Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Gemischter Satz
Weingut
Steininger
Kamptal

(GV/RI/WB) Überzeugt mit vielen Facetten von Walnüssen, roten Äpfeln, Rhabarber, Wildkräutern und einer Prise Pfeffer; schön trocken, juvenil, sexy.

Weißwein
Gemischter Satz
€€
Schraubverschluss

Weingut
Steininger
Kamptal

Eva Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Eva und Peter Steininger genießen mit ihrem Betrieb und dem sowohl bei Wein als auch bei Sekt überaus breit gestreuten Angebot eine österreichweite Sonderstellung – und das dank der qualitätsorientierten Bewirtschaftung von Karl Steininger, dem Senior, bereits seit vielen Jahren. Freilich setzt mittlerweile auch die nächste Generation ihre Spuren, denn trotz hohem Qualitätsstandard wird laufend weiter optimiert. Geleitet wird das Weingut heute von Tochter Eva und Schwiegersohn Peter, wobei Erstere sich hauptsächlich um die administrativen Belange und den Verkauf kümmert, während Peter – gelernter Kellermeister und Absolvent der Weinbauschule Krems – sein Zepter in Weingarten und Keller schwingt. Die besondere Liebe zum Wein und allen seinen Facetten und die Hinzunahme neuer Weingärten bringt es mit sich, dass es – entgegen eigener Bestrebungen, das Sortiment nicht noch weiter zu vergrößern – Jahr für Jahr doch ein bisschen mehr wird. „Wir finden es spannend, die Unterschiedlichkeiten der Lagen auch in unseren Weinen zu spüren“, wird uns einhellig beschieden. Der Schwerpunkt liegt auf Grünem Veltliner und Riesling, wo die Reserven mit einem Jahr längerer Reifezeit auf den Markt kommen. Aber auch mit Randsorten wie Muskateller oder Rosé vom Cabernet Sauvignon konnte man bereits mehrfach österreichweite Erfolge erzielen. Neu präsentiert wurde uns heuer auch eine ebenso vielfältige Palette an Schaumweinen – insgesamt neun an der Zahl, und einer besser als der andere. Klar, dass die reinen Riedensekte da meistens die Nase vorn haben, dennoch versteht es auch ein ausgewiesener Sortensekt ohne Lagenklassifikation, in der Phalanx der besten mitzuspielen. Der Sauvignon Blanc begeistert heuer mit Tiefgang und Bilderbuchfrucht und kann mit der Klasse der drei Großen Reserven durchaus mithalten. Offensichtlich bleibt trotz allem damit verknüpften Aufwand noch Platz für weitere Ambitionen. Denn im Vorjahr wurden die Geschicke des Loisiums – der Langenloiser Erlebnis-Weinwelt – zur Gänze in die Hände der Familie gelegt. Die nunmehrige „Steininger Weinwelt“ wird von Lisa Steininger-Fonseca, der Jüngsten des „Dreimäderlhauses“ und Joao, ihrem Gatten geleitet, während sich Peter und Eva um die angeschlossene NÖ-Vinothek kümmern.

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2025 Franzi nine & fine
Weingut
Schwarzböck
Weinviertel

Duftiges Muskatbukett; saftig-kühl, traubig pikant, Limette, Klementine, Holunderblüte, saftiger Aromabogen, verspielte Säure, unkomplizierte Trinkfreude.

Blauburger
€€
Schraubverschluss

Weingut
Schwarzböck
Weinviertel

Schwarzböck
2102 Hagenbrunn
Hauptstraße 56–58

Anita und Rudolf Schwarzböck bewirtschaften 23 Hektar Rebfläche, welche sich im Weinviertel und in Wien befindet. Also Lagen, deren Terroir höchst unterschiedlich ist und damit die vielfältig ausdrucksstarken Weine des Familienweinguts Schwarzböck hervorbringen. Dem liegt auch zugrunde, dass Anita und Rudolf Schwarzböck den Weinbau seit Jahren nach biologisch-organischen Richtlinien betreiben. Für den dazu erforderlichen gesunde Boden und die optimale Betreuung der Rebstöcke sorgen beide mit viel Liebe. Dazu bringt eine gefühlvolle Behandlung der Trauben im Keller klare und vitale Weine mit hoher Sortentypizität hervor, verbunden mit dem Charakter ihrer Herkunft.

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2025 Gelber Muskateller
Weingut
Pfeifer
Vulkanland Steiermark

Kühl und duftig, Pfirsichschalen, frische Lindenblüten, grüntraubig; eher schlank, freundliche Frucht, Zitronen- und Limettenzesten, straff.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Pfeifer
Vulkanland Steiermark

Daniel Pfeifer
8354 St. Anna am Aigen
Plesch 43a

„Wir Leben für den Genuss“ lautet die Philosophie im Weingut Pfeifer, und an dieser lässt die Familie alle Weinfreunde und sonstigen Genussgäste teilnehmen. Das oberhalb der Gemeinde St. Anna in Höhenlage situierte Gut bietet einen atemberaubenden Panoramablick ins Vulkanland. Jüngst wurde ein reizvoller wie funktioneller Neubau eröffnet, der als Vinothek und Präsentationsraum fungiert, vor allem aber auch den flüssigen und festen Genussmomenten gewidmet ist. Hier kann man sich durch das vielgestaltige Sortiment an hochwertigen Weinen kosten und dazu köstliche Schmankerln inklusive verführerischer Süßspeisen von Daniel Pfeifers Lebenspartnerin und Diplomsommelière Lisa Krispel genießen, die 2023 Gault-Millau Patissière des Jahres war. Im Familienweingut Pfeifer werken zwei Generationen. Seit 2010 im Betrieb tätig, hat sich Daniel Pfeifer als Kellermeister mit Können und Fingerspitzengefühl schon längst etabliert, wobei er schon lange auf separaten Ausbau der einzelnen Parzellen setzt. Schon vor Jahren hat er sich dem sanften Rebschnitt verschrieben, der von Vater Alois und dem Weingartenteam perfekt umgesetzt wird. Das Sortiment an Charakterweinen ist nach dem hiesigen DAC-System in Gebiets-, Orts- und Riedenweine gegliedert. Herzstück des Betriebs ist die insgesamt 26 Hektar umfassende Ried Schemming, von der man gut ein Drittel bewirtschaftet. Die vielfältige Hanglage westlich von St. Anna am Aigen unterhalb des Hochstradner Kogels neigt sich von Südwest nach Osten und verfügt über vielfältige Bodenformationen. Das aktuelle Sortiment umfasst Gebietsweine aus 2025, einige 2025er Ortsweine kommen im Herbst, die restlichen sind aus 2024; die Riedenweine aus 2023 (Herbst) und 2022. ps

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2025 Gelber und Roter Muskateller
Weingut
Steininger
Kamptal

Intensiver Muskatduft, Holleressenz; kompakte Mitte, nach hinten frischer und weniger vordergründig, tadellose Säure.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Steininger
Kamptal

Eva Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Eva und Peter Steininger genießen mit ihrem Betrieb und dem sowohl bei Wein als auch bei Sekt überaus breit gestreuten Angebot eine österreichweite Sonderstellung – und das dank der qualitätsorientierten Bewirtschaftung von Karl Steininger, dem Senior, bereits seit vielen Jahren. Freilich setzt mittlerweile auch die nächste Generation ihre Spuren, denn trotz hohem Qualitätsstandard wird laufend weiter optimiert. Geleitet wird das Weingut heute von Tochter Eva und Schwiegersohn Peter, wobei Erstere sich hauptsächlich um die administrativen Belange und den Verkauf kümmert, während Peter – gelernter Kellermeister und Absolvent der Weinbauschule Krems – sein Zepter in Weingarten und Keller schwingt. Die besondere Liebe zum Wein und allen seinen Facetten und die Hinzunahme neuer Weingärten bringt es mit sich, dass es – entgegen eigener Bestrebungen, das Sortiment nicht noch weiter zu vergrößern – Jahr für Jahr doch ein bisschen mehr wird. „Wir finden es spannend, die Unterschiedlichkeiten der Lagen auch in unseren Weinen zu spüren“, wird uns einhellig beschieden. Der Schwerpunkt liegt auf Grünem Veltliner und Riesling, wo die Reserven mit einem Jahr längerer Reifezeit auf den Markt kommen. Aber auch mit Randsorten wie Muskateller oder Rosé vom Cabernet Sauvignon konnte man bereits mehrfach österreichweite Erfolge erzielen. Neu präsentiert wurde uns heuer auch eine ebenso vielfältige Palette an Schaumweinen – insgesamt neun an der Zahl, und einer besser als der andere. Klar, dass die reinen Riedensekte da meistens die Nase vorn haben, dennoch versteht es auch ein ausgewiesener Sortensekt ohne Lagenklassifikation, in der Phalanx der besten mitzuspielen. Der Sauvignon Blanc begeistert heuer mit Tiefgang und Bilderbuchfrucht und kann mit der Klasse der drei Großen Reserven durchaus mithalten. Offensichtlich bleibt trotz allem damit verknüpften Aufwand noch Platz für weitere Ambitionen. Denn im Vorjahr wurden die Geschicke des Loisiums – der Langenloiser Erlebnis-Weinwelt – zur Gänze in die Hände der Familie gelegt. Die nunmehrige „Steininger Weinwelt“ wird von Lisa Steininger-Fonseca, der Jüngsten des „Dreimäderlhauses“ und Joao, ihrem Gatten geleitet, während sich Peter und Eva um die angeschlossene NÖ-Vinothek kümmern.

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2025 Grüner Veltliner Lössmann
Familienweingut
Kolkmann
Wagram

Präsente Fruchtaromen ohne Kitsch, grüner Apfel, Zitronengras, Orangenverbene, lebendiger saftiger Gaumen, unkompliziert mit Anspruch, gelber Apfel, rosa Pfeffer, Weißer Tee.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Familienweingut
Kolkmann
Wagram

Horst & Gerhard Kolkmann
3481 Fels am Wagram
Kremserstraße 53

Tel. +43 2738 2436
office@kolkmann.at
www.kolkmann.at

Das Weingut Kolkmann ist ein echtes Familienprojekt, in dem vier Generationen mit viel Leidenschaft und Zusammenhalt zusammenarbeiten. In Fels am Wagram bewirtschaftet die Familie ihre Weingärten auf fruchtbaren Lössböden, die den Weinen ihren unverwechselbaren Charakter verleihen. Seit 2021 wird der Betrieb organisch-biologisch geführt und trägt zudem das Gütesiegel „Nachhaltig Austria“. Eine besondere Rolle spielen Grüner und Roter Veltliner, die mit viel Feingefühl ausgebaut werden. Gleichzeitig prägen Vielfalt und Individualität das Sortiment. Die Gebietsweine vermitteln die typische Frische und Trinkfreude des Wagram. In den Ortsweinen zeigt sich die Ausdruckskraft der Felser Lössböden, etwa im charaktervollen Felser Grünen Veltliner. Die Riedenweine stammen aus den besten Lagen des Hauses. In der Ried Brunnthal entstehen auf Lehm- und Lössböden eindrucksvolle Grüne und Rote Veltliner mit Tiefe und Eleganz. Der Riesling aus der Ried Fumberg überzeugt mit präziser Sortentypizität und viel Trinkfreude. Für den Grünen Veltliner Brunnthal Reserve kommen 500-Liter-Fässer aus französischer Eiche zum Einsatz, die dem Wein zusätzliche Struktur und Finesse verleihen. Zu den besonderen Highlights zählen der Rote Veltliner Ried Scheiben Reserve sowie der Weißburgunder Fels, der im großen ungarischen Eichenfass ausgebaut wird und sich harmonisch und vielschichtig präsentiert. Der Jahrgang 2025 zeigt sich laut Horst Kolkmann komplett und regionaltypisch – frisch, elegant und mit moderatem Alkohol.

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2025 Grüner Veltliner Vier Zeiten
Weingut
Schwarzböck
Weinviertel

Knackiger Apfelduft; Granny Smith, nuancierte Zitrusnoten, rassige Säure, pikant und präzise, helle Vegetabilität, grüner Pfeffer.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Schwarzböck
Weinviertel

Schwarzböck
2102 Hagenbrunn
Hauptstraße 56–58

Anita und Rudolf Schwarzböck bewirtschaften 23 Hektar Rebfläche, welche sich im Weinviertel und in Wien befindet. Also Lagen, deren Terroir höchst unterschiedlich ist und damit die vielfältig ausdrucksstarken Weine des Familienweinguts Schwarzböck hervorbringen. Dem liegt auch zugrunde, dass Anita und Rudolf Schwarzböck den Weinbau seit Jahren nach biologisch-organischen Richtlinien betreiben. Für den dazu erforderlichen gesunde Boden und die optimale Betreuung der Rebstöcke sorgen beide mit viel Liebe. Dazu bringt eine gefühlvolle Behandlung der Trauben im Keller klare und vitale Weine mit hoher Sortentypizität hervor, verbunden mit dem Charakter ihrer Herkunft.

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2023 Zweigelt Tattendorf
Burgundermacher Weingut
Johann Gisperg
Thermenregion

(ab Jahresende verfügbar) Sehr würzig, Schwarzkirschen, klare Sortenaromatik; leicht rauchig, speckig, Toastbrot, kühle Frucht, würzige Kirsche, Weichseln, unkompliziert zugänglich.

Rotwein
Zweigelt
€€€
Behandelter Presskork

Burgundermacher Weingut
Johann Gisperg
Thermenregion

Johann Gisperg
2524 Teesdorf
Hauptstraße 14

Gisperg aus Teesdorf gehört zu den Weingutsklassikern in der Thermenregion. Was Vater Johann Gisperg aufgebaut hat und dabei das Familienweingut zu einem der Leuchttürme des Gebiets gemacht hat, führt sein Sohn Johann junior seit einigen Jahren in dieser Weise fort. Die Gispergs gelten als Burgundermacher-Weingut, wobei Pinot Noir und St. Laurent immer die erste Geige gespielt haben – und weiter tun. Die roten Burgunder gibt es als Gebietsweine, als Ortsweine Tattendorf und als Lagen-Reserven aus der Tattendorfer Ried Holzspur. Neben seiner Burgunder-Qualitätspyramide in Rot hat der Teesdorfer Winzer über die vergangenen Jahre auch ein weiße Pyramide gebaut, an deren Spitze drei Burgunder aus der Teesdorfer Ried Gestein stehen – auf einem Schotterboden mit 80 Prozent Aktivkalk. Die Weißburgunder-, Grauburgunder- und Chardonnay-Reben wurden von den Gispergs in den 1980er-Jahren gepflanzt und sind damit auch schon alt und strotzen vor Kraft. Alle drei Gestein-Lagenweine werden gleich ausgebaut, in neuen und gebrauchten Barriques. Während es bei Weiß- oder Grauburgunder meist geschmacklich nach Vorlieben geht, leuchtet der Chardonnay als klarer Primus inter Pares heraus, auch diesmal beim 2023er-Jahrgang. Nebst der Burgunderliebe bietet Gisperg auch einen Geschmacksbogen an Sortenvielfalt, besonders in Rot. Wobei sich Gisperg Junior besonders als Zweigelt-Könner hervortut. Seine besten Zweigelt Stöcke stehen auch in der Holzspur – und diese Lagenreserve zählt Jahr für Jahr zu Gispergs Jahrgangsspitzen. Die sortenrein ausgebauten Cabernet Sauvignon und Merlot bieten viel Trinkvergnügen mit viel Niveau. Die beiden französischen Rebsorten drücken auch zwei weiteren Gisperg-Weinen ihren Stempel auf. Im Terroir de Pierre 2023 führt der Winzer St. Laurent und Zweigelt zusammen und würzt die Cuvée mit einem kräftigen Schuss Cabernet und Merlot. In der der anderen Vierer-Cuvée Kontrast übernehmen die beiden Bordeaux-Sorten die Hauptrolle; als Juniorpartner fungieren Rösler und St. Laurent. Mit seinem Kontrast ist der junge Gisperg zeitlebens verbunden. Es war sein erster Wein, den er eigenständig nach seinen Vorstellungen gemacht hat. Übrigens: Sein Erstling war der Jahrgang 2009. Der aktuelle Kontrast, Jahrgang 2022, wurde zwölf Monate in neuen und gebrauchten Barriques ausgebaut, um dann im großen Holz fertig zu reifen. Das Ergebnis, das ist ein Top-Pick!

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2025 Sauvignon Blanc
Weingut
Steininger
Kamptal

Plakative Nase, Brennessel, grüne Paprika, Bärlauch, Olivenpesto; saftig, überdreht, speziell für Liebhaber grellerer Farben. NIEDERÖSTERREICH – SEKT

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Steininger
Kamptal

Eva Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Eva und Peter Steininger genießen mit ihrem Betrieb und dem sowohl bei Wein als auch bei Sekt überaus breit gestreuten Angebot eine österreichweite Sonderstellung – und das dank der qualitätsorientierten Bewirtschaftung von Karl Steininger, dem Senior, bereits seit vielen Jahren. Freilich setzt mittlerweile auch die nächste Generation ihre Spuren, denn trotz hohem Qualitätsstandard wird laufend weiter optimiert. Geleitet wird das Weingut heute von Tochter Eva und Schwiegersohn Peter, wobei Erstere sich hauptsächlich um die administrativen Belange und den Verkauf kümmert, während Peter – gelernter Kellermeister und Absolvent der Weinbauschule Krems – sein Zepter in Weingarten und Keller schwingt. Die besondere Liebe zum Wein und allen seinen Facetten und die Hinzunahme neuer Weingärten bringt es mit sich, dass es – entgegen eigener Bestrebungen, das Sortiment nicht noch weiter zu vergrößern – Jahr für Jahr doch ein bisschen mehr wird. „Wir finden es spannend, die Unterschiedlichkeiten der Lagen auch in unseren Weinen zu spüren“, wird uns einhellig beschieden. Der Schwerpunkt liegt auf Grünem Veltliner und Riesling, wo die Reserven mit einem Jahr längerer Reifezeit auf den Markt kommen. Aber auch mit Randsorten wie Muskateller oder Rosé vom Cabernet Sauvignon konnte man bereits mehrfach österreichweite Erfolge erzielen. Neu präsentiert wurde uns heuer auch eine ebenso vielfältige Palette an Schaumweinen – insgesamt neun an der Zahl, und einer besser als der andere. Klar, dass die reinen Riedensekte da meistens die Nase vorn haben, dennoch versteht es auch ein ausgewiesener Sortensekt ohne Lagenklassifikation, in der Phalanx der besten mitzuspielen. Der Sauvignon Blanc begeistert heuer mit Tiefgang und Bilderbuchfrucht und kann mit der Klasse der drei Großen Reserven durchaus mithalten. Offensichtlich bleibt trotz allem damit verknüpften Aufwand noch Platz für weitere Ambitionen. Denn im Vorjahr wurden die Geschicke des Loisiums – der Langenloiser Erlebnis-Weinwelt – zur Gänze in die Hände der Familie gelegt. Die nunmehrige „Steininger Weinwelt“ wird von Lisa Steininger-Fonseca, der Jüngsten des „Dreimäderlhauses“ und Joao, ihrem Gatten geleitet, während sich Peter und Eva um die angeschlossene NÖ-Vinothek kümmern.

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2025 Grüner Veltliner Q
Weingut
Unger
Kremstal

Frische Äpfel, Würze, Hauch Fichtennadeln; beschwingt, lebendig, saftige Äpfel im Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Unger
Kremstal

Petra Unger
3511 Furth
Lindengasse 22

Tel. +43 676 848622822
Fax. +43 2732 76801
office@ungerwein.at
www.ungerwein.at

Der Chemiker Wolfgang Unger legte 1964 den Grundstein für das heutige Weingut. Weil er als Hobby Wein machen wollte, kaufte er die charaktervolle Ried Hinters Kirchl in Stein. Gemeinsam mit seiner Frau Veronika expandierte er den kleinen Betrieb. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1999 übernahm Petra Unger die Verantwortung für das elterliche Weingut. Die Absolventin der Universität für Bodenkultur in Wien verschaffte sich zuvor einen Überblick, was in der weiten Weinwelt so gemacht wird, unter anderem im Zuge eines Praktikums in Napa Valley. Sie ist Mitglied bei den Österreichischen Traditionsweingütern, kurz ÖTW. Seit 2010 gibt es eine Kooperation mit dem Weingut Josef Edlinger, um betriebswirtschaftliche Synergien zu nutzen. Die Weinbereitung ist getrennt. Die Rieden sind beidseits der Donau gelegen, der Großteil davon auf dem Hochplateau beim Göttweiger Berg, wo der Grüne Veltliner vorwiegend in tiefem Löss wurzelt, ausgenommen die mit vielen Steinen durchsetzte Ried Gottschelle. Die Böden der Rieden Gaisberg und Hinters Kirchl jenseits des großen Stromes bei Krems hingegen bestehen aus verwittertem kristallinem Gestein; hier steht der Riesling auf Terrassen mit Natursteinmauern. Die aktuelle Serie ist präzise, fein und trinkanimierend. Die unterschiedlichen Bodenverhältnisse kommen klar zum Ausdruck. Die Preisgestaltung ist attraktiv.

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2023 Pinot Noir Tattendorf
Burgundermacher Weingut
Johann Gisperg
Thermenregion

Bereits im Verkauf. Weiche Himbeerfrucht, relativ sanft, bisschen rauchig; mild auch am Gaumen, helle Kirschfrucht, bisschen nussig, rundes, feinherbes Tannin, mittlere Substanz, geradliniger Orts-Burgunder.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Behandelter Presskork

Burgundermacher Weingut
Johann Gisperg
Thermenregion

Johann Gisperg
2524 Teesdorf
Hauptstraße 14

Gisperg aus Teesdorf gehört zu den Weingutsklassikern in der Thermenregion. Was Vater Johann Gisperg aufgebaut hat und dabei das Familienweingut zu einem der Leuchttürme des Gebiets gemacht hat, führt sein Sohn Johann junior seit einigen Jahren in dieser Weise fort. Die Gispergs gelten als Burgundermacher-Weingut, wobei Pinot Noir und St. Laurent immer die erste Geige gespielt haben – und weiter tun. Die roten Burgunder gibt es als Gebietsweine, als Ortsweine Tattendorf und als Lagen-Reserven aus der Tattendorfer Ried Holzspur. Neben seiner Burgunder-Qualitätspyramide in Rot hat der Teesdorfer Winzer über die vergangenen Jahre auch ein weiße Pyramide gebaut, an deren Spitze drei Burgunder aus der Teesdorfer Ried Gestein stehen – auf einem Schotterboden mit 80 Prozent Aktivkalk. Die Weißburgunder-, Grauburgunder- und Chardonnay-Reben wurden von den Gispergs in den 1980er-Jahren gepflanzt und sind damit auch schon alt und strotzen vor Kraft. Alle drei Gestein-Lagenweine werden gleich ausgebaut, in neuen und gebrauchten Barriques. Während es bei Weiß- oder Grauburgunder meist geschmacklich nach Vorlieben geht, leuchtet der Chardonnay als klarer Primus inter Pares heraus, auch diesmal beim 2023er-Jahrgang. Nebst der Burgunderliebe bietet Gisperg auch einen Geschmacksbogen an Sortenvielfalt, besonders in Rot. Wobei sich Gisperg Junior besonders als Zweigelt-Könner hervortut. Seine besten Zweigelt Stöcke stehen auch in der Holzspur – und diese Lagenreserve zählt Jahr für Jahr zu Gispergs Jahrgangsspitzen. Die sortenrein ausgebauten Cabernet Sauvignon und Merlot bieten viel Trinkvergnügen mit viel Niveau. Die beiden französischen Rebsorten drücken auch zwei weiteren Gisperg-Weinen ihren Stempel auf. Im Terroir de Pierre 2023 führt der Winzer St. Laurent und Zweigelt zusammen und würzt die Cuvée mit einem kräftigen Schuss Cabernet und Merlot. In der der anderen Vierer-Cuvée Kontrast übernehmen die beiden Bordeaux-Sorten die Hauptrolle; als Juniorpartner fungieren Rösler und St. Laurent. Mit seinem Kontrast ist der junge Gisperg zeitlebens verbunden. Es war sein erster Wein, den er eigenständig nach seinen Vorstellungen gemacht hat. Übrigens: Sein Erstling war der Jahrgang 2009. Der aktuelle Kontrast, Jahrgang 2022, wurde zwölf Monate in neuen und gebrauchten Barriques ausgebaut, um dann im großen Holz fertig zu reifen. Das Ergebnis, das ist ein Top-Pick!

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2025 Rosé vom Zweigelt
Weingut
Unger
Kremstal

Einladend, dezent rotfruchtig, Hauch Rosen; viel unaufdringliche Frucht, Gerbstoffe lediglich angedeutet, zugängliche Säure, mittleres Gewicht.

Roséwein
Zweigelt
Schraubverschluss

Weingut
Unger
Kremstal

Petra Unger
3511 Furth
Lindengasse 22

Tel. +43 676 848622822
Fax. +43 2732 76801
office@ungerwein.at
www.ungerwein.at

Der Chemiker Wolfgang Unger legte 1964 den Grundstein für das heutige Weingut. Weil er als Hobby Wein machen wollte, kaufte er die charaktervolle Ried Hinters Kirchl in Stein. Gemeinsam mit seiner Frau Veronika expandierte er den kleinen Betrieb. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1999 übernahm Petra Unger die Verantwortung für das elterliche Weingut. Die Absolventin der Universität für Bodenkultur in Wien verschaffte sich zuvor einen Überblick, was in der weiten Weinwelt so gemacht wird, unter anderem im Zuge eines Praktikums in Napa Valley. Sie ist Mitglied bei den Österreichischen Traditionsweingütern, kurz ÖTW. Seit 2010 gibt es eine Kooperation mit dem Weingut Josef Edlinger, um betriebswirtschaftliche Synergien zu nutzen. Die Weinbereitung ist getrennt. Die Rieden sind beidseits der Donau gelegen, der Großteil davon auf dem Hochplateau beim Göttweiger Berg, wo der Grüne Veltliner vorwiegend in tiefem Löss wurzelt, ausgenommen die mit vielen Steinen durchsetzte Ried Gottschelle. Die Böden der Rieden Gaisberg und Hinters Kirchl jenseits des großen Stromes bei Krems hingegen bestehen aus verwittertem kristallinem Gestein; hier steht der Riesling auf Terrassen mit Natursteinmauern. Die aktuelle Serie ist präzise, fein und trinkanimierend. Die unterschiedlichen Bodenverhältnisse kommen klar zum Ausdruck. Die Preisgestaltung ist attraktiv.

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2023 Sauvignon Blanc
Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Kräuterwürzige Frucht, grüner Paprika, Stachelbeere, tropische Fruchtnoten, milder Ausdruck; fülliger, gerundeter Sauvignon, Stachelbeeren, grüner Spargel.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine & Andreas Glück
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Im Weingut zur Dankbarkeit geht es steil bergauf: Andreas und Christine Glück überzeugen beim jungen Jahrgang 2025 mit frisch-fruchtigen Weinen mit herzhafter Säurestruktur. Egal ob Welschriesling, Muskat oder Grüner Veltliner – die Weine glänzen mit viel Trinkanimo und Sommerfrische. Das lässt sich am besten bei einem Besuch in Podersdorf in dem schmucken Buschenschank des Glücks kosten. Es gibt eine reichhaltige Weinpalette – die seit jeher im Weingut zur Dankbarkeit burgundisch geprägt ist. Die Burgunder in Weiß und Rot machen 45 Prozent aus. Ein Thema ist auch der Süßwein, ist doch Podersdorf das Tor in den Seewinkel. Winzer Andreas Glücks Anspruch im Weinmachen wächst von Jahr zu Jahr. Das gilt für den Grünen Veltliner, den er in einer leichten und einer kräftigen Version hochhält, beim Rotwein versucht er mit seiner Grande Cuvée das ganze Potenzial auszureizen. Es bleibt spannend in der Dankbarkeit!

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2025 Grüner Veltliner
Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Dezentes Apfelbukett, knackig, ziselierte Frucht, feine Würzigkeit, vital, mineralische Verve, schwungvolles Finale.

Weißwein
Grüner Veltliner
Schraubverschluss

Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Bernhard Fiedler
7072 Mörbisch am See
Weinzeile 2

Bernhard Fiedler ist ein erfahrener Winzer, der den goldenen Mittelweg eines traditionell gemäßigten modernen Ausbaustils perfekt beherrscht. Als Vortragender an der Weinakademie und aktiver wie kristischer Wein-Blogger beweist er Jahr für Jahr in seinen Weingärten eine sichere Hand, die Sortenspezifität in Verbindung mit den jeweiligen Terroirbesonderheiten um Mörbisch pointiert herauszuarbeiten. Die diversen Weißweine der Burgundersorten begeistern in der klassischen Ausbauweise mit vitaler Fruchtfrische. Der Pinot Blanc von der Toplage Wieser überzeugt mit mineralischer Strahlkraft und Verve, die vom Schieferboden samt Quarz-Gneis-Einschlüsse stammt. Bei den beiden Chardonnay Varietäten zeigt der Duett ein mehr an Ziselierung, die Reserve präsentiert sich mit viel Fruchttiefe mit feiner Cremigkeit im Finish. Die Ortsweine vom Zweigelt und Blaufränkisch präsentieren sich mit feiner Frucht und Trinkigkeit. Die Top-Blaufränkisch Reserve zeigt sich in sortentypischer Fruchttiefe mit feiner Würze und die Rote Trilogie ist von Jahr zu Jahr eine sichere Bank eines vorbildhaften Sortenblends mit harmonischem Fruchtschmelz und kerniger Mitte. Dies alles mit einem vorbildhaften Preis-Qualitätsverhältnis. Als süsses Juwel sei hier die Sorte Traminer vorgehoben, die in sortentypischer Dichte mit viel Säurefrische höchstes Trinkvergnügen garantiert.

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2024 Zweigelt
Weingut
Wagentristl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Tiefe Fruchtaromatik, Kirsche, Waldbeeren, frische Knackigkeit, dunkle Anklänge, saftig im Nachhall.

Rotwein
Zweigelt
€€
Schraubverschluss

Weingut
Wagentristl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Rudolf Wagentristl
7051 Großhöflein
Rosengasse 2

Das Familienweingut Wagentristl ist ein Referenzbetrieb am Leithaberg, der, mitten in Großhöflein situiert, die unterschiedlichen Terroirs am südlichsten Leithagebirge meisterhaft interpretiert. Dies erfolgt sowohl im weißen wie im roten Segment, die Weine stellen mit feinfruchtiger Noblesse, ungeschminkt und mit viel Tiefe exemplarische Statements höchster Winzerkunst dar. Im Bereich der Gutsweine hat Rudi Wagentristl sein Sortiment nun final gestrafft, wobei hier der Pinot Noir aufgrund seiner Sorteninterpretation besonders hervorzuheben ist. In der Premiumlinie konzentriert sich Rudi Wagentristl ganz auf eine feingliedrige Stilistik mit betonten Terroirinerpretationen aus seinen Toplagen Kreidestein, Reisbühl, Point und Tatschler. Der Ausbau der Weine erfolgt in allen Spielvarianten in spontaner Vergärung, gefolgt vom biologischen Säureabbau und Fassreife auf der Vollhefe. Der Weinausbau läuft vorrangig in Tonneaus ab. Die Ausbauphilosophie in der Toplinie erfolgt, abgesehen von der Sortencuvée Heulichin, im reinsortigen Ausbau und umfasst die Sorten Weißburgunder, Chardonnay, Blaufränkisch, Zweigelt und Pinot Noir. Extraktreiche wie vibrierende Weine vom (kalkigen) Schieferverwitterungsboden (Ried Tatschler) treffen in idealtypischer Vergleichsweise komplementär auf tiefgründige Weine vom kalkhaltigen Lehmboden (Ried Point) oder auf die feinziselierten Interpretationen aus der extrem kalkhältigen Ried Kreidestein, die dieses Profil modellhaft vorführen.

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2024 Pinot Noir
Weingut
Wagentristl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Florales Würzenase, feine Kirsche-Weichsel-Aromatik, Walderdbeere, viel Frische, animierender Gerbstoff, elegant und ausgewogen, viel Trinkanimo, gelungene Pinotinterpretation in nobler Variante, lang im Finish.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Wagentristl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Rudolf Wagentristl
7051 Großhöflein
Rosengasse 2

Das Familienweingut Wagentristl ist ein Referenzbetrieb am Leithaberg, der, mitten in Großhöflein situiert, die unterschiedlichen Terroirs am südlichsten Leithagebirge meisterhaft interpretiert. Dies erfolgt sowohl im weißen wie im roten Segment, die Weine stellen mit feinfruchtiger Noblesse, ungeschminkt und mit viel Tiefe exemplarische Statements höchster Winzerkunst dar. Im Bereich der Gutsweine hat Rudi Wagentristl sein Sortiment nun final gestrafft, wobei hier der Pinot Noir aufgrund seiner Sorteninterpretation besonders hervorzuheben ist. In der Premiumlinie konzentriert sich Rudi Wagentristl ganz auf eine feingliedrige Stilistik mit betonten Terroirinerpretationen aus seinen Toplagen Kreidestein, Reisbühl, Point und Tatschler. Der Ausbau der Weine erfolgt in allen Spielvarianten in spontaner Vergärung, gefolgt vom biologischen Säureabbau und Fassreife auf der Vollhefe. Der Weinausbau läuft vorrangig in Tonneaus ab. Die Ausbauphilosophie in der Toplinie erfolgt, abgesehen von der Sortencuvée Heulichin, im reinsortigen Ausbau und umfasst die Sorten Weißburgunder, Chardonnay, Blaufränkisch, Zweigelt und Pinot Noir. Extraktreiche wie vibrierende Weine vom (kalkigen) Schieferverwitterungsboden (Ried Tatschler) treffen in idealtypischer Vergleichsweise komplementär auf tiefgründige Weine vom kalkhaltigen Lehmboden (Ried Point) oder auf die feinziselierten Interpretationen aus der extrem kalkhältigen Ried Kreidestein, die dieses Profil modellhaft vorführen.

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2025 Rosé
Weinbau
R. Walzer
Kremstal

Rote und schwarze Beeren, Weichseln; duftig, fein gemeißelt, eleganter Säurekern; heuer etwas moderater, ruhiger und noch trinkanimierender.

Roséwein
Blauburger
€€
Schraubverschluss

Weinbau
R. Walzer
Kremstal

Richard Walzer
3500 Krems-Gneixendorf
Gneixendorfer Hauptstraße 28

Mit Richard Walzer Weine zu degustieren, ist immer ein besonderes Vergnügen. Kaum jemand sonst vertieft das Gespräch so weit bis in kleinste Details und hinterfragt nicht nur sich selbst und seine Arbeit, sondern auch jede Aussage unsererseits, wenn es um die Beschreibung und Bewertung seiner Weine geht. Dabei ist er einer, der ohnehin jede Traube dreimal umdreht, bevor sie zur Presse gelangt – so könnte man es zumindest augenzwinkernd formulieren, wenn man weiß, mit welcher Akribie der Kremser an seine Tätigkeiten im Weingarten und im Keller herangeht. Mit dem aktuellen Jahrgang ist er sehr zufrieden. Der feuchte September hätte ein wenig Botrytis verursacht, die allerdings beim Verkosten der aktuellen Weine kaum auffällt, meint er. „Generell sind sie heuer so geworden, wie wir uns das möglichst jedes Jahr wünschen – wir haben durchgehend ein halbes Prozent weniger Alkohol und ein bisschen mehr Säure, was dem Trinkvergnügen sehr zugute kommt!“ Ein paar Neuerungen hat der Kremser auch im Gepäck. Die wohl wichtigste betrifft den Top-Veltliner des Hauses, den Kapuzinerberg. „Heuer machen wir den Schritt und bringen ihn erst im kommenden Jahr in den Verkauf!“ Eine Entscheidung, die wir nur ausdrücklich begrüßen können, umso mehr, als wir den noch pubertären, jedoch unglaublich komplexen Jungwein als Fassprobe kosten durften und von seinen großartigen Anlagen begeistert waren. Neu im Sortiment ist auch ein Schaumwein mit dem pleonastischen Namen Sparkling Bubbles, und mit dem 2023er Wolfsblut kommt eine modern vinifizierte Rotwein-Cuvée, der wir trotz mehrjähriger Holzfass-Lagerung gern noch ein paar Jahre Flaschenreife gönnen würden. Richard Walzer ist ein Einzelkämpfer. „Ich bin mehr Weinbauer als Weingut“, sagt er in bescheidener Zurückhaltung, „Handwerkliches steht im Vordergrund!“. Das hat freilich zur Folge, dass er eher selten am eigenen Hof anzutreffen ist. Dabei freut er sich über jeden einzelnen Besuch, bittet aber explizit um vorherige Terminvereinbarung.

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2025 Dankbarkeit Weiß
Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

(PB/CH/PG) Leichte Kräuterwürze, weiche Frucht; am Gaumen frischer, aromatischer, relativ gute Säurebegleitung, runde Burgunder-Cuvée.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine & Andreas Glück
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Im Weingut zur Dankbarkeit geht es steil bergauf: Andreas und Christine Glück überzeugen beim jungen Jahrgang 2025 mit frisch-fruchtigen Weinen mit herzhafter Säurestruktur. Egal ob Welschriesling, Muskat oder Grüner Veltliner – die Weine glänzen mit viel Trinkanimo und Sommerfrische. Das lässt sich am besten bei einem Besuch in Podersdorf in dem schmucken Buschenschank des Glücks kosten. Es gibt eine reichhaltige Weinpalette – die seit jeher im Weingut zur Dankbarkeit burgundisch geprägt ist. Die Burgunder in Weiß und Rot machen 45 Prozent aus. Ein Thema ist auch der Süßwein, ist doch Podersdorf das Tor in den Seewinkel. Winzer Andreas Glücks Anspruch im Weinmachen wächst von Jahr zu Jahr. Das gilt für den Grünen Veltliner, den er in einer leichten und einer kräftigen Version hochhält, beim Rotwein versucht er mit seiner Grande Cuvée das ganze Potenzial auszureizen. Es bleibt spannend in der Dankbarkeit!

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2025 Welschriesling Klassik
Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Einladend, grüne Äpfel und Klaräpfel; saftig, betont apfelfruchtig, angenehme Säure, passende Substanz, selbsterklärend.

Weißwein
Welschriesling
€€
Schraubverschluss

Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Robert Platzer
8355 Tieschen
Pichla 25

Tel. +43 3475 2331
platzer@weinhof-platzer.at

Die Familie Platzer betreibt ihr Weingut im steirischen Vulkanland seit vielen Generationen. „Die Grundlage für guten Wein ist langjährige Erfahrung und tiefes Verständnis für die Natur“, umreißt Robert Platzer das Geheimnis seiner Erfolge. Er verfügt über Anteile an renommierten Rieden wie Königsberg, Klöchberg, Stradner Rosenberg und Aunberg. Letztere genießt besonders hohes Ansehen, der Boden besteht aus kalkigem Tonmergel, von hier kommen jedes Jahr die reifsten Trauben. Der Untergrund am Klöchberg ist kalkfrei und aus Basaltschlacke entstanden. Am Stradner Rosenberg dominieren kalkhaltige, feine Sedimente, zum Teil sind auch vulkanisch geprägte Anteile anzutreffen. Charakteristisch für die tiefgründige Ried Königsberg ist verwitterter Schlackenbasalt, der Oberboden ist schwach kalkhaltig. Die klassische Linie ist heuer ohne Ausnahme einladend, trinkanimierend und sortentypisch. Wiederum ein Schnäppchen ist der Chardonnay TAU. Von den drei Weinen aus der Privat-Linie weiß jeder zu überzeugen. Das Glanzlicht ist der elegante und vielschichtige Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine sehr attraktive Preisgestaltung aus.

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2025 Gelber Muskateller Krems
Weinbau
R. Walzer
Kremstal

Leichtfüßiger Auftritt, duftet dezent nach Sandelholz und Muskatblüten; knackfrische Säure, heuer feingliedrig, subtil angelegt; ein vinophiler Feingeist.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weinbau
R. Walzer
Kremstal

Richard Walzer
3500 Krems-Gneixendorf
Gneixendorfer Hauptstraße 28

Mit Richard Walzer Weine zu degustieren, ist immer ein besonderes Vergnügen. Kaum jemand sonst vertieft das Gespräch so weit bis in kleinste Details und hinterfragt nicht nur sich selbst und seine Arbeit, sondern auch jede Aussage unsererseits, wenn es um die Beschreibung und Bewertung seiner Weine geht. Dabei ist er einer, der ohnehin jede Traube dreimal umdreht, bevor sie zur Presse gelangt – so könnte man es zumindest augenzwinkernd formulieren, wenn man weiß, mit welcher Akribie der Kremser an seine Tätigkeiten im Weingarten und im Keller herangeht. Mit dem aktuellen Jahrgang ist er sehr zufrieden. Der feuchte September hätte ein wenig Botrytis verursacht, die allerdings beim Verkosten der aktuellen Weine kaum auffällt, meint er. „Generell sind sie heuer so geworden, wie wir uns das möglichst jedes Jahr wünschen – wir haben durchgehend ein halbes Prozent weniger Alkohol und ein bisschen mehr Säure, was dem Trinkvergnügen sehr zugute kommt!“ Ein paar Neuerungen hat der Kremser auch im Gepäck. Die wohl wichtigste betrifft den Top-Veltliner des Hauses, den Kapuzinerberg. „Heuer machen wir den Schritt und bringen ihn erst im kommenden Jahr in den Verkauf!“ Eine Entscheidung, die wir nur ausdrücklich begrüßen können, umso mehr, als wir den noch pubertären, jedoch unglaublich komplexen Jungwein als Fassprobe kosten durften und von seinen großartigen Anlagen begeistert waren. Neu im Sortiment ist auch ein Schaumwein mit dem pleonastischen Namen Sparkling Bubbles, und mit dem 2023er Wolfsblut kommt eine modern vinifizierte Rotwein-Cuvée, der wir trotz mehrjähriger Holzfass-Lagerung gern noch ein paar Jahre Flaschenreife gönnen würden. Richard Walzer ist ein Einzelkämpfer. „Ich bin mehr Weinbauer als Weingut“, sagt er in bescheidener Zurückhaltung, „Handwerkliches steht im Vordergrund!“. Das hat freilich zur Folge, dass er eher selten am eigenen Hof anzutreffen ist. Dabei freut er sich über jeden einzelnen Besuch, bittet aber explizit um vorherige Terminvereinbarung.

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2025 Roter Veltliner Fels Klassik
Weingut
Leth
Wagram

Ringlotte, McIntosh Apfel, Papaya, animierend und sortentypisch, schmeichelnder Gaumen, rote Schale vom Apfel, Thymian, ganz feiner Gerbstoff, sehr guter Sortenvertreter mit Rückgrat und Charakter.

Weißwein
Roter Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Leth
Wagram

Franz Leth
3481 Fels am Wagram
Kirchengasse 6

Mitten im Wagram, dieser sanft abfallenden Lösslandschaft von bis zu 20 Metern Mächtigkeit, arbeitet die Familie seit drei Generationen mit viel Leidenschaft, Idealismus und Innovationsgeist im Weinbau. Der fruchtbare Löss, entstanden aus eiszeitlichen Winden auf dem Urgestein der Donau, versorgt die Reben tief aus dem Boden mit Wasser und Nährstoffen. Gemeinsam mit dem pannonischen Klima entstehen so charaktervolle, terroirgeprägte Weine mit Würze, Eleganz und feiner Cremigkeit – vom Grünen bis zum traditionellen Roten Veltliner. Seit 2006 ist Franz Junior fixer Bestandteil des Betriebs und verantwortet Keller und Weingärten. Vater Franz Senior bringt weiterhin Erfahrung, Exportwissen und tatkräftige Unterstützung ein – und gemeinsam wird regelmäßig verkostet, denn gute Weine entstehen im Team. Der Wagram ist ihre Heimat und ihr Profil: rund 60 Prozent Grüner Veltliner, 15 Prozent Roter Veltliner, ergänzt durch Riesling, Sankt Laurent, Pinot Noir und Zweigelt. Die Ortsweine aus Fels erscheinen erst ab Ende Jänner und zeigen viel Ruhe und Reife. Vergoren wird im Edelstahltank, die besten Partien reifen spontan in großen Akazienholzfässern vom Manhartsberg. Seit dem Jahrgang 2021 ist das Weingut biologisch zertifiziert, alle Weine sind zudem vegan. Der höchste Punkt, der Schafflerberg, steht für mineralische Finesse, während Brunnthal mit seiner Mischung aus Kalk und Löss elegante Rieslinge sowie charaktervolle Rotweine hervorbringt – etwa den Sankt Laurent Reserve 2023 und den Zweigelt Gigama 2023. Beide werden teils mit ganzen Trauben vergoren und reifen rund 10 bis 14 Tage auf der Maische in 600-Liter-Fässern, was ihnen Tiefe und Konzentration verleiht. Besonders spannend zeigt sich der Jahrgang 2025: ein jugendlicher Grüner Veltliner vom Schafflerberg, ein balancierter Roter Veltliner aus der Ried Fumberg und erstmals der Riesling Schillingsberg 2025, der mit Ruhe und Vielschichtigkeit viel Trinkfreude bereitet. Die Weine reifen generell ein Jahr im großen Holz und zeigen dabei klar Herkunft, Stil und Struktur. Gelesen wird ausschließlich von Hand – aus Überzeugung und Qualitätsanspruch. Rund 80 Prozent der Produktion gehen in den Export. Ein besonderes Herzensprojekt ist der „Garten“ von Franz Leth Senior: Vor 30 Jahren begann er, nahezu vergessene Rebsorten zu sammeln. Heute wachsen dort über 250 Sorten aus Österreich, Europa und Übersee – liebevoll gepflegt und dokumentiert. Die gesamte Kollektion zieht sich wie ein roter Faden durch: ruhig, klar, zurückhaltend und doch mit innerer Festigkeit. Eine Handschrift, die Lust auf mehr macht.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -