Weinguide
Ausgabe 2026/27
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NV Sekt Blanc de Blancs
Burgundermacher Weingut
Johann Gisperg
Thermenregion

(CH/RR/GV/NB) Leicht reduktiv, gebrannte Mandeln, grüne Banane, Grapefruits; wirkt trocken, hat einigen Grip und straffe Pikanz, geriebene Nüsse, Orangenzesten, viel Frische, rund, mittelgewichtig.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€€
Behandelter Presskork

Burgundermacher Weingut
Johann Gisperg
Thermenregion

Johann Gisperg
2524 Teesdorf
Hauptstraße 14

Gisperg aus Teesdorf gehört zu den Weingutsklassikern in der Thermenregion. Was Vater Johann Gisperg aufgebaut hat und dabei das Familienweingut zu einem der Leuchttürme des Gebiets gemacht hat, führt sein Sohn Johann junior seit einigen Jahren in dieser Weise fort. Die Gispergs gelten als Burgundermacher-Weingut, wobei Pinot Noir und St. Laurent immer die erste Geige gespielt haben – und weiter tun. Die roten Burgunder gibt es als Gebietsweine, als Ortsweine Tattendorf und als Lagen-Reserven aus der Tattendorfer Ried Holzspur. Neben seiner Burgunder-Qualitätspyramide in Rot hat der Teesdorfer Winzer über die vergangenen Jahre auch ein weiße Pyramide gebaut, an deren Spitze drei Burgunder aus der Teesdorfer Ried Gestein stehen – auf einem Schotterboden mit 80 Prozent Aktivkalk. Die Weißburgunder-, Grauburgunder- und Chardonnay-Reben wurden von den Gispergs in den 1980er-Jahren gepflanzt und sind damit auch schon alt und strotzen vor Kraft. Alle drei Gestein-Lagenweine werden gleich ausgebaut, in neuen und gebrauchten Barriques. Während es bei Weiß- oder Grauburgunder meist geschmacklich nach Vorlieben geht, leuchtet der Chardonnay als klarer Primus inter Pares heraus, auch diesmal beim 2023er-Jahrgang. Nebst der Burgunderliebe bietet Gisperg auch einen Geschmacksbogen an Sortenvielfalt, besonders in Rot. Wobei sich Gisperg Junior besonders als Zweigelt-Könner hervortut. Seine besten Zweigelt Stöcke stehen auch in der Holzspur – und diese Lagenreserve zählt Jahr für Jahr zu Gispergs Jahrgangsspitzen. Die sortenrein ausgebauten Cabernet Sauvignon und Merlot bieten viel Trinkvergnügen mit viel Niveau. Die beiden französischen Rebsorten drücken auch zwei weiteren Gisperg-Weinen ihren Stempel auf. Im Terroir de Pierre 2023 führt der Winzer St. Laurent und Zweigelt zusammen und würzt die Cuvée mit einem kräftigen Schuss Cabernet und Merlot. In der der anderen Vierer-Cuvée Kontrast übernehmen die beiden Bordeaux-Sorten die Hauptrolle; als Juniorpartner fungieren Rösler und St. Laurent. Mit seinem Kontrast ist der junge Gisperg zeitlebens verbunden. Es war sein erster Wein, den er eigenständig nach seinen Vorstellungen gemacht hat. Übrigens: Sein Erstling war der Jahrgang 2009. Der aktuelle Kontrast, Jahrgang 2022, wurde zwölf Monate in neuen und gebrauchten Barriques ausgebaut, um dann im großen Holz fertig zu reifen. Das Ergebnis, das ist ein Top-Pick!

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2024 Pinot Gris
Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Rauchige Textur, getoastetes Brot, Hefegebäck, dezenter Fruchtansatz; mild und weich, Kakao, schokoladig, Bananenmark, etwas mollig, würziges Tannin.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine & Andreas Glück
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Im Weingut zur Dankbarkeit geht es steil bergauf: Andreas und Christine Glück überzeugen beim jungen Jahrgang 2025 mit frisch-fruchtigen Weinen mit herzhafter Säurestruktur. Egal ob Welschriesling, Muskat oder Grüner Veltliner – die Weine glänzen mit viel Trinkanimo und Sommerfrische. Das lässt sich am besten bei einem Besuch in Podersdorf in dem schmucken Buschenschank des Glücks kosten. Es gibt eine reichhaltige Weinpalette – die seit jeher im Weingut zur Dankbarkeit burgundisch geprägt ist. Die Burgunder in Weiß und Rot machen 45 Prozent aus. Ein Thema ist auch der Süßwein, ist doch Podersdorf das Tor in den Seewinkel. Winzer Andreas Glücks Anspruch im Weinmachen wächst von Jahr zu Jahr. Das gilt für den Grünen Veltliner, den er in einer leichten und einer kräftigen Version hochhält, beim Rotwein versucht er mit seiner Grande Cuvée das ganze Potenzial auszureizen. Es bleibt spannend in der Dankbarkeit!

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2023 Wolfsblut
Weinbau
R. Walzer
Kremstal

(CS/ME) Prononcierter Veilchenduft, Röstnoten, Kaffee, relativ stark vom kleinen Holz gezeichnet; am Gaumen reichlich Tannin und dunkelfruchtige Eindrücke nach Brombeeren, Zwetschken, Rumtopf; kräftig, mundfüllend, derzeit noch holzdominiert.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Schraubverschluss

Weinbau
R. Walzer
Kremstal

Richard Walzer
3500 Krems-Gneixendorf
Gneixendorfer Hauptstraße 28

Mit Richard Walzer Weine zu degustieren, ist immer ein besonderes Vergnügen. Kaum jemand sonst vertieft das Gespräch so weit bis in kleinste Details und hinterfragt nicht nur sich selbst und seine Arbeit, sondern auch jede Aussage unsererseits, wenn es um die Beschreibung und Bewertung seiner Weine geht. Dabei ist er einer, der ohnehin jede Traube dreimal umdreht, bevor sie zur Presse gelangt – so könnte man es zumindest augenzwinkernd formulieren, wenn man weiß, mit welcher Akribie der Kremser an seine Tätigkeiten im Weingarten und im Keller herangeht. Mit dem aktuellen Jahrgang ist er sehr zufrieden. Der feuchte September hätte ein wenig Botrytis verursacht, die allerdings beim Verkosten der aktuellen Weine kaum auffällt, meint er. „Generell sind sie heuer so geworden, wie wir uns das möglichst jedes Jahr wünschen – wir haben durchgehend ein halbes Prozent weniger Alkohol und ein bisschen mehr Säure, was dem Trinkvergnügen sehr zugute kommt!“ Ein paar Neuerungen hat der Kremser auch im Gepäck. Die wohl wichtigste betrifft den Top-Veltliner des Hauses, den Kapuzinerberg. „Heuer machen wir den Schritt und bringen ihn erst im kommenden Jahr in den Verkauf!“ Eine Entscheidung, die wir nur ausdrücklich begrüßen können, umso mehr, als wir den noch pubertären, jedoch unglaublich komplexen Jungwein als Fassprobe kosten durften und von seinen großartigen Anlagen begeistert waren. Neu im Sortiment ist auch ein Schaumwein mit dem pleonastischen Namen Sparkling Bubbles, und mit dem 2023er Wolfsblut kommt eine modern vinifizierte Rotwein-Cuvée, der wir trotz mehrjähriger Holzfass-Lagerung gern noch ein paar Jahre Flaschenreife gönnen würden. Richard Walzer ist ein Einzelkämpfer. „Ich bin mehr Weinbauer als Weingut“, sagt er in bescheidener Zurückhaltung, „Handwerkliches steht im Vordergrund!“. Das hat freilich zur Folge, dass er eher selten am eigenen Hof anzutreffen ist. Dabei freut er sich über jeden einzelnen Besuch, bittet aber explizit um vorherige Terminvereinbarung.

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2025 Riesling Fels Klassik
Weingut
Leth
Wagram

Würziges Curry, Ananas, Pfirsichkonfitüre im Auftakt, mundfüllender Gaumen, leicht wachsig, saftig und druckvoll, Bienenwachs, Zitronenzeste, Bittermandeln, feiner Gerbstoff, der den Wein fest zusammenhält, ohne Kitsch, geradlinig.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Leth
Wagram

Franz Leth
3481 Fels am Wagram
Kirchengasse 6

Mitten im Wagram, dieser sanft abfallenden Lösslandschaft von bis zu 20 Metern Mächtigkeit, arbeitet die Familie seit drei Generationen mit viel Leidenschaft, Idealismus und Innovationsgeist im Weinbau. Der fruchtbare Löss, entstanden aus eiszeitlichen Winden auf dem Urgestein der Donau, versorgt die Reben tief aus dem Boden mit Wasser und Nährstoffen. Gemeinsam mit dem pannonischen Klima entstehen so charaktervolle, terroirgeprägte Weine mit Würze, Eleganz und feiner Cremigkeit – vom Grünen bis zum traditionellen Roten Veltliner. Seit 2006 ist Franz Junior fixer Bestandteil des Betriebs und verantwortet Keller und Weingärten. Vater Franz Senior bringt weiterhin Erfahrung, Exportwissen und tatkräftige Unterstützung ein – und gemeinsam wird regelmäßig verkostet, denn gute Weine entstehen im Team. Der Wagram ist ihre Heimat und ihr Profil: rund 60 Prozent Grüner Veltliner, 15 Prozent Roter Veltliner, ergänzt durch Riesling, Sankt Laurent, Pinot Noir und Zweigelt. Die Ortsweine aus Fels erscheinen erst ab Ende Jänner und zeigen viel Ruhe und Reife. Vergoren wird im Edelstahltank, die besten Partien reifen spontan in großen Akazienholzfässern vom Manhartsberg. Seit dem Jahrgang 2021 ist das Weingut biologisch zertifiziert, alle Weine sind zudem vegan. Der höchste Punkt, der Schafflerberg, steht für mineralische Finesse, während Brunnthal mit seiner Mischung aus Kalk und Löss elegante Rieslinge sowie charaktervolle Rotweine hervorbringt – etwa den Sankt Laurent Reserve 2023 und den Zweigelt Gigama 2023. Beide werden teils mit ganzen Trauben vergoren und reifen rund 10 bis 14 Tage auf der Maische in 600-Liter-Fässern, was ihnen Tiefe und Konzentration verleiht. Besonders spannend zeigt sich der Jahrgang 2025: ein jugendlicher Grüner Veltliner vom Schafflerberg, ein balancierter Roter Veltliner aus der Ried Fumberg und erstmals der Riesling Schillingsberg 2025, der mit Ruhe und Vielschichtigkeit viel Trinkfreude bereitet. Die Weine reifen generell ein Jahr im großen Holz und zeigen dabei klar Herkunft, Stil und Struktur. Gelesen wird ausschließlich von Hand – aus Überzeugung und Qualitätsanspruch. Rund 80 Prozent der Produktion gehen in den Export. Ein besonderes Herzensprojekt ist der „Garten“ von Franz Leth Senior: Vor 30 Jahren begann er, nahezu vergessene Rebsorten zu sammeln. Heute wachsen dort über 250 Sorten aus Österreich, Europa und Übersee – liebevoll gepflegt und dokumentiert. Die gesamte Kollektion zieht sich wie ein roter Faden durch: ruhig, klar, zurückhaltend und doch mit innerer Festigkeit. Eine Handschrift, die Lust auf mehr macht.

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2025 Gemischter Satz Schatzberg
Weingut
Krug
Thermenregion

(SB/WR/GV) Weingartenpfirsich, knackige Frucht, leichte Würze, Einsteiger-Terrassenwein mit viel Zitrusfrische und angenehmer runder Säure, trinkig.

Weißwein
Gemischter Satz
€€
Schraubverschluss

Weingut
Krug
Thermenregion

Gustav Krug
2352 Gumpoldskirchen
Kirchenplatz 1

Tel. +43 676 845666100
office@krug.at
www.krug.at

Gleich unterhalb der Kirche gelegen, ist Krug eine Institution. Und wäre man nicht in einem Weinort, wäre das Alte Zechhaus der Familie Krug so etwas wie der Kirchenwirt. Der Krug-Heurige ist eine beliebte Anlaufstelle für saisonelles bodenständiges Essen. Winzer Gustav Krug, der den Betrieb schrittweise an seine Tochter und den Schwiegersohn übergibt, fungiert nach wie vor als Gastgeber, der sich um den Wein kümmert – und hier ist ihm wichtig, dass Krug ein „Gutsweingut“ ist, das heißt, nur Weine aus seinen 30 Hektar keltert. Bei Krugs Weinen merkt man eine kleine Kurskorrektur – sie sind leichter geworden: „Wir sind generell mit dem Alkohol etwas runter gegangen“, sagt Gustav Krug. Geschafft habe er das durch eine zeitigere Ernte. Weiters schaut Krug seit jeher, dass alle Weine, egal ob im Stahltank oder Holz ausgebaut, von der ersten Minute an Trinkvergnügen bieten. Die gesamte Weinpalette kann man gemütlich im Alten Zechhaus kosten.

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2024 Blauer Zweigelt
Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Kirsch-Schokonase, viel rotbeeriger Fruchtcharme, klar strukturiert, saftig mit feinen Maschen, zeigt viel Trinkigkeit.

Rotwein
Zweigelt
€€
Schraubverschluss

Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Bernhard Fiedler
7072 Mörbisch am See
Weinzeile 2

Bernhard Fiedler ist ein erfahrener Winzer, der den goldenen Mittelweg eines traditionell gemäßigten modernen Ausbaustils perfekt beherrscht. Als Vortragender an der Weinakademie und aktiver wie kristischer Wein-Blogger beweist er Jahr für Jahr in seinen Weingärten eine sichere Hand, die Sortenspezifität in Verbindung mit den jeweiligen Terroirbesonderheiten um Mörbisch pointiert herauszuarbeiten. Die diversen Weißweine der Burgundersorten begeistern in der klassischen Ausbauweise mit vitaler Fruchtfrische. Der Pinot Blanc von der Toplage Wieser überzeugt mit mineralischer Strahlkraft und Verve, die vom Schieferboden samt Quarz-Gneis-Einschlüsse stammt. Bei den beiden Chardonnay Varietäten zeigt der Duett ein mehr an Ziselierung, die Reserve präsentiert sich mit viel Fruchttiefe mit feiner Cremigkeit im Finish. Die Ortsweine vom Zweigelt und Blaufränkisch präsentieren sich mit feiner Frucht und Trinkigkeit. Die Top-Blaufränkisch Reserve zeigt sich in sortentypischer Fruchttiefe mit feiner Würze und die Rote Trilogie ist von Jahr zu Jahr eine sichere Bank eines vorbildhaften Sortenblends mit harmonischem Fruchtschmelz und kerniger Mitte. Dies alles mit einem vorbildhaften Preis-Qualitätsverhältnis. Als süsses Juwel sei hier die Sorte Traminer vorgehoben, die in sortentypischer Dichte mit viel Säurefrische höchstes Trinkvergnügen garantiert.

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2025 Grüner Veltliner Loibner Federspiel
Weingut
Knoll
Wachau

Aromen von frischen Kräutern, Kernobst und etwas Orangenschalen; zurückhaltende Frucht, zartherbe Anmutung, betont trocken, geradlinig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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Sparkling Bubbles
Weinbau
R. Walzer
Kremstal

Muskattrauben, weiße Ribisel, deutliche Fruchtsüße; intensiv prickelnder Verlauf, unkomplizierter, leicht restsüßer Schäumer mit entsprechend hohem Charme-Faktor.

Schaumwein
Blauburger
€€
Naturkork

Weinbau
R. Walzer
Kremstal

Richard Walzer
3500 Krems-Gneixendorf
Gneixendorfer Hauptstraße 28

Mit Richard Walzer Weine zu degustieren, ist immer ein besonderes Vergnügen. Kaum jemand sonst vertieft das Gespräch so weit bis in kleinste Details und hinterfragt nicht nur sich selbst und seine Arbeit, sondern auch jede Aussage unsererseits, wenn es um die Beschreibung und Bewertung seiner Weine geht. Dabei ist er einer, der ohnehin jede Traube dreimal umdreht, bevor sie zur Presse gelangt – so könnte man es zumindest augenzwinkernd formulieren, wenn man weiß, mit welcher Akribie der Kremser an seine Tätigkeiten im Weingarten und im Keller herangeht. Mit dem aktuellen Jahrgang ist er sehr zufrieden. Der feuchte September hätte ein wenig Botrytis verursacht, die allerdings beim Verkosten der aktuellen Weine kaum auffällt, meint er. „Generell sind sie heuer so geworden, wie wir uns das möglichst jedes Jahr wünschen – wir haben durchgehend ein halbes Prozent weniger Alkohol und ein bisschen mehr Säure, was dem Trinkvergnügen sehr zugute kommt!“ Ein paar Neuerungen hat der Kremser auch im Gepäck. Die wohl wichtigste betrifft den Top-Veltliner des Hauses, den Kapuzinerberg. „Heuer machen wir den Schritt und bringen ihn erst im kommenden Jahr in den Verkauf!“ Eine Entscheidung, die wir nur ausdrücklich begrüßen können, umso mehr, als wir den noch pubertären, jedoch unglaublich komplexen Jungwein als Fassprobe kosten durften und von seinen großartigen Anlagen begeistert waren. Neu im Sortiment ist auch ein Schaumwein mit dem pleonastischen Namen Sparkling Bubbles, und mit dem 2023er Wolfsblut kommt eine modern vinifizierte Rotwein-Cuvée, der wir trotz mehrjähriger Holzfass-Lagerung gern noch ein paar Jahre Flaschenreife gönnen würden. Richard Walzer ist ein Einzelkämpfer. „Ich bin mehr Weinbauer als Weingut“, sagt er in bescheidener Zurückhaltung, „Handwerkliches steht im Vordergrund!“. Das hat freilich zur Folge, dass er eher selten am eigenen Hof anzutreffen ist. Dabei freut er sich über jeden einzelnen Besuch, bittet aber explizit um vorherige Terminvereinbarung.

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2025 Sauvignon Blanc
Weingut
Krug
Thermenregion

Duftet klassisch aromatisch und vorlaut, Brennessel, grüner Paprika, grüner Spargel; füllige, paprizierte Frucht, dabei rund und mild mit angenehmer Säure, tropische Früchte nach Maracuja und Grapefruitzesten, leichtes Bitterl, knackig.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Krug
Thermenregion

Gustav Krug
2352 Gumpoldskirchen
Kirchenplatz 1

Tel. +43 676 845666100
office@krug.at
www.krug.at

Gleich unterhalb der Kirche gelegen, ist Krug eine Institution. Und wäre man nicht in einem Weinort, wäre das Alte Zechhaus der Familie Krug so etwas wie der Kirchenwirt. Der Krug-Heurige ist eine beliebte Anlaufstelle für saisonelles bodenständiges Essen. Winzer Gustav Krug, der den Betrieb schrittweise an seine Tochter und den Schwiegersohn übergibt, fungiert nach wie vor als Gastgeber, der sich um den Wein kümmert – und hier ist ihm wichtig, dass Krug ein „Gutsweingut“ ist, das heißt, nur Weine aus seinen 30 Hektar keltert. Bei Krugs Weinen merkt man eine kleine Kurskorrektur – sie sind leichter geworden: „Wir sind generell mit dem Alkohol etwas runter gegangen“, sagt Gustav Krug. Geschafft habe er das durch eine zeitigere Ernte. Weiters schaut Krug seit jeher, dass alle Weine, egal ob im Stahltank oder Holz ausgebaut, von der ersten Minute an Trinkvergnügen bieten. Die gesamte Weinpalette kann man gemütlich im Alten Zechhaus kosten.

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2024 Zweigelt Rosé Reserve
Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Rauchig, süß-schokoladig, cremige Textur, weiches Toasting, Brioche, Frucht schüchtern; weiche Röstaromen, eingelegte Früchte, Weichseln und Zwetschken, Karamell, opulenter, kräftiger, rotweiniger Rosé.

Roséwein
Zweigelt
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine & Andreas Glück
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Im Weingut zur Dankbarkeit geht es steil bergauf: Andreas und Christine Glück überzeugen beim jungen Jahrgang 2025 mit frisch-fruchtigen Weinen mit herzhafter Säurestruktur. Egal ob Welschriesling, Muskat oder Grüner Veltliner – die Weine glänzen mit viel Trinkanimo und Sommerfrische. Das lässt sich am besten bei einem Besuch in Podersdorf in dem schmucken Buschenschank des Glücks kosten. Es gibt eine reichhaltige Weinpalette – die seit jeher im Weingut zur Dankbarkeit burgundisch geprägt ist. Die Burgunder in Weiß und Rot machen 45 Prozent aus. Ein Thema ist auch der Süßwein, ist doch Podersdorf das Tor in den Seewinkel. Winzer Andreas Glücks Anspruch im Weinmachen wächst von Jahr zu Jahr. Das gilt für den Grünen Veltliner, den er in einer leichten und einer kräftigen Version hochhält, beim Rotwein versucht er mit seiner Grande Cuvée das ganze Potenzial auszureizen. Es bleibt spannend in der Dankbarkeit!

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2025 Grüner Veltliner Wachtberg
Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Frischer Apfel, Zitrus, Tabak, Blütenduft, Ananas, feine Nase, Exotik, feingliedrig, elegante Frucht, transparente Struktur, zart besaitet, hübsch, verführerisch.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Gregor Wandraschek
3500 Krems
Landersdorfer Straße 67

Ein Boutique Weingut mit gerade mal 2,5 Hektar Rebfläche. Die Wandrascheks machen Weine, die so richtig gut sind. In Weiß und vor allem in Rot. Schon im Jahr 1995 wurde Cabernet Sauvignon – damals in Krems vor dem Klimawandel ein wagemutiges Unterfangen – gepflanzt. Heute hat das Weingut ein Standing in Rotweinkompetenz wie kaum ein anderes in dieser Region. Beginnen tut es jedoch mit Weiß: Der Grüner Veltliner Wachtberg stellt sich blendend dar. Ernsthaft wird es mit 2024: Grüner Veltliner Reserve Ried Kögl, Riesling Reserve Ried Rohrendorfer Windleithen und neu Weissburgunder Reserve Ried Wachtberg. Zwei schöne Rosés: 2025 Cuvée und 2022 Selection. Bei den Roten regiert der Jahrgang 2021: Ich liebe den Pinot Noir, ich schätze die Cuvée Les Trois, die beiden Varietäten Merlot und Cabernet Sauvignon verblüffen in ihrer Art, gesteigert vom Cabernet Sauvignon Grande Reserve. Dann gibt es noch die 2021 Grande Cuvée Nr 1 – Syrah und Merlot – die sich im Herbst von seiner besten Seite zeigen wird. Ein charaktervoller 2020 Sekt Extra Brut Blanc de Noir gehört unbedingt auf die Tafel. .

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2025 Welschriesling
Winzer
Jassek
Weinviertel

Helles, jugendliches Grüngelb, beeindruckender Duft nach saftigen grünen Äpfeln, Grapefruit und Zitrone, feinwürzig, lebhafte Säure, leicht, sportlicher Körper, reintönig und klar, animierende Trinkfreude.

Weißwein
Welschriesling
Schraubverschluss

Winzer
Jassek
Weinviertel

Christian Jassek
2053 Ragelsdorf
16

Christian Jassek, ein spätberufener Winzer, übernahm nach 20 Jahren bei Wein & Co den Betrieb. Es ist einer, der weit über den Tellerrand hinausschaut. Er versteht Weinbereiten als Handwerk. So definiert Jassek seinen Beruf. Für ihn ein Traumberuf, wenn auch seine Arbeitsstätte kein Dach hat. Von 0,2 Hektar auf 7 aufgestockt, kultiviert er heute 10 Hektar mit seiner „Handwerkerei“. Die Qualität kommt vom Weingarten, im Keller wird nicht eingegriffen. Die Handschrift des Winzers ist sehr deutlich – Weine mit Finesse, Eleganz und Struktur. Seine Jahrgänge zeigen ihren Charakter recht eindrucksvoll – geradlinig ohne Schnick-Schnack. Christian Jassek lebt und liebt die Natur mit allen Herausforderungen der Winzerarbeit und produziert mit viel Herzblut besondere Weinqualitäten, die im Gedächtnis bleiben. Seinen Weißburgunder Cru Reserve 2024 bezeichnet er seiner Vollreife wegen als Ragelsdorfer Montrachet. Mit seinen Rotweinen bietet er eine Freak-Show und zeigt, was das Weinviertel auf diesem Sektor kann. Christian Jassek macht keine Rotwein-Geheimtipps mehr, er produziert Rotwein Plus Varianten mit seinem Jasseto, Jassicaia und Schatzberg Merlot 2016. Rotwein-Qualitäten von bemerkenswerter Tiefe, Eleganz, Aroma, Struktur, Finesse, Dichte und Harmonie. Der Jasseto beispielsweise ist eine Kreation aus seiner Lieblingsrebsorte Merlot, sozusagen sein Herzblatt mit rigoroser Ertragsreduktion, eine Selektion, die zehnmal durch die Hände geht, 18 Monate im kleinen Fass aus Burgund ausgebaut wird. Nach angemessener Flaschenreife wird er für den Genuss frei gegeben.

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2023 Dankbarkeit Rot
Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

(ZW/BF) Würzig, frisch-fruchtig, viel Kirschen, dezent Brombeeren; knackiger Rotwein, rotbeerig, Kirschen, einige Säure-Frische, zugänglich, unkompliziert.

Rotwein
Cuvée Rot
€€
Schraubverschluss

Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine & Andreas Glück
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Im Weingut zur Dankbarkeit geht es steil bergauf: Andreas und Christine Glück überzeugen beim jungen Jahrgang 2025 mit frisch-fruchtigen Weinen mit herzhafter Säurestruktur. Egal ob Welschriesling, Muskat oder Grüner Veltliner – die Weine glänzen mit viel Trinkanimo und Sommerfrische. Das lässt sich am besten bei einem Besuch in Podersdorf in dem schmucken Buschenschank des Glücks kosten. Es gibt eine reichhaltige Weinpalette – die seit jeher im Weingut zur Dankbarkeit burgundisch geprägt ist. Die Burgunder in Weiß und Rot machen 45 Prozent aus. Ein Thema ist auch der Süßwein, ist doch Podersdorf das Tor in den Seewinkel. Winzer Andreas Glücks Anspruch im Weinmachen wächst von Jahr zu Jahr. Das gilt für den Grünen Veltliner, den er in einer leichten und einer kräftigen Version hochhält, beim Rotwein versucht er mit seiner Grande Cuvée das ganze Potenzial auszureizen. Es bleibt spannend in der Dankbarkeit!

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2025 Grüner Veltliner Kamptal
Weingut
Brandl
Kamptal

Frisches Bukett, grüner Apfel, Zitrus- und Orangenzesten, Pfeffer, straffe Säure, ungemein frisch und lebendig, zarte Würze, das macht richtig Spaß. Ein vorbildlicher Gebietswein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Das Weingut Brandl ist quasi gebrandet durch den Heiligenstein und den Kogelberg. Der Heiligenstein ist weltberühmt mit seinem rötlichen Wüstensandstein-Konglomerat. Der Kogelberg steht im Schatten des Heiligensteins – Urgestein der böhmischen Masse, Gföhler Gneis, hoher Schieferanteil. Nicht zu vergessen die Ried Lamm, welche sich am Hangfuss des Heiligensteins befindet und eine der besten Lagen für Grüner Veltliner ist. Sie ist eine der wärmsten Lagen des Kamptals. Aus diesen drei hochwertigen Lagen kommen die besten Weine von Günther Brandl. Das Weingut wurde 1952 von Johann Brandl gegründet und ist bis dato ein reiner Familienbetrieb. Die Weine sind eine besondere Verbindung von Boden und Rebsorte. Von einer inneren Ruhe und Gelassenheit getragen. Immer charaktervoll. Schon der Gebietswein Grüner Veltliner Kamptal ist beeindruckend. Das ist ein Wein von Klasse. Die Steigerung kommt in Form der Zöbinger Terrassen – ob Grüner Veltliner oder Riesling – es sind fulminante, überaus hochwertige Weine. An Dramatik nicht zu überbieten sind die Weine vom Kogelberg – Grüner Veltliner und Riesling – immer Reserve Weine. Natürlich der Heiligenstein – ein ganz einfach zauberhafter Riesling – wo die Lage und Rebsorte eine wundersame Einheit bilden. Von der Ried Lamm kommt ein großartiger Grüner Veltliner 2024, der mit Sicherheit zu den besten seiner Zunft zu zählen ist. In dieses Szenario fügt sich nahtlos der 2025 Gelber Muskateller ein. Es sind Weine von besonderer Strahlkraft und einer Spannung.

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2025 Gelber Muskateller Südsteiermark
Weingut
Hannes Sabathi
Südsteiermark

Eigenständig, Zitronen und deren Zesten, dezent floral, frisch; schließt so an, Holunderblüten, animierendes Säurespiel, beschwingt.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hannes Sabathi
Südsteiermark

Hannes Sabathi
8462 Gamlitz
Sernau 48

Seit dem 18. Jahrhundert ist der Kranachberg in Familienbesitz. Was einst eine gemischte Landwirtschaft war, hat Hannes Sabathi zu einem Leitbetrieb der Südsteiermark ausgebaut. Seit 2013 ist er Mitglied der angesehenen Winzervereinigung STK. 2023 wurde das neue Betriebsgebäude in Betrieb genommen, dem ein Nachhaltigkeitskonzept mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpen zugrunde liegt. Die Untergründe, in denen die Reben wurzeln, sind unterschiedlich, sie reichen von Opok über Sand und Sandstein bis Schotter. Der charismatische Winzer ist bekannt für seine authentischen, erdverbundenen Weine. Sie strahlen Persönlichkeit aus. Hannes Sabathi ist überzeugt, dass die Qualität und der Charakter von Weinen im Boden steckt. Jedes Jahr aufs Neue bestehe die Herausforderung und Kunst darin, die ideale Synthese aus Bodencharakter und Sortentypizität zu finden und diese in die Flasche zu bringen, fasst er seine Sichtweise knapp zusammen. Unter dem Label FALTER EGO zeichnet Hannes Sabathi auch für die Grazer Stadtweine verantwortlich. Die gesamte Serie zeigt eine einheitliche Handschrift, die Lagencharakteristika wurden präzise herausgearbeitet. Nichts ist laut, nichts ist grob. Eine Sonderstellung nimmt der Sauvignon Blanc Alte Reben ein, der Wein strahlt Ruhe und Gelassenheit aus.

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2025 Rosé bio
Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

(100% PN, Ganztraubenpressung) Farbe: Zwiebelschalen; einladend, animierend, Erdbeere; cremig, frische Kirschen, Erdbeeren, dicht und gut.

Roséwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

Gerhard und Maximilian Pimpel
2464 Göttlesbrunn
Kirchenstraße 19

Gerhard Pimpel mit Frau Angelika und Sohn Max sind für mich eine echte Entdeckung, und das nach mehr als 25 Jahren in der Branche. Die meisten der Weine, die ich dieses Jahr zum Kosten bekam, öffnen für mich ein Fenster in die Zukunft: viel Sortentypik, viel Tiefgründigkeit und immer mit einer großartigen Mineralik unterlegt, die die Weine fein ziseliert und elegant präsentiert. Der Fokus von Gerhard Pimpel lag immer im Weingarten. Dort soll die Basis gelegt werden für ausdrucksstarke Weine. Sohn Max ist frisch von der Weinbauschule zurück und präsentiert zum dritten Mal zwei eigene Weine, nämlich Göttlesbrunn weiß und Göttlesbrunn rot – und legt gleich mal ein Schipperl oben drauf. Der Göttlesbrunn rot brilliert mit unbändiger Mineralität. Die Rotweinstars sind diesmal der Zweigelt Bärnreiser, der Blaufränkisch Schüttenberg sowie der Merlot Optime – alle mit viel Mineralität und Klasse! Und zum Schluss gab es dann noch einen köstlichen Chardonnay Rosenberg 2024 von Martin Pimpel, das Gesellenstück vom jüngeren Sohn. Iuventus ad portas.

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2025 Weißburgunder
Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Fein, Kernobst, Prise frische Haselnüsse; fruchtbetont, frisch, feines Säurespiel, Sorte klar, mittleres Gewicht.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Manfred Steinschaden
3553 Schiltern
Obere Straße 32

„Wein ist mehr als ein Produkt, es ist eine Familientradition“, lautet das klare Bekenntnis der Familie Steinschaden, die seit Generationen hier verwurzelt ist. Aktuell führt Manfred Steinschaden Regie, unterstützt von seiner Frau Sabine und den Eltern Hermine und Johann. Alle ziehen an einem Strang. Mit den Söhnen Alexander und Simon steht der Nachwuchs bereits in den Startlöchern. Großen Wert legt die Familie auf nachhaltige Bewirtschaftung. Die warme und windgeschützte Ried Käferberg ist prädestiniert für Grünen Veltliner. Auf engstem Raum finden sich kristalline Gesteine wie Amphibolit, Gneis und Schiefer, Tonmergel und Kies. In der Ried Fahnberg wurzeln die Reben in verwitterten Gesteinen der Böhmischen Masse wie Gneis, Quarzit, Amphibolit und Serpentinit. Der Boden ist trocken und sandig mit hohem Grobanteil. Stellenweise ist auch Löss anzutreffen. In der Ried Dechant herrscht Löss vor. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos sorten- und herkunftstypisch. Dabei sind die Weine ausgesprochen preiswert. Dem letztes Jahr schon vorgestellten Grünen Veltliner Ried Dechant ist die zusätzliche Flaschenreife merklich bekommen.

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2021 Blauer Zweigelt
Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Kühles Bukett, rote Beeren, Kirschen, fruchtig-herb, tolle Würze, pikant, angenehmes Tannin, druckvoll, gewisser Tiefgang.

Rotwein
Zweigelt
€€
Naturkork

Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Gregor Wandraschek
3500 Krems
Landersdorfer Straße 67

Ein Boutique Weingut mit gerade mal 2,5 Hektar Rebfläche. Die Wandrascheks machen Weine, die so richtig gut sind. In Weiß und vor allem in Rot. Schon im Jahr 1995 wurde Cabernet Sauvignon – damals in Krems vor dem Klimawandel ein wagemutiges Unterfangen – gepflanzt. Heute hat das Weingut ein Standing in Rotweinkompetenz wie kaum ein anderes in dieser Region. Beginnen tut es jedoch mit Weiß: Der Grüner Veltliner Wachtberg stellt sich blendend dar. Ernsthaft wird es mit 2024: Grüner Veltliner Reserve Ried Kögl, Riesling Reserve Ried Rohrendorfer Windleithen und neu Weissburgunder Reserve Ried Wachtberg. Zwei schöne Rosés: 2025 Cuvée und 2022 Selection. Bei den Roten regiert der Jahrgang 2021: Ich liebe den Pinot Noir, ich schätze die Cuvée Les Trois, die beiden Varietäten Merlot und Cabernet Sauvignon verblüffen in ihrer Art, gesteigert vom Cabernet Sauvignon Grande Reserve. Dann gibt es noch die 2021 Grande Cuvée Nr 1 – Syrah und Merlot – die sich im Herbst von seiner besten Seite zeigen wird. Ein charaktervoller 2020 Sekt Extra Brut Blanc de Noir gehört unbedingt auf die Tafel. .

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2025 Cuvée Classic
Weingut
Krug
Thermenregion

(ME/ZW) Kräuterwürzig, Cassis, grüne Kirschen, einige Würze von Zweigelt, frisch und animierend; grüne Kirschen, kernig, strukturgebender Gerbstoff, wirkt leichtgewichtig und zugänglich.

Rotwein
Cuvée Rot
€€
Schraubverschluss

Weingut
Krug
Thermenregion

Gustav Krug
2352 Gumpoldskirchen
Kirchenplatz 1

Tel. +43 676 845666100
office@krug.at
www.krug.at

Gleich unterhalb der Kirche gelegen, ist Krug eine Institution. Und wäre man nicht in einem Weinort, wäre das Alte Zechhaus der Familie Krug so etwas wie der Kirchenwirt. Der Krug-Heurige ist eine beliebte Anlaufstelle für saisonelles bodenständiges Essen. Winzer Gustav Krug, der den Betrieb schrittweise an seine Tochter und den Schwiegersohn übergibt, fungiert nach wie vor als Gastgeber, der sich um den Wein kümmert – und hier ist ihm wichtig, dass Krug ein „Gutsweingut“ ist, das heißt, nur Weine aus seinen 30 Hektar keltert. Bei Krugs Weinen merkt man eine kleine Kurskorrektur – sie sind leichter geworden: „Wir sind generell mit dem Alkohol etwas runter gegangen“, sagt Gustav Krug. Geschafft habe er das durch eine zeitigere Ernte. Weiters schaut Krug seit jeher, dass alle Weine, egal ob im Stahltank oder Holz ausgebaut, von der ersten Minute an Trinkvergnügen bieten. Die gesamte Weinpalette kann man gemütlich im Alten Zechhaus kosten.

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2025 Gelber Muskateller
Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Unaufdringliches Sortenbukett, Zitronenzesten, Zitronen- und Muskatblüten, Holunder; quicklebendig, Aromen vom Bukett kommen wieder, geradlinig mit Sortencharme.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Manfred Steinschaden
3553 Schiltern
Obere Straße 32

„Wein ist mehr als ein Produkt, es ist eine Familientradition“, lautet das klare Bekenntnis der Familie Steinschaden, die seit Generationen hier verwurzelt ist. Aktuell führt Manfred Steinschaden Regie, unterstützt von seiner Frau Sabine und den Eltern Hermine und Johann. Alle ziehen an einem Strang. Mit den Söhnen Alexander und Simon steht der Nachwuchs bereits in den Startlöchern. Großen Wert legt die Familie auf nachhaltige Bewirtschaftung. Die warme und windgeschützte Ried Käferberg ist prädestiniert für Grünen Veltliner. Auf engstem Raum finden sich kristalline Gesteine wie Amphibolit, Gneis und Schiefer, Tonmergel und Kies. In der Ried Fahnberg wurzeln die Reben in verwitterten Gesteinen der Böhmischen Masse wie Gneis, Quarzit, Amphibolit und Serpentinit. Der Boden ist trocken und sandig mit hohem Grobanteil. Stellenweise ist auch Löss anzutreffen. In der Ried Dechant herrscht Löss vor. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos sorten- und herkunftstypisch. Dabei sind die Weine ausgesprochen preiswert. Dem letztes Jahr schon vorgestellten Grünen Veltliner Ried Dechant ist die zusätzliche Flaschenreife merklich bekommen.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -