Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Grüner Veltliner BIO DAC Reserve Green Hunter
Weingut
Hagn
Weinviertel

Intensives, reifes Strohgelb, gereifte gelbe Äpfel, Mango, Maracuja, reife Birnen, weißer Pfeffer, runde Harmonie, süßliche Extrakte, eingebundene Säure, Orangenzesten, kraftvoll, ausgeprägt langer Abgang. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hagn
Weinviertel

Wolfgang und Leopold Hagn
2024 Mailberg
154

Wolfgang Hagn und sein Cousin Leo haben aus dem Weingut eine moderne Weinerlebniswelt geschaffen – mit dem Weindomizil als Kulinarik-Hotspot samt Nächtigungsmöglichkeit. Kulinarik und Wein sind für Wolfgang Hagn etwas ganz Besonderes. Ihr umfangreiches Sortiment wird immer wieder mit nationalen und internationalen Auszeichnungen gewürdigt. Bereits sieben Mal gab es von der Niederösterreichischen Weingala eine Auszeichnung als „Weingut des Jahres“. Mit dem aktuellen Jahrgang ist Wolfgang sehr zufrieden, die Weine sind wieder gelungen, haben Finesse und Extrakte, machen viel Freude. „Wein ist ein Handwerk, wir leben Wein und Kulinarik sieben Tage, einen ganzen Monat, ein ganzes Jahr – und es macht uns große Freude“, so der Winzer, und empfiehlt auch einen Blick in seine Weinerlebniswelt, wo man neben moderner Architektur die gesamte Produktpalette verkosten kann. Im hauseigenen Weinkino wird einem der Weg des Weines von der Rebe bis in die Flasche gezeigt.

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2019 Sankt Laurent Ried Frauenfeld Reserve
Weingut
Hannes Dachauer
Thermenregion

Einladendes Beerenbukett, dunkle Kirsche, Zwetschke; dunkelrote Frucht, delikates Fruchtfleisch, frische Säure von Blutorangen, unaufdringliche Dichte, seidiger Fruchtschmelz, elegant und vital, feinrauchige Kirsch-Weichselaromen, schokoladige Tannine, Edelholzwürze, geschmeidig im langen Nachhall.

Rotwein
St. Laurent
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hannes Dachauer
Thermenregion

Johannes Dachauer
2523 Tattendorf
Raiffeisenplatz 9

Das Weingut von Hannes Dachauer findet man im Heurigenort Tattendorf im Weinbaugebiet Thermenregion. Hier werden besonders markante und gebietstypische Weine gekeltert, wie man auch an jenen des Kellermeisters Hannes Dachauer gut nachvollziehen kann. In seinem zertifizierten biologischen Betrieb wird besonderes Augenmerk auf den St.Laurent, Pinot Noir und den autochtonen Rotgipfler gelegt. Auch im Weingarten zeigt sich sein hoher Respekt vor Natur und Umwelt, und es ist für Hannes Dachauer selbstverständlich, sorgfältig und liebevoll mit diesen edlen natürlichen Gütern umzugehen. Der Lohn seiner gefühlvollen Arbeit in Weingarten und Keller ist das Entstehen von gebietstypischen Weinen mit Charakter. Zu verkosten sind diese am besten bei einem Besuch in seinem gemütlichen Heurigenlokal, wo bis zu 80 Gäste Platz finden und wo man auch mit schmackhafter Hausmannskost verwöhnt wird.

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2025 Muskat-Ottonel Auslese
Weingut
Angerhof Tschida
Neusiedlersee

(130 g/l RZ) Klare, aromatische Frucht, viel Muskat, süß-traubig, Flieder, generell leicht blumig, ausgewogen; viel Holunder, schöne Frische und Salzigkeit, rotbeerig, Erdbeeren, Auslese mit super Zug.

Süßwein
Muskat-Ottonel
€€
Schraubverschluss

Weingut
Angerhof Tschida
Neusiedlersee

Angerhof Tschida
7142 Illmitz
Angergasse 5

Hans Tschida vom Angerhof in Illmitz gehört zu den besten Sweet Winemaker der Welt – was zahlreiche internationale Auszeichnungen bekunden. Sein Süßweinspektrum ist breit – es reicht von Spät- und Auslesen über Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen bis zu Besonderheiten wie Eiswein und Schilfwein. Wann immer man glaubt, man hat in diesem Facettenreichtum und dieser terroirgeprägten Eleganz schon alles gekostet, wird von Hans Tschida einmal mehr überrascht – mit einem außergewöhnlichen Schilfwein, einer Sonderedition, wie der Winzer zu seinem Grüner Veltliner Late Release Schilfwein sagt. Das Besondere: Der Süßwein kommt aus dem Jahr 2013, war bis heuer im Tank gelagert und wurde jetzt abgefüllt, erzählt Tschida über diese Veltliner-Essenz: „Es war ein Top-Traubenmaterial mit 31,5 Grad KMW. Ich wollte das ausreizen. Doch ich habe nicht länger abwarten wollen.“ So kam der 2013er Schilfwein nach 13 Jahren jetzt in den Verkauf. Dieser Schilfwein ist ein enorm würziges, nektarhaftes Fruchtbündel (Südfrüchte) mit viel Sortencharakter. Der jugendlich wirkende Wein ist jetzt für eine halbe Ewigkeit freigegeben. Denn der elegante, vielschichtige Wein könnte Jahrzehnte erfreuen, doch er präsentiert sich schon jetzt perfekt zum Genießen. Auf der „jungen“ Weinseite bringt der Sweet Winemaker heuer als Ergänzung zum White Sparkling und Rosé Sparkling, beide brut nature, erstmals einen Sweet Sparkling, eine Schaumwein-Cuvée mit zugesetzter Kohlensäure. „Wir finden das cool“, sagt Hans Tschida. Wir, das sind Tschidas Frau Lisa und seine Tochter Daniela Salzl-Tschida, die seit 2018 dabei ist und den Verkauf macht, aber auch bei der Ernte und der Produktion dabei ist. Im Angerhof-Verkauf stehen rund 25 Süßweine mit beeindruckender Jahrgangstiefe bei den Hochprädikaten, teilweise zurück bis zum Jahrgang 2017. Bei der höchsten Stufe, den Trockenbeerenauslesen, gibt es bei der Sämling TBA aus der Ried Domkapitel eine Seewinkel-Reserve und einem Leuchtturmwein von Tschida – die aktuellen jungen Jahrgänge 2024 und 2023 sowie auch verfügbar 2017. Der Sämling ist mengenmäßig Tschidas Toprebsorte, dann kommen Muskat Ottonel und der Welschriesling – denn der Winzer liebt die aromatischen Sorten, die er von A bis Z im Stahltank ausbaut. Jedoch gilt das für alle Weine, denn Tschida fokussiert auf Frucht; Holzfassausbau würde etwas von der Frucht nehmen – und das will er nicht. „Ich will frische, fruchtaromatische Weine haben.“ Tschidas Weine tragen alle eine Salzigkeit in sich – und das macht sie unverkennbar. „Das ist sehr typisch für unser Terroir; das sind unsere Böden rund um die Salzlacken, die mit einer Salzschicht bedeckt sind und diese Salzigkeit spürt man im Wein.“

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2025 Welschriesling Pet Nat by Martin Brunner
Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Delikater Duft nach Apfel, Pfirsich, Limone, feiner Würzetouch, tänzelnde Fruchtfrische, knackig, kompakte Fruchtführung, viel Säurebiss, ziseliert, pointierte Gerbstoffeinbindung, vital, bleibt lange haften, sehr ansprechend.

Schaumwein
Welschriesling
€€
Kronenkapsel

Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Helga & Erhard Brunner
7471 Rechnitz
Lindengasse 7

Der Arkadenhof Mandl-Brunner hat eine lange Tradition und wird als mustergültiger Familienbetrieb samt angeschlossenem Heurigenbetrieb geführt. Helga Brunner ist mit Unterstützung ihrer Eltern mit großer Leidenschaft im Weingarten tätig, Ehemann Erhard ist für die Vinifizierung verantwortlich und wird von Sohn Martin unterstützt, der mit seiner namentlich neu kreierten Pétillant Naturel Linie seine Meisterschaft vorbildhaft unter Beweis stellt. Die Weine des Weinhofs sind allesamt feinsinnig gemacht, zeigen viel Mineralität und repräsentieren eindrucksvoll das wertvolle, gebietstypische Terroir.

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2024 Grauburgunder Illyr
Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Kompakt, Anklänge von roten Zitrusfrüchten, Kumquats, reife Quitten; kraftvoll, Prise Gerbstoffe für die Struktur, in keiner Phase üppig oder überbordend, große Länge.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€
Glassstöpsel

Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Steinbach 35

Bereits als junger Mann durfte Reinhard Muster die Verantwortung für den Keller des elterlichen Weinguts im Ortsteil Grubtal bei Gamlitz übernehmen, bald auch für den gesamten Betrieb. Große Erfolge stellten sich ein, so dass der Betrieb sukzessive aus allen Nähten platzte. In Kooperation mit der Domaine 1196 entstand in Steinbach bei Gamlitz mitten auf der grünen Wiese ein bemerkenswerter und beeindruckender Keller, dessen mehrere Etagen unterirdisch angeordnet sind. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik, die großzügigen Platzverhältnisse erlauben ein entspanntes Arbeiten. Dennoch bleibt Reinhard Muster seinem Credo treu, keine technischen Weine zu machen. Sie sollen auch in Zukunft so ruhig und gelassen sein wie er selbst. Die Basislinie Styria ist ihm sehr wichtig. Hier soll unverfälscht der traditionelle Charakter der steirischen Gewächse zum Ausdruck kommen. Diese Weine kennzeichnet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Ebene darüber nennt sich Ilyr, die Spitze der Qualitätspyramide besteht aus den Weinen der Ried Grubthal. Auch hier dreht er im Interesse der Authentizität behutsam an den Stellschrauben. In Zukunft soll es vermehrt Schaumwein geben. Großen Stellenwert hat sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Den Fokus richtet er primär auf die Weingärten, denn dort liege das größte Potenzial, sagt er. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Monopollage Grubthal. Den Weinen aus dieser Top-Riede kann man bedenkenlos Terroir attestieren. Es gibt einen Chardonnay und einen Sauvignon Blanc sowie mit dem Jahrgang 2023 erstmals eine Burgundercuvée mit vielversprechenden Ansätzen; nächstes Jahr werden wir sie im Detail vorstellen. Naturnahes Arbeiten ist dem Winzer sehr wichtig. So zum Beispiel minimiert er beim Pflanzenschutz die Ausbringung von Kupfer. Mehr als 500 Gramm pro Hektar und Jahr sollen es nicht sein, was für diese Klimazone sehr wenig ist.

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2022 Chardonnay Reserve
Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Nobles Holz, Hauch Haselnüsse, subtile Frucht à la gelbe Birnen; sanft, Klementinen, Birnen, sanfte Säure, präzise strukturiert, feine Gewürzaromen, ausgewogen.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Sabine David
9470 St. Paul
Loschental 8

Sabine David und ihr Mann, der auch Craft Beer braut, haben ihr Weingut im Jahr 2010 gegründet. Im klimatisch begünstigten Lavanttal bauen sie Wein im Nebenerwerb an. Das Sortiment ist mittlerweile beachtlich angewachsen. Kontinuierlich wird an der Stilistik gefeilt. Die Ried Steinbruch ist eine nach Süden ausgerichtete, kalkhaltige Kessellage. Die Vegetationsperiode beginnt sehr früh, die Trauben werden reif und aromatisch. Die terrassierte, sehr steile Lage Josefsberg liegt in der Nähe von St. Paul auf 450 Meter Seehöhe. Der Boden aus kristallinem Gestein begünstigt vielschichtige und feingliedrige Weine. Mit den ältesten Reben bestockt ist die Ried Weinberg, eine lehmige Lage. Kürzlich wurde ein PIWI-Weingarten angelegt. Seit 2023 werden die Weine in die USA exportiert, die Familie David kooperiert mit Archetyp Alpine Wines. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos feingliedrig und auf der eleganten Seite. Der Boden kommt subtil zur Geltung. Die letztes Jahr schon vorgestellten Weine haben von der Flaschenlagerung merklich profitiert. Außergewöhnlich und völlig eigenständig präsentiert sich der kühle, feingliedrige Pinot Noir aus dem Jahr 2024. Gästen steht eine Ferienwohnung am Hof zur Verfügung, und im Sommer gibt es ein buntes Programm an Veranstaltungen, vom Hoffest über Floßfahrten mit Weinbegleitung bis zu Sommerabenden am Weinhof; die Termine finden sich auf der Homepage.

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2025 Grüner Veltliner Ried Setzberg Federspiel
Weingut
Roman Gritsch
Wachau

Blütenduftiges Bukett, feine Würzenoten, würzige Fruchtaromatik, kompakt, dicht, Trockennoten, Apfel, Steinobst, feine Säure im Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Roman Gritsch
Wachau

Roman Gritsch
3620 Spitz
Radlbach 11

Roman Gritsch betreibt am östlichsten Ausläufer der Ried Setzberg, der quasi als Hausberg der Familie Gritsch bezeichnet werden kann, einen sympathischen Winzerbetrieb. Angeschlossen ist ein beliebter Heurigenbetrieb, von wo sich ein überwältigender Ausblick auf die Spitzer Weingärten bis zur Ruine Hinterhaus öffnet. Die aktuelle Serie ist besonders beim Grünen Veltliner bravourös ausgefallen: Federspiel als auch die Smaragdvariante präsentieren sich in heller Fruchtigkeit und verfügen über eine feine Säurestruktur. Zusehends profitieren sie von der eleganteren Stilistik, die in den letzten Jahren zusehends forciert wird. Der Grüne Veltliner von der Ried Gasslreith, die eine steinige und terrassierte Subriede vom Steinborz ist, begeistert mit viel schiefigem Verve im gehobenen Federspielbereich. Vom Steinporz gibt es noch die Smaragdvariante, die ohne Bewässerung einen hocharomatischen Top-Veltliner hervorbringt, geprägt von Mineralität und Extraktdichte. Von den beiden Riesling Smaragden zeigt sich die Ried Tausendeimerberg jahrgangsbedingt mit etwas Botrytis, die Ried Setzberg liegt noch im Fass und wird erst im Herbst auf die Flasche kommen. Von den beiden traditionellen Burgundersorten, jeweils in der Kategorie Smaragd, ist der Neuburger wetterbedingt ausgefallen, sodass hier der Weißburgunder die Ehrenrettung übernimmt. Jahr für Jahr überzeugt dieser körperreiche Wein mit kühlem Charme, doch diesmal ist seine Fruchttransparenz unübertroffen. Der heuer sich wieder mehr pikant zeigende Muskateller ist im Hause Gritsch von Jahr zu Jahr ein idealtypischer Einstieg für ein herrliches Trinkvergnügen im Gastgarten.

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2025 Grüner Veltliner Langenlois
Weingut
Rabl
Kamptal

Blättrige Noten, grüner Spargel, Hülsenfrüchte; erst am Gaumen dann auch Frucht, Limonen, Rhabarber; mittlere Maschen, kompakt und geradlinig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Rudolf Rabl – im Outfit mehr Manager als Winzer – ist 1986 in den Betrieb eingetreten und setzte von Anfang an auf Erweiterung und Modernisierung des Weinguts, dessen Geschichte bis ins Jahr 1750 zurückreicht. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde bereits in Flaschen gefüllt, und wenig später erfolgten mit dem Grünen Veltliner Käferberg und dem Riesling Schenkenbichl auch die ersten riedenreinen Füllungen im Haus. Mittlerweile gilt das Weingut mit einer bewirtschafteten Fläche von 80 Hektar als Kamptaler Vorzeigeunternehmen, das nach wie vor von der Familie geführt wird. Rabls Kinder sind beide im Betrieb tätig, Sohn Tobias hat an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist nach Praxis in Südafrika Teil des Kellerteams. Tochter Johanna, die mit ihrem Partner Jonas aus Kanada zurückgekehrt ist, kümmert sich vornehmlich um die Bereiche Präsentation und Vermarktung. Eine penible Bearbeitung der Rebanlagen sorgt zusammen mit modernster Kellertechnik Jahr für Jahr für eine Palette feiner Weine, die das Kamptaler Terroir vollständig abdeckt. Denn die Reben stehen sowohl in Urgesteinslagen (Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl, Steinhaus) als auch in reinen Lössweingärten, wie Kittmannsberg oder Spiegel. Hinzu kommt im Zuge einer Betriebsübernahme ab heuer eine beachtliche Größenordnung von Weingärten aus Grafenegg.

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2025 Grüner Veltliner Ried Antlasberg
Weingut
Hagn
Weinviertel

Leuchtendes Strohgelb, würziges, deutliches Pfefferl, grüne Äpfel, saftig und frisch, kraftvoll, Mandarinenzesten, angenehme Extrakte, langer Nachgeschmack.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Hagn
Weinviertel

Wolfgang und Leopold Hagn
2024 Mailberg
154

Wolfgang Hagn und sein Cousin Leo haben aus dem Weingut eine moderne Weinerlebniswelt geschaffen – mit dem Weindomizil als Kulinarik-Hotspot samt Nächtigungsmöglichkeit. Kulinarik und Wein sind für Wolfgang Hagn etwas ganz Besonderes. Ihr umfangreiches Sortiment wird immer wieder mit nationalen und internationalen Auszeichnungen gewürdigt. Bereits sieben Mal gab es von der Niederösterreichischen Weingala eine Auszeichnung als „Weingut des Jahres“. Mit dem aktuellen Jahrgang ist Wolfgang sehr zufrieden, die Weine sind wieder gelungen, haben Finesse und Extrakte, machen viel Freude. „Wein ist ein Handwerk, wir leben Wein und Kulinarik sieben Tage, einen ganzen Monat, ein ganzes Jahr – und es macht uns große Freude“, so der Winzer, und empfiehlt auch einen Blick in seine Weinerlebniswelt, wo man neben moderner Architektur die gesamte Produktpalette verkosten kann. Im hauseigenen Weinkino wird einem der Weg des Weines von der Rebe bis in die Flasche gezeigt.

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2025 Beerenauslese White (WR/CH, 200 g/l RZ)
Weingut
Angerhof Tschida
Neusiedlersee

Viel Chardonnay-Anklänge spürbar, Pilze, Kernobst, heller Nougat; saftig und aromatisch, Welsch-Fruchtaromatik schlägt durch, Weingartenpfirsich, süßer Apfel, wirkt durch salzige Säure viel trockener, ausgewogen.

Süßwein
Cuvée Weiß
€€€
Glassstöpsel

Weingut
Angerhof Tschida
Neusiedlersee

Angerhof Tschida
7142 Illmitz
Angergasse 5

Hans Tschida vom Angerhof in Illmitz gehört zu den besten Sweet Winemaker der Welt – was zahlreiche internationale Auszeichnungen bekunden. Sein Süßweinspektrum ist breit – es reicht von Spät- und Auslesen über Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen bis zu Besonderheiten wie Eiswein und Schilfwein. Wann immer man glaubt, man hat in diesem Facettenreichtum und dieser terroirgeprägten Eleganz schon alles gekostet, wird von Hans Tschida einmal mehr überrascht – mit einem außergewöhnlichen Schilfwein, einer Sonderedition, wie der Winzer zu seinem Grüner Veltliner Late Release Schilfwein sagt. Das Besondere: Der Süßwein kommt aus dem Jahr 2013, war bis heuer im Tank gelagert und wurde jetzt abgefüllt, erzählt Tschida über diese Veltliner-Essenz: „Es war ein Top-Traubenmaterial mit 31,5 Grad KMW. Ich wollte das ausreizen. Doch ich habe nicht länger abwarten wollen.“ So kam der 2013er Schilfwein nach 13 Jahren jetzt in den Verkauf. Dieser Schilfwein ist ein enorm würziges, nektarhaftes Fruchtbündel (Südfrüchte) mit viel Sortencharakter. Der jugendlich wirkende Wein ist jetzt für eine halbe Ewigkeit freigegeben. Denn der elegante, vielschichtige Wein könnte Jahrzehnte erfreuen, doch er präsentiert sich schon jetzt perfekt zum Genießen. Auf der „jungen“ Weinseite bringt der Sweet Winemaker heuer als Ergänzung zum White Sparkling und Rosé Sparkling, beide brut nature, erstmals einen Sweet Sparkling, eine Schaumwein-Cuvée mit zugesetzter Kohlensäure. „Wir finden das cool“, sagt Hans Tschida. Wir, das sind Tschidas Frau Lisa und seine Tochter Daniela Salzl-Tschida, die seit 2018 dabei ist und den Verkauf macht, aber auch bei der Ernte und der Produktion dabei ist. Im Angerhof-Verkauf stehen rund 25 Süßweine mit beeindruckender Jahrgangstiefe bei den Hochprädikaten, teilweise zurück bis zum Jahrgang 2017. Bei der höchsten Stufe, den Trockenbeerenauslesen, gibt es bei der Sämling TBA aus der Ried Domkapitel eine Seewinkel-Reserve und einem Leuchtturmwein von Tschida – die aktuellen jungen Jahrgänge 2024 und 2023 sowie auch verfügbar 2017. Der Sämling ist mengenmäßig Tschidas Toprebsorte, dann kommen Muskat Ottonel und der Welschriesling – denn der Winzer liebt die aromatischen Sorten, die er von A bis Z im Stahltank ausbaut. Jedoch gilt das für alle Weine, denn Tschida fokussiert auf Frucht; Holzfassausbau würde etwas von der Frucht nehmen – und das will er nicht. „Ich will frische, fruchtaromatische Weine haben.“ Tschidas Weine tragen alle eine Salzigkeit in sich – und das macht sie unverkennbar. „Das ist sehr typisch für unser Terroir; das sind unsere Böden rund um die Salzlacken, die mit einer Salzschicht bedeckt sind und diese Salzigkeit spürt man im Wein.“

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2025 Weißburgunder
Weingut
Heidi Schröck & Söhne
Leithaberg, Rust & Rosalia

Helle Nüsse, gelbfruchtige Frische, verbindet Fruchtcharme mit Verve, toller Spannungsbogen, Finish mit feinem Zitrus, schöne Sorteninterpretation.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Heidi Schröck & Söhne
Leithaberg, Rust & Rosalia

Heidi, Johannes & Georg Schröck
7071 Rust
Rathausplatz 8

Das Familienweingut Heidi Schröck & Söhne zählt zur höchsten Weinprominenz in Österreich. Nicht nur im süßen Segment des Ruster Ausbruchs, sondern auch im trockenen Bereich ist von den beiden Jungwinzern Johannes und Georg Schröck in den letzten Jahren ein spannendes Portefeuille mit einem vielfältigen Spektrum von traditionellen Rebsorten, die in unterschiedlichen Weinstilistiken ausgebaut werden, entwickelt worden. Das besondere Augenmerk gilt den traditionellen Sorten um Rust, die im trockenen Bereich vielfältig vertreten sind – vor allem durch die weißen Burgundersorten, die entweder reinsortig oder im Sortenverschnitt angeboten werden. Die Vinifizierung startet generell mit Spontangärung, Weiß wie Rot durchlaufen den biologischen Säureabbau und die anschließende Reifung erfolgt auf der Vollhefe alternativ im Edelstahl oder in großen Holzfässern. Große Aufmerksamkeit und Feingefühl werden den unterschiedlichen Bodenformationen gegeben, wie zum Beispiel der Furmint-Rebe aus der Ried Vogelsang, die auf dem Ruster Schotter (Schiefer, Quarz, Schotter) gedeiht. Die uneingeschränkten Klassiker im Hause Schröck sind die berühmten Süßwein-Varietäten. Auch hier wird das Fenster zu Neuinterpretationen geöffnet, wie die edelsüße Sortencuvée namens Anthologie zeigt. Diese ist als eine Art „Süßwein-Solera“ in Anlehnung an das Sherry-Solera-Modell zu sehen.

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2021 Weißer Schiefer
Weingut
Schiefer
Eisenberg

(WR/WB) Ziseliertes Entrée vom reifen Apfel, helles Steinobst, viel Würze, druckvoll mit viel Biss, strukturiertes Säure-Frucht-Spiel, vital, mineralisch geprägt.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€
Schraubverschluss

Weingut
Schiefer
Eisenberg

Uwe Schiefer
7503 Welgersdorf
Angerstraße 14

Uwe Schiefer ist ein Garant für authentische Terroir-Interpretationen in seidig-mineralischer Stilistik. Seine Weine sind geprägt vom allgegenwärtigen Schieferboden und offenbaren jene unverkennbare Stilistik und Bekömmlichkeit in Vollendung, die im Einklang mit naturnahem Weinbau und seiner minimalinvasiven Ausbauweise steht. Das schiefer.pur Weinsortiment ist vielfältig und umspannt die Klassiklinie ebenso wie die hochgepriesenen Premiumweine in Weiß samt der maischevergorenen Sortencuvée m und den Varietäten in Rot. Mit der Marke Weißer Schiefer begründete Uwe Schiefer nicht nur die Welschriesling-Renaissance in Österreich, sondern setzte zugleich die Benchmark für diese hierzulande im trocken werdenden Klima zu höchsten Ehren gekommene Rebsorte. Heute sind von seinen Varietäten der komplexe Weißer Schiefer s und die maischevergorene Variante m gefragte Welschriesling-Klassiker. Entsprechend den Erfahrungswerten des Winzers wird den Welschriesling-Varietäten geringfügig nun Weißburgunder beigefügt, um etwas mehr an gerundeter Tiefe zu erhalten. Der klassische Weißer Schiefer als auch sein Premiumpartner s präsentieren sich in feinziselierter Struktur mit viel Mineralik, wobei Letzterer mit engmaschiger Dichte in perfekter Struktur erneut eine Benchmark für diese Sorte in Österreich darstellt. Die Basis für den in gebrauchten Barriques ausgebauten Schiefer s bildet eine 30-jährige Altanlage der Ried Hummelgraben (toniger Lehm), die unterhalb an die Ried Saybritz anschließt. Ein beeindruckendes Lebenszeichen gibt die maischevergorene Variante m im aktuell verfügbaren Jahrgang 2017, die durch ihre feinziselierte Spielart auch in diesem Segment die zukünftige Stilistik vorgeben wird. Im Bereich der klassischen Rotweinlinie widmet sich Uwe Schiefer erwartungsgemäß ausschließlich der Sorte Blaufränkisch. Diese überzeugt Jahr für Jahr im traditionellen Lagerholzfass-Ausbau in feinziselierter Fruchtstilistik und bereitet in perfekter Balance höchsten Trinkgenuss. Die Lagencuvée Vom blauen Schiefer ist als eine idealtypische Eisenberg-Interpretation von feinster Fruchttiefe im noblen Understatement zu bezeichnen. Die rote Premiumlinie vom Blaufränkisch Eisenberg präsentiert sich im Einzellagen-Ausbau unisono erwartungsgemäß in höchster Qualität. Innerhalb dieser Kollektion gilt Blaufränkisch Ried Szapary (karge Schieferverwitterungsböden) als die feingliedrigste Interpretation. Entsprechend dem Witterungsverlauf tritt der sonst mit filigraner Frucht gekennzeichnete Ried Szapary vom Jahrgang 2021 mit straffer Frucht und viel Extraktdichte auf. Komplementär dazu verhält sich die kräftige Blaufränkisch-Variante aus der Ried Reihburg (Grün- und Blauschiefer, tonige Lehmböden), die international zur Benchmark für Top-Blaufränkische zu zählen ist. Das stilistisch komplementäre Meisterstück dazu bildet der Blaufränkische aus Uwe Schiefers Altbesitzungen im Mittelburgenland vom Lutzmannsburg V.V. (Vieille Vigne), der die saftige und fruchtcharmante Seite des Blaufränkisch verkörpert. Die betreffenden Weingärten wurden inzwischen aufgegeben, sodass diese Weine nur mehr aus historischen Jahrgängen erhältlich sind. Parallel dazu hat Uwe Schiefer den Grand Reserve Club als neue Linie ins Leben gerufen. Umwerfend, welch herrliche Stilperspektiven in höchster Perfektion und Qualität Uwe Schiefer von den Sorten Merlot und Pinot Noir am Eisenberg eröffnet hat. Merlot 2021 ist der würdige Nachfolger vom Jahrgang 2018, der diesen vermutlich durch sein mehr an Fruchtklarheit und Tiefe übertreffen wird, und der Pinot Noir 2023 schwebt puncto hellfruchtiger Finesse und Vielschichtigkeit in jenen Höhen, die ihn in die Liga der besten Pinots dieser Welt einordnen lassen.

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2024 Gelber Muskateller Illyr
Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

(RZ 25 g/l) Zarter Auslesecharakter, Gartenkräuter, Wermut, Orangenzesten, Prise Holunder- und Muskatblüten; zeigt diese eigenständige Aromatik auch auf dem Gaumen, Restzucker wird getragen von feiner Säure, ausgewogen, Fruchtschmelz, gute Länge, Holz sensorisch kein Thema.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€€
Glassstöpsel

Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Steinbach 35

Bereits als junger Mann durfte Reinhard Muster die Verantwortung für den Keller des elterlichen Weinguts im Ortsteil Grubtal bei Gamlitz übernehmen, bald auch für den gesamten Betrieb. Große Erfolge stellten sich ein, so dass der Betrieb sukzessive aus allen Nähten platzte. In Kooperation mit der Domaine 1196 entstand in Steinbach bei Gamlitz mitten auf der grünen Wiese ein bemerkenswerter und beeindruckender Keller, dessen mehrere Etagen unterirdisch angeordnet sind. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik, die großzügigen Platzverhältnisse erlauben ein entspanntes Arbeiten. Dennoch bleibt Reinhard Muster seinem Credo treu, keine technischen Weine zu machen. Sie sollen auch in Zukunft so ruhig und gelassen sein wie er selbst. Die Basislinie Styria ist ihm sehr wichtig. Hier soll unverfälscht der traditionelle Charakter der steirischen Gewächse zum Ausdruck kommen. Diese Weine kennzeichnet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Ebene darüber nennt sich Ilyr, die Spitze der Qualitätspyramide besteht aus den Weinen der Ried Grubthal. Auch hier dreht er im Interesse der Authentizität behutsam an den Stellschrauben. In Zukunft soll es vermehrt Schaumwein geben. Großen Stellenwert hat sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Den Fokus richtet er primär auf die Weingärten, denn dort liege das größte Potenzial, sagt er. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Monopollage Grubthal. Den Weinen aus dieser Top-Riede kann man bedenkenlos Terroir attestieren. Es gibt einen Chardonnay und einen Sauvignon Blanc sowie mit dem Jahrgang 2023 erstmals eine Burgundercuvée mit vielversprechenden Ansätzen; nächstes Jahr werden wir sie im Detail vorstellen. Naturnahes Arbeiten ist dem Winzer sehr wichtig. So zum Beispiel minimiert er beim Pflanzenschutz die Ausbringung von Kupfer. Mehr als 500 Gramm pro Hektar und Jahr sollen es nicht sein, was für diese Klimazone sehr wenig ist.

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2023 Chardonnay Barrique
Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Fokussiert, feine Gewürzaromen und subtile frische Frucht innig verwoben; schließt nahtlos an, feinfühliges Spiel mit dem Holz, null Schwere, zarte Säure, ausgewogen, Trinkfluss, gute Länge.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Sabine David
9470 St. Paul
Loschental 8

Sabine David und ihr Mann, der auch Craft Beer braut, haben ihr Weingut im Jahr 2010 gegründet. Im klimatisch begünstigten Lavanttal bauen sie Wein im Nebenerwerb an. Das Sortiment ist mittlerweile beachtlich angewachsen. Kontinuierlich wird an der Stilistik gefeilt. Die Ried Steinbruch ist eine nach Süden ausgerichtete, kalkhaltige Kessellage. Die Vegetationsperiode beginnt sehr früh, die Trauben werden reif und aromatisch. Die terrassierte, sehr steile Lage Josefsberg liegt in der Nähe von St. Paul auf 450 Meter Seehöhe. Der Boden aus kristallinem Gestein begünstigt vielschichtige und feingliedrige Weine. Mit den ältesten Reben bestockt ist die Ried Weinberg, eine lehmige Lage. Kürzlich wurde ein PIWI-Weingarten angelegt. Seit 2023 werden die Weine in die USA exportiert, die Familie David kooperiert mit Archetyp Alpine Wines. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos feingliedrig und auf der eleganten Seite. Der Boden kommt subtil zur Geltung. Die letztes Jahr schon vorgestellten Weine haben von der Flaschenlagerung merklich profitiert. Außergewöhnlich und völlig eigenständig präsentiert sich der kühle, feingliedrige Pinot Noir aus dem Jahr 2024. Gästen steht eine Ferienwohnung am Hof zur Verfügung, und im Sommer gibt es ein buntes Programm an Veranstaltungen, vom Hoffest über Floßfahrten mit Weinbegleitung bis zu Sommerabenden am Weinhof; die Termine finden sich auf der Homepage.

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2025 Grüner Veltliner Terrassen Smaragd
Weingut
Roman Gritsch
Wachau

Klare und markant ausgeprägte Gelbfrucht, saftig, gelber Apfel, Kiwi, rauchiger Hintergrund, substanzreich, strukturgebender Gerbstoff, vollreif, zeigt sich in leichtfüssiger Stilistik, mineralisch, sehr animierend.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Roman Gritsch
Wachau

Roman Gritsch
3620 Spitz
Radlbach 11

Roman Gritsch betreibt am östlichsten Ausläufer der Ried Setzberg, der quasi als Hausberg der Familie Gritsch bezeichnet werden kann, einen sympathischen Winzerbetrieb. Angeschlossen ist ein beliebter Heurigenbetrieb, von wo sich ein überwältigender Ausblick auf die Spitzer Weingärten bis zur Ruine Hinterhaus öffnet. Die aktuelle Serie ist besonders beim Grünen Veltliner bravourös ausgefallen: Federspiel als auch die Smaragdvariante präsentieren sich in heller Fruchtigkeit und verfügen über eine feine Säurestruktur. Zusehends profitieren sie von der eleganteren Stilistik, die in den letzten Jahren zusehends forciert wird. Der Grüne Veltliner von der Ried Gasslreith, die eine steinige und terrassierte Subriede vom Steinborz ist, begeistert mit viel schiefigem Verve im gehobenen Federspielbereich. Vom Steinporz gibt es noch die Smaragdvariante, die ohne Bewässerung einen hocharomatischen Top-Veltliner hervorbringt, geprägt von Mineralität und Extraktdichte. Von den beiden Riesling Smaragden zeigt sich die Ried Tausendeimerberg jahrgangsbedingt mit etwas Botrytis, die Ried Setzberg liegt noch im Fass und wird erst im Herbst auf die Flasche kommen. Von den beiden traditionellen Burgundersorten, jeweils in der Kategorie Smaragd, ist der Neuburger wetterbedingt ausgefallen, sodass hier der Weißburgunder die Ehrenrettung übernimmt. Jahr für Jahr überzeugt dieser körperreiche Wein mit kühlem Charme, doch diesmal ist seine Fruchttransparenz unübertroffen. Der heuer sich wieder mehr pikant zeigende Muskateller ist im Hause Gritsch von Jahr zu Jahr ein idealtypischer Einstieg für ein herrliches Trinkvergnügen im Gastgarten.

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2025 Grüner Veltliner Ried Panzaun
Weingut
Rabl
Kamptal

Süßmais, Heublumen, Melisse, Mandarinen und eine Prise Muskatnuss; klar gegliedert, die knackige Säure wird von viel Stoff umhüllt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Rudolf Rabl – im Outfit mehr Manager als Winzer – ist 1986 in den Betrieb eingetreten und setzte von Anfang an auf Erweiterung und Modernisierung des Weinguts, dessen Geschichte bis ins Jahr 1750 zurückreicht. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde bereits in Flaschen gefüllt, und wenig später erfolgten mit dem Grünen Veltliner Käferberg und dem Riesling Schenkenbichl auch die ersten riedenreinen Füllungen im Haus. Mittlerweile gilt das Weingut mit einer bewirtschafteten Fläche von 80 Hektar als Kamptaler Vorzeigeunternehmen, das nach wie vor von der Familie geführt wird. Rabls Kinder sind beide im Betrieb tätig, Sohn Tobias hat an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist nach Praxis in Südafrika Teil des Kellerteams. Tochter Johanna, die mit ihrem Partner Jonas aus Kanada zurückgekehrt ist, kümmert sich vornehmlich um die Bereiche Präsentation und Vermarktung. Eine penible Bearbeitung der Rebanlagen sorgt zusammen mit modernster Kellertechnik Jahr für Jahr für eine Palette feiner Weine, die das Kamptaler Terroir vollständig abdeckt. Denn die Reben stehen sowohl in Urgesteinslagen (Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl, Steinhaus) als auch in reinen Lössweingärten, wie Kittmannsberg oder Spiegel. Hinzu kommt im Zuge einer Betriebsübernahme ab heuer eine beachtliche Größenordnung von Weingärten aus Grafenegg.

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2024 Rubin Carnuntum
Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Würze, röstig, Kräuter, Sauerkirschen, Kirschen, Schokohauch, gedeckt, reif, Likör; mittelkräftig, einige Frucht, auch rote Beeren, fest, lebhaft, gut abgestimmt, mittlere Länge.

Rotwein
Zweigelt
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Gerhard Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 6

Der in Göttlesbrunn im Herzen der Herkunft Carnuntum beheimatete Weinbaubetrieb von Gerhard und Christine Markowitsch wird sehr oft als Spitzenweingut und Quelle begehrter Kultweine ins Rampenlicht gestellt. Vollkommen zu Recht, dennoch wird diese Darstellung dem Wirken der Familie Markowitsch nicht gerecht. Das nämlich, was für den Erfolg dieses Weinguts noch wesentlich wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man hier bereits seit Jahrzehnten eine Palette vorgesetzt bekommt, die vom kleinsten, günstigsten Wein bis zu den limitierten Topweinen in jeder Kategorie hervorragende Qualität bietet. Im Weingut werken mittlerweile vier Familienmitglieder: Christine und Gerhard werden tatkräftig von ihren beiden Töchtern unterstützt. Johanna absolvierte Praxisaufenthalte in Südafrika und Deutschland und kehrte nach dreijähriger Tätigkeit bei Wein&Co. im Marketingbereich schon vor etlichen Jahren ins familiäre Weingut zurück. Inzwischen ist ihre jüngere Schwester Helene, die an der Fachhochschule Krems das Bachelorstudium International Wine Business abgeschlossen und Praktika in renommierten Betrieben absolviert hat, auch voll im Betrieb integriert. Das vitikulturelle Kerngebiet des Weinguts erstreckt sich über Göttlesbrunn und Höflein, wo Toplagen wie Rosenberg und Schüttenberg sowie Aubühl, Scheibner, Bärnreiser und Kirchweingarten zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren werden auch Weine aus dem Osten der Herkunft, vom Spitzerberg unter eigenem Etikett als Ortsweine in Weiß und Rot vermarktet. Mit dem Jahrgang 2023 wurde die Zertifizierungsphase für Bio-Produktion abgeschlossen, seit 2024 sind auch alle Lieferanten auf Bio umgestiegen, somit 100 Prozent Bio. Das Sortiment im Hause Gerhard Markowitsch ist klar strukturiert. Es teilt sich einerseits in die Herkunftsweine der Stufen Gebiets-, Orts- sowie Lagenweine, andererseits in die Kategorie Sortenvielfalt auf. Letztere tragen die Herkunftsbezeichnung Niederösterreich. Eine eigene Kategorie gibt es für Johanna Markowitsch‘ JOMA-Weine, die PetNats sowie Weine namens Halligalli und Spektakel umfassen. Zusätzlich gibt es noch den Rosé Mardonna. Bei der Verarbeitung wird sehr sanft agiert, diverse Eingriffe werden im Lauf der Jahre reduziert. Die Weißen werden nun überwiegend als ganze Trauben – teils angequetscht – gepresst, zur Klärung setzt man auf natürliche Sedimentation. Bei den Rotweinen geht man in Sachen Extraktion tendenziell zurück. Spontanvergärung kommt mittlerweile bei den meisten Weinen zum Tragen, eine malolaktische Gärung ist bei den Roten selbstverständlich Standard, bei den Weißen wird sie je nach Stufe und Charakter eingesetzt. Für die Lagerung werden neben Edelstahl und Holz teils auch Betoneier eingesetzt. Im Weißweinbereich haben Chardonnay und Grüner Veltliner die größte Bedeutung – beide gibt es in einer klassischen Variante sowie als Premiumwein. Bei zweiterer Sorte ist das der Alte Reben, der ein Modellbeispiel für Veltliner aus Carnuntum darstellt. Seit einigen Jahren pflegt der Winzer auch eine heimliche Liebe zu Pinot Blanc, der wie Chardonnay bei den Ortsweinen eine wesentliche Rolle spielt. Besonders beeindruckt der reinsortige Pinot Blanc Ortswein aus Prellenkirchen, der auch 2024 den gelungenen Chardonnay Göttlesbrunn noch überflügelt. Top im Weißweinsegment ist heuer jedoch der Chardonnay Ries Schüttenberg. Der Rotweinsektor wird durch einen abwechslungsreichen wie hochwertigen Mix aus sortenreinen Weinen – Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir – und Cuvées abgedeckt. Bereits im Einstiegbereich und im mittleren Segment sind alle Weine hervorragende Vertreter ihrer Kategorie. Ein tolles Händchen hat man hier auch für Pinot Noir, den es in zwei Varianten gibt. Der Zweigelt Ried Kirchweingarten zählt auch heuer fraglos zu den absolut besten Sortenvertretern des Landes. Als Topwein konnte sich heuer die Cuvée Rosenberg 2024 etablieren, Blaufränkisch Ried Bärnreiser sowie der M1 2023 gaben sich noch relativ verschlossen und brauchen Zeit um ihre wahre Größe zu zeigen. ps

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2025 Grüner Veltliner Ried Hundschupfen
Weingut
Hagn
Weinviertel

Leuchtendes Grüngelb, gereifte Birnen, gelbe Äpfel, Würze, Pfefferl, vielschichtig, gehaltvoll, mineralisch, schon harmonisch, lang am Gaumen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Hagn
Weinviertel

Wolfgang und Leopold Hagn
2024 Mailberg
154

Wolfgang Hagn und sein Cousin Leo haben aus dem Weingut eine moderne Weinerlebniswelt geschaffen – mit dem Weindomizil als Kulinarik-Hotspot samt Nächtigungsmöglichkeit. Kulinarik und Wein sind für Wolfgang Hagn etwas ganz Besonderes. Ihr umfangreiches Sortiment wird immer wieder mit nationalen und internationalen Auszeichnungen gewürdigt. Bereits sieben Mal gab es von der Niederösterreichischen Weingala eine Auszeichnung als „Weingut des Jahres“. Mit dem aktuellen Jahrgang ist Wolfgang sehr zufrieden, die Weine sind wieder gelungen, haben Finesse und Extrakte, machen viel Freude. „Wein ist ein Handwerk, wir leben Wein und Kulinarik sieben Tage, einen ganzen Monat, ein ganzes Jahr – und es macht uns große Freude“, so der Winzer, und empfiehlt auch einen Blick in seine Weinerlebniswelt, wo man neben moderner Architektur die gesamte Produktpalette verkosten kann. Im hauseigenen Weinkino wird einem der Weg des Weines von der Rebe bis in die Flasche gezeigt.

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2025 Wiener Gemischter Satz
Weingut
Muth
Wien

Feine Herbe, Kräuter, Apfel, Birne, Quitte, elegant, zart; saftig, süffig, rustikal in der Mitte, gut eingefasste Säure, angenehmes Gerbstoffgerüst, der perfekte Heurigenwein. WIEN

Weißwein
Gemischter Satz
€€
Schraubverschluss

Weingut
Muth
Wien

Josef & Gerhard J. Lobner
1190 Wien
Probusgasse 10

1596 wurde die Familie Muth in der Heiligenstädter Probusgasse 10 zum ersten Mal als Bauern mit Wein, Acker und Holz erwähnt. Die Muthgasse im 19. Bezirk ist nach einem Vorfahren benannt, der dort Holzlagerplätze am Donaukanal hatte, Bürgermeister von Nußdorf und Landtagsabgeordneter war. Hans Muth ist die mittlerweile 8. Generation im Weinbau und konnte mir in unserem langen Gespräch viel aus seinem Leben erzählen: 1938 geboren, musste er schon mit 18 Jahren (da sein Vater früh starb) den Weinbau und den Heurigen übernehmen, zuerst noch mit seiner Mutter als Vormund, mit 21 Jahren dann alleine. Sofort – also 1956 – ließ er den Heurigen umbauen und modernisieren (Schank, Innenraum, WC-Anlagen etc.), und ein großer Teil dieses Umbaus macht heute noch den Charme des Heurigen aus. Von 06:00 bis 15:00 Uhr saß er am Traktor oder arbeitete im Weingarten, danach ging es im Heurigen weiter. Auf der Welser Messe verkaufte er 1958 in 10 Tagen 4.800 Liter Wein aus dem Doppler und machte damit den Wiener Wein und seinen Betrieb bekannter. Bald wurde auch begonnen, einen Teil der Produktion auf Flasche zu füllen. Der Heurige war immer ein Gemischter Satz aus der Oberen Schoß, dazu kam der Alte (der Wein aus dem Vorjahr) und der Spezi, ein spezieller Wein, der bei jedem Betrieb anders komponiert war, hier eine Cuvée aus Riesling und Weißburgunder. Ab dem Ende der 60er Jahre wurde Riesling auch reinsortig im Heurigen verkauft und auf Bouteille gefüllt. In den 70er Jahren bewirtschaftete Hans Muth sechs bis sieben Hektar, füllte 15.000 Flaschen pro Jahr ab und der Riesling wurde immer wichtiger. Die Gäste kamen wegen Obststrudel frisch vom Blech und dem legendären Liptauer zum Heurigen. In den 80ern wuchs der Weinbau auf 12 Hektar. 1997 kam der erste Einschnitt: Hans Muth hatte einen Herzinfarkt, den er gerade so überlebte. Im Weingarten holte er sich daraufhin Hilfe (dieser Mitarbeiter sollte 31 Jahre bleiben) und den Heurigen übergab er an seine Tochter. Nach einigen Irrungen und Wirrungen übernahm Michael Landrichter am 01.03.2020 den Heurigen und setzt die lange Tradition mit neuem Elan und einem jungen Team fort. Und das kann er ausgezeichnet, war er doch 26 Jahre lang Gutsverwalter beim Stift St. Peter in Hernals samt angeschlossener Buschenschank. Von 2007 bis 2025 war Gerhard Lobner als erfolgreicher Weingutsleiter der Wiener Weingüter „Mayer am Pfarrplatz“ und „Rotes Haus“ tätig. Jetzt ist er quasi einmal die Probusgasse hinaufgegangen und haucht nun – zusammen mit seinem Sohn Josef – ab dem Jahrgang 2025 dem altehrwürdigen Weingut Muth neues Leben ein. Der Start ist vielversprechend, konnte doch der Grüne Veltliner 2025 beim Wiener Weinpreis gleich einmal den Landessieger abräumen. Und am Heurigentisch sitzt der Hans Muth bei einem Glaserl Riesling und sieht den Jüngeren beim Arbeiten zu. Ich habe ihn gefragt, was für ihn im Leben das Wichtigste ist. Er antwortete: „Positives Denken!“

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2024 Beerenauslese Red (ZW/ME/RÖ, 210 g l RZ)
Weingut
Angerhof Tschida
Neusiedlersee

Wirkt ausgewogen und spritzig, rotbeerig; am Gaumen viel Kirsche, Kirschlimonade, leichte Schokotönung, saftig und zugänglich, attraktive Säurepikanz, leichtes Tannin, kühler trinken, Kaiserschmarrn-Wein!

Süßwein
Cuvée Rot
€€€
Glassstöpsel

Weingut
Angerhof Tschida
Neusiedlersee

Angerhof Tschida
7142 Illmitz
Angergasse 5

Hans Tschida vom Angerhof in Illmitz gehört zu den besten Sweet Winemaker der Welt – was zahlreiche internationale Auszeichnungen bekunden. Sein Süßweinspektrum ist breit – es reicht von Spät- und Auslesen über Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen bis zu Besonderheiten wie Eiswein und Schilfwein. Wann immer man glaubt, man hat in diesem Facettenreichtum und dieser terroirgeprägten Eleganz schon alles gekostet, wird von Hans Tschida einmal mehr überrascht – mit einem außergewöhnlichen Schilfwein, einer Sonderedition, wie der Winzer zu seinem Grüner Veltliner Late Release Schilfwein sagt. Das Besondere: Der Süßwein kommt aus dem Jahr 2013, war bis heuer im Tank gelagert und wurde jetzt abgefüllt, erzählt Tschida über diese Veltliner-Essenz: „Es war ein Top-Traubenmaterial mit 31,5 Grad KMW. Ich wollte das ausreizen. Doch ich habe nicht länger abwarten wollen.“ So kam der 2013er Schilfwein nach 13 Jahren jetzt in den Verkauf. Dieser Schilfwein ist ein enorm würziges, nektarhaftes Fruchtbündel (Südfrüchte) mit viel Sortencharakter. Der jugendlich wirkende Wein ist jetzt für eine halbe Ewigkeit freigegeben. Denn der elegante, vielschichtige Wein könnte Jahrzehnte erfreuen, doch er präsentiert sich schon jetzt perfekt zum Genießen. Auf der „jungen“ Weinseite bringt der Sweet Winemaker heuer als Ergänzung zum White Sparkling und Rosé Sparkling, beide brut nature, erstmals einen Sweet Sparkling, eine Schaumwein-Cuvée mit zugesetzter Kohlensäure. „Wir finden das cool“, sagt Hans Tschida. Wir, das sind Tschidas Frau Lisa und seine Tochter Daniela Salzl-Tschida, die seit 2018 dabei ist und den Verkauf macht, aber auch bei der Ernte und der Produktion dabei ist. Im Angerhof-Verkauf stehen rund 25 Süßweine mit beeindruckender Jahrgangstiefe bei den Hochprädikaten, teilweise zurück bis zum Jahrgang 2017. Bei der höchsten Stufe, den Trockenbeerenauslesen, gibt es bei der Sämling TBA aus der Ried Domkapitel eine Seewinkel-Reserve und einem Leuchtturmwein von Tschida – die aktuellen jungen Jahrgänge 2024 und 2023 sowie auch verfügbar 2017. Der Sämling ist mengenmäßig Tschidas Toprebsorte, dann kommen Muskat Ottonel und der Welschriesling – denn der Winzer liebt die aromatischen Sorten, die er von A bis Z im Stahltank ausbaut. Jedoch gilt das für alle Weine, denn Tschida fokussiert auf Frucht; Holzfassausbau würde etwas von der Frucht nehmen – und das will er nicht. „Ich will frische, fruchtaromatische Weine haben.“ Tschidas Weine tragen alle eine Salzigkeit in sich – und das macht sie unverkennbar. „Das ist sehr typisch für unser Terroir; das sind unsere Böden rund um die Salzlacken, die mit einer Salzschicht bedeckt sind und diese Salzigkeit spürt man im Wein.“

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -