Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Roter Traminer
Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Markante Kräuteraromen, Wermut, Bitterorangen, Orangenzesten, tief im Glas Litschi; schließt aromatisch nahtlos an, kraftvoll ohne Schwere, angenehme Säure gibt Konturen und Leben, zugänglich und doch ernsthaft, Aromen vom Bukett klingen lange nach. Völlig eigenständig, klare Empfehlung.

Weißwein
Traminer
€€€€
Naturkork

Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107

Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.

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2024 Grüner Veltliner Reserve
Weingut
PAX
Wachau

Gelbe Früchte, Tabak, Mandarinen, Zitrus, Ananas, Ringlotten, Honignoten, voller Fruchtcharme und Harmonie, elegante Fülle, weich, saftig, extraktsüß, der Gaumen will immer mehr, der Wein hat Gewicht, ohne es zu zeigen, ist homogen, geschmeidig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
PAX
Wachau

Verena Pichler-Axmann & Franz Stefan Pichler
3610 Joching
Weinbergstraße 27

Verena Pichler-Axmann und Franz Pichler haben „PAX“ 2020 gegründet, das sich in kurzer Zeit zu einem ansehnlichen Weingut gemausert hat und sich am Weg zur Wachauer Spitze befindet. Die Verkostung dieser Serie ist die Bestätigung dafür. Die Weine schmecken einfach himmlisch. Vielleicht ist das Geheimnis dieser in sich harmonischen Gewächse die Tatsache, dass ein jeder Wein eine gewisse Zeit im Holzfass verbringt. Die Smaragde des Jahrgangs 2024 kamen im Mai 2025 auf den Markt. Man bewirtschaftet beste Lagen in Joching: Ried Pichl Point 2025 Federspiel und 2024 Smaragd und Ried Kollmitz 2024 – von dieser Lage gibt es zwei Smaragde, wobei der KALKSTEIN um den Tick die Nase vorne hat. Wösendorf: 2024 Grüner Veltliner Ried Bachsatz, 2024 Grüner Veltliner Ried Hochrain, 2024 Ried Höll – hier steht ein Riesling, der fantastisch ist. Auch die Grünen Veltliner dieser beiden Lagen sind grandios. Ried Biern, eine Lage im Spitzer Graben und neben dem berühmten Kalkofen mit Riesling bestockt – das ist ein Wein, der viel Luft und Zeit benötigt. Dazu gibt es ausgezeichnete Ortsweine und auch die Steinfeder ist brillant.

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2024 Viognier sept (7 Jahre alte Reben, im Holz vergoren, dann Stahl)
Weingut
Roland Minkowitsch
Weinviertel

Der dritte Wein dieser Sorte aus dem Hause Minkowitsch. Straff, kühl, Eukalyptus, reife Säure, Kreide; Veilchen, mineralisch, üppig, vollmundig, dicht, am Gaumen zeigt sich der warme Jahrgang. Toll!

Weißwein
Viognier
€€€€
Naturkork

Weingut
Roland Minkowitsch
Weinviertel

Martin Minkowitsch
2261 Mannersdorf
Kirchengasse 64

Martin Minkowitsch hat im Jahr 2014 den traditionsreichen Familienbetrieb in 14. Generation übernommen und ist der Betriebsphilosophie treu geblieben. Die Freude an der Arbeit im Weingarten und die Fähigkeit, jede Herausforderung anzunehmen, zeichnen den Winzer aus. Wenn dann im Herbst das optimale Traubenmaterial eingebracht wird, erfolgt die Verarbeitung mit einer Baumpresse, die seit dem Jahr 1820 im Einsatz ist. Vielleicht gelingt es auch deshalb, eigenständige, finessenreiche und immer trinkfreudige Weine zu vinifizieren. Besonders hervorzuheben sind dabei die moderaten Alkoholwerte, die der Bekömmlichkeit sehr zuträglich sind. Ziemlich neu im Programm ist einerseits ein köstlicher Riesling Sekt, andererseits ein Viognier Sept. Sept, weil es die siebte Weißweinsorte im Hause Minkowitsch ist, Viognier, da die Frau von Martin Minkowitsch aus Lyon stammt. Mit seiner prononcierten Säure ist diese Rebsorte ein Versprechen für die Zukunft. Den Gelben Muskateller müssen Sie heuer unbedingt probieren – einer der besten des Jahrgangs 2025 in Österreich! Und als Draufgabe gibt es ihn auch als „federleicht“ mit nur neun Volumenprozent Alkohol. Also doppelte Freude!

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2023 Hochenperg
Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

(CH/NB/PB) Blütenduftiges Entrée, Kräuterwürze, kraftvolle Saftigkeit, vollmundig, vielschichtig, Quitte, Steinobst, druckvoll, elegant mit mineralischer Verve, gehaltvoll, alles in Balance, ein großartiger Wein.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

Sebastian & Tobias Siess
7063 Oggau
Antonigasse 1

Tel. +43 2685 7207
Fax. -4
office@weingut-mad.at
www.weingut-mad.at

Das seit 1786 bestehende Familienweingut MAD wird heute von Sebastian und Tobias Siess in der 8. Generation geleitet. Der Anbau in den Weingärten erfolgt naturnah und das umfassende Weinsortiment folgt seit Jahren den Prämissen der Qualitätsproduktion. Die Ortswein-Kategorie in Weiß hat an Feinheit noch mehr gewonnen und die Cuvée Hochenperg ist seit Jahren ein Fixstarter in der Premiumliga. Im roten Topsegment beeindrucken die beiden Sortencuvées Furioso und der neu eingeführte Mad Royal-Blend, der mit viel Bordeauxfeeling im attraktiven Preissegment liegt. Die absolute Oberliga und zugleich das Herzstück des Hauses ist der Blaufränkisch Marienthal mit der Bezeichnung M 56, eine 1956 bepflanzte Rebanlage. Erstmalig ist von dieser Rarität eine Late Release Füllung verfügbar, die nach Jahren der Reife im gutseigenen Keller, mit dem von Unwettern geplagten, aber fulminaten Jahrgang 2016 abhebt.

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2023 Pinot Noir Reserve 20TWENTYTHREE
Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Sorte unverkennbar, Kirschen, Himbeeren, ätherische Noten, Unterholz; aromatisches Dacapo, Tanningrip, Säurespiel, lebhaft, vergleichsweise straff, hauchzarte Gewürzaromen, Frucht bis in den langen Abgang hinein.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€
Naturkork

Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107

Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.

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2024 Riesling Smaragd Ried Spitzer Biern
Weingut
PAX
Wachau

Pfirsich, Marille, Ananas, voller Zitrusfrüchte, Marzipan, kühl und mineralisch, tolle Säure, straffe Struktur, kühl, schlank und fest, der fordert den Gaumen.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
PAX
Wachau

Verena Pichler-Axmann & Franz Stefan Pichler
3610 Joching
Weinbergstraße 27

Verena Pichler-Axmann und Franz Pichler haben „PAX“ 2020 gegründet, das sich in kurzer Zeit zu einem ansehnlichen Weingut gemausert hat und sich am Weg zur Wachauer Spitze befindet. Die Verkostung dieser Serie ist die Bestätigung dafür. Die Weine schmecken einfach himmlisch. Vielleicht ist das Geheimnis dieser in sich harmonischen Gewächse die Tatsache, dass ein jeder Wein eine gewisse Zeit im Holzfass verbringt. Die Smaragde des Jahrgangs 2024 kamen im Mai 2025 auf den Markt. Man bewirtschaftet beste Lagen in Joching: Ried Pichl Point 2025 Federspiel und 2024 Smaragd und Ried Kollmitz 2024 – von dieser Lage gibt es zwei Smaragde, wobei der KALKSTEIN um den Tick die Nase vorne hat. Wösendorf: 2024 Grüner Veltliner Ried Bachsatz, 2024 Grüner Veltliner Ried Hochrain, 2024 Ried Höll – hier steht ein Riesling, der fantastisch ist. Auch die Grünen Veltliner dieser beiden Lagen sind grandios. Ried Biern, eine Lage im Spitzer Graben und neben dem berühmten Kalkofen mit Riesling bestockt – das ist ein Wein, der viel Luft und Zeit benötigt. Dazu gibt es ausgezeichnete Ortsweine und auch die Steinfeder ist brillant.

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2022 Blaufränkisch Marienthal
Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

Bukett nach schwarzer Kirsche, vollreife Beerenfrüchte, Kirsche, Brombeere, Heidelbeere, feine Würze, straffe Fruchtführung, pikante Säurefrische im Hintergrund, engmaschig, Finesse und lang im Finish, viel Potenzial.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€
Naturkork

Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

Sebastian & Tobias Siess
7063 Oggau
Antonigasse 1

Tel. +43 2685 7207
Fax. -4
office@weingut-mad.at
www.weingut-mad.at

Das seit 1786 bestehende Familienweingut MAD wird heute von Sebastian und Tobias Siess in der 8. Generation geleitet. Der Anbau in den Weingärten erfolgt naturnah und das umfassende Weinsortiment folgt seit Jahren den Prämissen der Qualitätsproduktion. Die Ortswein-Kategorie in Weiß hat an Feinheit noch mehr gewonnen und die Cuvée Hochenperg ist seit Jahren ein Fixstarter in der Premiumliga. Im roten Topsegment beeindrucken die beiden Sortencuvées Furioso und der neu eingeführte Mad Royal-Blend, der mit viel Bordeauxfeeling im attraktiven Preissegment liegt. Die absolute Oberliga und zugleich das Herzstück des Hauses ist der Blaufränkisch Marienthal mit der Bezeichnung M 56, eine 1956 bepflanzte Rebanlage. Erstmalig ist von dieser Rarität eine Late Release Füllung verfügbar, die nach Jahren der Reife im gutseigenen Keller, mit dem von Unwettern geplagten, aber fulminaten Jahrgang 2016 abhebt.

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2024 Riesling Smaragd Ried Höll
Weingut
PAX
Wachau

Reife Marille, Pfirsich, Ananas, strukturiert, tiefgründig, homogen, cremig-intensive Statur, ungemein fein, hochelegant, saftig, perfekte Säure, glanzvoll, voller Finesse, höchster Riesling Adel.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
PAX
Wachau

Verena Pichler-Axmann & Franz Stefan Pichler
3610 Joching
Weinbergstraße 27

Verena Pichler-Axmann und Franz Pichler haben „PAX“ 2020 gegründet, das sich in kurzer Zeit zu einem ansehnlichen Weingut gemausert hat und sich am Weg zur Wachauer Spitze befindet. Die Verkostung dieser Serie ist die Bestätigung dafür. Die Weine schmecken einfach himmlisch. Vielleicht ist das Geheimnis dieser in sich harmonischen Gewächse die Tatsache, dass ein jeder Wein eine gewisse Zeit im Holzfass verbringt. Die Smaragde des Jahrgangs 2024 kamen im Mai 2025 auf den Markt. Man bewirtschaftet beste Lagen in Joching: Ried Pichl Point 2025 Federspiel und 2024 Smaragd und Ried Kollmitz 2024 – von dieser Lage gibt es zwei Smaragde, wobei der KALKSTEIN um den Tick die Nase vorne hat. Wösendorf: 2024 Grüner Veltliner Ried Bachsatz, 2024 Grüner Veltliner Ried Hochrain, 2024 Ried Höll – hier steht ein Riesling, der fantastisch ist. Auch die Grünen Veltliner dieser beiden Lagen sind grandios. Ried Biern, eine Lage im Spitzer Graben und neben dem berühmten Kalkofen mit Riesling bestockt – das ist ein Wein, der viel Luft und Zeit benötigt. Dazu gibt es ausgezeichnete Ortsweine und auch die Steinfeder ist brillant.

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2025 Grüner Veltliner X Ried Gabrissen
Weingut
Christ
Wien

(X-extrem) Feingliedrig, kühl, gelbfruchtig, dezent pfeffrig, Quitte, Orangenzesten, Zitrus, Melone, Papaya, fokussiert, saftig, viel Mineral, tolle Struktur, enorm ausdrucksstark. Höchst individuell.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Christ
Wien

Ing. Rainer Christ
1210 Wien
Amtsstraße 10

In diesem Weingut jagt ein vinarischer Höhepunkt den anderen. Hier hat man den Bisamberg in höchster Vollendung im Glas. Weine – in Weiß, Rosé und Rot –, welche von Bodentönen nur so strotzen. Es sind überaus charaktervolle Gewächse voller Authentizität. Wer einmal von diesen Weinen genascht hat, kommt nicht mehr von ihnen los. Wiener Gemischte Sätze – die man getrost als Rebsorte bezeichnen könnte –, welche das Weinbild Wiens abbilden, wo schon der Gebietswein aufzeigt, der Ortswein Bisamberg überragend ist und die Ried Wiesthalen einen dramatischen Höhepunkt darstellt. Solche Weine reüssieren auf der ganzen Welt. Ein fulminanter 2025 Grüner Veltliner Ried Gabrissen X, der ordentlich beeindruckt. Der Riesling Ried Zwerchbreiteln erinnert mich frappant an burgundische Stilistik. Die beiden Weissburgunder – 2025 Vollmondwein und 2024 Ried Falkenberg – erfreuen wohl die verwöhntesten Gaumen. Wobei der Falkenberg eine eigene Dimension darstellt. Die Rotweinkompetenz von Rainer Christ ist sprichwörtlich. Der 2023 Zweigelt strotzt vor Charme. Ein eleganter 2023 Mephisto. Der 2022 Shiraz ist von verblüffender Eleganz. Ein nobler Roter ist der 2022 XXI – steht für den 21. Bezirk –, er ist von einer Brillanz und enormer Finesse – man sitzt hochachtungsvoll vor dem Weinglas und gibt es nicht mehr her. Mein persönlicher Höhepunkt: 2022 Pinot Noir Kastanienwald. Solch ein Gewächs aus dieser Varietät habe ich in Österreich noch nicht erlebt. Der kommt mit Sicherheit in meinen Keller. Man sollte rasch ordern, den es gibt nur etwa 1.000 Flaschen davon. Im TOP Heurigen Christ gibt es diese Weine zu verkosten bei einer formidablen Küche.

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2023 Pentagon
Weingut
Lisa Pfneisl
Mittelburgenland

(BF/CS/SY/ME/CF) Vielschichtiges und ausgewogenes Bukett, Blaufränkisch hat etwas die Nase vorn, elegante Frucht, zartkörnige Würze; aromatisches Dacapo, präzise strukturiert, präsente Tannine ohne Härte, feinfühliger Holzeinsatz, ausgewogen, Feinheit vor Wucht.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Lisa Pfneisl
Mittelburgenland

Lisa Kölly-Pfneisl
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 30

„Die Tradition in Ehren halten, Innovationen zulassen, Begeisterung für den Wein leben und die Natur schätzen“, bringt die Familie Pfneisl ihre Philosophie auf den Punkt. In diesem Fall reicht die Tradition mehr als 100 Jahre zurück. 2024 hat Lisa Kölly-Pfneisl das Weingut von ihren Eltern übernommen; eingestiegen in den Betrieb ist sie schon Jahre vorher. Ihr Vater Gerhard Pfneisl ist ein Tüftler, der die Zusammenhänge immer hinterfragt und analysiert hat. Der Keller in der Karrnergasse ist sein Werk, er ist state of the art. Tochter und Vater bilden ein schlagkräftiges Duo, das kompromisslos an der Qualität und an der Eigenständigkeit der Weine arbeitet. Sie legen auch großen Wert auf geringe Histamingehalte; nicht selten liegen diese biogenen Amine unter der Nachweisgrenze. Neu im Team ist Johannes Berger, ein gestandener und in der Szene anerkannter Fachmann, Leiter des Vertriebs sowie zuständig für Events und Markenkommunikation. Das Sortiment ist gegliedert in die Linien Pepper Range, Offspring Series, Monovarietals sowie Blends. Die Basisweine werden im Stahltank ausgebaut, die Lagenweine und die Premiumcuvées reifen bis zu 36 Monate in kleinen oder großen Eichenfässern. Angebaut werden die in Österreich heimischen Rebsorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent, daneben die internationalen Varietäten Merlot, Shiraz, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Pinot Noir sowie die weißen Sorten Viognier, Gelber Muskateller und Grüner Veltliner. Die Spitze bei den Cuvées bilden Platinum, Pentagon, Hexenberg und EGO sum vitis vos palmites, kurz Ego. Dieser Wein mit biblischem Namen wurde 2019 anlässlich der Eröffnung des neuen Betriebsstandortes erstmals präsentiert. Der Großteil der Weingärten befindet sich innerhalb der Gemarkungen von Deutschkreutz. Der Hexenberg jedoch ist eine Exklusivlage der Familie im rund 18 Kilometer entfernten Kleinmutschen. Die aktuell verkostete Serie repräsentiert eine große Bandbreite – von trinkanimierenden Weißweinen über wertige Rotweine mit fair kalkuliertem Preis und Spitzenprodukten à la Offspring Black oder dem Blaufränkisch von der Ried Altes Weingebirge bis zu einem dezent süßen Gelben Muskateller und einem süffigen Sprudel. Neu im Portfolio ist der Tutti Frutti, eine unbeschwert zu trinkende Cuvée aus Blaufränkisch und Merlot, ein roter Terrassenwein sozusagen.

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2025 Grüner Veltliner Optimas
Wein- und Gästehof
Edlinger
Kremstal

Reizvoller Frucht-Würzemix, Honigmelonen, weiße Birnen, Südfrüchte und tabakige Einsprengsel; fester, substanzieller Körper, der von einem knusprigen Säurekern verschlankt wird; klar strukturiert, ausgewogen, heuer eine Spur maskuliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Wein- und Gästehof
Edlinger
Kremstal

Josef Edlinger
3511 Furth
Lindengasse 22

Tel. +43 2732 77622
Fax. -17
office@edlingerwein.at
www.edlingerwein.at

Josef Edlinger führt am Fuße des Göttweiger Bergs einen traditionsreichen Familienbetrieb, dessen Geschichte bis ins Jahr 1842 zurückreicht. In Weingarten und -keller hat freilich längst die Moderne Einzug gehalten – der gelernte Weinbau- und Kellermeister versteht es in vorbildlicher Weise, die Qualität seiner Grünen Veltliner und Rieslinge hoch zu halten. Unterstützt wird er von Paul, seinem Sohn, speziell im Verkauf, sowie von seiner charmanten Gattin Gabriela in allen administrativen Belangen. Der Senior legt sein Hauptaugenmerk auf die Weingärten, und das mit fünf gemütlichen Zimmern ausgestattete Gästehaus wird von der liebenswürdigen Frau Mama betreut. Was den Jahrgang betrifft, ist der engagierte Further insgesamt zufrieden. „Wir hatten das Glück, dass zum Zeitpunkt der Regenfälle im September die Rieslinge im Großen und Ganzen bereits ihre physiologische Reife erlangt hatten, sodass wir etwas früher lesen konnten“, lässt er uns wissen. Und ergänzt mit einem Lächeln: „Mengenmäßig war’s sogar etwas mehr als im Vorjahr!“ Tatsächlich machen auch heuer wieder, neben den saftigen, großzügigen Veltlinern, die Rieslinge viel Freude. Speziell die Riedenweine vom Silberbichl sind eine Empfehlung wert, nicht nur der mit prachtvoller Fruchtfülle aufwartende Riesling, sondern auch sein Lagenkollege, ein überaus facettenreicher Veltliner.

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2024 Chardonnay Barrique
Weinbau
Alex Nebenführ
Weinviertel

Leuchtendes Strohgelb, duftig nach reifen, exotischen Früchten, Vanille, zarte Röstnoten, feine Würze, sehr reife Birnen, enorme Extrakte, cremig, sehr viel Kraft und Fülle, ausdrucksstark, aromatischer, kompakter, nicht enden wollender Nachgeschmack.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weinbau
Alex Nebenführ
Weinviertel

Alex Nebenführ
2070 Mitterretzbach
Winzergasse 1

Seit Alex Nebenführ den Betrieb seines Vaters übernommen hat, ist seine Handschrift des Weinmachens deutlich zu spüren. Seine Rebstöcke stehen auf Urgesteins- und Lössböden am Fuße des Manhardsberges, die er mit Freude am kreativen arbeiten und Liebe zur Natur pflegt, fordert und unterstützt, um jene Ergebnisse zu bekommen, die in den Flaschen dem Weinfreund und Genießer viel Spaß bereiten. „Die Qualität entsteht im Weingarten“, ist der Winzer überzeugt. Dementsprechend penibel ist seine Pflege der Reben bis zum Ausdünnen und der Handlese, wobei es sich bei den Lesehelfern ausschließlich um Familienmitglieder und Freunde handelt. Viele Feinheiten seiner Arbeit hat Alex Nebenführ an Weingütern in Australien und Südafrika gelernt, diese im eigenen Betrieb umgesetzt und damit große Erfolge mit seinen sortentypischen Qualitäten erreicht. Neben Grüner Veltliner, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Gelber Traminer sind auch sein Gemischter Satz als animierender Sommerwein, sein geschmeidig-gefälliger, halbtrockener und eleganter Chardonnay und der trinkanimierende Encanto Merlot Rosé 2025 mit großem Spaßfaktor sehr überraschende Weine. Die Rotweine aus Zweigelt, Merlot, Syrah und die Rotweincuvée Mare Moto sind heuer ganz besonders gut gelungen.

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2016 Blaufränkisch M 56 Ried Marienthal Late Release
Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

Vollreifer Beerencocktail, Schwarzkirsche, Brombeere, Waldbeeren, Zwetschke, saftige Fülle, Kräuterwürze, vollmundige Fülle, Milchschokolade, kraftvoll, harmonische Holzeinbindung, gereift und ausgewogen, strömt in ruhiger Fruchtkonzentration, stilvoll und sehr lang. BURGENLAND

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
MAD
Leithaberg, Rust & Rosalia

Sebastian & Tobias Siess
7063 Oggau
Antonigasse 1

Tel. +43 2685 7207
Fax. -4
office@weingut-mad.at
www.weingut-mad.at

Das seit 1786 bestehende Familienweingut MAD wird heute von Sebastian und Tobias Siess in der 8. Generation geleitet. Der Anbau in den Weingärten erfolgt naturnah und das umfassende Weinsortiment folgt seit Jahren den Prämissen der Qualitätsproduktion. Die Ortswein-Kategorie in Weiß hat an Feinheit noch mehr gewonnen und die Cuvée Hochenperg ist seit Jahren ein Fixstarter in der Premiumliga. Im roten Topsegment beeindrucken die beiden Sortencuvées Furioso und der neu eingeführte Mad Royal-Blend, der mit viel Bordeauxfeeling im attraktiven Preissegment liegt. Die absolute Oberliga und zugleich das Herzstück des Hauses ist der Blaufränkisch Marienthal mit der Bezeichnung M 56, eine 1956 bepflanzte Rebanlage. Erstmalig ist von dieser Rarität eine Late Release Füllung verfügbar, die nach Jahren der Reife im gutseigenen Keller, mit dem von Unwettern geplagten, aber fulminaten Jahrgang 2016 abhebt.

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2022 Offspring Black
Weingut
Lisa Pfneisl
Mittelburgenland

(CF) Kühl, feine Sortenaromatik, dunkle Beeren, roter Paprika, zarte Gewürzaromen, tief im Glas Zwetschken; schließt aromatisch nahtlos an, feines Gerbstoffnetz, kühler Touch, trinkanimierend dank dezenter Säure, in keiner Phase schwer, im Abgang und im langen Nachhall dunkle Würze à la Black Cardamom und Wacholderbeeren.

Rotwein
Cabernet Franc
€€€€
Naturkork

Weingut
Lisa Pfneisl
Mittelburgenland

Lisa Kölly-Pfneisl
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 30

„Die Tradition in Ehren halten, Innovationen zulassen, Begeisterung für den Wein leben und die Natur schätzen“, bringt die Familie Pfneisl ihre Philosophie auf den Punkt. In diesem Fall reicht die Tradition mehr als 100 Jahre zurück. 2024 hat Lisa Kölly-Pfneisl das Weingut von ihren Eltern übernommen; eingestiegen in den Betrieb ist sie schon Jahre vorher. Ihr Vater Gerhard Pfneisl ist ein Tüftler, der die Zusammenhänge immer hinterfragt und analysiert hat. Der Keller in der Karrnergasse ist sein Werk, er ist state of the art. Tochter und Vater bilden ein schlagkräftiges Duo, das kompromisslos an der Qualität und an der Eigenständigkeit der Weine arbeitet. Sie legen auch großen Wert auf geringe Histamingehalte; nicht selten liegen diese biogenen Amine unter der Nachweisgrenze. Neu im Team ist Johannes Berger, ein gestandener und in der Szene anerkannter Fachmann, Leiter des Vertriebs sowie zuständig für Events und Markenkommunikation. Das Sortiment ist gegliedert in die Linien Pepper Range, Offspring Series, Monovarietals sowie Blends. Die Basisweine werden im Stahltank ausgebaut, die Lagenweine und die Premiumcuvées reifen bis zu 36 Monate in kleinen oder großen Eichenfässern. Angebaut werden die in Österreich heimischen Rebsorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent, daneben die internationalen Varietäten Merlot, Shiraz, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Pinot Noir sowie die weißen Sorten Viognier, Gelber Muskateller und Grüner Veltliner. Die Spitze bei den Cuvées bilden Platinum, Pentagon, Hexenberg und EGO sum vitis vos palmites, kurz Ego. Dieser Wein mit biblischem Namen wurde 2019 anlässlich der Eröffnung des neuen Betriebsstandortes erstmals präsentiert. Der Großteil der Weingärten befindet sich innerhalb der Gemarkungen von Deutschkreutz. Der Hexenberg jedoch ist eine Exklusivlage der Familie im rund 18 Kilometer entfernten Kleinmutschen. Die aktuell verkostete Serie repräsentiert eine große Bandbreite – von trinkanimierenden Weißweinen über wertige Rotweine mit fair kalkuliertem Preis und Spitzenprodukten à la Offspring Black oder dem Blaufränkisch von der Ried Altes Weingebirge bis zu einem dezent süßen Gelben Muskateller und einem süffigen Sprudel. Neu im Portfolio ist der Tutti Frutti, eine unbeschwert zu trinkende Cuvée aus Blaufränkisch und Merlot, ein roter Terrassenwein sozusagen.

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2024 Grüner Veltliner Ried Spiegel
Weingut
Haimerl
Kamptal

Sehr feine Nase nach Apfel, Ringlotte, gelbem Steinobst, Hauch Blütenhonig, feine Kräuter, am Gaumen üppige Kühlfruchtigkeit nach Weingartenpfirsich, feine Würze mit einer Prise Pfeffer, vollmundig mit guter Gaumenhaftung, einiger Körper, dicht, kompakt, druckvoll, feiner Schmelz, saftig, balanciertes Säurespiel, mineralische Anmutung, strömt gediegen und konzentriert seinem Abgang von nachhaltiger Länge entgegen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Haimerl
Kamptal

Haimerl
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 60

Tel. +43 2734 2124
weingut@haimerl.at
www.haimerl.at

Das von dem talentierten jungen Weinmacher Johannes Haimerl geführte Gobelsburger Familienweingut ist ein im besten Sinne auf Stammkunden fokussierender Betrieb mit vorzüglichem Preisgefüge.

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2023 Grüner Veltliner Ried Hintere Point Reserve
Wein- und Gästehof
Edlinger
Kremstal

Duftet nach Vanilleblüten, gerösteten Haselnüssen und Karamell; behutsamer Barrique-Einsatz, am Gaumen deutlicher merkbar als in der Nase; kraftvoll, satt und mundfüllend, schöne Länge, modern vinifiziert; tolles Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Wein- und Gästehof
Edlinger
Kremstal

Josef Edlinger
3511 Furth
Lindengasse 22

Tel. +43 2732 77622
Fax. -17
office@edlingerwein.at
www.edlingerwein.at

Josef Edlinger führt am Fuße des Göttweiger Bergs einen traditionsreichen Familienbetrieb, dessen Geschichte bis ins Jahr 1842 zurückreicht. In Weingarten und -keller hat freilich längst die Moderne Einzug gehalten – der gelernte Weinbau- und Kellermeister versteht es in vorbildlicher Weise, die Qualität seiner Grünen Veltliner und Rieslinge hoch zu halten. Unterstützt wird er von Paul, seinem Sohn, speziell im Verkauf, sowie von seiner charmanten Gattin Gabriela in allen administrativen Belangen. Der Senior legt sein Hauptaugenmerk auf die Weingärten, und das mit fünf gemütlichen Zimmern ausgestattete Gästehaus wird von der liebenswürdigen Frau Mama betreut. Was den Jahrgang betrifft, ist der engagierte Further insgesamt zufrieden. „Wir hatten das Glück, dass zum Zeitpunkt der Regenfälle im September die Rieslinge im Großen und Ganzen bereits ihre physiologische Reife erlangt hatten, sodass wir etwas früher lesen konnten“, lässt er uns wissen. Und ergänzt mit einem Lächeln: „Mengenmäßig war’s sogar etwas mehr als im Vorjahr!“ Tatsächlich machen auch heuer wieder, neben den saftigen, großzügigen Veltlinern, die Rieslinge viel Freude. Speziell die Riedenweine vom Silberbichl sind eine Empfehlung wert, nicht nur der mit prachtvoller Fruchtfülle aufwartende Riesling, sondern auch sein Lagenkollege, ein überaus facettenreicher Veltliner.

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2025 Gelber Traminer Retzbacher Satzen
Weinbau
Alex Nebenführ
Weinviertel

Typischer blumiger Duft nach Rosenblättern, Orangennoten, Fruchtsalat, harmonischer Fruchtschmelz, delikat und körperreich, viel Finesse, unendliches Finish – herrlich zu exotischen Gerichten.

Weißwein
Traminer
€€
Schraubverschluss

Weinbau
Alex Nebenführ
Weinviertel

Alex Nebenführ
2070 Mitterretzbach
Winzergasse 1

Seit Alex Nebenführ den Betrieb seines Vaters übernommen hat, ist seine Handschrift des Weinmachens deutlich zu spüren. Seine Rebstöcke stehen auf Urgesteins- und Lössböden am Fuße des Manhardsberges, die er mit Freude am kreativen arbeiten und Liebe zur Natur pflegt, fordert und unterstützt, um jene Ergebnisse zu bekommen, die in den Flaschen dem Weinfreund und Genießer viel Spaß bereiten. „Die Qualität entsteht im Weingarten“, ist der Winzer überzeugt. Dementsprechend penibel ist seine Pflege der Reben bis zum Ausdünnen und der Handlese, wobei es sich bei den Lesehelfern ausschließlich um Familienmitglieder und Freunde handelt. Viele Feinheiten seiner Arbeit hat Alex Nebenführ an Weingütern in Australien und Südafrika gelernt, diese im eigenen Betrieb umgesetzt und damit große Erfolge mit seinen sortentypischen Qualitäten erreicht. Neben Grüner Veltliner, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Gelber Traminer sind auch sein Gemischter Satz als animierender Sommerwein, sein geschmeidig-gefälliger, halbtrockener und eleganter Chardonnay und der trinkanimierende Encanto Merlot Rosé 2025 mit großem Spaßfaktor sehr überraschende Weine. Die Rotweine aus Zweigelt, Merlot, Syrah und die Rotweincuvée Mare Moto sind heuer ganz besonders gut gelungen.

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2025 Riesling Ried Zwerchbreiteln
Weingut
Christ
Wien

(ein Weingarten wie ein Clos im Burgund – die Reihen quer zum Berg stehend) Gelbfleischig, tiefgründig, Steinobst, Zitrus, Orangen, Exotik, salzig, präsente Säure, hochelegant, eigenständig, individuell, authentisch, enorm ausdrucksstark. Ein herzhafter Riesling voller Intensität mit einer Substanz für viele Jahre.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Christ
Wien

Ing. Rainer Christ
1210 Wien
Amtsstraße 10

In diesem Weingut jagt ein vinarischer Höhepunkt den anderen. Hier hat man den Bisamberg in höchster Vollendung im Glas. Weine – in Weiß, Rosé und Rot –, welche von Bodentönen nur so strotzen. Es sind überaus charaktervolle Gewächse voller Authentizität. Wer einmal von diesen Weinen genascht hat, kommt nicht mehr von ihnen los. Wiener Gemischte Sätze – die man getrost als Rebsorte bezeichnen könnte –, welche das Weinbild Wiens abbilden, wo schon der Gebietswein aufzeigt, der Ortswein Bisamberg überragend ist und die Ried Wiesthalen einen dramatischen Höhepunkt darstellt. Solche Weine reüssieren auf der ganzen Welt. Ein fulminanter 2025 Grüner Veltliner Ried Gabrissen X, der ordentlich beeindruckt. Der Riesling Ried Zwerchbreiteln erinnert mich frappant an burgundische Stilistik. Die beiden Weissburgunder – 2025 Vollmondwein und 2024 Ried Falkenberg – erfreuen wohl die verwöhntesten Gaumen. Wobei der Falkenberg eine eigene Dimension darstellt. Die Rotweinkompetenz von Rainer Christ ist sprichwörtlich. Der 2023 Zweigelt strotzt vor Charme. Ein eleganter 2023 Mephisto. Der 2022 Shiraz ist von verblüffender Eleganz. Ein nobler Roter ist der 2022 XXI – steht für den 21. Bezirk –, er ist von einer Brillanz und enormer Finesse – man sitzt hochachtungsvoll vor dem Weinglas und gibt es nicht mehr her. Mein persönlicher Höhepunkt: 2022 Pinot Noir Kastanienwald. Solch ein Gewächs aus dieser Varietät habe ich in Österreich noch nicht erlebt. Der kommt mit Sicherheit in meinen Keller. Man sollte rasch ordern, den es gibt nur etwa 1.000 Flaschen davon. Im TOP Heurigen Christ gibt es diese Weine zu verkosten bei einer formidablen Küche.

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2023 Grüner Veltliner Ried Redling
Weingut
Haimerl
Kamptal

Verführerisch nach gelbem Steinobst und junger Nuss, Hauch Blütenhonig, am Gaumen üppiger, reifer, kühler Fruchtmix aus Golden Delicious, Pfirsich, Marille, Ananas, dezent nussig, vollmundig, haftet gut an, einiger Körper, druckvoll, saftig, feiner Schmelz mit zarter Fruchtsüße, kompakt, dicht, elegant mit feinem Säurespiel, gediegen strömend, anhaltender Abgang mit charmantem Honigton im Finish. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Haimerl
Kamptal

Haimerl
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 60

Tel. +43 2734 2124
weingut@haimerl.at
www.haimerl.at

Das von dem talentierten jungen Weinmacher Johannes Haimerl geführte Gobelsburger Familienweingut ist ein im besten Sinne auf Stammkunden fokussierender Betrieb mit vorzüglichem Preisgefüge.

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2024 Grüner Veltliner Ried Alte Setzen Reserve
Weingut
Siedler Alex
Traisental

Traubenessenz aus den ältesten Rebstöcken, geschmeidige Fülle mit viel Würze, gelbe Ananas, reife Birne, Hauch Bratapfel; cremige Wucht, reife Fruchtfülle mit Pfeffer, Mandarinen, reife Kiwi und Grapefruits, gute Spannung, gute Länge, jugendlicher Wein mit Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Siedler Alex
Traisental

Alexander Siedler
3134 Reichersdorf
Obere Ortsstraße 25

Alexander und Manuela Siedler bewirtschaften 11 Hektar Weingärten im Herzen des Traisentals. Den jungen Jahrgang 2025 sehen sie als trinkvergnüglichen Jahrgang mit einer Spur geringerer Alkoholwerte. „Denn die Temperaturen waren 2025 nicht so hoch wie 2024“, sagt der Winzer, der mit seinem breit gefächerten Weinprogramm quer durch die Bank mit Preis-Leistung punktet. Der Veltliner macht bei Siedler 60 Prozent aus. Zweitstärkste Sorte ist der Riesling mit 15 Prozent – damit genauso viel wie das Rotweinsegment, das vom Zweigelt dominiert wird. Neu im Siedler-Sortiment ist der Grüner Veltliner Ortswein Reichersdorf. „Einen Ortswein haben wir bislang noch nicht gehabt, obwohl der bei uns naheliegend gewesen wäre. Denn wir haben 95 Prozent unserer Lagen im Reichersdorf“, sagt der Winzer. Und der neue Wein sei schon super angekommen. Für den Reichersdorf-Veltliner werden Siedler Trauben von älteren Anlagen selektioniert, was den Wein gleich gehaltvoller erscheinen lässt. Als Einstieg in Siedlers Traisental-DAC-Palette ist der klassische Gebietswein Tradition. Mit dem Reichersdorf-Wein gibt es eine attraktive Mitte und auf Riedenebene gibt es zwei Lagenweine: Buchhammer und die Alte Setzen. In der Alten Setzen steckt die Kraft und Eleganz von bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken. Und aus dieser Ried keltert Siedler auch einen bildhübschen straffen Riesling. Abseits von Riesling und Veltliner ergänzt Siedler sein Repertoire mit einem aromatischen Strauß Sortenvielfalt. Einfach reinkosten. Es lohnt sich.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -