Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2022 Shiraz 100Days
Weingut
Keringer
Neusiedlersee

Lebkuchen, schwarze Oliven, schwarze Beeren, Himbeeren, straffes Tannin, rauchig-röstig, voller Würze, strukturiert, gute Länge. Es gilt noch einiges Holz zu verarbeiten.

Rotwein
Syrah (Shiraz)
€€€
Naturkork

Weingut
Keringer
Neusiedlersee

Ing. Robert Keringer
7123 Mönchhof
Wiener Straße 22

Tel. +43 2173 80380
Fax. -40
weingut@keringer.at
www.keringer.at

Nach Verkostung der Keringer-Weine bin ich zufrieden und entspannt. Sie haben mich glücklich gemacht, manche sogar begeistert. Dieses Weingut wurde völlig zu Recht mit Preisen und Prämierungen überhäuft. Außerdem – und das freut mich als Fußballfan – ist dieses Weingut eine Kooperation mit dem SCR Altach und dem ÖFB (Österreichischer Fußballbund) eingegangen. Neu in diesem Haus ein sehr guter on ice – chilled red wine.

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Pink Pearls
Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

(90 % SL / BF) Glockenklar, satte Kirschfrucht, Hauch Fruchtgelee, Rhabarberkompott; betont fruchtig, frisch, trinkanimierend, feine Perlage, Frucht klingt nach.

Schaumwein
Cuvée Rot
€€
Schraubverschluss

Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

Ing. Mag. Markus Kirnbauer
7301 Deutschkreuz
Rotweinweg 1

Tel. +43 2613 89722
kirnbauer@phantom.at
www.phantom.at

Das bio-zertifizierte Weingut der Familie Kirnbauer thront weithin sichtbar auf einem Hügel über Deutschkreutz. Große Bekanntheit erlangt hat Walter Kirnbauer mit der Cuvée Phantom. Seit einigen Jahren leitet sein Sohn Markus den weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Betrieb. „Die erste Renovierungswelle ist abgeschlossen, den Verkaufs- und Verkostungsraum haben wir umgestaltet“, erklärt er. Nach wie vor ein Renner ist der reinsortige Cabernet Franc. Sehr gefragt ist auch der Bordeaux-Blend Forever, der erfahrungsgemäß ein paar Jahre Flaschenlagerung braucht, sich heuer aber so trinkanimierend wie nie zuvor in diesem Alter zeigt. Merlot wird nur mehr in besonderen Jahren sortenrein verkauft. In der zweiten Auflage gibt es den gespriteten Blaufränkisch Fortified BF mit Portwein-Charakter. Neu ist der ungewöhnliche Houdini Zweigelt unchained Reserve als Ersatz für den Girmer Reserve. Beim Ausbau seiner Rotweine setzt der Betrieb auf kleine Eichenfässer. Die Stilistik wurde behutsam weiterentwickelt, die Weine haben einen kühlen Touch, sind trinkanimierend ohne Schwere, keiner ist ermüdend. Im Obergeschoss des Betriebsgebäudes gibt es großzügige Räume und eine Terrasse, die sich etwa für Hochzeiten empfehlen.

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2023 Traminer Ried Mosergut
Weingut
Felberjörgl
Südsteiermark

Unverkennbar, kompakt, rote Rosen, Kokos, Rosenholz, exotischer Touch; schließt so an, sanfte Säure, Substanz, Prise Gerbstoffe, Schmelz, lang.

Weißwein
Traminer
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Felberjörgl
Südsteiermark

Hans-Peter Temmel
8442 Kitzeck
Höch 47

Das Weingut Felberjörgl ist ein reiner Familienbetrieb. Gegründet wurde es bereits im 14. Jahrhundert von Bayern namens Felber, die in Diensten des Salzburger Erzbistums standen. Heute zeichnet Hans Peter Temmel als Kellermeister für den Wein verantwortlich. Großen Wert legt er auf schmeckbare Herkunft und naturnahe Bewirtschaftung. In den Weingärten ist Schiefer vorherrschend. Ausgeprägte Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht kommen der Aromatik und der Frische zugute. Die Rieden Kreuzegg und Zwickl liegen direkt beim Hof auf 550 Meter Seehöhe, Kreuzegg ist tiefgründig mit viel Humus, die Weine von hier muten warm an. Zu den höchsten Lagen des Sausals zählt die bis knapp 630 Meter reichende Ried Höchleit’n mit kargem Schieferboden. „Es ist uns sehr wichtig, die Trauben länger am Rebstock belassen zu können, um die physiologische Reife richtig auszunutzen“, umreißt Hans Peter Temmel die Vorteile dieser Seehöhe. Die Ried Schrotter ist sehr steil und teilweise terrassiert. Karger Boden kennzeichnet auch die Ried Mosergut, wo hauptsächlich Traminer und Gelber Muskateller stehen. Abgerundet wird das Portfolio durch edelsüße Prädikate, Rotweine, Frizzante, Spezialitäten, Fruchtsäfte und Edelbrände. Am Weingut angeschlossen ist ein stilvoller Buschenschank im sehenswerten Biedermeierhaus.

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Luminis extra brut
Weingut
spitzyPeitler
Südsteiermark

Feingliedrig, hauchzarte Frucht gibt den Ton an, Äpfel, helles Steinobst, subtile Würze angedeutet; präsentiert sich auf dem Gaumen stoffiger, samtige Perlage, Schmelz, feine Hefetöne, ausgewogen, zugänglich, im Nachhall helles Steinobst und Zitrus.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€€
Naturkork

Weingut
spitzyPeitler
Südsteiermark

Jeremias Peitler
8463 Leutschach an der Weinstraße Schlossberg
127

Das Weingut der Familie Peitler liegt etwas abgeschieden und idyllisch auf einem Hügel bei Leutschach, umgeben von Weingärten und Wald. Vater Johannes, Klosterneuburg-Absolvent und danach Kellermeister im Weingut Tscheppe, und sein Sohn Jeremias arbeiten Hand in Hand. Der Junior besuchte die Fachschule in Silberberg und vinifizierte 2020 seine ersten Weine, die Trauben und Fässer spendierte der Senior. Nun zeichnet Jeremias selbst verantwortlich für den Ausbau der Weine im Keller. „Frisch, lebendig und fruchtig – so schreiben wir unseren Weinstil fest“, umreißt die qualitätsbewusste Familie ihre Marschrichtung kurz und bündig. Johannes Peitler ist ein Tüftler, der im Interesse der Nachhaltigkeit schon früh „solare Kühlung“ eingeführt hat. Neu ist der Sekt Luminis, ein Projekt von Jeremias und drei seiner ehemaligen Schulkollegen in Silberberg. Es ist die leichte Variante eines nach der traditionellen Methode vinifizierten Schaumweines aus fruchtigen Sorten der Steiermark. Ein gereiftes Produkt aus Burgunderweinen folgt nächstes Jahr. Alle Reben stehen auf Opok, dem Kalkmergelboden mit sandigen Einschlüssen. Sie geben vergleichsweise kühle Weine. Die Riede Schmiernberg, in ihrem Zentrum eine südlich ausgerichtete und steile Kessellage, ist mit Sauvignon Blanc, Muskateller und Grauburgunder bestockt. Letzterer wurde schon 1967 gepflanzt, seine knorrigen Stämme bringen nur mehr minimalen Ertrag. Die heuer vorgestellten Gebietsweine sind duftig, sortentypisch und unverkennbar südsteirisch. Der Grauburgunder aus der Ried Schmiernberg zeigt eine völlig eigenständige Stilistik, eine für diese Varietät ungewohnte Finesse und Feinheit. Fein und fast filigran im Bukett präsentiert sich der Sekt Luminis.

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2025 Grüner Veltliner Federspiel Ried Kreuzberg
Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Sanft, leise Bodentöne, zarte Apfelfrucht, Hauch Limetten; schließt aromatisch an, feines Säurenetz, mittlere Länge, lässt im Abgang an sandigen Boden denken.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107

Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.

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2025 Riesling Ried Kalkofen Spitz Federspiel

Anton Nothnagl
Wachau

Milde Marillenfrucht und Würze, mineralische Anklänge, kühle Aromatik: am Gaumen Pfirsich, Maracuja, straff, puristisches Federspiel, betonter Gerbstoff.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss


Anton Nothnagl
Wachau

Anton Nothnagl
3620 Spitz
Radlbach 7

Man kann es nicht oft genug sagen: Das Weingut Nothnagl aus Spitz an der Donau ist ein Hit. Es ist eine gesuchte und gut besuchte Weinadresse, wenn es um eine verlässlich hohe Weinqualität geht, und das zu attraktiven Preisen. Das haben Anton Nothnagl und sein Sohn Christian nachhaltig geschaffen. Ihre größte Kraftquelle ist der Grüne Veltliner, der bei den Nothnagls rund 60 Prozent ausmacht und sich über fünf Lagenweine definiert – drei Federspiele, wo man das unterschiedliche Terroir bestens schmeckt: der mineralische Steinporz mit seinem Paragneis-Urgestein; die kühl-aromatische Lage Burgberg mit rotem Schotter und die Axpoint mit dem Lössboden, der den wärmsten und fülligsten Veltliner-Charakter verströmt. Vom Burgberg keltert Nothnagl auch einen Smaragdwein. Der zweite Smaragd ist aus der Ried Setzberg: ein Klassiker und immer ein Top-Pick im Nothnagl-Portfolio. Vom Riesling gibt es drei Varianten: ein markantes Spitzer-Graben-Federspiel aus der Ried Kalkofen sowie einen mittelleichten Lagenwein vom Steinporz, der nicht als Federspiel bezeichnet werden darf, da der Wein mit einem charmanten Zuckerspitzerl ausgestattet ist, was ihm jedoch gut ansteht und den Wein ein bisschen „deutsch-rieslinghaft“ anmuten lässt. Die Riesling-Spitze der Nothnagls bildet der feingliedrige Setzberg-Smaragd. Einen Hauch süßer Charme steckt auch im Chardonnay Selection. Und wer das Duftspiel von Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc mag, wird bei den Nothnagls mit zwei wunderbaren Schmeichlern fündig.

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2025 Weißburgunder Der Wein vom Stein
Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Viel Feuerstein und mineralische Würze, kräuterwürzige Note, mehr gewürzig als fruchtig; am Gaumen enorm saftig und konzentriert, viel Extrakt, reife Mango, rotbeerig, samtig nach hinten gleitend, bisschen fruchtsüß, mineralisch-kalkiges Finish, gute Länge.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer aus Inzersdorf ist ein Könner vom Kalk. Der Top-Winzer macht schnörkellose terroirgeprägte Weine ohne Kompromisse. Alle Weine werden im Stahltank ausgebaut, „denn Stahl ist präzise“, sagt Neumayer. Die Lese ist selektiv. Schon im Weingarten putzt der Winzer Botrytisbeeren raus, so sie da sind. Vergoren wird spontan. Neben dem Kalk des Taisentals ist der Stein das zentrale Element bei Ludwig Neumayer. Im Stein bündelt Neumayer das Beste vom Wein – beim Grünen Veltliner, beim Riesling und beim Weißburgunder. „Der Wein vom Stein ist ein klassischer Terroirwein und die Spitze der Rieden“, erzählt der Winzer und rät: „Den Wein von Stein muss man bisschen reifen lassen, am besten ein Jahr.“ Seit 40 Jahren besteht die Beziehung Ludwig Neumayer und ‚Der Wein vom Stein‘. Der erste Stein-Wein war 1986 der Weißburgunder. 1990 ist der erste Riesling vom Stein gekommen. Dann der Grüne Veltliner. Über dem Stein-Wein ist kein Platz. Er bildet Jahr für Jahr die Spitze des Neumayer-Portfolios – außer in Jahren mit überbordender Reife. Dann gibt es zwei Ausnahme-Weine: Den Grünen Veltliner IKON und den Riesling Steinkapelle. In solchen üppigen Jahren laufen aus speziellen Parzellen die reifsten Trauben in diese Weine. Den IKON als Wein gibt es schon länger, die Steinkapelle erst das zweite Mal – nach 2022 jetzt mit dem Jahrgang 2025. Etwa 70 Prozent seines Schaffens macht bei Neumayer der Grüne Veltliner aus. Acht verschiedene Facetten vom Veltliner kann man beim Inzersdorfer Winzer kosten – darunter mit Zwirch und Rothenbart zwei Erste-1ÖTW-Lagen. Vom Rothenbart gibt es auch einen Riesling-Lagenwein – und daneben noch vier weitere Riesling-Facetten, die alle auf Kalk und Stein gebaut sind – womit sich der Kreis zu Ludwig Neumayer schließt.

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2019 MATHÄI Sekt Austria Grosse Reserve Brut Nature
Weingut
Stift Klosterneuburg GmbH
Wagram

Zarte Blütenblätter, Weingartenpfirsich, Himbeere, Zitrone, jugendliche Perlage, feines Nougat, röstig, zupackender Gaumen mit leichten Autolysearomen, im Abgang blaue Beeren, komplex und anmutig, größere Gläser von Vorteil.

Schaumwein
Blauburger
€€€
Naturkork

Weingut
Stift Klosterneuburg GmbH
Wagram

Mag. Peter Frei, Maximilian Schlaffer, Robert Krammer
1190 Wien
Pfarrplatz 3

Das älteste Weingut Österreichs bewirtschaftet rund 108 Hektar Rebfläche in vier Weinbauorten, drei Gebieten: Klosterneuburg, Wien, Gumpoldskirchen und Tattendorf. Die Vielfalt an Böden und Mikroklimata ermöglicht es, jede Rebsorte auf ihrem idealen Terroir zu kultivieren. In Klosterneuburg wachsen auf süd- bis südostexponierten Löss- und Lehmböden vor allem Grüner Veltliner, Riesling und Sauvignon Blanc. Das Zusammenspiel von Sonne und dem kühlenden Einfluss des Wienerwalds sorgt für reife, aromatische Weine. Besonders hervorzuheben ist die hochwertige Sektlinie MATHÄI (Rosé, Reserve, Große Reserve). Die Wiener Weingärten am Leopolds- und Kahlenberg profitieren vom pannonischen Klima und der Donau. Hier gedeihen Weißburgunder, Chardonnay, Traminer, Gemischter Satz und Pinot Noir. In Gumpoldskirchen entstehen auf kalkreichen Böden der Thermenregion charaktervolle Weine aus den autochthonen Sorten Zierfandler und Rotgipfler. Die größte Rebfläche liegt in Tattendorf, wo das warme pannonische Klima und Schotterböden ideale Bedingungen für kraftvolle Rotweine bieten. Besonders St. Laurent, Blaufränkisch, Zweigelt und Pinot Noir zeigen hier großes Potenzial, ebenso Cabernet Sauvignon. Beim „StiftStifterl“ am Wiener Nussberg werden Spritzer, Weine im Achterl, hausgemachte Säfte sowie kalte Schmankerl und Süßspeisen serviert.

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2025 Königsast
Weinbau
Karl Wölflinger
Thermenregion

Ausgeprägt nach gelben Trauben und Vanillebrioche, am Gaumen Steinobst und Zesten, fleischiger Fruchtbogen, saftiges Mittelgewicht mit anregender Süße-Säure Pikanz im Finish.

Blauburger
€€€
Schraubverschluss

Weinbau
Karl Wölflinger
Thermenregion

Karl Wölflinger
2380 Perchtoldsdorf
Krautgasse 12

Seit 1887 in Familienbesitz machte sich der alteingesessene Betrieb bereits in den 1950er einen Namen als ausgezeichneter Heuriger, als jüngste Generation hat sich Karl Junior innerhalb weniger Jahre einen guten Ruf als Qualitäts-Tüftler und Burgunderspezialist erarbeitet. Die Bandbreite reicht von klassischen Aromasorten in leichtgewichtiger Ausprägung über Veltliner und Riesling bis zu Burgundersorten in Weiß und Rot, hier zeigt sich vor allem beim Weißburgunder eine präzise Handschrift, womit diese Sorte hier besonders wertig herauszustechen vermag. Beginnend bei den leichtgewichtigen Weinen überzeugt neben solidem Gemischten Satz und schlankem Sauvignon Blanc vor allem der herzhaft-fruchtbetonte Muskateller. Sehr gelungen ist auch der aktuelle Riesling vom Kalk, ein ausgewogener, trinkvergnüglicher Sortenvertreter. Mit der alten, aus Rumänien stammenden Sorte Königsast bespielt Karl Wölflinger auch Sortenraritäten der Region in klarer Ausprägung. Weißburgunder ist sein Steckenpferd, besonders der 2023 Ortswein unterstreicht in seiner sortentypischen wie feingliedrigen Machart die Burgunderkompetenz des Hauses. Das setzt sich bei den Lagenweinen so fort, neben dem mächtigen Grauburgunder Virtuos ist es einmal mehr der Pinot Blanc in Form des individuellen Brunner Berg: Gewachsen auf Braunerde mit Muschelkalk und nach 18 Monaten auf der Feinhefe bürgt dessen Lagerpotenzial dafür, auch in einigen Jahren noch so richtig Spaß zu machen. Mit dem pikanten, vollreifen Ried Haspel hat man im Hause Wölflinger auch kraftvollen Pinot Noir im Portfolio. Es empfiehlt sich auf jeden Fall eine Kaufentscheidung vor Ort, am besten, wenn Wölflingers Heuriger „ausg‘steckt“ hat.

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Cesario brut
Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

(SB/CF) Elegante Würze, helle Hefenoten, Brioche, grünfruchtige Elemente blitzen durch; schließt nahtlos an, samtiger Mousseux, feingliedriger Winzersekt.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€
Naturkork

Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

Ing. Mag. Markus Kirnbauer
7301 Deutschkreuz
Rotweinweg 1

Tel. +43 2613 89722
kirnbauer@phantom.at
www.phantom.at

Das bio-zertifizierte Weingut der Familie Kirnbauer thront weithin sichtbar auf einem Hügel über Deutschkreutz. Große Bekanntheit erlangt hat Walter Kirnbauer mit der Cuvée Phantom. Seit einigen Jahren leitet sein Sohn Markus den weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Betrieb. „Die erste Renovierungswelle ist abgeschlossen, den Verkaufs- und Verkostungsraum haben wir umgestaltet“, erklärt er. Nach wie vor ein Renner ist der reinsortige Cabernet Franc. Sehr gefragt ist auch der Bordeaux-Blend Forever, der erfahrungsgemäß ein paar Jahre Flaschenlagerung braucht, sich heuer aber so trinkanimierend wie nie zuvor in diesem Alter zeigt. Merlot wird nur mehr in besonderen Jahren sortenrein verkauft. In der zweiten Auflage gibt es den gespriteten Blaufränkisch Fortified BF mit Portwein-Charakter. Neu ist der ungewöhnliche Houdini Zweigelt unchained Reserve als Ersatz für den Girmer Reserve. Beim Ausbau seiner Rotweine setzt der Betrieb auf kleine Eichenfässer. Die Stilistik wurde behutsam weiterentwickelt, die Weine haben einen kühlen Touch, sind trinkanimierend ohne Schwere, keiner ist ermüdend. Im Obergeschoss des Betriebsgebäudes gibt es großzügige Räume und eine Terrasse, die sich etwa für Hochzeiten empfehlen.

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2025 Grüner Veltliner Federspiel Ried Traunthal
Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Aromen von Äpfeln, Pfirsichen und Kräutern eng verwoben, tief im Glas süße Blüten; charmant, einladend, zartes Säurerückgrat, Bodentöne im mittellangen Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107

Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.

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2025 Riesling Ried Steinporz Spitz

Anton Nothnagl
Wachau

Relativ weiche, würzige Marillenfrucht; saftiger Fruchtcharme, eingelegte Marille, Dörrfrüchte, feiner Säurekick, sortentypisch, angelehnte deutsche Riesling-Stilistik.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss


Anton Nothnagl
Wachau

Anton Nothnagl
3620 Spitz
Radlbach 7

Man kann es nicht oft genug sagen: Das Weingut Nothnagl aus Spitz an der Donau ist ein Hit. Es ist eine gesuchte und gut besuchte Weinadresse, wenn es um eine verlässlich hohe Weinqualität geht, und das zu attraktiven Preisen. Das haben Anton Nothnagl und sein Sohn Christian nachhaltig geschaffen. Ihre größte Kraftquelle ist der Grüne Veltliner, der bei den Nothnagls rund 60 Prozent ausmacht und sich über fünf Lagenweine definiert – drei Federspiele, wo man das unterschiedliche Terroir bestens schmeckt: der mineralische Steinporz mit seinem Paragneis-Urgestein; die kühl-aromatische Lage Burgberg mit rotem Schotter und die Axpoint mit dem Lössboden, der den wärmsten und fülligsten Veltliner-Charakter verströmt. Vom Burgberg keltert Nothnagl auch einen Smaragdwein. Der zweite Smaragd ist aus der Ried Setzberg: ein Klassiker und immer ein Top-Pick im Nothnagl-Portfolio. Vom Riesling gibt es drei Varianten: ein markantes Spitzer-Graben-Federspiel aus der Ried Kalkofen sowie einen mittelleichten Lagenwein vom Steinporz, der nicht als Federspiel bezeichnet werden darf, da der Wein mit einem charmanten Zuckerspitzerl ausgestattet ist, was ihm jedoch gut ansteht und den Wein ein bisschen „deutsch-rieslinghaft“ anmuten lässt. Die Riesling-Spitze der Nothnagls bildet der feingliedrige Setzberg-Smaragd. Einen Hauch süßer Charme steckt auch im Chardonnay Selection. Und wer das Duftspiel von Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc mag, wird bei den Nothnagls mit zwei wunderbaren Schmeichlern fündig.

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OJ Extra Brut
Weingut
Buchegger
Kremstal

Schön voll und reif, mollig, tropischer Fruchtsalat, Ananas kandiert, Ringlotte, feine Reifenote; zierlich gebaut, dezenter Fruchtausdruck, Zitrus, zart cremig, hinten straff, trinkig.

Schaumwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weingut
Buchegger
Kremstal

Silke Mayr
3552 Droß
Herrngasse 48

Tel. +43 2719 30056
Fax. 78056
buchegger@vorspannhof.at
www.buchegger.at

Die vinophile Geschichte dieses angesehenen Weinguts begann im Jahr 1893 in der traditionsreichen Weinbaugemeinde Gedersdorf, als sich die Familie Buchegger dem Weinbau zuwandte. Unter Leopold Buchegger wurden bereits in der 1960er-Jahren die ersten Flaschen mit selbstgekeltertem Wein gefüllt, im Jahr 1994 übernahm dessen Sohn Walter Buchegger das Weingut und führte es in Folge in die niederösterreichische Elite. 2006 übersiedelte der Betrieb seine Produktion nach Droß in eine gemeinsame Verarbeitungsstätte mit dem Vorspannhof Mayr, wo seit damals die Weinwerdung der weiterhin aus Gedersdorf stammenden Ernte erfolgt. Seit Walter Bucheggers frühem Ableben 2018 wird der Betrieb von dessen Lebensgefährtin Silke Mayr und ihrem Top-Kellermeister Michael Nastl weitergeführt. Zum Weingut gehören rund 11 Hektar Weingärten in Gedersdorfer Spitzenrieden mit teils sandigen Lössböden bzw. Konglomerat-Verwitterungs-Böden. Hauptdarsteller in den gutseigenen Rebflächen sind die regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, daneben werden aber auch Spezialitäten wie Roter Veltliner, Chardonnay und Zweigelt kultiviert. Als Einstieg in die Veltliner-Welt fungiert der leichtfüßige HG, gefolgt von den im Stahl ausgebauten Veltlinern vom Geppling im Kamptal sowie dem Vertreter namens Pfarrweingarten, der sich auch 2025 als archetypischer Klassiker mit Stil darstellt. Eine Reifung im großen Holzfass und ein zusätzliches Jahr Lagerzeit wird den Reserven gegönnt: Seit dem ersten Ankosten im Vorjahr beachtlich zugelegt hat die Reserve Leopold aus 2024, die dem Top-Sortenvertreter in Gestalt des 1ÖTW-Ried Vordernberg von über 60-jährigen Reben heuer Konkurrenz macht. Bei dem Riesling ist der Einstiegswein als Kremstaler Dorflage aus Gedersdorf deklariert, den Mittelbau stellt der von Löss stammende Tiefenthal dar, der 2025 besonder gut gelungen ist. An der Spitze steht wiederum der 1ÖTW-Riedenwein aus der renommierten Ried Moosburgerin. Darüber hinaus gibt es Rosé sowie einen lebhaften Roten Veltliner und Chardonnay Reserve – beide aus 2024, dazu mit Extra Brut und Große Reserve Extra Brut 2019 auch zwei hochfeine Blanc de Blancs Sekte. ps

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2025 Gemischter Satz Stoa
Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Sehr aromatisch, viel Schoten, kräuterwürzig, grüner Spargel, spritziger Apfel; saftiges Aroma, würzige Williamsbirnen, Stachelbeere, Maracuja, Kiwi, mittellang, kann man gut und viel trinken.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer aus Inzersdorf ist ein Könner vom Kalk. Der Top-Winzer macht schnörkellose terroirgeprägte Weine ohne Kompromisse. Alle Weine werden im Stahltank ausgebaut, „denn Stahl ist präzise“, sagt Neumayer. Die Lese ist selektiv. Schon im Weingarten putzt der Winzer Botrytisbeeren raus, so sie da sind. Vergoren wird spontan. Neben dem Kalk des Taisentals ist der Stein das zentrale Element bei Ludwig Neumayer. Im Stein bündelt Neumayer das Beste vom Wein – beim Grünen Veltliner, beim Riesling und beim Weißburgunder. „Der Wein vom Stein ist ein klassischer Terroirwein und die Spitze der Rieden“, erzählt der Winzer und rät: „Den Wein von Stein muss man bisschen reifen lassen, am besten ein Jahr.“ Seit 40 Jahren besteht die Beziehung Ludwig Neumayer und ‚Der Wein vom Stein‘. Der erste Stein-Wein war 1986 der Weißburgunder. 1990 ist der erste Riesling vom Stein gekommen. Dann der Grüne Veltliner. Über dem Stein-Wein ist kein Platz. Er bildet Jahr für Jahr die Spitze des Neumayer-Portfolios – außer in Jahren mit überbordender Reife. Dann gibt es zwei Ausnahme-Weine: Den Grünen Veltliner IKON und den Riesling Steinkapelle. In solchen üppigen Jahren laufen aus speziellen Parzellen die reifsten Trauben in diese Weine. Den IKON als Wein gibt es schon länger, die Steinkapelle erst das zweite Mal – nach 2022 jetzt mit dem Jahrgang 2025. Etwa 70 Prozent seines Schaffens macht bei Neumayer der Grüne Veltliner aus. Acht verschiedene Facetten vom Veltliner kann man beim Inzersdorfer Winzer kosten – darunter mit Zwirch und Rothenbart zwei Erste-1ÖTW-Lagen. Vom Rothenbart gibt es auch einen Riesling-Lagenwein – und daneben noch vier weitere Riesling-Facetten, die alle auf Kalk und Stein gebaut sind – womit sich der Kreis zu Ludwig Neumayer schließt.

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2022 Sankt Laurent Ried Stiftsbreite Grosse Reserve
Weingut
Stift Klosterneuburg GmbH
Wagram

Einladender Beerenkorb im Auftakt, Heidelbeere, schwarze Kirsche, Nougat, dichter kompakter Gaumen, reifer stützender Gerbstoff, noch etwas strenger, ausdrucksstark in der Frucht, Kornelkirsche, Tabak, Nougat, dunkle Röstaromen vom Holzeinsatz, dichte Sortenvariante.

Rotwein
St. Laurent
€€
Schraubverschluss

Weingut
Stift Klosterneuburg GmbH
Wagram

Mag. Peter Frei, Maximilian Schlaffer, Robert Krammer
1190 Wien
Pfarrplatz 3

Das älteste Weingut Österreichs bewirtschaftet rund 108 Hektar Rebfläche in vier Weinbauorten, drei Gebieten: Klosterneuburg, Wien, Gumpoldskirchen und Tattendorf. Die Vielfalt an Böden und Mikroklimata ermöglicht es, jede Rebsorte auf ihrem idealen Terroir zu kultivieren. In Klosterneuburg wachsen auf süd- bis südostexponierten Löss- und Lehmböden vor allem Grüner Veltliner, Riesling und Sauvignon Blanc. Das Zusammenspiel von Sonne und dem kühlenden Einfluss des Wienerwalds sorgt für reife, aromatische Weine. Besonders hervorzuheben ist die hochwertige Sektlinie MATHÄI (Rosé, Reserve, Große Reserve). Die Wiener Weingärten am Leopolds- und Kahlenberg profitieren vom pannonischen Klima und der Donau. Hier gedeihen Weißburgunder, Chardonnay, Traminer, Gemischter Satz und Pinot Noir. In Gumpoldskirchen entstehen auf kalkreichen Böden der Thermenregion charaktervolle Weine aus den autochthonen Sorten Zierfandler und Rotgipfler. Die größte Rebfläche liegt in Tattendorf, wo das warme pannonische Klima und Schotterböden ideale Bedingungen für kraftvolle Rotweine bieten. Besonders St. Laurent, Blaufränkisch, Zweigelt und Pinot Noir zeigen hier großes Potenzial, ebenso Cabernet Sauvignon. Beim „StiftStifterl“ am Wiener Nussberg werden Spritzer, Weine im Achterl, hausgemachte Säfte sowie kalte Schmankerl und Süßspeisen serviert.

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2024 Grüner Veltliner Ried Sätzen
Weingut
Ecker
Weinviertel

Leuchtendes Goldgelb, intensive cremig-buttrige Nase, süßliche Extrakte, zarte Röstnoten, Pfefferwürze, reife Äpfel, feine Exotik, wunderbares Aroma mit Finesse und Eleganz, Vanille und große Harmonie im langen Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ecker
Weinviertel

Josef Ecker
3730 Grafenberg
11

Es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit Josef Ecker seine Weine zu verkosten und ihm genau zu zuhören, wie er über seine Berufung als Winzer und seine tägliche Arbeit spricht und große Freude empfindet, wenn sich wieder ein guter Jahrgang in den Flaschen zu allerbesten Qualitäten entwickelt. Da er größten Wert auf natürliche und schonende Verarbeitung seines gereiften Traubenmaterials legt, professionelle Kellerwirtschaft mit Fingerspitzengefühl einsetzt, gelingen Jahr für Jahr Weine von besonderer Qualität. Josef Ecker ist kein Träumer, er ist eng mit der idyllischen Landschaft seiner Heimat verbunden, deren Charakter in jeder seiner Flaschen zum Ausdruck kommt. „Wein und Stein“ – unter diesem Motto können Weinfreunde mit dem Winzer zu den „Kogelsteinen“ wandern und in deren Schatten den roten Premiumwein Kogelstein verkosten und genießen. Bemerkenswert ist der Kogelstein Rot 2023 Grande Reserve mit 30 Monaten Barrique-Ausbau und zwei Mal neuem Holzeinsatz. Das hat eine langlebige Rotweinbombe mit viel Potenzial ergeben, die noch viel Freude machen wird. In der Ried Kogeln wachsen Merlot und Cabernet Sauvignon für Rotwein, Riesling und Sauvignon Blanc für Weißwein. Zurück im Weingut im historischen Kellerstüberl aus dem Jahre 1519 verkosten wir auch die Grünen Veltliner und vielleicht noch einen gereiften Wein aus etwa 5.000 Flaschen Altwein zurück bis ins Jahr 1991.

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2025 Sauvignon Blanc Ried Mühlberg
Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Harmonische, vielschichtige Nase nach blühender Sommerwiese, leicht grasig, nasse Blätter und Stachelbeeren, am Gaumen gehaltvolle Würze, Kraft, Körper, schon sehr elegant, geschmeidig und lang im Abgang.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Leo Maurer
3743 Röschitz
Winzerstraße 19

Tel. +43 676 3583807
info@maurerwein.at
www.maurerwein.at

Der Weinort Röschitz liegt im westlichen Weinviertel, südlich von Retz, die Familie Maurer ist dort seit Generationen mit dem Weinviertel verwurzelt und kultiviert dort an den Lagen des Manhardsberges hervorragende Weine. Die Rieden dieser Gegend bieten eine ideale Kombination aus optimaler Sonneneinstrahlung und bestens geeigneten Urgesteinsböden. Die sorgfältige Verarbeitung garantiert Jahr für Jahr ausgezeichnete Weine. Leo Maurer setzt vor allem auf die Hauptsorte des Gebietes, den Grünen Veltliner. Mit Chardonnay, Weißburgunder, Riesling, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und mit Zweigelt vervollständigt er sein Sortiment. Im Weingarten wird großer Wert auf naturnahe, umweltschonende Pflege gelegt, um aus gesunden, reifen Traubenmaterial ausdruckstarke Weine zu keltern. Schonendste Pressung sowie eine gekühlte Gärung garantieren volle Sortentypizität. Die Rieden befinden sich in den besten Lagen auf Urgesteins- und Lössböden, die ganz besonders fruchtige und mineralische Weine heranreifen lassen. Hauptrebsorte ist der Grüne Veltliner der Rieden Reipersberg und Stoitzenberg, der Urkristall spiegelt die Mineralität des Urgesteins wider. Der gehaltvollste Veltliner steht in der Ried Himmelreich und trägt den Namen MLM (Manuel, Leo, Matthias). Die Ried Hiataberg mit seinem kalkhaltigen Boden ist die Grundlage für feinfruchtige Weinsorten wie feinfruchtige Burgundersorten. Auf der Südseite bietet der Stoitzenberg mit seinem Urgesteinsverwitterungsboden einen idealen Standort für die eleganten Rieslinge. Die Riede Mühlberg mit ihrem mittelschweren Boden ist geradezu prädestiniert für den Sauvignon Blanc. „Unsere Vielfalt der Rieden und Weine zeigt, dass das Weinviertel nicht nur eine wunderschöne Region in Österreich ist, sondern auch eine optimale Basis für die Vinifizierung hervorragender Weine bietet“, sagt Leo Maurer.

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2024 Grüner Veltliner Ried Himmelreich
Weingut
Liegenfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Dunkel getönt, Pfefferwürze, rauchig, Zitrusfrische, Kern- und Steinobst, zarte Exotik, Orangen, Mango, Ananas, fruchtige Finesse, komplex, charmant, feine Säure und Mineralien, elegant, feingliedrig, geht mit Luft auf. BURGENLAND

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut
Liegenfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Michael Liegenfeld
7082 Donnerskirchen
Johannesstraße 25

Michael Liegenfeld vermarktet die Weine des Familienweinguts und seine ureigenen unter dem Etikett Michael Liegenfeld. Unter dem Label Freundschaft laufen die Weine, die er gemeinsam mit seinem Freund Herbert Oschep erzeugt. Die 2025 Ortsweine des Hauses wie Grüner Veltliner – hervorragend, Weissburgunder – prachtvoll, Sauvignon Blanc – absolut typisch und Chardonnay – überaus süffig, sind feine Gewächse. Der Feind des Guten ist halt leider so, dass dann die Michael Liegenfeld Gewächse die größeren sind. Ob 2024 Grüner Veltliner Ried Goldberg oder 2024 Weissburgunder Ried Hopferberg – die zeigen ihre überragende Klasse. Unter diesem Label gibt es auch einen großartigen 2023 Blaufränkisch Ried RiefringThal. Dann die Freundschaft-Weine, die noch eines draufsetzen. Der 2024 Grüner Veltliner Freundschaft – Ried Goldberg ist genial. Dasselbe kann man vom 2023 Blaufränkisch Freundschaft-Ried Goldberg behaupten – ein außergewöhnlicher Rotwein von großer Klasse.

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2024 Fortified BF
Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

(BF, gespritet, 0,5 l) Wie Rubyport, Schwarzwälder Kirschtorte; auch auf dem Gaumen so, unverkennbare Port-Stilistik, einladend und freundlich, ausgewogen, lebendig.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€
Naturkork

Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

Ing. Mag. Markus Kirnbauer
7301 Deutschkreuz
Rotweinweg 1

Tel. +43 2613 89722
kirnbauer@phantom.at
www.phantom.at

Das bio-zertifizierte Weingut der Familie Kirnbauer thront weithin sichtbar auf einem Hügel über Deutschkreutz. Große Bekanntheit erlangt hat Walter Kirnbauer mit der Cuvée Phantom. Seit einigen Jahren leitet sein Sohn Markus den weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Betrieb. „Die erste Renovierungswelle ist abgeschlossen, den Verkaufs- und Verkostungsraum haben wir umgestaltet“, erklärt er. Nach wie vor ein Renner ist der reinsortige Cabernet Franc. Sehr gefragt ist auch der Bordeaux-Blend Forever, der erfahrungsgemäß ein paar Jahre Flaschenlagerung braucht, sich heuer aber so trinkanimierend wie nie zuvor in diesem Alter zeigt. Merlot wird nur mehr in besonderen Jahren sortenrein verkauft. In der zweiten Auflage gibt es den gespriteten Blaufränkisch Fortified BF mit Portwein-Charakter. Neu ist der ungewöhnliche Houdini Zweigelt unchained Reserve als Ersatz für den Girmer Reserve. Beim Ausbau seiner Rotweine setzt der Betrieb auf kleine Eichenfässer. Die Stilistik wurde behutsam weiterentwickelt, die Weine haben einen kühlen Touch, sind trinkanimierend ohne Schwere, keiner ist ermüdend. Im Obergeschoss des Betriebsgebäudes gibt es großzügige Räume und eine Terrasse, die sich etwa für Hochzeiten empfehlen.

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2025 Riesling Federspiel Ried Bruck
Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Glockenklar, helles Steinobst, kalkig, kühl; viel Frucht, für diese Lage ungewohnt zugängliche Säure, einige Substanz, im Finish auch Zitrus, bemerkenswerter Trinkfluss.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107

Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -