Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2022 Sankt Laurent Ried Holzspur
Weingut
Familie Auer
Thermenregion

Duftig rotfruchtig; Himbeerbeermus, Schwarzkirsche, Hauch Zitronenmelisse, helles Laub, zarte Eukalyptusaromen, saftige Säure, rote Johannisbeere, Nougat, geschmeidige Tannine, saftiger Abgang.

Rotwein
St. Laurent
€€€€
Naturkork

Weingut
Familie Auer
Thermenregion

Leopold Auer
2523 Tattendorf
Pottendorfer Straße 14

Tief verwurzelt in zwei unterschiedlichen Terroirs und konsequent biologisch bewirtschaftet, folgt das Weingut Familie Auer einer klaren Philosophie: „Von, für & mit der Natur.“ Im Mittelpunkt steht ein respektvoller Umgang mit Boden, Rebe und Natur. Ziel ist, gesunde, lebendige und fruchtbare Böden zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben. Mit Lukas und Matthias bringt sich bereits die nächste Generation engagiert in die Weiterentwicklung des Weinguts ein. Gemeinsam mit ihrem Vater Leopold widmen sie sich voller Leidenschaft und klarem Fokus der Erzeugung charaktervoller Orts- und Riedenweine. Besonders bei Pinot Noir, St. Laurent sowie den weißen Burgundersorten werden deren Terroir und Individualität in präziser und eleganter Weise zum Ausdruck gebracht.

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2023 Pinot Noir Nussberg
Weingut
Fuhrgassl-Huber
Wien

Himbeeren, Kirschen, Zwetschken, Leder, ein Hauch Waldboden, feines Tannin, körperreich, stoffig, präsente Säure, Eleganz, Finesse und kalkige Frische. Ausdrucksstark!

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Naturkork

Weingut
Fuhrgassl-Huber
Wien

Thomas Huber
1190 Wien
Neustift am Walde 68

Der Fuhrgassl-Huber in Neustift am Walde ist eine Wiener Heurigen Institution mit großer Tradition und zugleich einer meiner Lieblingsheurigen in Wien. Thomas Huber keltert großartige Wiener Weine weit weg von Heurigenseligkeit. Er bewirtschaftet beste Lagen in Neustift selber (24 Hektar), am Nussberg (14 Hektar), in Grinzing, Sievering und Weidling. Ich liebe den Wiener Gemischten Satz von der Neustifter Ried Mitterberg. Hervorragend – ebenfalls Gemischter Satz: 68 Ried Neuberg aus bis zu 67 Jahre alten Reben. Dem Gemischten Satz Nussberg-Ried Gollin 1ÖTW Muschelkalk bin ich verfallen. Überragend ist der Grüne Veltliner Schönherr aus 40-jährigen Reben. Ein wunderbarer Sauvignon Blanc Neuberg und ein pfiffiger Roter Muskateller machen Lust auf mehr. Was Thomas Huber aus den weißen Burgundersorten herausholt, ist aller Ehren wert. Bei den Rieslingen wird es dramatisch. Schon der Riesling Ortswein Nussberg ist ein Wahnsinn. Weiter geht es zum Riesling Muschelkalk, der absolute Klasse darstellt. Dann geht die Reise weiter am Nussberg: Ried Preussen 1ÖTW, der in seiner Präzision und Ausdruckskraft sicher zu den besten seiner Zunft zu zählen ist. Ganz neu gibt es einen Pinot Noir Nussberg aus 2023. Bis zu 35 Jahre alte Reben ergeben ein Bild von Pinot Noir. Er wird in einem 1.500-Liter Holzfass ausgebaut.

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2024 Syrah Ried Seeberg
Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Olivenpaste, feinste Vanille, dezente Exotik, Orangenzesten, Kakao, zart röstig, schwarze Beeren poppen auf, feines Tannin und fester Körper, samtige Fülle, sehr elegant, wunderbare Frucht, großartig. ÖSTERREICH

Rotwein
Syrah (Shiraz)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Martin Reinfeld
7081 Schützen am Gebirge
Haupstraße 19

Martin Reinfeld, der mit dem Jahrgang 2025 seine 20. Ernte eingefahren hat, zählt zu den besten Winzern des Burgenlandes. Die heurige Serie bestätigte diesen Eindruck. Zwei feine Schmeckerte – Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc – sind sehr gut. Solch präsente Grüner Veltliner, zum einen aus 2025, zum andern 2024 Ried Seeberg – davon träumt so mancher Niederösterreicher. Ein beschwingter 2025 Weissburgunder Ried Reckenschink begeistert mit Frische. Die Rotweine spielen in einer eigenen Liga. Ein traumhafter 2024 Blaufränkisch. Darüber steht die prachtvolle Blaufränkisch Reserve Ried Ungerberg. Ein nobler Syrah Ried Seeberg umspielt den Gaumen. Vier 2024 – 4 Sorten – 4 Lagen – 4mal vinifiziert – Blaufränkisch vom Ungerberg – Cabernet und Merlot vom Steinweingarten – Syrah vom Seeberg. Ein großartiger Rotwein um wohlfeile 11,30 Euro. 2022 Blaufränkisch Divine aus der Ried Satz aus bis zu 35 Jahre alten Reben: Er schmeckt so wie er heißt. Der Steinberg aus Cabernet und Merlot – französische Reben und immer Leithaberg. Lenschi – ein Pet Nat vom Muskateller – begeistert in seiner leichten und doch ernsthaften Art.

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2024 Muskat Ottonel
Weingut
Juliana Wieder
Mittelburgenland

Angenehm unplakativ, Zitronenzesten, Holunderblüten, Kräuter; schließt so an, zugängliche Säure, frisch, trinkanimierend, hinten und im Nachhall Limetten.

Weißwein
Muskat-Ottonel
€€
Schraubverschluss

Weingut
Juliana Wieder
Mittelburgenland

Juliana Wieder
7311 Neckenmarkt
Lange Zeile 76

Juliana Wieder hat das Weingut mit großer Konsequenz, Weitsicht und harter Arbeit aufgebaut. Aus einer gemischten Landwirtschaft wurde 1986, dem Todesjahr ihres Mannes, ein reiner Weinbaubetrieb mit bescheidenen vier Hektar Anbaufläche; heute sind es zehnmal so viel. Ihre Kinder Georg und Burgi waren bereits in jungen Jahren voll im Betrieb engagiert. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Georg ist nach eigener Definition passionierter Winzer. Mit den Böden seiner Rieden beschäftigt er sich intensiv. Wer ihn kennt, weiß: Dieser Mann hat erdige Hände. Seine Schwester Burgi ist am liebsten draußen in den Weingärten oder im Weinkeller. Die Familie verfügt über Anteile an renommierten Rieden. Die schweren, tiefgründigen Lehmböden speichern Wasser und sind ideal für Blaufränkisch, Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot. Es gibt auch Parzellen mit Orthogneis, Glimmerschiefer und Muschelkalk. Diese Untergründe prägen den Blaufränkisch, sie sorgen für eine filigrane Struktur und mineralisch-salzige Noten. Großen Wert legt man hier auf betagte Reben, die zum Teil bis zu 80 Jahre alt sind. Georg Wieder lässt seinen Weinen viel Zeit, bis er sie in den Verkauf bringt. Die heuer vorgestellten Weine sind wertig und ehrlich, Blendwerk ist ihnen fremd. Der Winzer hat erneut bewiesen, dass er den Charakter der einzelnen Lagen in die Flasche bringen kann.

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2025 Gelber Muskateller Eichberg
Weingut
Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Ruhig, sortentypisch ohne laute Töne, fast filigran, Zitronenblüten, Holunderblüten; schließt aromatisch und charakterlich nahtlos an, auch etwas Zitrus, sehr fein mit Herkunft.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Harald und Birgit Lieleg
8463 Leutschach
Eichberg-Trautenburg 39

1999 hat Harald Lieleg – er war gerade einmal zarte 19 Jahre alt – das Traditionsweingut am Eichberg bei Leutschach von seinen Eltern übernommen. Seit 1728 ist es im Besitz der Familie, gegründet wurde es 1495. Angeschlossen sind moderne Gästezimmer samt Naturpool und ein gemütlicher Buschenschank. Das Weingut ist nachhaltig zertifiziert, und das wird gelebt. So wird ein Teil des Stromes photovoltaisch erzeugt, und Regenwasser wird im alten Stall zur Bewässerung der Außenanlagen beim Haus gesammelt. Der Schwerpunkt liegt bei den DAC-Weinen. Es werden auch pilzwiderstandsfähige Rebsorten angebaut. Abgerundet wird das Angebot durch Amphorenweine, süße Prädikate, Rotwein, Edelbrände und naturbelassene Säfte. Das Weingut verfügt über Kessellagen und extreme Steilhänge, der Untergrund besteht aus dem kalkarmen, kargen Eichberger Konglomerat. Der kühle Wind von der Koralm fördert die Aromatik. Die Ried Steinkogl wurde bereits im Josephinischen Kataster von 1788/89 als dem Hof zugehörig erwähnt – nebst zwei weiteren Gehöften. Die heuer verkostete Serie ist glockenklar, sorten- und herkunftstypisch und wohltuend unplakativ. Die beiden Ortsweine sind für diese Kategorie überraschend fein. Auch die beiden Riedenweine sind feingliedrig, der Sauvignon Ried Steinkogl zeigt sehr deutlich steinige Bodentöne.

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2025 Schilcher Ried Schilcherberg der Strebsame
Schilcherei®
Jöbstl
Weststeiermark

Sanfter Druck, dunkle Tönung, Himbeeren, Johannisbeeren, dunkle Blüten tief im Glas; auch im Geschmack so, Säurerückgrat, Zug, lebendig, fruchtig bis in den Nachhall hinein.

Roséwein
Blauer Wildbacher
€€
Schraubverschluss

Schilcherei®
Jöbstl
Weststeiermark

Hannes und Luise Jöbstl
8551 Wernersdorf bei Wies
Am Schilcherberg 1

Tel. +43 3466 43210
info@joebstl.eu
www.joebstl.eu/shop

Seit dem 17. Jahrhundert widmet sich die Familie Jöbstl der Landwirtschaft an den Ausläufern der Koralpe. Der Großvater hat konsequent auf Obstbau umgestellt, und so ist es noch heute. Die Familie fühlt sich eng mit ihrem Lebensraum verbunden. „Als Winzer bin ich Begleiter der Traube – von der Blüte bis zum Wein“, so Hannes Jöbstl im O-Ton. Die Bewirtschaftung richtet sich nach den Regeln des Integrierten Pflanzenschutzes. Das bedeutet Förderung von Nützlingen, Einsatz von Pheromonen zur Bekämpfung von Schädlingen und weitestgehender Verzicht auf Mineraldünger. Rund 95 Prozent der Produkte sind vegan. Angebaut werden die meisten gängigen Rebsorten der Weststeiermark. Die große Liebe gilt dem Blauen Wildbacher. Nicht von ungefähr nennen Hannes und seine Frau Luise ihren Betrieb „Schilcherei“. Sie keltern buchstäblich alles, was sich aus der Blauen Wildbacherrebe keltern lässt, vom Weißgepressten über Sekt und Frizzante bis zu Rotwein und Süßweinen. Neu auf den Rückenetiketten sind Zusatzbezeichnungen als Orientierungshilfe. Die gesamte Serie präsentiert sich ausgesprochen lebendig und fruchtbetont, die Rebsorten sind blind zu erkennen, selbst im Gleichgepressten kommt der Blaue Wildbacher durch. Primus unter den Schilchern ist heuer jener aus der Ried Krass, die Zusatzbezeichnung Luises Liebling ist nachvollziehbar. Das Weingut lädt zu Verkostungen, zu Firmen- und Familienfesten, begleitet Hochzeiten, vermittelt das Flair des Schilcherlandes. Für drei Campingbusse wurden Abstellplätze geschaffen, die für bis zu 24 Stunden frei genutzt werden dürfen.

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2025 Riesling Ried Spitzer Kalkofen Federspiel
Weingut
Rixinger
Wachau

Dezente Marillenfrucht, rauchig-mineralische Aromatik; straff, bisschen metallisch, grüner Pfirsich, Stachelbeere, betont trocken, viel Säurebiss.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Rixinger
Wachau

Friedrich Rixinger
3620 Spitz
Gut am Steg 8

Tel. +43 676 9656855
weingut@rixinger.at
www.rixinger.at

„Das Weinjahr 2025 ist ein perfekter Jahrgang, der den Nerv der Zeit trifft, weil die Weine nicht so alkoholisch geworden sind“, sagt der Spitzer Graben Winzer Fritz Rixinger. Alle Federspiele liegen so bei zwölf Volumenprozent Alkohol und präsentieren sich mit einer appetitlichen Säure. Und noch eine Freude hat ihm der Jahrgang beschert. Seit vielen Jahren hat Rixinger wieder eine Steinfeder vom Grünen Veltliner geschafft, aus der Ried Baumgartenthal, die gleich ums Eck von seinem Weingut in Gut am Steg ist. Generell sind Rixingers Veltliner und Rieslinge entweder lupenreine Lagenweine oder ein Ortswein aus dem Spitzer Graben. Vier Hektar Weingärten bewirtschaftet Rixinger im Spitzer Graben – und ein Hektar hat der Winzer am Spitzer Singerriedel, wo er jedes Jahr vom Grünen Veltliner sowie vom Riesling einen bildhübschen Smaragdwein zieht. Die Smaragde bringt Rixinger immer mit September auf den Markt. Abseits der beiden Wachauer Star-Rebsorten duftet es im Weinbetrieb noch nach Gelben Muskateller, Gewürztraminer, Weißburgunder – und wenn das Jahr es zulässt, auch noch nach Neuburger, wie zuletzt 2024. Das kann man alles am Weingut (aus)probieren. Und vielleicht ergattert man auch eines der Rixinger Winzerzimmer zum Übernachten. Dann wird’s neben gut schmecken auch noch gemütlich …

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2025 Riesling Ried Kirchensteig
Weingut
Benedikt
Wagram

Feiner Pfirsich, Hagebuttentee, ruhige Nase, der Gaumen zeigt sich kompakt, Orangenverbene, Honigmelone, Stachelbeere, Curry, fest und strukturiert präsentiert sich der Riesling mit lebendiger Säure.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Benedikt
Wagram

Ing. Wolfgang Benedikt
3470 Kirchberg am Wagram
Mallon 26

Tel. +43 676 6362490
Fax. +43 2279 2475-15
office@benedikt.cc
www.benedikt.cc

Die Wurzeln des Weinguts Benedikt reichen bis ins Jahr 1778 zurück. Was einst als gemischte Landwirtschaft begann, hat sich über Generationen zu einem qualitätsorientierten Weinbaubetrieb entwickelt. Heute steht nachhaltiges Arbeiten im Mittelpunkt. Für die vitale Entwicklung der Weingärten ist Kristina Benedikt verantwortlich. Mit Klee, Kräutern und einer gezielten Begrünung fördert sie die Biodiversität und stärkt das natürliche Gleichgewicht in den Weingärten. Dieser achtsame Umgang mit der Natur ist ein zentraler Bestandteil der Philosophie des Hauses. Mit den Rieden Fuchsberg und Kirchensteig hat das Weingut zwei hervorragende Lagen für den Roten Veltliner hinzugewonnen. Noch werden die jungen Rebanlagen als Rieden-Cuvée vinifiziert, doch schon jetzt zeigen sie sich frisch, lebendig und voller Potenzial. Die Grünen Veltliner stammen unter anderem aus den Rieden Scheiben, Schafflerberg und Goldberg. Auf Löss- und Gesteinsböden gewachsen, werden die Weine zunächst im Stahltank vergoren und anschließend auf der Vollhefe in großen Fässern aus Eiche und Akazie ausgebaut. Die Rieden Schafflerberg und Goldberg reifen in 1.700-Liter-Fässern, während die Reserve-Weine teilweise zusätzlich im kleinen Holzfass veredelt werden. Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner Ried Goldberg Große Reserve. Der behutsame Holzeinsatz verleiht ihm Struktur und Tiefe, ohne die Herkunft zu überdecken. Überhaupt strahlen die Weine des Hauses eine bemerkenswerte innere Ruhe aus. Nichts drängt sich in den Vordergrund, alles wirkt harmonisch und präzise ausbalanciert. Die Weine sind angekommen – ebenso wie ihr Winzer. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich wie aus einem Guss. Manche Weine zeigen zu Beginn eine feine Reduktion, wirken jedoch stets ruhig, kompakt und hervorragend strukturiert. Die Frucht ist präzise dosiert, nie laut, immer elegant. Gute Länge und spürbare Tiefe ziehen sich durch das gesamte Sortiment. Meine persönlichen Highlights sind der Grüne Veltliner Ried Schafflerberg 2025 und der Rote Veltliner Wagram 2025. Beide bringen Rebsorte und Herkunft auf besonders authentische und eindrucksvolle Weise ins Glas.

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2025 Gelber Traminer
Weingut
Gilg
Weinviertel

Betörender Rosenduft, Orangenfrucht; kühle Frische, elegante Sortentypizität, Hauch Steinobst, Maracuja, Klementinen, auch rosa Grapefruits, helle Kräuterwürze, bisschen Hibiscusblüte, feste Säure, lebhaft charmant.

Weißwein
Traminer
€€
Schraubverschluss

Weingut
Gilg
Weinviertel

Gilg
2102 Hagenbrunn
Haupstraße 64

Tel. +43 2262 672781
weingut@gilg.at
www.gilg.at

Das Weingut Gilg in Hagenbrunn bewirtschaftet eine Rebfläche von 10 Hektar mit großer Sortenvielfalt. Der Jahrgang 2025 war für die Familie Gilg besonders erfreulich. Die kühle Witterung im Sommer sorgten für eine perfekte physiologische Reife mit idealem Zuckergehalt, dadurch präsentieren sich alle Weine mit ausgeprägt sortentypischer Frucht und Klarheit. Besonders die Raritäten Gelber Traminer und Roter Veltliner können wie jedes Jahr überzeugen. Die elegante Säure und der moderate Alkohol garantieren höchsten Trinkgenuss. Bei den Reserve-Weinen sind aktuell sowohl in Weiß als auch Rot die Top-Jahrgänge 2023 und 2024 verfügbar.

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2025 Grüner Veltliner Galgenberg
Bio-Weingut
Pollerhof
Weinviertel

Hohe Viskosität, feinwürziger Duft nach reifen Äpfeln und pikantem Pfefferl, Fruchtschmelz, saftige Säure, gelbfruchtig, ausgewogen, eleganter Ausdruck.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Bio-Weingut
Pollerhof
Weinviertel

Erwin Poller
3743 Röschitz
Winzerstraße 48

Tel. +43 676 6289612
weingut@pollerhof.at
www.pollerhof.at

„Als Winzer verstehe ich es als Ehre, den pfeffrigen Weinviertel DAC in meinem Sortiment führen zu können. Ich sehe es aber auch als Verpflichtung, dem Grünen Veltliner in all seinen Spielformen gerecht zu werden“, sagt Erwin Poller. In manchen Lagen rund um Röschitz spielt´s deutlich mehr als nur Grüner Veltliner. Löss- und Urgesteinsböden geben auch anderen Rebsorten die Möglichkeit, zu ansprechenden Weinen zu werden. Der Rote Veltliner wurde schon zu Zeiten der Römer kultiviert und bringt Weine mit absolutem Kultpotenzial hervor. Der Hof wurde liebevoll renoviert, die Weingärten umfassen heute 20 Hektar, im Keller stehen moderne Anlagen und der Betrieb wurde BIO-zertifiziert. Seine Projekte rund um den Wein – vom Hendl im Weingarten über den Lössboden auf den Flaschen bis zur legendären Frau Mayer zeigen seine Freude am Experimentieren. Diese Vielfalt an Ideen eröffnet ihm ständig neue Möglichkeiten und macht seine Arbeit lebendiger und besser. Der Keller ist seine Weinwerkstatt. Dort herrscht absolute Ruhe, dort soll das Luxusgut Wein optimal vorbereitet werden für die Genießer, um ihnen jenes Glücksgefühl zu vermitteln, das sie bei einem guten Glas Wein aus Erwin Pollers Hand so sehr schätzen. Ganz besonders freut sich Erwin Poller über gut gelungene Weine aus Grüner Veltliner, Muskateller, Traminer und Roter Veltliner. Als zugänglicher Familienmensch legt Erwin Poller großen Wert auf einen herzlichen Umgang mit seinen Mitarbeitern – und den beherrscht er bestens. Die familiäre Atmosphäre schafft ein Umfeld, in dem sich alle wohlfühlen und viele Jahre im Betrieb verankert bleiben. Auf sein liebevoll geschaffenes Gästerefugium „Romeo und Julia“ im Stil der 1950er Jahre ist er besonders stolz, seine Gäste dürfen sich auf etwas Besonderes freuen.

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2025 Wiener Gemischter Satz Nussberg
Weingut
Hajszan Neumann
Wien

(PB/RI/GV/NB/GT) Kühl, gelbe Früchte, Kräuterwürze, Zitrus, Grapefruit, Ananas, elegant, klare Strukturen, engmaschig, voller Pikanz und Finesse, perfekte Säure, salzig, tapeziert den Gaumen.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€
Naturkork

Weingut
Hajszan Neumann
Wien

Ing. Fritz Wieninger
1190 Wien
Grinzinger Straße 86

Es gibt Neuigkeiten in diesem Weingut. Eine neue Flaschenausstattung – ein neues einladendes Outfit. Ein Chenin Blanc: Reben aus der Loire/Saumur, gewachsen in Stammersdorfer Erde, ausgebaut im 600-Liter-Eichenfass, ebenfalls aus der Loire, 2018 gepflanzt. Das sind die Eckdaten dieses neuen Weines von Fritz Wieninger, dem Eigentümer von Hajszan Neumann. Ich habe mich spontan in diesen Wein verliebt. Der Name steht noch nicht zu 100 Prozent fest, weil vielleicht markenrechtlich geschützt. Da hat Schani Strauß möglicherweise etwas dagegen. „An der schönen blauen Donau“ im Glas und im CD-Player – was kann es Besseres geben? Die beiden Weine vom Grinzinger Steinberg – Grüner Veltliner und Riesling – zählen zum Spannendsten, was ich jemals getrunken habe. Grinzing vom Besten! Natural Wines – das ist hier die Spielwiese für Fritz Wieninger – da kann er experimentieren nach Lust und Laune. Diese Kreszenzen haben Stil und Gewicht. Vor allem der Natural Cabernet Franc hat es mir angetan. Dann noch der Hinweis auf den 2025 Wiener Gemischter Satz Ried Weisleiten – Eleganz in bestechender Form. Dass man in diesem Weingut der biodynamischen Bewirtschaftung der Weingärten frönt – genauso wie im Stammhaus in Stammersdorf – hat sich schon lange herumgesprochen. Diese besonderen Wiener Weine kann man beim Heurigen am Nussberg – betrieben von Fritz Wieninger – genießen.

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NV Pet Nat Lenschi
Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

(GM) Hefenoten, reife Birnen, Pfirsich, Blütenduft, bisschen Holler, straffe Struktur, leicht, Zitronenmelisse, feine Würze, schön trocken, zarte Frucht, weinig, balanciert, feingliedrig, perfekter Gerbstoff, geht in die Tiefe und Länge.

Schaumwein
Gelber Muskateller
€€€
Naturkork

Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Martin Reinfeld
7081 Schützen am Gebirge
Haupstraße 19

Martin Reinfeld, der mit dem Jahrgang 2025 seine 20. Ernte eingefahren hat, zählt zu den besten Winzern des Burgenlandes. Die heurige Serie bestätigte diesen Eindruck. Zwei feine Schmeckerte – Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc – sind sehr gut. Solch präsente Grüner Veltliner, zum einen aus 2025, zum andern 2024 Ried Seeberg – davon träumt so mancher Niederösterreicher. Ein beschwingter 2025 Weissburgunder Ried Reckenschink begeistert mit Frische. Die Rotweine spielen in einer eigenen Liga. Ein traumhafter 2024 Blaufränkisch. Darüber steht die prachtvolle Blaufränkisch Reserve Ried Ungerberg. Ein nobler Syrah Ried Seeberg umspielt den Gaumen. Vier 2024 – 4 Sorten – 4 Lagen – 4mal vinifiziert – Blaufränkisch vom Ungerberg – Cabernet und Merlot vom Steinweingarten – Syrah vom Seeberg. Ein großartiger Rotwein um wohlfeile 11,30 Euro. 2022 Blaufränkisch Divine aus der Ried Satz aus bis zu 35 Jahre alten Reben: Er schmeckt so wie er heißt. Der Steinberg aus Cabernet und Merlot – französische Reben und immer Leithaberg. Lenschi – ein Pet Nat vom Muskateller – begeistert in seiner leichten und doch ernsthaften Art.

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2024 Chardonnay Reserve Ried Bodigraben
Weingut
Juliana Wieder
Mittelburgenland

Zarte Würze, nussig, Quitten, Lageräpfel, Limettenblätter; schließt aromatisch an, Schmelz, druckvoll, orientalische Gewürze unterlegt, trotz merklicher Substanz nicht opulent, sanfte Säure. Gewinnt mit Luft merklich an Präzision.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Juliana Wieder
Mittelburgenland

Juliana Wieder
7311 Neckenmarkt
Lange Zeile 76

Juliana Wieder hat das Weingut mit großer Konsequenz, Weitsicht und harter Arbeit aufgebaut. Aus einer gemischten Landwirtschaft wurde 1986, dem Todesjahr ihres Mannes, ein reiner Weinbaubetrieb mit bescheidenen vier Hektar Anbaufläche; heute sind es zehnmal so viel. Ihre Kinder Georg und Burgi waren bereits in jungen Jahren voll im Betrieb engagiert. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Georg ist nach eigener Definition passionierter Winzer. Mit den Böden seiner Rieden beschäftigt er sich intensiv. Wer ihn kennt, weiß: Dieser Mann hat erdige Hände. Seine Schwester Burgi ist am liebsten draußen in den Weingärten oder im Weinkeller. Die Familie verfügt über Anteile an renommierten Rieden. Die schweren, tiefgründigen Lehmböden speichern Wasser und sind ideal für Blaufränkisch, Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot. Es gibt auch Parzellen mit Orthogneis, Glimmerschiefer und Muschelkalk. Diese Untergründe prägen den Blaufränkisch, sie sorgen für eine filigrane Struktur und mineralisch-salzige Noten. Großen Wert legt man hier auf betagte Reben, die zum Teil bis zu 80 Jahre alt sind. Georg Wieder lässt seinen Weinen viel Zeit, bis er sie in den Verkauf bringt. Die heuer vorgestellten Weine sind wertig und ehrlich, Blendwerk ist ihnen fremd. Der Winzer hat erneut bewiesen, dass er den Charakter der einzelnen Lagen in die Flasche bringen kann.

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2024 Sauvignon Blanc Eichberg
Weingut
Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Hauchzart nach Fenchelsaat und Anis, leise Bodentöne, subtile Frucht, wertige Anmutung; auch auf dem Gaumen so, für diese Liga unerwartet feingliedrig, zugänglich, passende Länge.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Harald und Birgit Lieleg
8463 Leutschach
Eichberg-Trautenburg 39

1999 hat Harald Lieleg – er war gerade einmal zarte 19 Jahre alt – das Traditionsweingut am Eichberg bei Leutschach von seinen Eltern übernommen. Seit 1728 ist es im Besitz der Familie, gegründet wurde es 1495. Angeschlossen sind moderne Gästezimmer samt Naturpool und ein gemütlicher Buschenschank. Das Weingut ist nachhaltig zertifiziert, und das wird gelebt. So wird ein Teil des Stromes photovoltaisch erzeugt, und Regenwasser wird im alten Stall zur Bewässerung der Außenanlagen beim Haus gesammelt. Der Schwerpunkt liegt bei den DAC-Weinen. Es werden auch pilzwiderstandsfähige Rebsorten angebaut. Abgerundet wird das Angebot durch Amphorenweine, süße Prädikate, Rotwein, Edelbrände und naturbelassene Säfte. Das Weingut verfügt über Kessellagen und extreme Steilhänge, der Untergrund besteht aus dem kalkarmen, kargen Eichberger Konglomerat. Der kühle Wind von der Koralm fördert die Aromatik. Die Ried Steinkogl wurde bereits im Josephinischen Kataster von 1788/89 als dem Hof zugehörig erwähnt – nebst zwei weiteren Gehöften. Die heuer verkostete Serie ist glockenklar, sorten- und herkunftstypisch und wohltuend unplakativ. Die beiden Ortsweine sind für diese Kategorie überraschend fein. Auch die beiden Riedenweine sind feingliedrig, der Sauvignon Ried Steinkogl zeigt sehr deutlich steinige Bodentöne.

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2025 Schilcher Eibiswald Alter Weingarten der Sir
Schilcherei®
Jöbstl
Weststeiermark

Feingliedrig, angenehm dezente Sortenaromatik, rote Johannisbeeren, Preiselbeeren, Zwetschken angedeutet; aromatisches Dacapo, Säurenetz, fein strukturiert, trinkanimierend bei guter Länge.

Roséwein
Blauer Wildbacher
€€
Schraubverschluss

Schilcherei®
Jöbstl
Weststeiermark

Hannes und Luise Jöbstl
8551 Wernersdorf bei Wies
Am Schilcherberg 1

Tel. +43 3466 43210
info@joebstl.eu
www.joebstl.eu/shop

Seit dem 17. Jahrhundert widmet sich die Familie Jöbstl der Landwirtschaft an den Ausläufern der Koralpe. Der Großvater hat konsequent auf Obstbau umgestellt, und so ist es noch heute. Die Familie fühlt sich eng mit ihrem Lebensraum verbunden. „Als Winzer bin ich Begleiter der Traube – von der Blüte bis zum Wein“, so Hannes Jöbstl im O-Ton. Die Bewirtschaftung richtet sich nach den Regeln des Integrierten Pflanzenschutzes. Das bedeutet Förderung von Nützlingen, Einsatz von Pheromonen zur Bekämpfung von Schädlingen und weitestgehender Verzicht auf Mineraldünger. Rund 95 Prozent der Produkte sind vegan. Angebaut werden die meisten gängigen Rebsorten der Weststeiermark. Die große Liebe gilt dem Blauen Wildbacher. Nicht von ungefähr nennen Hannes und seine Frau Luise ihren Betrieb „Schilcherei“. Sie keltern buchstäblich alles, was sich aus der Blauen Wildbacherrebe keltern lässt, vom Weißgepressten über Sekt und Frizzante bis zu Rotwein und Süßweinen. Neu auf den Rückenetiketten sind Zusatzbezeichnungen als Orientierungshilfe. Die gesamte Serie präsentiert sich ausgesprochen lebendig und fruchtbetont, die Rebsorten sind blind zu erkennen, selbst im Gleichgepressten kommt der Blaue Wildbacher durch. Primus unter den Schilchern ist heuer jener aus der Ried Krass, die Zusatzbezeichnung Luises Liebling ist nachvollziehbar. Das Weingut lädt zu Verkostungen, zu Firmen- und Familienfesten, begleitet Hochzeiten, vermittelt das Flair des Schilcherlandes. Für drei Campingbusse wurden Abstellplätze geschaffen, die für bis zu 24 Stunden frei genutzt werden dürfen.

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2025 Riesling Ried Hollenburger Kreuzberg
Weingut
Harm
Kremstal

Angenehm direkte, sortentypische Art, jede Menge Marille, Zitrusschale, hell-röstiger Grundton, am Gaumen anfangs sanft und fruchtbetont, mit der Zeit immer pikanter und dank der Säurestütze frisch und animierend, gelungen.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Harm
Kremstal

David und Katharina Harm
3508 Krustetten
Am Brunnen 14

Familie Harm betreibt seit gut 30 Jahren biologisch zertifizierten Weinbau und ist in der Region somit einer der Vorreiter für nachhaltige Landwirtschaft, die sich nicht nur auf Vitikultur beschränkt. Auch im Bio-Marillenanbau hat sich der Betrieb einen Namen gemacht. Beim Wein setzt man auf die Kaliber Grüner Veltliner und Riesling, die neben Gutswein und Gebietsweinen – firmierend unter Kalk und Löss – bis hin zu Riedenweinen gekeltert werden. Daneben gibt es auch Sauvignon Blanc und Komplementäre wie die feine Piwi-Sorte Muscaris im Sortiment. Die Reserven unter den Lagenweinen kommen erfreulicherweise erst nach gebührender Lagerung in den Verkauf, weshalb in diesem Fall 2023 der aktuell erhältliche Jahrgang im Verkauf ist. Viele Chargen werden auch in kleinen Mengen zunächst separat ausgebaut, der Topwein des Betriebs hat durch diese aufmerksame önologische Haltung den Weg erstmals in die Flasche gefunden – dazu später mehr. Von den verkosteten Veltlinern hat uns neben dem typisch löss-würzigen Ried Silberbichl der 2023 Ried Schiefer besonders gut gefallen. Achtung: Die Riedbezeichnung meint nicht Schiefer als Boden, sondern bezieht sich auf die namensgebende historische Weinberg-Erhebung namens Schiffberg, die als Orientierungshilfe entlang der Donau diente. Riesling ist eine Kernkompetenz des Weinguts und wird auch in Neuauspflanzungen weiter forciert, bereits der unkompliziert fruchtbetonte Hollenburg Kreuzberg zeigt mit gewisser Finesse auf. „Eine unterschätze Riede mit markantem, rosaroten Konglomerat, ein vergleichsweise exotisches Terroir“ in unserer Region, so Winzer David Harm. Apropos exotisch: Der 2023 Riesling Steiner Kögl hat jede Menge südlich geprägte Frucht und empfiehlt sich als pfiffiger Spätlesecharakter, aber ohne die traditionelle Schwermütigkeit dieser Stilistik, sondern mit viel Trinkfluss. Kommen wir zum Highlight des Hauses, dem 2023 Riesling Am Stein aus der Herkunft Wachau, einer historischen Riede, die nur per Handarbeit zu bewirtschaften ist (und mit der sonst nur der Nikolaihof von sich Reden macht): viele Facetten anzeigend mit Pikanz, Subtilität und Finesse bei feiner Säurepräsenz und toller Länge, im nicht ganz unkomplizierten Jahrgang 2023 einen Klasse für sich.

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2025 Gelber Muskateller
Weingut
Artner
Carnuntum

Plakativ, einladend; Apfel, Holunder, viel Trinkfreude, strahlend.

Weißwein
Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Artner
Carnuntum

Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

Peter Artner besticht durch seine ruhige, ziel-orientierte Art und führt das große Weingut mit Witz und einer gewissen Gelassenheit. Seit 2018 ist das Weingut Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Die Zweigeltreben stehen in der Ried Steinäcker auf kalkarmen bis kalkfreien, kiesigen Schotterböden eines alten Donaulaufes. Die Riede Kirchweingarten ist von schluffig-tonigen Ablagerungen des Pannoniums sowie teilweise von Lössschichten bedeckt. Die Böden sind tiefgründig und sehr kalkhaltig. Die Blaufränkisch-Weine dieser Lage sind von Kernigkeit, frischer Säure und straffer Struktur geprägt. In der Ried Aubühl schließlich stehen Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot auf vorwiegend sandigen, teils auch schluffig-tonigen Sedimenten des Miozän. Die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Die Weine behalten trotz der hitzigen Böden und des warmen pannonischen Klimaeinflusses ihre Frische und Würze.

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2025 Riesling Ried Aichleiten
Weingut
Gilg
Weinviertel

Nobel verhaltener Steinobstduft; kompakt, noch verschlossen, tiefe Eleganz, ziseliertes Steinobst, feinstrahlige Säure, Litschi und Orangen, Hauch Marille, weißer Pfirsich, Terroirfeeling vom Feinsten.

Weißwein
Riesling
€€

Weingut
Gilg
Weinviertel

Gilg
2102 Hagenbrunn
Haupstraße 64

Tel. +43 2262 672781
weingut@gilg.at
www.gilg.at

Das Weingut Gilg in Hagenbrunn bewirtschaftet eine Rebfläche von 10 Hektar mit großer Sortenvielfalt. Der Jahrgang 2025 war für die Familie Gilg besonders erfreulich. Die kühle Witterung im Sommer sorgten für eine perfekte physiologische Reife mit idealem Zuckergehalt, dadurch präsentieren sich alle Weine mit ausgeprägt sortentypischer Frucht und Klarheit. Besonders die Raritäten Gelber Traminer und Roter Veltliner können wie jedes Jahr überzeugen. Die elegante Säure und der moderate Alkohol garantieren höchsten Trinkgenuss. Bei den Reserve-Weinen sind aktuell sowohl in Weiß als auch Rot die Top-Jahrgänge 2023 und 2024 verfügbar.

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2022 Trockenbeerenauslese
Weingut
Familie Auer
Thermenregion

(RI/PB) Betörende Tropenfrucht; glasklar, toller Aromafächer, fleischiges Steinobst, strahlende Fruchtsäure, Ananas, Litschi, Marille, seidiger Fruchtschmelz, lange anhaftend.

Süßwein
Cuvée Weiß
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Familie Auer
Thermenregion

Leopold Auer
2523 Tattendorf
Pottendorfer Straße 14

Tief verwurzelt in zwei unterschiedlichen Terroirs und konsequent biologisch bewirtschaftet, folgt das Weingut Familie Auer einer klaren Philosophie: „Von, für & mit der Natur.“ Im Mittelpunkt steht ein respektvoller Umgang mit Boden, Rebe und Natur. Ziel ist, gesunde, lebendige und fruchtbare Böden zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben. Mit Lukas und Matthias bringt sich bereits die nächste Generation engagiert in die Weiterentwicklung des Weinguts ein. Gemeinsam mit ihrem Vater Leopold widmen sie sich voller Leidenschaft und klarem Fokus der Erzeugung charaktervoller Orts- und Riedenweine. Besonders bei Pinot Noir, St. Laurent sowie den weißen Burgundersorten werden deren Terroir und Individualität in präziser und eleganter Weise zum Ausdruck gebracht.

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2025 Wiener Gemischter Satz Ried Weisleiten
Weingut
Hajszan Neumann
Wien

Distinguierte Fülle, Mandelnoten, Nelken, Zitrus, Wiesenkräuter, Gewürze, Stein- und Kernobst, saftige Pikanz, kühl, feingliedrig, sehr elegant, herrlich. WIEN

Weißwein
Gemischter Satz
€€€€
Naturkork

Weingut
Hajszan Neumann
Wien

Ing. Fritz Wieninger
1190 Wien
Grinzinger Straße 86

Es gibt Neuigkeiten in diesem Weingut. Eine neue Flaschenausstattung – ein neues einladendes Outfit. Ein Chenin Blanc: Reben aus der Loire/Saumur, gewachsen in Stammersdorfer Erde, ausgebaut im 600-Liter-Eichenfass, ebenfalls aus der Loire, 2018 gepflanzt. Das sind die Eckdaten dieses neuen Weines von Fritz Wieninger, dem Eigentümer von Hajszan Neumann. Ich habe mich spontan in diesen Wein verliebt. Der Name steht noch nicht zu 100 Prozent fest, weil vielleicht markenrechtlich geschützt. Da hat Schani Strauß möglicherweise etwas dagegen. „An der schönen blauen Donau“ im Glas und im CD-Player – was kann es Besseres geben? Die beiden Weine vom Grinzinger Steinberg – Grüner Veltliner und Riesling – zählen zum Spannendsten, was ich jemals getrunken habe. Grinzing vom Besten! Natural Wines – das ist hier die Spielwiese für Fritz Wieninger – da kann er experimentieren nach Lust und Laune. Diese Kreszenzen haben Stil und Gewicht. Vor allem der Natural Cabernet Franc hat es mir angetan. Dann noch der Hinweis auf den 2025 Wiener Gemischter Satz Ried Weisleiten – Eleganz in bestechender Form. Dass man in diesem Weingut der biodynamischen Bewirtschaftung der Weingärten frönt – genauso wie im Stammhaus in Stammersdorf – hat sich schon lange herumgesprochen. Diese besonderen Wiener Weine kann man beim Heurigen am Nussberg – betrieben von Fritz Wieninger – genießen.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -