Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2023 Sauvignon Blanc Ried Oberglanzberg
Weingut
Tschermonegg
Südsteiermark

Kompakt, kündigt Substanz an, Hauch Heublumen und Würze, subtile Frucht; schließt nahtlos an, präzise strukturiert, Frucht und Würze fein verwoben, angenehme Säure, kraftvoll ohne Üppigkeit, lang, ernsthaft, Reserven.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Naturkork

Weingut
Tschermonegg
Südsteiermark

Erwin und Franz-Josef Tschermonegg
8463 Leutschach an der Weinstraße
Glanz 50

Erwin Tschermonegg überträgt seinem Sohn Franz Josef zunehmend Verantwortung. Der ruhige und bedächtige Junior setzt seine eigenen Vorstellungen behutsam und mit Erfolg um. Für den Sauvignon Blanc Gebietswein zum Beispiel verwendet er knackige Trauben ebenso wie sehr reifes Material, was diesem Wein eine besondere Wertigkeit verleiht. Auch für den Traminer hat er eine frische, trinkanimierende Stilistik gefunden. Laute Weine sind so gar nicht sein Ding. Seine Handschrift zieht sich wie ein roter Faden durch die heuer präsentierte Serie. Die Weine sind präzise, wertig und feingliedrig. Die Riedencharakteristika wurden klar herausgearbeitet. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden die Lagenweine mit hochwertigen Naturkorken verschlossen. Die Ortsweine sind näher an Lagen- als an Gebietswein. Neu ist der So Rosé, ein Herzenswunsch von Sonja. Aus Platzgründen können wir nicht die ganze Produktpalette vorstellen. Die Weine lassen sich entspannt im Buschenschank verkosten, und modern eingerichtete Zimmer laden zu längerem Verweilen ein.

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2025 Grüner Veltliner Alte Reben-Ried Karl
Bio-Weingut Kemetner
Kamptal

Dunkle Würze, schwarzer Pfeffer, dunkles Gestein, enorm mineralisch, Kräuter, Birnen, Äpfel, fruchtige Fülle, gediegen, zurückhaltend, es kommen Steinobstaromen hinzu, der Wein öffnet Schicht für Schicht, da wächst Großes heran. Geht auf eine lange Reise. ÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Bio-Weingut Kemetner
Kamptal

Simon Kemetner
3492 Etsdorf
Obere Marktstraße 2

Tel. +43 6604626818
weingut@kemetner.at
www.kemetner.at

Das Bio-Weingut Kemetner in Etsdorf im südlichen Kamptal gelegen wird seit 2019 in der 12. Generation von Simon Kemetner geführt. Dieses Gut gibt es seit über 375 Jahren. Seit dem Jahrgang 2011 ist es Bio zertifiziert. Die Lese erfolgt ausschließlich per Hand. Der sanfte Rebschnitt und die Ernte richten sich nach den Mondphasen. Mit Schwefel wird gespart. Trotz aller Unbillen ist der Jahrgang 2025 bei den Weißweinen hervorragend. So auch in diesem Weingut. Vor allem die Grünen Veltliner sind fantastisch. Beginnend mit dem Grüner Veltliner Gebietswein, sich steigernd zum Grüner Veltliner Grafenegg Ortswein über die Lagenweine der Ried Karl, wo vor allem die Alten Reben aus der Ried Karl brillieren. Ebenfalls sehr gut ist der 2025 Riesling Ried Karl. Ungemein süffig präsentiert sich der 2025 Roter Muskateller. Ich liebe den 2022 nofilter Grüner Veltliner – ein ungefilterter Natural Wine. Ein 2006 Grüner Veltliner Alte Reben zeugt von der Lagerfähigkeit der Kemetner Gewächse. Es sind überaus spannende, tiefgründige Weine.

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2021 /WRTIPP 2021 Sekt Austria Reserve Herrnbaumgarten 1724
Weingut
Frank
Weinviertel

(Extra Brut, Blanc de Blancs, 33 Monate auf der Hefe) Biskuit, Birne, weiße Johannisbeere, mineralisch, feines Mousseux; viel Struktur und Rasse, sehr hell und fein, guter Druck, lange im Abgang. „Das prickelt sehr angenehm in die Mund!“

Schaumwein
Blauburger
€€€€
Naturkork

Weingut
Frank
Weinviertel

Katrin Frank, Harald Frank
2171 Herrnbaumgarten
Kellergasse 5

Gemeinsam mit seiner Cousine Katrin ist Harald Frank Inhaber und Geschäftsführer des Weinguts wenige Kilometer nordöstlich von Poysdorf, seine Frau Daniela ist für Vermarktung und Verkauf der Weine zuständig, Tante Johanna schupft das Büro. Viele Weingüter in Österreich können sich auf eine lange Tradition berufen, aber nur in wenigen ist die Geschichte so gut erforscht und kurzweilig dargelegt. Auch wegen der Liechtensteiner und ihren Weingärten in Herrnbaumgarten gibt es alte Aufzeichnungen. Die Riede Druxenbergen und der Weinzehent darauf werden 1285 in einer Urkunde beschrieben. Auch wenn die Franks sicher schon vorher im Ort gelebt haben, erscheint 1724 dann das erste Herrnbaumgartner Grundbuch: Hier finden wir die erste Eintragung eines Weinkellers im Besitz des Vorfahren Thomas Frank. Seit 1821 ist der Weingarten im Johannesbergen durchgehend im Familienbesitz. Die Vorfahren stellten Dorfrichter und Bürgermeister, erlebten ihre Hochs und Tiefs. Auf all dem wird heute aufgebaut und konsequent weiterentwickelt. Die Böden in Herrnbaumgarten sind vielfältig und interessant. Im Verkostraum der Franks finden sich viele kleine Gläser mit den verschiedenen Bodenformationen, akribisch beschriftet und mit der Erklärung, wie sie sich auf die Weine auswirken – hochinformativ und wirklich perfekt aufbereitet. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen der tollen Weinauswahl lohnt sich ein Besuch in diesem Weingut.

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2024 Chardonnay Tagelsteiner 1ÖTW
Weingut
Alphart
Thermenregion

Asketisch-straffes Bukett, duftige Exotik, röstiges Toastbrot; Mandelsplitter und Mandarinenzesten, gelber Apfel, Kräuterwürze, Mokka, gefühlvolle Fasswürze, stoffige Säure, finessenreich, mit druckvoller Eleganz, Kernobst im zart salzigen Abgang.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Alphart
Thermenregion

Florian und Claudia Alphart
2514 Traiskirchen
Wienerstraße 46

Tel. +43 2252 52328
weingut@alphart.com
www.alphart.com

Seit 1762 werden am Weingut hochwertige Weine gekeltert und die Erfahrung an die nächste Generation weitergegeben. Wie auch Karl Alphart inzwischen das Weingut in die Hände von Claudia und Florian gelegt hat. Kellermeister Florian spürt die Eigenheiten des jeweiligen Jahrgangs, um die Weine entsprechend den Guts-, Orts- und Lagenweinen optimal auszubauen. In Verbindung mit dem Terroir ergibt dies jedes Jahr klare, mineralische Weine, welche den Charakter der Region perfekt repräsentieren. Davon kann sich der Weinfreund gerne im stimmigen Verkostungsraum überzeugen. Und wer Wert auf gute Küche legt, dem kann man den TOP-Heurigen, den Elisabeth und Karl Alphart engagiert führen, nur bestens empfehlen.

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2023 Tschernosem & Salz
Weingut
PMC Münzenrieder
Neusiedlersee

(ME/CF) Einiges an rauchigem Toasting und viel Röstaromen, bisschen gewürzig, satte rotbeerige Frucht, Schwarzbeeren, lebhaft; am Gaumen auch rauchig und vom Holz geprägt, Lagerfeuer und Grillkohle, stoffig, strukturgebender Gerbstoff, mit Luft viel Frucht, Blaubeeren, bisschen Cassis, getrocknete Kräuter, lang.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
PMC Münzenrieder
Neusiedlersee

Christoph Münzenrieder
7143 Apetlon
Triftgasse 31

Das Weingut PMC Münzenrieder – das PMC steht für die Brüder Peter und Christoph Münzenrieder – liegt in Apetlon, mitten im Seewinkel und im Nationalpark Neusiedler See. Das besondere Terroir im und rund um den Nationalpark ist auch die Kraftquelle der Reben, die zwischen den Salzlacken wachsen. Diese Salzigkeit der Böden verleihen den PMC-Weinen generell viel Frische und Trinkvergnügen. Der Mix besteht zur Hälfte aus Rotweinen, zu etwa 35 Prozent Weißwein und 15 Prozent machen die Süßweine aus. Das Herzstück der PMC-Weingärten liegt in der Ried Neubruch, am halben Weg von Apetlon nach Podersdorf. 14 Hektar bestellen die Münzenrieders dort – jedoch nur ein Filetstück von vier Hektar wird für die reinsortigen Neubruch-Lagenweine herangezogen, deren Reben zumindest 25 Jahre alt sind. Das Besondere der Lage beschreibt Kellermeister Christoph Münzenrieder: „Neubruch ist zwischen den kleinen Salzlacken. Der Unterboden ist karg mit viel rotem Schotter, gemischt mit Eisen und Magnesium, sowie kalkhaltig. Die Auflage ist Schwarzerde. Und dann gibt es noch die Salzigkeit der Böden durch die Nähe zu den Lacken, die den Weinen eine einzigartige Frische verleihen.“ Seine Premiumweine lässt Münzenrieder 18 bis 24 Monate in leicht getoasteten französischen 500er-Eichenfässern reifen. Der Holzausbau ist ihm wichtig, doch der Winzer fährt den Holzanteil sowie das Toasting bewusst zurück, um der Frucht mehr Raum zu geben. Bei Münzenrieders Blaufränkisch von Glimmerschiefer & Kalk wechselt er das Terroir – die Trauben stammen vom Leithaberg mit seinem Verwitterungsboden. Der Blaufränker, der aktuelle Jahrgang ist aus 2023, wird auch zu 100 Prozent in 500er Barriques ausgebaut. Genauso atmet die PMC-Topcuvée Tschernosem & Salz, ein Blend aus Merlot und Cabernet Franc, 100 Prozent aus dem Holz. Tschernosem & Salz verrät die Herkunft des Seewinkels genauso wie zuvor Glimmerschiefer & Kalk auf den Leithaberg-Typus hinweisen – beides zwei herkunftsstarke Weine. Im Süßweinbereich liegt Münzenrieders Fokus vor allem auf aromatischen Sorten im High-End-Bereich, den Trockenbeerenauslesen. Und das Süße ist bei PMC immer ein Trinkgenuss.

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2024 Morillon Ried Oberglanzberg
Weingut
Tschermonegg
Südsteiermark

Druckvoll, dezentes Holz, Gewürze, reife und getrocknete Marillen, Birnen; auch auf dem Gaumen so, frisch, fokussiert, kein bisschen überladen, präzise Struktur, langer Nachhall mit zartesten Gewürznoten.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weingut
Tschermonegg
Südsteiermark

Erwin und Franz-Josef Tschermonegg
8463 Leutschach an der Weinstraße
Glanz 50

Erwin Tschermonegg überträgt seinem Sohn Franz Josef zunehmend Verantwortung. Der ruhige und bedächtige Junior setzt seine eigenen Vorstellungen behutsam und mit Erfolg um. Für den Sauvignon Blanc Gebietswein zum Beispiel verwendet er knackige Trauben ebenso wie sehr reifes Material, was diesem Wein eine besondere Wertigkeit verleiht. Auch für den Traminer hat er eine frische, trinkanimierende Stilistik gefunden. Laute Weine sind so gar nicht sein Ding. Seine Handschrift zieht sich wie ein roter Faden durch die heuer präsentierte Serie. Die Weine sind präzise, wertig und feingliedrig. Die Riedencharakteristika wurden klar herausgearbeitet. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden die Lagenweine mit hochwertigen Naturkorken verschlossen. Die Ortsweine sind näher an Lagen- als an Gebietswein. Neu ist der So Rosé, ein Herzenswunsch von Sonja. Aus Platzgründen können wir nicht die ganze Produktpalette vorstellen. Die Weine lassen sich entspannt im Buschenschank verkosten, und modern eingerichtete Zimmer laden zu längerem Verweilen ein.

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2025 Riesling Brandstatt der mächtige Hirsch
Weingut
Sighardt Donabaum
Wachau

Goldgelb, grünes Steinobst, weißer Rauch, Bienenwachs, kräutrig, sehr karg, saftig, fein geschliffen, mittlere Säure, sehr guter Wein mit langem Abgang.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Sighardt Donabaum
Wachau

Ing. Sighardt Donabaum
3620 Spitz
Zornberg 4

Am Fuße des beeindruckenden Zornbergs, eingebettet in eine einzigartige charaktervolle Landschaft, liegt das Weingut Sighardt Donabaum. Dieser Familienbetrieb blickt auf eine lange und tief verwurzelte Geschichte zurück und verbindet Tradition mit einer klaren, zukunftsorientierten Vision. Die Wurzeln des Weinguts reichen bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück. Heute wird das Weingut in der 17. Generation von Sighardt Donabaum geführt. Sighardt Donabaum übernahm im Jahr 1995 die Verantwortung für das Weingut und bewirtschaftet es seit 1993 mit seinem ganz eigenen Stil. Seine Philosophie verbindet bewährte, klassische Weinherstellungsmethoden mit einem offenen Blick für Innovationen und die Herausforderungen moderner Weinproduktion. Dabei bleibt er stets seinen Prinzipien treu: Er verbindet traditionelles Können mit einem innovativen Geist, um Weine zu schaffen, die sowohl die Historie als auch die Zukunft repräsentieren. Der Winzer ist, wie seine tierischen Begleiter, die auf den Weinetiketten zu finden sind, ein wahrer „alter Hase“ im besten Sinne: erfahren, geerdet und tief verbunden mit der Natur. Diese Tiere symbolisieren seine Überzeugung, dass alles im Leben und im Wein mit dem natürlichen Kreislauf verbunden ist – Natur, Tier und Mensch stehen in einem empfindlichen, respektvollen Gleichgewicht. Dieses Verständnis bringt Donabaum dazu, seinen Weinen die nötige Zeit zu geben, um ihre volle Reife zu erreichen. Daher erscheinen die meisten seiner Weine erst im Herbst auf dem Markt. Die Vinifikation bei Donabaum folgt klassischen, bewährten Methoden, die mit viel Feingefühl und handwerklichem Geschick umgesetzt werden. Maischestandzeiten sorgen für eine gute Struktur, einen feinen Gerbstoff und angenehme Länge.

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2025 Grüner Veltliner Ried Schlossberg
Weingut
Michael Bauer
Wagram

Leichtfüßige feingliedrige Kräuter im Auftakt, Zitronenverbene, Melisse, Nashi-Birne, Buddhas Hand, saftiger ausgeglichener Gaumen, Leichtigkeit, leichter Hefezopf, Champignon, Zitronengras, leichter stützender Gerbstoff, steinig und fest im Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Michael Bauer
Wagram

Michael Bauer
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 27

Im Jahr 2017 übernahm Michael Bauer das Familienweingut in vierter Generation von seinem Vater – ein wichtiger Schritt, um seine eigene Handschrift konsequent umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen seither naturnaher, schonender Weinbau und das klare Ziel, Weine mit Tiefe, Präzision und unverwechselbarer Herkunft zu erzeugen. Ein zentrales Thema für Michael Bauer ist die Zeit. Seine Weine kommen bewusst später auf den Markt, nachdem sie mindestens zwei Monate Flaschenreife erhalten haben. Die Weine wirken dadurch harmonischer, geschlossener und gewinnen deutlich an Ausdruck. Alle Weine des Hauses sind vegan, und Nachhaltigkeit ist in allen Bereichen des Betriebs fest verankert. Vom klassischen Grünen Veltliner bis zu den Weinen aus alten Reben zieht sich ein roter Faden durch das gesamte Sortiment: Herkunft, Handwerk und das Vertrauen, jedem Wein die nötige Zeit zu geben. Mit einem neuen jahrgangsübergreifenden Non-Vintage-Wein rückt Michael Bauer zudem die Herkunft noch stärker in den Mittelpunkt – unabhängig von den Eigenheiten eines einzelnen Jahrgangs. Die Jahrgänge 2024 und insbesondere 2025 markieren einen weiteren Entwicklungsschritt. Die Weine wirken noch fokussierter, eleganter und präziser. Jede Riede zeigt ihren eigenen Charakter und bringt die Herkunft auf authentische Weise zum Ausdruck – getragen von der sensiblen Handschrift des Winzers. Mit dem Abschluss des Bio-Zertifikatslehrgangs hat er zudem ein weiteres klares Zeichen für die Zukunft gesetzt. Sein Ziel formuliert er treffend: Er möchte wieder mehr Bauer sein und noch stärker zu den eigenen Wurzeln zurückfinden. Nicht zu vergessen ist der stimmungsvolle Heurige, der mit seinem architektonisch beeindruckenden Holzbau begeistert. Kulinarisch reicht das Angebot vom hervorragenden Mangaliza-Schwein bis hin zu kreativen vegetarischen und veganen Gerichten.

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2024 Grüner Veltliner Ried Steinberg Reserve
Weingut
Ernst
Wagram

Komplexe aufreizende Aromen, reifer Pfirsich, Lavendel, Bananenblatt, druckvoller Gaumen, Mango Curry, Honigmelone, Mocca, rosa Pfeffer, Zitronenverbenentee, der Wein zeigt Muskeln, ohne überbordend zu wirken, wird mit Luft eleganter.

Weißwein
Blauburger
€€
Schraubverschluss

Weingut
Ernst
Wagram

Harald Ernst
3701 Großwiesendorf
34

Bei Harald Ernst zieht sich ein klarer roter Faden durch das Sortiment: Frische. Sie verbindet sich mit Eleganz, feiner Würze und einer präzisen, niemals überladenen Stilistik. Vergoren wird in großen Akazienfässern, in denen die Weine langsam reifen, bis sie ihren optimalen Ausdruck gefunden haben. Besonders prägend sind die Lagen Steinberg und Hohenberg. Während der von Löss und rotem Sandstein geprägte Steinberg Mineralität und Ausdruckskraft verleiht, steht der reine Lössboden des Hohenbergs für Finesse und Eleganz. Vor allem die Steinberg-Weine – etwa Grüner Veltliner Reserve, Roter Veltliner und dessen Reserve – überzeugen mit Tiefe, Spannung und großem Reifepotenzial. Mit rund 60 Prozent Rebflächenanteil ist Grüner Veltliner die wichtigste Sorte des Weinguts. Ergänzt wird das Sortiment durch Roten Veltliner, Riesling und Frühroten Veltliner, der sich längst als spannende Bereicherung etabliert hat. Harald Ernst bringt den Charakter des Wagrams mit viel Feingefühl authentisch ins Glas. Die Einstiegsweine des Jahrgangs 2025 zeigen sich lebendig und leichtfüßig, während die Lagenweine und Reserven aus 2024 und 2025 mit Substanz und Ausdruck überzeugen. 2024 präsentiert sich kraftvoll und dicht, 2025 hingegen elegant, fein und harmonisch. Ein besonderer Sommerfavorit ist der Frührote Veltliner 2025.

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2024 Weisser Burgunder Kalkstein Ried Himmel Maurerberg 1ÖTW
Weingut
Edlmoser
Wien

Dunkle Tönung, Nadelwald, viel Frucht, Mandeln, mit Luft mischt Exotik mit wie Ananas, Mango, Orangen, Honignoten, ungemein saftig, spielt sich frei, gewinnt an Kühle, Ausdruck und Eleganz, ungemeine Finesse, saftige Frucht, gediegen, feine Fülle, vollmundig, gehaltvoll, respektabel.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Edlmoser
Wien

Michael Edlmoser
1230 Wien
Maurer Lange Gasse 123

Tel. +43 1 8898680
office@edlmoser.at
www.edlmoser.at

Michael Edlmoser – Jahrgang 1976 – wird also heuer 50 – ist ein Naturtalent in Wein. Immer sich hinterfragend, immer ehrgeizig, immer on fire. Ein Großer des Wiener Weinbaus. Neben der Arbeit in den Weingärten, im Keller, in der Vermarktung managt er auch einen der Besten Wiener Heurigen. Der Mann hat die Nase im Wind. Hat beste Kenntnisse über die Weine dieser Welt. Davon zeugen auch seine Weine. Es sind Gewächse, welche vom Boden geprägt sind. Oft in der Jugend verschlossen, doch sich nach einiger Reife prachtvoll präsentieren. Die Weine kommen überwiegend vom Maurerberg – ein Ausläufer der Kalkalpen –, also überwiegt der Kalk. Es ist das einzige Weinbaugebiet innerhalb der Grenzen einer Hauptstadt. Hier gibt es nur eine reine Handlese. Biologische Bewirtschaftung, so wie es sich die WIENWEIN Winzer – Edlmoser ist einer davon – auf ihre Fahnen geschrieben haben. Was ist über die aktuellen Weine zu berichten? Ein hinreißender 2025 Gelber Muskateller Ried Kadolzberg. Ein schlichtweg genialer 2025 Rosé de Vienne. Der 2024 Weissburgunder-Kalkstein-Ried Himmel ist von überzeugendem Ausdruck. Kraftvoll, tiefgründig, mit allen Attributen dieser Rebsorte gesegnet. Überragend: 2024 Riesling Kalkstein Ried Saetzen – vor Finesse nur so strotzend. Gehört mit Sicherheit zur Elite der Weltbesten dieser Varietät. Die Wiener Gemischten Sätze sind dann das Aushängeschild des Betriebes. Ob der 2025 Gebietswein, der 2025 Ortswein Maurerberg oder die beiden Lagenweine von den Rieden Himmel und Sätzen – es sind immer repräsentative Vertreter ihrer Herkunft. Vor allem die Ried Sätzen hat es mir angetan. Es gibt auch formidable Rotweine in diesem Haus. Wie den noch immer zu jungen 2022 Pinot Noir Kalkstein oder den noch viel zu jungen 2022 Vertigo. Beide haben die Klasse zu reifen.

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2024 Welschriesling Trockenbeerenauslese
Weingut
PMC Münzenrieder
Neusiedlersee

(250 g/l RZ) Weiche, süßapfelige Frucht, Apfelstrudel und Rosinen, leichte Würze, bisschen Weingartenpfirsich, smartes Bukett; wirkt durch die frische, knackige Säurestruktur relativ trocken für die Kategorie, geschmeidige, saftige Frucht, harmonisch, aromatisch, reife Birnen, Ananas, leichte Würze, gute Länge.

Süßwein
Welschriesling
€€€
Behandelter Presskork

Weingut
PMC Münzenrieder
Neusiedlersee

Christoph Münzenrieder
7143 Apetlon
Triftgasse 31

Das Weingut PMC Münzenrieder – das PMC steht für die Brüder Peter und Christoph Münzenrieder – liegt in Apetlon, mitten im Seewinkel und im Nationalpark Neusiedler See. Das besondere Terroir im und rund um den Nationalpark ist auch die Kraftquelle der Reben, die zwischen den Salzlacken wachsen. Diese Salzigkeit der Böden verleihen den PMC-Weinen generell viel Frische und Trinkvergnügen. Der Mix besteht zur Hälfte aus Rotweinen, zu etwa 35 Prozent Weißwein und 15 Prozent machen die Süßweine aus. Das Herzstück der PMC-Weingärten liegt in der Ried Neubruch, am halben Weg von Apetlon nach Podersdorf. 14 Hektar bestellen die Münzenrieders dort – jedoch nur ein Filetstück von vier Hektar wird für die reinsortigen Neubruch-Lagenweine herangezogen, deren Reben zumindest 25 Jahre alt sind. Das Besondere der Lage beschreibt Kellermeister Christoph Münzenrieder: „Neubruch ist zwischen den kleinen Salzlacken. Der Unterboden ist karg mit viel rotem Schotter, gemischt mit Eisen und Magnesium, sowie kalkhaltig. Die Auflage ist Schwarzerde. Und dann gibt es noch die Salzigkeit der Böden durch die Nähe zu den Lacken, die den Weinen eine einzigartige Frische verleihen.“ Seine Premiumweine lässt Münzenrieder 18 bis 24 Monate in leicht getoasteten französischen 500er-Eichenfässern reifen. Der Holzausbau ist ihm wichtig, doch der Winzer fährt den Holzanteil sowie das Toasting bewusst zurück, um der Frucht mehr Raum zu geben. Bei Münzenrieders Blaufränkisch von Glimmerschiefer & Kalk wechselt er das Terroir – die Trauben stammen vom Leithaberg mit seinem Verwitterungsboden. Der Blaufränker, der aktuelle Jahrgang ist aus 2023, wird auch zu 100 Prozent in 500er Barriques ausgebaut. Genauso atmet die PMC-Topcuvée Tschernosem & Salz, ein Blend aus Merlot und Cabernet Franc, 100 Prozent aus dem Holz. Tschernosem & Salz verrät die Herkunft des Seewinkels genauso wie zuvor Glimmerschiefer & Kalk auf den Leithaberg-Typus hinweisen – beides zwei herkunftsstarke Weine. Im Süßweinbereich liegt Münzenrieders Fokus vor allem auf aromatischen Sorten im High-End-Bereich, den Trockenbeerenauslesen. Und das Süße ist bei PMC immer ein Trinkgenuss.

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2023 Sauvignon Blanc Ried Schiefer-Terrassen Monopol
Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Eigenständig, kühl, zartest nach Krenblättern, mit Luft subtile Frucht, Schieferboden zu erkennen; vielschichtig, feingliedrig, elegante Struktur, belebendes Säurespiel, lang, Riedencharakter.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Kodolitschweg 9

Nikolaus Kodolitsch hat den traditionsreichen Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau Christa 1992 von seinen Eltern übernommen. Sie waren von Anfang an bestrebt, beste Weine zu machen. Die Verpflichtung des damals noch sehr jungen Mario Weber hat sich als Glücksgriff erwiesen. Die Formkurve zeigt noch immer nach oben. Das Geheimnis seines Erfolges ist nachvollziehbar, wenn man seine Weine verkostet: „Im Keller tun wir fast nichts, wir greifen kaum ein, lassen die Weine einfach in Ruhe.“ Die Grundlage großer Gewächse sei der Weingarten; ein sanfter Rebschnitt gehöre zu den Schlüsselfaktoren. Trotz seiner großen Erfolge sieht er immer noch Luft nach oben. Das Weingut verfügt mit dem Rosengarten über eine von kalkhaltigem Lehm geprägte Monopol-Riede direkt vor dem Haus, während der Kogelberg im Sausal einen kargen Untergrund aus rotem und blauem Schiefer aufweist. Die Reben für den Sauvignon Blanc aus der sehr steilen Monopollage Schiefer-Terrassen stehen auf rotem Schiefer. Die aktuelle Serie präsentiert sich gelassen und ungekünstelt. Die Riedenweine spiegeln die Charakteristika der Lagen wider, hier ist Herkunft wörtlich zu nehmen. Der gefühlvolle Holzeinsatz wurde individuell angepasst.

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2025 Grüner Veltliner Ried Steinberg
Weingut
Michael Bauer
Wagram

Blutpfirsich, Salbei, Alexander Birne, eleganter Gaumen mit Austernkraut, Orangenverbene, Salzzitrone, hochelegant und fest mit lebendiger Säurestruktur, feingliedrige Würze, von rosa Pfeffer gestützt, von mundwässernder animierender Länge und Tiefe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Michael Bauer
Wagram

Michael Bauer
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 27

Im Jahr 2017 übernahm Michael Bauer das Familienweingut in vierter Generation von seinem Vater – ein wichtiger Schritt, um seine eigene Handschrift konsequent umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen seither naturnaher, schonender Weinbau und das klare Ziel, Weine mit Tiefe, Präzision und unverwechselbarer Herkunft zu erzeugen. Ein zentrales Thema für Michael Bauer ist die Zeit. Seine Weine kommen bewusst später auf den Markt, nachdem sie mindestens zwei Monate Flaschenreife erhalten haben. Die Weine wirken dadurch harmonischer, geschlossener und gewinnen deutlich an Ausdruck. Alle Weine des Hauses sind vegan, und Nachhaltigkeit ist in allen Bereichen des Betriebs fest verankert. Vom klassischen Grünen Veltliner bis zu den Weinen aus alten Reben zieht sich ein roter Faden durch das gesamte Sortiment: Herkunft, Handwerk und das Vertrauen, jedem Wein die nötige Zeit zu geben. Mit einem neuen jahrgangsübergreifenden Non-Vintage-Wein rückt Michael Bauer zudem die Herkunft noch stärker in den Mittelpunkt – unabhängig von den Eigenheiten eines einzelnen Jahrgangs. Die Jahrgänge 2024 und insbesondere 2025 markieren einen weiteren Entwicklungsschritt. Die Weine wirken noch fokussierter, eleganter und präziser. Jede Riede zeigt ihren eigenen Charakter und bringt die Herkunft auf authentische Weise zum Ausdruck – getragen von der sensiblen Handschrift des Winzers. Mit dem Abschluss des Bio-Zertifikatslehrgangs hat er zudem ein weiteres klares Zeichen für die Zukunft gesetzt. Sein Ziel formuliert er treffend: Er möchte wieder mehr Bauer sein und noch stärker zu den eigenen Wurzeln zurückfinden. Nicht zu vergessen ist der stimmungsvolle Heurige, der mit seinem architektonisch beeindruckenden Holzbau begeistert. Kulinarisch reicht das Angebot vom hervorragenden Mangaliza-Schwein bis hin zu kreativen vegetarischen und veganen Gerichten.

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2024 Rotgipfler Ried Rodauner 1 ÖTW
Weingut
Alphart
Thermenregion

Reife orange-gelbe Aromen, samtige Fruchtfülle, kandiertes Kernobst, animierende Klementinennoten; bisschen Exotik, kraftvoll-dichte Noblesse, Hauch Kastanienhonig auf Weißbrot, Spur Kräuterwürze, vielfältig und spannend.

Weißwein
Rotgipfler
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Alphart
Thermenregion

Florian und Claudia Alphart
2514 Traiskirchen
Wienerstraße 46

Tel. +43 2252 52328
weingut@alphart.com
www.alphart.com

Seit 1762 werden am Weingut hochwertige Weine gekeltert und die Erfahrung an die nächste Generation weitergegeben. Wie auch Karl Alphart inzwischen das Weingut in die Hände von Claudia und Florian gelegt hat. Kellermeister Florian spürt die Eigenheiten des jeweiligen Jahrgangs, um die Weine entsprechend den Guts-, Orts- und Lagenweinen optimal auszubauen. In Verbindung mit dem Terroir ergibt dies jedes Jahr klare, mineralische Weine, welche den Charakter der Region perfekt repräsentieren. Davon kann sich der Weinfreund gerne im stimmigen Verkostungsraum überzeugen. Und wer Wert auf gute Küche legt, dem kann man den TOP-Heurigen, den Elisabeth und Karl Alphart engagiert führen, nur bestens empfehlen.

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2024 Riesling Kalkstein Ried Saetzen-Maurerberg 1ÖTW
Weingut
Edlmoser
Wien

Feines Rieslingbukett, reife Marille, kandierte Ananas, Mango, Schoko, Zitrus, feine Frucht mit rassiger Säure, dunkles Gestein, liegt eng am Gaumen, zeigt Tiefe und Länge. Ein Riesling voller Kraft und Ausdruckskraft mit Finesse, große Eleganz, Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Edlmoser
Wien

Michael Edlmoser
1230 Wien
Maurer Lange Gasse 123

Tel. +43 1 8898680
office@edlmoser.at
www.edlmoser.at

Michael Edlmoser – Jahrgang 1976 – wird also heuer 50 – ist ein Naturtalent in Wein. Immer sich hinterfragend, immer ehrgeizig, immer on fire. Ein Großer des Wiener Weinbaus. Neben der Arbeit in den Weingärten, im Keller, in der Vermarktung managt er auch einen der Besten Wiener Heurigen. Der Mann hat die Nase im Wind. Hat beste Kenntnisse über die Weine dieser Welt. Davon zeugen auch seine Weine. Es sind Gewächse, welche vom Boden geprägt sind. Oft in der Jugend verschlossen, doch sich nach einiger Reife prachtvoll präsentieren. Die Weine kommen überwiegend vom Maurerberg – ein Ausläufer der Kalkalpen –, also überwiegt der Kalk. Es ist das einzige Weinbaugebiet innerhalb der Grenzen einer Hauptstadt. Hier gibt es nur eine reine Handlese. Biologische Bewirtschaftung, so wie es sich die WIENWEIN Winzer – Edlmoser ist einer davon – auf ihre Fahnen geschrieben haben. Was ist über die aktuellen Weine zu berichten? Ein hinreißender 2025 Gelber Muskateller Ried Kadolzberg. Ein schlichtweg genialer 2025 Rosé de Vienne. Der 2024 Weissburgunder-Kalkstein-Ried Himmel ist von überzeugendem Ausdruck. Kraftvoll, tiefgründig, mit allen Attributen dieser Rebsorte gesegnet. Überragend: 2024 Riesling Kalkstein Ried Saetzen – vor Finesse nur so strotzend. Gehört mit Sicherheit zur Elite der Weltbesten dieser Varietät. Die Wiener Gemischten Sätze sind dann das Aushängeschild des Betriebes. Ob der 2025 Gebietswein, der 2025 Ortswein Maurerberg oder die beiden Lagenweine von den Rieden Himmel und Sätzen – es sind immer repräsentative Vertreter ihrer Herkunft. Vor allem die Ried Sätzen hat es mir angetan. Es gibt auch formidable Rotweine in diesem Haus. Wie den noch immer zu jungen 2022 Pinot Noir Kalkstein oder den noch viel zu jungen 2022 Vertigo. Beide haben die Klasse zu reifen.

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2023 Rosé Love Story
Weingut
Strehn
Mittelburgenland

(BF) Strukturgebendes Holz, Vanille, ein großartiger Wein, das ist weit mehr als nur Rosé, absolute Klasse, rauchig-würzig, Himbeeren, enorm ausdrucksstark, intensiv, tiefgründig, engmaschig, salzig, enorm lang abgehend. Ein Rosé Wein von umwerfendem Charakter. Rosé Wein für die große Tafel. Ein getrüffelter Kapaun und dieser Wein – welch wundervolles Erlebnis. Große Klasse!

Roséwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Strehn
Mittelburgenland

Pia Strehn
7301 Deutschkreutz
Weinbergweg 1

Tel. +43 664 1636570
office@strehn.at
www.strehn.at

„La Vie en Rose“ – das Leben in Rosa – ist das Motto von Pia Strehn – unsere Queen of Rosé. Die Kreationen von Pia, die das Weingut in 4. Generation führt, findet man in den besten Häusern von London bis New York. Sie ist gern gesehener Gast in gewissen Talkshows, Podcasts oder in „Frühstück bei mir“. Hat den Rosé für die Salzburger Festspiele geliefert. Trotz all dem Ruhm, der ihr unzweifelhaft zusteht, ist Pia immer sie selbst geblieben. Bescheiden, zurückhaltend, doch sprachgewandt und stilsicher – nach dem Motto „Mode ist vergänglich, Stil niemals“. Ich habe vier formidable Rosé Weine verkostet – plus den Elefanten in der Rosé Verkostung im Heft – die mich absolut beeindruckt haben. 2025 Blaufränkisch Rosé – 2025 Seerose – 2023 Blaufränkisch Rosé Ried Goldberg und den 2023 Rosé Love Story, den ich zu den besten der Welt zähle. Diese Rosé Weine sind nie vordergründig oder Sommerweine. Es sind ernsthafte Gewächse, die lagern können und ganz einfach auf die Tafel gehören. Die Strehn Rosé gehen weit über das Klischeehafte hinaus. Solch ein Wein wie die Love Story hat etwas Philosophisches in sich. Das ist ein Seelenwärmer. Von majestätischem Format. Doch darf man nicht auf die anderen Weine dieses Hauses vergessen. So einen Chardonnay wie die 2024 Miss Waikiki findet man nicht so oft. Den Weissen Schotter 2025 habe ich – wie schon die Jahrgänge zuvor – zu meinem Fischwein erkoren. Hier findet man Finesse und Frische gepaart mit den salzigen Tönen des Deutschkreutzer Bodens. Die beiden Rotweine wie 2024 Ultra Violett und der 2024 Roter Schotter sind absolut eigenständige Kreszenzen, welche – vor allem der Rote Schotter – total unterschätzt sind. Wir Österreicher sollten uns vergegenwärtigen, dass das Weingut Strehn, welches Pia gemeinsam mit ihren zwei Brüdern führt, Weltklasse repräsentiert. Darauf sollten wir stolz sein.

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2022 nofilter Grüner Veltliner
Bio-Weingut Kemetner
Kamptal

Natural Wine unfiltered. Hefige Farbe und Noten, rauchig-salzig, Zitrus, Orangenblüten, Marille, gelbfruchtig, straffe Struktur, rassige Säure, hier dominiert der Boden, hier wird der Boden eingeatmet, das ist Tiefgang, Struktur, das ist großer Wein, das ist Boden pur, dunkles Gestein, das ist Eindringen in überirdischen Ausdruck. Das ist Natur in ungeschminkter Form und Ausdruck.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Bio-Weingut Kemetner
Kamptal

Simon Kemetner
3492 Etsdorf
Obere Marktstraße 2

Tel. +43 6604626818
weingut@kemetner.at
www.kemetner.at

Das Bio-Weingut Kemetner in Etsdorf im südlichen Kamptal gelegen wird seit 2019 in der 12. Generation von Simon Kemetner geführt. Dieses Gut gibt es seit über 375 Jahren. Seit dem Jahrgang 2011 ist es Bio zertifiziert. Die Lese erfolgt ausschließlich per Hand. Der sanfte Rebschnitt und die Ernte richten sich nach den Mondphasen. Mit Schwefel wird gespart. Trotz aller Unbillen ist der Jahrgang 2025 bei den Weißweinen hervorragend. So auch in diesem Weingut. Vor allem die Grünen Veltliner sind fantastisch. Beginnend mit dem Grüner Veltliner Gebietswein, sich steigernd zum Grüner Veltliner Grafenegg Ortswein über die Lagenweine der Ried Karl, wo vor allem die Alten Reben aus der Ried Karl brillieren. Ebenfalls sehr gut ist der 2025 Riesling Ried Karl. Ungemein süffig präsentiert sich der 2025 Roter Muskateller. Ich liebe den 2022 nofilter Grüner Veltliner – ein ungefilterter Natural Wine. Ein 2006 Grüner Veltliner Alte Reben zeugt von der Lagerfähigkeit der Kemetner Gewächse. Es sind überaus spannende, tiefgründige Weine.

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2025 Grüner Veltliner Ried Schweren Zapfen Reserve
Weingut
Rudolf Fritz
Kremstal

Juvenile Aromen nach Hefegebäck, Mandarinen, Mentholkräutern, Tannen; fließt kühlwürzig und druckvoll über den Gaumen, strukturgebendes Tannin; Frucht- und Würzefülle werden von einem hohen Maß an Finesse relativiert; hat Tiefgang und Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Rudolf Fritz
Kremstal

Rudolf Fritz
3506 Krems-Thallern
Fuchsleitenweg 1

Am gegenüberliegenden Ufer der Stadt Krems und zu Füßen des Göttweiger Bergs mit seinem berühmten Benediktiner Stift befindet sich die Südseite des Weinbaugebiets Kremstal. Hier ist Rudolf Fritz, Absolvent der Weinbauschule in Krems, mit seinem Betrieb zugange, wo er rund 12 Hektar Weingärten bewirtschaftet, hauptsächlich bepflanzt mit Grünem Veltliner und Riesling. Das Hauptaugenmerk bei seiner Arbeit in Weingarten und Keller legt der ambitionierte Kremser dabei vor allem auf ein gut funktionierendes Ökosystem, ganz nach der Devise „Weinqualität entsteht im Weingarten und nirgendwo anders“. Unterstützt wird er von seinen Eltern, wobei vor allem der Herr Papa – ebenfalls ein Rudolf – überall dort anpackt, wo Hilfe erforderlich ist. 2025 war für den Winzer ein mit wenigen Ausnahmen guter Jahrgang. Erntemenge und Traubenqualität waren mehr als zufriedenstellend, lediglich der Riesling hatte unter den im Herbst einsetzenden Regenfällen zu leiden. Penible Weingartenarbeit und strenge Selektion bescherten Rudolf Fritz aber auch hier ansehnliche Ergebnisse. Wie auch im Jahr zuvor kamen die Veltliner mit den Wetterbedingungen weitaus besser zurecht, die 2025er sind heuer um einiges höher einzuschätzen. Das zeigt sich bereits bei den frischen, klaren Einstiegsweinen aus den Rieden Herrentrost und Frauengrund, erreicht beim Der Fritz bereits einen bemerkenswert hohen Level und wird gekrönt von einem umwerfend stoffigen, finessereichen Schweren Zapfen. Ein weiterer Veltliner kann’s voraussichtlich noch besser – der heuer noch pubertär anmutende Brunnberg deutet mit seinem generösen Fruchtschmelz und viel Eleganz sein Potenzial an. Ein finales Urteil wird es freilich erst im kommenden Jahr geben, wenn dieses Prachtstück in den Verkauf kommt und wir es im Guide beschreiben dürfen.

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2024 Grüner Veltliner alte Reben
Weingut
Michael Bauer
Wagram

Eleganter in sich ruhender Wein, Bergamotte, nasser Stein, Williamsbirne, man merkt die Ruhe und Kompaktheit der alten Reben, fest und strukturiert, Salzkaramell, Grüner Tee, Grapefruit, Austernwasser, feine Flint Aromen, vom Anfang bis zum Ende elegant mit Salzigkeit, im Abgang und mit Luft zeigt der Wein seine Größe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Michael Bauer
Wagram

Michael Bauer
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 27

Im Jahr 2017 übernahm Michael Bauer das Familienweingut in vierter Generation von seinem Vater – ein wichtiger Schritt, um seine eigene Handschrift konsequent umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen seither naturnaher, schonender Weinbau und das klare Ziel, Weine mit Tiefe, Präzision und unverwechselbarer Herkunft zu erzeugen. Ein zentrales Thema für Michael Bauer ist die Zeit. Seine Weine kommen bewusst später auf den Markt, nachdem sie mindestens zwei Monate Flaschenreife erhalten haben. Die Weine wirken dadurch harmonischer, geschlossener und gewinnen deutlich an Ausdruck. Alle Weine des Hauses sind vegan, und Nachhaltigkeit ist in allen Bereichen des Betriebs fest verankert. Vom klassischen Grünen Veltliner bis zu den Weinen aus alten Reben zieht sich ein roter Faden durch das gesamte Sortiment: Herkunft, Handwerk und das Vertrauen, jedem Wein die nötige Zeit zu geben. Mit einem neuen jahrgangsübergreifenden Non-Vintage-Wein rückt Michael Bauer zudem die Herkunft noch stärker in den Mittelpunkt – unabhängig von den Eigenheiten eines einzelnen Jahrgangs. Die Jahrgänge 2024 und insbesondere 2025 markieren einen weiteren Entwicklungsschritt. Die Weine wirken noch fokussierter, eleganter und präziser. Jede Riede zeigt ihren eigenen Charakter und bringt die Herkunft auf authentische Weise zum Ausdruck – getragen von der sensiblen Handschrift des Winzers. Mit dem Abschluss des Bio-Zertifikatslehrgangs hat er zudem ein weiteres klares Zeichen für die Zukunft gesetzt. Sein Ziel formuliert er treffend: Er möchte wieder mehr Bauer sein und noch stärker zu den eigenen Wurzeln zurückfinden. Nicht zu vergessen ist der stimmungsvolle Heurige, der mit seinem architektonisch beeindruckenden Holzbau begeistert. Kulinarisch reicht das Angebot vom hervorragenden Mangaliza-Schwein bis hin zu kreativen vegetarischen und veganen Gerichten.

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2025 Riesling Ried Steinberg Selektion
Weingut
Ernst
Wagram

Ausgeprägte Rieslingaromen, Weingartenpfirsich, Pampelmuse, Limette, diese erfrischenden freundlichen Aromen ziehen sich am Gaumen weiter, kompakt und nie aufdringlich, elegante Säurestruktur, ein Wein, der ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Rotwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Ernst
Wagram

Harald Ernst
3701 Großwiesendorf
34

Bei Harald Ernst zieht sich ein klarer roter Faden durch das Sortiment: Frische. Sie verbindet sich mit Eleganz, feiner Würze und einer präzisen, niemals überladenen Stilistik. Vergoren wird in großen Akazienfässern, in denen die Weine langsam reifen, bis sie ihren optimalen Ausdruck gefunden haben. Besonders prägend sind die Lagen Steinberg und Hohenberg. Während der von Löss und rotem Sandstein geprägte Steinberg Mineralität und Ausdruckskraft verleiht, steht der reine Lössboden des Hohenbergs für Finesse und Eleganz. Vor allem die Steinberg-Weine – etwa Grüner Veltliner Reserve, Roter Veltliner und dessen Reserve – überzeugen mit Tiefe, Spannung und großem Reifepotenzial. Mit rund 60 Prozent Rebflächenanteil ist Grüner Veltliner die wichtigste Sorte des Weinguts. Ergänzt wird das Sortiment durch Roten Veltliner, Riesling und Frühroten Veltliner, der sich längst als spannende Bereicherung etabliert hat. Harald Ernst bringt den Charakter des Wagrams mit viel Feingefühl authentisch ins Glas. Die Einstiegsweine des Jahrgangs 2025 zeigen sich lebendig und leichtfüßig, während die Lagenweine und Reserven aus 2024 und 2025 mit Substanz und Ausdruck überzeugen. 2024 präsentiert sich kraftvoll und dicht, 2025 hingegen elegant, fein und harmonisch. Ein besonderer Sommerfavorit ist der Frührote Veltliner 2025.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -