Weinguide
Ausgabe 2026/27
Filtern nach:
Sortieren nach:
2021 Blaufränkisch Reserve Altes Weingebirge Limited Edition
Weingut
J. u. M. Reumann
Mittelburgenland

Rauchig, würzig, Mocca, gewaltiger Stoff, enormes Tannin, mächtig, pickt am Gaumen, entwickelt, Himbeeren, Brombeeren, Stoff für Jahrzehnte, muskulös, tiefgründig, perfekte Säure, straff, dicht. Bei aller Kraft und Ausdruck ein Wein von brillanter Eleganz.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
J. u. M. Reumann
Mittelburgenland

Josef und Maria Reumann
7301 Deutschkreutz
Neubaugasse 39

Es ist ein wahres Kleinodium, dieses Weingut in Deutschkreutz. 96 Prozent Rotweinanteil – überwiegend Blaufränkisch und Zweigelt, Merlot, Cabernet in Sauvignon und Franc, St. Laurent und fantastische Donaurieslinge. Ich verkostete die Jahrgänge dieser PIWI Varietät aus 2025: sehr gut mit einigem Potenzial; 2024: reif mit viel Charakter und Tiefe; 2022: rieslinghaft-frisch und großartig. Man verkoste den 2024 Equinox, welcher vor Kühle und Finesse nur so strotzt. Ein hervorragender Blaufränkisch Ortswein Deutschkreutz von einer Qualität, die einen staunen lässt. Der 2023 Phoenix Nr. 28 – einer der verlässlichsten Weine. In diesem Jahrgang exzellent. Ein gereifter 2018 Blaufränkisch Ried Fabian präsentiert sich im Moment fast perfekt. Blaufränkisch Reserve Altes Weingebirge aus den Jahrgängen 2021: absolut groß und zukunftsreich; 2015: sechs Jahre reifer, ein Wein, der durch diese Reife an Anmut, Eleganz und Reichtum gewonnen hat. Dann kommt ein 2018 Merlot, der wunderbar reif ist und viel Potenzial hat.

mehr
2025 Grüner Veltliner Limitierte Edition Smaragd
Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Gute Tiefe, viel Frische und Mineralität, Birnenaromatik, reife Grapefruits; saftige, schmeichelnde Frucht mit viel Extraktsüße, vibrierende Mineralität, sehr stoffig, druckvoll-elegant, langer Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Fährt man von der Donau etwa zwei Kilometer den Spitzer Graben hinauf, kommt man nach Laaben und zu Johann Donabaum, einem der Paradewinzer von Spitz. Seit nunmehr 30 Jahren macht Donabaum bereits Wein – 1996 hat er, blutjung, als Zwanzigjähriger das Weingut in fünfter Generation übernommen und hat es schnell an die Wachauer Spitze gebracht. Zehn Hektar bewirtschaftet er, hauptsächlich im Spitzer Graben. Der Einstieg in die Genusswelt sind zwei Wachauer Federspiel-Gebietsweine, einmal als Grüner Veltliner und einmal als Riesling, beides die Haus- und Hof-Sorten Donaubaums und der Wachau. Das dritte und exklusivere Federspiel vereint die Peunt Trauben aus dem Spitzer Graben und aus Wösendorf. „Die Federspiele aus dem Jahrgang 2025 wirken generell alkoholschlanker. Aber sie zeigen sich sehr schön, weil sie ein bisschen mehr Säure aufweisen“, sagt der Winzer. Alle Jahre viel Spannung bieten Donabaums Smaragd-Weine, wo er bei beiden Sorten herkunftstypische Lagenweine macht. Beim Veltliner ist der Zornberg im Spitzer Graben die kühlste Lage, klassisch Urgestein geprägt. Der Kirchweg in Wösendorf dagegen bringt den wärmsten und würzigsten Veltliner hervor, die Riede zieht sich nah der Donau entlang und ist lössgeprägt. Die Spitzer Point ist immer Donabaums Top-Lagenklassiker unweit vom Weingut. Die Reben stehen dabei auf einem tiefgründigeren, schweren Boden, der dem Wein viel exotische Fruchtfrische und Würze gibt. Bei den Smaragd-Rieslingen hält der Winzer ein benachbartes Rieden-Trio aus dem Graben bereit: die Vogelleithen als kühlste und sehr mineralische Lage, Richtung Spitz hinunter schließt der Offenberg an, jener Riesling, der immer am schnellsten antrinkbar ist. Und der Setzberg als Landmarke zwischen dem Graben und Spitz ist zumeist der straffste Riesling-Smaragd mit viel Herkunftscharakter durch seine salzige Mineralität. Alle Smaragde bringt Donabaum immer ab September, quasi ein Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Über seine Lagen stellt Donaubaum seine Limitierte Edition, meist eine Rieden übergreifende Komposition aus den ältesten Parzellen und reifsten Trauben des Jahrgangs. 2025 ist die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner nahezu ausschließlich von der Spitzer Point und von Reben, die schon 60 bis 70 Jahre alt sind. Sehr gelungen. Auf der Riesling-Seite musste Donabaum auf die Produktion einer Limitierten Edition verzichten, weil es der Jahrgang 2025 nicht hergab, die Qualitätsanforderungen, die Donabaum bei diesem Wein hat, zu erreichen. Für alle Wachau-Fans, die abseits Veltliner- und Riesling-Klassiker Interessantes Anderes suchen. Donabaum, der auch gern Burgunder trinkt, macht hier mit einem Neuburger und einem Chardonnay interessante Weine.

mehr
2024 Grüner Veltliner Ried Hoher Weg Reserve
Weingut
Frank
Weinviertel

(Löss, 600-Liter Holzfass) Feingliedrig, elegant, Obstkorb, Tiefgang; feine Süße vom Extrakt, viel Tiefgang, charmant und cremig, dicht, lang, am Beginn seiner Entwicklung, großes Potenzial. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut
Frank
Weinviertel

Katrin Frank, Harald Frank
2171 Herrnbaumgarten
Kellergasse 5

Gemeinsam mit seiner Cousine Katrin ist Harald Frank Inhaber und Geschäftsführer des Weinguts wenige Kilometer nordöstlich von Poysdorf, seine Frau Daniela ist für Vermarktung und Verkauf der Weine zuständig, Tante Johanna schupft das Büro. Viele Weingüter in Österreich können sich auf eine lange Tradition berufen, aber nur in wenigen ist die Geschichte so gut erforscht und kurzweilig dargelegt. Auch wegen der Liechtensteiner und ihren Weingärten in Herrnbaumgarten gibt es alte Aufzeichnungen. Die Riede Druxenbergen und der Weinzehent darauf werden 1285 in einer Urkunde beschrieben. Auch wenn die Franks sicher schon vorher im Ort gelebt haben, erscheint 1724 dann das erste Herrnbaumgartner Grundbuch: Hier finden wir die erste Eintragung eines Weinkellers im Besitz des Vorfahren Thomas Frank. Seit 1821 ist der Weingarten im Johannesbergen durchgehend im Familienbesitz. Die Vorfahren stellten Dorfrichter und Bürgermeister, erlebten ihre Hochs und Tiefs. Auf all dem wird heute aufgebaut und konsequent weiterentwickelt. Die Böden in Herrnbaumgarten sind vielfältig und interessant. Im Verkostraum der Franks finden sich viele kleine Gläser mit den verschiedenen Bodenformationen, akribisch beschriftet und mit der Erklärung, wie sie sich auf die Weine auswirken – hochinformativ und wirklich perfekt aufbereitet. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen der tollen Weinauswahl lohnt sich ein Besuch in diesem Weingut.

mehr
2021 Grüner Veltliner unfiltriert, ungeschwefelt
Weingut
Neustifter
Weinviertel

Feiner Mix aus Winteräpfeln und Agrumen, schotige Komponenten; Pfirsich, kandierte gelbe Blüten, feingliedrig, cremig, vielschichtig, zeigt viel Klasse, am Beginn seiner Entwicklung. Bio at its best!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Neustifter
Weinviertel

Monika Neustifter
2170 Poysdorf
Am Golfplatz 3

Karl und Brigitte Neustifter haben den gesamten Weinbaubetrieb auf biologische Bewirtschaftung umgestellt, was ihrem Grundgedanken entspricht, in den Weingärten möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu pflegen. Auch bei der Vinifikation wird nur behutsam eingegriffen: So wird auf spontane Vergärung gesetzt und den Jungweinen ein möglichst langes Verweilen auf der Hefe gegönnt. Tochter Monika hat mittlerweile das Zepter übernommen und führt die Philosophie zielstrebig weiter. Wie die Zusatzbezeichnung „Terroir“ für ihre wertvollsten Weine bereits verrät, sollen diese vor allem ihre Herkunft ungeschminkt widerspiegeln. Ein Paradebeispiel dafür ist etwa der dichte und kraftvolle Veltliner Terroir von der Poysdorfer Spitzenlage Hermannschachern. Grüner Veltliner und Chardonnay werden zudem auch jeweils in einer unfiltrierten und ungeschwefelten Variante ausgebaut. Aus dem roten Segment, das hier schon seit langem Bedeutung besitzt, gefallen beispielweise der expressive Zweigelt Exklusiv aus 2022 sowie der mächtige und zugleich samtige Cabernet Sauvignon 2023. Ein besonderes Steckenpferd des Weingutes ist die Wiederbelebung der früher üblichen Stockkultur: Dafür wurden auf einem halben Hektar der Riede Steinberg 4.500 Veltlinerstöcke ausgepflanzt, um die möglichen Vorzüge dieser höchst arbeitsintensiven Anbauweise aufzuzeigen. Diese bestehen unter anderem in der tieferen Verwurzelung der Stöcke sowie der früheren physiologischen Reife und dem höheren Extraktgehalt. Die jedes Jahr von einem anderen Künstler mit der Kellerkatze geschmückten Flaschen stellen zweifellos auch ein exklusives Geschenk für besondere Gelegenheiten dar, wobei gegenwärtig noch zahlreiche Jahrgänge verfügbar sind.

mehr
2023 Pannobile Rot
Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

(BF/ZW) Süße Fruchtfülle, Linzer Torte, Schwarzkirsche und Heidelbeeren, dezente Würze; frisch-fruchtig mit viel Tiefe und Trinkfluss, der Blaufränkisch zieht mit seiner Würze und Straffheit, der Zweigelt schmeichelt mit seiner Fruchtfülle, gute Länge.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Alte Weinwerte mit neuem Weinstreben verbindet in perfekter Weise das Golser Weingut Anita & Hans Nittnaus. Seit den 1990er-Jahren steht das Flaggschiff des Hauses, der Comondor, als eine österreichische Rotweinikone mit internationalem Format. Mit der Marke Pannobile hat der Topwinzer Hans „John“ Nittnaus bereits vor 35 Jahren einen der ersten charismatischen burgenländischen Gebietsweine gemacht, wo er die heimischen Sorten Zweigelt und Blaufränkisch forcierte. Bis 2002 gab es bei Nittnaus auch ein weißes Pannobile-Pendant, damals aus Burgundersorten. Seinen Pannobile Weiß hat Nittnaus mit dem Jahrgang 2024 wieder aufleben lassen – jedoch komplett neu gedacht. Der innovative Winzer vereint dabei das großartige Terroir vom Leithaberg mit seinem jüngsten Steckenpferd, dem Furmint, den er als Juniorpartner mit Grüner Veltliner in diesem weißen Pannobile vermählt. Nittnaus‘ Furmint-Abenteuer hat 2018 begonnen – im Kleinen. Heute hat er schon zwei Hektar von dieser Traditionsweißweinsorte ausgesetzt. Neben dem Weißen Pannobile gibt es auch zwei reinsortige Furmint. Neu: der Ortswein Jois, ein gelungener und äußerst preiswerter Wein als Einstieg in die faszinierende Furmint-Welt. Was die Sorte im Premiumbereich leisten kann, zeigt Nittnaus mit seinem Lagenwein aus der Ried Tannenberg in Jois, 2024 ist der vierte Furmint-Jahrgang, es ist ein Powerwein mit Rieseneleganz, der sein Potenzial erst im großen Glas entfaltet. „Ich bin kein analytischer Koster“, sagt John Nittnaus, denn sein Credo lautet: „Mir geht es darum, welche Persönlichkeit hat der Wein.“ Und viel Persönlichkeit kommt vom Leithaberg. Darum hat Nittnaus schon vor Jahren seinen Aktionsradius von seiner Heimatstadt Gols auf den nahen Leithaberg ausgeweitet, um dort mit dem Blaufränkisch ein Weindenkmal zu setzen. Es ist seine Königssorte geworden – und: „Wir wollen den Blaufränkisch-Anteil in den nächsten Jahren weiter steigern“, sagt der Winzer, der am Leithaberg bereits vier unterschiedliche Lagenweine im Portfolio hat. Seine beiden Top-Blaufränkisch kommen aus Jois: aus der Ried Jungenberg, wo die Sorte auf einem Schieferboden steht, und aus der Ried Gritschenberg, einer kalkgeprägten Lage. Weiters gibt es noch in Jois den Blaufränker vom Altenberg und die Lange Ohn in Neusiedl. Beim Wein und daraus entstehenden neuen Ideen ist John Nittnaus immer jung geblieben – und ist damit auch den Low Intervention Weinen der Nittnaus-Jugend Martin, Andreas und Lydia aufgeschlossen. Hier hat sich die junge Generation schon seit einigen Jahren unter den Namen Manila und Elektra mit straffen spannungsgeladenen Natural Wines in Weiß und Rot in Szene gesetzt. Prädikat: unbedingt auch kosten!

mehr
2015 Blaufränkisch Reserve Altes Weingebirge Limited Edition
Weingut
J. u. M. Reumann
Mittelburgenland

Sechs Jahre reifer, von fast juveniler Frische, der Wein hat sich verschlankt, ist unglaublich elegant, fast transparent wirkend, feingliedrig, das Holz ist perfekt eingearbeitet, hat eine feine Würze, Him- und Brombeeren, fast von burgundischer Stilistik, doch immer Blaufränkisch und Mittelburgenland. Leute, ich sage euch, das ist auch im internationalen Kontext außergewöhnlich. Ein Wein von überragender Feinheit, einer Stilistik, die dem Winzer zu Ehren gereicht. Der Wein ist noch lange nicht am Ende. BURGENLAND

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
J. u. M. Reumann
Mittelburgenland

Josef und Maria Reumann
7301 Deutschkreutz
Neubaugasse 39

Es ist ein wahres Kleinodium, dieses Weingut in Deutschkreutz. 96 Prozent Rotweinanteil – überwiegend Blaufränkisch und Zweigelt, Merlot, Cabernet in Sauvignon und Franc, St. Laurent und fantastische Donaurieslinge. Ich verkostete die Jahrgänge dieser PIWI Varietät aus 2025: sehr gut mit einigem Potenzial; 2024: reif mit viel Charakter und Tiefe; 2022: rieslinghaft-frisch und großartig. Man verkoste den 2024 Equinox, welcher vor Kühle und Finesse nur so strotzt. Ein hervorragender Blaufränkisch Ortswein Deutschkreutz von einer Qualität, die einen staunen lässt. Der 2023 Phoenix Nr. 28 – einer der verlässlichsten Weine. In diesem Jahrgang exzellent. Ein gereifter 2018 Blaufränkisch Ried Fabian präsentiert sich im Moment fast perfekt. Blaufränkisch Reserve Altes Weingebirge aus den Jahrgängen 2021: absolut groß und zukunftsreich; 2015: sechs Jahre reifer, ein Wein, der durch diese Reife an Anmut, Eleganz und Reichtum gewonnen hat. Dann kommt ein 2018 Merlot, der wunderbar reif ist und viel Potenzial hat.

mehr
2023 Riesling Alte Reben Maximum
Weingut
Hiedler
Kamptal

Sehr reife getrocknete Marillen, zart rauchige Würze, gute Reife und Tiefe; am Gaumen üppig mit charmant-eleganter Fruchtsüße, reifes Steinobst, leicht mineralischer Note und betonter Salzigkeit, lebhaft, einige Tiefe. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

mehr
2024 Grüner Veltliner Ried Spiegel
Weingut
Florian Bauer
Wagram

Tiefe und Festigkeit zeigen sich gleich in der Nase, Hibiskus, Hagebuttentee, Verbene, sehr gute Balance am Gaumen, Kraft, Würze und Spannung, Blutorange, Kumquat, rote Williamsbirne, stützende Säure bringt Frische, langer Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Florian Bauer
Wagram

Florian Bauer
3483 Feuersbrunn
Neufang 52

Das Rebsortenspektrum des Weinguts Bauer ist vielseitig. Mit 50 Prozent bildet Grüner Veltliner das Herzstück des Sortiments, ergänzt durch Riesling, Weißburgunder, Roten Veltliner sowie Zweigelt und Cabernet Sauvignon. Die Familie setzt verstärkt auf die Umstellung zum organisch-biologischen. Im Keller verbindet das Weingut klassische Präzision mit experimenteller Offenheit. Neben der Vergärung im Stahltank kommen zunehmend Spontangärungen in Holzfässern und Keramikgefäßen zum Einsatz, die den Weinen zusätzliche Tiefe und Individualität verleihen. Besonders beeindruckend ist das hohe Niveau der Ortsweine. Ob Weißburgunder, Riesling, Grüner oder Roter Veltliner – alle zeigen Eleganz, Präzision und eine klare Handschrift. Der Grüne Veltliner Ried Rosenberg zählt dabei zweifellos zur Spitze, während der Riesling Ried Losling mit mineralischer Tiefe und komplexer Struktur überzeugt. Die Ortsweine des Jahrgangs 2025 bringen die Herkunft Feuersbrunn klar zum Ausdruck. Sie verbinden Dichte, Eleganz und Charakter. Besonders in Erinnerung bleibt der Grüne Veltliner Spiegel 2024, der mit Ruhe, Präzision und feiner Tiefe beeindruckt.

mehr
2019 Sekt Reserve Brut ROSÉ 65
Weingut
Zuschmann – Schöfmann
Weinviertel

(65 Monate Feinhefe, PN/ZW/SY, MAGNUM) Subtile Ausprägung, feines Bukett, Erdbeeren, reife Kirschen, Waldmeister, Unterholz, Leder, kompakte feminine Eleganz, tiefgründig, perfekte Balance, ungemein pikant, langatmig, Noblesse. Ein großer Österreichischer Schaumwein.

Schaumwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Zuschmann – Schöfmann
Weinviertel

Schöfmann
2223 Martinsdorf
Winzerstraße 52

Dieses außergewöhnliche Weingut im Weinviertel macht sehr gute Weine, wie etwa den 2021 Weisser Burgunder Selektion. Doch die überragenden Schaumweine von hier spielen auf internationalem Niveau. Versektet wird zu 100 Prozent in Eigenregie. Ein ungemein pfiffiger Sekt aus Sauvignon Blanc – Jahrgang 2023 – macht auf Weiteres neugierig. Etwa die zwei Rosé-Schaumweine 2023 und 2019. Dann kommen zwei – 2023 und 2021 – Grüner Veltliner. Beide sind von innerer Harmonie durchzogen. Es wird dramatisch – zweimal 2021 – Riesling und Chardonnay – zweimal große Klasse. In der Weinlodge & Greisslerei kann man diese großartigen Gewächse probieren.

mehr
2023 Merlot Ried Salzgründe Grande Reserve
Weingut
Johannes Münzenrieder
Neusiedlersee

Weiche Textur, verlockende, geschmeidige Frucht, Cassis pur, viel Tiefe, salzige Fruchtfülle, Johannisbeere, eingelegte Kirschen und Pflaumen, herzhaftes Toasting, viel Schliff, Wacholder, gute Länge.

Rotwein
Merlot
€€€€
Naturkork

Weingut
Johannes Münzenrieder
Neusiedlersee

Johannes Münzenrieder
7143 Apetlon
Wallernerstraße 27

Rot-Weiß-Süß – so gestaltet sich das Programm bei Johannes Münzenrieder. Dabei tut sich ein Weingenuss-Reigen von 30 verschiedenen Weinen auf, die neben Trinkvergnügen auch als klare Preis-Leistungs-Garanten eingestuft werden können. Somit wundert es nicht, dass Münzenrieders Weine in der Gastronomie und im Handel gut aufgestellt sind – und auch im Ausland sind seine Kreszenzen beliebt, was 60 Prozent Exportquote verdeutlicht. Im roten Premiumbereich zeigt der Winzer mit seiner Grande Reserve vom Merlot sowie seiner Cuvée Zweiglas besonders auf. Ziemlich lässig!

mehr
2025 Riesling Ried Vogelleithen Smaragd
Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Kühle Aromatik, feine Steinobstnoten mit zarter Würze, tropischer Fruchtanklang, feine Mineralität; saftiger, gelber Pfirsich, reifes Zitrus, runde, gut integrierte Säure, salzige Mineralität, lebhaft, lang.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Fährt man von der Donau etwa zwei Kilometer den Spitzer Graben hinauf, kommt man nach Laaben und zu Johann Donabaum, einem der Paradewinzer von Spitz. Seit nunmehr 30 Jahren macht Donabaum bereits Wein – 1996 hat er, blutjung, als Zwanzigjähriger das Weingut in fünfter Generation übernommen und hat es schnell an die Wachauer Spitze gebracht. Zehn Hektar bewirtschaftet er, hauptsächlich im Spitzer Graben. Der Einstieg in die Genusswelt sind zwei Wachauer Federspiel-Gebietsweine, einmal als Grüner Veltliner und einmal als Riesling, beides die Haus- und Hof-Sorten Donaubaums und der Wachau. Das dritte und exklusivere Federspiel vereint die Peunt Trauben aus dem Spitzer Graben und aus Wösendorf. „Die Federspiele aus dem Jahrgang 2025 wirken generell alkoholschlanker. Aber sie zeigen sich sehr schön, weil sie ein bisschen mehr Säure aufweisen“, sagt der Winzer. Alle Jahre viel Spannung bieten Donabaums Smaragd-Weine, wo er bei beiden Sorten herkunftstypische Lagenweine macht. Beim Veltliner ist der Zornberg im Spitzer Graben die kühlste Lage, klassisch Urgestein geprägt. Der Kirchweg in Wösendorf dagegen bringt den wärmsten und würzigsten Veltliner hervor, die Riede zieht sich nah der Donau entlang und ist lössgeprägt. Die Spitzer Point ist immer Donabaums Top-Lagenklassiker unweit vom Weingut. Die Reben stehen dabei auf einem tiefgründigeren, schweren Boden, der dem Wein viel exotische Fruchtfrische und Würze gibt. Bei den Smaragd-Rieslingen hält der Winzer ein benachbartes Rieden-Trio aus dem Graben bereit: die Vogelleithen als kühlste und sehr mineralische Lage, Richtung Spitz hinunter schließt der Offenberg an, jener Riesling, der immer am schnellsten antrinkbar ist. Und der Setzberg als Landmarke zwischen dem Graben und Spitz ist zumeist der straffste Riesling-Smaragd mit viel Herkunftscharakter durch seine salzige Mineralität. Alle Smaragde bringt Donabaum immer ab September, quasi ein Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Über seine Lagen stellt Donaubaum seine Limitierte Edition, meist eine Rieden übergreifende Komposition aus den ältesten Parzellen und reifsten Trauben des Jahrgangs. 2025 ist die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner nahezu ausschließlich von der Spitzer Point und von Reben, die schon 60 bis 70 Jahre alt sind. Sehr gelungen. Auf der Riesling-Seite musste Donabaum auf die Produktion einer Limitierten Edition verzichten, weil es der Jahrgang 2025 nicht hergab, die Qualitätsanforderungen, die Donabaum bei diesem Wein hat, zu erreichen. Für alle Wachau-Fans, die abseits Veltliner- und Riesling-Klassiker Interessantes Anderes suchen. Donabaum, der auch gern Burgunder trinkt, macht hier mit einem Neuburger und einem Chardonnay interessante Weine.

mehr
2024 Roter Veltliner Ried Rosenberg
Weingut
Florian Bauer
Wagram

Dunkle ausgeprägte Aromen in der Nase, Bergamotte, Wacholder, roter Apfel, geschmeidiger saftiger Gaumen, dicht und ausdrucksstark, langer Pfeffer, Schwarzbrotrinde, Tee von Apfelschalen, Mandarine, Currykraut, sehr guter Gerbstoff, der Eleganz und Länge bringt, strukturierter Herkunftswein.

Weißwein
Roter Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Florian Bauer
Wagram

Florian Bauer
3483 Feuersbrunn
Neufang 52

Das Rebsortenspektrum des Weinguts Bauer ist vielseitig. Mit 50 Prozent bildet Grüner Veltliner das Herzstück des Sortiments, ergänzt durch Riesling, Weißburgunder, Roten Veltliner sowie Zweigelt und Cabernet Sauvignon. Die Familie setzt verstärkt auf die Umstellung zum organisch-biologischen. Im Keller verbindet das Weingut klassische Präzision mit experimenteller Offenheit. Neben der Vergärung im Stahltank kommen zunehmend Spontangärungen in Holzfässern und Keramikgefäßen zum Einsatz, die den Weinen zusätzliche Tiefe und Individualität verleihen. Besonders beeindruckend ist das hohe Niveau der Ortsweine. Ob Weißburgunder, Riesling, Grüner oder Roter Veltliner – alle zeigen Eleganz, Präzision und eine klare Handschrift. Der Grüne Veltliner Ried Rosenberg zählt dabei zweifellos zur Spitze, während der Riesling Ried Losling mit mineralischer Tiefe und komplexer Struktur überzeugt. Die Ortsweine des Jahrgangs 2025 bringen die Herkunft Feuersbrunn klar zum Ausdruck. Sie verbinden Dichte, Eleganz und Charakter. Besonders in Erinnerung bleibt der Grüne Veltliner Spiegel 2024, der mit Ruhe, Präzision und feiner Tiefe beeindruckt.

mehr
2022 Zweiglas
Weingut
Johannes Münzenrieder
Neusiedlersee

(CF/ME/ZW) Super Fülle, feines Toasting, Schwarzbrot, Preiselbeeren, dunkles Cassis; rauchige, straffe Würze, Bordeaux-Charakter, Johannisbeere, Heidelbeere, getrocknete Kräuter, gute Länge, am Beginn seiner Reise. Potenzial!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Johannes Münzenrieder
Neusiedlersee

Johannes Münzenrieder
7143 Apetlon
Wallernerstraße 27

Rot-Weiß-Süß – so gestaltet sich das Programm bei Johannes Münzenrieder. Dabei tut sich ein Weingenuss-Reigen von 30 verschiedenen Weinen auf, die neben Trinkvergnügen auch als klare Preis-Leistungs-Garanten eingestuft werden können. Somit wundert es nicht, dass Münzenrieders Weine in der Gastronomie und im Handel gut aufgestellt sind – und auch im Ausland sind seine Kreszenzen beliebt, was 60 Prozent Exportquote verdeutlicht. Im roten Premiumbereich zeigt der Winzer mit seiner Grande Reserve vom Merlot sowie seiner Cuvée Zweiglas besonders auf. Ziemlich lässig!

mehr
2025 Riesling Ried Setzberg Smaragd
Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Reifer Pfirsich, samtig zugänglich, authentisch, kühl; enorm saftig, tropische Früchte, Limetten, viel weißer Pfirsich, viel Salzigkeit und straffe Mineralität, super Substanz, Spannung und Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Fährt man von der Donau etwa zwei Kilometer den Spitzer Graben hinauf, kommt man nach Laaben und zu Johann Donabaum, einem der Paradewinzer von Spitz. Seit nunmehr 30 Jahren macht Donabaum bereits Wein – 1996 hat er, blutjung, als Zwanzigjähriger das Weingut in fünfter Generation übernommen und hat es schnell an die Wachauer Spitze gebracht. Zehn Hektar bewirtschaftet er, hauptsächlich im Spitzer Graben. Der Einstieg in die Genusswelt sind zwei Wachauer Federspiel-Gebietsweine, einmal als Grüner Veltliner und einmal als Riesling, beides die Haus- und Hof-Sorten Donaubaums und der Wachau. Das dritte und exklusivere Federspiel vereint die Peunt Trauben aus dem Spitzer Graben und aus Wösendorf. „Die Federspiele aus dem Jahrgang 2025 wirken generell alkoholschlanker. Aber sie zeigen sich sehr schön, weil sie ein bisschen mehr Säure aufweisen“, sagt der Winzer. Alle Jahre viel Spannung bieten Donabaums Smaragd-Weine, wo er bei beiden Sorten herkunftstypische Lagenweine macht. Beim Veltliner ist der Zornberg im Spitzer Graben die kühlste Lage, klassisch Urgestein geprägt. Der Kirchweg in Wösendorf dagegen bringt den wärmsten und würzigsten Veltliner hervor, die Riede zieht sich nah der Donau entlang und ist lössgeprägt. Die Spitzer Point ist immer Donabaums Top-Lagenklassiker unweit vom Weingut. Die Reben stehen dabei auf einem tiefgründigeren, schweren Boden, der dem Wein viel exotische Fruchtfrische und Würze gibt. Bei den Smaragd-Rieslingen hält der Winzer ein benachbartes Rieden-Trio aus dem Graben bereit: die Vogelleithen als kühlste und sehr mineralische Lage, Richtung Spitz hinunter schließt der Offenberg an, jener Riesling, der immer am schnellsten antrinkbar ist. Und der Setzberg als Landmarke zwischen dem Graben und Spitz ist zumeist der straffste Riesling-Smaragd mit viel Herkunftscharakter durch seine salzige Mineralität. Alle Smaragde bringt Donabaum immer ab September, quasi ein Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Über seine Lagen stellt Donaubaum seine Limitierte Edition, meist eine Rieden übergreifende Komposition aus den ältesten Parzellen und reifsten Trauben des Jahrgangs. 2025 ist die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner nahezu ausschließlich von der Spitzer Point und von Reben, die schon 60 bis 70 Jahre alt sind. Sehr gelungen. Auf der Riesling-Seite musste Donabaum auf die Produktion einer Limitierten Edition verzichten, weil es der Jahrgang 2025 nicht hergab, die Qualitätsanforderungen, die Donabaum bei diesem Wein hat, zu erreichen. Für alle Wachau-Fans, die abseits Veltliner- und Riesling-Klassiker Interessantes Anderes suchen. Donabaum, der auch gern Burgunder trinkt, macht hier mit einem Neuburger und einem Chardonnay interessante Weine.

mehr
2024 Grüner Veltliner Reserve Stein-Ried Gaisberg
Weingut
Förthof
Kremstal

Ein momentan zugeknöpfter Wein, welcher Marille, Exotik, Zitrus, Pfeffer andeutet, am Gaumen weich, fruchtig, milde Säure, harmonisch, weinig, Klasse suggerierend mit guter Struktur, ich erahne etwas Eiche, da ist die Zeit ein wichtiger Faktor. Substanz ist erkennbar. Ein hochwertiger Grüner Veltliner für Hauptgerichte.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Förthof
Kremstal

Annika Hoffmann
3500 Krems an der Donau
Förthofstraße 7

Das jüngste Weingut des Kremstales – seit 2021 –, unter der Ägide von Annika Hoffmann, hat wiederum mit den Weinen aufgezeigt. Ein erstmalig vorgestellter NV Schaumwein – ein Blanc de Noir aus Pinot Noir/Zweigelt ist voll überzeugend. Die Gebietsweine wie die 2025 Gute Ute – ein Gemischter Satz – und 2025 Walchun Wachau DAC Grüner Veltliner aus Mautern sind von einer unbeugsamen Trinklust. Vor allem der Walchun macht großen Spaß. Die beiden 2025 Ortsweine Stein aus Grüner Veltliner und Riesling machen Lust auf mehr. Dieses „Mehr“ bekommt man dann von den Lagen Weinen wie 2025 Riesling Stein-Ried Kögl – der sich prächtig darstellt. In weiterer Folge genießt man zwei Weine des Jahrgangs 2024: Reserve Grüner Veltliner Ried Gaisberg und Reserve Riesling Ried Pfaffenberg. Es ist bewundernswert, wie Annika Hoffman es schafft, die verschiedenen Lagen-Charakteristiken so perfekt herauszuarbeiten. Anzumerken wäre, dass die Weine ausreichend Luft benötigen, erst dann laufen diese zu einer bemerkenswerten Form auf. Ein Hinweis: An jedem Freitag von 13:00 bis 17:00 ist Wine O´Clock – das ist eine Gelegenheit, um die formidablen Gewächse zu verkosten.

mehr
2021 Sekt Austria Grosse Reserve Brut Nature 45 Martinsdorf Grüner Veltliner
Weingut
Zuschmann – Schöfmann
Weinviertel

(45 Monate Feinhefe) Feinfruchtiger, gediegener Schaumwein mit feinen Hefeakzenten, Pfeffer, Tabak, mürber Apfel, Exotik, mollige Frucht, sehr elegant, fruchtiger Charme, zarte Fülle, weinig, pikant, in sich harmonisch, unaufgeregt, Klasse zeigend. Unbedingt zum Essen!

Schaumwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut
Zuschmann – Schöfmann
Weinviertel

Schöfmann
2223 Martinsdorf
Winzerstraße 52

Dieses außergewöhnliche Weingut im Weinviertel macht sehr gute Weine, wie etwa den 2021 Weisser Burgunder Selektion. Doch die überragenden Schaumweine von hier spielen auf internationalem Niveau. Versektet wird zu 100 Prozent in Eigenregie. Ein ungemein pfiffiger Sekt aus Sauvignon Blanc – Jahrgang 2023 – macht auf Weiteres neugierig. Etwa die zwei Rosé-Schaumweine 2023 und 2019. Dann kommen zwei – 2023 und 2021 – Grüner Veltliner. Beide sind von innerer Harmonie durchzogen. Es wird dramatisch – zweimal 2021 – Riesling und Chardonnay – zweimal große Klasse. In der Weinlodge & Greisslerei kann man diese großartigen Gewächse probieren.

mehr
2023 Ried Rosengarten Welschriesling Alte Reben
Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Ruhig strömend, kompakt, Lederäpfel, kalkiger Boden kommt durch; schließt nahtlos an, kraftvoll, angenehme Säure, im Abgang und im Nachhall kalkig.

Weißwein
Welschriesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Kodolitschweg 9

Nikolaus Kodolitsch hat den traditionsreichen Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau Christa 1992 von seinen Eltern übernommen. Sie waren von Anfang an bestrebt, beste Weine zu machen. Die Verpflichtung des damals noch sehr jungen Mario Weber hat sich als Glücksgriff erwiesen. Die Formkurve zeigt noch immer nach oben. Das Geheimnis seines Erfolges ist nachvollziehbar, wenn man seine Weine verkostet: „Im Keller tun wir fast nichts, wir greifen kaum ein, lassen die Weine einfach in Ruhe.“ Die Grundlage großer Gewächse sei der Weingarten; ein sanfter Rebschnitt gehöre zu den Schlüsselfaktoren. Trotz seiner großen Erfolge sieht er immer noch Luft nach oben. Das Weingut verfügt mit dem Rosengarten über eine von kalkhaltigem Lehm geprägte Monopol-Riede direkt vor dem Haus, während der Kogelberg im Sausal einen kargen Untergrund aus rotem und blauem Schiefer aufweist. Die Reben für den Sauvignon Blanc aus der sehr steilen Monopollage Schiefer-Terrassen stehen auf rotem Schiefer. Die aktuelle Serie präsentiert sich gelassen und ungekünstelt. Die Riedenweine spiegeln die Charakteristika der Lagen wider, hier ist Herkunft wörtlich zu nehmen. Der gefühlvolle Holzeinsatz wurde individuell angepasst.

mehr
2025 Riesling Reserve Ried Steiner Kögl
Weingut
Förthof
Kremstal

Der Wein erklärt sich von selbst, steinig, schiefrig, kühl mit Mineralität, Zitrus, Steinobst, Rhabarber, der Wein geht mit Luft so richtig auf, zeigt Finesse, Pikanz, Rasse, der gibt Gas, nervt, fordert, da geht die Post ab. Ein toller Riesling mit allen positiven Attributen dieser Sorte, mit Verve, mit Rückhalt, mit enormer Spannung.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Förthof
Kremstal

Annika Hoffmann
3500 Krems an der Donau
Förthofstraße 7

Das jüngste Weingut des Kremstales – seit 2021 –, unter der Ägide von Annika Hoffmann, hat wiederum mit den Weinen aufgezeigt. Ein erstmalig vorgestellter NV Schaumwein – ein Blanc de Noir aus Pinot Noir/Zweigelt ist voll überzeugend. Die Gebietsweine wie die 2025 Gute Ute – ein Gemischter Satz – und 2025 Walchun Wachau DAC Grüner Veltliner aus Mautern sind von einer unbeugsamen Trinklust. Vor allem der Walchun macht großen Spaß. Die beiden 2025 Ortsweine Stein aus Grüner Veltliner und Riesling machen Lust auf mehr. Dieses „Mehr“ bekommt man dann von den Lagen Weinen wie 2025 Riesling Stein-Ried Kögl – der sich prächtig darstellt. In weiterer Folge genießt man zwei Weine des Jahrgangs 2024: Reserve Grüner Veltliner Ried Gaisberg und Reserve Riesling Ried Pfaffenberg. Es ist bewundernswert, wie Annika Hoffman es schafft, die verschiedenen Lagen-Charakteristiken so perfekt herauszuarbeiten. Anzumerken wäre, dass die Weine ausreichend Luft benötigen, erst dann laufen diese zu einer bemerkenswerten Form auf. Ein Hinweis: An jedem Freitag von 13:00 bis 17:00 ist Wine O´Clock – das ist eine Gelegenheit, um die formidablen Gewächse zu verkosten.

mehr
2021 Sekt Austria Grosse Reserve Extrabrut 45 Riesling Ried Ralessen
Weingut
Zuschmann – Schöfmann
Weinviertel

(45 Monate Feinhefe) Voller Kühle, Pfirsich, Marille, Ananas, Quitte, dezent hefig, feine Bodentöne, sehr elegant, subtile Frucht, perfektes Säurespiel, feingliedrig, lebendig, von femininer Ausprägung, fast zart besaitet, zerbrechliche Anmutung, feinste Frucht, Finesse, musisch.

Schaumwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut
Zuschmann – Schöfmann
Weinviertel

Schöfmann
2223 Martinsdorf
Winzerstraße 52

Dieses außergewöhnliche Weingut im Weinviertel macht sehr gute Weine, wie etwa den 2021 Weisser Burgunder Selektion. Doch die überragenden Schaumweine von hier spielen auf internationalem Niveau. Versektet wird zu 100 Prozent in Eigenregie. Ein ungemein pfiffiger Sekt aus Sauvignon Blanc – Jahrgang 2023 – macht auf Weiteres neugierig. Etwa die zwei Rosé-Schaumweine 2023 und 2019. Dann kommen zwei – 2023 und 2021 – Grüner Veltliner. Beide sind von innerer Harmonie durchzogen. Es wird dramatisch – zweimal 2021 – Riesling und Chardonnay – zweimal große Klasse. In der Weinlodge & Greisslerei kann man diese großartigen Gewächse probieren.

mehr
2023 Ried Kogelberg Chardonnay Alte Reben
Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Vielschichtig, elegante Frucht erinnert an Birnen und entfernt an rote Zitrusfrüchte, leise Bodentöne, hauchzarte Gewürznoten; auch auf dem Gaumen so, feines Säurenetz, gekonntes Spiel mit dem Holz, Zug, fast asketisch, im langen Nachhall Bodentöne und rauchige Würze à la Wacholderbeeren.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Kodolitschweg 9

Nikolaus Kodolitsch hat den traditionsreichen Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau Christa 1992 von seinen Eltern übernommen. Sie waren von Anfang an bestrebt, beste Weine zu machen. Die Verpflichtung des damals noch sehr jungen Mario Weber hat sich als Glücksgriff erwiesen. Die Formkurve zeigt noch immer nach oben. Das Geheimnis seines Erfolges ist nachvollziehbar, wenn man seine Weine verkostet: „Im Keller tun wir fast nichts, wir greifen kaum ein, lassen die Weine einfach in Ruhe.“ Die Grundlage großer Gewächse sei der Weingarten; ein sanfter Rebschnitt gehöre zu den Schlüsselfaktoren. Trotz seiner großen Erfolge sieht er immer noch Luft nach oben. Das Weingut verfügt mit dem Rosengarten über eine von kalkhaltigem Lehm geprägte Monopol-Riede direkt vor dem Haus, während der Kogelberg im Sausal einen kargen Untergrund aus rotem und blauem Schiefer aufweist. Die Reben für den Sauvignon Blanc aus der sehr steilen Monopollage Schiefer-Terrassen stehen auf rotem Schiefer. Die aktuelle Serie präsentiert sich gelassen und ungekünstelt. Die Riedenweine spiegeln die Charakteristika der Lagen wider, hier ist Herkunft wörtlich zu nehmen. Der gefühlvolle Holzeinsatz wurde individuell angepasst.

mehr
schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -