluss, voluminös, saftstrotzend, großzügig, klar konturiert; punktet mit Finesse und Tiefgang sowie einem urlangen Finale.

Weißwein
Blauburger
€€€
Schraubverschluss

Weingut ®walzer
Kremstal

Richard Walzer
3500 Krems/Gneixendorf
Gneixendorfer-Hauptstraße 28

Richard Walzer macht auf einer vergleichsweise kleinen Rebfläche von 4,5 Hektar Weine, die mit ihrer kristallklaren Struktur, der präzisen Abbildung von Sorte und Terroir und ihrem unbestreitbaren Tiefgang heute zu den herausragenden Gewächsen des Kremstals zählen. Das ist freilich kein Zufall. Wer den umtriebigen Winzer kennenlernt und sieht, mit welcher Hingabe er sich seinen Reben und Weingärten widmet, mit welch alles hinterfragender Akribie er die Kellerarbeit verrichtet, versteht auch den Zusammenhang. Für ihn, der zu jenen Weinmachern zählt, die ihre Lese sehr spät einbringen, war das vergangene Jahr kein einfaches. Die im Herbst auftretenden Regenmengen haben vielerorts zu Fäulnisdruck bei den Trauben geführt, was einen enormen zusätzlichen Aufwand bedeutete und letztlich auch eine um ein Drittel verringerte Erntemenge zur Folge hatte. Was übrig blieb, bestand freilich aus gesundem, hochreifem Traubengut und sorgte wieder einmal für einzigartige Weine. Die strenge Traubenauslese führte u.a. dazu, dass im aktuellen Jahrgang der Grüne Veltliner „Alte Reben“ fehlt, weil die stark reduzierte Traubenmenge dem Wein aus der Riede Wolfsgraben, aus der die Trauben auch sonst stammen, zugeführt wurde. Der profitierte natürlich davon und mutiert heuer zu einem archetypischen, gehaltvollen klassischen Kremser Veltliner. Keine Frage, dass die kräftigen Gewächse aus den Lagen Gebling und Kapuzinerberg dennoch eins draufsetzen. Bei aller Liebe zu den Veltlinern nicht zu vergessen sind aber auch Riesling, Muskateller, der neue Rosé und eine Jahrgangs-Cuvée in Rot.

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2020 Rotgipfler Ried Pfaffstättner Tagelsteiner
Weingut Stadlmann
Thermenregion

Betörender Exotikduft; Maracujas und Papayas neben bodenständigem Marillenröster, zart schmelzige Orangencreme, wohlig dicht mit feiner Würze, zart kreidig mit straffenden Konturen ungeschälter Mandel, ein Hauch Marzipan und Rosenblüten im komplexen Fruchterlebnis, facettenreich anregender Nachhall.

Weißwein
Rotgipfler
€€€€
Naturkork

Weingut Stadlmann
Thermenregion

Mag. Bernhard Stadlmann
2514 Traiskirchen
Wiener Straße 41

Tel. +43 2252 52343
Fax. +43 2252 56332
kontakt@stadlmann-wein.at
www.stadlmann-wein.at

Das Haus Stadlmann ist seit Ende des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie und seit damals eng mit dem Weinbau verbunden. Die gewonnenen Erfahrungen über den Weinbau wurden von Generation zu Generation bis nun zu Bernhard Stadlmann weitergegeben, der durch seine naturschonende und feinfühlige Arbeitsweise diesen Erkenntnissen den Feinschliff gegeben und damit dem Weingut zu seiner hohen Bedeutung und Anerkennung verholfen hat. Bernhard Stadlmanns Weine sind gesponnen aus dem feinen Stoff gelebter Weinträume und öffnen sich jenen, die ihnen zugeneigt sind. Ein wunderbares Beispiel dafür ist der Zierfandler von der Ried Mandel-Höh, der noch im Keller reifen muss, um seinen Facettenreichtum entwickeln zu können. 2020 hat bei diesem edlen Wein einen besonders hohen Extrakt und tiefe Vielschichtigkeit entstehen lassen, einen Aromabogen von tropischen Früchten über Kräuterwürze zu glasklar kristallin. Wir freuen uns schon sehr auf ein Glas!

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2019 Orange Gewürztraminer „Die bronzene Eule“
Weingut Sighardt Donabaum
Wachau


Wilde Würze, aromatisch, rauchig nach Rosenholz, 
Räucherspeck, Pumpernickel, reich und cremig; satte, 
schmalzige Substanz, reife Frucht mit Rosenholz, Rosen-
gelee und kandierte Gelbfrucht, zartherb, feurig, kernig, 
robust, ziemlich lang, unkonventionell, aber super.

Weißwein
Traminer
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Sighardt Donabaum
3620 Spitz
Zornberg 4

Die Familie Donabaum ist seit beinahe 340 Jahren in einem historischen Gebäude auf dem Zornberg im ansässig. Das Weingut gilt als einer der angesehendsten Betriebe im Spitzer Graben – eine Stellung, die Sighardt Donabaum zu verdanken ist, der seit einem Vierteljahrhundert hier Regie führt. Sighardt Donabaum verfügt über ein ansehnliches Spektrum an klassischen Lagen, das sich über die ganze Länge des vitikulturell nutzbaren Teils des Spitzer Grabens zieht: Dieses reicht von der donaunahen, bei der Burgruine Spitz gelegenen Ried Auleithen mit kristallinen Marmoreinschlüssen über Almenreith und Biern bis hin zu den steilen und kargen Rieden Bruck und Brandstatt in Vießling bzw. Elsarn. Bis zum Jahrgang 2019 war fast jeder Wein im Sortiment mit einer bestimmten Riede assoziiert. Zusätzlich war aber auch seit vielen Jahren jeder Sorte ein spezifisches, eine bestimmte Eigenschaft repräsentierendes Tier zugeordnet, das auf den jeweiligen Etiketten mit einer prägnanten wie attraktiven Grafik dargestellt wurde. Im vergangenen Jahr beschloss Sighardt Donabaum, seine Weine ab sofort schlicht als Wein aus Österreich abzufüllen, wodurch die Riedenbezeichnung trotz nach wie vor gleichbleibender Herkunft entfällt. Die seit vielen Jahren etablierte Zuordnung von Sorte und Tierart bleibt jedoch selbstverständlich bestehen. Die klassische Sorte Grüner Veltliner dominiert mit rund 60 Prozent das Sortiment, daneben spielen natürlich Riesling sowie die aromatischen Sorten Gewürztraminer, Sauvignon Blanc und Gelber Muskateller ebenso eine wichtige Rolle wie die burgundischen Sorten Neuburger und Grauburgunder. Letzterer reift im kleinen Holzfass und stammt aus einem Weingarten vom befreundeten Winzer Paul Schandl in Rust. Im Keller setzt Donabaum bei seinen Lagenweinen in der Regel auf Ganztraubenpressung und Spontanvergärung der trüben Moste sowie langen Hefekontakt der Jungweine. Fallweise erzeugt er auch maischevergorene Weine, die selbstverständlich gerebelt werden.ps

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2019 Grüner Veltliner Ried Dechant Alte Reben Reserve
Weingut Rabl
Kamptal

Honigblüten, Heliotrop, Apfelmus, Kumquats, substanziell, tief schürfend, präzise und großzügig, tolle Länge.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Tel. +43 2734 2303
Fax. +43 2734 2303
office@weingut-rabl.at
www.weingut-rabl.at

Rudi Rabl und sein gleichnamiger Herr Papa bewirtschaften ein traditionsreiches Weingut, dessen erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1750 zurückgeht. 80 Hektar herausragender Weinlagen in und rund um Langenlois sind das große Kapital, aus dem das 
Vater-Sohn-Duo schöpfen kann und Jahr für Jahr auch großartige Weine vinifiziert, mit denen es den beiden immer wieder gelingt, das unterschiedliche Terroir ihrer Rieden in den Weinen einzufangen. Das setzt viele Schritte voraus, wie z.B. den Umstand, auf den Einsatz von Reinzuchthefen zu verzichten und nur mittels natürlicher Hefen spontan zu vergären. Selbst beim Einsatz von kleinen Fässer übt sich der Junior in nobler Zurückhaltung – das erfreuliche Resultat sind beispielsweise Grüne Veltliner, die sich trotz längerer Fasslagerung mit unverkennbarem Sorten- und Lagencharakter präsentieren. Dem vom Witterungsverlauf her schwierigeren Jahrgang begegnete man im Haus mit einer besonders späten Lese. „Das hat sich heuer wirklich ausgezahlt“, versichert uns der Junior, „denn wir haben dank 
unseres schlagkräftigen Leseteams auch sehr gut damit umgehen und vieles ausgleichen können“. Eine Aussage, die wir nach Degustation der aktuellen Weine gern bestätigen wollen.

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2019 Riesling Ried Steinhaus Rote Erde Reserve
Weingut Rabl
Kamptal

Gesteinsmehl, weiße Pfirsiche, grüne Marillen, Limonen; saftig, pikante Säure, extraktreich, komplex, balanciert, voll Verve und Eleganz.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Tel. +43 2734 2303
Fax. +43 2734 2303
office@weingut-rabl.at
www.weingut-rabl.at

Rudi Rabl und sein gleichnamiger Herr Papa bewirtschaften ein traditionsreiches Weingut, dessen erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1750 zurückgeht. 80 Hektar herausragender Weinlagen in und rund um Langenlois sind das große Kapital, aus dem das 
Vater-Sohn-Duo schöpfen kann und Jahr für Jahr auch großartige Weine vinifiziert, mit denen es den beiden immer wieder gelingt, das unterschiedliche Terroir ihrer Rieden in den Weinen einzufangen. Das setzt viele Schritte voraus, wie z.B. den Umstand, auf den Einsatz von Reinzuchthefen zu verzichten und nur mittels natürlicher Hefen spontan zu vergären. Selbst beim Einsatz von kleinen Fässer übt sich der Junior in nobler Zurückhaltung – das erfreuliche Resultat sind beispielsweise Grüne Veltliner, die sich trotz längerer Fasslagerung mit unverkennbarem Sorten- und Lagencharakter präsentieren. Dem vom Witterungsverlauf her schwierigeren Jahrgang begegnete man im Haus mit einer besonders späten Lese. „Das hat sich heuer wirklich ausgezahlt“, versichert uns der Junior, „denn wir haben dank 
unseres schlagkräftigen Leseteams auch sehr gut damit umgehen und vieles ausgleichen können“. Eine Aussage, die wir nach Degustation der aktuellen Weine gern bestätigen wollen.

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2019 Rotgipfler Ried Rodauner Top Selektion
Weingut Alphart
Thermenregion

Vollreifes Steinobst; cremig dicht, Marillen-Confit, Honig-
melone und Exotik, geschmeidige Physalis-Säure ergänzt saftige Frucht-süße, etwas Malzkaffee, Hauch Marzipan, gewichtig und elegant, Kräuternoten im endlosen Finale.

Weißwein
Rotgipfler
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Alphart
Thermenregion

Florian Alphart
2514 Traiskirchen
Wienerstraße 46

Tel. +43 2252 52328
weingut@alphart.com
www.alphart.com

Das Weinjahr 2020 hat wieder aufgrund der Strategie Florian Alpharts, die natürliche Entwicklung im Weingarten durch gefühlvolle ökologische Bearbeitung von Boden und Pflanzen zu fördern, gesunde Traube hervorgebracht. Besonders wichtig ist für ihn und Karl der genaue Zeitpunkt der Lese, der bestimmend ist für die „inneren Werte“ der Trauben. Da hier bereits ein Tag alles verändern kann, überprüft Florian zur Erntezeit täglich den Status der Trauben. Den großen Erfolg dieser Mühe kann man an der grandiosen Serie, sowohl in der klassischen als auch in der Top-Linie, erkennen. Besonders gelungen sind durchwegs alle Rotgipfler des Hauses, extraktreich und ausdrucksstark. Auch muss man den 2019 Pinot Noir Ried Rosenberg erwähnen, der jeden Pinot-Liebhaber erfreuen wird. Und wer eine vollmundige Bordeaux-Cuveé mit einem top Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, ist mit dem 2018 Cabernet Merlot gut versorgt.

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2018 Grüner Veltliner Reserve Smaragd
Weingut Knoll
Wachau

Opulente, reiche Nase von großzügiger Aromatik, satte, viel Paraffin und Bienenwachs, Maisbrot, etwas Bananenchips,
Marzipanhauch; kraftvoll, etwas gedörrte Fruchtaromen, schmalzig, gute Fruchttiefe, wuchtig, noch jung, lang, wow, toll.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at

Nirgendwo wird Weintradition hierzulande authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben in Österreich. Seit vielen Generationen wird hier Weinbau betrieben, und bereits in den 1950er-Jahren wurden Bouteillen gefüllt. Heute wird der Familienbetrieb von Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne Emmerich Knoll jun.Keller) und August KnollWeingarten) geführt; die beiden Töchter Erika und Monika sind nicht im Betrieb tätig. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des hl. Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Die Familie bewirtschaftet knapp 18 Hektar Rebfläche, von der rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Lagenmäßig ist man toll aufgestellt, umfasst doch das Lagenportfolio Weingärten in den berühmten Rieden Loibenberg, Kellerberg und der Quasi-Hauslage Schütt, dazu kommen Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Lage Pfaffenberg. Wie es die Tradition gebietet, regieren Grüner Veltliner und Riesling das Sortiment, doch wird im Loibner Betrieb auch schon lange einer gewissen Vielfalt – sowohl in Sachen Sorten wie auch Klassen und Kategorien – gefrönt. An Komplementärsorten gibt es Muskateller, Gelber Traminer und Chardonnay sowie Blauburgunder. Folglich findet man in der in manchen Jahren fast ausufernden Weinpalette selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur von beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling auch noch aus zahlreichen Lagenweinen aus dem opulenten Riedenportfolio. In geeigneten Jahren gibt es auch noch Süßweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. Mit dem heurigen wurde der Jahrgangswechsel insofern vollzogen, als aus dem jüngsten Jahrgang nur mehr die leichteren Kategorien Steinfeder und Federspiel vorgestellt werden; die Smaragde, die frühestens im Herbst des auf die Ernte folgenden Jahres, teils auch später in den Verkauf gelangen, werden hingegen erst im übernächsten Jahr ins Scheinwerferlicht gestellt. So stellen wir heuer nochmals die Smaragde und Reserven aus dem Jahrgang 2019 vor, dazu kommt eine opulente Veltliner-Reserve aus dem Jahrgang 2018. Das zusätzliche Reifejahr hat den Weinen sehr gutgetan – die Zahl an Top-Weinen ist um zwei angewachsen.

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2019 Riesling Schütt Smaragd
Weingut Knoll
Wachau

Rauchig, exotische Noten, rosa Grapefruits, pikant, frisch, auch hier helle bisschen Schalen, frisch, noch verkapselt; saftig, elegante Frucht, kernig, unglaublich energetisch, kräftig, fest, griffig, etwas fordernd nach hinten, sehr lang, tolles
Potenzial.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at

Nirgendwo wird Weintradition hierzulande authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben in Österreich. Seit vielen Generationen wird hier Weinbau betrieben, und bereits in den 1950er-Jahren wurden Bouteillen gefüllt. Heute wird der Familienbetrieb von Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne Emmerich Knoll jun.Keller) und August KnollWeingarten) geführt; die beiden Töchter Erika und Monika sind nicht im Betrieb tätig. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des hl. Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Die Familie bewirtschaftet knapp 18 Hektar Rebfläche, von der rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Lagenmäßig ist man toll aufgestellt, umfasst doch das Lagenportfolio Weingärten in den berühmten Rieden Loibenberg, Kellerberg und der Quasi-Hauslage Schütt, dazu kommen Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Lage Pfaffenberg. Wie es die Tradition gebietet, regieren Grüner Veltliner und Riesling das Sortiment, doch wird im Loibner Betrieb auch schon lange einer gewissen Vielfalt – sowohl in Sachen Sorten wie auch Klassen und Kategorien – gefrönt. An Komplementärsorten gibt es Muskateller, Gelber Traminer und Chardonnay sowie Blauburgunder. Folglich findet man in der in manchen Jahren fast ausufernden Weinpalette selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur von beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling auch noch aus zahlreichen Lagenweinen aus dem opulenten Riedenportfolio. In geeigneten Jahren gibt es auch noch Süßweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. Mit dem heurigen wurde der Jahrgangswechsel insofern vollzogen, als aus dem jüngsten Jahrgang nur mehr die leichteren Kategorien Steinfeder und Federspiel vorgestellt werden; die Smaragde, die frühestens im Herbst des auf die Ernte folgenden Jahres, teils auch später in den Verkauf gelangen, werden hingegen erst im übernächsten Jahr ins Scheinwerferlicht gestellt. So stellen wir heuer nochmals die Smaragde und Reserven aus dem Jahrgang 2019 vor, dazu kommt eine opulente Veltliner-Reserve aus dem Jahrgang 2018. Das zusätzliche Reifejahr hat den Weinen sehr gutgetan – die Zahl an Top-Weinen ist um zwei angewachsen.

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2019 Wiener Gemischter Satz Ried Wiesthalen 1ÖTW
Weingut Christ
Wien

Nobel, komplex, reife, hochfeine Fruchtausprägung, Marille, Mango, feiner Blütenhonig, dunkle Zitrusaromen schwingen leise mit, einladend; Frucht wird noch intensiver, Marillenröster, rosa Grapefruit, frucht- und extraktsüß, ausgewogen und harmonisch, kraftvoll, Frische bleibt immer erhalten, langer Abgang.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€€
Naturkork

Weingut Christ
Wien

Rainer Christ
1210 Wien
Amtsstraße 10

Tel. +43 1 292 51 52
Fax. -53
info@weingut-christ.at
www.weingut-christ.at

Rainer Christ ist es in bewährter Weise gelungen, das hohe Qualitätsniveau der vergangenen Jahre nicht nur zu halten, sondern bei einigen Weinen sogar noch zu übertreffen. Es ist immer wieder beeindruckend, wie es dem Winzer gelingt, in allen Kategorien, bei allen Rebsorten und in allen Gewichtsklassen zu überzeugen. Die Vertreter des Jahrgangs 2020 bestechen durch präzise Fruchtnoten, lässige Eleganz, vielschichtige Aromen, und auch die unterschiedlichen Bodenformationen kommen dabei tiefgründig zum Vorschein. Die beiden Weine aus den 1. ÖTW-Lagen der Rieden Wiesthalen und Falkenberg aus dem Jahrgang 2019 gehören unbestritten zu den allerbesten Weinen der Landeshauptstadt und werden noch über viele Jahre Freude bereiten.

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2019 Riesling Vinothekfüllung Smaragd
Weingut Knoll
Wachau

Tolle Melange auch mineralischer Würze und satter Frucht, ausgereift, tolle Dichte, reichhaltig, tolle Fülle, ausgereift, kandierte Nektarinen, tief, flinsig, Weizenbrot; Riesenpower und Fülle, tolle Frucht, Riesenfülle, satt und saftig, geht über vor Frucht, Riesendichte, endlos, wow.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at

Nirgendwo wird Weintradition hierzulande authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben in Österreich. Seit vielen Generationen wird hier Weinbau betrieben, und bereits in den 1950er-Jahren wurden Bouteillen gefüllt. Heute wird der Familienbetrieb von Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne Emmerich Knoll jun.Keller) und August KnollWeingarten) geführt; die beiden Töchter Erika und Monika sind nicht im Betrieb tätig. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des hl. Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Die Familie bewirtschaftet knapp 18 Hektar Rebfläche, von der rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Lagenmäßig ist man toll aufgestellt, umfasst doch das Lagenportfolio Weingärten in den berühmten Rieden Loibenberg, Kellerberg und der Quasi-Hauslage Schütt, dazu kommen Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Lage Pfaffenberg. Wie es die Tradition gebietet, regieren Grüner Veltliner und Riesling das Sortiment, doch wird im Loibner Betrieb auch schon lange einer gewissen Vielfalt – sowohl in Sachen Sorten wie auch Klassen und Kategorien – gefrönt. An Komplementärsorten gibt es Muskateller, Gelber Traminer und Chardonnay sowie Blauburgunder. Folglich findet man in der in manchen Jahren fast ausufernden Weinpalette selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur von beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling auch noch aus zahlreichen Lagenweinen aus dem opulenten Riedenportfolio. In geeigneten Jahren gibt es auch noch Süßweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. Mit dem heurigen wurde der Jahrgangswechsel insofern vollzogen, als aus dem jüngsten Jahrgang nur mehr die leichteren Kategorien Steinfeder und Federspiel vorgestellt werden; die Smaragde, die frühestens im Herbst des auf die Ernte folgenden Jahres, teils auch später in den Verkauf gelangen, werden hingegen erst im übernächsten Jahr ins Scheinwerferlicht gestellt. So stellen wir heuer nochmals die Smaragde und Reserven aus dem Jahrgang 2019 vor, dazu kommt eine opulente Veltliner-Reserve aus dem Jahrgang 2018. Das zusätzliche Reifejahr hat den Weinen sehr gutgetan – die Zahl an Top-Weinen ist um zwei angewachsen.

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2019 Hutzler Grüner Veltliner
Weingut Stefan Bauer
Wagram

Banane, Bratapfel, Ringlotten, fruchtsüß, Waldhonig; mineralisch, Grapefruit und Ananas, stoffig, extraktsüß, schwarzer Pfeffer, super Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Stefan Bauer
Wagram

Stefan Bauer
3465 Königsbrunn am Wagram
Rathausplatz 19

Stefan Bauer ist Perfektionist: Nur die Handlese seiner rund 20 Hektar garantiert ihm die hohe Qualität. Er baut dabei alle seine Weingartenparzellen extra aus und zieht erst nach dem Gären seine Rieden zusammen, was ihm maximalen Handlungsspielraum gibt für seine Königsbrunner Lagen Hochrain, Bromberg und Rainthal sowie für seinen ältesten Weingarten, den Steinagrund in Fels am Wagram. Mit der neuen Herkunftspyramide hat Bauer seine Weine neu strukturiert und an der Basis, die von den Gebietsweinen eingenommen wird, die Wagram-Schiene eingeführt. Das Mittelsegment der Ortsweine ist in Planung. An der Spitze, bei den Lagenweinen, hat Bauer mit dem Bromberg und dem jahrgangsversetzten Steinagrund zwei sehr unterschiedlich ausgeformte Veltliner – und setzt mit seinen beiden Hutzler-Weinen, die ebenso Lagencharakter haben, on top ein Ausrufezeichnen. Der „Hutzler“ ist eine namentliche Reminiszenz an seine Großeltern. Von diesem Filetstück auf dem Hochrain macht Bauer einen grandiosen Grünen Veltliner sowie einen zeitlos schönen halbtrockenen Roten Veltliner, was ihm perfekt ansteht. Beide Hutzlers werden im 500er-Akazienfass ausgebaut – und er gönnt ihnen Zeit zur Reife, bevor er sie auf den Markt bringt. Daher freuen wir uns gerade über den fantastischen 2019er – was auch für Bauers Steinagrund gilt.

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2019 Ried Hochstermetzberg GSTK Sauvignon Blanc
Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Druck, zarteste Würze, Grüntee, grünvegetabilische Einsprengsel, gelassen und ruhig strömend, kalkige Ader; wunderbarer Fruchtschmelz, sanfter Zug, viele Facetten, frei von Schroffheit, im Finish strukturgebende Tannine und Lindenblüten, im Abgang und im Nachhall viel Frucht.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Wolfgang Maitz
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Ratsch 45

Tel. +43 3453 2153
Fax. -7
weingut@maitz.co.at
www.maitz.co.at

Mit den jüngsten Jahrgängen ist Wolfgang Maitz sehr zufrieden. Die Lese 2020 hat sich bis zum 31. Oktober hingezogen. Das hat der Aromatik und der Säure sehr gut getan. Die Gebietsweine sind ungewöhnlich fein. Gleiches gilt für die um ein Jahr älteren Ortsweine, sie bringen die kalkhaltigen Böden präzise zum Ausdruck. Der einjährige Ausbau in Holzfässern fördert die Komplexität und führt weg von vordergründigen Fruchtaromen. Mit dem Muskateller Krois ist dem besonnenen und naturverbundenen Winzer ein völlig ungewöhnlicher Sortenrepräsentant gelungen. Die beiden Sauvignons von den Top-Rieden Schusterberg und Hochstermetzberg könnten unterschiedlicher kaum sein. Beide bringen ihre Herkunft klar zum Ausdruck. Das verbindende Element ist ihr subtiler, nobler Charakter. „Wir geben den Weinen jene Zeit, die sie zu ihrer Entfaltung brauchen. Die Qualität in den Weingärten stellen wir durch kleine Erträge sicher. Durch die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung gibt es nun tendenziell weniger Alkohol“, umreißt Wolfgang Maitz seine Betriebsphilosophie. Zum Teil werden schon die Gebietsweine in großen Holzfässern ausgebaut, ab der Kategorie Ortswein sind Eichengebinde obligatorisch.

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2020 Riesling Ried Dürnsteiner Burg Reserve
Weingut FJ Gritsch
Wachau

Konzentrat aus dunklem Urgestein und verschwenderischer Fruchtpower, rote Pfirsiche, Mandarinen, Bienenwachs, reife Weintrauben; mächtiges Fundament, extraktsüß, hochelegant und voller Anmut; ellenlanger Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Was Franz Josef Gritsch Jahr für Jahr aus seinen Prachtlagen in die Flasche zaubert, zählt zweifellos zum Besten, was die Wachau zu bieten hat. Er ist Eigentümer eines der traditionsreichsten Betriebe, des rund 800 Jahre alten „Mauritiushof“, mitten im bezaubernden Örtchen Spitz an der Donau. Nicht weit davon steht freilich auch Neues, Modernes, in Gestalt des Kalmuck-Kellers. Der engagierte Winzer darf stolz sein auf die Ergebnisse seiner Arbeit und selbstverständlich auf die großartigen Lagen, die er bewirtschaftet, und deren Steinterrassen er in den vergangenen Jahren zum Teil erst mühsam rekultivieren musste. Sie erstrecken sich von Loiben, also der östlichen Wachau, bis weit hinauf nach Vießling, nahe der Anbaugrenze für Wein. Axpoint, Setzberg, 1000-Eimerberg, Hochrain, Klaus, Loibenberg zählen ebenso dazu wie die Ausnahme-Rieden Kalkofen, Dürnsteiner Burg oder Singerriedel. Letztere verzeichnete heuer allerdings, ebenso wie der Steinborz, einen Totalausfall wegen Hagelschlags. Die Hauptrolle in den Weingärten spielen Wachau-typisch Grüner Veltliner und Riesling, ergänzt um einige weitere Sorten wie Neuburgerder leider heuer ebenfalls ausfiel), Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc.

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2019 Ried Heiligenstein Riesling 1ÖTW
Weingut Schloss Gobelsburg
Kamptal

Glockenklar und verführerisch, rote Beeren und Limetten im lebhaften Duftspiel, hochelegant und vielschichtig, bietet immer wieder neue Glanzlichter, rassig und lange nachklingend – quasi für die Ewigkeit gebaut.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Schloss Gobelsburg
Kamptal


3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. -20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Michael Moosbrugger und sein engagiertes Team haben auch mit dem Jahrgang 2020 Bemerkenswertes geschaffen. Dies trifft schon in außergewöhnlicher Weise für die leichteren Weine der preisgünstigen Kategorie zu, von denen etwa der durchaus an provenzalische Vorbilder gemahnende Rosé einen sommerlichen Durstlöscher hors classé realisiert. Geradezu modellhaft gelungen sind auch der ungemein animierende und prägnante Kamptal-Veltliner und der schneidige wie elegante Urgesteins-Riesling, die qualitativ den Ortsweinen so nahe kommen, wie dies noch nie der Fall war. Apropos Ortswein: Auch heuer gebührt dem in seiner Kräuterwürze-Steinobst-Allianz unverkennbaren Zöbing-Riesling ein Sonderlob für seine Individualität. Von den zahlreichen Veltliner-Lagenweinen gelingt der Steinsetz Jahr für Jahr immer besser, und der temperamentvolle Renner scheint sogar das Zeug zu haben, an den überragenden 2019 anschließen zu können. Ein überragender Veltliner ist jedenfalls mit dem ungemein pfeffrigen und vor exotischen Fruchtaromen überquellenden Lamm geglückt, so viel stand bereits zum frühen Verkostungszeitpunkt fest; er wird aber erst im nächsten Jahr bewertet. Von den Top-Rieslingen ist der Gaisberg mit seinem traubig-saftigen Auftritt schon sehr präsent, nur lässt ihn die ungewohnt rassige Säure heuer viel kerniger erscheinen. Noch embryonal wirkte die 2020er Version des Heiligenstein, die sich bei tiefer Pfirsichfrucht vorerst etwas kantig gibt, wobei zu bedenken gilt, dass der exzellente 2019er Riesling vom Heiligenstein bis dato noch gar nicht auf dem Markt ist, weshalb die Aufmerksamkeit vorerst auf diesen ganz großen Riesling gerichtet sein sollte. 2020 fällt mit der Feier des 850-jährigen Bestehens auch ein höchst ungewöhnliches Jubiläum an, denn im Jahr 1171 erhielt das Zisterzienserstift Zwettl seine ersten Weinberge rund um den Heiligenstein. Dieses seltene Ereignis fällt just mit der in diesem Frühling stattfindenden Einweihung des neuen Fasskellers zusammen, der mit seiner großzügigen, auf regionale wie natürliche Materialien vertrauenden Bauweise und dem an klösterliche Anlagen erinnernden, dominanten Kreuzgang zum neuen Wahrzeichen des Traditionsbetriebes werden dürfte. Auch für das Weinsortiment sind einige Neuerungen zu erwarten: So werden die der historischen Weinbereitung verpflichteten Weine der Serie Tradition in Zukunft als Editionen erscheinen, wobei die reinsortige Bereitung und ein bestimmter Jahrgang künftig nicht mehr im Vordergrund stehen und jeweils drei Versionen zugleich vorgestellt werden. Den Auftakt wird freilich ein besonderer Jubiläumswein namens „Tradition Heritage 50 Jahre“ bilden, eine Cuvée von Weinen aus fünf Jahrzehnten, in die naturgemäß gleich einige Raritäten eingeflossen sind!

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2018 Blaufränkisch Ried Joiser Jungenberg
Weingut Anita & Hans Nittnaus
Neusiedlersee

Ätherisch, viel Fruchtfülle, Waldbeeren; kühl, rauchig, viel Würze, Wildkirschen und Schwarzbeeren, mineralisch, mächtiger, eleganter Blaufränker, Riesen-Abgang.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut Anita & Hans Nittnaus
Neusiedlersee

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Tel. +43 2173 2248
Fax. 2248-20
office@nittnaus.at
www.nittnaus.at

Hans Nittnaus ist einer der besten Weinmacher Österreichs. Das beweist er seit mittlerweile 30 Jahren. Mit ihm verwachsen sind sein grandioser Comondor, der in jeder Bordeaux-Blindprobe gute Figur macht, und der Pannobile, durch den Nittnaus dem heimischen Wein ein Herkunftsgesicht gegeben hat. Darüber hinaus zeigt Nittnaus seine Leithaberg-Leidenschaft mit vier genialen Lagen-Blaufränkern und zwei Chardonnay-Charakterdarstellern. Lauter Spitzenweine! Weniger im Scheinwerferlicht steht noch das noch schlanke Naturwein-Segment, auf dem sich die Nittnaus-Jugend, Martin, Andi und Lydia, in famoser Weise austobt, und das sukzessive mehr wird. Vier Weine gibt es, zwei Veltliner, zwei Blaufränker. Die Elektra-Weine kommen aus der Lage Lindauer in Jois. Die Manila-Weine sind vom Joiser Jungenberg. Alles ist erlaubt, vieles wird probiert – von ganzen Trauben bei der Vergärung bis zur Tonamphore. Alle Weine sind alkoholleicht, ihnen fehlt es aber nicht an Gewicht, sie haben einen herzhaften Gerbstoff und bieten einen großen Spannungsbogen. Man muss sich nur auf sie einlassen.

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2020 Riesling Ried Pfeningberg 1ÖTW
Weingut Familie Proidl
Kremstal

Exotisch anmutende Nase mit frischer, heller Frucht, Nektarinen und reife gelbe Ananas, cremig, Weißbot, Kräuter-Touch; ungemein saftig, kernig, bewahrt die hellen Fruchtnoten, auch Zitrus, frisch, sehr gute Struktur, rassig, gute Länge, fest.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Proidl
Kremstal

Familie Proidl
3541 Senftenberg
Oberer Markt 5

Tel. +43 2719 2458
weingut@proidl.com
www.proidl.com

Das Familienweingut Proidl zählt seit Jahren zu den hervorragendsten Weißweinbetrieben Österreichs. Das liegt einerseits am klaren Bekenntnis zu Charakter und Ausdruck der jeweiligen Terroirs, andererseits daran, dass bei der Erziehung der manchmal durchaus rüpelhaften Kellerkinder auf wenig Intervention und somit Förderung der Eigenständigkeit gesetzt wird. Der Aufstieg in die Weißwein-Elite Österreichs wurde schon in den Neunzigerjahren unter Führung des ebenso impulsiven wie kreativen Franz Proidl und seiner Frau Andrea eingeleitet. Mittlerweile ist Sohn sowie Weinbau- und Kellermeister Patrick – 10. Proidl-Generation – ein unverzichtbarer Bestandteil des familiären Teams; vinophile Neugier und der Hang zum Experimentieren sind ihm offenbar in die Wiege gelegt worden. Neben den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die in zahlreichen Varianten ausgebaut werden, gibt es auch Chardonnay sowie Muskateller und Traminer, dazu einige Rotweine sowie Rosé. Neben trockenen Weißweinen gibt es hier auch regelmäßig Süßweine der Spitzenklasse – von Auslesen bis zu TBAs. Die Weingärten liegen in und um Senftenberg – zu einem guten Teil in bis zu 60 Grad steilen Hanglagen mit steinigen, kargen Böden. Vitikulturelles Herzstück des Betriebes ist die direkt unterhalb der Burgruine Senftenberg situierte Top-Lage Ehrenfels mit Riesling und Veltliner, weitere Spitzen-Crus sind Pfeningberg und HochäckerRiesling) sowie Pellingen. Letzterer ist so gut wie noch nie und konnte heuer im Veltliner-Bereich den noch etwas verschlossenen Ehrenfels in der Jugend sogar übertrumpfen; wie es nach Lagerzeit aussieht, muss man abwarten.ps

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2018 Blaufränkisch Ried Joiser Gritschenberg
Weingut Anita & Hans Nittnaus
Neusiedlersee

Rotbeerig, kreidige Noten, Feuerstein; leichtfüßig-elegant, Johannisbeere, Heidelbeere, Preiselbeere, super Gerbstoff und Tannin, mineralisch, Riesen-Spannung und Länge.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut Anita & Hans Nittnaus
Neusiedlersee

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Tel. +43 2173 2248
Fax. 2248-20
office@nittnaus.at
www.nittnaus.at

Hans Nittnaus ist einer der besten Weinmacher Österreichs. Das beweist er seit mittlerweile 30 Jahren. Mit ihm verwachsen sind sein grandioser Comondor, der in jeder Bordeaux-Blindprobe gute Figur macht, und der Pannobile, durch den Nittnaus dem heimischen Wein ein Herkunftsgesicht gegeben hat. Darüber hinaus zeigt Nittnaus seine Leithaberg-Leidenschaft mit vier genialen Lagen-Blaufränkern und zwei Chardonnay-Charakterdarstellern. Lauter Spitzenweine! Weniger im Scheinwerferlicht steht noch das noch schlanke Naturwein-Segment, auf dem sich die Nittnaus-Jugend, Martin, Andi und Lydia, in famoser Weise austobt, und das sukzessive mehr wird. Vier Weine gibt es, zwei Veltliner, zwei Blaufränker. Die Elektra-Weine kommen aus der Lage Lindauer in Jois. Die Manila-Weine sind vom Joiser Jungenberg. Alles ist erlaubt, vieles wird probiert – von ganzen Trauben bei der Vergärung bis zur Tonamphore. Alle Weine sind alkoholleicht, ihnen fehlt es aber nicht an Gewicht, sie haben einen herzhaften Gerbstoff und bieten einen großen Spannungsbogen. Man muss sich nur auf sie einlassen.

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2018 Comondor
Weingut Anita & Hans Nittnaus
Neusiedlersee

(ME/BF/CS). Bordeaux-hafter Charakter, viel Cassis und Kräuterwürze; dunkle Schokolade, feinwürziges Tannin, Pfefferkuchen, Cassis, Heidelbeeren, stoffig, großer Wein.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut Anita & Hans Nittnaus
Neusiedlersee

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Tel. +43 2173 2248
Fax. 2248-20
office@nittnaus.at
www.nittnaus.at

Hans Nittnaus ist einer der besten Weinmacher Österreichs. Das beweist er seit mittlerweile 30 Jahren. Mit ihm verwachsen sind sein grandioser Comondor, der in jeder Bordeaux-Blindprobe gute Figur macht, und der Pannobile, durch den Nittnaus dem heimischen Wein ein Herkunftsgesicht gegeben hat. Darüber hinaus zeigt Nittnaus seine Leithaberg-Leidenschaft mit vier genialen Lagen-Blaufränkern und zwei Chardonnay-Charakterdarstellern. Lauter Spitzenweine! Weniger im Scheinwerferlicht steht noch das noch schlanke Naturwein-Segment, auf dem sich die Nittnaus-Jugend, Martin, Andi und Lydia, in famoser Weise austobt, und das sukzessive mehr wird. Vier Weine gibt es, zwei Veltliner, zwei Blaufränker. Die Elektra-Weine kommen aus der Lage Lindauer in Jois. Die Manila-Weine sind vom Joiser Jungenberg. Alles ist erlaubt, vieles wird probiert – von ganzen Trauben bei der Vergärung bis zur Tonamphore. Alle Weine sind alkoholleicht, ihnen fehlt es aber nicht an Gewicht, sie haben einen herzhaften Gerbstoff und bieten einen großen Spannungsbogen. Man muss sich nur auf sie einlassen.

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2019 Riesling Grande Reserve
Weingut Familie Proidl
Kremstal

Herrliche Frucht, ausgereift, tolle Blütennoten, noble Zurückhaltung im Duft, mineralisch, exotisch, tiefgründig; Riesenfülle, messerscharf, markante Säure, fruchtsüß, sehr viel Maracuja, rosa Grapefruits pur, herrlich saftig, steinig, sehr lang trotz Säure.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Proidl
Kremstal

Familie Proidl
3541 Senftenberg
Oberer Markt 5

Tel. +43 2719 2458
weingut@proidl.com
www.proidl.com

Das Familienweingut Proidl zählt seit Jahren zu den hervorragendsten Weißweinbetrieben Österreichs. Das liegt einerseits am klaren Bekenntnis zu Charakter und Ausdruck der jeweiligen Terroirs, andererseits daran, dass bei der Erziehung der manchmal durchaus rüpelhaften Kellerkinder auf wenig Intervention und somit Förderung der Eigenständigkeit gesetzt wird. Der Aufstieg in die Weißwein-Elite Österreichs wurde schon in den Neunzigerjahren unter Führung des ebenso impulsiven wie kreativen Franz Proidl und seiner Frau Andrea eingeleitet. Mittlerweile ist Sohn sowie Weinbau- und Kellermeister Patrick – 10. Proidl-Generation – ein unverzichtbarer Bestandteil des familiären Teams; vinophile Neugier und der Hang zum Experimentieren sind ihm offenbar in die Wiege gelegt worden. Neben den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die in zahlreichen Varianten ausgebaut werden, gibt es auch Chardonnay sowie Muskateller und Traminer, dazu einige Rotweine sowie Rosé. Neben trockenen Weißweinen gibt es hier auch regelmäßig Süßweine der Spitzenklasse – von Auslesen bis zu TBAs. Die Weingärten liegen in und um Senftenberg – zu einem guten Teil in bis zu 60 Grad steilen Hanglagen mit steinigen, kargen Böden. Vitikulturelles Herzstück des Betriebes ist die direkt unterhalb der Burgruine Senftenberg situierte Top-Lage Ehrenfels mit Riesling und Veltliner, weitere Spitzen-Crus sind Pfeningberg und HochäckerRiesling) sowie Pellingen. Letzterer ist so gut wie noch nie und konnte heuer im Veltliner-Bereich den noch etwas verschlossenen Ehrenfels in der Jugend sogar übertrumpfen; wie es nach Lagerzeit aussieht, muss man abwarten.ps

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2019 Riesling Generation X
Weingut Familie Proidl
Kremstal

Leicht rauchig, tiefgründige Frucht, kandierte Papaya, Guave, ruhige, reiche Fülle; schmalzig, köstliche Frucht, ausgereift, feinherb, herausragende Struktur, ungemein kompakt nach hinten, Riesenlänge, beachtlich.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Proidl
Kremstal

Familie Proidl
3541 Senftenberg
Oberer Markt 5

Tel. +43 2719 2458
weingut@proidl.com
www.proidl.com

Das Familienweingut Proidl zählt seit Jahren zu den hervorragendsten Weißweinbetrieben Österreichs. Das liegt einerseits am klaren Bekenntnis zu Charakter und Ausdruck der jeweiligen Terroirs, andererseits daran, dass bei der Erziehung der manchmal durchaus rüpelhaften Kellerkinder auf wenig Intervention und somit Förderung der Eigenständigkeit gesetzt wird. Der Aufstieg in die Weißwein-Elite Österreichs wurde schon in den Neunzigerjahren unter Führung des ebenso impulsiven wie kreativen Franz Proidl und seiner Frau Andrea eingeleitet. Mittlerweile ist Sohn sowie Weinbau- und Kellermeister Patrick – 10. Proidl-Generation – ein unverzichtbarer Bestandteil des familiären Teams; vinophile Neugier und der Hang zum Experimentieren sind ihm offenbar in die Wiege gelegt worden. Neben den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die in zahlreichen Varianten ausgebaut werden, gibt es auch Chardonnay sowie Muskateller und Traminer, dazu einige Rotweine sowie Rosé. Neben trockenen Weißweinen gibt es hier auch regelmäßig Süßweine der Spitzenklasse – von Auslesen bis zu TBAs. Die Weingärten liegen in und um Senftenberg – zu einem guten Teil in bis zu 60 Grad steilen Hanglagen mit steinigen, kargen Böden. Vitikulturelles Herzstück des Betriebes ist die direkt unterhalb der Burgruine Senftenberg situierte Top-Lage Ehrenfels mit Riesling und Veltliner, weitere Spitzen-Crus sind Pfeningberg und HochäckerRiesling) sowie Pellingen. Letzterer ist so gut wie noch nie und konnte heuer im Veltliner-Bereich den noch etwas verschlossenen Ehrenfels in der Jugend sogar übertrumpfen; wie es nach Lagerzeit aussieht, muss man abwarten.ps

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2019 Riesling Proidl spricht Deutsch LW
Weingut Familie Proidl
Kremstal

Recht cremig, elegant, samtige Frucht, eingemachte Pfirsiche, reife Canteloupe, elegante Würze; herrliche Frucht, toller Biss, supersaftig, mundfüllend, packendes Säure-Süße-Spiel, sehr lang, Potenzial.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Proidl
Kremstal

Familie Proidl
3541 Senftenberg
Oberer Markt 5

Tel. +43 2719 2458
weingut@proidl.com
www.proidl.com

Das Familienweingut Proidl zählt seit Jahren zu den hervorragendsten Weißweinbetrieben Österreichs. Das liegt einerseits am klaren Bekenntnis zu Charakter und Ausdruck der jeweiligen Terroirs, andererseits daran, dass bei der Erziehung der manchmal durchaus rüpelhaften Kellerkinder auf wenig Intervention und somit Förderung der Eigenständigkeit gesetzt wird. Der Aufstieg in die Weißwein-Elite Österreichs wurde schon in den Neunzigerjahren unter Führung des ebenso impulsiven wie kreativen Franz Proidl und seiner Frau Andrea eingeleitet. Mittlerweile ist Sohn sowie Weinbau- und Kellermeister Patrick – 10. Proidl-Generation – ein unverzichtbarer Bestandteil des familiären Teams; vinophile Neugier und der Hang zum Experimentieren sind ihm offenbar in die Wiege gelegt worden. Neben den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die in zahlreichen Varianten ausgebaut werden, gibt es auch Chardonnay sowie Muskateller und Traminer, dazu einige Rotweine sowie Rosé. Neben trockenen Weißweinen gibt es hier auch regelmäßig Süßweine der Spitzenklasse – von Auslesen bis zu TBAs. Die Weingärten liegen in und um Senftenberg – zu einem guten Teil in bis zu 60 Grad steilen Hanglagen mit steinigen, kargen Böden. Vitikulturelles Herzstück des Betriebes ist die direkt unterhalb der Burgruine Senftenberg situierte Top-Lage Ehrenfels mit Riesling und Veltliner, weitere Spitzen-Crus sind Pfeningberg und HochäckerRiesling) sowie Pellingen. Letzterer ist so gut wie noch nie und konnte heuer im Veltliner-Bereich den noch etwas verschlossenen Ehrenfels in der Jugend sogar übertrumpfen; wie es nach Lagerzeit aussieht, muss man abwarten.ps

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2019 Ried Himmel Wiener Gemischter Satz 1ÖTW
Weingut Edlmoser
Wien

Ein Reigen reifer, gelbfruchtiger Aromen, Ananas, Ringlotte und Bergamotte in bunter Abfolge, konturiert wie vielfältig, geballte Kraft, eng verwoben und elegant gerundet, ein voluminöses Fruchtfeuerwerk und Plädoyer für diese Wiener Spezialität.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€
Schraubverschluss

Weingut Edlmoser
Wien

Michael Edlmoser
1230 Wien
Maurer Lange Gasse 123

Tel. +43 1 889 86 80
office@edlmoser.com
www.edlmoser.com

Auch das dritte Jahr der Umstellungsphase auf biologische Bewirtschaftung hat „Mike“ Edlmoser bestens gemeistert, wie schon die sehr schwungvollen und präzisen 2020er zeigen. Und für die unter der 1ÖTW-Kennung laufenden besten Lagenweine konnte ja auf das exzellente Weinjahr 2019 zurückgegriffen werden. Von den leichteren Wiener Gemischten Sätzen ist der Maurerberg mit seinen ungemein saftigen Fruchtaromen ein mundwässernder Sorgenbrecher geworden, von den Sortenweinen wäre gewissermaßen der diesmal wesentlich leichtere und rassige Muskateller sein Pendant punkto Trinkvergnügen. Aber die Degustation hat im Frühjahr 2021 auch einige Überraschungen zu bieten, wie zum Beispiel einen tabakigpfeffrigen Veltliner arche-
typischer Stilistik, den dieses Jahr im Vergleich zu den beiden Vorgängern sehr runden wie gemütlichen Sauvignon und einen erst jetzt präsentierten, in seiner Fruchtausprägung ganz klassisch erscheinenden Riesling Maurerberg 2019. Keine Überraschungen gibt es allerdings an der Spitze des Repertoires. Diese bilden wieder der seinen Namen sehr zu Recht führende, messerscharf definierte Kalkstein-Riesling 2019 und der ein vielschichtiges Feuerwerk von Aromen ent-
fachende, vornehme Gemischte Satz von der Ried Himmel. Ein wenig mehr Reifezeit sollte man wieder einmal dem monumental auftretenden Sätzen-Mischsatz geben oder ihn zumindest dekantieren. Dass er geduldiges Zuwarten in der Regel reichlich belohnen wird, hat er ja bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

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2019 Riesling Kalkstein Ried Sätzen 1ÖTW
Weingut Edlmoser
Wien

Zunächst markante kreidige Note vom kalkreichen Boden, dann kommen weiße Pfirsiche und Limetten zu ihrem Recht, noch immer sehr jugendlich und fordernd, ausgereift und druckvoll bei tiefer Würze, betont die Finesse, leichter Tannin-Schleier und hohe Rasse – ein toller Wiener Riesling reift heran.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Edlmoser
Wien

Michael Edlmoser
1230 Wien
Maurer Lange Gasse 123

Tel. +43 1 889 86 80
office@edlmoser.com
www.edlmoser.com

Auch das dritte Jahr der Umstellungsphase auf biologische Bewirtschaftung hat „Mike“ Edlmoser bestens gemeistert, wie schon die sehr schwungvollen und präzisen 2020er zeigen. Und für die unter der 1ÖTW-Kennung laufenden besten Lagenweine konnte ja auf das exzellente Weinjahr 2019 zurückgegriffen werden. Von den leichteren Wiener Gemischten Sätzen ist der Maurerberg mit seinen ungemein saftigen Fruchtaromen ein mundwässernder Sorgenbrecher geworden, von den Sortenweinen wäre gewissermaßen der diesmal wesentlich leichtere und rassige Muskateller sein Pendant punkto Trinkvergnügen. Aber die Degustation hat im Frühjahr 2021 auch einige Überraschungen zu bieten, wie zum Beispiel einen tabakigpfeffrigen Veltliner arche-
typischer Stilistik, den dieses Jahr im Vergleich zu den beiden Vorgängern sehr runden wie gemütlichen Sauvignon und einen erst jetzt präsentierten, in seiner Fruchtausprägung ganz klassisch erscheinenden Riesling Maurerberg 2019. Keine Überraschungen gibt es allerdings an der Spitze des Repertoires. Diese bilden wieder der seinen Namen sehr zu Recht führende, messerscharf definierte Kalkstein-Riesling 2019 und der ein vielschichtiges Feuerwerk von Aromen ent-
fachende, vornehme Gemischte Satz von der Ried Himmel. Ein wenig mehr Reifezeit sollte man wieder einmal dem monumental auftretenden Sätzen-Mischsatz geben oder ihn zumindest dekantieren. Dass er geduldiges Zuwarten in der Regel reichlich belohnen wird, hat er ja bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

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2020 Grüner Veltliner Ried Kogelberg Terrassen 1ÖTW Reserve
Weingut Steininger
Kamptal

Gesteinsmehl, Thymian; dann Orangebitter, Honigmelonen; gut unterfüttert, kühlwürzig, finessenbetont; Vorzeige-Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Steininger
Kamptal

Familie Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Karl Steininger hat sich vor allem mit seinen Schaumweinen einen Namen gemacht. Kaum jemand sonst versteht es, eine derart unglaubliche Vielzahl von sortenreinen Weinen zu versekten, und das mit einem Qualitätslevel, den man nur als vorbildlich bezeichnen kann. „Guter Sekt kann nur von guten Weinen kommen“, meint er. Dieses lapidar klingende Statement wird im Weingut freilich konsequent und mit großer Ernsthaftigkeit umgesetzt. Mittlerweile tut man das nicht nur in Form sortentypischer Sekte, sondern bildet mit den lagenspezifischen „Großen Reserven“ auch das Terroir präzise ab. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass das Weingut auch mit seinen Stillweinen einen Erfolg nach dem anderen einfährt, wie z.B. im Vorjahr, als sowohl Grüner Veltliner Kogelberg als auch Riesling Seeberg jeweils unter die Top 5 gereiht wurden. Unterstützt wird er von seiner Familie, von Brigitta, der liebenswürdigen Gattin, Tochter Eva, die sich im Betrieb vorwiegend um administrative Belange kümmert, gemeinsam mit Peter, dem hauptsächlich für Weingarten und Keller verantwortlichen Schwiegersohn.

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2020 Grüner Veltliner Rotes Tor Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Dunkel-
würzig, Quitten, Äpfel, Nektarinen; schwarzer Pfeffer pur, 
einiger Fruchtschmelz, Ananas, rote Äpfel, super Extrakt und Grip, beeindruckende Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger gilt als renommiertester Winzer von Österreich – mit seinem Riesling Singerriedel und seinem Veltliner Honivogl hat er zwei international 
bekannte Wein-Ikonen geschaffen. Hirtzberger Weine gehören generell zum Besten, was Österreich zu bieten hat. Vom Jahrgang 2020 wird vieles schmerzlich fehlen. Denn ein Hagelunwetter hat vergangenen August in Spitz für einen massiven Einschnitt gesorgt. „Der Herrgott hat uns viel Zeit gegeben, um mit den verbliebenen Trauben viel Zeit zu verbringen“, sagt Franz Hirtzberger junior über die aufwendige Lese, bei der um jede gesunde Beere gerungen wurde. Es gibt nur eine Mini-Menge vom Singerriedel, 
Honivogl und Axpoint waren ein Totalausfall, genauso wie die Riesling-Lagen Setzberg, Hochrain und Steinporz. Was diesen Weingärten abgerungen werden konnte, fand sich im Roten Tor Smaragd und ergab den neuen Riesling Steinterrassen Smaragd – beide Smaragde sind große Klasse, die nur von der grandiosen Singerriedel-Extremselektion getoppt werden. Wann immer Sie eine dieser Hirtzberger-Weinraritäten auf einer Weinkarte finden, schlagen Sie zu! Generell ist den Hirtzbergers dieser verhagelte, etwas leichtgewichtigere, straffe Jahrgang super gelungen. Ein Highlight, abseits von Riesling und Veltliner, ist heuer der Chardonnay – feingliedrig und frisch-frech mit viel salzig-mineralischer Wachau-Typizität. Unabhängig von den kleinen Erntemengen bauen die Hirtzbergers an der Weinzukunft. Gleich hinter dem Stammhaus entsteht gerade ein ultramodernes, zweigeschoßiges Kellergebäude, das die neue Ernte schon schlucken soll und die derzeit beengten Platzverhältnisse auflösen wird. „Wir werden in der Produktion nicht größer“, betont Hirtzberger junior, „sondern wir werden bei dem, was wir bewirtschaften, einen Qualitätssprung machen“. Die Vorfreude wächst …

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2019 Sauvignon Blanc Ried Buch GSTK
Weingut Frauwallner
Vulkanland Steiermark

Eindrucksvolle Holz-Cassis-Melange, Salbeiblätter, Zitronenthymian, Brennnessel, Holundermark; zartbittere Ganache mit tiefdunklen Beeren, lebendige Säure, fester mineralischer Grip, salzig, Fruchtsüße im Ausklang.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€
Schraubverschluss

Weingut Frauwallner
Vulkanland Steiermark

Walter Frauwallner
8345 Straden
Karbach 7

Knapp die Hälfte des aktuellen Sortiments – von einem anspruchsvollen Welschriesling, einem Festival von Burgundern und Schmeckerten über zwei Rote bis zu einer Fruchtorgie von Essenz – wurde diesmal zur Verkostung vorstellig, eindeutig zu viele, um jeden einzelnen vor den Vorhang zu bitten. Die Burgunder sind alle spontan vergoren, bei den Ortsweinen schwingt schon ein bisschen Holz mit und immer auch etwas vom Buch, der kommt zur Gänze aus dem kleinen Gebinde, und da dürfen auch „ein paar Kanten sein“. Ein Nischenprogramm sind die Grauburgunder, der mächtige Rosenberg ist schon ein jugendliches Vergnügen. Neutraler Holzeinsatz unterstreicht beim Sauvignon Rosenberg die unglaubliche Fruchtmenge, Buch wirkt ernsthafter, dunkler, komplexer, zwei große Weine. Beim Heimspiel wähnt man sich bei einem Mokka, einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte, und vom Nebentisch weht Zigarrenduft. Für Freunde der unverfälschten Gangart gibt es wieder einen fruchtstrotzenden Wildbacher und zur Erholung eine schon recht gut balancierte Essenz vom Rosenberg.

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2017 Sauvignon Blanc Ried Grubthal
Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Glockenklares, sortenaffines und exotisch angehauchtes Bukett mit zarten Anklängen von hochreifen Passionsfrüchten sowie Kräutern, tief im Glas Einlegegewürze und ein Hauch Malz; praktisch völliger Verzicht auf schmeckbares Holz, das mit einer zarten Prise von Gewürzen nur zu erahnen ist, lebhaft, fokussiert, entwickelt Zug, perfekt eingebundene Säure, trinkt sich fast schlank, der Boden kommt durch, mehr als gelungene Sorteninterpretation auf hohem Niveau.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€
Glassstöpsel

Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Grubtal 14

Reinhard Muster hat bereits in jungen Jahren die Verantwortung für den Keller des elterlichen Weinguts im Ortsteil Grubtal bei Gamlitz übernommen, bald auch für den gesamten Betrieb. Er hat seinen Weinstil mit Bedacht weiterentwickelt, Evolution statt Revolution. Auch persönlich ist er nicht stehen geblieben, ihn kennzeichnen eine ruhige Art, eine Gelassenheit und das Bestreben, die großen Zusammenhänge zu erfassen. Diese Charaktereigenschaften spiegeln sich in seinen Weinen. „Wir haben nicht die Intention, die Weinszene in der Steiermark zu revolutionieren, wir werden immer normaler“, sagt er. „Als wir uns vor einigen Jahren auf die Suche nach dem perfekten Wein begaben, war uns nicht bewusst, dass es eine nie enden wollende Reise werden sollte.“ Er spricht von kontrollierter Schlampigkeit und meint damit Freiräume, die man dem Wein geben müsse. Wichtig ist ihm sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Primär ist der Fokus auf die Weingärten gerichtet, denn dort liege das größte Potenzial. Richtig bekannt geworden ist Reinhard Muster mit seinen Flaggschiffen aus der Monopollage Grubthal, unter anderem als Weltmeister mit dem 2013er Sauvignon Blanc im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon. Sein jüngster Coup: Der 2017er Sauvignon Blanc Ried Grubthal wurde im Spätherbst 2020 mit dem Titel „World’s Best Sauvignon Blanc“ bei der großen und wichtigen Cathay Pacific Wine & Spirits Competition in Hongkong geadelt. Den Weinen aus dieser Top-Riede kann man bedenkenlos Terroir attestieren. Der Siegerwein von Hongkong wurde zur Hälfte in Barriques ausgebaut, der Rest in großen Holzfässern und im Edelstahl, insgesamt waren es zwanzig Chargen. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren. Beim gleich alten Chardonnay aus dieser Lage kamen ausschließlich Holzgebinde zum Einsatz, die zu 70% neu waren. Mit einer Traube pro Stock war der Ertrag ausgesprochen gering. Der Jahrgang 2020 habe Weine mit typisch steirischem Charakter gebracht, aber es sei ein Jahr der Extreme gewesen, sagt Reinhard Muster. Schaltjahre seien immer speziell. Was ist neu auf dem Weingut Muster? Im Sommer 2020 wurden eine neue Buschenschank und Gästezimmer am Standort Grubtal 31, gleich gegenüber dem Stammhaus, errichtet. Reinhard Muster schuf in Kooperation mit der Firma Motif drei trendige Getränke; es handelt sich um Wermut in Weiß, Rosé und Wot.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -