Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Chardonnay TBA
Weingut
Frank
Weinviertel

(0,375 Liter) Butterscotch, kandierte Orangenschalen, gebrannte Mandeln, Zitrus; wie ein Tokaji Essencia, dicht, stoffig, ausgewogen, GROSS! NIEDERÖSTERREICH – SEKT

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Frank
Weinviertel

Katrin Frank, Harald Frank
2171 Herrnbaumgarten
Kellergasse 5

Gemeinsam mit seiner Cousine Katrin ist Harald Frank Inhaber und Geschäftsführer des Weinguts wenige Kilometer nordöstlich von Poysdorf, seine Frau Daniela ist für Vermarktung und Verkauf der Weine zuständig, Tante Johanna schupft das Büro. Viele Weingüter in Österreich können sich auf eine lange Tradition berufen, aber nur in wenigen ist die Geschichte so gut erforscht und kurzweilig dargelegt. Auch wegen der Liechtensteiner und ihren Weingärten in Herrnbaumgarten gibt es alte Aufzeichnungen. Die Riede Druxenbergen und der Weinzehent darauf werden 1285 in einer Urkunde beschrieben. Auch wenn die Franks sicher schon vorher im Ort gelebt haben, erscheint 1724 dann das erste Herrnbaumgartner Grundbuch: Hier finden wir die erste Eintragung eines Weinkellers im Besitz des Vorfahren Thomas Frank. Seit 1821 ist der Weingarten im Johannesbergen durchgehend im Familienbesitz. Die Vorfahren stellten Dorfrichter und Bürgermeister, erlebten ihre Hochs und Tiefs. Auf all dem wird heute aufgebaut und konsequent weiterentwickelt. Die Böden in Herrnbaumgarten sind vielfältig und interessant. Im Verkostraum der Franks finden sich viele kleine Gläser mit den verschiedenen Bodenformationen, akribisch beschriftet und mit der Erklärung, wie sie sich auf die Weine auswirken – hochinformativ und wirklich perfekt aufbereitet. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen der tollen Weinauswahl lohnt sich ein Besuch in diesem Weingut.

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2023 Ried Rosengarten Sauvignon Blanc T.M.S.
Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Kündigt Kraft an, kreidig-kalkig, Fenchelsaat, Einlegegewürze, tief im Glas Cassis; aromatisches Dacapo, ausgewogen, zugängliche Säure, Substanz, zarter Schmelz, Bodentöne und feinkörnige Würze im langen Nachhall, erst am Anfang, Reserven.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Kodolitschweg 9

Nikolaus Kodolitsch hat den traditionsreichen Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau Christa 1992 von seinen Eltern übernommen. Sie waren von Anfang an bestrebt, beste Weine zu machen. Die Verpflichtung des damals noch sehr jungen Mario Weber hat sich als Glücksgriff erwiesen. Die Formkurve zeigt noch immer nach oben. Das Geheimnis seines Erfolges ist nachvollziehbar, wenn man seine Weine verkostet: „Im Keller tun wir fast nichts, wir greifen kaum ein, lassen die Weine einfach in Ruhe.“ Die Grundlage großer Gewächse sei der Weingarten; ein sanfter Rebschnitt gehöre zu den Schlüsselfaktoren. Trotz seiner großen Erfolge sieht er immer noch Luft nach oben. Das Weingut verfügt mit dem Rosengarten über eine von kalkhaltigem Lehm geprägte Monopol-Riede direkt vor dem Haus, während der Kogelberg im Sausal einen kargen Untergrund aus rotem und blauem Schiefer aufweist. Die Reben für den Sauvignon Blanc aus der sehr steilen Monopollage Schiefer-Terrassen stehen auf rotem Schiefer. Die aktuelle Serie präsentiert sich gelassen und ungekünstelt. Die Riedenweine spiegeln die Charakteristika der Lagen wider, hier ist Herkunft wörtlich zu nehmen. Der gefühlvolle Holzeinsatz wurde individuell angepasst.

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2023 Blaufränkisch Ried Goldberg
Weingut
Prieler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Rauchig, tiefgründiges Bukett, Tintenblei, kühle Ader, Veilchen, Holler, glockenklar, wunderbar samtig, reichhaltig; am Gaumen superdicht, köstlich saftige Mitte, viel Tiefgang, Tintenblei, kernig, gediegene Kraft, lang.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Prieler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Georg Prieler
7081 Schützen am Gebirge
Hauptstraße 181

Tel. +43 2684 2229
Fax. -4
weingut@prieler.at
www.prieler.at

Pionierweingut und Musterbetrieb, beruht der Erfolg der Winzerfamilie Prieler unter anderem auf den hier vermittelten glasklaren Botschaften– das gilt für Terroir, Herkunft und Sorte ebenso wie für die ureigene Prieler’sche Stilistik und die Charaktere sowie Kategorien der Einzelweine und dem sich dadurch ergebenden logischen Aufbau des hiesigen Sortiments. Beständigkeit und Topqualität sind hier prägende Attribute. Die für das Weingut ideale Ausrichtung wurde schon von Engelbert Prieler erkannt. Somit ging es nie darum, sich „neu zu erfinden“, sondern lediglich darum, das Qualitätspotenzial immer weiter auszureizen. Sich mit dem Erreichten nicht zufriedenzugeben, ist fraglos ein Kernpunkt des hiesigen Gedankenguts, denn „eh gut“ reiche einfach nicht, wie Georg Prieler lakonisch meint. Wesentliche Ingredienz des Erfolgs ist, dass man sich von Anfang an mit den Eigenschaften und Charakteristika der verschiedenen Terroirs intensiv beschäftigte und bei deren Vermählung mit bestimmten Rebsorten mit großem Einfühlungsvermögen und mit Umsicht vorging. Damit wurde ein Kerngedanke des heutigen Herkunftssystems hier schon früh umgesetzt. Im Schützner Weingut steht das dreiteilige System aus Gebiets-, Ort- und Lagenwein gänzlich umgesetzt, die Rieden und deren fixe Verbindung mit idealer Rebsorte stehen hier ganz klar im Rampenlicht. Doch auch der spezifische Ausdruck der einzelnen Sorten aus unterschiedlichen Böden wird hier mit einer Präzision dargestellt, die seinesgleichen sucht. Grundstock und Voraussetzung dafür ist das umfangreiche Inventar an Weingärten in etlichen der hervorragendsten Lagen in Schützen sowie den angrenzenden Gemeinden Oggau und Oslip. Im Weißweinbereich dominiert Pinot Blanc, und bei dieser Sorte zählt man fraglos zu den besten Erzeugern weltweit. Einstieg in die Weißburgunder-Welt bietet der hochwertige Ortswein Schützen am Gebirge, der nach wie vor den jahrzehntelang genutzten Riedennamen Seeberg trägt. Als Herkunftsweine gibt es einen Leithaberg Alte Reben ohne Riedenbezeichnung, der von Kalk- und Schieferlagen stammt sowie den Ried Haidsatz vom Schiefer und den Ried Steinweingarten vom Kalk. Letzterer ist erst relativ jung im Sortiment, beweist aber jetzt schon beeindruckende Komplexität und Tiefe. Seit jeher fix im weißen Portfolio verankert sind Chardonnay und Welschriesling. Seit etlichen Jahren ist auch ein messerscharfer Gemischter Satz von Kalkterrassen Teil des Sortiments. Im Rotweinbereich hat Blaufränkisch herausragende Bedeutung, dennoch sollte man die hohe Güte von den Prieler’schen St. Laurent und Merlot nicht unterschätzen. Bei Blaufränkisch trägt der stets zu den allerbesten klassischen Sortenvertretern des Landes zählende Ortswein Oggau die über Dekaden verwendete Bezeichnung Johanneshöhe. Die Herkunft Leithaberg wir auch hier von drei Vertretern abgedeckt: Der Pratschweingarten stammt ebenso wie der Lagenwein aus der berühmten Ried Marienthal aus Oggau, wo Kalkböden den Charakter der Weine stark beeinflussen. Die von Schieferboden geprägte Ried Goldberg, auf der der Ruhm der Prielerschen Blaufränkisch begründet wurde, liegt wiederum in Schützen am Gebirge. Als saftiges Trinkvergnügen zählt der charaktervolle Rosé alljährlich zu den besten des Landes. Wurden dem Wohl der Reben aber auch den Böden im Hause Prieler immer schon große Aufmerksamkeit geschenkt, so vollzog man vor vielen Jahren auch den Wandel zur biologischen Bewirtschaftungweise; seit der Ernte 2018 ist der Betrieb bio-zertifiziert. Im Weingarten wird sukzessive von Strecker auf Zapfenschnitt umgestellt. Können und großes Geschick beweist Georg Prieler auch im Keller bei der Vinifikation und ganz besonders bei der Maturation der Weine. Je nach Sorte und Kategorie kommen Edelstahltanks, Eichenholzfässer von vorwiegend groß ab 1.200 Liter Volumen bis teils klein – etwa beim Schützner Stein – sowie Amphoren (mehrheitlich 750 Liter) zur Anwendung. Die aktuellen Einstiegsweine stammen aus dem Jahrgang 2025, die weißen Premiumweine aus 2024 und die Roten aus dem geschmeidigen Jahrgang 2023 – unter den Blaufränkisch sticht der Goldberg heraus. Als toll gereifte Verführung gibt es eine Jahrgangscuvée vom Merlot Schützner Stein aus den Jahrgängen 2012, 2015 und 2016 – sie ist für die Gastronomie vorgesehen und dort sollte man zugreifen.ps

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2025 Grüner Veltliner Ried Zwerithaler Kammergut Smaragd
Weingut
Prager
Wachau

Tolle Würze, getrocknete Ananas, samtige Fülle, reichhaltig, rauchig, Tropenfrucht, fast rieslingartige Anklänge, grüner Pfeffer, klirrend frisch; beachtliche Dichte, bemerkenswerte Gaumenpräsenz, tolle Struktur, dicht und kraftvoll, supersaftig, griffig, hinten engmaschig und lang, wow.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Prager
Wachau

Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Bei diesem hervorragenden Weingut in Weißenkirchen quasi im Herzen der Wachau darf man, ja muss man geradezu, die perfekte Vermählung von Tradition und Moderne feiern. Über rund dreieinhalb Dekaden fungierte Toni Bodenstein – tatkräftig unterstützt von seiner Frau Ilse –als Vorreiter und Entdecker für Gebiet, Ort und Weingut ebenso wie als Fels in der Brandung, wenn es um die respektvolle Bewahrung des historischen Erbes ging. Sind die beiden immer noch höchst aktiv, so steht im Weingut Prager nun schon seit einigen Jahren die von Dynamik und Enthusiasmus erfüllte neue Generation in Gestalt von Robert und Sophie-Helen Bodenstein im Rampenlicht. Im Weingut Prager wird konsequent auf die klassischen Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling gesetzt, wobei Letzerem besondere Wertschätzung zuteilwird, was sich auch in einem 60-prozentigem Rebanteil ausdrückt. Die vielfach mit alten bis uralten Reben bepflanzten Weingärten befinden sich in sehr guten bis herausragenden Lagen in und um Weißenkirchen. Das Veltliner Federspiel kommt aus der gut versorgten Ried Hinter der Burg am Fuß des Seibers mit relativ tiefgründigen Böden. Die südlich bis südwestlich ausgerichtete Ried Steinriegl mit Anteilen von Kalksilikatmarmor ist Ursprung des Riesling Federspiels. Die Smaragde stammen durchwegs aus den legendären Weißenkirchner Rieden Achleiten und Klaus sowie Zwerithaler (Kammergut), die durch sehr mineralische Böden geprägt sind – je nach Riede und Zone Gföhler Gneis, Migmatit-Amphibolit und Paragneis, teils mit Kalkanteilen. Unter „Wachstum Bodenstein“ firmieren ein Riesling aus extremer Höhenlage (460 Meter) sowie ein vor knapp 30 Jahren mit über 100 verschiedenen, auf diverse Unterlagsreben gepfropften Genotypen bepflanzter Weingarten mit Grünem Veltliner. Diese alten Rebbestände stellen eine wichtige Genreserve für die Zukunft dar. Als weitere Veltliner-Spezialität gibt es auch noch die mit uralten Reben bepflanzte Stockkultur Achleiten. Der Jahrgang 2025 war ausgesprochen herausfordernd, zudem zeigten sich gerade in diesem Jahr hinsichtlich Entwicklung und Reife zwei Pole in der Wachau: Hier und in Spitz hinkte man der östlichen Wachau deutlich hinterher. So wurde erst am 3. Oktober mit der Lese der Veltliner Steinfeder begonnen. In den Veltliner –Weingärten ging in der Folge die Reife zügig voran und es konnten hohe Qualitäten in guter Menge geerntet werden. Beim Riesling hingegen war es wesentlich schwieriger. Starkes vegetatives Wachstum, abfallende Trauben und Infektionen sorgten letztendlich für hohe Verluste – insbesondere, da man ausschließlich vollkommen gesundes Traubenmaterial verarbeitet; so gab es Verluste um die 50 Prozent. Dem kühlen und folglich relativ späten Jahrgang entsprechend präsentieren sich die 2025er elegant, teils filigran, dabei von kristallklarer Aromatik und rassiger Säurestruktur. Die Grüner-Veltliner-Palette reicht von einer delikaten Steinfeder (gibt es heuer erstmals nach vielen Jahren wieder!) über das straffe Federspiel bis zum stets von floralen Noten getragenen Smaragd, dessen Vertreter sich mineralisch und spannungsgeladen zeigen. An der Spitze stehen Wachstum Bodenstein, Stockkultur und das Zwerithaler Kammergut, wobei Letzterer als Topwein und wohl einer der besten Veltliner des Jahrgangs herausragt. Die jahrgangsbedingt etwas schlanker gehaltenen, sehr pointierten Rieslinge geben sich teils noch etwas verkapselt, wenn auch von betonter Sortentreue und vom Boden geprägt. Hier tut sich der Klaus besonders hervor.ps

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2023 Blaufränkisch Reserve Ried Ungerberg
Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Würzig, kühl, voller Frische, Kirschen, Brombeeren, ein ungemein feines Bukett, Nougat, zarte Frucht, feinstes Tannin, große Eleganz, feingliedrig, voller Finesse, unvergleichlicher Trinkfluss, Transparenz, leichtfüßig, fantastisch. BURGENLAND

Rotwein
Blaufränkisch
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Martin Reinfeld
7081 Schützen am Gebirge
Haupstraße 19

Martin Reinfeld, der mit dem Jahrgang 2025 seine 20. Ernte eingefahren hat, zählt zu den besten Winzern des Burgenlandes. Die heurige Serie bestätigte diesen Eindruck. Zwei feine Schmeckerte – Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc – sind sehr gut. Solch präsente Grüner Veltliner, zum einen aus 2025, zum andern 2024 Ried Seeberg – davon träumt so mancher Niederösterreicher. Ein beschwingter 2025 Weissburgunder Ried Reckenschink begeistert mit Frische. Die Rotweine spielen in einer eigenen Liga. Ein traumhafter 2024 Blaufränkisch. Darüber steht die prachtvolle Blaufränkisch Reserve Ried Ungerberg. Ein nobler Syrah Ried Seeberg umspielt den Gaumen. Vier 2024 – 4 Sorten – 4 Lagen – 4mal vinifiziert – Blaufränkisch vom Ungerberg – Cabernet und Merlot vom Steinweingarten – Syrah vom Seeberg. Ein großartiger Rotwein um wohlfeile 11,30 Euro. 2022 Blaufränkisch Divine aus der Ried Satz aus bis zu 35 Jahre alten Reben: Er schmeckt so wie er heißt. Der Steinberg aus Cabernet und Merlot – französische Reben und immer Leithaberg. Lenschi – ein Pet Nat vom Muskateller – begeistert in seiner leichten und doch ernsthaften Art.

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2025 Riesling Zöbinger Ried Heiligenstein 1ÖTW
Weingut
Leindl
Kamptal

Strahlendes Goldgelb mit Silberreflexen, betörende Marillenfrucht in der Nase, feine Würze und Wiesenkräuter, am Gaumen prächtiger Fruchtmix aus Weingartenpfirsich, Marille und Apfel, mineralisch, äußerst grazil, fein ziseliert und vielschichtig-komplex, dabei stoffig-dicht, konzentriert, zupackende Gaumenhaftung mit elegantem Schmelz, präzise Ausgewogenheit und hohe Raffinesse, saftig und sehr vital mit perfektem Säurespiel, strukturiert, strömt souverän seinem nachhaltigen Abgang mit feiner Zitrusnote im Finish entgegen. Ein Bilderbuch-Riesling, absolute Eleganz – ein Fest: Chapeau!

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leindl
Kamptal

DI Georg Leindl
3561 Zöbing
Am Wechselberg 12

Tel. +43 2719 2609
Fax. -4
info@weingutleindl.at
www.weingutleindl.at

Der studierte Gärungstechniker DI Georg Leindl legt den Fokus ganz klar auf die Paradesorten des Gebiets, namentlich Riesling und Grüner Veltliner, die er im Klassikbereich solide und im Premiumbereich exquisit zu positionieren versteht. Als Höhepunkt des aktuellen Sortiments haben wir den vielschichtig-komplexen, von hoher Raffinesse geprägten Riesling aus der Top-Riede Heiligenstein erlebt, dicht gefolgt vom charmanten und gleichwohl gediegenen Riesling aus der Ried Kogelberg.

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2023 Steingarten
Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

(CS/ME) Johannisbeeren, Milchschoko, feinste Vanille, rote und schwarze Beeren, feines Bukett, perfekter Holzeinsatz, subtil, seidiges präsentes Tannin, tiefgründig, markant, intensiv, ausdrucksstark, großartiger Rotwein. Klebt am Gaumen, enorme Struktur.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Weingut
Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Martin Reinfeld
7081 Schützen am Gebirge
Haupstraße 19

Martin Reinfeld, der mit dem Jahrgang 2025 seine 20. Ernte eingefahren hat, zählt zu den besten Winzern des Burgenlandes. Die heurige Serie bestätigte diesen Eindruck. Zwei feine Schmeckerte – Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc – sind sehr gut. Solch präsente Grüner Veltliner, zum einen aus 2025, zum andern 2024 Ried Seeberg – davon träumt so mancher Niederösterreicher. Ein beschwingter 2025 Weissburgunder Ried Reckenschink begeistert mit Frische. Die Rotweine spielen in einer eigenen Liga. Ein traumhafter 2024 Blaufränkisch. Darüber steht die prachtvolle Blaufränkisch Reserve Ried Ungerberg. Ein nobler Syrah Ried Seeberg umspielt den Gaumen. Vier 2024 – 4 Sorten – 4 Lagen – 4mal vinifiziert – Blaufränkisch vom Ungerberg – Cabernet und Merlot vom Steinweingarten – Syrah vom Seeberg. Ein großartiger Rotwein um wohlfeile 11,30 Euro. 2022 Blaufränkisch Divine aus der Ried Satz aus bis zu 35 Jahre alten Reben: Er schmeckt so wie er heißt. Der Steinberg aus Cabernet und Merlot – französische Reben und immer Leithaberg. Lenschi – ein Pet Nat vom Muskateller – begeistert in seiner leichten und doch ernsthaften Art.

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2022 massive a. [rot]
Weingut
Artner
Carnuntum

(BF/ME/SY/ZW, 24 Monate im Holz) Dichte Würze, vielschichtig, warmherzig, voll; immens dicht, druckvoll, einnehmend, gute Länge, großes Potenzial!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Artner
Carnuntum

Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

Peter Artner besticht durch seine ruhige, ziel-orientierte Art und führt das große Weingut mit Witz und einer gewissen Gelassenheit. Seit 2018 ist das Weingut Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Die Zweigeltreben stehen in der Ried Steinäcker auf kalkarmen bis kalkfreien, kiesigen Schotterböden eines alten Donaulaufes. Die Riede Kirchweingarten ist von schluffig-tonigen Ablagerungen des Pannoniums sowie teilweise von Lössschichten bedeckt. Die Böden sind tiefgründig und sehr kalkhaltig. Die Blaufränkisch-Weine dieser Lage sind von Kernigkeit, frischer Säure und straffer Struktur geprägt. In der Ried Aubühl schließlich stehen Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot auf vorwiegend sandigen, teils auch schluffig-tonigen Sedimenten des Miozän. Die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Die Weine behalten trotz der hitzigen Böden und des warmen pannonischen Klimaeinflusses ihre Frische und Würze.

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2024 Riesling Zöbing Ried Heiligenstein 1ÖTW
Weingut
Loimer
Kamptal

Tropische Fruchtfülle, Mango, würziger gelber Pfirsich, viel Mineralität; saftige Frucht mit schönem strukturgebendem Gerbstoff-Kick, straffer Pfirsich, Blutorangenzesten, viel Frische und Säurepikanz, super Zug, elegant, viel Herkunft! NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Loimer
Kamptal

Fred Loimer
3550 Langenlois
Haindorfer Vögerlweg 23

Tel. +43 2734 22390
weingut@loimer.at
www.loimer.at

Schaut man in die Weinlandschaft und den Weinkeller vom Langenloiser Top-Winzer Fred Loimer, so schmeckt das in drei Richtungen: Da geht es um den Fokus auf die Ersten Lagen im heimatlichen Kamptal, dann das immer größer und bedeutender werdende Sektsegment sowie um die kleine Spielerei um den Pinot Noir. Allen Betätigungsfeldern gemeinsam ist der behutsame Ausbau der Weine und Schaumweine. Bei seinen herkunftstypischen DAC-Weinen wartet der biodynamische Winzer mit seinen 1ÖTW-Lagenweinen bereits seit einiger Zeit zwei Jahre nach der Ernte, bis sie Loimer auf den Markt bringt. Bei seinen Ortsweinen wird Loimer auch noch einen Schritt zurückgehen und mit dem Verkauf zuwarten. Seine Langenloiser Ortsweine werden nicht schon im Frühling, sondern künftig ein Jahr nach der Ernte, erst mit September, präsent sein. Damit will Loimer seine Ortsweine weiter aufwerten, die alle Cuvées aus seinen Ersten Lagen sind. Somit gehört das Frühjahr allein den jungen Gebietsweinen vom Veltliner und Riesling. Dass Veltliner mit Riesling auch zusammen in einem Wein funktionieren, zeigt Loimer mit seinem Lagenwein vom Loiserberg, wo er die beiden Sorten von Alten Reben gemeinsam erntet, vergärt und im Holzgebinde reift. „Diese Komposition habe ich mit dem Jahrgang 2023 begonnen“, erzählt der Winzer, weil ihm dieses Thema wichtig bezüglich Vielfalt und Biodiversität sei. Seit einigen Jahren wird Fred Loimer auch als bedeutender Sektspezialist wahrgenommen. Dabei war Loimer schon in den 1990er Jahren einer der ersten, der sich mit Winzersekten beschäftigte. Heute ist das Thema und Schaumwein-Portfolio breit und hochqualitativ angelegt – und fast jährlich kommt irgendein spannender Schaumwein in der Reserve oder Großen Reserve-Kategorie dazu. Dabei alles aus einer Hand, jeder Arbeitsschritt bis zum fertigen Sekt passiert in Loimers Kellerwelt. Dass manche Sekte 40 bis 50 Monate auf der Hefe reifen, ist nicht die Ausnahme, sondern oft Winzergesetz. Den Schäumern tut das gut – Loimers Sekte gehören zum Besten, was man in diesem Bereich am Schaumweinsektor findet – international eingeschlossen! Wenn ein niederösterreichischer Weißweinwinzer an Roten Stillweinen gefallen findet, bedeutet das meist Cool Climate Pinot Noir. So auch bei Fred Loimer: Seine Burgunder sind leicht im Alkohol, mit lebhafter Frische, aber kräftig im Ausdruck.

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2020 Langenlois Blanc de Blancs Große Reserve Niederösterreich g.U. Brut Nature
Weingut
Loimer
Kamptal

(CH/PB/PG, degorgiert: Oktober 2025) Viel Frucht und Tiefe, feine Hefenoten, Mürbteigkuchen, gebrannte Mandeln, getrocknete Äpfel und Quitten, Bananenchips; champagnerhafte, feine Fülle, grüne Oliven, reife Birnen und Zitrus, mit toller Kohlensäure, eleganter, feingliedriger großer Sekt.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Loimer
Kamptal

Fred Loimer
3550 Langenlois
Haindorfer Vögerlweg 23

Tel. +43 2734 22390
weingut@loimer.at
www.loimer.at

Schaut man in die Weinlandschaft und den Weinkeller vom Langenloiser Top-Winzer Fred Loimer, so schmeckt das in drei Richtungen: Da geht es um den Fokus auf die Ersten Lagen im heimatlichen Kamptal, dann das immer größer und bedeutender werdende Sektsegment sowie um die kleine Spielerei um den Pinot Noir. Allen Betätigungsfeldern gemeinsam ist der behutsame Ausbau der Weine und Schaumweine. Bei seinen herkunftstypischen DAC-Weinen wartet der biodynamische Winzer mit seinen 1ÖTW-Lagenweinen bereits seit einiger Zeit zwei Jahre nach der Ernte, bis sie Loimer auf den Markt bringt. Bei seinen Ortsweinen wird Loimer auch noch einen Schritt zurückgehen und mit dem Verkauf zuwarten. Seine Langenloiser Ortsweine werden nicht schon im Frühling, sondern künftig ein Jahr nach der Ernte, erst mit September, präsent sein. Damit will Loimer seine Ortsweine weiter aufwerten, die alle Cuvées aus seinen Ersten Lagen sind. Somit gehört das Frühjahr allein den jungen Gebietsweinen vom Veltliner und Riesling. Dass Veltliner mit Riesling auch zusammen in einem Wein funktionieren, zeigt Loimer mit seinem Lagenwein vom Loiserberg, wo er die beiden Sorten von Alten Reben gemeinsam erntet, vergärt und im Holzgebinde reift. „Diese Komposition habe ich mit dem Jahrgang 2023 begonnen“, erzählt der Winzer, weil ihm dieses Thema wichtig bezüglich Vielfalt und Biodiversität sei. Seit einigen Jahren wird Fred Loimer auch als bedeutender Sektspezialist wahrgenommen. Dabei war Loimer schon in den 1990er Jahren einer der ersten, der sich mit Winzersekten beschäftigte. Heute ist das Thema und Schaumwein-Portfolio breit und hochqualitativ angelegt – und fast jährlich kommt irgendein spannender Schaumwein in der Reserve oder Großen Reserve-Kategorie dazu. Dabei alles aus einer Hand, jeder Arbeitsschritt bis zum fertigen Sekt passiert in Loimers Kellerwelt. Dass manche Sekte 40 bis 50 Monate auf der Hefe reifen, ist nicht die Ausnahme, sondern oft Winzergesetz. Den Schäumern tut das gut – Loimers Sekte gehören zum Besten, was man in diesem Bereich am Schaumweinsektor findet – international eingeschlossen! Wenn ein niederösterreichischer Weißweinwinzer an Roten Stillweinen gefallen findet, bedeutet das meist Cool Climate Pinot Noir. So auch bei Fred Loimer: Seine Burgunder sind leicht im Alkohol, mit lebhafter Frische, aber kräftig im Ausdruck.

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2024 Alte Reben Weiß Welschriesling
Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Tolle Würze, eigenständig, Bienenwachs, Lindenblüten, reich und tief, Orangengelee, Dinkelbrot, cremig; herrliche Fruchtfülle, super Schmelz, wunderbar saftig, geht toll auf, Power ohne Schwere, vital und lang.

Weißwein
Welschriesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Philipp Grassl
2464 Göttlesbrunn
Am Graben 4

Die Herkunft Carnuntum verfügt über eine beachtliche Dichte an ausgezeichneten Weingütern, darunter sind auch ein paar der besten Betriebe Österreichs – wie jenes von Philipp und Angelika Grassel. In der Selbstbeschreibung „ein mittelkleiner Familienbetrieb in dritter Generation … inmitten von Göttlesbrunn“ – „einem ganz unaufgeregten Ort in einer unaufgeregten Gegend“, handelt es sich tatsächlich um einen Musterbetrieb, der nicht nur über beeindruckende Rotweinkompetenz verfügt, sondern auch Weißweine von beeindruckender Qualität macht. Das Rezept ist denkbar einfach : Ein konstant hohes Qualitätslevel über Jahrzehnte sowie durch alle Kategorien. Darüber hinaus sind die Grassl’schen Weine trefflicher Beweis dafür, dass Komplexität und Hedonismus bestens in vinophiler Kohabitation leben können. Obwohl die Weine aus Weingut ihre Herkunft stets vorbildlich vermitteln, bestechen sie doch durch eine eigenständige Stilistik: Bemerkenswert ist die in diesem sonnenverwöhnten Gebiet nicht überall selbstverständliche Eleganz und Transparenz der hiesigen Weine, die darüber hinaus über tolle Balance und unprätentiöses Auftreten sowie ausgeprägter Sorten- und Bodencharakter verfügen. Das Weinsortiment gliedert sich in Gebiets-, Orts- und Lagenweine – das gilt für alle jene Weine, die sortenmäßig in die DAC Carnuntum hineinpassen. Jene Sorten bzw. Cuvées, die dort nicht inkludiert sind, finden sich in der Gruppe Superweine – ein Sammelsurium an Sorten und Kategorien reichend von Aromatikern und Alte-Reben-Welschriesling über pinke und burgundische Delikatessen bis hin zum Kultwein Reserve (ehemals Bärnreiser Reserve). Bei der Verarbeitung setzt Philipp Grassl ganz auf Ganztraubenpressung, unter anderem, um Gerbstoffeinträge zu vermeiden, die in Zeiten des Klimawandels an Aktualität gewinnen. Es wird spontan vergoren und auf Zusätze wie Enzyme verzichtet, die Schwefelwerte sind sehr niedrig angesetzt. Es wird bereits seit Jahren überwiegend nach biologischen und biodynamischen Grundsätzen gearbeitet, auch die letzten Umstellungsflächen sollen in den nächsten zwei Jahren biologisch zertifiziert sein. Handlese ist selbstverständlich, im etwas späteren Jahr 2025 startete man mit der Lese am 4. September, die Top-Rotweintrauben wurden im Oktober hereingebracht. Die Traubenqualität wird streng überwacht: Neben der visuellen Selektion bei der Ernte kommt auch eine optische Sortieranlage zum Einsatz. Obwohl mengenmäßig in der Minderheit, wird den weißen Sorten ebenso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie den roten: Die preiswerten Klassikweine präsentieren sich stets als glockenklare Sortenvertreter mit Trinkanimo. Mit dem Einzellagen-Chardonnay vom Rothenberg hat Grassl einen vielschichtigen, mineralischen Vertreter ins Sortiment aufgenommen. Seit einigen Jahren gibt es einen Charakterwein in Weiß in Gestalt des Welschriesling Alte Reben aus der Riede Neuberg mit tonig-fettem Boden. Dieser zählt alljährlich nicht nur zu den herausragendsten Sortenvertretern, sondern zu den Top-Weißweinen Österreichs – wobei der aktuelle 2024er etwas cremiger und schmelziger als der Vorgänger ist. Bei den Rotweinen dominiert der Lokalmatador Zweigelt, gefolgt von der Charaktersorte St. Laurent. Neben eleganten, fruchtbetonten Varianten mit wohldosiertem Gerbstoffgerüst gibt es von den Rotweinklassikern auch Premiumweine in Gestalt der St. Laurent Reserve und des Lagen-Zweigelt aus der Riede Schüttenberg. Blau-fränkisch ist reinsortig durch den Ortswein Prellenkirchen vertreten. Besonderen Status haben die Rotweincuvées im Hause Grassl: Der Ortswein Neuberg Göttlesbrunn zählt zu den herausragenden Rotweinen im mittleren Preissegment. Die aktuelle Lagen-Cuvée Bärnreiser aus 2024 braucht noch Zeit, hat aber tolle Anlagen und der 5. Stern dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Die herausragende Reserve stammt aus 2023. ps

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2024 Wiener Gemischter Satz Ried Hackenberg
Weingut
Kroiss
Wien

(SB/CH/PB/GV + etwas GT) Dunkle Aromatik, Nüsse, voller Würze, getrocknete Kräuter, fruchtig-füllig, ungemein salzig, Orangenschalen, Zitrus, Ananas, feines Säurespiel, toller Körper, weinige Struktur, komplex, fast cremig, enorm langatmig. Ein Langstreckenläufer. WIEN

Weißwein
Gemischter Satz
€€€€
Naturkork

Weingut
Kroiss
Wien

Julia Kroiss
1190 Wien
Sieveringer Straße 108

Tel. +43 660 9814300
sievering@kroiss.wine
www.kroiss.wine

Hier ist es anschaulich zu sehen, wie eine Betriebsübergabe von Vater zur Tochter unaufgeregt vonstatten ging. Das Tandem – Tochter Julia und Vater Roland – harmoniert perfekt. Die Weine sind von einer seltenen Präzision und Typizität. Hier werden Sorte in Verbindung mit dem Sieveringer Terroir perfekt herausgearbeitet. Die Riedenweine wie Hackenberg und Reissern werden immer spontan vergoren. Die Ried Hackenberg ist die wichtigste Sieveringer Lage. Von dieser sind drei Hektar von gesamt fünf im Besitz der Familie Kroiss. Das Weingut Kroiss ist Member der Traditionsweingüter Österreich. Die Weine sind eigenständige, charaktervolle Kreszenzen von hoher Güte, die sich auf den wichtigsten Weinkarten wiederfinden. Die Familie betreibt auch einen Heurigen, wo man die Weine probieren kann.

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2025 Grüner Veltliner Best Of Smaragd
Weingut
Schmelz
Wachau

Viel Fülle und Tiefe, geschmeidig, rosa Pfeffer, gebündelt und ausgereift; enormer Fruchtschmelz, Ananas, tolle Würze, reife Grapefruits, ausgewogener Gerbstoff, kühl-aromatische Kräuterwürze, puristischer Veltliner mit super Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Schmelz
Wachau

Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz aus Joching zählt zu den besten Winzern in Österreich. Sein besonderes Geschick und seine große Erfahrung beweist Schmelz vor allem beim Umgang mit Österreichs Paraderebsorte Grüner Veltliner, wo der Wachauer zu den heimischen Großmeistern zählt und das reichhaltig mit zehn Veltlinern zeigt: Fünf verschiedene Federspiele und fünf unterschiedliche Smaragdweine zieht Schmelz aus seinen Wachauer Weingärten, die von Wösendorf über Joching und Weißenkirchen bis nach Loiben reichen; allesamt Lagenweine mit starker Betonung auf die Herkunft. Ein Liebkind des Winzers ist die Ried Pichl Point zuhause bei ihm in Joching. Die Lage gehört seit mehr als 40 Jahren zum Weingut. Dort hat Schmelz eine drei Hektar große Spielwiese für je ein charaktervolles Federspiel und Smaragd – und es ist eine besondere Lage, einer „Lössinsel“ inmitten der Urgesteinswachau. Pichl-Point-Weine sind immer sehr charaktervolle füllig-würzige Veltliner. Der Top-Pick im Federspiel-Weingarten ist immer der Klaus-Veltliner: ein Champions-Wein, mit dem Schmelz schon Vinaria-Dreifachsieger der Jahrgangsverkostung der besten Veltliner mit 12,5 Prozent ist. Auch die 2025er Klaus schickt sich schon an, vorne wieder mitzuspielen. Bei den Veltliner Smaragden haben das Steinertal und der Best Of die Nase vorn. Das Steinertal ist der Zauberberg in Unterloiben, mit dem der Winzer seit Jahren ein Topwein-Abo hat. Vom Best Of gibt es neben dem Veltliner auch einen Riesling. Bei beiden Weinen greift Schmelz bestens gereifte Trauben aus speziellen Weingarten-Parzellen ab. Das reichhaltige Veltliner-Segment macht 70 Prozent von Schmelz‘ Betätigungsfeld aus. Einen starken Akzent setzt der Winzer dann noch mit dem Riesling und rundet die zwei Wachau-Starrebsorten mit einem Sauvignon Blanc und Gelben Muskateller ab.

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2022 Blaufränkisch Eisenberg
Weingut
Krutzler
Eisenberg

Feinwürzig-mineralisches Bukett, dunkelbeerige Kirsche, kräuterwürzig, Thymian, viel Waldbeerenaromatik, enorme Dichte, druckvoll, viel Mineralik, ziseliert, großartige Fruchttiefe mit schiefriger Verve, vibrierende Finesse, alles in perfekter Balance, vielschichtig, pointierte Interpretation, groß mit enormen Reserven.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€
Naturkork

Weingut
Krutzler
Eisenberg

Reinhold Krutzler
7474 Deutsch-Schützen
Untere Hauptstraße 6

Tel. +43 664 1431983
weingut@krutzler.at
www.krutzler.at

Das Weingut Krutzler ist eine Paradebetrieb am Eisenberg, dessen elegante Blaufränkisch-Varietäten in der Stilistik des „Perwolff“ Weltruf genießen. Reinhold Krutzler führt das Weingut in der fünften Generation, unterstützt von der nächsten Generation – von Sohn Clemens, der bereits in das Familienweingut eingeführt ist und einzelne Füllungen im Hause selbständig verantwortet. Die Krutzler’sche Weinphilosophie ist klar definiert: Es gilt, die Charaktere dieser Rebsorte herauszuarbeiten, deren Eigenständigkeit von den mineralisch geprägten, eisenhältigen Lehm- und Schieferböden samt Kleinklima bestimmt ist. Grundlage dazu bilden die allerbesten gutseigenen Rieden aus großteils über dreißigjährigem Rebbestand am nahen Eisenberg und in Deutsch Schützen. Das Entrée bildet der hochklassische Welschriesling 2023, der von Clemens Krutzler in Eigenverantwortung ausgebaut wird. Der Relaunch der Etiketten verfolgt das Ziel, auch den Ortsweinen in farbig-dezenter Varietät die Rebsorten- und Terroirunterschiede optisch sichtbar zu machen. Die Bezeichnung Ortswein ist für die Gewächse aus dem Hause Krutzler sinngemäß ein selbstredendes Understatement. Der Welschriesling Ried Ratschen stammt von der Nord-Ost ausgerichteten Lage am Deutsch-Schützener Berg (sandiger Lehm im Ober- und Sand und Kies im Unterboden), zeigt sich dazu stilistisch in konträrer Terroirinterpretation mit viel an Fruchtfülle und feiner Strukturtiefe, die im zartem Schmelz endet. Was für ein Statement für diese Rebsorte, die mit Vitalität und Frische strahlt! Der Blaufränkisch Deutsch Schützen repräsentiert die fruchtdichte Varietät mit Würze geprägtem Terroirfeeling. Stilistisch komplementär dazu zeigt sich der Blaufränkisch Eisenberg in klassischer, maskuliner Fruchttiefe und mineralischer Tiefe mit viel Fruchttransparenz. Die Blaufränkisch Reserve 2019 stammt aus der Ried Weinberg und zählt mit dem Perwolff zur absoluten Premiumlinie. Der Perwolff zählt als Wegbereiter und Archetyp des Südburgenlands, der nun reinsortig ausgebaut wird und als eine der Blaufränkisch-Ikonen Österreichs gilt. Saft und Kraft zeichnen diesen komplexen Blaufränkisch aus, der, wie alle Topweine des Hauses Krutzler, im Jungstadium das kräftige Tanningerüst des Blaufränkisch aufzeigt und mit zunehmender Flaschenreife zur Perfektion von fruchtig-würziger Aromatik samt feiner Mineralik findet. Last but not least verfügt das Weingut Krutzler mit dem reinsortigen Merlot über ein weiteres Aushängeschild. Seit der Ersternte 1997 ist dieser dem Geheimtippstatus entwachsen und hat sich mit viel saftigem und fruchtdichten Terroirfeeling als Eisenberger Juwel etabliert. Merlot kommt zu zwei Drittel von Deutsch Schützener-Lagen sowie vom Eisenberg und wird im Barrique mit einem geringen Anteil von Tonneau ausgebaut.

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2022 Bärnreiser Reserve
Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

(ME/BF/ZW) Samtig, herrlich verlockend, süß-floral, Veilchen, Plumpudding, profund, Pfeifentabak, Efeu; köstlicher, mundfüllender Dunkelfruchtschmelz, kraftvoll, supersaftig, herrlich ausgereift, dabei mit Energie und Vitalität, unglaublich lang.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Philipp Grassl
2464 Göttlesbrunn
Am Graben 4

Die Herkunft Carnuntum verfügt über eine beachtliche Dichte an ausgezeichneten Weingütern, darunter sind auch ein paar der besten Betriebe Österreichs – wie jenes von Philipp und Angelika Grassel. In der Selbstbeschreibung „ein mittelkleiner Familienbetrieb in dritter Generation … inmitten von Göttlesbrunn“ – „einem ganz unaufgeregten Ort in einer unaufgeregten Gegend“, handelt es sich tatsächlich um einen Musterbetrieb, der nicht nur über beeindruckende Rotweinkompetenz verfügt, sondern auch Weißweine von beeindruckender Qualität macht. Das Rezept ist denkbar einfach : Ein konstant hohes Qualitätslevel über Jahrzehnte sowie durch alle Kategorien. Darüber hinaus sind die Grassl’schen Weine trefflicher Beweis dafür, dass Komplexität und Hedonismus bestens in vinophiler Kohabitation leben können. Obwohl die Weine aus Weingut ihre Herkunft stets vorbildlich vermitteln, bestechen sie doch durch eine eigenständige Stilistik: Bemerkenswert ist die in diesem sonnenverwöhnten Gebiet nicht überall selbstverständliche Eleganz und Transparenz der hiesigen Weine, die darüber hinaus über tolle Balance und unprätentiöses Auftreten sowie ausgeprägter Sorten- und Bodencharakter verfügen. Das Weinsortiment gliedert sich in Gebiets-, Orts- und Lagenweine – das gilt für alle jene Weine, die sortenmäßig in die DAC Carnuntum hineinpassen. Jene Sorten bzw. Cuvées, die dort nicht inkludiert sind, finden sich in der Gruppe Superweine – ein Sammelsurium an Sorten und Kategorien reichend von Aromatikern und Alte-Reben-Welschriesling über pinke und burgundische Delikatessen bis hin zum Kultwein Reserve (ehemals Bärnreiser Reserve). Bei der Verarbeitung setzt Philipp Grassl ganz auf Ganztraubenpressung, unter anderem, um Gerbstoffeinträge zu vermeiden, die in Zeiten des Klimawandels an Aktualität gewinnen. Es wird spontan vergoren und auf Zusätze wie Enzyme verzichtet, die Schwefelwerte sind sehr niedrig angesetzt. Es wird bereits seit Jahren überwiegend nach biologischen und biodynamischen Grundsätzen gearbeitet, auch die letzten Umstellungsflächen sollen in den nächsten zwei Jahren biologisch zertifiziert sein. Handlese ist selbstverständlich, im etwas späteren Jahr 2025 startete man mit der Lese am 4. September, die Top-Rotweintrauben wurden im Oktober hereingebracht. Die Traubenqualität wird streng überwacht: Neben der visuellen Selektion bei der Ernte kommt auch eine optische Sortieranlage zum Einsatz. Obwohl mengenmäßig in der Minderheit, wird den weißen Sorten ebenso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie den roten: Die preiswerten Klassikweine präsentieren sich stets als glockenklare Sortenvertreter mit Trinkanimo. Mit dem Einzellagen-Chardonnay vom Rothenberg hat Grassl einen vielschichtigen, mineralischen Vertreter ins Sortiment aufgenommen. Seit einigen Jahren gibt es einen Charakterwein in Weiß in Gestalt des Welschriesling Alte Reben aus der Riede Neuberg mit tonig-fettem Boden. Dieser zählt alljährlich nicht nur zu den herausragendsten Sortenvertretern, sondern zu den Top-Weißweinen Österreichs – wobei der aktuelle 2024er etwas cremiger und schmelziger als der Vorgänger ist. Bei den Rotweinen dominiert der Lokalmatador Zweigelt, gefolgt von der Charaktersorte St. Laurent. Neben eleganten, fruchtbetonten Varianten mit wohldosiertem Gerbstoffgerüst gibt es von den Rotweinklassikern auch Premiumweine in Gestalt der St. Laurent Reserve und des Lagen-Zweigelt aus der Riede Schüttenberg. Blau-fränkisch ist reinsortig durch den Ortswein Prellenkirchen vertreten. Besonderen Status haben die Rotweincuvées im Hause Grassl: Der Ortswein Neuberg Göttlesbrunn zählt zu den herausragenden Rotweinen im mittleren Preissegment. Die aktuelle Lagen-Cuvée Bärnreiser aus 2024 braucht noch Zeit, hat aber tolle Anlagen und der 5. Stern dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Die herausragende Reserve stammt aus 2023. ps

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2025 Riesling Dürnsteiner Freiheit Ried Höhereck Dürnstein Smaragd
Weingut
Schmelz
Wachau

Mineralisch, kräuterwürzig, reifer Pfirsich, kühle Aromatik; saftige Steinobstnoten, Marille, viel Extrakt, gut eingebundene Säure, viel Mineralität, balanciert, saftig, leicht fruchtsüßer Charme, gute Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Schmelz
Wachau

Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz aus Joching zählt zu den besten Winzern in Österreich. Sein besonderes Geschick und seine große Erfahrung beweist Schmelz vor allem beim Umgang mit Österreichs Paraderebsorte Grüner Veltliner, wo der Wachauer zu den heimischen Großmeistern zählt und das reichhaltig mit zehn Veltlinern zeigt: Fünf verschiedene Federspiele und fünf unterschiedliche Smaragdweine zieht Schmelz aus seinen Wachauer Weingärten, die von Wösendorf über Joching und Weißenkirchen bis nach Loiben reichen; allesamt Lagenweine mit starker Betonung auf die Herkunft. Ein Liebkind des Winzers ist die Ried Pichl Point zuhause bei ihm in Joching. Die Lage gehört seit mehr als 40 Jahren zum Weingut. Dort hat Schmelz eine drei Hektar große Spielwiese für je ein charaktervolles Federspiel und Smaragd – und es ist eine besondere Lage, einer „Lössinsel“ inmitten der Urgesteinswachau. Pichl-Point-Weine sind immer sehr charaktervolle füllig-würzige Veltliner. Der Top-Pick im Federspiel-Weingarten ist immer der Klaus-Veltliner: ein Champions-Wein, mit dem Schmelz schon Vinaria-Dreifachsieger der Jahrgangsverkostung der besten Veltliner mit 12,5 Prozent ist. Auch die 2025er Klaus schickt sich schon an, vorne wieder mitzuspielen. Bei den Veltliner Smaragden haben das Steinertal und der Best Of die Nase vorn. Das Steinertal ist der Zauberberg in Unterloiben, mit dem der Winzer seit Jahren ein Topwein-Abo hat. Vom Best Of gibt es neben dem Veltliner auch einen Riesling. Bei beiden Weinen greift Schmelz bestens gereifte Trauben aus speziellen Weingarten-Parzellen ab. Das reichhaltige Veltliner-Segment macht 70 Prozent von Schmelz‘ Betätigungsfeld aus. Einen starken Akzent setzt der Winzer dann noch mit dem Riesling und rundet die zwei Wachau-Starrebsorten mit einem Sauvignon Blanc und Gelben Muskateller ab.

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2023 Harterberg Merlot
Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Rauchige Fülle, Brioche, Linzertorte, Germkuchen mit würzigen Ribiseln, viel Fülle; druckvoll elegant am Gaumen, saftige Frucht, reifes Cassis mit eleganter Würze, fein eingebundenes Toasting, super Harmonie, super Zukunft, tolle Balance und Länge. Langstreckenläufer.

Rotwein
Merlot
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Leo Aumann
2512 Tribuswinkel
Oberwaltersdorfer Straße 105

Tel. +43 2252 80502
office@aumann.at
www.aumann.at

Wer bei Winzer Leo Aumann einkehrt, denkt zu allererst an Rotwein und im Besonderen an den Harterberg – sein Signature Wein aus Merlot, Cabernet Sauvignon und einem Schuss Zweigelt. Die Prise Zweigelt ist dem Winzer wichtig und rundet die Cuvée mit den klassischen Bordeaux-Rebsorten samtig ab. Schon seit dem Jahr 1997 macht Aumann sein Aushängeschild. Seit langer Zeit gibt es aus der Großlage in der Nähe von Baden bei Wien auch einen Harterberg Merlot. Beide Harterberg Weine, aktuell ist der Jahrgang 2023, baut der Winzer in neuen 225-Liter-Barriques aus, wodurch die Weine in ihrer Jugend noch ein bisschen ruppig wirken. Das verfliegt aber mit ausreichend Belüftung vorm Genießen und zunehmender Flaschenreife. Bei seinen Premium Rotweinen mag Aumann das Spiel mit dem Holz. Daher lässt er auch seine Riedenweine im neuen Fass reifen, wenngleich er für seine Burgunder 1ÖTW-Lagen, den Pinot Noir Bockfuss und den St. Laurent Ronald 500-Liter-Gebinde mit leichtem Toasting verwendet. Auch Aumanns sortenreinen Roten Reserven gönnt er das Atmen im 500er-Fass. Abseits von Aumanns roten Spitzen sollte man nicht vergessen: Rund die Hälfte seiner Weingärten und seines Weinprogramms sind Weiß geprägt – und diese Weißen sollte man nicht außer Acht lassen. Aumann hat dabei eine attraktive Palette aus den Thermenregion-Sortenspezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, die durch den Chardonnay ergänzt wird. Beim Chardonnay reicht das Angebot vom Badener Berg über die Reserve bis zur Ersten Lage aus der Ried Bockfuss. Den Rotgipfler vinifiziert Aumann von drei unterschiedlichen Ersten Lagen: Der Rotgipfler aus der Ried Flamming 2025 in Baden ist Großteils im Stahltank ausgebaut und der kernigste, trockenste. Der Wein aus der Ried Rodauner in Gumpoldskirchen wirkt etwas fülliger und geschmeidiger. Der Rotgipfler aus der Badener Ried Wiege hat schon ein Jahr Vorsprung, ist aus 2024 und in 500er-Liter neuen Fässern ausgebaut. Eine attraktive Fülle zeigen auch die beiden Zierfandler von Aumann – aus der Hofbreite in Gumpoldskirchen und aus der Ersten Lage Bockfuss in Baden. Egal wie man es dreht und wendet: Bei Aumann in Tribuswinkel ist man in Rot-Weiß-Rot gut aufgehoben.

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2019 Blaufränkisch Ried Weinberg Reserve
Weingut
Krutzler
Eisenberg

Betörendes, feinwürziges und rotbeeriges Bukett, reife Fruchtaromatik, viel Frische, Waldbeeren, Himbeere, Erdbeere, perfekt balanciert, ausdrucksstark mit viel Finesse, mineralische Vitalität, druckvoll, viel Fruchttiefe, elegant, feine Würzeprägung im Finale, ein großer Wein mit beeindruckender Terroirinterpretation.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Krutzler
Eisenberg

Reinhold Krutzler
7474 Deutsch-Schützen
Untere Hauptstraße 6

Tel. +43 664 1431983
weingut@krutzler.at
www.krutzler.at

Das Weingut Krutzler ist eine Paradebetrieb am Eisenberg, dessen elegante Blaufränkisch-Varietäten in der Stilistik des „Perwolff“ Weltruf genießen. Reinhold Krutzler führt das Weingut in der fünften Generation, unterstützt von der nächsten Generation – von Sohn Clemens, der bereits in das Familienweingut eingeführt ist und einzelne Füllungen im Hause selbständig verantwortet. Die Krutzler’sche Weinphilosophie ist klar definiert: Es gilt, die Charaktere dieser Rebsorte herauszuarbeiten, deren Eigenständigkeit von den mineralisch geprägten, eisenhältigen Lehm- und Schieferböden samt Kleinklima bestimmt ist. Grundlage dazu bilden die allerbesten gutseigenen Rieden aus großteils über dreißigjährigem Rebbestand am nahen Eisenberg und in Deutsch Schützen. Das Entrée bildet der hochklassische Welschriesling 2023, der von Clemens Krutzler in Eigenverantwortung ausgebaut wird. Der Relaunch der Etiketten verfolgt das Ziel, auch den Ortsweinen in farbig-dezenter Varietät die Rebsorten- und Terroirunterschiede optisch sichtbar zu machen. Die Bezeichnung Ortswein ist für die Gewächse aus dem Hause Krutzler sinngemäß ein selbstredendes Understatement. Der Welschriesling Ried Ratschen stammt von der Nord-Ost ausgerichteten Lage am Deutsch-Schützener Berg (sandiger Lehm im Ober- und Sand und Kies im Unterboden), zeigt sich dazu stilistisch in konträrer Terroirinterpretation mit viel an Fruchtfülle und feiner Strukturtiefe, die im zartem Schmelz endet. Was für ein Statement für diese Rebsorte, die mit Vitalität und Frische strahlt! Der Blaufränkisch Deutsch Schützen repräsentiert die fruchtdichte Varietät mit Würze geprägtem Terroirfeeling. Stilistisch komplementär dazu zeigt sich der Blaufränkisch Eisenberg in klassischer, maskuliner Fruchttiefe und mineralischer Tiefe mit viel Fruchttransparenz. Die Blaufränkisch Reserve 2019 stammt aus der Ried Weinberg und zählt mit dem Perwolff zur absoluten Premiumlinie. Der Perwolff zählt als Wegbereiter und Archetyp des Südburgenlands, der nun reinsortig ausgebaut wird und als eine der Blaufränkisch-Ikonen Österreichs gilt. Saft und Kraft zeichnen diesen komplexen Blaufränkisch aus, der, wie alle Topweine des Hauses Krutzler, im Jungstadium das kräftige Tanningerüst des Blaufränkisch aufzeigt und mit zunehmender Flaschenreife zur Perfektion von fruchtig-würziger Aromatik samt feiner Mineralik findet. Last but not least verfügt das Weingut Krutzler mit dem reinsortigen Merlot über ein weiteres Aushängeschild. Seit der Ersternte 1997 ist dieser dem Geheimtippstatus entwachsen und hat sich mit viel saftigem und fruchtdichten Terroirfeeling als Eisenberger Juwel etabliert. Merlot kommt zu zwei Drittel von Deutsch Schützener-Lagen sowie vom Eisenberg und wird im Barrique mit einem geringen Anteil von Tonneau ausgebaut.

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2023 Perwolff
Weingut
Krutzler
Eisenberg

Verspieltes Bukett, hellfruchtiges Entrée, dunkelbeerige Fruchtaromatik, Herzkirsche, Orangenzeste, Gewürze, viel Extraktsüße, pointiert, linear, Bitterschokolade, würzig umspielt, mineralisch geprägt, schöner Säurebiss, kompakte Textur, komplex, zeigt viel Tiefe, tolle Tanninstruktur, äußerst delikat, ganz lang im Finale.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Krutzler
Eisenberg

Reinhold Krutzler
7474 Deutsch-Schützen
Untere Hauptstraße 6

Tel. +43 664 1431983
weingut@krutzler.at
www.krutzler.at

Das Weingut Krutzler ist eine Paradebetrieb am Eisenberg, dessen elegante Blaufränkisch-Varietäten in der Stilistik des „Perwolff“ Weltruf genießen. Reinhold Krutzler führt das Weingut in der fünften Generation, unterstützt von der nächsten Generation – von Sohn Clemens, der bereits in das Familienweingut eingeführt ist und einzelne Füllungen im Hause selbständig verantwortet. Die Krutzler’sche Weinphilosophie ist klar definiert: Es gilt, die Charaktere dieser Rebsorte herauszuarbeiten, deren Eigenständigkeit von den mineralisch geprägten, eisenhältigen Lehm- und Schieferböden samt Kleinklima bestimmt ist. Grundlage dazu bilden die allerbesten gutseigenen Rieden aus großteils über dreißigjährigem Rebbestand am nahen Eisenberg und in Deutsch Schützen. Das Entrée bildet der hochklassische Welschriesling 2023, der von Clemens Krutzler in Eigenverantwortung ausgebaut wird. Der Relaunch der Etiketten verfolgt das Ziel, auch den Ortsweinen in farbig-dezenter Varietät die Rebsorten- und Terroirunterschiede optisch sichtbar zu machen. Die Bezeichnung Ortswein ist für die Gewächse aus dem Hause Krutzler sinngemäß ein selbstredendes Understatement. Der Welschriesling Ried Ratschen stammt von der Nord-Ost ausgerichteten Lage am Deutsch-Schützener Berg (sandiger Lehm im Ober- und Sand und Kies im Unterboden), zeigt sich dazu stilistisch in konträrer Terroirinterpretation mit viel an Fruchtfülle und feiner Strukturtiefe, die im zartem Schmelz endet. Was für ein Statement für diese Rebsorte, die mit Vitalität und Frische strahlt! Der Blaufränkisch Deutsch Schützen repräsentiert die fruchtdichte Varietät mit Würze geprägtem Terroirfeeling. Stilistisch komplementär dazu zeigt sich der Blaufränkisch Eisenberg in klassischer, maskuliner Fruchttiefe und mineralischer Tiefe mit viel Fruchttransparenz. Die Blaufränkisch Reserve 2019 stammt aus der Ried Weinberg und zählt mit dem Perwolff zur absoluten Premiumlinie. Der Perwolff zählt als Wegbereiter und Archetyp des Südburgenlands, der nun reinsortig ausgebaut wird und als eine der Blaufränkisch-Ikonen Österreichs gilt. Saft und Kraft zeichnen diesen komplexen Blaufränkisch aus, der, wie alle Topweine des Hauses Krutzler, im Jungstadium das kräftige Tanningerüst des Blaufränkisch aufzeigt und mit zunehmender Flaschenreife zur Perfektion von fruchtig-würziger Aromatik samt feiner Mineralik findet. Last but not least verfügt das Weingut Krutzler mit dem reinsortigen Merlot über ein weiteres Aushängeschild. Seit der Ersternte 1997 ist dieser dem Geheimtippstatus entwachsen und hat sich mit viel saftigem und fruchtdichten Terroirfeeling als Eisenberger Juwel etabliert. Merlot kommt zu zwei Drittel von Deutsch Schützener-Lagen sowie vom Eisenberg und wird im Barrique mit einem geringen Anteil von Tonneau ausgebaut.

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2021 Cuvée Ried Goldberg
Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

(BF/ZW) Noch sehr juvenil, samtige Fülle, Brombeere, Herzkirsche, Waldbeere, kraftvoll mit viel Fruchtschmelz, tolle Struktur mit zupackender Pikanz, feinkörniges Tannin, ausdrucksstark mit viel Tiefe, ewig lang, viel Potential.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Harald Schindler
7072 Mörbisch am See
Kinogasse 9

Das aktuelle Sortiment von Vinaria Trophysieger Harald Schindler glänzt heuer in allen Kategorien. Das Entrée der zahlreichen Schaumwein-Varietäten besticht durchgehend mit viel Fruchtfrische in feinkörniger Perlage. Frische und Vitalität mit fruchtbetonter Sortentypizität sind auch die Markenzeichen der weißen Gebietsweine. Im gehobenen Sektor zeichnen sich die Burgundersorten Chardonnay und Neuburger mit mehrmonatigem Feinhefekontakt im Stahltank durch saftige Fruchtstilistik aus, deren kräftigere Varianten durchaus dosierte Barriquenoten ausweisen können. Der roten Premiumlinie gilt das Hauptaugenmerk. Die Weine dieser Linie zeichnen sich durch eine fruchttiefe Stilistik mit viel Fruchtfülle aus, wobei alles in balancierter Feinheit gehalten wird. Die Pyramidenspitze bildet der reinsortige Zweigelt, der nach mehreren Jahren der Flaschenreife mit der Bezeichnung des Jahrgangs in MMXIX (2019) in den Verkauf kommt. Die schwerpunktmäßig mit Blaufränkisch ausgebaute Cuvée Ried Goldberg betont nun noch mehr in eleganter Fruchttiefe samt engmaschiger Struktur das großartige Terroir für diese Mörbischer Toplage.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -