Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Pinot Blanc
Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

Ausgewogene, milde Eleganz in der Nase nach Mandeln und Nüssen, feinwürzig, cremige Extrakte, ausgewogen und mild, geschmeidiger, gefälliger, ausdruckstarker Pinot Blanc.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

Harald Breitenfelder
2070 Kleinriedenthal
Weinstraße 5

„Unsere Weine sind so charakterstark und authentisch wie unsere Heimat, das Retzer Land“, sagt der Winzer mit angemessenem Stolz. Hat man seine Weine mit ihm probiert, wird man voll und ganz zustimmen. „Wein muss ansprechend sein, er ist ein Genussmittel und muss Spaß machen“, sagt er – wie recht er doch hat. Harald Breitenfelder ist ein Winzer mit Leidenschaft und großem Fachwissen in einer vielfältigen Gegend, die zunehmend besser zum Ausdruck kommt. Grüner Veltliner und Weißburgunder sind Lieblingssorten des Winzers, gerade die Burgundersorten sind ein Steckenpferd und auch verantwortlich für seinen guten Ruf. Er freut sich über beste Süd-Ost Lagen für den Grünen Veltliner, gerade hier im Pulkautal im Bestfall sogenannte späte Lagen. Dadurch entstehen Weine mit Finesse, Charakter, Eleganz und Trinkfreude – Weine, die die Sinne berühren. So wie der großartige Traminer 2024 mit seinem exzellenten Duft nach Rosen und Blüten, seinem vielschichtigen und finessenreichen Geschmack und einem einzigartigen Süße-Säure-Spiel. Alle seine Bemühungen wurden schon mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt und sind Aushängeschilder bester Weinviertler Winzerkunst. Um diese an Ort und Stelle optimal genießen zu können, wurden behaglich-schicke Gästezimmer geschaffen zur Übernachtung am Weingut. Dort wo genussvolle Entspannung gelebt wird und ein Wohlfühl-Ambiente an gemütlichen „Platzerln“ einem nicht mehr loslassen – dort wo der gute Wein daheim ist.

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2022 Fuks du hast die Kräuter gestohlen
Weingut
Machalek
Weinviertel

Hefetrübe, orange Farbe, Orangen, Litschi, Pfirsich, Marillen, frische Kräuter, herrliches Aroma, betörend schön, Rosenblüten, am Gaumen trocken mit karger Frucht, aber mit Leben, engmaschig, dicht, der fordert den Gaumen, ungeschminkt, enorm lang abgehend, hat Charakter, Ausdruckskraft, Struktur, Tiefe, Eleganz, absolute Klasse.

Weißwein
Muskateller
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Machalek
Weinviertel

Martin Machalek
2052 Pernersdorf
179

Tel. +43 664 383299
office@machalek.at
www.machalek.at

Martin Machalek ist vom elterlichen Weinbaubetrieb zur Elektrotechnik gekommen, weiter zur Fernseh- und Servicetechnik. Schlussendlich retour zum Weingarten. Seit 2004 ist der Weinbau seine Berufung und der Weingarten die Heimat. Seit 2019 ist der Betrieb Bio zertifiziert. In seiner Heimat in Pernersdorf werden von Martin Machalek beste Rieden bewirtschaftet wie Wiege und Rustenberg. Frisch-fruchtige Weine wie der Sauvignon Blanc und Grüner Veltliner Paul Feucht führen zu einem hervorragenden Weinviertel DAC. Weiter geht es zu den Grüner Veltliner Lagenweinen wie 2022 Ried Rustenberg, 2022 Reserve Ried Rustenberg, 2023 Große Reserve Ried Rustenberg und 2016 Ried Wiege. Meine Höhepunkte in diesem Weingut sind die Weine FUKS – maischevergorene Weine, welche ungemein ausdrucksstark sind. Aktuell gibt es den 2022 Muskateller, weiters einen 2019 Orange Grüner Veltliner. Nicht vergessen sollte man den 2025 Rosé Zweigelt Emma Fröhlich und den überzeugenden 2025 Pet Nat Brut Gelber Muskateller.

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2024 Anaconda
Weingut & Heuriger
Niki Windisch
Weinviertel

(70 % ZW / 15 % BF / 15 % ME – 35 % neues Holz, Allier) Ein Nasenbär: Kirsche vom Zweigelt, Weichsel vom Blaufränkisch, Eukalyptus vom Merlot; zarte Eichennote, Beerenfrüchte, Schokolade, dicht gewoben, balancierte Tannine, feine Säure, gute Länge – WOW!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Schraubverschluss

Weingut & Heuriger
Niki Windisch
Weinviertel

Niki Windisch
2212 Großengersdorf
Kurze Zeile 66

Tel. +43 699 12867471
Fax. +43 2245 882285
niki@weingut-windisch.at
www.weingut-windisch.at

Ich kenne Niki Windisch seit zirka 20 Jahren, als er bei Gerhard Markowitsch gearbeitet hat. Und ich sehe immer wieder Parallelen zwischen den Beiden – das überlegte Handeln, die Ruhe, der Schalk, der immer wieder aufblitzt. Nachdem Niki wieder nach Hause zurückgekommen ist, hat er zielstrebig das Weingut nach seinen Vorstellungen geformt und spielt heute in seiner eigenen Liga – fast unabhängig von Standort und Sorte. Widerspruch wird akzeptiert. Großengersdorf liegt im südlichen Weinviertel, östlich von Wolkersdorf. Hier dominiert das pannonische Klima. Im Ort stehen die Reben überwiegend auf Löß, doch ist Niki auch ein bißchen ausgewichen auf Lagen mit Kalkanteil. Natürlich lebt auch er vom Mikroklima und den alten Rebstöcken, aber dann kommt dieser Niki-Effekt dazu: Alle Sorten wachsen etwas über sich hinaus. Die Weine erhalten immense Fruchttiefe, balancierte Dichte und viel Potenzial. Unbedingt seinen Heurigen besuchen!

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2023 Chardonnay Reserve
Weingut
Kerschbaum
Mittelburgenland

Druckvoll, hauchzarte Gewürzaromen, feine Frucht à la Birnen, tief im Glas helles Steinobst; schließt nahtlos an, klar strukturiert, kraftvoll ohne Opulenz, Säurespiel gibt Leben, langer Nachhall.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weingut
Kerschbaum
Mittelburgenland

Michael Kerschbaum
7312 Horitschon
Hauptstraße 111

Paul Kerschbaum hat vor vielen Jahren die Messlatte für Rotwein aus dem Mittelburgenland gelegt. Er hat das von seinem Vater übernommene Weingut zu einem Leitbetrieb gemacht. Schon vor einigen Jahren hat er seinem Sohn Michael die Regie übertragen. Der junge Winzer dreht mit Bedacht und Gefühl an den Stellschrauben. Seine Devise: „Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein!“ Er befasst sich auch mit Weißwein, einem Chardonnay und einem Grünen Veltliner. Ausgesprochen gut angenommen wurde die rote Cuvée Opera, eine Melange aus Blaufränkisch und Merlot. Dieser Wein schließt qualitativ und preislich die Lücke zwischen der Basislinie und den Lagenweinen. Die Familie besitzt Anteile an so renommierten Rieden wie Dürrau, Hochäcker und Kirchholz. Die Lage Dürrau mit ihrem eisenhaltigen Untergrund ist prädestiniert für tiefgründigen Blaufränkisch mit eleganter Struktur und unverkennbaren Bodentönen. Hochäcker kennzeichnet ein Gemisch aus Lehm und Löss, was in feuchten Jahren von großem Vorteil ist. Die hier ausgepflanzten Blaufränkisch-Klone besitzen eine pfeffrige Würze. Michael lässt seinen Weinen Zeit. Mit dem Jahrgang 2019 hat er begonnen, nennenswerte Mengen von Weinen auf Lager zu legen, um in einigen Jahren gereifte Rotweine anbieten zu können. Die Nachfrage nach solchen Produkten sei zunehmend. Die heuer vorgestellte Serie zeigt die gewohnt präzise Handschrift des Hauses. Die Weine sind frei von Opulenz, sie erzeugen Spannung, Blendwerk ist ihnen fremd. Die Cuvée Paul Kerschbaum ist unangefochtener Primus, ein eleganter und in sich ruhender Wein.

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2021 Riesling Ried Vom Stein Smaragd
Demeter-Weingut
Nikolaihof Wachau
Wachau

Dichtes Bukett aus Zitrusfrüchten und kandierten Tropenfrüchten, Ananas, ätherisch, etwas Kapbeere, samtig; Weißbrot; sehr kernig, guter Grip, ziselierte Frucht, feinherb, mittelgewichtig, schön trocken, mittellang.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Demeter-Weingut
Nikolaihof Wachau
Wachau

Nikolaus Saahs
3512 Mautern
Nikolaigasse 3

Historisch bedeutender Baukomplex mit beinahe 2.000-jähriger Geschichte und uralte Weinbereitungsstätte , befindet sich der Nikolaihof Wachau in Mautern seit 1894 im Besitz der Familie Saahs. Bereits 1971 erfolgte unter Nikolaus und Christine Saahs die Umstellung auf die biologisch-dynamische Bewirtschaftung, womit man weltweit zu den Pionieren dieser Methode im Weinbau zählte. Heute werden rund 22 Hektar Rebfläche nach den strengen Demeter-Richtlinien bewirtschaftet. Somit kommen im Nikolaihof seit mittlerweile 55 Jahren ausschließlich biologische Mittel zum Einsatz, dazu eigens angesetzte Präparate, Auszüge und Tees. Gründüngung und schonende Bodenbearbeitung sind selbstverständlich, ausgewählte Weingärten werden ausschließlich mit dem Pferd bearbeitet. Jüngst erfolgte noch die Nachhaltigkeitszertifizierung für Biobetriebe durch den renommierten, in 68 Ländern weltweit tätigen Verband für ökologischen Landbau, Naturland. Im Nikolaihof Wachau hat sich in den letzten Jahren viel Neues getan. Wichtigste Veränderung in Sachen Produktion war der weitere Ausbau des auf zwei Ebenen angelegten Kellergebäudes, wodurch nun endlich Platz in Hülle und Fülle vorhanden ist – ein echter Luxus für Niki Saahs und seine Partnerin und Kellermeisterin Katharina Salzgeber. Wesentliche Erleichterungen gibt es bei fast allen Abläufen von der Ernte und Traubenübernahme über die Vinifikation bis zur Lagerung und Reifung. Die ganzen Trauben werden äußerst langsam und schonend gepresst, nach großzügiger Luftzufuhr in großen Wannen gelangen die Moste mittels Schwerkraft in Sedimentationstanks, nach der Sedimentation kommen sie direkt ins Gärgebinde, wo die spontane Vergärung erfolgt. Es stehen zahlreiche Behältnisse in verschiedenen Größen – insbesondere kleine Tanks – zur Verfügung, wodurch auch kleinere Chargen separat verarbeitet und gelagert werden können. Bei der Verarbeitung von Trauben und Most bedient man sich des Teebeutelprinzips, das heißt, je nach Bedarf kommen Anteile von Stengel, Beeren, Maische dazu. Wertvolle Erkenntnisse diesbezüglich lieferte auch die in Kleinauflage produzierte Semicolon-Serie mit schwefelfreien, teils maischevergorenen Weinen. Immer schon einer adäquaten Maturation der Weine verpflichtet, werden auch die leichteren Weine mit Verzögerung auf den Markt gebracht – diese stammen mehrheitlich aus der vorletzten Ernte, aktuell 2024. Die Smaragdweine haben alle eine mehrjährige Reifung hinter sich, dazu gibt es regelmäßig gereifte Raritäten. Als „late bottled“ werden Varianten, die vier bis sechs Jahre im Holzfass waren, bezeichnet, zehn und mehr Jahre weisen die in geeigneten Jahrgängen erzeugten Grüner Veltliner Steinterrassen und Riesling Steinriesler auf. Als Rarität gibt es fallweise Weine aus der Baumpresse sowie die legendären Vinothek-Weine. Neu und gleich in der Erstauflage eigenständig sowie von hoher Qualität gibt es als Riedenweine mit 2022 Grüner Veltliner Ried Süssenberg aus Mautern sowie mit 2021 den Riesling Ried Grillenparz aus Krems-Stein am gegenüberliegenden Donauufer. In der empfehlenswerten Weinstube kann man sich an schmackhafter biologischer Kost und Säften sowie allen Nikolaihof-Weine delektieren. Mit dem Salon 77 steht zudem ein schmucker Verkostungs- und Verkaufsbereich zur Verfügung. ps

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2025 Chardonnay
Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

Ausgeprägte Aromatik nach Ananas, grünem, knackigem Apfel, Mango, Maracuja, Zitronengras, Kräuter, fruchtige Extrakte, cremig, körperreich und harmonisch am Gaumen, unvergleichliche Eleganz und Finesse, kompakt und lang.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

Harald Breitenfelder
2070 Kleinriedenthal
Weinstraße 5

„Unsere Weine sind so charakterstark und authentisch wie unsere Heimat, das Retzer Land“, sagt der Winzer mit angemessenem Stolz. Hat man seine Weine mit ihm probiert, wird man voll und ganz zustimmen. „Wein muss ansprechend sein, er ist ein Genussmittel und muss Spaß machen“, sagt er – wie recht er doch hat. Harald Breitenfelder ist ein Winzer mit Leidenschaft und großem Fachwissen in einer vielfältigen Gegend, die zunehmend besser zum Ausdruck kommt. Grüner Veltliner und Weißburgunder sind Lieblingssorten des Winzers, gerade die Burgundersorten sind ein Steckenpferd und auch verantwortlich für seinen guten Ruf. Er freut sich über beste Süd-Ost Lagen für den Grünen Veltliner, gerade hier im Pulkautal im Bestfall sogenannte späte Lagen. Dadurch entstehen Weine mit Finesse, Charakter, Eleganz und Trinkfreude – Weine, die die Sinne berühren. So wie der großartige Traminer 2024 mit seinem exzellenten Duft nach Rosen und Blüten, seinem vielschichtigen und finessenreichen Geschmack und einem einzigartigen Süße-Säure-Spiel. Alle seine Bemühungen wurden schon mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt und sind Aushängeschilder bester Weinviertler Winzerkunst. Um diese an Ort und Stelle optimal genießen zu können, wurden behaglich-schicke Gästezimmer geschaffen zur Übernachtung am Weingut. Dort wo genussvolle Entspannung gelebt wird und ein Wohlfühl-Ambiente an gemütlichen „Platzerln“ einem nicht mehr loslassen – dort wo der gute Wein daheim ist.

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2019 Fuks du hast die Gewürze gestohlen Orange Grüner Veltliner
Weingut
Machalek
Weinviertel

Hefetrüb, hefige Noten, Pfeffer, Tabak, Steinobst, feine Frucht, trocken mit Charme, elegant, seidig, nobel, wunderbare Struktur, gediegener Ausdruck, wirkt fast filigran, ganz feine Klinge. Subtil und fast zerbrechlich wirkend, schlichtweg perfekt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Machalek
Weinviertel

Martin Machalek
2052 Pernersdorf
179

Tel. +43 664 383299
office@machalek.at
www.machalek.at

Martin Machalek ist vom elterlichen Weinbaubetrieb zur Elektrotechnik gekommen, weiter zur Fernseh- und Servicetechnik. Schlussendlich retour zum Weingarten. Seit 2004 ist der Weinbau seine Berufung und der Weingarten die Heimat. Seit 2019 ist der Betrieb Bio zertifiziert. In seiner Heimat in Pernersdorf werden von Martin Machalek beste Rieden bewirtschaftet wie Wiege und Rustenberg. Frisch-fruchtige Weine wie der Sauvignon Blanc und Grüner Veltliner Paul Feucht führen zu einem hervorragenden Weinviertel DAC. Weiter geht es zu den Grüner Veltliner Lagenweinen wie 2022 Ried Rustenberg, 2022 Reserve Ried Rustenberg, 2023 Große Reserve Ried Rustenberg und 2016 Ried Wiege. Meine Höhepunkte in diesem Weingut sind die Weine FUKS – maischevergorene Weine, welche ungemein ausdrucksstark sind. Aktuell gibt es den 2022 Muskateller, weiters einen 2019 Orange Grüner Veltliner. Nicht vergessen sollte man den 2025 Rosé Zweigelt Emma Fröhlich und den überzeugenden 2025 Pet Nat Brut Gelber Muskateller.

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2022 Zweigelt Reserve 100 Days
Weingut
Keringer
Neusiedlersee

Mandeln, schwarze Beeren, Brombeeren, Kirschen, perfekter Eicheneinsatz, immer mit Kühle, feinste Frucht, kompakter Körper mit Finesse, hochelegant, hochwertiger regionaltypischer Zweigelt. BURGENLAND

Rotwein
Zweigelt
€€€
Naturkork

Weingut
Keringer
Neusiedlersee

Ing. Robert Keringer
7123 Mönchhof
Wiener Straße 22

Tel. +43 2173 80380
Fax. -40
weingut@keringer.at
www.keringer.at

Nach Verkostung der Keringer-Weine bin ich zufrieden und entspannt. Sie haben mich glücklich gemacht, manche sogar begeistert. Dieses Weingut wurde völlig zu Recht mit Preisen und Prämierungen überhäuft. Außerdem – und das freut mich als Fußballfan – ist dieses Weingut eine Kooperation mit dem SCR Altach und dem ÖFB (Österreichischer Fußballbund) eingegangen. Neu in diesem Haus ein sehr guter on ice – chilled red wine.

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2021 Pinot Noir Reserve
Weingut
Erzherzog Johann Weine
Südsteiermark

Elegante Würze, dunkle Frucht, Kirschen, Unterholz; schließt aromatisch an, feinmaschiges Gerbstoffnetz, animierendes Säurespiel, Alkohol sehr gut eingebaut, Rasse, Holz sensorisch untergeordnet, lang, Reserven.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€
Naturkork

Weingut
Erzherzog Johann Weine
Südsteiermark

GF Ing. Peter Stelzl
8461 Ehrenhausen
Gamlitzer Straße 103

Tel. +43 3453 2423
Fax. -6
office@erzherzog.com
www.erzherzog.com

Die Formkurve von Erzherzog Johann Weine zeigt nach oben. In Ehrenhausen kümmert sich ein Team von 14 Mitarbeitern um die Geschicke dieses bedeutenden Betriebes, der einzigen Winzervereinigung der Steiermark. Gegründet wurde sie im Jahr 1916, in den Jahren 2013 und 2014 wurden die Betriebsgebäude erneuert. Die Trauben aus insgesamt 600 verschiedenen Weingärten werden von 200 Partnern geliefert. Geschäftsführer ist Peter Stelzl, als Kellermeister ist Sieghard Kugel schon fast eine Institution, er hat diese wichtige Funktion seit 1988 inne. Die Trauben kommen aus den drei Weinbaugebieten Südsteiermark, Weststeiermark und Vulkanland Steiermark. Die Winzervereinigung verfügt über zahlreiche Rieden wie Pössnitzberg, Saziani, Königsberg oder Grassnitzberg. Es liegt auf der Hand, dass bei einem so großen Einzugsgebiet die Bodenverhältnisse abwechslungsreich sind, von Opok über Basalt und Schiefer bis zu Kalkstein. Je nach Sorte und Herkunft werden die Weine in Edelstahltanks, in großen oder kleinen Eichenholzfässern ausgebaut. Die aktuelle Serie präsentiert sich lebendig und frei von Schwere. Die Ortsweine sind wertig, die Riedenweine feingliedrig mit Riedencharakter und behutsamem Holzeinsatz. Uneingeschränkt zu empfehlen sind die Reserven vom Blauen Wildbacher und Pinot Noir.

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2025 Grüner Veltliner Eiswein
Weingut 
Erich Bayer
Wachau

(Restzucker 190 g/l) Super Würze, schwarzer Pfeffer, viel Frucht und Sortencharakter, Ananas; enorm saftig und mineralisch, toller Wein mit viel Schliff, mega-trinkig. Gelungene Nachspeise!

Süßwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut 
Erich Bayer
Wachau

Erich Bayer
3610 Weißenkirchen
St. Michael 4

Hohe Qualität, attraktive Preise – willkommen bei Erich Bayer in St. Michael. Der Winzer bietet alle drei Stufen des Wachauer Weinmenüs an: Steinfeder, Federspiel, Smaragd. Die Veltliner-Steinfeder ist bildhübsch wie die Federspiele, die alle unter trinkvergnüglich einzureihen sind. Das Veltliner-Federspiel Harzenleithen ist straff und rassig, der Inbegriff von Wachauer Urgestein; das Veltliner-Federspiel Hochrain dagegen ist weicher und lössiger. Das Riesling-Federspiel Harzenleithen hat die meiste Säurepikanz. „Wir haben heuer vom Alkohol her leichtere Federspiele, auch bei der Steinfeder. Alle Weine haben viel Frucht und Frische“, freut sich Bayer. Die Smaragdweine bringt Bayer mit September auf den Markt. Man darf sich besonders auf den Riesling Ralais und den Grünen Veltliner Sophie freuen: Die Sophie, nach Bayers Tochter, kommt von einer speziellen Parzelle in der Ried Vorderseiber, wo der Winzer vitale 70 Jahre alte Rebstöcke stehen hat, die diesem Wein Kraft und Eleganz geben. Empfehlungen sind auch das Federspiel vom Gemischten Satz, aus der Ried Kollmütz; und der Gelbe Muskateller Ortswein Wösendorf, der voll pfeift. Ein Muss für Süßwein-Fans: 2025 ist Bayer ein sensationeller Eiswein gelungen – aus Grüner Veltliner Trauben aus der Riede Kirchweg in Wösendorf. Wow!

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2024 Riesling Ried Steiner Pfaffenberg
Weingut & Gästehaus
Berger
Kremstal

Weiter Aromenfächer, Steinobst, Orangenzesten, Ananas, überreife Trauben, Schwarzbrotrinde; wird am Gaumen konsequent fortgeführt inklusive mineralischer Schichten; konzentrierte, gebündelte Frucht, mundfüllend, klar konturiert und lang anhaftend.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut & Gästehaus
Berger
Kremstal

Erich und Michaela Berger
3494 Gedersdorf
Weinbergstraße 2

Das Gedersdorfer Vater-und-Sohn-Duo, Erich und Maximilian Berger, hat heuer einige leichtere Weine im Programm, „was uns und unserer Philosophie voll entgegenkommt“, wie der Senior anmerkt. Grund für die niedrigeren Alkoholwerte war in erster Linie eine bereits Ende September erreichte physiologische Traubenreife und damit verbunden auch eine entsprechend frühere Lese. Somit ergibt sich für die Bergers in diesem Jahr ein besonders stimmiges Angebotsbild aus leichtfüßigen, spritzigen, trinkanimierenden Gewächsen des aktuellen Jahrgangs einerseits und den kräftigeren Lagenweinen aus 2023 und 2024 andererseits, die erst heuer auf den Markt kommen. Die große Überraschung ist dieses Mal freilich ein grandioser Schaumwein: eine Große Reserve Brut Nature aus 100 Prozent Weißburgunder aus der Toplage Moosburgerin, in Flaschen vergoren, ein Jahr im Holzfass gereift und nach dreijähriger Verweildauer auf der Hefe im Vorjahr degorgiert. Wer „Champagner“ aus heimischer Provenienz kennenlernen will, sollte unbedingt zugreifen. Bei den Weinen wollen wir heuer zwei besonders gut gelungene Exemplare herausgreifen, zum einen den würzigen und überaus komplexen Grünen Veltliner Moosburgerin aus 2023, zum anderen den mineralisch dunkelfruchtigen Riesling 2024 vom Steiner Pfaffenberg.

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2023 Ried Schatzberg Grande Reserve
Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

(ME/ZW/CS) Ausdruckstarker Rotwein mit aromareicher Extraktfülle, einer Duftwolke nach Brombeeren, Cassis, Holler, dunklen Gewürzen, schwarzem Pfeffer, feinen Röstnoten und Bitterschokolade, dicht und kraftvoll, ausgewogen und delikat mit viel Potenzial!

Rotwein
Cuvée Rot
€€
Naturkork

Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

Harald Breitenfelder
2070 Kleinriedenthal
Weinstraße 5

„Unsere Weine sind so charakterstark und authentisch wie unsere Heimat, das Retzer Land“, sagt der Winzer mit angemessenem Stolz. Hat man seine Weine mit ihm probiert, wird man voll und ganz zustimmen. „Wein muss ansprechend sein, er ist ein Genussmittel und muss Spaß machen“, sagt er – wie recht er doch hat. Harald Breitenfelder ist ein Winzer mit Leidenschaft und großem Fachwissen in einer vielfältigen Gegend, die zunehmend besser zum Ausdruck kommt. Grüner Veltliner und Weißburgunder sind Lieblingssorten des Winzers, gerade die Burgundersorten sind ein Steckenpferd und auch verantwortlich für seinen guten Ruf. Er freut sich über beste Süd-Ost Lagen für den Grünen Veltliner, gerade hier im Pulkautal im Bestfall sogenannte späte Lagen. Dadurch entstehen Weine mit Finesse, Charakter, Eleganz und Trinkfreude – Weine, die die Sinne berühren. So wie der großartige Traminer 2024 mit seinem exzellenten Duft nach Rosen und Blüten, seinem vielschichtigen und finessenreichen Geschmack und einem einzigartigen Süße-Säure-Spiel. Alle seine Bemühungen wurden schon mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt und sind Aushängeschilder bester Weinviertler Winzerkunst. Um diese an Ort und Stelle optimal genießen zu können, wurden behaglich-schicke Gästezimmer geschaffen zur Übernachtung am Weingut. Dort wo genussvolle Entspannung gelebt wird und ein Wohlfühl-Ambiente an gemütlichen „Platzerln“ einem nicht mehr loslassen – dort wo der gute Wein daheim ist.

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2025 Zierfandler Gumpoldskirchen
Weingut
Stadlmann
Thermenregion

Einnehmende Frucht, elegante Birnen- und Pfirsichnoten, Hauch von Ananas, etwas Weihrauch, Kandis; ungemein griffig, kernig, wieder pikante Tropenfrucht, Zitrus, toller Biss, straff, extraktreich, recht lang, beachtlich.

Weißwein
Zierfandler
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Stadlmann
Thermenregion

Mag. Bernhard Stadlmann MBA
2514 Traiskirchen
Wiener Straße 41

Das Weingut Stadlmann in Traiskirchen fungiert seit Jahrzehnten als Leitbetrieb der Thermenregion, der durch eine Palette an eigenständigen, charakterstarken Weinen mit besonderer Betonung der hiesigen Sortenraritäten maßgeblich zum hohen Ansehen des Gebiets beigetragen hat. Johann Stadlmann war über Jahrzehnte Topwinzer und Botschafter für diese ehemals berühmteste Herkunft Niederösterreichs mit ihrer einzigartigen Melange aus autochthonen und klassischen Sorten. Sohn Bernhard Stadlmann kam über Umwege in den Betrieb, studierte zuerst Wirtschaftswissenschaften bevor er sich für den Weinbau entschied. Seinen diesbezüglichen Wissensdurst stillte er ebenfalls durch universitäre Ausbildung, u.a. in Kalifornien bevor er schließlich ins elterliche Weingut zurückkehrte. Ein Mensch der leisen Worte, verbindet der Traiskirchner eine sehr spezielle Mischung aus fundiertem, durch mittlerweile lange Erfahrung bereichertem vitikulturellen wie oenologischen Wissen und einer ausgeprägten Empathie für die Vorgänge und Abläufe in der Natur. Das spiegelt sich auch in den hiesigen Weinen wider, die sich subtil und hintergründig geben. Das Sortenspektrum in Weiß umfasst die autochthonen Rebsorten Rotgipfler und Zierfandler ebenso wie Weißburgunder sowie Grüner Veltliner, Riesling und Muskateller, dazu werden auch rote Sorten wie St. Laurent und Pinot Noir kultiviert. Größtes Augenmerk wird hier der idealen Verbindung von Rebsorte und Terroir geschenkt. Das Weingut ist seit 2007 bio-zertifiziert, teils wird auch nach biodynamischen Richtlinien gearbeitet. Seit 2022 ist Stadlmann Mitglied der Traditionsweingüter Österreich. Die Trauben werden als ganze Trauben sehr langsam gepresst. Vergoren wird vielfach in großen Holzfässern, selten in Edelstahl, wobei Letztere Weine ebenfalls eine Reifung im Holzfass erfahren. Das im Vergleich zu den letzten eher kühle Jahr 2025 hat pikante und pointierte Klassiker hervorgebracht. Die Lagenweine stammen aus dem warmen, durch Frost und Herbstregen geprägtem 2024er. ps

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2024 Pinot Noir Dürr
Weingut
Kollwentz
Leithaberg, Rust & Rosalia

Feines sortentypisches Bukett, Kirsche, Erdbeere, zart würzig hinterlegt, feine Weichsel-Kirsch-Aromatik, saftige Feinheit, ziseliert, kraftvoll, ausdrucksstark, zart rauchige Noten, viel Stringenz, vielschichtig, hochelegant, balanciert, lang mit großen Reserven.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Kollwentz
Leithaberg, Rust & Rosalia

Kollwentz
7051 Großhöflein
Hauptstraße 120

Das Weingut Kollwentz genießt über Österreichs Grenzen hinaus Weltruf und das in allen Kategorien von Weiß, Rot und, nur ganz wenigen bekannt, auch in der Kategorie Süßwein. Die Spitzenweine des sehr sympathischen Familienweinguts gelten als Botschafter für hochelegante Terroirweine vom Leithaberg. Starke Persönlichkeiten haben das Weingut seit jeher geprägt, und heute zeichnet ein perfekt eingespieltes und Generationen übergreifendes Teamwork für die Erfolgsgeschichte des Weinguts verantwortlich. Die drei Töchter von den beiden Betriebsleitern Heidi und Andi Kollwentz sind alle erfolgreich im Weingut tätig. Eva Maria und Barbara Kollwentz verantworten das Backoffice und die Kundenbetreuung, Christina ist gemeinsam mit Andy für das Weingartenmanagement und die Vinifikation mitverantwortlich. Den Auftakt zur aktuellen Serie in Weiß bilden die beiden Sauvignon Blanc-Varietäten, die besonders den kargen Feuersteinboden der Ried Steinmühle mit viel feinziselierter Mineralität widerspiegeln. Beide Varietäten, die klassische Steinmühle und die Methusalemreben glänzen in klarer wie eleganter Fruchtstringenz, wobei die letztgenannte Variante von alten Rebstöcken eine kraftvollere Version darstellt. Der Name Kollwentz ist inzwischen international eine Fixgröße für exzellente Chardonnays, und das noch dazu in einer vielfältigen Terroirinterpretation, die von Kalk bis Schiefer reicht. Der Jahrgang 2024 ermöglichte großartige wie hochreife Varietäten mit klassischer Frucht und tollen Säurewerten. Ried Neusatz ergänzt nun die bisherige Trias an Mineralität, Feinheit und Frucht einzigartigen Top-Chardonnays des Hauses. In punkto Präzision, Finesse und Dichte ist der hohe Qualitätslabel bei den Chardonnays der Familie Kollwentz atemberaubend: Die Terroirinterpretation wird gezielt forciert, Ried Tatschler ist erneut finessig mit viel mineralischer Fruchtpräsenz geworden, Ried Katterstein liefert erneut eine tolle mineralisch-vibrierende Interpretation von Schiefer und Kalk, und die Chardonnay Gloria (Ried Glagsatz) Jahrgang 2023 ist in hellfruchtiger Eleganz und Tiefe das non plus Ultra eines hocheleganten Weines. Gloria 2023 wird sich mit ihrer unübertrefflichen Stilistik von klarer Frucht, Eleganz samt feiner Säurestruktur in die Reihe der ganz großen und vergleichbaren Jahrgänge 2013 und 2020 einreihen. Den Reigen der Top-Rotweinvarietäten eröffnet der Pinot Noir 2024 aus der Ried Dürr. Diese von Wald umsäumte Höhenlage (etwa 280 Meter) schließt unterhalb der Ried Glagsatz (Gloria) an und ist geradezu prädestiniert für diese sensible Rebsorte: Die Nächte sind kühl, der Boden ist karg mit einem extrem hohen Kalkgehalt (bis 80 Prozent), was eine lange Vegetationsphase garantiert. Das „Match“ zwischen den Blaufränkisch-Highlights aus der Ried Setz und der Ried Point findet mit dem Jahrgang 2023 nicht statt. Ausnahmsweise hat die gesamte Ernte von der Ried Setz für den Steinzeiler Verwendung gefunden. Blaufränkisch Ried Point überzeugt wie eine sichere Bank jedes Jahr mit feiner Fruchttiefe in dunkler Aromatik. Der Cabernet Sauvignon ist kurz gesagt in stilistischerer Perfektion von linearer Struktur und in perfekter Fruchtbalance entstanden, er weist ein vielversprechendes Potenzial für Jahrzehnte auf. Das Aushängeschild im Hause Kollwentz ist die Blaufränkisch geprägte Topcuvée Steinzeiler, die von Jahr zu Jahr als sichere Bank in vollendeter Harmonie von Kraft, Tiefe und Balance glänzt, und als schlafender Riese zurzeit das enorme Potenzial nur erahnen lässt. Mit dem sogenannten Hitzejahrgang 2022 steht ein weiteres Steinzeiler-Monument bereit, das sich durch Feinheit, Dichte und Harmonie zu einem Jahrhundertjahrgang entwickeln wird.

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2021 Blauer Wildbacher Reserve
Weingut
Erzherzog Johann Weine
Südsteiermark

Kühl, viel dunkle Frucht, Schwarzkirschen, Brombeeren, dunkle Würze à la Kardamom; schließt aromatisch an, zupackend, Tanningrip, Säurespiel, im langen Abgang viele Gewürze.

Roséwein
Blauer Wildbacher
€€€
Naturkork

Weingut
Erzherzog Johann Weine
Südsteiermark

GF Ing. Peter Stelzl
8461 Ehrenhausen
Gamlitzer Straße 103

Tel. +43 3453 2423
Fax. -6
office@erzherzog.com
www.erzherzog.com

Die Formkurve von Erzherzog Johann Weine zeigt nach oben. In Ehrenhausen kümmert sich ein Team von 14 Mitarbeitern um die Geschicke dieses bedeutenden Betriebes, der einzigen Winzervereinigung der Steiermark. Gegründet wurde sie im Jahr 1916, in den Jahren 2013 und 2014 wurden die Betriebsgebäude erneuert. Die Trauben aus insgesamt 600 verschiedenen Weingärten werden von 200 Partnern geliefert. Geschäftsführer ist Peter Stelzl, als Kellermeister ist Sieghard Kugel schon fast eine Institution, er hat diese wichtige Funktion seit 1988 inne. Die Trauben kommen aus den drei Weinbaugebieten Südsteiermark, Weststeiermark und Vulkanland Steiermark. Die Winzervereinigung verfügt über zahlreiche Rieden wie Pössnitzberg, Saziani, Königsberg oder Grassnitzberg. Es liegt auf der Hand, dass bei einem so großen Einzugsgebiet die Bodenverhältnisse abwechslungsreich sind, von Opok über Basalt und Schiefer bis zu Kalkstein. Je nach Sorte und Herkunft werden die Weine in Edelstahltanks, in großen oder kleinen Eichenholzfässern ausgebaut. Die aktuelle Serie präsentiert sich lebendig und frei von Schwere. Die Ortsweine sind wertig, die Riedenweine feingliedrig mit Riedencharakter und behutsamem Holzeinsatz. Uneingeschränkt zu empfehlen sind die Reserven vom Blauen Wildbacher und Pinot Noir.

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2019 Riesling Steiner Hund
Demeter-Weingut
Nikolaihof Wachau
Wachau

Dunkle Fruchtfülle, Veilchen, ätherische Kräuter, ausgereift, schöner Tiefgang, jugendlich, getragen, Plundernote; am Gaumen lebhaft, etwas strukturierende Herbe, kandierte Früchte, Arancini, zeigt etwas Reife, fest.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Demeter-Weingut
Nikolaihof Wachau
Wachau

Nikolaus Saahs
3512 Mautern
Nikolaigasse 3

Historisch bedeutender Baukomplex mit beinahe 2.000-jähriger Geschichte und uralte Weinbereitungsstätte , befindet sich der Nikolaihof Wachau in Mautern seit 1894 im Besitz der Familie Saahs. Bereits 1971 erfolgte unter Nikolaus und Christine Saahs die Umstellung auf die biologisch-dynamische Bewirtschaftung, womit man weltweit zu den Pionieren dieser Methode im Weinbau zählte. Heute werden rund 22 Hektar Rebfläche nach den strengen Demeter-Richtlinien bewirtschaftet. Somit kommen im Nikolaihof seit mittlerweile 55 Jahren ausschließlich biologische Mittel zum Einsatz, dazu eigens angesetzte Präparate, Auszüge und Tees. Gründüngung und schonende Bodenbearbeitung sind selbstverständlich, ausgewählte Weingärten werden ausschließlich mit dem Pferd bearbeitet. Jüngst erfolgte noch die Nachhaltigkeitszertifizierung für Biobetriebe durch den renommierten, in 68 Ländern weltweit tätigen Verband für ökologischen Landbau, Naturland. Im Nikolaihof Wachau hat sich in den letzten Jahren viel Neues getan. Wichtigste Veränderung in Sachen Produktion war der weitere Ausbau des auf zwei Ebenen angelegten Kellergebäudes, wodurch nun endlich Platz in Hülle und Fülle vorhanden ist – ein echter Luxus für Niki Saahs und seine Partnerin und Kellermeisterin Katharina Salzgeber. Wesentliche Erleichterungen gibt es bei fast allen Abläufen von der Ernte und Traubenübernahme über die Vinifikation bis zur Lagerung und Reifung. Die ganzen Trauben werden äußerst langsam und schonend gepresst, nach großzügiger Luftzufuhr in großen Wannen gelangen die Moste mittels Schwerkraft in Sedimentationstanks, nach der Sedimentation kommen sie direkt ins Gärgebinde, wo die spontane Vergärung erfolgt. Es stehen zahlreiche Behältnisse in verschiedenen Größen – insbesondere kleine Tanks – zur Verfügung, wodurch auch kleinere Chargen separat verarbeitet und gelagert werden können. Bei der Verarbeitung von Trauben und Most bedient man sich des Teebeutelprinzips, das heißt, je nach Bedarf kommen Anteile von Stengel, Beeren, Maische dazu. Wertvolle Erkenntnisse diesbezüglich lieferte auch die in Kleinauflage produzierte Semicolon-Serie mit schwefelfreien, teils maischevergorenen Weinen. Immer schon einer adäquaten Maturation der Weine verpflichtet, werden auch die leichteren Weine mit Verzögerung auf den Markt gebracht – diese stammen mehrheitlich aus der vorletzten Ernte, aktuell 2024. Die Smaragdweine haben alle eine mehrjährige Reifung hinter sich, dazu gibt es regelmäßig gereifte Raritäten. Als „late bottled“ werden Varianten, die vier bis sechs Jahre im Holzfass waren, bezeichnet, zehn und mehr Jahre weisen die in geeigneten Jahrgängen erzeugten Grüner Veltliner Steinterrassen und Riesling Steinriesler auf. Als Rarität gibt es fallweise Weine aus der Baumpresse sowie die legendären Vinothek-Weine. Neu und gleich in der Erstauflage eigenständig sowie von hoher Qualität gibt es als Riedenweine mit 2022 Grüner Veltliner Ried Süssenberg aus Mautern sowie mit 2021 den Riesling Ried Grillenparz aus Krems-Stein am gegenüberliegenden Donauufer. In der empfehlenswerten Weinstube kann man sich an schmackhafter biologischer Kost und Säften sowie allen Nikolaihof-Weine delektieren. Mit dem Salon 77 steht zudem ein schmucker Verkostungs- und Verkaufsbereich zur Verfügung. ps

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2023 Beerenauslese
Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

(TR/BM)Aromabombe nach Rosenblättern, Blumenladen, Würze, Rosenholz, Rosinen, Honig, reife Mangos, Orangenzesten, Nelken, süßliche Extrakte, harmonisch, Finesse und Eleganz im edelsüßen und langen Nachgeschmack.

Süßwein
Cuvée Weiß
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Breitenfelder
Weinviertel

Harald Breitenfelder
2070 Kleinriedenthal
Weinstraße 5

„Unsere Weine sind so charakterstark und authentisch wie unsere Heimat, das Retzer Land“, sagt der Winzer mit angemessenem Stolz. Hat man seine Weine mit ihm probiert, wird man voll und ganz zustimmen. „Wein muss ansprechend sein, er ist ein Genussmittel und muss Spaß machen“, sagt er – wie recht er doch hat. Harald Breitenfelder ist ein Winzer mit Leidenschaft und großem Fachwissen in einer vielfältigen Gegend, die zunehmend besser zum Ausdruck kommt. Grüner Veltliner und Weißburgunder sind Lieblingssorten des Winzers, gerade die Burgundersorten sind ein Steckenpferd und auch verantwortlich für seinen guten Ruf. Er freut sich über beste Süd-Ost Lagen für den Grünen Veltliner, gerade hier im Pulkautal im Bestfall sogenannte späte Lagen. Dadurch entstehen Weine mit Finesse, Charakter, Eleganz und Trinkfreude – Weine, die die Sinne berühren. So wie der großartige Traminer 2024 mit seinem exzellenten Duft nach Rosen und Blüten, seinem vielschichtigen und finessenreichen Geschmack und einem einzigartigen Süße-Säure-Spiel. Alle seine Bemühungen wurden schon mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt und sind Aushängeschilder bester Weinviertler Winzerkunst. Um diese an Ort und Stelle optimal genießen zu können, wurden behaglich-schicke Gästezimmer geschaffen zur Übernachtung am Weingut. Dort wo genussvolle Entspannung gelebt wird und ein Wohlfühl-Ambiente an gemütlichen „Platzerln“ einem nicht mehr loslassen – dort wo der gute Wein daheim ist.

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2024 Rotgipfler Ried Pfaffstättner Tagelsteiner
Weingut
Stadlmann
Thermenregion

Rauchig unterlegte Nase mit samtiger Frucht, etwas Spargel, Wachs, Backapfel, gediegene Reife, kandierte Melone; substanzreich, viel Fruchtschmelz, kraftvoll, feiner Gerbstoff, saftig, strukturiert, etwas Cerealien, noch Babyspeck, mittellang.

Weißwein
Rotgipfler
€€€€
Naturkork

Weingut
Stadlmann
Thermenregion

Mag. Bernhard Stadlmann MBA
2514 Traiskirchen
Wiener Straße 41

Das Weingut Stadlmann in Traiskirchen fungiert seit Jahrzehnten als Leitbetrieb der Thermenregion, der durch eine Palette an eigenständigen, charakterstarken Weinen mit besonderer Betonung der hiesigen Sortenraritäten maßgeblich zum hohen Ansehen des Gebiets beigetragen hat. Johann Stadlmann war über Jahrzehnte Topwinzer und Botschafter für diese ehemals berühmteste Herkunft Niederösterreichs mit ihrer einzigartigen Melange aus autochthonen und klassischen Sorten. Sohn Bernhard Stadlmann kam über Umwege in den Betrieb, studierte zuerst Wirtschaftswissenschaften bevor er sich für den Weinbau entschied. Seinen diesbezüglichen Wissensdurst stillte er ebenfalls durch universitäre Ausbildung, u.a. in Kalifornien bevor er schließlich ins elterliche Weingut zurückkehrte. Ein Mensch der leisen Worte, verbindet der Traiskirchner eine sehr spezielle Mischung aus fundiertem, durch mittlerweile lange Erfahrung bereichertem vitikulturellen wie oenologischen Wissen und einer ausgeprägten Empathie für die Vorgänge und Abläufe in der Natur. Das spiegelt sich auch in den hiesigen Weinen wider, die sich subtil und hintergründig geben. Das Sortenspektrum in Weiß umfasst die autochthonen Rebsorten Rotgipfler und Zierfandler ebenso wie Weißburgunder sowie Grüner Veltliner, Riesling und Muskateller, dazu werden auch rote Sorten wie St. Laurent und Pinot Noir kultiviert. Größtes Augenmerk wird hier der idealen Verbindung von Rebsorte und Terroir geschenkt. Das Weingut ist seit 2007 bio-zertifiziert, teils wird auch nach biodynamischen Richtlinien gearbeitet. Seit 2022 ist Stadlmann Mitglied der Traditionsweingüter Österreich. Die Trauben werden als ganze Trauben sehr langsam gepresst. Vergoren wird vielfach in großen Holzfässern, selten in Edelstahl, wobei Letztere Weine ebenfalls eine Reifung im Holzfass erfahren. Das im Vergleich zu den letzten eher kühle Jahr 2025 hat pikante und pointierte Klassiker hervorgebracht. Die Lagenweine stammen aus dem warmen, durch Frost und Herbstregen geprägtem 2024er. ps

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2023 Blaufränkisch Point
Weingut
Kollwentz
Leithaberg, Rust & Rosalia

Dunkelwürziges Entrée, Waldbeere, Schwarzkirsche, kraftvoller Auftritt, druckvoll mit viel Fruchttiefe, extraktreich, perfekt strukturiert, modellhaft, ein Klassiker.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Kollwentz
Leithaberg, Rust & Rosalia

Kollwentz
7051 Großhöflein
Hauptstraße 120

Das Weingut Kollwentz genießt über Österreichs Grenzen hinaus Weltruf und das in allen Kategorien von Weiß, Rot und, nur ganz wenigen bekannt, auch in der Kategorie Süßwein. Die Spitzenweine des sehr sympathischen Familienweinguts gelten als Botschafter für hochelegante Terroirweine vom Leithaberg. Starke Persönlichkeiten haben das Weingut seit jeher geprägt, und heute zeichnet ein perfekt eingespieltes und Generationen übergreifendes Teamwork für die Erfolgsgeschichte des Weinguts verantwortlich. Die drei Töchter von den beiden Betriebsleitern Heidi und Andi Kollwentz sind alle erfolgreich im Weingut tätig. Eva Maria und Barbara Kollwentz verantworten das Backoffice und die Kundenbetreuung, Christina ist gemeinsam mit Andy für das Weingartenmanagement und die Vinifikation mitverantwortlich. Den Auftakt zur aktuellen Serie in Weiß bilden die beiden Sauvignon Blanc-Varietäten, die besonders den kargen Feuersteinboden der Ried Steinmühle mit viel feinziselierter Mineralität widerspiegeln. Beide Varietäten, die klassische Steinmühle und die Methusalemreben glänzen in klarer wie eleganter Fruchtstringenz, wobei die letztgenannte Variante von alten Rebstöcken eine kraftvollere Version darstellt. Der Name Kollwentz ist inzwischen international eine Fixgröße für exzellente Chardonnays, und das noch dazu in einer vielfältigen Terroirinterpretation, die von Kalk bis Schiefer reicht. Der Jahrgang 2024 ermöglichte großartige wie hochreife Varietäten mit klassischer Frucht und tollen Säurewerten. Ried Neusatz ergänzt nun die bisherige Trias an Mineralität, Feinheit und Frucht einzigartigen Top-Chardonnays des Hauses. In punkto Präzision, Finesse und Dichte ist der hohe Qualitätslabel bei den Chardonnays der Familie Kollwentz atemberaubend: Die Terroirinterpretation wird gezielt forciert, Ried Tatschler ist erneut finessig mit viel mineralischer Fruchtpräsenz geworden, Ried Katterstein liefert erneut eine tolle mineralisch-vibrierende Interpretation von Schiefer und Kalk, und die Chardonnay Gloria (Ried Glagsatz) Jahrgang 2023 ist in hellfruchtiger Eleganz und Tiefe das non plus Ultra eines hocheleganten Weines. Gloria 2023 wird sich mit ihrer unübertrefflichen Stilistik von klarer Frucht, Eleganz samt feiner Säurestruktur in die Reihe der ganz großen und vergleichbaren Jahrgänge 2013 und 2020 einreihen. Den Reigen der Top-Rotweinvarietäten eröffnet der Pinot Noir 2024 aus der Ried Dürr. Diese von Wald umsäumte Höhenlage (etwa 280 Meter) schließt unterhalb der Ried Glagsatz (Gloria) an und ist geradezu prädestiniert für diese sensible Rebsorte: Die Nächte sind kühl, der Boden ist karg mit einem extrem hohen Kalkgehalt (bis 80 Prozent), was eine lange Vegetationsphase garantiert. Das „Match“ zwischen den Blaufränkisch-Highlights aus der Ried Setz und der Ried Point findet mit dem Jahrgang 2023 nicht statt. Ausnahmsweise hat die gesamte Ernte von der Ried Setz für den Steinzeiler Verwendung gefunden. Blaufränkisch Ried Point überzeugt wie eine sichere Bank jedes Jahr mit feiner Fruchttiefe in dunkler Aromatik. Der Cabernet Sauvignon ist kurz gesagt in stilistischerer Perfektion von linearer Struktur und in perfekter Fruchtbalance entstanden, er weist ein vielversprechendes Potenzial für Jahrzehnte auf. Das Aushängeschild im Hause Kollwentz ist die Blaufränkisch geprägte Topcuvée Steinzeiler, die von Jahr zu Jahr als sichere Bank in vollendeter Harmonie von Kraft, Tiefe und Balance glänzt, und als schlafender Riese zurzeit das enorme Potenzial nur erahnen lässt. Mit dem sogenannten Hitzejahrgang 2022 steht ein weiteres Steinzeiler-Monument bereit, das sich durch Feinheit, Dichte und Harmonie zu einem Jahrhundertjahrgang entwickeln wird.

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2023 Blaufränkisch Ried Dürrau
Weingut
Kerschbaum
Mittelburgenland

Feingliedrig, elegant, tiefe dunkle Frucht à la Brombeeren und Kirschen, Hauch Heidelbeeren, Boden kommt durch; aromatisches Dacapo, Gerbstoffnetz gibt Konturen, feinfühliger Holzeinsatz, im langen Nachhall rauchig mit dunkler Frucht, Lagencharakter, noch sehr jung.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€
Naturkork

Weingut
Kerschbaum
Mittelburgenland

Michael Kerschbaum
7312 Horitschon
Hauptstraße 111

Paul Kerschbaum hat vor vielen Jahren die Messlatte für Rotwein aus dem Mittelburgenland gelegt. Er hat das von seinem Vater übernommene Weingut zu einem Leitbetrieb gemacht. Schon vor einigen Jahren hat er seinem Sohn Michael die Regie übertragen. Der junge Winzer dreht mit Bedacht und Gefühl an den Stellschrauben. Seine Devise: „Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein!“ Er befasst sich auch mit Weißwein, einem Chardonnay und einem Grünen Veltliner. Ausgesprochen gut angenommen wurde die rote Cuvée Opera, eine Melange aus Blaufränkisch und Merlot. Dieser Wein schließt qualitativ und preislich die Lücke zwischen der Basislinie und den Lagenweinen. Die Familie besitzt Anteile an so renommierten Rieden wie Dürrau, Hochäcker und Kirchholz. Die Lage Dürrau mit ihrem eisenhaltigen Untergrund ist prädestiniert für tiefgründigen Blaufränkisch mit eleganter Struktur und unverkennbaren Bodentönen. Hochäcker kennzeichnet ein Gemisch aus Lehm und Löss, was in feuchten Jahren von großem Vorteil ist. Die hier ausgepflanzten Blaufränkisch-Klone besitzen eine pfeffrige Würze. Michael lässt seinen Weinen Zeit. Mit dem Jahrgang 2019 hat er begonnen, nennenswerte Mengen von Weinen auf Lager zu legen, um in einigen Jahren gereifte Rotweine anbieten zu können. Die Nachfrage nach solchen Produkten sei zunehmend. Die heuer vorgestellte Serie zeigt die gewohnt präzise Handschrift des Hauses. Die Weine sind frei von Opulenz, sie erzeugen Spannung, Blendwerk ist ihnen fremd. Die Cuvée Paul Kerschbaum ist unangefochtener Primus, ein eleganter und in sich ruhender Wein.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -