Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Von Löss
Bio-Weingut
Pollerhof
Weinviertel

(SB/GM) Der Wein mit dem Boden auf der Flasche duftet nach Holunderblüten, Stachelbeeren, Gras und Brennessel, Würze, Pflanzen und Blumen, am Gaumen gehaltvoll, ausgewogen, fruchtbetont, extraktreich; ausdrucksstarkes, langes Finish.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€
Schraubverschluss

Bio-Weingut
Pollerhof
Weinviertel

Erwin Poller
3743 Röschitz
Winzerstraße 48

Tel. +43 676 6289612
weingut@pollerhof.at
www.pollerhof.at

„Als Winzer verstehe ich es als Ehre, den pfeffrigen Weinviertel DAC in meinem Sortiment führen zu können. Ich sehe es aber auch als Verpflichtung, dem Grünen Veltliner in all seinen Spielformen gerecht zu werden“, sagt Erwin Poller. In manchen Lagen rund um Röschitz spielt´s deutlich mehr als nur Grüner Veltliner. Löss- und Urgesteinsböden geben auch anderen Rebsorten die Möglichkeit, zu ansprechenden Weinen zu werden. Der Rote Veltliner wurde schon zu Zeiten der Römer kultiviert und bringt Weine mit absolutem Kultpotenzial hervor. Der Hof wurde liebevoll renoviert, die Weingärten umfassen heute 20 Hektar, im Keller stehen moderne Anlagen und der Betrieb wurde BIO-zertifiziert. Seine Projekte rund um den Wein – vom Hendl im Weingarten über den Lössboden auf den Flaschen bis zur legendären Frau Mayer zeigen seine Freude am Experimentieren. Diese Vielfalt an Ideen eröffnet ihm ständig neue Möglichkeiten und macht seine Arbeit lebendiger und besser. Der Keller ist seine Weinwerkstatt. Dort herrscht absolute Ruhe, dort soll das Luxusgut Wein optimal vorbereitet werden für die Genießer, um ihnen jenes Glücksgefühl zu vermitteln, das sie bei einem guten Glas Wein aus Erwin Pollers Hand so sehr schätzen. Ganz besonders freut sich Erwin Poller über gut gelungene Weine aus Grüner Veltliner, Muskateller, Traminer und Roter Veltliner. Als zugänglicher Familienmensch legt Erwin Poller großen Wert auf einen herzlichen Umgang mit seinen Mitarbeitern – und den beherrscht er bestens. Die familiäre Atmosphäre schafft ein Umfeld, in dem sich alle wohlfühlen und viele Jahre im Betrieb verankert bleiben. Auf sein liebevoll geschaffenes Gästerefugium „Romeo und Julia“ im Stil der 1950er Jahre ist er besonders stolz, seine Gäste dürfen sich auf etwas Besonderes freuen.

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2024 Chardonnay Reserve
Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Zarte Vanilletöne, gute Fülle, sautierte Pilze, leicht salzig, reifes Zitrus, feiner Sortencharakter; gute Frische, zarte Kräuterunterlegung, rauchig-röstige Noten, hinten geschmeidig, schokoladig, Kakao, balanciert, mittellang, charmanter Trinkfluss.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Leo Aumann
2512 Tribuswinkel
Oberwaltersdorfer Straße 105

Tel. +43 2252 80502
office@aumann.at
www.aumann.at

Wer bei Winzer Leo Aumann einkehrt, denkt zu allererst an Rotwein und im Besonderen an den Harterberg – sein Signature Wein aus Merlot, Cabernet Sauvignon und einem Schuss Zweigelt. Die Prise Zweigelt ist dem Winzer wichtig und rundet die Cuvée mit den klassischen Bordeaux-Rebsorten samtig ab. Schon seit dem Jahr 1997 macht Aumann sein Aushängeschild. Seit langer Zeit gibt es aus der Großlage in der Nähe von Baden bei Wien auch einen Harterberg Merlot. Beide Harterberg Weine, aktuell ist der Jahrgang 2023, baut der Winzer in neuen 225-Liter-Barriques aus, wodurch die Weine in ihrer Jugend noch ein bisschen ruppig wirken. Das verfliegt aber mit ausreichend Belüftung vorm Genießen und zunehmender Flaschenreife. Bei seinen Premium Rotweinen mag Aumann das Spiel mit dem Holz. Daher lässt er auch seine Riedenweine im neuen Fass reifen, wenngleich er für seine Burgunder 1ÖTW-Lagen, den Pinot Noir Bockfuss und den St. Laurent Ronald 500-Liter-Gebinde mit leichtem Toasting verwendet. Auch Aumanns sortenreinen Roten Reserven gönnt er das Atmen im 500er-Fass. Abseits von Aumanns roten Spitzen sollte man nicht vergessen: Rund die Hälfte seiner Weingärten und seines Weinprogramms sind Weiß geprägt – und diese Weißen sollte man nicht außer Acht lassen. Aumann hat dabei eine attraktive Palette aus den Thermenregion-Sortenspezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, die durch den Chardonnay ergänzt wird. Beim Chardonnay reicht das Angebot vom Badener Berg über die Reserve bis zur Ersten Lage aus der Ried Bockfuss. Den Rotgipfler vinifiziert Aumann von drei unterschiedlichen Ersten Lagen: Der Rotgipfler aus der Ried Flamming 2025 in Baden ist Großteils im Stahltank ausgebaut und der kernigste, trockenste. Der Wein aus der Ried Rodauner in Gumpoldskirchen wirkt etwas fülliger und geschmeidiger. Der Rotgipfler aus der Badener Ried Wiege hat schon ein Jahr Vorsprung, ist aus 2024 und in 500er-Liter neuen Fässern ausgebaut. Eine attraktive Fülle zeigen auch die beiden Zierfandler von Aumann – aus der Hofbreite in Gumpoldskirchen und aus der Ersten Lage Bockfuss in Baden. Egal wie man es dreht und wendet: Bei Aumann in Tribuswinkel ist man in Rot-Weiß-Rot gut aufgehoben.

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2024 Zweigelt Ried Satz
Weingut
Franz Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Bukett nach heller Kirsche, zart-würzig, fruchtbetonte Rotbeerigkeit, Waldbeeren, Zwetschke, vollmundig, rundes Tannin, Röstnoten, angenehme Fülle mit Vanilleton im Finish.

Rotwein
Zweigelt
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Franz Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Franz Schindler
7072 Mörbisch am See
Neustiftgasse 6

Mit der kräftigen Rotweinstilistik in Bordeaux-Referenz und markanter Holzprägung zählt Ferry Schindler weit über die Grenzen zu den anerkanntesten Adressen im Lande. Die bordelaiser Vorliebe ist bereits im weißen Bereich eindeutig feststellbar. Die auf Chardonnay basierende Topcuvée d’Argent zeigt sich in saftiger Fruchtentfaltung in kräftiger Stilistik und dosiertem Holzeinsatz, ohne jedoch die Fruchtbalance außer Acht zu lassen. Das Hauptaugenmerk und die Passion wird auf die Rotweinlinie gelegt. Hier wird verstärkt auf den sortenreinen Ausbau Wert gelegt, was sich in der Klassiklinie von Zweigelt und Blaufränkisch vorzüglich artikuliert. Die Blaufränkisch Selection zeigt sich sortentypisch in dunkler Fruchtklarheit und Würzepikanz, der Zweigelt Ried Satz betont die fruchtcharmanten Vorzüge dieser Rebsorte mit viel vitaler Fruchtfrische in samtiger Fülle. Ein Fixstarter in der Premiumlinie mit höchstem Trinkgenuss ist der Blaufränkisch von der Ried Lehmgrube. Entsprechend des Terroirnamens ist dieses stets kraftvolle Weinmonument in seiner Stilistik in den letzten Jahren mit mehr feinen Nuancen ausgestattet worden. Dies harmonisiert den Wein, der stets eine markante Fruchtfülle besitzt, zu der die unterlegte Holzprägung einen sehr ausgewogenen und feineren Gesamtausdruck beiträgt. Als Fixstarter für höchste Auszeichnungen ist in den letzten Jahren der Merlot als eine sichere Bank einzustufen. Der Hitzejahrgang 2022 hat diesem vom Osthang mit schottrigen Boden stammenden Merlot eine optimale Fruchtreife ermöglicht, sodass die aktuelle Version mit viel Fruchtfülle und Tiefe als ein großes Gewächs zu bezeichnen ist. Der Primus inter Pares ist die hochdekorierte Bordeaux-Cuvée Grand Cuvée d’Or. Die genaue Sortenzusammenstellung dieser Cuvée wird diesmal nicht preisgegeben, doch zeigt diese im juvenilem Stadium mit bester Strukturierung und mit viel schwarzer Fruchtpräsenz, Kraft und Fülle bereits ihre Vorzüge, die sie zu einem vorzüglichen Vin de Garde heranreifen lassen wird.

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2025 Schilcher Novemberlese süßes Versprechen
Schilcherei®
Jöbstl
Weststeiermark

(0,5 Liter) Satte Frucht, Stachelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren; ganzer Fruchtkorb auch auf dem Gaumen, unaufdringlicher Restzucker wird von Säure austariert, Trinkfluss, Fruchtaromen vom Bukett klingen lange nach.

Roséwein
Blauer Wildbacher
Schraubverschluss

Schilcherei®
Jöbstl
Weststeiermark

Hannes und Luise Jöbstl
8551 Wernersdorf bei Wies
Am Schilcherberg 1

Tel. +43 3466 43210
info@joebstl.eu
www.joebstl.eu/shop

Seit dem 17. Jahrhundert widmet sich die Familie Jöbstl der Landwirtschaft an den Ausläufern der Koralpe. Der Großvater hat konsequent auf Obstbau umgestellt, und so ist es noch heute. Die Familie fühlt sich eng mit ihrem Lebensraum verbunden. „Als Winzer bin ich Begleiter der Traube – von der Blüte bis zum Wein“, so Hannes Jöbstl im O-Ton. Die Bewirtschaftung richtet sich nach den Regeln des Integrierten Pflanzenschutzes. Das bedeutet Förderung von Nützlingen, Einsatz von Pheromonen zur Bekämpfung von Schädlingen und weitestgehender Verzicht auf Mineraldünger. Rund 95 Prozent der Produkte sind vegan. Angebaut werden die meisten gängigen Rebsorten der Weststeiermark. Die große Liebe gilt dem Blauen Wildbacher. Nicht von ungefähr nennen Hannes und seine Frau Luise ihren Betrieb „Schilcherei“. Sie keltern buchstäblich alles, was sich aus der Blauen Wildbacherrebe keltern lässt, vom Weißgepressten über Sekt und Frizzante bis zu Rotwein und Süßweinen. Neu auf den Rückenetiketten sind Zusatzbezeichnungen als Orientierungshilfe. Die gesamte Serie präsentiert sich ausgesprochen lebendig und fruchtbetont, die Rebsorten sind blind zu erkennen, selbst im Gleichgepressten kommt der Blaue Wildbacher durch. Primus unter den Schilchern ist heuer jener aus der Ried Krass, die Zusatzbezeichnung Luises Liebling ist nachvollziehbar. Das Weingut lädt zu Verkostungen, zu Firmen- und Familienfesten, begleitet Hochzeiten, vermittelt das Flair des Schilcherlandes. Für drei Campingbusse wurden Abstellplätze geschaffen, die für bis zu 24 Stunden frei genutzt werden dürfen.

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NV Gumpoldskirchen Große Reserve Niederösterreich g.U. Brut Nature
Weingut
Loimer
Kamptal

(PN/SL/ZW, degorgiert: Oktober 2024) Getragene Fülle, Biskuit und Sesamkörner, weiche Textur, Waldboden, zarte Frucht, getrocknete Äpfel; am Gaumen viel Schwung und Leben, aber auch Opulenz, reife Zitrus- und Limettennoten, gelbe Birnen, fein eingebundene Säure.

Schaumwein
Cuvée Rot
€€€€€
Naturkork

Weingut
Loimer
Kamptal

Fred Loimer
3550 Langenlois
Haindorfer Vögerlweg 23

Tel. +43 2734 22390
weingut@loimer.at
www.loimer.at

Schaut man in die Weinlandschaft und den Weinkeller vom Langenloiser Top-Winzer Fred Loimer, so schmeckt das in drei Richtungen: Da geht es um den Fokus auf die Ersten Lagen im heimatlichen Kamptal, dann das immer größer und bedeutender werdende Sektsegment sowie um die kleine Spielerei um den Pinot Noir. Allen Betätigungsfeldern gemeinsam ist der behutsame Ausbau der Weine und Schaumweine. Bei seinen herkunftstypischen DAC-Weinen wartet der biodynamische Winzer mit seinen 1ÖTW-Lagenweinen bereits seit einiger Zeit zwei Jahre nach der Ernte, bis sie Loimer auf den Markt bringt. Bei seinen Ortsweinen wird Loimer auch noch einen Schritt zurückgehen und mit dem Verkauf zuwarten. Seine Langenloiser Ortsweine werden nicht schon im Frühling, sondern künftig ein Jahr nach der Ernte, erst mit September, präsent sein. Damit will Loimer seine Ortsweine weiter aufwerten, die alle Cuvées aus seinen Ersten Lagen sind. Somit gehört das Frühjahr allein den jungen Gebietsweinen vom Veltliner und Riesling. Dass Veltliner mit Riesling auch zusammen in einem Wein funktionieren, zeigt Loimer mit seinem Lagenwein vom Loiserberg, wo er die beiden Sorten von Alten Reben gemeinsam erntet, vergärt und im Holzgebinde reift. „Diese Komposition habe ich mit dem Jahrgang 2023 begonnen“, erzählt der Winzer, weil ihm dieses Thema wichtig bezüglich Vielfalt und Biodiversität sei. Seit einigen Jahren wird Fred Loimer auch als bedeutender Sektspezialist wahrgenommen. Dabei war Loimer schon in den 1990er Jahren einer der ersten, der sich mit Winzersekten beschäftigte. Heute ist das Thema und Schaumwein-Portfolio breit und hochqualitativ angelegt – und fast jährlich kommt irgendein spannender Schaumwein in der Reserve oder Großen Reserve-Kategorie dazu. Dabei alles aus einer Hand, jeder Arbeitsschritt bis zum fertigen Sekt passiert in Loimers Kellerwelt. Dass manche Sekte 40 bis 50 Monate auf der Hefe reifen, ist nicht die Ausnahme, sondern oft Winzergesetz. Den Schäumern tut das gut – Loimers Sekte gehören zum Besten, was man in diesem Bereich am Schaumweinsektor findet – international eingeschlossen! Wenn ein niederösterreichischer Weißweinwinzer an Roten Stillweinen gefallen findet, bedeutet das meist Cool Climate Pinot Noir. So auch bei Fred Loimer: Seine Burgunder sind leicht im Alkohol, mit lebhafter Frische, aber kräftig im Ausdruck.

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2025 Roter Veltliner Ried Fumberg
Weingut
Blauensteiner
Wagram

Kulinarische Nase, Birnenkompott, Melisse, Stachelbeere, saftiger einladender Gaumen, widerspiegelt die Nase, Litschi, weißer Pfirsich, sehr guter Vertreter seiner Herkunft mit Reichhaltigkeit.

Weißwein
Roter Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Blauensteiner
Wagram

Blauensteiner
3482 Gösing am Wagram
Obere Zeile 12

Das Weingut Blauensteiner blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück: Seit 1842 widmet sich die Familie mit großer Leidenschaft dem Weinbau. In Gösing am Wagram bewirtschaftet sie einige der spannendsten Lagen der Region, darunter Armaguld, Essenthal, Fumberg, Gmirk, Wilbling und Welfel. Gösing liegt etwas höher als viele andere Orte am Wagram und profitiert sowohl vom Kontinentalen als auch vom Pannonischen Klima. In der Ried Essenthal wurzeln die Reben in einer fruchtbaren Schwarzerde-Auflage über tiefgründigem Löss. Die dort 1983 gepflanzten Rebstöcke liefern Trauben von beeindruckender Konzentration. In den übrigen Rieden liegt das durchschnittliche Rebalter zwischen 20 und 25 Jahren. Der Riesling aus der Ried Gmirk 2025 präsentiert sich heuer verspielt und elegant, mit feiner Frucht und viel Charme. Der Grüne Veltliner aus der Ried Essenthal überzeugt mit Struktur und Noblesse, während der Grüne Veltliner aus der Ried Fumberg durch Feinheit und Vielschichtigkeit begeistert. Besonders eindrucksvoll zeigt sich auch der Rote Veltliner aus derselben Lage. Ein echtes Highlight ist der Grüne Veltliner Reserve 2024 aus der Ried Fumberg. Mit etwas Luft und entfaltet er seine ganze Tiefe, Präzision und beeindruckende Komplexität. Die gesamte Kollektion des Jahrgangs 2025 präsentiert sich bereits jetzt äußerst zugänglich. Animierende Frucht, harmonische Struktur und Bekömmlichkeit machen die Weine zu vielseitigen Speisenbegleitern und ebenso zu großartigen Solisten. Besonders erfreulich sind die moderaten Alkoholwerte, die den Trinkfluss zusätzlich unterstreichen. Die Reserve-Weine des Hauses – darunter auch die Linie Ferrara reifen besonders lange auf der Feinhefe und werden mit viel Fingerspitzengefühl ausgebaut. Das Ergebnis sind charaktervolle Weine mit Tiefe, Ruhe und Entwicklungspotenzial.

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2025 Gelber Muskateller Marktweg
Bio-Weingut
Pollerhof
Weinviertel

Feinfruchtiger Duft nach Blüten, Pfirsich, Orangenzesten, Mango und Litschi, saftige Säure, aromatisch und gehaltvoll, trinkanimierend und anregend im Abgang.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Bio-Weingut
Pollerhof
Weinviertel

Erwin Poller
3743 Röschitz
Winzerstraße 48

Tel. +43 676 6289612
weingut@pollerhof.at
www.pollerhof.at

„Als Winzer verstehe ich es als Ehre, den pfeffrigen Weinviertel DAC in meinem Sortiment führen zu können. Ich sehe es aber auch als Verpflichtung, dem Grünen Veltliner in all seinen Spielformen gerecht zu werden“, sagt Erwin Poller. In manchen Lagen rund um Röschitz spielt´s deutlich mehr als nur Grüner Veltliner. Löss- und Urgesteinsböden geben auch anderen Rebsorten die Möglichkeit, zu ansprechenden Weinen zu werden. Der Rote Veltliner wurde schon zu Zeiten der Römer kultiviert und bringt Weine mit absolutem Kultpotenzial hervor. Der Hof wurde liebevoll renoviert, die Weingärten umfassen heute 20 Hektar, im Keller stehen moderne Anlagen und der Betrieb wurde BIO-zertifiziert. Seine Projekte rund um den Wein – vom Hendl im Weingarten über den Lössboden auf den Flaschen bis zur legendären Frau Mayer zeigen seine Freude am Experimentieren. Diese Vielfalt an Ideen eröffnet ihm ständig neue Möglichkeiten und macht seine Arbeit lebendiger und besser. Der Keller ist seine Weinwerkstatt. Dort herrscht absolute Ruhe, dort soll das Luxusgut Wein optimal vorbereitet werden für die Genießer, um ihnen jenes Glücksgefühl zu vermitteln, das sie bei einem guten Glas Wein aus Erwin Pollers Hand so sehr schätzen. Ganz besonders freut sich Erwin Poller über gut gelungene Weine aus Grüner Veltliner, Muskateller, Traminer und Roter Veltliner. Als zugänglicher Familienmensch legt Erwin Poller großen Wert auf einen herzlichen Umgang mit seinen Mitarbeitern – und den beherrscht er bestens. Die familiäre Atmosphäre schafft ein Umfeld, in dem sich alle wohlfühlen und viele Jahre im Betrieb verankert bleiben. Auf sein liebevoll geschaffenes Gästerefugium „Romeo und Julia“ im Stil der 1950er Jahre ist er besonders stolz, seine Gäste dürfen sich auf etwas Besonderes freuen.

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2024 Zierfandler Ried Hofbreite Gumpoldskirchen
Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Würziger Wein mit viel exotischer Fruchtfrische, bisschen Banane, viel Kernobst, Quitte, einige Fülle; saftig und kräuterwürzig, Grapefruits, Mango, leicht ätherisch, Waldhonig, extraktsüß, cremig auslaufend, gute Länge.

Weißwein
Zierfandler
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Leo Aumann
2512 Tribuswinkel
Oberwaltersdorfer Straße 105

Tel. +43 2252 80502
office@aumann.at
www.aumann.at

Wer bei Winzer Leo Aumann einkehrt, denkt zu allererst an Rotwein und im Besonderen an den Harterberg – sein Signature Wein aus Merlot, Cabernet Sauvignon und einem Schuss Zweigelt. Die Prise Zweigelt ist dem Winzer wichtig und rundet die Cuvée mit den klassischen Bordeaux-Rebsorten samtig ab. Schon seit dem Jahr 1997 macht Aumann sein Aushängeschild. Seit langer Zeit gibt es aus der Großlage in der Nähe von Baden bei Wien auch einen Harterberg Merlot. Beide Harterberg Weine, aktuell ist der Jahrgang 2023, baut der Winzer in neuen 225-Liter-Barriques aus, wodurch die Weine in ihrer Jugend noch ein bisschen ruppig wirken. Das verfliegt aber mit ausreichend Belüftung vorm Genießen und zunehmender Flaschenreife. Bei seinen Premium Rotweinen mag Aumann das Spiel mit dem Holz. Daher lässt er auch seine Riedenweine im neuen Fass reifen, wenngleich er für seine Burgunder 1ÖTW-Lagen, den Pinot Noir Bockfuss und den St. Laurent Ronald 500-Liter-Gebinde mit leichtem Toasting verwendet. Auch Aumanns sortenreinen Roten Reserven gönnt er das Atmen im 500er-Fass. Abseits von Aumanns roten Spitzen sollte man nicht vergessen: Rund die Hälfte seiner Weingärten und seines Weinprogramms sind Weiß geprägt – und diese Weißen sollte man nicht außer Acht lassen. Aumann hat dabei eine attraktive Palette aus den Thermenregion-Sortenspezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, die durch den Chardonnay ergänzt wird. Beim Chardonnay reicht das Angebot vom Badener Berg über die Reserve bis zur Ersten Lage aus der Ried Bockfuss. Den Rotgipfler vinifiziert Aumann von drei unterschiedlichen Ersten Lagen: Der Rotgipfler aus der Ried Flamming 2025 in Baden ist Großteils im Stahltank ausgebaut und der kernigste, trockenste. Der Wein aus der Ried Rodauner in Gumpoldskirchen wirkt etwas fülliger und geschmeidiger. Der Rotgipfler aus der Badener Ried Wiege hat schon ein Jahr Vorsprung, ist aus 2024 und in 500er-Liter neuen Fässern ausgebaut. Eine attraktive Fülle zeigen auch die beiden Zierfandler von Aumann – aus der Hofbreite in Gumpoldskirchen und aus der Ersten Lage Bockfuss in Baden. Egal wie man es dreht und wendet: Bei Aumann in Tribuswinkel ist man in Rot-Weiß-Rot gut aufgehoben.

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2024 Weißburgunder Ried Greisdorf
Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

Eigenständig, seriös, getrocknete Kräuter, helles Steinobst, Quitten; viele Facetten, frische Frucht dominiert, anregendes Säurespiel ohne Härte, Zug, trinkanimierend.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€
Naturkork

Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

Stefan Langmann
8511 St. Stefan ob Stainz
Langegg 23

Die Familie Langmann baut seit 1746 Wein an. Mit dem Schilcher habe die Weststeiermark eine weltweite Alleinstellung, ist Stefan Langmann überzeugt. „Es ist wichtig, seine Qualität bis ins Extrem auszureizen, um die Aufmerksamkeit der internationalen Weinliebhaber auf unser Gebiet zu ziehen.“ Seiner Tochter Verena hat er viel Verantwortung im Keller übertragen. Sie bringt noch mehr frischen Wind. Die Lagenweine und der separate Ausbau besonders hochwertiger Parzellen renommierter Rieden sind in letzter Zeit vermehrt in den Fokus der Familie gerückt. Als Beispiel dafür sei der Sauvignon Blanc Ried Greisdorf Himmelreich genannt. Lange Lagerung ohne Schwefel auf der Vollhefe ist mittlerweile Standard bei den besten Weinen. Schaumweine sind das zweite Standbein des Betriebes. Sie werden zur Gänze auf dem Weingut hergestellt. Die Bandbreite ist groß, sie reicht vom wertigen Schilcher Frizzante aus zweiter Gärung über weiße Sekte bis hin zu Großen Reserven g.U. mit Jahrgangsangabe. Ein besonderer Schaumstoff aus dem Hause Langmann nennt sich Schilcato, vinifiziert wie ein Moscato d’Asti mit Vergärung im Drucktank. Zu einem wahren Renner entwickelt hat sich der Schilcher Pet Nat, speziell in den USA und in den skandinavischen Ländern. Der Export hat noch mehr an Bedeutung gewonnen. Die Bewirtschaftung ist naturnah, sie geht in Richtung organische Produktion. Die heuer vorgestellten Weine zeigen, dass Stefan und Verena Langmann erneut mit viel Fingerspitzengefühl an ihrer Stilistik gefeilt haben, sie ist noch feiner geworden. Der letztes Jahr vorgestellte, hochgradig elegante Jahrgangssekt Stainz aus 2018 ist noch zu haben.

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2024 Pinot Noir
Weingut
Loimer
Kamptal

Blumige Frucht mit dezenter Würze, zarte Ribisel, feine Ausstrahlung; am Gaumen straffer Pinot mit würziger Himbeerfrucht, betont trockene Art mit etwas Säurepikanz, leichtgewichtiger, kühl-aromatischer Wein.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Loimer
Kamptal

Fred Loimer
3550 Langenlois
Haindorfer Vögerlweg 23

Tel. +43 2734 22390
weingut@loimer.at
www.loimer.at

Schaut man in die Weinlandschaft und den Weinkeller vom Langenloiser Top-Winzer Fred Loimer, so schmeckt das in drei Richtungen: Da geht es um den Fokus auf die Ersten Lagen im heimatlichen Kamptal, dann das immer größer und bedeutender werdende Sektsegment sowie um die kleine Spielerei um den Pinot Noir. Allen Betätigungsfeldern gemeinsam ist der behutsame Ausbau der Weine und Schaumweine. Bei seinen herkunftstypischen DAC-Weinen wartet der biodynamische Winzer mit seinen 1ÖTW-Lagenweinen bereits seit einiger Zeit zwei Jahre nach der Ernte, bis sie Loimer auf den Markt bringt. Bei seinen Ortsweinen wird Loimer auch noch einen Schritt zurückgehen und mit dem Verkauf zuwarten. Seine Langenloiser Ortsweine werden nicht schon im Frühling, sondern künftig ein Jahr nach der Ernte, erst mit September, präsent sein. Damit will Loimer seine Ortsweine weiter aufwerten, die alle Cuvées aus seinen Ersten Lagen sind. Somit gehört das Frühjahr allein den jungen Gebietsweinen vom Veltliner und Riesling. Dass Veltliner mit Riesling auch zusammen in einem Wein funktionieren, zeigt Loimer mit seinem Lagenwein vom Loiserberg, wo er die beiden Sorten von Alten Reben gemeinsam erntet, vergärt und im Holzgebinde reift. „Diese Komposition habe ich mit dem Jahrgang 2023 begonnen“, erzählt der Winzer, weil ihm dieses Thema wichtig bezüglich Vielfalt und Biodiversität sei. Seit einigen Jahren wird Fred Loimer auch als bedeutender Sektspezialist wahrgenommen. Dabei war Loimer schon in den 1990er Jahren einer der ersten, der sich mit Winzersekten beschäftigte. Heute ist das Thema und Schaumwein-Portfolio breit und hochqualitativ angelegt – und fast jährlich kommt irgendein spannender Schaumwein in der Reserve oder Großen Reserve-Kategorie dazu. Dabei alles aus einer Hand, jeder Arbeitsschritt bis zum fertigen Sekt passiert in Loimers Kellerwelt. Dass manche Sekte 40 bis 50 Monate auf der Hefe reifen, ist nicht die Ausnahme, sondern oft Winzergesetz. Den Schäumern tut das gut – Loimers Sekte gehören zum Besten, was man in diesem Bereich am Schaumweinsektor findet – international eingeschlossen! Wenn ein niederösterreichischer Weißweinwinzer an Roten Stillweinen gefallen findet, bedeutet das meist Cool Climate Pinot Noir. So auch bei Fred Loimer: Seine Burgunder sind leicht im Alkohol, mit lebhafter Frische, aber kräftig im Ausdruck.

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2024 Rubin Carnuntum Zweigelt
Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Duftig, anfangs cremiger Hauch, immer mehr Kirschen und dunkles Laub, ausgewogen; lebhaft, mittelkräftig, kernig, festes Tannin, viel Frucht, auch Beeren, hinten noch etwas herb.

Rotwein
Zweigelt
€€€
Naturkork

Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Philipp Grassl
2464 Göttlesbrunn
Am Graben 4

Die Herkunft Carnuntum verfügt über eine beachtliche Dichte an ausgezeichneten Weingütern, darunter sind auch ein paar der besten Betriebe Österreichs – wie jenes von Philipp und Angelika Grassel. In der Selbstbeschreibung „ein mittelkleiner Familienbetrieb in dritter Generation … inmitten von Göttlesbrunn“ – „einem ganz unaufgeregten Ort in einer unaufgeregten Gegend“, handelt es sich tatsächlich um einen Musterbetrieb, der nicht nur über beeindruckende Rotweinkompetenz verfügt, sondern auch Weißweine von beeindruckender Qualität macht. Das Rezept ist denkbar einfach : Ein konstant hohes Qualitätslevel über Jahrzehnte sowie durch alle Kategorien. Darüber hinaus sind die Grassl’schen Weine trefflicher Beweis dafür, dass Komplexität und Hedonismus bestens in vinophiler Kohabitation leben können. Obwohl die Weine aus Weingut ihre Herkunft stets vorbildlich vermitteln, bestechen sie doch durch eine eigenständige Stilistik: Bemerkenswert ist die in diesem sonnenverwöhnten Gebiet nicht überall selbstverständliche Eleganz und Transparenz der hiesigen Weine, die darüber hinaus über tolle Balance und unprätentiöses Auftreten sowie ausgeprägter Sorten- und Bodencharakter verfügen. Das Weinsortiment gliedert sich in Gebiets-, Orts- und Lagenweine – das gilt für alle jene Weine, die sortenmäßig in die DAC Carnuntum hineinpassen. Jene Sorten bzw. Cuvées, die dort nicht inkludiert sind, finden sich in der Gruppe Superweine – ein Sammelsurium an Sorten und Kategorien reichend von Aromatikern und Alte-Reben-Welschriesling über pinke und burgundische Delikatessen bis hin zum Kultwein Reserve (ehemals Bärnreiser Reserve). Bei der Verarbeitung setzt Philipp Grassl ganz auf Ganztraubenpressung, unter anderem, um Gerbstoffeinträge zu vermeiden, die in Zeiten des Klimawandels an Aktualität gewinnen. Es wird spontan vergoren und auf Zusätze wie Enzyme verzichtet, die Schwefelwerte sind sehr niedrig angesetzt. Es wird bereits seit Jahren überwiegend nach biologischen und biodynamischen Grundsätzen gearbeitet, auch die letzten Umstellungsflächen sollen in den nächsten zwei Jahren biologisch zertifiziert sein. Handlese ist selbstverständlich, im etwas späteren Jahr 2025 startete man mit der Lese am 4. September, die Top-Rotweintrauben wurden im Oktober hereingebracht. Die Traubenqualität wird streng überwacht: Neben der visuellen Selektion bei der Ernte kommt auch eine optische Sortieranlage zum Einsatz. Obwohl mengenmäßig in der Minderheit, wird den weißen Sorten ebenso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie den roten: Die preiswerten Klassikweine präsentieren sich stets als glockenklare Sortenvertreter mit Trinkanimo. Mit dem Einzellagen-Chardonnay vom Rothenberg hat Grassl einen vielschichtigen, mineralischen Vertreter ins Sortiment aufgenommen. Seit einigen Jahren gibt es einen Charakterwein in Weiß in Gestalt des Welschriesling Alte Reben aus der Riede Neuberg mit tonig-fettem Boden. Dieser zählt alljährlich nicht nur zu den herausragendsten Sortenvertretern, sondern zu den Top-Weißweinen Österreichs – wobei der aktuelle 2024er etwas cremiger und schmelziger als der Vorgänger ist. Bei den Rotweinen dominiert der Lokalmatador Zweigelt, gefolgt von der Charaktersorte St. Laurent. Neben eleganten, fruchtbetonten Varianten mit wohldosiertem Gerbstoffgerüst gibt es von den Rotweinklassikern auch Premiumweine in Gestalt der St. Laurent Reserve und des Lagen-Zweigelt aus der Riede Schüttenberg. Blau-fränkisch ist reinsortig durch den Ortswein Prellenkirchen vertreten. Besonderen Status haben die Rotweincuvées im Hause Grassl: Der Ortswein Neuberg Göttlesbrunn zählt zu den herausragenden Rotweinen im mittleren Preissegment. Die aktuelle Lagen-Cuvée Bärnreiser aus 2024 braucht noch Zeit, hat aber tolle Anlagen und der 5. Stern dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Die herausragende Reserve stammt aus 2023. ps

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2025 Zierfandler Ried Bockfuss 1ÖTW Baden
Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Zart reduktiv, straffe, würzige Art mit viel Grapefruitzesten und Blutorangen; würzig und kräuterfrisch, saftige, tropische Fruchtnoten, Papaya, süffige aromatische Art, im Finish straffe Zitrusnoten, viel Trinkanimo.

Weißwein
Zierfandler
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Leo Aumann
2512 Tribuswinkel
Oberwaltersdorfer Straße 105

Tel. +43 2252 80502
office@aumann.at
www.aumann.at

Wer bei Winzer Leo Aumann einkehrt, denkt zu allererst an Rotwein und im Besonderen an den Harterberg – sein Signature Wein aus Merlot, Cabernet Sauvignon und einem Schuss Zweigelt. Die Prise Zweigelt ist dem Winzer wichtig und rundet die Cuvée mit den klassischen Bordeaux-Rebsorten samtig ab. Schon seit dem Jahr 1997 macht Aumann sein Aushängeschild. Seit langer Zeit gibt es aus der Großlage in der Nähe von Baden bei Wien auch einen Harterberg Merlot. Beide Harterberg Weine, aktuell ist der Jahrgang 2023, baut der Winzer in neuen 225-Liter-Barriques aus, wodurch die Weine in ihrer Jugend noch ein bisschen ruppig wirken. Das verfliegt aber mit ausreichend Belüftung vorm Genießen und zunehmender Flaschenreife. Bei seinen Premium Rotweinen mag Aumann das Spiel mit dem Holz. Daher lässt er auch seine Riedenweine im neuen Fass reifen, wenngleich er für seine Burgunder 1ÖTW-Lagen, den Pinot Noir Bockfuss und den St. Laurent Ronald 500-Liter-Gebinde mit leichtem Toasting verwendet. Auch Aumanns sortenreinen Roten Reserven gönnt er das Atmen im 500er-Fass. Abseits von Aumanns roten Spitzen sollte man nicht vergessen: Rund die Hälfte seiner Weingärten und seines Weinprogramms sind Weiß geprägt – und diese Weißen sollte man nicht außer Acht lassen. Aumann hat dabei eine attraktive Palette aus den Thermenregion-Sortenspezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, die durch den Chardonnay ergänzt wird. Beim Chardonnay reicht das Angebot vom Badener Berg über die Reserve bis zur Ersten Lage aus der Ried Bockfuss. Den Rotgipfler vinifiziert Aumann von drei unterschiedlichen Ersten Lagen: Der Rotgipfler aus der Ried Flamming 2025 in Baden ist Großteils im Stahltank ausgebaut und der kernigste, trockenste. Der Wein aus der Ried Rodauner in Gumpoldskirchen wirkt etwas fülliger und geschmeidiger. Der Rotgipfler aus der Badener Ried Wiege hat schon ein Jahr Vorsprung, ist aus 2024 und in 500er-Liter neuen Fässern ausgebaut. Eine attraktive Fülle zeigen auch die beiden Zierfandler von Aumann – aus der Hofbreite in Gumpoldskirchen und aus der Ersten Lage Bockfuss in Baden. Egal wie man es dreht und wendet: Bei Aumann in Tribuswinkel ist man in Rot-Weiß-Rot gut aufgehoben.

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2025 NATURAL Grüner Veltliner
Weingut
Hajszan Neumann
Wien

Hefetrüb, Hefenoten, kalkige Frische, würzig, streng, karg, Pfefferwürze, dicht verwoben, Wahnsinns-Säure, voller Power bei gleichzeitiger Eleganz, tief, lang, extrem, großartig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Hajszan Neumann
Wien

Ing. Fritz Wieninger
1190 Wien
Grinzinger Straße 86

Es gibt Neuigkeiten in diesem Weingut. Eine neue Flaschenausstattung – ein neues einladendes Outfit. Ein Chenin Blanc: Reben aus der Loire/Saumur, gewachsen in Stammersdorfer Erde, ausgebaut im 600-Liter-Eichenfass, ebenfalls aus der Loire, 2018 gepflanzt. Das sind die Eckdaten dieses neuen Weines von Fritz Wieninger, dem Eigentümer von Hajszan Neumann. Ich habe mich spontan in diesen Wein verliebt. Der Name steht noch nicht zu 100 Prozent fest, weil vielleicht markenrechtlich geschützt. Da hat Schani Strauß möglicherweise etwas dagegen. „An der schönen blauen Donau“ im Glas und im CD-Player – was kann es Besseres geben? Die beiden Weine vom Grinzinger Steinberg – Grüner Veltliner und Riesling – zählen zum Spannendsten, was ich jemals getrunken habe. Grinzing vom Besten! Natural Wines – das ist hier die Spielwiese für Fritz Wieninger – da kann er experimentieren nach Lust und Laune. Diese Kreszenzen haben Stil und Gewicht. Vor allem der Natural Cabernet Franc hat es mir angetan. Dann noch der Hinweis auf den 2025 Wiener Gemischter Satz Ried Weisleiten – Eleganz in bestechender Form. Dass man in diesem Weingut der biodynamischen Bewirtschaftung der Weingärten frönt – genauso wie im Stammhaus in Stammersdorf – hat sich schon lange herumgesprochen. Diese besonderen Wiener Weine kann man beim Heurigen am Nussberg – betrieben von Fritz Wieninger – genießen.

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2024 Cabernet Blanc
Weingut
Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Kräftig, Cassis, Cassislaub; aromatisches Dacapo, anregendes Säurespiel ohne Härte, gerade reif gewordene Cassisbeeren im Abgang und im Nachhall.

Weißwein
Cabernet Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Harald und Birgit Lieleg
8463 Leutschach
Eichberg-Trautenburg 39

1999 hat Harald Lieleg – er war gerade einmal zarte 19 Jahre alt – das Traditionsweingut am Eichberg bei Leutschach von seinen Eltern übernommen. Seit 1728 ist es im Besitz der Familie, gegründet wurde es 1495. Angeschlossen sind moderne Gästezimmer samt Naturpool und ein gemütlicher Buschenschank. Das Weingut ist nachhaltig zertifiziert, und das wird gelebt. So wird ein Teil des Stromes photovoltaisch erzeugt, und Regenwasser wird im alten Stall zur Bewässerung der Außenanlagen beim Haus gesammelt. Der Schwerpunkt liegt bei den DAC-Weinen. Es werden auch pilzwiderstandsfähige Rebsorten angebaut. Abgerundet wird das Angebot durch Amphorenweine, süße Prädikate, Rotwein, Edelbrände und naturbelassene Säfte. Das Weingut verfügt über Kessellagen und extreme Steilhänge, der Untergrund besteht aus dem kalkarmen, kargen Eichberger Konglomerat. Der kühle Wind von der Koralm fördert die Aromatik. Die Ried Steinkogl wurde bereits im Josephinischen Kataster von 1788/89 als dem Hof zugehörig erwähnt – nebst zwei weiteren Gehöften. Die heuer verkostete Serie ist glockenklar, sorten- und herkunftstypisch und wohltuend unplakativ. Die beiden Ortsweine sind für diese Kategorie überraschend fein. Auch die beiden Riedenweine sind feingliedrig, der Sauvignon Ried Steinkogl zeigt sehr deutlich steinige Bodentöne.

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2025 Sauvignon Blanc Weststeiermark
Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

Sorte klar, grünblättrige Würze, Buchsbaum, Stachelbeeren, Johannisbeeren; schließt so an, viel kühle Frucht, gut integrierte Säure, mittlere Länge, selbsterklärend.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Langmann Lex
Weststeiermark

Stefan Langmann
8511 St. Stefan ob Stainz
Langegg 23

Die Familie Langmann baut seit 1746 Wein an. Mit dem Schilcher habe die Weststeiermark eine weltweite Alleinstellung, ist Stefan Langmann überzeugt. „Es ist wichtig, seine Qualität bis ins Extrem auszureizen, um die Aufmerksamkeit der internationalen Weinliebhaber auf unser Gebiet zu ziehen.“ Seiner Tochter Verena hat er viel Verantwortung im Keller übertragen. Sie bringt noch mehr frischen Wind. Die Lagenweine und der separate Ausbau besonders hochwertiger Parzellen renommierter Rieden sind in letzter Zeit vermehrt in den Fokus der Familie gerückt. Als Beispiel dafür sei der Sauvignon Blanc Ried Greisdorf Himmelreich genannt. Lange Lagerung ohne Schwefel auf der Vollhefe ist mittlerweile Standard bei den besten Weinen. Schaumweine sind das zweite Standbein des Betriebes. Sie werden zur Gänze auf dem Weingut hergestellt. Die Bandbreite ist groß, sie reicht vom wertigen Schilcher Frizzante aus zweiter Gärung über weiße Sekte bis hin zu Großen Reserven g.U. mit Jahrgangsangabe. Ein besonderer Schaumstoff aus dem Hause Langmann nennt sich Schilcato, vinifiziert wie ein Moscato d’Asti mit Vergärung im Drucktank. Zu einem wahren Renner entwickelt hat sich der Schilcher Pet Nat, speziell in den USA und in den skandinavischen Ländern. Der Export hat noch mehr an Bedeutung gewonnen. Die Bewirtschaftung ist naturnah, sie geht in Richtung organische Produktion. Die heuer vorgestellten Weine zeigen, dass Stefan und Verena Langmann erneut mit viel Fingerspitzengefühl an ihrer Stilistik gefeilt haben, sie ist noch feiner geworden. Der letztes Jahr vorgestellte, hochgradig elegante Jahrgangssekt Stainz aus 2018 ist noch zu haben.

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2025 Grüner Veltliner Ried Pichl Point Federspiel
Weingut
Schmelz
Wachau

Füllige Frucht mit dunkler Würze, Ananas, weißbrotig, mild; saftig, gelbe Äpfel, Williamsbirnen, mittelgewichtiger, trinkvergnüglicher Veltliner vom Löss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Schmelz
Wachau

Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz aus Joching zählt zu den besten Winzern in Österreich. Sein besonderes Geschick und seine große Erfahrung beweist Schmelz vor allem beim Umgang mit Österreichs Paraderebsorte Grüner Veltliner, wo der Wachauer zu den heimischen Großmeistern zählt und das reichhaltig mit zehn Veltlinern zeigt: Fünf verschiedene Federspiele und fünf unterschiedliche Smaragdweine zieht Schmelz aus seinen Wachauer Weingärten, die von Wösendorf über Joching und Weißenkirchen bis nach Loiben reichen; allesamt Lagenweine mit starker Betonung auf die Herkunft. Ein Liebkind des Winzers ist die Ried Pichl Point zuhause bei ihm in Joching. Die Lage gehört seit mehr als 40 Jahren zum Weingut. Dort hat Schmelz eine drei Hektar große Spielwiese für je ein charaktervolles Federspiel und Smaragd – und es ist eine besondere Lage, einer „Lössinsel“ inmitten der Urgesteinswachau. Pichl-Point-Weine sind immer sehr charaktervolle füllig-würzige Veltliner. Der Top-Pick im Federspiel-Weingarten ist immer der Klaus-Veltliner: ein Champions-Wein, mit dem Schmelz schon Vinaria-Dreifachsieger der Jahrgangsverkostung der besten Veltliner mit 12,5 Prozent ist. Auch die 2025er Klaus schickt sich schon an, vorne wieder mitzuspielen. Bei den Veltliner Smaragden haben das Steinertal und der Best Of die Nase vorn. Das Steinertal ist der Zauberberg in Unterloiben, mit dem der Winzer seit Jahren ein Topwein-Abo hat. Vom Best Of gibt es neben dem Veltliner auch einen Riesling. Bei beiden Weinen greift Schmelz bestens gereifte Trauben aus speziellen Weingarten-Parzellen ab. Das reichhaltige Veltliner-Segment macht 70 Prozent von Schmelz‘ Betätigungsfeld aus. Einen starken Akzent setzt der Winzer dann noch mit dem Riesling und rundet die zwei Wachau-Starrebsorten mit einem Sauvignon Blanc und Gelben Muskateller ab.

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2025 Grüner Veltliner Ried Hütersteig Alte Kultur
Weinhof
Maier
Kremstal

Offeriert einen Fruchtmix aus Limonen, Getreide, Würztabak, Orangenabrieb, alles gut verankert in Kraft und Substanz; ausnehmend saftig, mit bodenständiger Aromatik, viel Finesse, klar und fein konturiert.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weinhof
Maier
Kremstal

Mario Maier
3506 Krems-Angern
Dorfstraße 17

Wenn andere bereits nach zwei oder drei Jahrzehnten von „langer Tradition“ reden, kostet das Mario Maier – junger, umtriebiger Winzer im zwischen der Donau und dem alles überragenden Göttweigerberg gelegenen Örtchen Angern – ein mildes Lächeln. Denn die Historie des Weinhofs reicht in Sachen Landwirtschaft und Weinbau mehr als zwei Jahrhunderte zurück, genau genommen bis 1789. Auch die Namen der gutseigenen Weingärten, die sich entlang des Göttweigers bis nach Tiefenfucha und Krustetten erstrecken, atmen Geschichte. Wolfsberg, Frauengrund, Schweren Zapfen oder Goldbühel heißen einige von ihnen und liefern überwiegend Grüne Veltliner, gefolgt von Riesling, Gelbem Muskateller, Sauvignon Blanc und Chardonnay. Und mit dem Zweigelt kommt auch Rotwein nicht zu kurz. Seit 2023 ist der Betrieb „Nachhaltig Austria“ zertifiziert. Die Weine aus dem aktuellen Jahrgang sind etwas leichter geraten als im Vorjahr, glänzen mit erfrischender Säure und hohem Trinkanimo. Mit den Veltlinern aus den Rieden Hütersteig und Schweren Zapfen sind jedoch auch zwei substanziellere Varianten neu hinzugekommen; Letztere konnte auf Anhieb vier Sterne einheimsen. Viel Trinkfreude offerieren auch beide Rieslinge, der Holzäcker bereits zugänglich, der Sortenkollege Reserve noch in den Startlöchern, aber mit Potenzial für den vierten Stern. Für Weinreisende ein Geheimtipp – das schmucke Gästehaus der Familie, das nach einer ausgiebigen Weinkost für Ruhe und Entspannung sorgt.

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2025 Roter Veltliner Vom Schloss
Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

Gelbgrüne Farbe, feines Bukett, kühl, Steinobst, gelbfruchtig, Zitrus, Orangenschalen, feinste Exotik, ungemein frisch, elegant, feingliedrig, perfekte Säure, transparente Frucht. Wunderbar zu trinken.

Weißwein
Roter Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

DI Maximilian Hardegg
2062 Seefeld-Kadolz
Großkadolz 1

Also, ich presche jetzt einmal vor und behaupte, dass die alkoholfreien Produkte dieses Hauses von Genialität durchzogen sind. Es sind perfekte Speisenbegleiter und adäquate Getränke, um auf Wein zu verzichten. Alles in BIO – wie im gesamten Weingut seit 2006. Zu den Weinen: Unter der Ägide von Betriebsleiter Andreas Gruber entstehen Gewächse, welche das nördliche Weinviertel in unwiderstehlicher Form darstellen. Man hat sich hier eine hohe Schaumweinkompetenz erarbeitet. Die beiden 2021 Großen Reserven in Weiß und Rosé sind hervorragend. Der Brut Nature V – ist überragend. Einnehmend ist der 2025 Roter Veltliner Vom Schloss. Die Steigerung ist dann selbige 2025 Varietät von der Ried Steinbügel. Diese Ried ist eine Monopollage – also im Alleinbesitz der Familie Hardegg. Darauf stehen noch Rieslinge, Grüner Veltliner, Chardonnay, der Viognier, der Pinot Noir – wobei letzterer sich bestens darstellt. Der Viognier ist eine Spezialität des Hauses – seit 1995 – ohne Jahrgangsbezeichnung – es ist der 2024er, der auch im internationalen Maßstab reüssiert. Eine großartige 2025 Riesling Spätlese bildet den Abschluss dieser sehr erbauenden Verkostung. Dann gäbe es noch den Forticus – ein fortifizierter Wein aus hochreifen Merlot Trauben. Einen 20 Jahre alten Weinbrand. Ein GUT HARDEGG Mehl – verschiedene Honige und ein Sing- und Wildvogelfutter.

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2025 Grüner Veltliner
Weingut
Wine by S. Pratsch
Weinviertel

Gelber Apfel, Birne, Pfefferl, Limone, cremig; vorneweg würzig und kernig, frische Säure, gelbe Frucht, mittlere Länge, zarte Mineralik im Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Wine by S. Pratsch
Weinviertel

Stefan Pratsch
2223 Hohenruppersdorf
Milchhausstraße 5

Tel. +43 676 6249773
office@pratsch.at
www.pratsch.at

Das Weingut Stefan Pratsch in Hohenruppersdorf hat seinen Ursprung in der Vereinigung zweier alter, ortsansässiger Weinbaufamilien. Bereits vor 30 Jahren war Vater Willi Pratsch überzeugt, daß der naturnahe Weinbau der richtige Weg ist, und so war er einer der Ersten, der im Weinviertel mit Bio-Weinbau begonnen hat. Diese Leidenschaft und Philosophie übertrugen sich wie von selbst auf den jungen Kellermeister Stefan Pratsch. Wie sich heute zeigt, war die Umstellung auf biologisches Wirtschaften ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche Weinzukunft. Für mich ist der Besuch bei Stefan Pratsch immer wieder eine höchst erfreuliche Sache. Alle verkosteten Weine befinden sich qualitativ auf einem wirklich hohen Niveau, und durch niedrige Alkoholwerte sind sie absolut süffig. Dieses Jahr besticht die komplette Serie der Grünen Veltliner vom DAC bis zum Eiswein, wobei die Ried Steinberg Große Reserve noch einmal alle überragt. Außerdem habe ich das Gefühl, daß hier noch lange nicht der Plafond erreicht ist. Es liegt vielleicht an den 95 Prozent Exportanteil, warum seine Weine in Österreich nicht bekannter sind. Da aber im Frühjahr 2025 ein wunderschöner Verkostungsraum im Loungestil inklusive Shop – mit seinen Weinen und Produkten aus der Umgebung – gebaut wurde, steht einem Besuch im Weingut nichts mehr im Wege. Zugang mit der eigenen Bankomatkarte jederzeit möglich! Schauen Sie sich das an!

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2025 NATURAL Gemischter Satz
Weingut
Hajszan Neumann
Wien

Dunkel, hefig, Kräuter, Orangenzesten, komplex, Finesse, Grapefruit, Pfirsich, Nüsse, vielschichtig, individuell.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€€
Naturkork

Weingut
Hajszan Neumann
Wien

Ing. Fritz Wieninger
1190 Wien
Grinzinger Straße 86

Es gibt Neuigkeiten in diesem Weingut. Eine neue Flaschenausstattung – ein neues einladendes Outfit. Ein Chenin Blanc: Reben aus der Loire/Saumur, gewachsen in Stammersdorfer Erde, ausgebaut im 600-Liter-Eichenfass, ebenfalls aus der Loire, 2018 gepflanzt. Das sind die Eckdaten dieses neuen Weines von Fritz Wieninger, dem Eigentümer von Hajszan Neumann. Ich habe mich spontan in diesen Wein verliebt. Der Name steht noch nicht zu 100 Prozent fest, weil vielleicht markenrechtlich geschützt. Da hat Schani Strauß möglicherweise etwas dagegen. „An der schönen blauen Donau“ im Glas und im CD-Player – was kann es Besseres geben? Die beiden Weine vom Grinzinger Steinberg – Grüner Veltliner und Riesling – zählen zum Spannendsten, was ich jemals getrunken habe. Grinzing vom Besten! Natural Wines – das ist hier die Spielwiese für Fritz Wieninger – da kann er experimentieren nach Lust und Laune. Diese Kreszenzen haben Stil und Gewicht. Vor allem der Natural Cabernet Franc hat es mir angetan. Dann noch der Hinweis auf den 2025 Wiener Gemischter Satz Ried Weisleiten – Eleganz in bestechender Form. Dass man in diesem Weingut der biodynamischen Bewirtschaftung der Weingärten frönt – genauso wie im Stammhaus in Stammersdorf – hat sich schon lange herumgesprochen. Diese besonderen Wiener Weine kann man beim Heurigen am Nussberg – betrieben von Fritz Wieninger – genießen.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -