Weinguide
Ausgabe 2026/27
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Muskateller Sekt g.U.
Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

(brut) Sorte klar, dezent, Holunderblüten, Prise Muskat und Zitronenzesten, helle Hefetöne; auch auf dem Gaumen so, präzise, passende Substanz, samtige Perlage, trinkanimierendes Säurespiel.

Schaumwein
Gelber Muskateller
€€€
Naturkork

Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

Stefan Langmann
8511 St. Stefan ob Stainz
Langegg 23

Die Familie Langmann baut seit 1746 Wein an. Mit dem Schilcher habe die Weststeiermark eine weltweite Alleinstellung, ist Stefan Langmann überzeugt. „Es ist wichtig, seine Qualität bis ins Extrem auszureizen, um die Aufmerksamkeit der internationalen Weinliebhaber auf unser Gebiet zu ziehen.“ Seiner Tochter Verena hat er viel Verantwortung im Keller übertragen. Sie bringt noch mehr frischen Wind. Die Lagenweine und der separate Ausbau besonders hochwertiger Parzellen renommierter Rieden sind in letzter Zeit vermehrt in den Fokus der Familie gerückt. Als Beispiel dafür sei der Sauvignon Blanc Ried Greisdorf Himmelreich genannt. Lange Lagerung ohne Schwefel auf der Vollhefe ist mittlerweile Standard bei den besten Weinen. Schaumweine sind das zweite Standbein des Betriebes. Sie werden zur Gänze auf dem Weingut hergestellt. Die Bandbreite ist groß, sie reicht vom wertigen Schilcher Frizzante aus zweiter Gärung über weiße Sekte bis hin zu Großen Reserven g.U. mit Jahrgangsangabe. Ein besonderer Schaumstoff aus dem Hause Langmann nennt sich Schilcato, vinifiziert wie ein Moscato d’Asti mit Vergärung im Drucktank. Zu einem wahren Renner entwickelt hat sich der Schilcher Pet Nat, speziell in den USA und in den skandinavischen Ländern. Der Export hat noch mehr an Bedeutung gewonnen. Die Bewirtschaftung ist naturnah, sie geht in Richtung organische Produktion. Die heuer vorgestellten Weine zeigen, dass Stefan und Verena Langmann erneut mit viel Fingerspitzengefühl an ihrer Stilistik gefeilt haben, sie ist noch feiner geworden. Der letztes Jahr vorgestellte, hochgradig elegante Jahrgangssekt Stainz aus 2018 ist noch zu haben.

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2025 Chardonnay Reserve
Weingut
Maglock-Nagel
Kamptal

Fast embryonal, feiner Eichentouch, strukturiert, Äpfel, Orangenschalen, Zitrus, hat eine tolle Frucht, ist sehr elegant, voller Frische, dabei immer ernsthaft, tolle Säure. Ein Erstlingswerk, das sich sehen lassen kann.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Maglock-Nagel
Kamptal

Stefan Maglock
3491 Straß
Talstraße 116

Die Verkostung der Weine von Stefan Maglock sind ein wahres Vergnügen. Da schmeckt ein Wein besser als der andere. Stefan Maglock hat ein Händchen für Wein. Schon der 2025 Frühroter Veltliner schmeckt richtig gut. Es folgt ein wunderbarer 2025 Weissburgunder von nobler Stilistik. Bei den Grüner Veltliner und Riesling Weinen gibt es keinen Schwachpunkt. Ungemein attraktiv stellt sich der 2025 GV Ortswein Strass dar. Ein Wein der Herzen. Bei den Lagen ist es eine Geschmacksfrage, ob man die 2025 Grüner Veltliner vom Wechselberg, Gaisberg oder doch lieber den 2025 Riesling vom Wechselberg bevorzugt. Ich liebe die Reife – die 2024 Weine vom Riesling Gaisberg oder Grüner Veltliner Gaisberg und Gaisberg Reserve. Letzterer stammt von den ältesten Weingärten am Fuße des Gaisbergs – Gneis-Amphibolit mit Braunerdeauflage. Pflanzjahr 1973, 1975. Dann gab es noch den 2023 Grüner Veltliner Rosengartl, der zeigt, was in ihm steckt. NEU im Angebot ist ein 2025 Chardonnay Reserve, der ein neues Fenster im Weingut aufmacht. Gut ist er auch noch. Ein Blick auf die Preisliste erfreut, denn hier zahlt man für hochwertige Weine moderate Preise.

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2024 Small Wall
Weingut
Leo Jahner
Carnuntum

(100%BF, nordseitig) Piemont-Kirsche, Kräuter, dunkle Fruchtaromen, Kern und Kühle; wiederum Kirsche und aromatische Kräuter, kernig, typischer Blaufränkisch im mittleren Segment.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Jahner
Carnuntum

Leo Jahner
2403 Wildungsmauer
Feldgasse 35

Tel. +43 664 1803920
weingut@jahner.at
www.jahner.at

Leo Jahner, dessen Betrieb die Umstellung auf biologischen Weinbau abgeschlossen hat, ist auch sonst bemüht, die Weingärten möglichst schonend zu bearbeiten und bei der Vinifikation ohne gröbere Eingriffe auszukommen. So werden die Weißweine ohne Aufzuckerung und Säurekorrektur ausgebaut und mithilfe des ersten gewonnenen Mostes möglichst spontan vergoren. Bei den stets mittels Naturhefe vergorenen Rotweinen wird auch auf den Saftentzug verzichtet. Durch das relativ neue DAC-System ist es nötig, die Linien neu aufzustellen. So gesellt sich im Weißweinsegment ein neuer Höflein weiß aus der Ried Steinäcker dazu, bei den Rotweinen kommt zum vierten Mal der Blaufränkisch Prellenkirchen vom Spitzerberg und zum dritten Mal der Blaufränkisch aus der 1. Lage Aubühl. Wie zielorientiert Leo Jahner arbeitet, erkennt man daran, dass sein Grüner Veltliner aus einer Knoll-Selektion stammt, und die Blaufränkisch Setzlinge vor 17 Jahren aus dem Mariental von ET genommen wurden. Dieses Jahr ist die komplette Kostreihe wieder großartig: Die Weißweine brillieren mit Typizität und Fruchttiefe, die Rotweine begeistern mit Würze und einer dichten Kernigkeit. Abschließend gab es die letzte Füllung vom Wild Wall 2019, der noch immer zu jung, wahrlich ein großer Wein und jeden Cent wert ist. Da Leo immer für einen Sager gut ist und seine Rotweine immer eleganter werden: „Guter Rotwein braucht kein neues Barrique. Du gehst ja im Sommer auch nicht in den Pool und ziehst dir einen Skianzug an!“

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EMBRIZZO
Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

BIO Sparkling Tea rosé – Grüner Tee, Rosenfrüchte. Rosarot mit Orangereflexen, Kräutertee, fruchtig-herb, hopfig, hat Grip, ein Kräutermix, animierende Bitternoten, welche den Gaumen elektrisieren und diesen anregen. Ein tolles Produkt. Fermentiertes Kombucha-Traubengetränk.

Blauburger
-
Schraubverschluss

Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

DI Maximilian Hardegg
2062 Seefeld-Kadolz
Großkadolz 1

Also, ich presche jetzt einmal vor und behaupte, dass die alkoholfreien Produkte dieses Hauses von Genialität durchzogen sind. Es sind perfekte Speisenbegleiter und adäquate Getränke, um auf Wein zu verzichten. Alles in BIO – wie im gesamten Weingut seit 2006. Zu den Weinen: Unter der Ägide von Betriebsleiter Andreas Gruber entstehen Gewächse, welche das nördliche Weinviertel in unwiderstehlicher Form darstellen. Man hat sich hier eine hohe Schaumweinkompetenz erarbeitet. Die beiden 2021 Großen Reserven in Weiß und Rosé sind hervorragend. Der Brut Nature V – ist überragend. Einnehmend ist der 2025 Roter Veltliner Vom Schloss. Die Steigerung ist dann selbige 2025 Varietät von der Ried Steinbügel. Diese Ried ist eine Monopollage – also im Alleinbesitz der Familie Hardegg. Darauf stehen noch Rieslinge, Grüner Veltliner, Chardonnay, der Viognier, der Pinot Noir – wobei letzterer sich bestens darstellt. Der Viognier ist eine Spezialität des Hauses – seit 1995 – ohne Jahrgangsbezeichnung – es ist der 2024er, der auch im internationalen Maßstab reüssiert. Eine großartige 2025 Riesling Spätlese bildet den Abschluss dieser sehr erbauenden Verkostung. Dann gäbe es noch den Forticus – ein fortifizierter Wein aus hochreifen Merlot Trauben. Einen 20 Jahre alten Weinbrand. Ein GUT HARDEGG Mehl – verschiedene Honige und ein Sing- und Wildvogelfutter.

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2025 Grüner Veltliner Zellerndorf
Weingut
Prechtl
Weinviertel

Viel Mineralität, salzige Anteile, Marille, reifer Apfel, tolle Exotik – Ananas, Orangen, engmaschig mit Druck, bezwingende Würze, das Pfefferl ist vorhanden, fein-gelbfruchtig, von einnehmender Fülle, prachtvoller Ortswein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Prechtl
Weinviertel

Franz Prechtl
2051 Zellerndorf
12

Tel. +43 2945 2297
weingut@prechtl.at
www.prechtl.at

Im Weingut Prechtl gibt es einen neuen, sehr interessanten Wein – Jahrgang 2025 – eine sogenannte Jungfernlese mit einem momentanen Ertrag von 500 Litern auf einem halben Hektar. Die Reben stehen auf der Ried Maulavern. Noch gibt es keinen Namen für diesen Wein. Angedacht ist Mater Veltliner – es handelt sich um die sogenannte St. Georgener Rebe, Mutter des Grünen Veltliners – der Vater ist der Traminer. Er Ein süffiger, eleganter Wein mit feiner Säure, schlank, doch mit guter Struktur, Zitrusnoten, Orangenschalen, angenehmer Gerbstoff. Bestens gefielen mir auch die Grünen Veltliner, darin ist Franz Prechtl ein Meister. Schon der 2025 Grüner Veltliner Classic macht Lust auf mehr. Dazu gibt es den vielleicht bisher besten Grüner Veltliner Ried Längen. Beeindruckend präsentiert sich der 2025 Ortswein Zellerndorf. Im Gegensatz zum Vorjahr ist der 25er Grüner Veltliner Ried Altenberg keine Reserve. Doch mit dessen Charakter. Von machtvoller Präsenz zeigt sich der 2024 Grüner Veltliner Reserve Ried Äußere Bergen. Ein monumentaler Wein für die nächsten Jahrzehnte. Es gibt im Jahr 2024 keinen Grüner Veltliner Leitstall – welche eine Subriede der Längen ist. Doch durfte ich den 2023er nachverkosten, den ich schon im Vorjahr für groß empfunden habe. Er hat noch zugelegt. Vergessen sollte man nicht auf den 2025 Gelber Muskateller Ried Maulavern. Trotz der Probleme, die der 2025er Riesling bereitet hat, ist der Ried Wartberg vom Urgestein formidabel ausgefallen. Auch einen hervorragenden Eiswein gibt es wieder aus diesem ÖTW-Weingut. Petra Prechtl betreibt weiterhin ihren Sommerladen und ihr Café und lädt zu Weinverkostungen von März bis Weihnachten an jedem Samstag.

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2024 Rotgipfler Perchtoldsdorf
Weinbau
Barbach
Thermenregion

Rauchig-würzig im Duft, Plunder und Nussstrudel, ausgereifte Frucht, Bananenchips, leicht schotig; saftig und vollmundig, Orange, saure Marille, mittelkräftig, strukturiert, mittellang.

Weißwein
Rotgipfler
€€€
Schraubverschluss

Weinbau
Barbach
Thermenregion

Katharina Prüfert-Barbach & Wilhelm Prüfert
2380 Perchtoldsdorf
Rudolfgasse 8

Familienbetrieb in dritter Generation ist der Weinbaubetrieb der Familie Barbach in einem charmanten Hof mit Heurigenlokal und Garten in der Rudolfgasse oberhalb des Perchtoldsdorfer Marktplatzes. Den Grundstein für den Betrieb legten Großeltern und Eltern, unter Klosterneuburg-Absolventin Kathy Prüfert-Barbach und ihrem Mann Wilhelm Prüfert gelang dann der Aufstieg an die Spitze der Winzer aus der bekannten Gemeinde an der Grenze zu Wien. Dabei war Willi Prüfert als HTL-Absolvent der Sparte Mess- und Regeltechnik ursprünglich für einen Ingenieursberuf prädestiniert, doch schwenkte er der Liebe wegen auf eine Laufbahn als Winzer um, absolvierte alle Kurse bis hin zum Meister und verschrieb sich ab dann mit Herz und Seele dem Weinbau. Über viele Jahre führte man höchst erfolgreich einen ständig wachsenden Heurigenbetrieb mit Garten, in dem man letztendlich bis zu 200 Personen versorgte. Irgendwann beschloss man leiser zu treten. Nun wird nur mehr einmal pro Jahr für neun Tage in wesentlich kleinerem Rahmen mit bodenständigen Speisen und den gutseigenen Weinen ausgesteckt. Als Zusatzprojekt gibt es ein kleines Lokal mit Vinothek namens Weinrat am Marktplatz, wo die Barbachs abwechselnd mit ein paar Gastwinzern aus dem Ort von Mittwoch bis Samstag Wein und kleine Häppchen servieren. In Sachen Weinbau stehen 3,5 Hektar Rebfläche zur Verfügung, die seit 2020 zertifiziert biologisch bewirtschaftet werden. Das Sortiment ist durchaus umfangreich, wobei Weißweinsorten mit fast 85 Prozent Anteil dominieren, dennoch ist dem Rotwein auch ein Fixplatz sicher. Das Sortiment teilt sich in junge Klassiker sowie Selektionsweine auf. Frucht und Reintönigkeit prägen die Weine, die ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. ps

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2018 Prima Tramina
Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

, Rosenholz, betörendes Aroma, Litschi, Orangen, offenherzig, straffe Struktur, kompakt, super Säure, Länge, ausdrucksstark.

Weißwein
Gewürztraminer
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

Gernot Schuhmann
7122 Gols
Marktgasse 2

Gernot Schuhmann hat im Jahr 1997 den Betrieb seiner Eltern übernommen. Hat diesen ziemlich umgekrempelt. Er arbeitet möglichst naturnah. Kontrolliert integrierter Pflanzenschutz, intensive Laubarbeit und Traubenausdünnung sind wichtige Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Man bewirtschaftet aktuell 13,5 Hektar Rebfläche. Das Ziel ist aber die Reduzierung auf 10 Hektar. Bei dieser Größe könne man sich den Kunden zu 100 Prozent widmen. Er veranstaltet mehrmals im Jahr in den verschiedensten Gaststätten ein immer sehr gut besuchtes Kulinarium – ein mehrgängiges Menü begleitet von seinen Weinen. Es sind in der Tat kulinarisch vielseitig einsetzbare Gewächse. Als Aperitif fungiert da Der frische Fritz – ein 2025 Frizzante aus Welschriesling, der hervorragend ist. Zu den Vorspeisen eignen sich der 2025 Grüner Veltliner classic und der 2024 Weissburgunder classic. Zu einem Zwischengericht oder dem Fischgang serviert man den 2023 Pinot Blanc Barrique, den man unbedingt zeitgerecht aus einer Karaffe in einem Burgunderglas reichen sollte. Zu einem ersten Hauptgericht gibt es dann die beiden Classic Rotweine St. Laurent und Zweigelt. Vielleicht als dritten im Bund den 2023 COS Barrique aus Blaufränkisch und Zweigelt. Zum Rôti kommen dann die Premiumwines des Hauses zum Einsatz: 2023 Zweigelt Ried Goldberg, 2023 St. Laurent Ried Herrschaftswald, 2023 Syrah Ried Altenberg. Zum Käse dann 2018 Prima Tramina – ein maischevergorener trockener Traminer, der sich da anbietet. Das Dessert untermalt dann der 2023 Pinot Blanc Flic-floc – ein gediegener restsüßer Wein, der sich nie aufdrängt und perfekt zu vielen süßen Speisen, aber auch zu verschiedenen Käsesorten passt.

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2025 Grüner Veltliner Kellerweingarten
Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Pfeffrig, dezent kräuterfrisch, viel Kernobst, gelbe Äpfel; saftig, würzige Birne, Grapefruitzesten, klassischer Veltliner mit süffiger Rundung.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Barbara Öhlzelt
3561 Zöbing
Eichelbergstraße 32

„Ich mag Riesling sehr gern“, sagt Winzerin Barbara Öhlzelt aus Zöbing, dem Ort, von dem sich der berühmte Heiligenstein erhebt, einer Parade-Rieslinglage, die zu den besten Österreichs zählt. Mit mehr als 35 Prozent nimmt die Rieslingtraube in Öhlzelts Weingärten eine führende Position ein – und ist damit fast annähernd so bedeutend wie der Grüne Veltliner. Die Zöbinger Winzerin gilt dabei als eine leidenschaftliche Riesling-Könnerin. Als kleines, feines Weingut mit 7,5 Hektar macht Öhlzelt vier unterschiedliche Rieslinge. Der Einsteiger in ihre Riesling-Welt ist der Zöbinger-Ortswein, der Jahr für Jahr eine Empfehlung als Preis-Leistungsschlager ist. Darauf setzt die Winzerin drei Lagenweine aus den Rieden Blauenstein, Kogelberg und Heiligenstein – allesamt mit der Herkunft Zöbing. „Einfach war es 2025 nicht mit den Rieslingen“, erzählt Öhlzelt. Denn viel sei im Vorjahr durch die Witterungsverhältnisse gefault. „Wir mussten viele Trauben auf den Boden schneiden.“ Der Arbeitsaufwand hat sich gelohnt, die Lagenrieslinge strahlen mit Eleganz und bieten schon jetzt viel Trinkvergnügen. Beim Grünen Veltliner startet Öhlzelt mit ihrem Gebietswein Kellerweingarten den Verkostungsreigen. Ihr Zöbinger Veltliner-Ortswein ist das Bindeglied zu den Lagenweinen Blauenstein und Lamm. Letzterer ist nicht nur Öhlzelts Premium-Veltliner, den sie im 225er Barrique ausbaut und dann ins große Holz legt, sondern er ist auch ein Augenschmaus mit dem pfiffigsten und wahrscheinlich dem schönsten Lamm-Weinetikett. Generell sind die 2025er Weine alkoholleichter ausgefallen, qualitativ gibt es jedoch kaum Abschläge. Weingenießer dürfen sich freuen …

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2024 Roter Veltliner Wagram
Weingut
Ecker – Eckhof
Wagram

Leicht grasig, zarte Würze, grüne Papaya, frische Exotik, Walnussblatt, Zitronenzeste, balanciert, feine Säure, kommt nicht langweilig daher, feine Gerbstoffwürze.

Weißwein
Roter Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Ecker – Eckhof
Wagram

Bernhard Ecker
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 25

Tel. +43 676 69 66000
weingut@eckhof.at
www.eckhof.at

Bei einem Besuch wird deutlich, wie tief die Tradition hier verwurzelt ist, doch gleichzeitig ist die Offenheit für Neues jederzeit spürbar. Moderne Elemente und innovative Ansätze sind hier willkommen und werden mit Begeisterung integriert, ohne dabei den Blick auf die Vergangenheit und die bewährten Traditionen zu verlieren. Bernhard hat das Weingut im Jahr 2006 von seinen Eltern übernommen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Im Jahr 2022 hat er den Betrieb auf biologische Bewirtschaftung umgestellt, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und eine noch nachhaltigere Weinproduktion zu ermöglichen. Das Weingut wird in der dritten Generation bewirtschaftet. Heute gehört es zu den führenden Betrieben des Wagram, einer Region, die für ihre hochwertigen Weine bekannt ist. Die Gastfreundschaft auf dem Weingut wird hier großgeschrieben. Neben dem Weinbau gibt es einen liebevoll gepflegten Garten, in dem sich der hauseigene Heurige befindet. Das Weingut widmet sich einer breiten Palette an Rebsorten, wodurch eine große Vielfalt an Weinen entsteht. Nicht zu unterschätzen sind die Rotweine des Hauses, die heuer nicht in der Verkostung waren. Die wahren Steckenpferde des Hauses sind jedoch die Roten Veltliner. Sie nehmen rund sieben Hektar der Anbaufläche ein und überzeugen durch Vielfalt. Angefangen vom Roter Veltliner Wagram, der ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, bis hin zur Steinberg Große Reserve. Letzterer beeindruckt durch seine Komplexität, vielschichtige Struktur und den langen Abgang, was den Wein zu einem besonderen Erlebnis macht.

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EMBRIZZO
Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

Sparkling Tea – Weisser Tee, Ingwer. Kräuter, Salbei, Tee, Zitronengras, herrlich kräuterig am Gaumen, fast rauchige Noten, trocken, immer mit ernsthafter Frische, Grapefruitnoten, erinnert an tolle Chardonnay Weine. Fermentiertes Kombucha-Traubengetränk.

Blauburger
Schraubverschluss

Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

DI Maximilian Hardegg
2062 Seefeld-Kadolz
Großkadolz 1

Also, ich presche jetzt einmal vor und behaupte, dass die alkoholfreien Produkte dieses Hauses von Genialität durchzogen sind. Es sind perfekte Speisenbegleiter und adäquate Getränke, um auf Wein zu verzichten. Alles in BIO – wie im gesamten Weingut seit 2006. Zu den Weinen: Unter der Ägide von Betriebsleiter Andreas Gruber entstehen Gewächse, welche das nördliche Weinviertel in unwiderstehlicher Form darstellen. Man hat sich hier eine hohe Schaumweinkompetenz erarbeitet. Die beiden 2021 Großen Reserven in Weiß und Rosé sind hervorragend. Der Brut Nature V – ist überragend. Einnehmend ist der 2025 Roter Veltliner Vom Schloss. Die Steigerung ist dann selbige 2025 Varietät von der Ried Steinbügel. Diese Ried ist eine Monopollage – also im Alleinbesitz der Familie Hardegg. Darauf stehen noch Rieslinge, Grüner Veltliner, Chardonnay, der Viognier, der Pinot Noir – wobei letzterer sich bestens darstellt. Der Viognier ist eine Spezialität des Hauses – seit 1995 – ohne Jahrgangsbezeichnung – es ist der 2024er, der auch im internationalen Maßstab reüssiert. Eine großartige 2025 Riesling Spätlese bildet den Abschluss dieser sehr erbauenden Verkostung. Dann gäbe es noch den Forticus – ein fortifizierter Wein aus hochreifen Merlot Trauben. Einen 20 Jahre alten Weinbrand. Ein GUT HARDEGG Mehl – verschiedene Honige und ein Sing- und Wildvogelfutter.

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2025 Grüner Veltliner Ried Altenberg
Weingut
Prechtl
Weinviertel

Gelbe Früchte, reife Marille, Birnen, Ananas, Mango, kandierte Früchte, Zitrus, Pfeffer, schmelzig, mineralische Töne, perfekte Säure, kraftvolle Eleganz.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Prechtl
Weinviertel

Franz Prechtl
2051 Zellerndorf
12

Tel. +43 2945 2297
weingut@prechtl.at
www.prechtl.at

Im Weingut Prechtl gibt es einen neuen, sehr interessanten Wein – Jahrgang 2025 – eine sogenannte Jungfernlese mit einem momentanen Ertrag von 500 Litern auf einem halben Hektar. Die Reben stehen auf der Ried Maulavern. Noch gibt es keinen Namen für diesen Wein. Angedacht ist Mater Veltliner – es handelt sich um die sogenannte St. Georgener Rebe, Mutter des Grünen Veltliners – der Vater ist der Traminer. Er Ein süffiger, eleganter Wein mit feiner Säure, schlank, doch mit guter Struktur, Zitrusnoten, Orangenschalen, angenehmer Gerbstoff. Bestens gefielen mir auch die Grünen Veltliner, darin ist Franz Prechtl ein Meister. Schon der 2025 Grüner Veltliner Classic macht Lust auf mehr. Dazu gibt es den vielleicht bisher besten Grüner Veltliner Ried Längen. Beeindruckend präsentiert sich der 2025 Ortswein Zellerndorf. Im Gegensatz zum Vorjahr ist der 25er Grüner Veltliner Ried Altenberg keine Reserve. Doch mit dessen Charakter. Von machtvoller Präsenz zeigt sich der 2024 Grüner Veltliner Reserve Ried Äußere Bergen. Ein monumentaler Wein für die nächsten Jahrzehnte. Es gibt im Jahr 2024 keinen Grüner Veltliner Leitstall – welche eine Subriede der Längen ist. Doch durfte ich den 2023er nachverkosten, den ich schon im Vorjahr für groß empfunden habe. Er hat noch zugelegt. Vergessen sollte man nicht auf den 2025 Gelber Muskateller Ried Maulavern. Trotz der Probleme, die der 2025er Riesling bereitet hat, ist der Ried Wartberg vom Urgestein formidabel ausgefallen. Auch einen hervorragenden Eiswein gibt es wieder aus diesem ÖTW-Weingut. Petra Prechtl betreibt weiterhin ihren Sommerladen und ihr Café und lädt zu Weinverkostungen von März bis Weihnachten an jedem Samstag.

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2024 The Butcher Chardonnay
Weingut
Schwarz
Neusiedlersee

Frische Kräuter, Apfelnoten, Zitrus, Orangenschalen, Ananas, Pfirsich, Birnen, Mandelblüten, sehr elegant, feine Frucht, kompakte Struktur, einiger Tiefgang, perfekte Säure, balanciert, kühle Noten, lang abgehend. Kein Holz spürbar. Ein hochwertiger Chardonnay, der sich trefflich trinken lässt. Ohne Schwere, immer trinkanimierend. Hervorragend.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weingut
Schwarz
Neusiedlersee

Michael Schwarz
7163 Andau
Baumhöhäcker 16

Tel. +43 2176 3231
Fax. -4
office@schwarz-weine.at
www.schwarz-weine.at

Was zu sagen wäre – fünf Weine – fünfmal überragende Klasse mit Zug zur Weltklasse. Es klingt schon so abgedroschen: Hans Schwarz war Fleischer und mutierte zum Winzer. Er schuf den ersten Schwarz Rot Jahrgang 1999 – noch immer voll da. Dass sein Sohn Michael das Ganze noch steigert, müsste seinen Vater wohl unglaublich stolz machen. Tut es auch. So etwas am Puls der Zeit ist der 2024 The Butcher Chardonnay – immer mit Eleganz, immer mit dem Zug aufs Tor, niemals überladen, immer mit Kühle. Das zeugt von einem subtilen Händchen. Weiter geht es mit 2024 Schwarz Weiß – ein Kraftlackel, den Michael gezähmt hat. Ein Weißwein für die nächsten Dekaden. 2023 The Butcher Zweigelt: Hier hat man Finesse, Eleganz, Feinheit bei großem Ausdruck, nie belastend zur Potenz. Ein vorbildlicher Rotwein als Maßstab für die warme Zukunft. 2022 The Butcher Cuvée geht dann darüber hinaus. Da hat man einen großen Rotwein im Glas. Da gibt es nichts zu diskutieren. Der ist einfach überragend. 2024 Schwarz Rot: ein außergewöhnlicher Rotwein aus der Sorte Zweigelt, den Hans Schwarz schon mit dem Jahrgang 1999 lanciert hat – übrigens noch immer überragend – und Maßstäbe bei dieser Sorte gesetzt hat. Dieser Zweigelt zeigt, welches Potenzial in dieser Varietät steckt: Er beweist eindrucksvoll, dass sie zu großen Rotweine fähig ist. Seit Jahrzehnten gilt dieser Zweigelt als Blaupause in seiner Kategorie. O-Ton der Familie Schwarz: „Weil Wein Spaß machen sollte.“ Das ist mehr als gelungen.

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2024 Welschriesling Ried Berngraben
Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Gelbfruchtige Nase mit zarter Würze, exotische Anklänge à las Maracuja, Ananas, Pfirsich, saftig, feine Mineralik, gute Säurestruktur, etwas Vanille im Finish, mittlere Länge.

Weißwein
Welschriesling
€€€
Naturkork

Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Helga & Erhard Brunner
7471 Rechnitz
Lindengasse 7

Der Arkadenhof Mandl-Brunner hat eine lange Tradition und wird als mustergültiger Familienbetrieb samt angeschlossenem Heurigenbetrieb geführt. Helga Brunner ist mit Unterstützung ihrer Eltern mit großer Leidenschaft im Weingarten tätig, Ehemann Erhard ist für die Vinifizierung verantwortlich und wird von Sohn Martin unterstützt, der mit seiner namentlich neu kreierten Pétillant Naturel Linie seine Meisterschaft vorbildhaft unter Beweis stellt. Die Weine des Weinhofs sind allesamt feinsinnig gemacht, zeigen viel Mineralität und repräsentieren eindrucksvoll das wertvolle, gebietstypische Terroir.

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2025 Grüner Veltliner Zöbinger
Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Viel Würze, rauchig-speckige Noten, gute Fülle, dunkelwürzig, schöne Veltliner-Struktur, feine Zitrusnoten, Wein mit Frische, Würze, salziger Säurebiss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Barbara Öhlzelt
3561 Zöbing
Eichelbergstraße 32

„Ich mag Riesling sehr gern“, sagt Winzerin Barbara Öhlzelt aus Zöbing, dem Ort, von dem sich der berühmte Heiligenstein erhebt, einer Parade-Rieslinglage, die zu den besten Österreichs zählt. Mit mehr als 35 Prozent nimmt die Rieslingtraube in Öhlzelts Weingärten eine führende Position ein – und ist damit fast annähernd so bedeutend wie der Grüne Veltliner. Die Zöbinger Winzerin gilt dabei als eine leidenschaftliche Riesling-Könnerin. Als kleines, feines Weingut mit 7,5 Hektar macht Öhlzelt vier unterschiedliche Rieslinge. Der Einsteiger in ihre Riesling-Welt ist der Zöbinger-Ortswein, der Jahr für Jahr eine Empfehlung als Preis-Leistungsschlager ist. Darauf setzt die Winzerin drei Lagenweine aus den Rieden Blauenstein, Kogelberg und Heiligenstein – allesamt mit der Herkunft Zöbing. „Einfach war es 2025 nicht mit den Rieslingen“, erzählt Öhlzelt. Denn viel sei im Vorjahr durch die Witterungsverhältnisse gefault. „Wir mussten viele Trauben auf den Boden schneiden.“ Der Arbeitsaufwand hat sich gelohnt, die Lagenrieslinge strahlen mit Eleganz und bieten schon jetzt viel Trinkvergnügen. Beim Grünen Veltliner startet Öhlzelt mit ihrem Gebietswein Kellerweingarten den Verkostungsreigen. Ihr Zöbinger Veltliner-Ortswein ist das Bindeglied zu den Lagenweinen Blauenstein und Lamm. Letzterer ist nicht nur Öhlzelts Premium-Veltliner, den sie im 225er Barrique ausbaut und dann ins große Holz legt, sondern er ist auch ein Augenschmaus mit dem pfiffigsten und wahrscheinlich dem schönsten Lamm-Weinetikett. Generell sind die 2025er Weine alkoholleichter ausgefallen, qualitativ gibt es jedoch kaum Abschläge. Weingenießer dürfen sich freuen …

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2025 Grüner Veltliner Urkristall
Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Leuchtendes Grüngelb, grüner Apfel, Kräuter, feinwürzig, Grapefruit, leicht und schlank, saftig-frisch, leichte Mineralik, typischer trinkfreudiger Sommer-Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
Schraubverschluss

Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzerland, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Mit Bernhard Gschweicher zusammen seine Weine zu verkosten, ist immer wieder ein Erlebnis. In seiner bescheidenen, zurückhaltenden Art erklärt er manche Details seiner Arbeit präzise genau mit einer Selbstverständlichkeit, die keine Abweichung von absoluter Top-Qualität zulässt. So versteht er es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache: Lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergeben außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedenen Ausbaustufen, verfügt das Weingut über Rebstöcke, von denen drei Viertel über 50 Jahre alt sind – für die Spezialität Primary Rocks sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

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2024 Schwarz Weiss Cuvée
Weingut
Schwarz
Neusiedlersee

(CH / GV – Kalk und Schiefer) Gelbe Farbe, dezente Holzwürze, Zitrusnoten, Mandeln, Orangen, Ananas, Mango, Birne, füllige Frucht, ein Hauch Karamell, Gewürze, tolles Volumen, feines Säurespiel, zeigt bei aller Kraft auch Eleganz, cremige Textur, in sich harmonisch. Ein sympathischer Kraftlackel, der ganz einfach Flaschenreife benötigt. Da steckt einiges drinnen. Niemals überladen! Hier wächst ein außergewöhnlicher Wein heran.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut
Schwarz
Neusiedlersee

Michael Schwarz
7163 Andau
Baumhöhäcker 16

Tel. +43 2176 3231
Fax. -4
office@schwarz-weine.at
www.schwarz-weine.at

Was zu sagen wäre – fünf Weine – fünfmal überragende Klasse mit Zug zur Weltklasse. Es klingt schon so abgedroschen: Hans Schwarz war Fleischer und mutierte zum Winzer. Er schuf den ersten Schwarz Rot Jahrgang 1999 – noch immer voll da. Dass sein Sohn Michael das Ganze noch steigert, müsste seinen Vater wohl unglaublich stolz machen. Tut es auch. So etwas am Puls der Zeit ist der 2024 The Butcher Chardonnay – immer mit Eleganz, immer mit dem Zug aufs Tor, niemals überladen, immer mit Kühle. Das zeugt von einem subtilen Händchen. Weiter geht es mit 2024 Schwarz Weiß – ein Kraftlackel, den Michael gezähmt hat. Ein Weißwein für die nächsten Dekaden. 2023 The Butcher Zweigelt: Hier hat man Finesse, Eleganz, Feinheit bei großem Ausdruck, nie belastend zur Potenz. Ein vorbildlicher Rotwein als Maßstab für die warme Zukunft. 2022 The Butcher Cuvée geht dann darüber hinaus. Da hat man einen großen Rotwein im Glas. Da gibt es nichts zu diskutieren. Der ist einfach überragend. 2024 Schwarz Rot: ein außergewöhnlicher Rotwein aus der Sorte Zweigelt, den Hans Schwarz schon mit dem Jahrgang 1999 lanciert hat – übrigens noch immer überragend – und Maßstäbe bei dieser Sorte gesetzt hat. Dieser Zweigelt zeigt, welches Potenzial in dieser Varietät steckt: Er beweist eindrucksvoll, dass sie zu großen Rotweine fähig ist. Seit Jahrzehnten gilt dieser Zweigelt als Blaupause in seiner Kategorie. O-Ton der Familie Schwarz: „Weil Wein Spaß machen sollte.“ Das ist mehr als gelungen.

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2024 Zweigelt
Bioweingut
Schreiner
Leithaberg, Rust & Rosalia

Ungemein fruchtbetont, glockenklar, viel dunkle Kirschfrucht, bisschen Rosmarin, sehr verlockend; saftig, viel frische Frucht, guter Biss, lebhaft, griffig, feste Struktur.

Rotwein
Zweigelt
€€
Schraubverschluss

Bioweingut
Schreiner
Leithaberg, Rust & Rosalia

Victoria & Gernot Schreiner
7071 Rust
Hauptstraße 4

Das Bio-Weingut Schreiner zählt fraglos zu den empfehlenswertesten Weinadressen in Rust. In vinophilen Belangen wird hier der Vielfalt gefrönt: So werden leichte bis kräftige trockene Weißweine und Rosés mit Fruchtbetonung geboten, ergänzt durch eine kompakte Palette klassischer Rotweine von vielfach beachtlicher Qualität, darüber hinaus gibt’s auch perlende Süffigkeiten sowie – wenn es das Jahr erlaubt – auch Prädikate von Spätlesen bis zu raren Ausbrüchen. Ein denkmalgeschützter Vierseithof mit weitläufigem Innenhof aus dem 16. Jahrhundert beherbergt das Weingut, das im Zentrum der Freistadt Rust liegt. Das von der Hauptstraße wie der parallel dazu verlaufenden Kirchengasse zugängliche Ensemble dient als Verkostungsort für Weinliebhaber, bietet hin und wieder aber auch den Rahmen für kleine Kulturevents und ist Standort für Marktstände bei Veranstaltungen in Rust. Die Schreiners bewirtschaften rund sieben Hektar Rebfläche in Rust, wobei sich die Weingärten auf klassische Rieden mit klingenden Namen wie Vogelsang, Geier Umriss, Bandkräftn, Gemärk, Oberer Wald und andere verteilen. Der enge Bezug zur Natur drückt sich in der biologischen Bewirtschaftung aus, für die man bereits seit 2012 die Zertifizierung erhielt. Seit etlichen Jahren beschäftigt sich Gernot Schreiner intensiv mit pilzwiderstandsfähigen Sorten (PiWis), die für alle Neuauspflanzungen herangezogen werden. Nach dem warmen, eher frühreifen Vorjahr kam 2025 die Reife etwas später; dennoch wurde die Lese bereits Ende August mit Blütenmuskateller begonnen. Das wechselhafte Wetter im September erforderte einen hohen Selektionsaufwand, der sich gelohnt hat, denn die 2025er-Weißweine präsentieren sich reintönig, knackig und feinfruchtig. Die eigenständigen Roten stammen aus den Jahren 2024 und 2023. ps

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2021 Blaufränkisch Ried Rosengarten
Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Reifer Früchtereigen, Brombeere, Kirsche, Waldbeeren, saftige Fruchtfülle, lebhaft, gehaltvoll mit feinen Maschen, mittelkräftig, aus einem Guss, seidig-pikant im Abgang. BURGENLAND

Rotwein
Blaufränkisch
€€€
Naturkork

Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Helga & Erhard Brunner
7471 Rechnitz
Lindengasse 7

Der Arkadenhof Mandl-Brunner hat eine lange Tradition und wird als mustergültiger Familienbetrieb samt angeschlossenem Heurigenbetrieb geführt. Helga Brunner ist mit Unterstützung ihrer Eltern mit großer Leidenschaft im Weingarten tätig, Ehemann Erhard ist für die Vinifizierung verantwortlich und wird von Sohn Martin unterstützt, der mit seiner namentlich neu kreierten Pétillant Naturel Linie seine Meisterschaft vorbildhaft unter Beweis stellt. Die Weine des Weinhofs sind allesamt feinsinnig gemacht, zeigen viel Mineralität und repräsentieren eindrucksvoll das wertvolle, gebietstypische Terroir.

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Schilcher Frizzante
Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

Einladende Schilcheraromatik, rotbeerig, Granatäpfel; schließt nahtlos an, sanfte Säure und Perlage, trinkanimierend, macht Spaß.

Schaumwein
Blauer Wildbacher
€€
Schraubverschluss

Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

Stefan Langmann
8511 St. Stefan ob Stainz
Langegg 23

Die Familie Langmann baut seit 1746 Wein an. Mit dem Schilcher habe die Weststeiermark eine weltweite Alleinstellung, ist Stefan Langmann überzeugt. „Es ist wichtig, seine Qualität bis ins Extrem auszureizen, um die Aufmerksamkeit der internationalen Weinliebhaber auf unser Gebiet zu ziehen.“ Seiner Tochter Verena hat er viel Verantwortung im Keller übertragen. Sie bringt noch mehr frischen Wind. Die Lagenweine und der separate Ausbau besonders hochwertiger Parzellen renommierter Rieden sind in letzter Zeit vermehrt in den Fokus der Familie gerückt. Als Beispiel dafür sei der Sauvignon Blanc Ried Greisdorf Himmelreich genannt. Lange Lagerung ohne Schwefel auf der Vollhefe ist mittlerweile Standard bei den besten Weinen. Schaumweine sind das zweite Standbein des Betriebes. Sie werden zur Gänze auf dem Weingut hergestellt. Die Bandbreite ist groß, sie reicht vom wertigen Schilcher Frizzante aus zweiter Gärung über weiße Sekte bis hin zu Großen Reserven g.U. mit Jahrgangsangabe. Ein besonderer Schaumstoff aus dem Hause Langmann nennt sich Schilcato, vinifiziert wie ein Moscato d’Asti mit Vergärung im Drucktank. Zu einem wahren Renner entwickelt hat sich der Schilcher Pet Nat, speziell in den USA und in den skandinavischen Ländern. Der Export hat noch mehr an Bedeutung gewonnen. Die Bewirtschaftung ist naturnah, sie geht in Richtung organische Produktion. Die heuer vorgestellten Weine zeigen, dass Stefan und Verena Langmann erneut mit viel Fingerspitzengefühl an ihrer Stilistik gefeilt haben, sie ist noch feiner geworden. Der letztes Jahr vorgestellte, hochgradig elegante Jahrgangssekt Stainz aus 2018 ist noch zu haben.

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2025 Grüner Veltliner Ried Blauenstein Zöbing
Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Dezente Würze, rosa Pfeffer, Williamsbirne, Grapefruits; jugendlich, frisch, exotische Frucht, Maracuja, Grapefruits, gelbe Birnen, saftiger Veltliner mit lebhafter Säure.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Barbara Öhlzelt
3561 Zöbing
Eichelbergstraße 32

„Ich mag Riesling sehr gern“, sagt Winzerin Barbara Öhlzelt aus Zöbing, dem Ort, von dem sich der berühmte Heiligenstein erhebt, einer Parade-Rieslinglage, die zu den besten Österreichs zählt. Mit mehr als 35 Prozent nimmt die Rieslingtraube in Öhlzelts Weingärten eine führende Position ein – und ist damit fast annähernd so bedeutend wie der Grüne Veltliner. Die Zöbinger Winzerin gilt dabei als eine leidenschaftliche Riesling-Könnerin. Als kleines, feines Weingut mit 7,5 Hektar macht Öhlzelt vier unterschiedliche Rieslinge. Der Einsteiger in ihre Riesling-Welt ist der Zöbinger-Ortswein, der Jahr für Jahr eine Empfehlung als Preis-Leistungsschlager ist. Darauf setzt die Winzerin drei Lagenweine aus den Rieden Blauenstein, Kogelberg und Heiligenstein – allesamt mit der Herkunft Zöbing. „Einfach war es 2025 nicht mit den Rieslingen“, erzählt Öhlzelt. Denn viel sei im Vorjahr durch die Witterungsverhältnisse gefault. „Wir mussten viele Trauben auf den Boden schneiden.“ Der Arbeitsaufwand hat sich gelohnt, die Lagenrieslinge strahlen mit Eleganz und bieten schon jetzt viel Trinkvergnügen. Beim Grünen Veltliner startet Öhlzelt mit ihrem Gebietswein Kellerweingarten den Verkostungsreigen. Ihr Zöbinger Veltliner-Ortswein ist das Bindeglied zu den Lagenweinen Blauenstein und Lamm. Letzterer ist nicht nur Öhlzelts Premium-Veltliner, den sie im 225er Barrique ausbaut und dann ins große Holz legt, sondern er ist auch ein Augenschmaus mit dem pfiffigsten und wahrscheinlich dem schönsten Lamm-Weinetikett. Generell sind die 2025er Weine alkoholleichter ausgefallen, qualitativ gibt es jedoch kaum Abschläge. Weingenießer dürfen sich freuen …

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -