Weinguide
Ausgabe 2026/27
Filtern nach:
Sortieren nach:
2022 Merlot Majestas
Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Schwarzbeeriges Bukett, Kräuter, saftige Rotbeerigkeit, Schokonoten, füllig, Kräuterwürze, dicht, viel Brombeere, kompakt, festes Tannin, feine Säurestütze, tolle Sorteninterpretation, Kräuterwürze im Nachhall, substanzreich bis in lange Finale.

Rotwein
Merlot
€€€
Naturkork

Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Helga & Erhard Brunner
7471 Rechnitz
Lindengasse 7

Der Arkadenhof Mandl-Brunner hat eine lange Tradition und wird als mustergültiger Familienbetrieb samt angeschlossenem Heurigenbetrieb geführt. Helga Brunner ist mit Unterstützung ihrer Eltern mit großer Leidenschaft im Weingarten tätig, Ehemann Erhard ist für die Vinifizierung verantwortlich und wird von Sohn Martin unterstützt, der mit seiner namentlich neu kreierten Pétillant Naturel Linie seine Meisterschaft vorbildhaft unter Beweis stellt. Die Weine des Weinhofs sind allesamt feinsinnig gemacht, zeigen viel Mineralität und repräsentieren eindrucksvoll das wertvolle, gebietstypische Terroir.

mehr
2023 Chardonnay Illyr
Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Kernig, eigenständig, Walnüsse, getrocknete Walnussblätter, mit Luft Birnen und getrocknete Birnenscheiben, Kletzen; auch auf dem Gaumen so, Zug, fokussiert, hauchzarte Gewürzaromen, gute Länge.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Glassstöpsel

Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Steinbach 35

Bereits als junger Mann durfte Reinhard Muster die Verantwortung für den Keller des elterlichen Weinguts im Ortsteil Grubtal bei Gamlitz übernehmen, bald auch für den gesamten Betrieb. Große Erfolge stellten sich ein, so dass der Betrieb sukzessive aus allen Nähten platzte. In Kooperation mit der Domaine 1196 entstand in Steinbach bei Gamlitz mitten auf der grünen Wiese ein bemerkenswerter und beeindruckender Keller, dessen mehrere Etagen unterirdisch angeordnet sind. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik, die großzügigen Platzverhältnisse erlauben ein entspanntes Arbeiten. Dennoch bleibt Reinhard Muster seinem Credo treu, keine technischen Weine zu machen. Sie sollen auch in Zukunft so ruhig und gelassen sein wie er selbst. Die Basislinie Styria ist ihm sehr wichtig. Hier soll unverfälscht der traditionelle Charakter der steirischen Gewächse zum Ausdruck kommen. Diese Weine kennzeichnet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Ebene darüber nennt sich Ilyr, die Spitze der Qualitätspyramide besteht aus den Weinen der Ried Grubthal. Auch hier dreht er im Interesse der Authentizität behutsam an den Stellschrauben. In Zukunft soll es vermehrt Schaumwein geben. Großen Stellenwert hat sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Den Fokus richtet er primär auf die Weingärten, denn dort liege das größte Potenzial, sagt er. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Monopollage Grubthal. Den Weinen aus dieser Top-Riede kann man bedenkenlos Terroir attestieren. Es gibt einen Chardonnay und einen Sauvignon Blanc sowie mit dem Jahrgang 2023 erstmals eine Burgundercuvée mit vielversprechenden Ansätzen; nächstes Jahr werden wir sie im Detail vorstellen. Naturnahes Arbeiten ist dem Winzer sehr wichtig. So zum Beispiel minimiert er beim Pflanzenschutz die Ausbringung von Kupfer. Mehr als 500 Gramm pro Hektar und Jahr sollen es nicht sein, was für diese Klimazone sehr wenig ist.

mehr
2025 Chardonnay Ried Josefsberg
Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Sanft, gelbe Birnen, knackige Nektarinen; aromatisches Dacapo, zartes Säurerückgrat, Trinkfluss, mittleres Gewicht, kristalliner Boden zu erkennen.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Sabine David
9470 St. Paul
Loschental 8

Sabine David und ihr Mann, der auch Craft Beer braut, haben ihr Weingut im Jahr 2010 gegründet. Im klimatisch begünstigten Lavanttal bauen sie Wein im Nebenerwerb an. Das Sortiment ist mittlerweile beachtlich angewachsen. Kontinuierlich wird an der Stilistik gefeilt. Die Ried Steinbruch ist eine nach Süden ausgerichtete, kalkhaltige Kessellage. Die Vegetationsperiode beginnt sehr früh, die Trauben werden reif und aromatisch. Die terrassierte, sehr steile Lage Josefsberg liegt in der Nähe von St. Paul auf 450 Meter Seehöhe. Der Boden aus kristallinem Gestein begünstigt vielschichtige und feingliedrige Weine. Mit den ältesten Reben bestockt ist die Ried Weinberg, eine lehmige Lage. Kürzlich wurde ein PIWI-Weingarten angelegt. Seit 2023 werden die Weine in die USA exportiert, die Familie David kooperiert mit Archetyp Alpine Wines. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos feingliedrig und auf der eleganten Seite. Der Boden kommt subtil zur Geltung. Die letztes Jahr schon vorgestellten Weine haben von der Flaschenlagerung merklich profitiert. Außergewöhnlich und völlig eigenständig präsentiert sich der kühle, feingliedrige Pinot Noir aus dem Jahr 2024. Gästen steht eine Ferienwohnung am Hof zur Verfügung, und im Sommer gibt es ein buntes Programm an Veranstaltungen, vom Hoffest über Floßfahrten mit Weinbegleitung bis zu Sommerabenden am Weinhof; die Termine finden sich auf der Homepage.

mehr
2025 Sauvignon Blanc Spitz
Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Zart paprizierte Nase, Peperonata, Cassislaub, ein wenig florale Einschlüsse, Grapefruits; engmaschiger, saftiger Stil, bleibt lange am Gaumen haften. Sauvignon in vollreifer Ausprägung.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€
Schraubverschluss

Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Das schmucke Weingut im Zentrum von Spitz, dem Kirchenplatz, kann ebenso auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken wie der gleich nebenan befindliche Kirchturm mit dem bunten Ziegeldach. Franz Josef Gritsch hat vor einigen Jahren einen modernen Zubau errichtet, der sich harmonisch ins Stadtbild einfügt – eine „komplette Wein-Genusswelt“, wie er sie liebevoll nennt, mit Degustations- und Veranstaltungsräumlichkeiten, Kost- und Schaukeller, sowie drei adretten Ferienwohnungen. Das Ensemble ist quasi ein Spiegelbild der hauseigenen Philosophie, traditionelle Werte mit der Moderne zu verknüpfen. Selbst der nur wenige Meter entfernte, nach jüngstem Stand der Technik errichtete „Kalmuck- Keller“, in dem, neben den vielfach ausgezeichneten Lagenweinen, auch die jugendliche Kalmuck-Weinlinie entsteht, erinnert mit seinem dem Stoffmuster nachempfundenen Anstrich an das gleichnamige Reitervolk, das angeblich im 17. Jahrhunderthdt. den Stoff als Satteldecken in die Wachau brachte, wo er noch heute in Form des Kalmuck-Jankers Bestandteil der Wachauer Tracht ist. Wenn es um Wein geht, denkt der umtriebige Spitzer freilich in erster Linie an seine vielen großartigen Lagen, aus denen er Jahr für Jahr ganz exquisite Weine hervorzaubert. Was uns daran besonders gefällt, ist, dass – quer durch die gesamte Palette, also von „unten“ bis „oben“ – gleichmäßig hohe Qualitätsansprüche erkennbar sind. Das beginnt heuer bereits bei Kalmuck und Kalmücke und zieht sich über die trinkanimierenden Veltliner und Rieslinge der mittleren Kategorien bis hinauf zu den großen Riedenweinen. „Wir sind mit dem Jahrgang sehr zufrieden“, teilt uns der ambitionierte Spitzer mit, „die Weine haben heuer das für uns so wichtige Quäntchen Säure mehr als im Vorjahr!“ Eine Besonderheit seien außerdem die relativ weit auseinander liegenden Lesezeiten gewesen, die sich von Anfang Oktober bis Mitte November erstreckten – ein Umstand, der, speziell bei den Rieslingen, auch deutlich „erkostbar“ ist und für manch überraschende Gaumenfreude sorgt.

mehr
2025 Orange Wine
Weingut
Sigl
Wachau

10 Tage auf der Maische, 0 Schwefel, dezente Hefetrübung, Hefenoten, feines Bukett, Honigmelone, Pfeffer, Orangen, Zitrusfrüchte, Steinobst, tolle Säure, zarte Frucht, angenehmer Gerbstoff, cremige Noten, sehr in der Balance, ausgewogen, immer mit Frische, elegant, ein toller Wein, höchst empfehlenswert.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Sigl
Wachau

Heinz & Adrienne Sigl
3602 Rossatz
175

Man steht vor diesem Weingut – ein Refugium mitten in den Weingärten von Rossatz – man blickt auf die Donau, hat vis à vis die Dürnsteiner Kirche im Visier und denkt sich: Wachau sehen und sterben. Doch halt: Jetzt wird nicht gestorben. Jetzt werden die Sigl Gewächse verkostet. Danach hat man wieder unbändig Lust aufs Leben. Ein Muskateller, ein Rosé, die prachtvollen Federspiele aus Grüner Veltliner und Riesling, der Grüner Veltliner Smaragd vom Himmelreich – ein Schelm, der anderes denkt – Grüner Veltliner Smaragd Frauenweingärten, der 2024 Grüner Veltliner Smaragd Kirnberg, ebenso der 2025 Riesling Smaragd vom Kirnberg – alle sind so etwas von köstlich. Da vergisst man das Drumherum und lässt den Herrgott einen guten Mann sein. Für die Wagemutigen hält Heinz Sigl auch einen sogenannten Orange Wein bereit. Ich sage euch, der ist so richtig gut. Eine andere Art von Wein, doch genauso hochwertig. Es sind äußerst bekömmliche und zugleich lagerfähige Weine, die sowohl Nachhaltig Austria als auch Bio zertifiziert sind. Die Kreszenzen von Heinz und Adrienne sind das perfekte Antidepressivum und gehören auf die E-Card.

mehr
2025 Grüner Veltliner Alte Reben
Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Dezent, gute Reife, gediegen, nussig-röstig, Honigwaben, Sortenwürze, Quittengelee; elegant-saftiger Beginn, guter Schliff, Grapefruits, mittelgewichtig, feiner Gerbstoff, guter Grip.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Gerhard Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 6

Der in Göttlesbrunn im Herzen der Herkunft Carnuntum beheimatete Weinbaubetrieb von Gerhard und Christine Markowitsch wird sehr oft als Spitzenweingut und Quelle begehrter Kultweine ins Rampenlicht gestellt. Vollkommen zu Recht, dennoch wird diese Darstellung dem Wirken der Familie Markowitsch nicht gerecht. Das nämlich, was für den Erfolg dieses Weinguts noch wesentlich wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man hier bereits seit Jahrzehnten eine Palette vorgesetzt bekommt, die vom kleinsten, günstigsten Wein bis zu den limitierten Topweinen in jeder Kategorie hervorragende Qualität bietet. Im Weingut werken mittlerweile vier Familienmitglieder: Christine und Gerhard werden tatkräftig von ihren beiden Töchtern unterstützt. Johanna absolvierte Praxisaufenthalte in Südafrika und Deutschland und kehrte nach dreijähriger Tätigkeit bei Wein&Co. im Marketingbereich schon vor etlichen Jahren ins familiäre Weingut zurück. Inzwischen ist ihre jüngere Schwester Helene, die an der Fachhochschule Krems das Bachelorstudium International Wine Business abgeschlossen und Praktika in renommierten Betrieben absolviert hat, auch voll im Betrieb integriert. Das vitikulturelle Kerngebiet des Weinguts erstreckt sich über Göttlesbrunn und Höflein, wo Toplagen wie Rosenberg und Schüttenberg sowie Aubühl, Scheibner, Bärnreiser und Kirchweingarten zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren werden auch Weine aus dem Osten der Herkunft, vom Spitzerberg unter eigenem Etikett als Ortsweine in Weiß und Rot vermarktet. Mit dem Jahrgang 2023 wurde die Zertifizierungsphase für Bio-Produktion abgeschlossen, seit 2024 sind auch alle Lieferanten auf Bio umgestiegen, somit 100 Prozent Bio. Das Sortiment im Hause Gerhard Markowitsch ist klar strukturiert. Es teilt sich einerseits in die Herkunftsweine der Stufen Gebiets-, Orts- sowie Lagenweine, andererseits in die Kategorie Sortenvielfalt auf. Letztere tragen die Herkunftsbezeichnung Niederösterreich. Eine eigene Kategorie gibt es für Johanna Markowitsch‘ JOMA-Weine, die PetNats sowie Weine namens Halligalli und Spektakel umfassen. Zusätzlich gibt es noch den Rosé Mardonna. Bei der Verarbeitung wird sehr sanft agiert, diverse Eingriffe werden im Lauf der Jahre reduziert. Die Weißen werden nun überwiegend als ganze Trauben – teils angequetscht – gepresst, zur Klärung setzt man auf natürliche Sedimentation. Bei den Rotweinen geht man in Sachen Extraktion tendenziell zurück. Spontanvergärung kommt mittlerweile bei den meisten Weinen zum Tragen, eine malolaktische Gärung ist bei den Roten selbstverständlich Standard, bei den Weißen wird sie je nach Stufe und Charakter eingesetzt. Für die Lagerung werden neben Edelstahl und Holz teils auch Betoneier eingesetzt. Im Weißweinbereich haben Chardonnay und Grüner Veltliner die größte Bedeutung – beide gibt es in einer klassischen Variante sowie als Premiumwein. Bei zweiterer Sorte ist das der Alte Reben, der ein Modellbeispiel für Veltliner aus Carnuntum darstellt. Seit einigen Jahren pflegt der Winzer auch eine heimliche Liebe zu Pinot Blanc, der wie Chardonnay bei den Ortsweinen eine wesentliche Rolle spielt. Besonders beeindruckt der reinsortige Pinot Blanc Ortswein aus Prellenkirchen, der auch 2024 den gelungenen Chardonnay Göttlesbrunn noch überflügelt. Top im Weißweinsegment ist heuer jedoch der Chardonnay Ries Schüttenberg. Der Rotweinsektor wird durch einen abwechslungsreichen wie hochwertigen Mix aus sortenreinen Weinen – Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir – und Cuvées abgedeckt. Bereits im Einstiegbereich und im mittleren Segment sind alle Weine hervorragende Vertreter ihrer Kategorie. Ein tolles Händchen hat man hier auch für Pinot Noir, den es in zwei Varianten gibt. Der Zweigelt Ried Kirchweingarten zählt auch heuer fraglos zu den absolut besten Sortenvertretern des Landes. Als Topwein konnte sich heuer die Cuvée Rosenberg 2024 etablieren, Blaufränkisch Ried Bärnreiser sowie der M1 2023 gaben sich noch relativ verschlossen und brauchen Zeit um ihre wahre Größe zu zeigen. ps

mehr
2025 Sauvignon blanc Ried Reipersberg
Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Typischer Duft nach frisch gemähtem Gras, Brennessel, rote Ribisel, nasse Blätter, Kräuter, leicht und schlank, delikat und saftig, mineralisch-fruchtiger Abgang.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzerland, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Mit Bernhard Gschweicher zusammen seine Weine zu verkosten, ist immer wieder ein Erlebnis. In seiner bescheidenen, zurückhaltenden Art erklärt er manche Details seiner Arbeit präzise genau mit einer Selbstverständlichkeit, die keine Abweichung von absoluter Top-Qualität zulässt. So versteht er es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache: Lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergeben außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedenen Ausbaustufen, verfügt das Weingut über Rebstöcke, von denen drei Viertel über 50 Jahre alt sind – für die Spezialität Primary Rocks sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

mehr
2025 Riesling Nussberg
Weingut
Mayer am Pfarrplatz
Wien

Fein und gediegen, so richtig trocken, griffig, dicht, kühl, Marille, Pfirsich, Ananas, ungemein delikat, elegant, zarte Fülle, perfekte Säure, zeigt viele Facetten, lang abgehend. Vielleicht der Klassiker des Hauses.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Mayer am Pfarrplatz
Wien

Thomas Podsednik
1190 Wien
Pfarrplatz 2

Es ist das vielleicht wichtigste Wiener Weingut und prägender Heuriger am Pfarrplatz in Heiligenstadt. Seit 1683 wird hier Weinkultur großgeschrieben. Die Weingärten befinden sich überwiegend in Döbling und auf der Hernalser Ried Alsegg. Hier residierte schon im Jahr 1817 Ludwig van Beethoven und schrieb an seiner 9. Symphonie und an seinem Heiligenstädter Testament. Die Weine sind herrliche Wiener Gewächse. Immer von Hellfruchtigkeit und Eleganz durchzogen. Das Tandem Thomas Podsednik, Betriebsleiter, und Dragos Pavelescu, Kellermeister, funktioniert perfekt. Das Weingut ist im Besitz von Hans Schmid, welcher es dereinst vom legendären Franz Mayer übernommen hat. Ich empfehle, den Heurigen Mayer am Pfarrplatz aufzusuchen. Dort führt man eine ausgezeichnete Küche und es gibt alle Weine, möglicherweise mit Ausnahme des raren Riesling Weißer Marmor. Der angesprochene Weißer Marmor – gewachsen am Nussberg Ried Obere Schoß – zählt mit Sicherheit zu den besten in Österreich und international. Leider streng limitiert. Jedoch hat er Konkurrenz im eigenen Haus bekommen. Der 2025 Riesling vom Nussberg Ried Langteufel – brandneu im Programm – ist verdammt gut.

mehr
2025 Blütenmuskateller
Bioweingut
Schreiner
Leithaberg, Rust & Rosalia

Duftig, expressiv, klirrend frisch, dunkles Laub, Mandarinenschalen, pikant; viel Zitrus mit traubigen Noten, zartherb, lebhaft, kernig, straff, geht auf.

Weißwein
Blütenmuskateller
Schraubverschluss

Bioweingut
Schreiner
Leithaberg, Rust & Rosalia

Victoria & Gernot Schreiner
7071 Rust
Hauptstraße 4

Das Bio-Weingut Schreiner zählt fraglos zu den empfehlenswertesten Weinadressen in Rust. In vinophilen Belangen wird hier der Vielfalt gefrönt: So werden leichte bis kräftige trockene Weißweine und Rosés mit Fruchtbetonung geboten, ergänzt durch eine kompakte Palette klassischer Rotweine von vielfach beachtlicher Qualität, darüber hinaus gibt’s auch perlende Süffigkeiten sowie – wenn es das Jahr erlaubt – auch Prädikate von Spätlesen bis zu raren Ausbrüchen. Ein denkmalgeschützter Vierseithof mit weitläufigem Innenhof aus dem 16. Jahrhundert beherbergt das Weingut, das im Zentrum der Freistadt Rust liegt. Das von der Hauptstraße wie der parallel dazu verlaufenden Kirchengasse zugängliche Ensemble dient als Verkostungsort für Weinliebhaber, bietet hin und wieder aber auch den Rahmen für kleine Kulturevents und ist Standort für Marktstände bei Veranstaltungen in Rust. Die Schreiners bewirtschaften rund sieben Hektar Rebfläche in Rust, wobei sich die Weingärten auf klassische Rieden mit klingenden Namen wie Vogelsang, Geier Umriss, Bandkräftn, Gemärk, Oberer Wald und andere verteilen. Der enge Bezug zur Natur drückt sich in der biologischen Bewirtschaftung aus, für die man bereits seit 2012 die Zertifizierung erhielt. Seit etlichen Jahren beschäftigt sich Gernot Schreiner intensiv mit pilzwiderstandsfähigen Sorten (PiWis), die für alle Neuauspflanzungen herangezogen werden. Nach dem warmen, eher frühreifen Vorjahr kam 2025 die Reife etwas später; dennoch wurde die Lese bereits Ende August mit Blütenmuskateller begonnen. Das wechselhafte Wetter im September erforderte einen hohen Selektionsaufwand, der sich gelohnt hat, denn die 2025er-Weißweine präsentieren sich reintönig, knackig und feinfruchtig. Die eigenständigen Roten stammen aus den Jahren 2024 und 2023. ps

mehr
2023 Weißburgunder Illyr
Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Kündigt Kraft an, reife Frucht, dunkle Blüten, zarte Würze, viel Sorte; schließt aromatisch an, Säurespiel, lebendig, Holz nur zur Untermalung, gute Länge, eigenständig.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€
Glassstöpsel

Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Steinbach 35

Bereits als junger Mann durfte Reinhard Muster die Verantwortung für den Keller des elterlichen Weinguts im Ortsteil Grubtal bei Gamlitz übernehmen, bald auch für den gesamten Betrieb. Große Erfolge stellten sich ein, so dass der Betrieb sukzessive aus allen Nähten platzte. In Kooperation mit der Domaine 1196 entstand in Steinbach bei Gamlitz mitten auf der grünen Wiese ein bemerkenswerter und beeindruckender Keller, dessen mehrere Etagen unterirdisch angeordnet sind. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik, die großzügigen Platzverhältnisse erlauben ein entspanntes Arbeiten. Dennoch bleibt Reinhard Muster seinem Credo treu, keine technischen Weine zu machen. Sie sollen auch in Zukunft so ruhig und gelassen sein wie er selbst. Die Basislinie Styria ist ihm sehr wichtig. Hier soll unverfälscht der traditionelle Charakter der steirischen Gewächse zum Ausdruck kommen. Diese Weine kennzeichnet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Ebene darüber nennt sich Ilyr, die Spitze der Qualitätspyramide besteht aus den Weinen der Ried Grubthal. Auch hier dreht er im Interesse der Authentizität behutsam an den Stellschrauben. In Zukunft soll es vermehrt Schaumwein geben. Großen Stellenwert hat sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Den Fokus richtet er primär auf die Weingärten, denn dort liege das größte Potenzial, sagt er. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Monopollage Grubthal. Den Weinen aus dieser Top-Riede kann man bedenkenlos Terroir attestieren. Es gibt einen Chardonnay und einen Sauvignon Blanc sowie mit dem Jahrgang 2023 erstmals eine Burgundercuvée mit vielversprechenden Ansätzen; nächstes Jahr werden wir sie im Detail vorstellen. Naturnahes Arbeiten ist dem Winzer sehr wichtig. So zum Beispiel minimiert er beim Pflanzenschutz die Ausbringung von Kupfer. Mehr als 500 Gramm pro Hektar und Jahr sollen es nicht sein, was für diese Klimazone sehr wenig ist.

mehr
2025 Chardonnay Ried Steinbruch
Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Nasser Stein, kalkig, helle Frucht à la Birnen und Nektarinen; schließt so an, zugängliche Säure, klare Struktur, animierend fruchtig bis in den Abgang hinein.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Sabine David
9470 St. Paul
Loschental 8

Sabine David und ihr Mann, der auch Craft Beer braut, haben ihr Weingut im Jahr 2010 gegründet. Im klimatisch begünstigten Lavanttal bauen sie Wein im Nebenerwerb an. Das Sortiment ist mittlerweile beachtlich angewachsen. Kontinuierlich wird an der Stilistik gefeilt. Die Ried Steinbruch ist eine nach Süden ausgerichtete, kalkhaltige Kessellage. Die Vegetationsperiode beginnt sehr früh, die Trauben werden reif und aromatisch. Die terrassierte, sehr steile Lage Josefsberg liegt in der Nähe von St. Paul auf 450 Meter Seehöhe. Der Boden aus kristallinem Gestein begünstigt vielschichtige und feingliedrige Weine. Mit den ältesten Reben bestockt ist die Ried Weinberg, eine lehmige Lage. Kürzlich wurde ein PIWI-Weingarten angelegt. Seit 2023 werden die Weine in die USA exportiert, die Familie David kooperiert mit Archetyp Alpine Wines. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos feingliedrig und auf der eleganten Seite. Der Boden kommt subtil zur Geltung. Die letztes Jahr schon vorgestellten Weine haben von der Flaschenlagerung merklich profitiert. Außergewöhnlich und völlig eigenständig präsentiert sich der kühle, feingliedrige Pinot Noir aus dem Jahr 2024. Gästen steht eine Ferienwohnung am Hof zur Verfügung, und im Sommer gibt es ein buntes Programm an Veranstaltungen, vom Hoffest über Floßfahrten mit Weinbegleitung bis zu Sommerabenden am Weinhof; die Termine finden sich auf der Homepage.

mehr
2025 Muskateller Spitz
Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Charakteristischer Hollerduft, Rosengewächse, geschmacklich dominiert die Muskattraube wie frisch vom Stock; anspringender, klassischer Muskateller, jedoch niemals laut oder gar aufdringlich, mit erfrischendem Säure-Touch.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€€
Schraubverschluss

Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Das schmucke Weingut im Zentrum von Spitz, dem Kirchenplatz, kann ebenso auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken wie der gleich nebenan befindliche Kirchturm mit dem bunten Ziegeldach. Franz Josef Gritsch hat vor einigen Jahren einen modernen Zubau errichtet, der sich harmonisch ins Stadtbild einfügt – eine „komplette Wein-Genusswelt“, wie er sie liebevoll nennt, mit Degustations- und Veranstaltungsräumlichkeiten, Kost- und Schaukeller, sowie drei adretten Ferienwohnungen. Das Ensemble ist quasi ein Spiegelbild der hauseigenen Philosophie, traditionelle Werte mit der Moderne zu verknüpfen. Selbst der nur wenige Meter entfernte, nach jüngstem Stand der Technik errichtete „Kalmuck- Keller“, in dem, neben den vielfach ausgezeichneten Lagenweinen, auch die jugendliche Kalmuck-Weinlinie entsteht, erinnert mit seinem dem Stoffmuster nachempfundenen Anstrich an das gleichnamige Reitervolk, das angeblich im 17. Jahrhunderthdt. den Stoff als Satteldecken in die Wachau brachte, wo er noch heute in Form des Kalmuck-Jankers Bestandteil der Wachauer Tracht ist. Wenn es um Wein geht, denkt der umtriebige Spitzer freilich in erster Linie an seine vielen großartigen Lagen, aus denen er Jahr für Jahr ganz exquisite Weine hervorzaubert. Was uns daran besonders gefällt, ist, dass – quer durch die gesamte Palette, also von „unten“ bis „oben“ – gleichmäßig hohe Qualitätsansprüche erkennbar sind. Das beginnt heuer bereits bei Kalmuck und Kalmücke und zieht sich über die trinkanimierenden Veltliner und Rieslinge der mittleren Kategorien bis hinauf zu den großen Riedenweinen. „Wir sind mit dem Jahrgang sehr zufrieden“, teilt uns der ambitionierte Spitzer mit, „die Weine haben heuer das für uns so wichtige Quäntchen Säure mehr als im Vorjahr!“ Eine Besonderheit seien außerdem die relativ weit auseinander liegenden Lesezeiten gewesen, die sich von Anfang Oktober bis Mitte November erstreckten – ein Umstand, der, speziell bei den Rieslingen, auch deutlich „erkostbar“ ist und für manch überraschende Gaumenfreude sorgt.

mehr
2024 Four Sisters
Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

(WB/CH/GV) Dezent aromatisch und ätherisch, gute Tiefe, geschmeidige Fülle, bisschen Kakao; burgundisch mit einiger Würze, Veltliner ist spürbar, lössige Würze, frische Säure, würzige Ananas, saftig, gelungen.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Barbara Öhlzelt
3561 Zöbing
Eichelbergstraße 32

„Ich mag Riesling sehr gern“, sagt Winzerin Barbara Öhlzelt aus Zöbing, dem Ort, von dem sich der berühmte Heiligenstein erhebt, einer Parade-Rieslinglage, die zu den besten Österreichs zählt. Mit mehr als 35 Prozent nimmt die Rieslingtraube in Öhlzelts Weingärten eine führende Position ein – und ist damit fast annähernd so bedeutend wie der Grüne Veltliner. Die Zöbinger Winzerin gilt dabei als eine leidenschaftliche Riesling-Könnerin. Als kleines, feines Weingut mit 7,5 Hektar macht Öhlzelt vier unterschiedliche Rieslinge. Der Einsteiger in ihre Riesling-Welt ist der Zöbinger-Ortswein, der Jahr für Jahr eine Empfehlung als Preis-Leistungsschlager ist. Darauf setzt die Winzerin drei Lagenweine aus den Rieden Blauenstein, Kogelberg und Heiligenstein – allesamt mit der Herkunft Zöbing. „Einfach war es 2025 nicht mit den Rieslingen“, erzählt Öhlzelt. Denn viel sei im Vorjahr durch die Witterungsverhältnisse gefault. „Wir mussten viele Trauben auf den Boden schneiden.“ Der Arbeitsaufwand hat sich gelohnt, die Lagenrieslinge strahlen mit Eleganz und bieten schon jetzt viel Trinkvergnügen. Beim Grünen Veltliner startet Öhlzelt mit ihrem Gebietswein Kellerweingarten den Verkostungsreigen. Ihr Zöbinger Veltliner-Ortswein ist das Bindeglied zu den Lagenweinen Blauenstein und Lamm. Letzterer ist nicht nur Öhlzelts Premium-Veltliner, den sie im 225er Barrique ausbaut und dann ins große Holz legt, sondern er ist auch ein Augenschmaus mit dem pfiffigsten und wahrscheinlich dem schönsten Lamm-Weinetikett. Generell sind die 2025er Weine alkoholleichter ausgefallen, qualitativ gibt es jedoch kaum Abschläge. Weingenießer dürfen sich freuen …

mehr
2025 Riesling vom gelben Löss
Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

Elegante Frucht in der Nase, reifer Weingartenpfirsich, Pomelo, Orangenzeste, saftiger Gaumen mit Druck und ausgeglichener Frucht, der Gaumen widerspiegelt die Nase, Gerbstoff von Grünem Tee, Salzkrokant, ein linearer Wein, der mit einer lebendigen Säure und Festigkeit brilliert.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

Josef Ehmoser
3701 Tiefenthal
9

Mit dem Jahrgang 2022 ist das Weingut von Josef Ehmoser offiziell biologisch zertifiziert. Diese konsequente Entscheidung passt perfekt zu einer Philosophie, die auf Natürlichkeit, Präzision und Geduld setzt. In den Weinen spiegeln sich Energie, Spannung und Herkunft auf besonders eindrucksvolle Weise wider – sie zeigen das Beste, was der Wagram zu bieten hat. Gemeinsam mit seiner Frau Martina erzeugt Josef Ehmoser Weine von großer Ruhe und innerer Kraft. Sie dürfen sowohl im Fass als auch in der Flasche die Zeit bekommen, die sie brauchen, um sich vollständig zu entfalten. Im Mittelpunkt steht der Grüne Veltliner, doch auch Riesling und Weißburgunder überzeugen Jahr für Jahr mit Ausdruck und Charakter. Bemerkenswert ist die kontinuierliche Entwicklung des Weinguts. Die Weine gewinnen zunehmend an Tiefe, Eleganz und Finesse. Gleichzeitig stehen die Weingärten in harmonischem Einklang mit der Natur. Rehe, Hasen, Rebhühner, zahlreiche Insekten und Vögel finden hier ebenso ihren Lebensraum wie Wiesenblumen und verschiedene Baumarten. „Wir wollen den Reichtum des Lebendigen durch unsere naturnahe und schonende Arbeitsweise mit viel Handarbeit erhalten und fördern“, sagt Josef Ehmoser. „Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit stehen für uns im Mittelpunkt.“ Der Grüne Veltliner aus der Ried Hohenberg, gewachsen auf klassischem Löss, beeindruckt mit kraftvoller Struktur und großer Komplexität. Der Grüne Veltliner aus der Ried Georgenberg – ruhig und gesetzt, zugleich voller innerer Spannung – wurzelt in einer faszinierenden Mischung aus Löss und Donaukies und bildet das Rückgrat des Weinguts. Die dem heiligen Georg gewidmete Lage trägt ihren Namen aufgrund der Kirche, die sich dort befindet. Beide Weine reifen zwei Winter lang in großen Holzfässern und gewinnen dadurch an Tiefe und Ausdruck. Schon die Basislinie zeigt eindrucksvoll die Handschrift des Hauses. Mit dem Wagram Terrassen Grüner Veltliner, dem Riesling und Weißburgunder demonstriert Josef Ehmoser, wie konsequent er auf Festigkeit, Eleganz und Herkunft setzt. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich als hervorragender Vertreter der Region. Josef Ehmoser betont, dass die Lese unter idealen Bedingungen verlief: kühl, präzise und mit bester Säurestruktur. Für ihn stehen derzeit Kontinuität und bewährte Methoden klar im Vordergrund. Die Grünen Veltliner aus den Rieden Georgenberg und Hohenberg zeigen sich im Jahrgang 2024 ausdrucksstark und kraftvoll, ohne ihre elegante Balance zu verlieren. Ein fulminanter Schlusspunkt ist der Eiswein 2022 aus Gelbem Muskateller – mit betörender Frucht, feiner Würze und beeindruckender Komplexität.

mehr
2024 Göttlesbrunn Weiss
Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

(CH) Leicht rauchig und cremig, helle Würze, getrocknete Ananas, Striezel, schwebende Aromatik, viel Zitrus; supersaftig, tolle Frucht mit Holzhauch, vollmundig, geschmeidig, fest und recht lang.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Gerhard Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 6

Der in Göttlesbrunn im Herzen der Herkunft Carnuntum beheimatete Weinbaubetrieb von Gerhard und Christine Markowitsch wird sehr oft als Spitzenweingut und Quelle begehrter Kultweine ins Rampenlicht gestellt. Vollkommen zu Recht, dennoch wird diese Darstellung dem Wirken der Familie Markowitsch nicht gerecht. Das nämlich, was für den Erfolg dieses Weinguts noch wesentlich wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man hier bereits seit Jahrzehnten eine Palette vorgesetzt bekommt, die vom kleinsten, günstigsten Wein bis zu den limitierten Topweinen in jeder Kategorie hervorragende Qualität bietet. Im Weingut werken mittlerweile vier Familienmitglieder: Christine und Gerhard werden tatkräftig von ihren beiden Töchtern unterstützt. Johanna absolvierte Praxisaufenthalte in Südafrika und Deutschland und kehrte nach dreijähriger Tätigkeit bei Wein&Co. im Marketingbereich schon vor etlichen Jahren ins familiäre Weingut zurück. Inzwischen ist ihre jüngere Schwester Helene, die an der Fachhochschule Krems das Bachelorstudium International Wine Business abgeschlossen und Praktika in renommierten Betrieben absolviert hat, auch voll im Betrieb integriert. Das vitikulturelle Kerngebiet des Weinguts erstreckt sich über Göttlesbrunn und Höflein, wo Toplagen wie Rosenberg und Schüttenberg sowie Aubühl, Scheibner, Bärnreiser und Kirchweingarten zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren werden auch Weine aus dem Osten der Herkunft, vom Spitzerberg unter eigenem Etikett als Ortsweine in Weiß und Rot vermarktet. Mit dem Jahrgang 2023 wurde die Zertifizierungsphase für Bio-Produktion abgeschlossen, seit 2024 sind auch alle Lieferanten auf Bio umgestiegen, somit 100 Prozent Bio. Das Sortiment im Hause Gerhard Markowitsch ist klar strukturiert. Es teilt sich einerseits in die Herkunftsweine der Stufen Gebiets-, Orts- sowie Lagenweine, andererseits in die Kategorie Sortenvielfalt auf. Letztere tragen die Herkunftsbezeichnung Niederösterreich. Eine eigene Kategorie gibt es für Johanna Markowitsch‘ JOMA-Weine, die PetNats sowie Weine namens Halligalli und Spektakel umfassen. Zusätzlich gibt es noch den Rosé Mardonna. Bei der Verarbeitung wird sehr sanft agiert, diverse Eingriffe werden im Lauf der Jahre reduziert. Die Weißen werden nun überwiegend als ganze Trauben – teils angequetscht – gepresst, zur Klärung setzt man auf natürliche Sedimentation. Bei den Rotweinen geht man in Sachen Extraktion tendenziell zurück. Spontanvergärung kommt mittlerweile bei den meisten Weinen zum Tragen, eine malolaktische Gärung ist bei den Roten selbstverständlich Standard, bei den Weißen wird sie je nach Stufe und Charakter eingesetzt. Für die Lagerung werden neben Edelstahl und Holz teils auch Betoneier eingesetzt. Im Weißweinbereich haben Chardonnay und Grüner Veltliner die größte Bedeutung – beide gibt es in einer klassischen Variante sowie als Premiumwein. Bei zweiterer Sorte ist das der Alte Reben, der ein Modellbeispiel für Veltliner aus Carnuntum darstellt. Seit einigen Jahren pflegt der Winzer auch eine heimliche Liebe zu Pinot Blanc, der wie Chardonnay bei den Ortsweinen eine wesentliche Rolle spielt. Besonders beeindruckt der reinsortige Pinot Blanc Ortswein aus Prellenkirchen, der auch 2024 den gelungenen Chardonnay Göttlesbrunn noch überflügelt. Top im Weißweinsegment ist heuer jedoch der Chardonnay Ries Schüttenberg. Der Rotweinsektor wird durch einen abwechslungsreichen wie hochwertigen Mix aus sortenreinen Weinen – Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir – und Cuvées abgedeckt. Bereits im Einstiegbereich und im mittleren Segment sind alle Weine hervorragende Vertreter ihrer Kategorie. Ein tolles Händchen hat man hier auch für Pinot Noir, den es in zwei Varianten gibt. Der Zweigelt Ried Kirchweingarten zählt auch heuer fraglos zu den absolut besten Sortenvertretern des Landes. Als Topwein konnte sich heuer die Cuvée Rosenberg 2024 etablieren, Blaufränkisch Ried Bärnreiser sowie der M1 2023 gaben sich noch relativ verschlossen und brauchen Zeit um ihre wahre Größe zu zeigen. ps

mehr
2024 Sauvignon Blanc Illyr
Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Klassische Prägung auf wertigem Niveau, reife Stachelbeeren, Cassis, Johannisbeerblätter; aromatisches Dacapo, agil, Säurespiel, im Finish und im Nachhall auch eine Prise grüner Paprika.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Glassstöpsel

Weingut
Muster.Gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Steinbach 35

Bereits als junger Mann durfte Reinhard Muster die Verantwortung für den Keller des elterlichen Weinguts im Ortsteil Grubtal bei Gamlitz übernehmen, bald auch für den gesamten Betrieb. Große Erfolge stellten sich ein, so dass der Betrieb sukzessive aus allen Nähten platzte. In Kooperation mit der Domaine 1196 entstand in Steinbach bei Gamlitz mitten auf der grünen Wiese ein bemerkenswerter und beeindruckender Keller, dessen mehrere Etagen unterirdisch angeordnet sind. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik, die großzügigen Platzverhältnisse erlauben ein entspanntes Arbeiten. Dennoch bleibt Reinhard Muster seinem Credo treu, keine technischen Weine zu machen. Sie sollen auch in Zukunft so ruhig und gelassen sein wie er selbst. Die Basislinie Styria ist ihm sehr wichtig. Hier soll unverfälscht der traditionelle Charakter der steirischen Gewächse zum Ausdruck kommen. Diese Weine kennzeichnet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Ebene darüber nennt sich Ilyr, die Spitze der Qualitätspyramide besteht aus den Weinen der Ried Grubthal. Auch hier dreht er im Interesse der Authentizität behutsam an den Stellschrauben. In Zukunft soll es vermehrt Schaumwein geben. Großen Stellenwert hat sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Den Fokus richtet er primär auf die Weingärten, denn dort liege das größte Potenzial, sagt er. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Monopollage Grubthal. Den Weinen aus dieser Top-Riede kann man bedenkenlos Terroir attestieren. Es gibt einen Chardonnay und einen Sauvignon Blanc sowie mit dem Jahrgang 2023 erstmals eine Burgundercuvée mit vielversprechenden Ansätzen; nächstes Jahr werden wir sie im Detail vorstellen. Naturnahes Arbeiten ist dem Winzer sehr wichtig. So zum Beispiel minimiert er beim Pflanzenschutz die Ausbringung von Kupfer. Mehr als 500 Gramm pro Hektar und Jahr sollen es nicht sein, was für diese Klimazone sehr wenig ist.

mehr
2024 Chardonnay Ried Steinbruch
Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Ruhig, geröstete Haselnüsse, macht mit Luft Dörrobst und Birnen Platz, lässt an kalkigen Boden denken; frisch und fruchtbetont, feines Säurenetz, sehnig, Zug, im Abgang auch Zitrus, feingliedrig.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weinhof
vlg. Ritter
Bergland

Sabine David
9470 St. Paul
Loschental 8

Sabine David und ihr Mann, der auch Craft Beer braut, haben ihr Weingut im Jahr 2010 gegründet. Im klimatisch begünstigten Lavanttal bauen sie Wein im Nebenerwerb an. Das Sortiment ist mittlerweile beachtlich angewachsen. Kontinuierlich wird an der Stilistik gefeilt. Die Ried Steinbruch ist eine nach Süden ausgerichtete, kalkhaltige Kessellage. Die Vegetationsperiode beginnt sehr früh, die Trauben werden reif und aromatisch. Die terrassierte, sehr steile Lage Josefsberg liegt in der Nähe von St. Paul auf 450 Meter Seehöhe. Der Boden aus kristallinem Gestein begünstigt vielschichtige und feingliedrige Weine. Mit den ältesten Reben bestockt ist die Ried Weinberg, eine lehmige Lage. Kürzlich wurde ein PIWI-Weingarten angelegt. Seit 2023 werden die Weine in die USA exportiert, die Familie David kooperiert mit Archetyp Alpine Wines. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos feingliedrig und auf der eleganten Seite. Der Boden kommt subtil zur Geltung. Die letztes Jahr schon vorgestellten Weine haben von der Flaschenlagerung merklich profitiert. Außergewöhnlich und völlig eigenständig präsentiert sich der kühle, feingliedrige Pinot Noir aus dem Jahr 2024. Gästen steht eine Ferienwohnung am Hof zur Verfügung, und im Sommer gibt es ein buntes Programm an Veranstaltungen, vom Hoffest über Floßfahrten mit Weinbegleitung bis zu Sommerabenden am Weinhof; die Termine finden sich auf der Homepage.

mehr
2025 Grüner Veltliner Ried Gasselreith Federspiel
Weingut
Roman Gritsch
Wachau

Feines Entrée von reifen Äpfeln, fruchtbetont, viele Gelbfruchtkomponenten, saftig, kompakt, Thymianwürze, glockenklar, druckvoll, feines Fruchtspiel, perfekt eingebundener Gerbstoffhintergrund, toller Kühletouch im Finish, großartig mit viel Trinkgenuss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Roman Gritsch
Wachau

Roman Gritsch
3620 Spitz
Radlbach 11

Roman Gritsch betreibt am östlichsten Ausläufer der Ried Setzberg, der quasi als Hausberg der Familie Gritsch bezeichnet werden kann, einen sympathischen Winzerbetrieb. Angeschlossen ist ein beliebter Heurigenbetrieb, von wo sich ein überwältigender Ausblick auf die Spitzer Weingärten bis zur Ruine Hinterhaus öffnet. Die aktuelle Serie ist besonders beim Grünen Veltliner bravourös ausgefallen: Federspiel als auch die Smaragdvariante präsentieren sich in heller Fruchtigkeit und verfügen über eine feine Säurestruktur. Zusehends profitieren sie von der eleganteren Stilistik, die in den letzten Jahren zusehends forciert wird. Der Grüne Veltliner von der Ried Gasslreith, die eine steinige und terrassierte Subriede vom Steinborz ist, begeistert mit viel schiefigem Verve im gehobenen Federspielbereich. Vom Steinporz gibt es noch die Smaragdvariante, die ohne Bewässerung einen hocharomatischen Top-Veltliner hervorbringt, geprägt von Mineralität und Extraktdichte. Von den beiden Riesling Smaragden zeigt sich die Ried Tausendeimerberg jahrgangsbedingt mit etwas Botrytis, die Ried Setzberg liegt noch im Fass und wird erst im Herbst auf die Flasche kommen. Von den beiden traditionellen Burgundersorten, jeweils in der Kategorie Smaragd, ist der Neuburger wetterbedingt ausgefallen, sodass hier der Weißburgunder die Ehrenrettung übernimmt. Jahr für Jahr überzeugt dieser körperreiche Wein mit kühlem Charme, doch diesmal ist seine Fruchttransparenz unübertroffen. Der heuer sich wieder mehr pikant zeigende Muskateller ist im Hause Gritsch von Jahr zu Jahr ein idealtypischer Einstieg für ein herrliches Trinkvergnügen im Gastgarten.

mehr
2025 Riesling Kaiserstiege
Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Anfangs nur zögerlich treten grüne Marillen ins Blickfeld, Kriecherl, Zitronenzesten; verschlankt von einem eng geschnürten Säurekostüm wirkt er leichtfüßiger als er ist; frisch, lebhaft, animierend.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Martin Moser
3495 Rohrendorf
Bahnstraße 36

Es ist – in Gestalt von Martin und Carmen Moser – die 23. Generation, die das auf eine rund 400-jährige Tradition zurückblickende Weingut in Rohrendorf bei Krems heute führt und dies auch ausgesprochen erfolgreich bewerkstelligt. Freilich hat man auch die erforderlichen Ressourcen zur Hand, insbesondere mit der Prachtlage Gebling, aus der sowohl Top-Veltliner als auch ein großartiger Riesling stammen. Das Weingut ist international bestens aufgestellt, rund 70 Prozent der jährlichen Produktionskapazität fließen in den Export. Naturnahe bewirtschaftet wird seit langem, ab dem Jahrgang 2024 ist man nun auch biozertifiziert. 2025 beschreibt der sympathische Winzer als Österreich-Jahrgang. „Alles ist angenehmer ausgefallen, die Alkoholwerte sind geringer, die Säure etwas höher, dafür reif und hochfein, und auch die Erntemengen lagen über denen des Vorjahrs“, wird uns beschieden – deutlich an den Grünen Veltlinern Karmeliter und Kaiserstiege nachzuvollziehen, die heuer zur Hochform auflaufen. Freilich kommen auch dieses Mal die Top-Weine wieder aus der Ried Gebling – neben den hervorragenden Veltliner-Reserven Der Löss und Hannah hat der grandiose Riesling Gebling Kellerterrassen das Nasenspitzerl sogar noch ein Stück weiter vorne. Von diesen drei Prachtweinen behält Martin Moser Jahr für Jahr ungefähr ein Drittel zurück, um sie nach jeweils zehn Jahren nochmals als gereifte Exemplare anzubieten. Für eine mittlere Sensation sorgte in diesem Jahr aber ein ganz anderer Wein. Der im kleinen Holz ausgebaute Grauburgunder erinnert in seiner Noblesse tatsächlich an einen großen Montrachet aus dem Burgund.

mehr
2024 Gemischter Satz Holzburg
Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

Leichte Reduktion in der Nase, nasse Blätter, Mostbirne, kompakt strukturierter Gaumen, mit leichtem Gerbstoff, Wacholder, schwarzer Tee, röstige Schwarzbrotrinde, braucht Luft, um sich zu öffnen, im Abgang bleibt der Wein gut am Gaumen haften und bringt mit einer Grapefruit an der Säure eine Frische mit.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€
Naturkork

Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

Josef Ehmoser
3701 Tiefenthal
9

Mit dem Jahrgang 2022 ist das Weingut von Josef Ehmoser offiziell biologisch zertifiziert. Diese konsequente Entscheidung passt perfekt zu einer Philosophie, die auf Natürlichkeit, Präzision und Geduld setzt. In den Weinen spiegeln sich Energie, Spannung und Herkunft auf besonders eindrucksvolle Weise wider – sie zeigen das Beste, was der Wagram zu bieten hat. Gemeinsam mit seiner Frau Martina erzeugt Josef Ehmoser Weine von großer Ruhe und innerer Kraft. Sie dürfen sowohl im Fass als auch in der Flasche die Zeit bekommen, die sie brauchen, um sich vollständig zu entfalten. Im Mittelpunkt steht der Grüne Veltliner, doch auch Riesling und Weißburgunder überzeugen Jahr für Jahr mit Ausdruck und Charakter. Bemerkenswert ist die kontinuierliche Entwicklung des Weinguts. Die Weine gewinnen zunehmend an Tiefe, Eleganz und Finesse. Gleichzeitig stehen die Weingärten in harmonischem Einklang mit der Natur. Rehe, Hasen, Rebhühner, zahlreiche Insekten und Vögel finden hier ebenso ihren Lebensraum wie Wiesenblumen und verschiedene Baumarten. „Wir wollen den Reichtum des Lebendigen durch unsere naturnahe und schonende Arbeitsweise mit viel Handarbeit erhalten und fördern“, sagt Josef Ehmoser. „Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit stehen für uns im Mittelpunkt.“ Der Grüne Veltliner aus der Ried Hohenberg, gewachsen auf klassischem Löss, beeindruckt mit kraftvoller Struktur und großer Komplexität. Der Grüne Veltliner aus der Ried Georgenberg – ruhig und gesetzt, zugleich voller innerer Spannung – wurzelt in einer faszinierenden Mischung aus Löss und Donaukies und bildet das Rückgrat des Weinguts. Die dem heiligen Georg gewidmete Lage trägt ihren Namen aufgrund der Kirche, die sich dort befindet. Beide Weine reifen zwei Winter lang in großen Holzfässern und gewinnen dadurch an Tiefe und Ausdruck. Schon die Basislinie zeigt eindrucksvoll die Handschrift des Hauses. Mit dem Wagram Terrassen Grüner Veltliner, dem Riesling und Weißburgunder demonstriert Josef Ehmoser, wie konsequent er auf Festigkeit, Eleganz und Herkunft setzt. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich als hervorragender Vertreter der Region. Josef Ehmoser betont, dass die Lese unter idealen Bedingungen verlief: kühl, präzise und mit bester Säurestruktur. Für ihn stehen derzeit Kontinuität und bewährte Methoden klar im Vordergrund. Die Grünen Veltliner aus den Rieden Georgenberg und Hohenberg zeigen sich im Jahrgang 2024 ausdrucksstark und kraftvoll, ohne ihre elegante Balance zu verlieren. Ein fulminanter Schlusspunkt ist der Eiswein 2022 aus Gelbem Muskateller – mit betörender Frucht, feiner Würze und beeindruckender Komplexität.

mehr
schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -