Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Chardonnay Reserve
Weingut
Haimerl
Kamptal

Einnehmende Nase nach Weingartenpfirsich, ein Hauch Himbeere, zarte Blüten, junge Nuss, Wiesenkräuter, am Gaumen Fruchtmix aus gelbem Steinobst und grünem Apfel, vollmundig, einiger Druck, saftig, elegant mit mineralischer Anmutung, zart cremig, gute Gaumenhaftung, feine Textur, dicht, schöner Schmelz, strukturiert, strömt gediegen dahin, zart nussig und bananig im nachhaltigen Abgang.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weingut
Haimerl
Kamptal

Haimerl
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 60

Tel. +43 2734 2124
weingut@haimerl.at
www.haimerl.at

Das von dem talentierten jungen Weinmacher Johannes Haimerl geführte Gobelsburger Familienweingut ist ein im besten Sinne auf Stammkunden fokussierender Betrieb mit vorzüglichem Preisgefüge.

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2022 Shiraz
Weingut
Christ
Wien

(1997 erstmals in Wien gepflanzt) Unglaublich feines Bukett, rohes Fleisch, Tee, Oliven, schwarze Beeren, Brombeeren, rauchig-würzig, saftige Frucht, straffes Tannin, ätherisch, super Säure, immer kühl, langatmig. Ein wunderbarer, komplexer Rotwein mit einiger Zukunft.

Rotwein
Syrah (Shiraz)
€€€
Naturkork

Weingut
Christ
Wien

Ing. Rainer Christ
1210 Wien
Amtsstraße 10

In diesem Weingut jagt ein vinarischer Höhepunkt den anderen. Hier hat man den Bisamberg in höchster Vollendung im Glas. Weine – in Weiß, Rosé und Rot –, welche von Bodentönen nur so strotzen. Es sind überaus charaktervolle Gewächse voller Authentizität. Wer einmal von diesen Weinen genascht hat, kommt nicht mehr von ihnen los. Wiener Gemischte Sätze – die man getrost als Rebsorte bezeichnen könnte –, welche das Weinbild Wiens abbilden, wo schon der Gebietswein aufzeigt, der Ortswein Bisamberg überragend ist und die Ried Wiesthalen einen dramatischen Höhepunkt darstellt. Solche Weine reüssieren auf der ganzen Welt. Ein fulminanter 2025 Grüner Veltliner Ried Gabrissen X, der ordentlich beeindruckt. Der Riesling Ried Zwerchbreiteln erinnert mich frappant an burgundische Stilistik. Die beiden Weissburgunder – 2025 Vollmondwein und 2024 Ried Falkenberg – erfreuen wohl die verwöhntesten Gaumen. Wobei der Falkenberg eine eigene Dimension darstellt. Die Rotweinkompetenz von Rainer Christ ist sprichwörtlich. Der 2023 Zweigelt strotzt vor Charme. Ein eleganter 2023 Mephisto. Der 2022 Shiraz ist von verblüffender Eleganz. Ein nobler Roter ist der 2022 XXI – steht für den 21. Bezirk –, er ist von einer Brillanz und enormer Finesse – man sitzt hochachtungsvoll vor dem Weinglas und gibt es nicht mehr her. Mein persönlicher Höhepunkt: 2022 Pinot Noir Kastanienwald. Solch ein Gewächs aus dieser Varietät habe ich in Österreich noch nicht erlebt. Der kommt mit Sicherheit in meinen Keller. Man sollte rasch ordern, den es gibt nur etwa 1.000 Flaschen davon. Im TOP Heurigen Christ gibt es diese Weine zu verkosten bei einer formidablen Küche.

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2019 Septimus Cuvée
Weingut
Kummer
Neusiedlersee

(ZW/ME/CS) Rotbeerig, Himbeeren, Nougat, ganz feines Bukett, bestens eingesetztes Holz, sehr feine Klinge, schwarze Beeren poppen auf, straffe Struktur und Tannin, konzentriert, ausdrucksstark, tiefgründig, super Säure, griffig, ein großartiger, dichter Rotwein mit Spannkraft.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Kummer
Neusiedlersee

Johannes Kummer
7123 Mönchhof
Quergasse 1

Die Weine von Johannes und Ramona Kummer strahlen förmlich, sind durch die Bank eher leicht, immer voller Trinklust, niemals belastend, immer mit Eleganz behaftet. Die Handschrift von Kummer zieht sich durch alle Weine. Das ist ein Kompliment mit Wert. Diese Weine sind ungeheuer attraktiv und haben im Vergleich zur Qualität einen geringen Preis. Da sind wahre Schnäppchen dabei. Dieses Weingut ist ein reiner Familienbetrieb und wird aktuell in 5. Generation geführt. Hier werden die wichtigsten Arbeiten im Weingarten noch selbst erledigt. Per Hand – so wie die Lese. Man bewirtschaftet Weingärten in Mönchhof und in Weiden am See. Näher auf die Weine möchte ich nicht eingehen. Man begutachte meine Beschreibungen. Da ist wohl alles gesagt. Die Verkostung dieser Weine war höchst vergnüglich und Labsal für den Gaumen. Ich freue mich auf den nächsten Besuch in diesem Weingut.

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2023 Furioso
Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

(40 % BF / CS/ME/CF) Würzebetontes Bukett, Paradeisblatt, reife Fruchtfülle, Brombeere, Cassis, vollmundig mit straffem Kern, vielschichtig mit Tiefe, pointiert, feine Tabakwürze, feinmaschige Textur, sehr lang, Potenzial.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

Sebastian & Tobias Siess
7063 Oggau
Antonigasse 1

Tel. +43 2685 7207
Fax. -4
office@weingut-mad.at
www.weingut-mad.at

Das seit 1786 bestehende Familienweingut MAD wird heute von Sebastian und Tobias Siess in der 8. Generation geleitet. Der Anbau in den Weingärten erfolgt naturnah und das umfassende Weinsortiment folgt seit Jahren den Prämissen der Qualitätsproduktion. Die Ortswein-Kategorie in Weiß hat an Feinheit noch mehr gewonnen und die Cuvée Hochenperg ist seit Jahren ein Fixstarter in der Premiumliga. Im roten Topsegment beeindrucken die beiden Sortencuvées Furioso und der neu eingeführte Mad Royal-Blend, der mit viel Bordeauxfeeling im attraktiven Preissegment liegt. Die absolute Oberliga und zugleich das Herzstück des Hauses ist der Blaufränkisch Marienthal mit der Bezeichnung M 56, eine 1956 bepflanzte Rebanlage. Erstmalig ist von dieser Rarität eine Late Release Füllung verfügbar, die nach Jahren der Reife im gutseigenen Keller, mit dem von Unwettern geplagten, aber fulminaten Jahrgang 2016 abhebt.

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2025 Neuburger Spitzer Graben Federspiel
Weingut
Christoph Donabaum
Wachau

Nussig, grüne Walnuss, feine Zitrone, gürner Apfel, typischer Sortenvertreter, mittlere zarte Säure, viel Grip am Gaumen, komplex wie jedes Jahr, saftig, guter Gerbstoff.

Weißwein
Neuburger
€€
Schraubverschluss

Weingut
Christoph Donabaum
Wachau

Christoph Donabaum
3620 Spitz
Laaben 16

Der Name „Donabaum“ ist im Spitzer Graben weitläufig bekannt. Besonders erwähnenswert ist das Wirken von Maria und Christoph Donabaum, die das traditionsreiche Weingut der Familie führen. 2020 übernahm Christoph, der die Leidenschaft für den Weinbau von seinen Eltern Herta und Josef geerbt hat, das elterliche Weingut und setzte es unter seinem eigenen Namen fort. Der Betrieb blickt auf eine lange Geschichte zurück, denn er ist bereits seit dem 19. Jahrhundert im Familienbesitz und hat sich über die Jahre hinweg zu einem echten Aushängeschild der Region entwickelt. Christoph Donabaum bewirtschaftet heute gemeinsam mit seiner Frau Maria rund 5,5 Hektar Weinbauflächen. Seit 2022 ist das Weingut Nachhaltig zertifiziert, was die Philosophie des Hauses unterstreicht, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Das Weingut betreibt auch einen Heurigen, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Weine direkt vor Ort zu genießen und sich von der Qualität der Produkte zu überzeugen. Der Fokus des Weinguts liegt auf den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die auf den Böden des Spitzer Grabens hervorragend gedeihen. Besonders hervorzuheben ist der Grüner Veltliner Steinfeder 2024, der mit seiner frischen Trinkfreude und der harmonischen Balance zwischen Fruchtigkeit und Säure begeistert. Aber auch die Rebsorte Neuburger hat im Sortiment des Weinguts einen besonderen Platz eingenommen. Diese Sorte zeigt das Engagement des Weinguts, besondere und hochwertige Weine zu produzieren. Es ist schön zu beobachten, wie die Jahrgänge des Weinguts Donabaum konstant eine außergewöhnliche Qualität erreichen.

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2022 XXI
Weingut
Christ
Wien

(21. Bezirk – 70 % ME / 30 % CS – viel Ton) Ein spannender, ausdrucksstarker Rotwein, energiegeladen, kühl, von großer Eleganz und Finesse, rote und schwarze Beeren, Kirschen, Kakao, Tomaten, Mohntorte, Hauch Cassis, tiefe Frucht, salzig, viel Boden, voller Noblesse, fast filigran wirkend bei kompaktem Ausdruck. Zug am Gaumen. Ein dichter, konzentrierter Rotwein, bisschen St. Emilion like.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Christ
Wien

Ing. Rainer Christ
1210 Wien
Amtsstraße 10

In diesem Weingut jagt ein vinarischer Höhepunkt den anderen. Hier hat man den Bisamberg in höchster Vollendung im Glas. Weine – in Weiß, Rosé und Rot –, welche von Bodentönen nur so strotzen. Es sind überaus charaktervolle Gewächse voller Authentizität. Wer einmal von diesen Weinen genascht hat, kommt nicht mehr von ihnen los. Wiener Gemischte Sätze – die man getrost als Rebsorte bezeichnen könnte –, welche das Weinbild Wiens abbilden, wo schon der Gebietswein aufzeigt, der Ortswein Bisamberg überragend ist und die Ried Wiesthalen einen dramatischen Höhepunkt darstellt. Solche Weine reüssieren auf der ganzen Welt. Ein fulminanter 2025 Grüner Veltliner Ried Gabrissen X, der ordentlich beeindruckt. Der Riesling Ried Zwerchbreiteln erinnert mich frappant an burgundische Stilistik. Die beiden Weissburgunder – 2025 Vollmondwein und 2024 Ried Falkenberg – erfreuen wohl die verwöhntesten Gaumen. Wobei der Falkenberg eine eigene Dimension darstellt. Die Rotweinkompetenz von Rainer Christ ist sprichwörtlich. Der 2023 Zweigelt strotzt vor Charme. Ein eleganter 2023 Mephisto. Der 2022 Shiraz ist von verblüffender Eleganz. Ein nobler Roter ist der 2022 XXI – steht für den 21. Bezirk –, er ist von einer Brillanz und enormer Finesse – man sitzt hochachtungsvoll vor dem Weinglas und gibt es nicht mehr her. Mein persönlicher Höhepunkt: 2022 Pinot Noir Kastanienwald. Solch ein Gewächs aus dieser Varietät habe ich in Österreich noch nicht erlebt. Der kommt mit Sicherheit in meinen Keller. Man sollte rasch ordern, den es gibt nur etwa 1.000 Flaschen davon. Im TOP Heurigen Christ gibt es diese Weine zu verkosten bei einer formidablen Küche.

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2025 Neuburger Spitzer Graben Smaragd
Weingut
Christoph Donabaum
Wachau

Feines Petrol, leichtes Zuckerspitzerl, weiße Mandel, weiße Blüten, feiner Schmelz, leichte Bittermandel, langer Abgang.

Weißwein
Neuburger
€€€€
Naturkork

Weingut
Christoph Donabaum
Wachau

Christoph Donabaum
3620 Spitz
Laaben 16

Der Name „Donabaum“ ist im Spitzer Graben weitläufig bekannt. Besonders erwähnenswert ist das Wirken von Maria und Christoph Donabaum, die das traditionsreiche Weingut der Familie führen. 2020 übernahm Christoph, der die Leidenschaft für den Weinbau von seinen Eltern Herta und Josef geerbt hat, das elterliche Weingut und setzte es unter seinem eigenen Namen fort. Der Betrieb blickt auf eine lange Geschichte zurück, denn er ist bereits seit dem 19. Jahrhundert im Familienbesitz und hat sich über die Jahre hinweg zu einem echten Aushängeschild der Region entwickelt. Christoph Donabaum bewirtschaftet heute gemeinsam mit seiner Frau Maria rund 5,5 Hektar Weinbauflächen. Seit 2022 ist das Weingut Nachhaltig zertifiziert, was die Philosophie des Hauses unterstreicht, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Das Weingut betreibt auch einen Heurigen, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Weine direkt vor Ort zu genießen und sich von der Qualität der Produkte zu überzeugen. Der Fokus des Weinguts liegt auf den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die auf den Böden des Spitzer Grabens hervorragend gedeihen. Besonders hervorzuheben ist der Grüner Veltliner Steinfeder 2024, der mit seiner frischen Trinkfreude und der harmonischen Balance zwischen Fruchtigkeit und Säure begeistert. Aber auch die Rebsorte Neuburger hat im Sortiment des Weinguts einen besonderen Platz eingenommen. Diese Sorte zeigt das Engagement des Weinguts, besondere und hochwertige Weine zu produzieren. Es ist schön zu beobachten, wie die Jahrgänge des Weinguts Donabaum konstant eine außergewöhnliche Qualität erreichen.

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2025 Grüner Veltliner Terrassen Smaragd
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Helle Tabakwürze, zart rauchig, knackige Saftigkeit, geradlinig mit subtilen Nuancen, engmaschig, druckvoll, viel Fruchttiefe, nervige Mitte mit viel Fruchtbrillanz umrahmt, sehr lang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2025 Grüner Veltliner Viendorf Weingebirge
Weingut
Neunteufl
Weinviertel

Grün-gelbe Farbe, gelbfruchtig, Exotik – Ananas, Mango, reifer Apfel, Honigmelone, Steinobst, sehr elegant, zarte Würze, cremige Textur, von vornehmer Fülle, ganz feine Frucht und Klinge, mineralische Anklänge, wunderbar trocken, engmaschig, in sich harmonisch, von beinahe adeligem Ausdruck. Ein hervorragender Ortswein um 10 Euro.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Neunteufl
Weinviertel

Florian Neunteufl
2013 Göllersdorf
Viendorf 33

Es ist ein kleines familiengeführtes Weingut in 4. Generation mit 6 Hektar Rebfläche. Seit 1984. Und auf dem Weg zu den besten des Weinviertels. Vater Rudolf und Sohnemann Florian, der Praktika bei Klaus Peter Keller in Rheinhessen und bei Knoll in U. Loiben absolviert hat und als momentaner Kellermeister bei Allram in Straß tätig ist, sind ein perfektes Tandem. Florian weiß, was großer Wein ist. Hier wird das Handwerk noch hochgehalten. Man verfügt über alte Reben, die fürsorglich gepflegt werden. Diese liefern wenig Ertrag, doch beste Qualität. Nebst seiner Leidenschaft für Weißwein – vor allem für den Grüner Veltliner – interessiert sich Florian auch für Rotwein. In nächster Zeit wird es einen Pinot Noir 2025 aus einem Burgunderklon geben. Man darf gespannt sein. Weiteres gibt es auch zu berichten: So wurde der Keller erweitert und ein lichtdurchfluteter Verkostungsraum geschaffen. Seit über 40 Jahren betreibt die Familie auch einen Buschenschank. Mehrmals im Jahr wird ausgesteckt. Eine neue Flaschenausstattung in Form neuer Etiketten ergibt ein zeitgemäßes Bild des Weingutes. Dieser aufstrebende Betrieb befindet sich in Viendorf im südwestlichen Weinviertel, in der Hollabrunner Gegend nahe Göllersdorf, welche im 19. Jahrhundert ein Zentrum des Weinviertler Weinbaus war – ein kleines Dorf, das man sich als Weinfreund ins Stammbuch schreiben sollte. Ich verkostete eine fabelhafte Serie von Weinen mit einem Ausreißer nach oben – 2025 Grüner Veltliner Ortswein Viendorfer Weingebirge – ein für mich hervorragender Wein, der ganz oben auf meiner Einkaufsliste steht.

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2022 Pinot Noir Kastanienwald
Weingut
Christ
Wien

(erster Jahrgang war 2018) Der Wein wurde nicht gerebelt, interzellulare Vergärung, feine frische Struktur, Pfefferminze, Eukalyptus, Waldboden, Kräuter, Tannenwipfel, rauchig, viel Boden, enorm vielschichtig und eigenständig, von hochkomplexer Eleganz mit unglaublich feiner Fülle. Ein großartiger Pinot Noir, der mich fast an einen Neuseeländischen aus dem Central Otago erinnert. Dieser Wein war mein Höhepunkt dieser Verkostung. Das auf diesem hohen Niveau.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€
Naturkork

Weingut
Christ
Wien

Ing. Rainer Christ
1210 Wien
Amtsstraße 10

In diesem Weingut jagt ein vinarischer Höhepunkt den anderen. Hier hat man den Bisamberg in höchster Vollendung im Glas. Weine – in Weiß, Rosé und Rot –, welche von Bodentönen nur so strotzen. Es sind überaus charaktervolle Gewächse voller Authentizität. Wer einmal von diesen Weinen genascht hat, kommt nicht mehr von ihnen los. Wiener Gemischte Sätze – die man getrost als Rebsorte bezeichnen könnte –, welche das Weinbild Wiens abbilden, wo schon der Gebietswein aufzeigt, der Ortswein Bisamberg überragend ist und die Ried Wiesthalen einen dramatischen Höhepunkt darstellt. Solche Weine reüssieren auf der ganzen Welt. Ein fulminanter 2025 Grüner Veltliner Ried Gabrissen X, der ordentlich beeindruckt. Der Riesling Ried Zwerchbreiteln erinnert mich frappant an burgundische Stilistik. Die beiden Weissburgunder – 2025 Vollmondwein und 2024 Ried Falkenberg – erfreuen wohl die verwöhntesten Gaumen. Wobei der Falkenberg eine eigene Dimension darstellt. Die Rotweinkompetenz von Rainer Christ ist sprichwörtlich. Der 2023 Zweigelt strotzt vor Charme. Ein eleganter 2023 Mephisto. Der 2022 Shiraz ist von verblüffender Eleganz. Ein nobler Roter ist der 2022 XXI – steht für den 21. Bezirk –, er ist von einer Brillanz und enormer Finesse – man sitzt hochachtungsvoll vor dem Weinglas und gibt es nicht mehr her. Mein persönlicher Höhepunkt: 2022 Pinot Noir Kastanienwald. Solch ein Gewächs aus dieser Varietät habe ich in Österreich noch nicht erlebt. Der kommt mit Sicherheit in meinen Keller. Man sollte rasch ordern, den es gibt nur etwa 1.000 Flaschen davon. Im TOP Heurigen Christ gibt es diese Weine zu verkosten bei einer formidablen Küche.

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2023 Zweigelt Ried Illmitzer Römerstein Reserve
Weingut
Johannes Münzenrieder
Neusiedlersee

Feine Fruchtfülle mit schokoladigem Unterbau, säuerliche Kirschen; saftig, viel Zweigelt-Aromatik, Pfefferwürze, Schwarzkirschen, Weichseln, Lebkuchen, schön eingebundenes Tannin, solide Länge. BURGENLAND

Rotwein
Zweigelt
€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Johannes Münzenrieder
Neusiedlersee

Johannes Münzenrieder
7143 Apetlon
Wallernerstraße 27

Rot-Weiß-Süß – so gestaltet sich das Programm bei Johannes Münzenrieder. Dabei tut sich ein Weingenuss-Reigen von 30 verschiedenen Weinen auf, die neben Trinkvergnügen auch als klare Preis-Leistungs-Garanten eingestuft werden können. Somit wundert es nicht, dass Münzenrieders Weine in der Gastronomie und im Handel gut aufgestellt sind – und auch im Ausland sind seine Kreszenzen beliebt, was 60 Prozent Exportquote verdeutlicht. Im roten Premiumbereich zeigt der Winzer mit seiner Grande Reserve vom Merlot sowie seiner Cuvée Zweiglas besonders auf. Ziemlich lässig!

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2024 Chardonnay Ried Bergschmallister Jois
Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Straffer, engmaschiger Chardonnay mit reifen Zitrusnoten, Mandarinen, Limetten, Ananas; fordernder, aber gut eingebundener Gerbstoff, mit Belüftung zunehmend burgundisch, salzige Oliven, Grapefruit-Bitterl, Mineralität schwingt mit, eleganter Leithaberg-Burgunder mit Länge und Potenzial.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Alte Weinwerte mit neuem Weinstreben verbindet in perfekter Weise das Golser Weingut Anita & Hans Nittnaus. Seit den 1990er-Jahren steht das Flaggschiff des Hauses, der Comondor, als eine österreichische Rotweinikone mit internationalem Format. Mit der Marke Pannobile hat der Topwinzer Hans „John“ Nittnaus bereits vor 35 Jahren einen der ersten charismatischen burgenländischen Gebietsweine gemacht, wo er die heimischen Sorten Zweigelt und Blaufränkisch forcierte. Bis 2002 gab es bei Nittnaus auch ein weißes Pannobile-Pendant, damals aus Burgundersorten. Seinen Pannobile Weiß hat Nittnaus mit dem Jahrgang 2024 wieder aufleben lassen – jedoch komplett neu gedacht. Der innovative Winzer vereint dabei das großartige Terroir vom Leithaberg mit seinem jüngsten Steckenpferd, dem Furmint, den er als Juniorpartner mit Grüner Veltliner in diesem weißen Pannobile vermählt. Nittnaus‘ Furmint-Abenteuer hat 2018 begonnen – im Kleinen. Heute hat er schon zwei Hektar von dieser Traditionsweißweinsorte ausgesetzt. Neben dem Weißen Pannobile gibt es auch zwei reinsortige Furmint. Neu: der Ortswein Jois, ein gelungener und äußerst preiswerter Wein als Einstieg in die faszinierende Furmint-Welt. Was die Sorte im Premiumbereich leisten kann, zeigt Nittnaus mit seinem Lagenwein aus der Ried Tannenberg in Jois, 2024 ist der vierte Furmint-Jahrgang, es ist ein Powerwein mit Rieseneleganz, der sein Potenzial erst im großen Glas entfaltet. „Ich bin kein analytischer Koster“, sagt John Nittnaus, denn sein Credo lautet: „Mir geht es darum, welche Persönlichkeit hat der Wein.“ Und viel Persönlichkeit kommt vom Leithaberg. Darum hat Nittnaus schon vor Jahren seinen Aktionsradius von seiner Heimatstadt Gols auf den nahen Leithaberg ausgeweitet, um dort mit dem Blaufränkisch ein Weindenkmal zu setzen. Es ist seine Königssorte geworden – und: „Wir wollen den Blaufränkisch-Anteil in den nächsten Jahren weiter steigern“, sagt der Winzer, der am Leithaberg bereits vier unterschiedliche Lagenweine im Portfolio hat. Seine beiden Top-Blaufränkisch kommen aus Jois: aus der Ried Jungenberg, wo die Sorte auf einem Schieferboden steht, und aus der Ried Gritschenberg, einer kalkgeprägten Lage. Weiters gibt es noch in Jois den Blaufränker vom Altenberg und die Lange Ohn in Neusiedl. Beim Wein und daraus entstehenden neuen Ideen ist John Nittnaus immer jung geblieben – und ist damit auch den Low Intervention Weinen der Nittnaus-Jugend Martin, Andreas und Lydia aufgeschlossen. Hier hat sich die junge Generation schon seit einigen Jahren unter den Namen Manila und Elektra mit straffen spannungsgeladenen Natural Wines in Weiß und Rot in Szene gesetzt. Prädikat: unbedingt auch kosten!

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2023 Chardonnay Nobilis Ried Rettenberg
Weingut
Hirschmugl
Südsteiermark

Fokussiert, Birnen, Quitten, Marillen, zarteste Gewürzaromen, kalkig; aromatisches Dacapo, feinfühliger Holzeinsatz, null Fett, präzise, im Abgang und im langen Nachhall kalkige Bodentöne, Reserven.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Glassstöpsel

Weingut
Hirschmugl
Südsteiermark

Anton Hirschmugl jun.
8430 Leibnitz
Am Plöckelberg 6

Auf der Domaine am Seggauberg wird im Einklang mit der Natur gearbeitet. Am 28. April 2007 haben Anton und Astrid Hirschchmugl ihre ersten Rebstöcke gepflanzt. Das war damals der erste Piwi-Weingarten in der Steiermark. Die Rebflächen erstrecken sich vom Sausal über Seggauberg und den Kreuzberg in Eichberg-Trautenburg bis zur Ried Obegg in Spielfeld. Kellermeister und Querdenker Alexander Scherübl zu seiner Arbeit: „Demut und Liebe, Leidenschaft und Hingabe, wachsame Aufmerksamkeit und ständige Sorgfalt um Boden, Rebstock und Traube.“ Nachhaltigkeit war das Motto beim neuen Design – von den wiederverwendbaren Flaschen aus Leichtglas über die Verschlüsse, den schlichten Etiketten bis zu den Kartons ist alles Made in Austria. Die Basisweine firmieren unter der Bezeichnung Linie Trinkvergnügen, die im Holz erzogenen Terroirweine kommen als Linie Nobilis in den Verkauf, daneben gibt es für besondere Ausbauformen die Kategorie Spezialitäten, die Spitze stellt die Linie Aurum dar. Diese Weine sind limitiert und lagern mehrere Jahre in Holzfässern. Terroir3 steht für drei Rieden und drei Böden. Die aktuelle Serie präsentiert sich feingliedrig und sortentypisch. Die Handschrift von Alexander Scherübl ist klar zu erkennen. Ein eleganter Festsaal, eine Gartenanlage und der historische Gewölbekeller bieten ein exklusives Ambiente für Seminare, Hochzeiten und andere Feiern, übernachten kann man in vier stilvollen Appartements.

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2025 Grüner Veltliner Ried Hochrain Smaragd
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Glockenklares Bukett, kompakte Gelbfruchtigkeit, Quitte, Exotikreminiszenzen, breites Aromenspektrum im harmonischen Fruchtspiel, geradlinig, sehr elegant, geschliffene und breitere Aromenstilistik, ausdrucksstark.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2022 Blaufränkisch Ried Gritschenberg Jois
Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Reine Kalklage. Gewürziges, frisch-fruchtiges rotbeeriges Bukett, straff und feingliedrig; am Gaumen weiche, elegante Fruchtopulenz mit viel Blaufränkisch-Würze und Kirsch-Aromatik, dezente Schokonoten, kreidig-kalkige Textur hält den Wein filigran, druckvoll nach hinten mit feiner Länge.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Alte Weinwerte mit neuem Weinstreben verbindet in perfekter Weise das Golser Weingut Anita & Hans Nittnaus. Seit den 1990er-Jahren steht das Flaggschiff des Hauses, der Comondor, als eine österreichische Rotweinikone mit internationalem Format. Mit der Marke Pannobile hat der Topwinzer Hans „John“ Nittnaus bereits vor 35 Jahren einen der ersten charismatischen burgenländischen Gebietsweine gemacht, wo er die heimischen Sorten Zweigelt und Blaufränkisch forcierte. Bis 2002 gab es bei Nittnaus auch ein weißes Pannobile-Pendant, damals aus Burgundersorten. Seinen Pannobile Weiß hat Nittnaus mit dem Jahrgang 2024 wieder aufleben lassen – jedoch komplett neu gedacht. Der innovative Winzer vereint dabei das großartige Terroir vom Leithaberg mit seinem jüngsten Steckenpferd, dem Furmint, den er als Juniorpartner mit Grüner Veltliner in diesem weißen Pannobile vermählt. Nittnaus‘ Furmint-Abenteuer hat 2018 begonnen – im Kleinen. Heute hat er schon zwei Hektar von dieser Traditionsweißweinsorte ausgesetzt. Neben dem Weißen Pannobile gibt es auch zwei reinsortige Furmint. Neu: der Ortswein Jois, ein gelungener und äußerst preiswerter Wein als Einstieg in die faszinierende Furmint-Welt. Was die Sorte im Premiumbereich leisten kann, zeigt Nittnaus mit seinem Lagenwein aus der Ried Tannenberg in Jois, 2024 ist der vierte Furmint-Jahrgang, es ist ein Powerwein mit Rieseneleganz, der sein Potenzial erst im großen Glas entfaltet. „Ich bin kein analytischer Koster“, sagt John Nittnaus, denn sein Credo lautet: „Mir geht es darum, welche Persönlichkeit hat der Wein.“ Und viel Persönlichkeit kommt vom Leithaberg. Darum hat Nittnaus schon vor Jahren seinen Aktionsradius von seiner Heimatstadt Gols auf den nahen Leithaberg ausgeweitet, um dort mit dem Blaufränkisch ein Weindenkmal zu setzen. Es ist seine Königssorte geworden – und: „Wir wollen den Blaufränkisch-Anteil in den nächsten Jahren weiter steigern“, sagt der Winzer, der am Leithaberg bereits vier unterschiedliche Lagenweine im Portfolio hat. Seine beiden Top-Blaufränkisch kommen aus Jois: aus der Ried Jungenberg, wo die Sorte auf einem Schieferboden steht, und aus der Ried Gritschenberg, einer kalkgeprägten Lage. Weiters gibt es noch in Jois den Blaufränker vom Altenberg und die Lange Ohn in Neusiedl. Beim Wein und daraus entstehenden neuen Ideen ist John Nittnaus immer jung geblieben – und ist damit auch den Low Intervention Weinen der Nittnaus-Jugend Martin, Andreas und Lydia aufgeschlossen. Hier hat sich die junge Generation schon seit einigen Jahren unter den Namen Manila und Elektra mit straffen spannungsgeladenen Natural Wines in Weiß und Rot in Szene gesetzt. Prädikat: unbedingt auch kosten!

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2024 Roter Veltliner Reserve Fels
Bio Weingut
Urbanihof
Wagram

Eröffnet mit einem herrlichen Duftstrauß nach Nüssen, weißen Birnen, Croissants und mündet am Gaumen in einen reich bestückten Obstkorb; ab der Mitte sind auch zart cremig-buttrige Akzente auszumachen; punktet mit hoher Extraktdichte und glasklaren Konturen, finessereich, tief schürfend mit schöner Länge.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Bio Weingut
Urbanihof
Wagram

Franz Paschinger
3481 Fels am Wagram
St. Urbanstraße 3

Mit der Bezeichnung 1598 weist der gleichnamige Grüne Veltliner auf die mehr als 400 Jahre lange Weinbautradition dieser Winzerfamilie hin. Franz und Sonja Paschinger führen ihren Betrieb in der 11. Generation, die zwölfte scharrt bereits in den Startlöchern. Sohn Jakob, ebenso wie seine Schwester Lisa Absolvent der HBLA Klosterneuburg, ist bereits fest im Betrieb integriert und legt sowohl im Weingarten wie im Keller Hand an. Lisa hingegen hat sich der Gastronomie-Schiene zugewandt und ist im Betrieb derzeit vor allem administrativ und im Verkauf tätig. Julia, die älteste Tochter, studiert Jus. Seit 2016 ist der Betrieb bio-organisch, seit dem Vorjahr auch vegan zertifiziert, was für Franz Paschinger nur eine logische Fortsetzung seiner ohnehin naturschonenden Bewirtschaftungsweise bedeutet. Das aktuelle Sortiment umfasst, wie jedes Jahr, Gewächse aus den letzten drei Jahrgängen – auf diese Weise will man den einzelnen Weinen, abhängig von ihrem Ausbaupotenzial, Zeit bis zur ersten Trinkreife geben. Besonders gut gefallen haben uns heuer der noch juvenile Riesling Fels, ein fruchtbrillanter Veltliner aus der Ried Brunnthal, sowie die beiden vom neuen Holz geküssten Burgunderweine aus 2023. Das Highlight im Sortiment ist aber heuer neuerlich ein Roter Veltliner – für diese Sorte scheint das Vater-Sohn-Duo besonders geschickte Händchen zu haben. Wenn es einen Wettbewerb unter den aktuellen Weinen gäbe, stünde die in jeder Weise überzeugende Rote Veltliner Reserve ganz oben auf dem Podest. Ein eleganter und gar nicht vorlauter Gelber Muskateller rundet das Sortiment perfekt ab.

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2023 Pinot Noir Reserve
Weingut
Zull
Weinviertel

Leuchtendes Rubin, hohe Viskosität, zarte Nussnoten sowie helle Beeren in der Nase, eingebundene Tannine, kräftiger Körper, feiner Schmelz, harmonisches Sortenaroma, eleganter, langer Nachgeschmack – große Trinkfreude.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Zull
Weinviertel

Phillip Zull
2073 Schrattenthal
9

Tel. +43 2946 8217
office@zull.at
www.zull.at

Luft-Erde-Wasser-Zull – so beschreibt sich dieses Traditionsweingut in Schrattenthal nahe Retz in kurzen Worten selbst. Im Familienbetrieb hat jeder seine Aufgabe und darin liegt auch der Erfolg. Vater Werner machte aus der gemischten Landwirtschaft einen Weinbaubetrieb, vergrößerte die Rebflächen und schaffte optimale Voraussetzungen für Sohn Phillip, der nach seiner Ausbildung seine Praxisjahre in österreichischen Spitzenweingütern verbrachte und viel Praxis und Erfahrung im Burgenland, aber auch im deutschen Rheingau, in Neuseeland und Oregon in USA sammelte. Heute ist er bestrebt, international ausgerichtete Weine zu keltern, was sein 65-prozentiger Exportanteil in 17 Länder von Europa bis USA und Japan eindrucksvoll bestätigt. Seit drei Jahren werden auch Frizzantes erzeugt; zum großen Erfolg wurde die „Lust und Laune“-Linie in Weiß, Rosé und Rot: ein Grüner Veltliner mit Trinkvergnügen, leicht und unkompliziert, eine fruchtig-frische Rosé-Cuvée als beschwingter Grillparty-Wein und ein fruchtbetontes, mildes Rotweinvergnügen zu jedem Anlass. Eine erfrischend leichte Weinlinie für jeden Geschmack und viele Gelegenheiten. Der Rosé Aucestrale-Petillant Naturall ist eine weitere Besonderheit (von den Ahnen überliefert) am natürlichen Schaumweinsektor – neben seiner hohen Trinkfreude ziert Ur-OMA Rosa Zull die Etikette. Auch die Weißwein-Cuvée Weites Land aus Vionier, Riesling und Chardonnay aus verschiedenen Lagen alter Weingärten ist eine Spezialität,die es wert ist, verkostet zu werden – in Holzfässern, Amphoren und Stahltank ausgebaut und vor der Abfüllung vermählt. Schließlich überrascht Phillip Zull immer wieder mit der V Reserve vom Granit als reiner Viognier aus der Amphore, einer Weinspezialität von besonderer Qualität. „Meine Weine sollen elegant, vielschichtig und animierend sein“, sagt Phillip Zull, und das sind sie.

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2025 Riesling Terrassen Smaragd
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Duftet nach Weingartenpfirsich, saftiges wie pointiertes Fruchtspiel, viel Steinobstnoten, zarte Limettenzesten, hellfruchtig, dicht, enorme Mineralität, glockenklare Fruchtführung, druckvoll, hochkarätig.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2024 Grüner Veltliner Ried Schenkenbichl 1ÖTW
Weingut
Hiedler
Kamptal

Gesteinsmehl; straffe, tropische Fruchtnote, rosa Grapefruits; einige Fülle leichte Mineralität, (BSA merkbar), rauchig, Kakaonoten, wirkt relativ trocken, ernsthafter Gerbstoff als Stütze, Druck und Eleganz.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

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2021 Wiener Gemischter Satz DAC Ried Steinberg-Grinzing 1ÖTW
Weingut
Wien Cobenzl
Wien

Rauchig, viel Mineral, Zitrus, Orangenzesten, Kräuter, straffe karge Frucht, Rasse, Tiefe, Boden, Kühle, steinig, salzig, total eng, tief, tolle Länge. Hier regiert die Lage. Präsente Säure, keineswegs Everybody´s Darling, aber ein anspruchsvoller Wiener Wein mit Zukunft.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Wien Cobenzl
Wien

Ing. Georg Königsbauer
1190 Wien
Am Cobenzl 96

Dieses Weingut steht unter der Leitung der MA 49 (Land- und Forstwirtschaft Wien). Ein sehr wichtiges Weingut für Wien. Es befindet sich seit über 115 Jahren im Besitz der Stadt Wien. Das Weingut ist Mitglied von WienWein und den Österreichischen Traditionsweingütern. Man verfügt über einige 1ÖTW Lagen in Grinzing wie Ried Steinberg, Ried Seidenhaus, Ried Reisenberg und der Ried Preussen am Nussberg. Es sind immer ungemein authentische Döblinger Weine – ob die Gemischten Sätze oder die sortenreinen Weine. Grüne Veltliner – der Ortswein Grinzing schließt an die große Tradition dieses Weinortes an. Da möchte der Sieveringer Grüne Veltliner aus der Ried Pfeffer nicht nachstehen. Bei den Weinen der Varietät Weissburgunder regiert die Wiener Noblesse, der Wiener Charme. Wer sich die beiden Weine dieser Sorte aus den Grinzinger Rieden Reisenberg und Seidenhaus zu Gemüte führt, verfällt unwillkürlich in eine herrlich rührselige Melancholie. Ein sehr guter 2021 Schaumwein aus Grinzing ist ein hochwertiger Begleiter zu vielen Wiener Gerichten. Dass auch die Rotwein-Freunde hier zu ihrem Recht kommen, ist dem 2021 Pinot Noir Ried Bellevue-Sievering zu verdanken.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -