Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Grüner Veltliner Ried Trum Federspiel
Weingut
Knoll
Wachau

Kühl, elegant-schotig, frische Wiesenkräuter, etwas Biskuit, Grapefruits; knackig, lebhaft, Zitrusbetonung, heller Fruchtausdruck, schlanker Körper, straff und zartbitter.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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2025 Chardonnay Reserve
Weingut
Krug
Thermenregion

Zart nach Steinpilzen, Kräutermix-Untermalung, schwarze Oliven, Orangen; leicht würzig, rosa Grapefruits, weiße Schokolade, knackiger Säurebiss, tropische Frucht, Bitterorangen, Kiwi, lebhaft, kräftiger Wein.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Krug
Thermenregion

Gustav Krug
2352 Gumpoldskirchen
Kirchenplatz 1

Tel. +43 676 845666100
office@krug.at
www.krug.at

Gleich unterhalb der Kirche gelegen, ist Krug eine Institution. Und wäre man nicht in einem Weinort, wäre das Alte Zechhaus der Familie Krug so etwas wie der Kirchenwirt. Der Krug-Heurige ist eine beliebte Anlaufstelle für saisonelles bodenständiges Essen. Winzer Gustav Krug, der den Betrieb schrittweise an seine Tochter und den Schwiegersohn übergibt, fungiert nach wie vor als Gastgeber, der sich um den Wein kümmert – und hier ist ihm wichtig, dass Krug ein „Gutsweingut“ ist, das heißt, nur Weine aus seinen 30 Hektar keltert. Bei Krugs Weinen merkt man eine kleine Kurskorrektur – sie sind leichter geworden: „Wir sind generell mit dem Alkohol etwas runter gegangen“, sagt Gustav Krug. Geschafft habe er das durch eine zeitigere Ernte. Weiters schaut Krug seit jeher, dass alle Weine, egal ob im Stahltank oder Holz ausgebaut, von der ersten Minute an Trinkvergnügen bieten. Die gesamte Weinpalette kann man gemütlich im Alten Zechhaus kosten.

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2023 Blaufränkisch Reserve
Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Feines Bukett nach Waldbeeren, dunkle Kirscharomatik, pfeffrig, kraftvoll mit eleganter Note, rassig, zart strukturiert, lang im Abgang, sehr ansprechend.

Rotwein
Blaufränkisch
€€
Schraubverschluss

Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Bernhard Fiedler
7072 Mörbisch am See
Weinzeile 2

Bernhard Fiedler ist ein erfahrener Winzer, der den goldenen Mittelweg eines traditionell gemäßigten modernen Ausbaustils perfekt beherrscht. Als Vortragender an der Weinakademie und aktiver wie kristischer Wein-Blogger beweist er Jahr für Jahr in seinen Weingärten eine sichere Hand, die Sortenspezifität in Verbindung mit den jeweiligen Terroirbesonderheiten um Mörbisch pointiert herauszuarbeiten. Die diversen Weißweine der Burgundersorten begeistern in der klassischen Ausbauweise mit vitaler Fruchtfrische. Der Pinot Blanc von der Toplage Wieser überzeugt mit mineralischer Strahlkraft und Verve, die vom Schieferboden samt Quarz-Gneis-Einschlüsse stammt. Bei den beiden Chardonnay Varietäten zeigt der Duett ein mehr an Ziselierung, die Reserve präsentiert sich mit viel Fruchttiefe mit feiner Cremigkeit im Finish. Die Ortsweine vom Zweigelt und Blaufränkisch präsentieren sich mit feiner Frucht und Trinkigkeit. Die Top-Blaufränkisch Reserve zeigt sich in sortentypischer Fruchttiefe mit feiner Würze und die Rote Trilogie ist von Jahr zu Jahr eine sichere Bank eines vorbildhaften Sortenblends mit harmonischem Fruchtschmelz und kerniger Mitte. Dies alles mit einem vorbildhaften Preis-Qualitätsverhältnis. Als süsses Juwel sei hier die Sorte Traminer vorgehoben, die in sortentypischer Dichte mit viel Säurefrische höchstes Trinkvergnügen garantiert.

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2025 Grauburgunder
Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Sortentypisch, frisch, rotbackige Birnen, Müsliriegel; schließt nahtlos an, trotz merklicher Substanz trinkanimierend, Aromen vom Bukett klingen lange nach.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Robert Platzer
8355 Tieschen
Pichla 25

Tel. +43 3475 2331
platzer@weinhof-platzer.at

Die Familie Platzer betreibt ihr Weingut im steirischen Vulkanland seit vielen Generationen. „Die Grundlage für guten Wein ist langjährige Erfahrung und tiefes Verständnis für die Natur“, umreißt Robert Platzer das Geheimnis seiner Erfolge. Er verfügt über Anteile an renommierten Rieden wie Königsberg, Klöchberg, Stradner Rosenberg und Aunberg. Letztere genießt besonders hohes Ansehen, der Boden besteht aus kalkigem Tonmergel, von hier kommen jedes Jahr die reifsten Trauben. Der Untergrund am Klöchberg ist kalkfrei und aus Basaltschlacke entstanden. Am Stradner Rosenberg dominieren kalkhaltige, feine Sedimente, zum Teil sind auch vulkanisch geprägte Anteile anzutreffen. Charakteristisch für die tiefgründige Ried Königsberg ist verwitterter Schlackenbasalt, der Oberboden ist schwach kalkhaltig. Die klassische Linie ist heuer ohne Ausnahme einladend, trinkanimierend und sortentypisch. Wiederum ein Schnäppchen ist der Chardonnay TAU. Von den drei Weinen aus der Privat-Linie weiß jeder zu überzeugen. Das Glanzlicht ist der elegante und vielschichtige Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine sehr attraktive Preisgestaltung aus.

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2025 Grüner Veltliner Ried Kreutles Federspiel
Weingut
Knoll
Wachau

Duftig-elegant, kühle Noten von Birnen, glockenklar, hübsche Frucht, Zitronenmelisse; belebend frisch, feiner Biss, knackig, Grapefruits und ein Hauch Limette, mittleres Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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2023 Grüner Veltliner Reserve Ried Dechant
Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Satt, gediegen, kündigt Körper an, reife Frucht, Bodentöne, vielschichtige Würze; aromatisches Dacapo, kraftvoll, Schmelz, sanfte Säure, Lössboden macht sich bis in den langen Nachhall hinein bemerkbar. Das zusätzliche Jahr Flaschenreife hat ihm gutgetan.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Manfred Steinschaden
3553 Schiltern
Obere Straße 32

„Wein ist mehr als ein Produkt, es ist eine Familientradition“, lautet das klare Bekenntnis der Familie Steinschaden, die seit Generationen hier verwurzelt ist. Aktuell führt Manfred Steinschaden Regie, unterstützt von seiner Frau Sabine und den Eltern Hermine und Johann. Alle ziehen an einem Strang. Mit den Söhnen Alexander und Simon steht der Nachwuchs bereits in den Startlöchern. Großen Wert legt die Familie auf nachhaltige Bewirtschaftung. Die warme und windgeschützte Ried Käferberg ist prädestiniert für Grünen Veltliner. Auf engstem Raum finden sich kristalline Gesteine wie Amphibolit, Gneis und Schiefer, Tonmergel und Kies. In der Ried Fahnberg wurzeln die Reben in verwitterten Gesteinen der Böhmischen Masse wie Gneis, Quarzit, Amphibolit und Serpentinit. Der Boden ist trocken und sandig mit hohem Grobanteil. Stellenweise ist auch Löss anzutreffen. In der Ried Dechant herrscht Löss vor. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos sorten- und herkunftstypisch. Dabei sind die Weine ausgesprochen preiswert. Dem letztes Jahr schon vorgestellten Grünen Veltliner Ried Dechant ist die zusätzliche Flaschenreife merklich bekommen.

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2024 Grüner Veltliner Reserve Ried Steiner Kögl
Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Tolle Würze, Pfeffer, Rauchnoten, dunkle Tönung, reifes Kernobst, ein Hauch Karamell, füllige Eleganz, saftig, mineralisch, Blütenhonig, harmonisch, cremig, in sich gefestigt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Gregor Wandraschek
3500 Krems
Landersdorfer Straße 67

Ein Boutique Weingut mit gerade mal 2,5 Hektar Rebfläche. Die Wandrascheks machen Weine, die so richtig gut sind. In Weiß und vor allem in Rot. Schon im Jahr 1995 wurde Cabernet Sauvignon – damals in Krems vor dem Klimawandel ein wagemutiges Unterfangen – gepflanzt. Heute hat das Weingut ein Standing in Rotweinkompetenz wie kaum ein anderes in dieser Region. Beginnen tut es jedoch mit Weiß: Der Grüner Veltliner Wachtberg stellt sich blendend dar. Ernsthaft wird es mit 2024: Grüner Veltliner Reserve Ried Kögl, Riesling Reserve Ried Rohrendorfer Windleithen und neu Weissburgunder Reserve Ried Wachtberg. Zwei schöne Rosés: 2025 Cuvée und 2022 Selection. Bei den Roten regiert der Jahrgang 2021: Ich liebe den Pinot Noir, ich schätze die Cuvée Les Trois, die beiden Varietäten Merlot und Cabernet Sauvignon verblüffen in ihrer Art, gesteigert vom Cabernet Sauvignon Grande Reserve. Dann gibt es noch die 2021 Grande Cuvée Nr 1 – Syrah und Merlot – die sich im Herbst von seiner besten Seite zeigen wird. Ein charaktervoller 2020 Sekt Extra Brut Blanc de Noir gehört unbedingt auf die Tafel. .

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2025 Die Weiße Versuchung Pinot Gris
Weingut
Krug
Thermenregion

Cremig, Anklänge von Mandeln und Marzipan, von einiger Würze getragen; leicht röstig, Kakao, wirkt dabei relativ leichtfüßig, trinkig, balanciert mit milder Säure, feiner Speisebegleiter zu Gebackenem und reifem Käse.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Krug
Thermenregion

Gustav Krug
2352 Gumpoldskirchen
Kirchenplatz 1

Tel. +43 676 845666100
office@krug.at
www.krug.at

Gleich unterhalb der Kirche gelegen, ist Krug eine Institution. Und wäre man nicht in einem Weinort, wäre das Alte Zechhaus der Familie Krug so etwas wie der Kirchenwirt. Der Krug-Heurige ist eine beliebte Anlaufstelle für saisonelles bodenständiges Essen. Winzer Gustav Krug, der den Betrieb schrittweise an seine Tochter und den Schwiegersohn übergibt, fungiert nach wie vor als Gastgeber, der sich um den Wein kümmert – und hier ist ihm wichtig, dass Krug ein „Gutsweingut“ ist, das heißt, nur Weine aus seinen 30 Hektar keltert. Bei Krugs Weinen merkt man eine kleine Kurskorrektur – sie sind leichter geworden: „Wir sind generell mit dem Alkohol etwas runter gegangen“, sagt Gustav Krug. Geschafft habe er das durch eine zeitigere Ernte. Weiters schaut Krug seit jeher, dass alle Weine, egal ob im Stahltank oder Holz ausgebaut, von der ersten Minute an Trinkvergnügen bieten. Die gesamte Weinpalette kann man gemütlich im Alten Zechhaus kosten.

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2024 Pinot Noir
Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Rotbeerig, Himbeeren, Walderdbeeren, dezente Tanninwürze, Laubboden; erdig, gute Frucht, saftige Erdbeeren, Himbeeren, Grapefruitzesten, Schokonoten, jugendlich, zugänglich, mittellang.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine & Andreas Glück
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Im Weingut zur Dankbarkeit geht es steil bergauf: Andreas und Christine Glück überzeugen beim jungen Jahrgang 2025 mit frisch-fruchtigen Weinen mit herzhafter Säurestruktur. Egal ob Welschriesling, Muskat oder Grüner Veltliner – die Weine glänzen mit viel Trinkanimo und Sommerfrische. Das lässt sich am besten bei einem Besuch in Podersdorf in dem schmucken Buschenschank des Glücks kosten. Es gibt eine reichhaltige Weinpalette – die seit jeher im Weingut zur Dankbarkeit burgundisch geprägt ist. Die Burgunder in Weiß und Rot machen 45 Prozent aus. Ein Thema ist auch der Süßwein, ist doch Podersdorf das Tor in den Seewinkel. Winzer Andreas Glücks Anspruch im Weinmachen wächst von Jahr zu Jahr. Das gilt für den Grünen Veltliner, den er in einer leichten und einer kräftigen Version hochhält, beim Rotwein versucht er mit seiner Grande Cuvée das ganze Potenzial auszureizen. Es bleibt spannend in der Dankbarkeit!

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2025 Chardonnay Tieschen TAU
Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Sanfter Druck, gelbe Birnen, Hauch Marillen; auch im Geschmack viel Sorte, Fruchtschmelz, einige Substanz, ausgewogen, langer Abgang, viel Wein fürs Geld.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Robert Platzer
8355 Tieschen
Pichla 25

Tel. +43 3475 2331
platzer@weinhof-platzer.at

Die Familie Platzer betreibt ihr Weingut im steirischen Vulkanland seit vielen Generationen. „Die Grundlage für guten Wein ist langjährige Erfahrung und tiefes Verständnis für die Natur“, umreißt Robert Platzer das Geheimnis seiner Erfolge. Er verfügt über Anteile an renommierten Rieden wie Königsberg, Klöchberg, Stradner Rosenberg und Aunberg. Letztere genießt besonders hohes Ansehen, der Boden besteht aus kalkigem Tonmergel, von hier kommen jedes Jahr die reifsten Trauben. Der Untergrund am Klöchberg ist kalkfrei und aus Basaltschlacke entstanden. Am Stradner Rosenberg dominieren kalkhaltige, feine Sedimente, zum Teil sind auch vulkanisch geprägte Anteile anzutreffen. Charakteristisch für die tiefgründige Ried Königsberg ist verwitterter Schlackenbasalt, der Oberboden ist schwach kalkhaltig. Die klassische Linie ist heuer ohne Ausnahme einladend, trinkanimierend und sortentypisch. Wiederum ein Schnäppchen ist der Chardonnay TAU. Von den drei Weinen aus der Privat-Linie weiß jeder zu überzeugen. Das Glanzlicht ist der elegante und vielschichtige Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine sehr attraktive Preisgestaltung aus.

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2025 Pinot Rosé
Weingut
Erwin Sabathi
Südsteiermark

Sorte kommt durch, rotbeerig, bisschen Waldboden, Kirschen; feine Frucht, zugängliche Säure, Tanninschleier, gute Substanz, ernsthaft.

Roséwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Erwin Sabathi
Südsteiermark

Erwin Sabathi
8463 Leutschach an der Weinstraße
Pössnitz 48

Das Weingut von Erwin Sabathi blickt auf eine lange Tradition zurück. Anno 1650 kaufte Jerg Sabathi den Pilchenhof in Gamlitz. Seither hat die Familie nachweislich ununterbrochen Weinbau betrieben. 1914 übersiedelten die Vorfahren von Erwin Sabathi auf den Knappenhof am Sernauberg. Großvater Johann Sabathi verkaufte dieses Anwesen 1938 und erwarb den heutigen Stammsitz der Familie in Leutschach. Als junger Winzer übernahm Erwin Sabathi den Betrieb im Jahr 1992 und machte ihn gemeinsam mit seiner Frau Patrizia zu einem Leitbetrieb der Südsteiermark. Sie sind sich bewusst, was die Vorfahren und wohl auch sie selbst geleistet haben: „Nichts Großes ist ohne harte Arbeit geschaffen worden. Es gibt keinen Ersatz für harte Arbeit. Ganzer Einsatz ist ganzer Erfolg.“ Das Weingut verfügt über eine Reihe renommierter Rieden, die sich hinsichtlich Kleinklima und Bodenverhältnisse zum Teil stark unterscheiden. Den Pössnitzberg zeichnet ein extrem hoher Anteil an pflanzenverfügbarem Kalk aus, er liegt bei 23 bis 24 Prozent. Hier liefern sowohl Sauvignon Blanc als auch Chardonnay besondere und eigenständige Qualitäten. Poharnig und Saffran sind Monopollagen des Weingutes. Von der Ried Poharnig kommt ein kühler, feingliedriger Sauvignon Blanc. Die tonhaltige Ried Saffran ist benannt nach Hans Saffran, dem Vorbesitzer des Weinguts. Von der Ried Kapelle gibt es auch eine Ausfertigung Kapelle I. Diese Differenzierung ist notwendig, weil die Parzellen nicht direkt aneinandergrenzen. Der Winzer legt größten Wert auf schmeckbare Herkunft. Die biologische Bewirtschaftung helfe dabei sehr. Auch bei den Korken setzt er auf Bio. Sie werden von einer kleinen Firma in Portugal produziert, jeder einzelne wird sensorisch beurteilt und freigegeben. Auf dem Weingut werden weder Reinzuchthefen noch Enzyme eingesetzt, auf Klärschönung wird verzichtet, filtriert wird sanft. Das Angebot gliedert sich in Gebietsweine, Ortsweine Leutschach und Riedenweine. „Die Orts- und Riedenweine sollen anspruchsvoll sein, die Gebietsweine verständlich“, erklärt Erwin Sabathi. Die für Ortswein vorgesehenen Parzellen eines Weingartens werden in einem einzigen Durchgang gelesen, analog wird bei Riedenweinen vorgegangen. Daraus resultiert eine bemerkenswerte Frische. Sauvignon Blanc wird ausschließlich im neutralen Holz ausgebaut, schmeckbare Eiche ist nur beim Chardonnay ein Thema. Für alle Lagen wird das gleiche Holz verwendet, um so den Riedencharakter zu schärfen und nicht durch unterschiedliche Hölzer zu verwässern. Die aktuelle Serie präsentiert sich gesetzt, ruhig und tiefgründig. Keiner der Weine ist plakativ. „Ich versuche, das Wesen, den Kern eines Weines herauszuarbeiten, ernsthaft zu sein“, so Erwin Sabathi im O-Ton. Insbesondere die Weine vom Pössnitzberg verlangen Zuwendung.

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2024 Grüner Veltliner Loibner Smaragd
Weingut
Knoll
Wachau

Anfangs dezent im Duft, rauchig, Kandiszucker, Honignoten, schwarzer Pfeffer, füllig; schmelzig, leichte Malznote, Orangenzesten, recht saftig, mollige Textur, tabakig, süffig mit Kraft.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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2025 Grüner Veltliner Zöbing-Terrassen
Weingut
Brandl
Kamptal

Zartes Pfefferl, feine Würze, reifer Apfel, Steinobst, Grapefruit, Ananas, glockenklar, immer kühl, Tabak, statuiert, mineralisch, feine Säure, gute Länge. Ein straffer, traumhafter Zöbinger.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Das Weingut Brandl ist quasi gebrandet durch den Heiligenstein und den Kogelberg. Der Heiligenstein ist weltberühmt mit seinem rötlichen Wüstensandstein-Konglomerat. Der Kogelberg steht im Schatten des Heiligensteins – Urgestein der böhmischen Masse, Gföhler Gneis, hoher Schieferanteil. Nicht zu vergessen die Ried Lamm, welche sich am Hangfuss des Heiligensteins befindet und eine der besten Lagen für Grüner Veltliner ist. Sie ist eine der wärmsten Lagen des Kamptals. Aus diesen drei hochwertigen Lagen kommen die besten Weine von Günther Brandl. Das Weingut wurde 1952 von Johann Brandl gegründet und ist bis dato ein reiner Familienbetrieb. Die Weine sind eine besondere Verbindung von Boden und Rebsorte. Von einer inneren Ruhe und Gelassenheit getragen. Immer charaktervoll. Schon der Gebietswein Grüner Veltliner Kamptal ist beeindruckend. Das ist ein Wein von Klasse. Die Steigerung kommt in Form der Zöbinger Terrassen – ob Grüner Veltliner oder Riesling – es sind fulminante, überaus hochwertige Weine. An Dramatik nicht zu überbieten sind die Weine vom Kogelberg – Grüner Veltliner und Riesling – immer Reserve Weine. Natürlich der Heiligenstein – ein ganz einfach zauberhafter Riesling – wo die Lage und Rebsorte eine wundersame Einheit bilden. Von der Ried Lamm kommt ein großartiger Grüner Veltliner 2024, der mit Sicherheit zu den besten seiner Zunft zu zählen ist. In dieses Szenario fügt sich nahtlos der 2025 Gelber Muskateller ein. Es sind Weine von besonderer Strahlkraft und einer Spannung.

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2025 Riesling Langenlois Urgestein
Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Weingartenpfirsiche, Marillen, kristalliner Boden kommt durch; auch auf dem Gaumen viel Sorte, mittlere Substanz, klar, angenehme Säure, Trinkvergnügen.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Manfred Steinschaden
Kamptal

Manfred Steinschaden
3553 Schiltern
Obere Straße 32

„Wein ist mehr als ein Produkt, es ist eine Familientradition“, lautet das klare Bekenntnis der Familie Steinschaden, die seit Generationen hier verwurzelt ist. Aktuell führt Manfred Steinschaden Regie, unterstützt von seiner Frau Sabine und den Eltern Hermine und Johann. Alle ziehen an einem Strang. Mit den Söhnen Alexander und Simon steht der Nachwuchs bereits in den Startlöchern. Großen Wert legt die Familie auf nachhaltige Bewirtschaftung. Die warme und windgeschützte Ried Käferberg ist prädestiniert für Grünen Veltliner. Auf engstem Raum finden sich kristalline Gesteine wie Amphibolit, Gneis und Schiefer, Tonmergel und Kies. In der Ried Fahnberg wurzeln die Reben in verwitterten Gesteinen der Böhmischen Masse wie Gneis, Quarzit, Amphibolit und Serpentinit. Der Boden ist trocken und sandig mit hohem Grobanteil. Stellenweise ist auch Löss anzutreffen. In der Ried Dechant herrscht Löss vor. Die aktuelle Serie ist ausnahmslos sorten- und herkunftstypisch. Dabei sind die Weine ausgesprochen preiswert. Dem letztes Jahr schon vorgestellten Grünen Veltliner Ried Dechant ist die zusätzliche Flaschenreife merklich bekommen.

mehr
2025 Roter Veltliner Ried Fumberg
Weingut
Leth
Wagram

Exotische animierende Nase, Litschi, Papaya, Kamillentee, saftiger kulinarischer Gaumen, Stachelbeere, Cassis, unterlegt mit leichtem Gerbstoff, der den Wein zusammenhält und einen Druck bringt, im Abgang leichte Röstaromen und eine rotbeerige Untermalung, sehr guter Vertreter der Rebsorte mit Druck.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leth
Wagram

Franz Leth
3481 Fels am Wagram
Kirchengasse 6

Mitten im Wagram, dieser sanft abfallenden Lösslandschaft von bis zu 20 Metern Mächtigkeit, arbeitet die Familie seit drei Generationen mit viel Leidenschaft, Idealismus und Innovationsgeist im Weinbau. Der fruchtbare Löss, entstanden aus eiszeitlichen Winden auf dem Urgestein der Donau, versorgt die Reben tief aus dem Boden mit Wasser und Nährstoffen. Gemeinsam mit dem pannonischen Klima entstehen so charaktervolle, terroirgeprägte Weine mit Würze, Eleganz und feiner Cremigkeit – vom Grünen bis zum traditionellen Roten Veltliner. Seit 2006 ist Franz Junior fixer Bestandteil des Betriebs und verantwortet Keller und Weingärten. Vater Franz Senior bringt weiterhin Erfahrung, Exportwissen und tatkräftige Unterstützung ein – und gemeinsam wird regelmäßig verkostet, denn gute Weine entstehen im Team. Der Wagram ist ihre Heimat und ihr Profil: rund 60 Prozent Grüner Veltliner, 15 Prozent Roter Veltliner, ergänzt durch Riesling, Sankt Laurent, Pinot Noir und Zweigelt. Die Ortsweine aus Fels erscheinen erst ab Ende Jänner und zeigen viel Ruhe und Reife. Vergoren wird im Edelstahltank, die besten Partien reifen spontan in großen Akazienholzfässern vom Manhartsberg. Seit dem Jahrgang 2021 ist das Weingut biologisch zertifiziert, alle Weine sind zudem vegan. Der höchste Punkt, der Schafflerberg, steht für mineralische Finesse, während Brunnthal mit seiner Mischung aus Kalk und Löss elegante Rieslinge sowie charaktervolle Rotweine hervorbringt – etwa den Sankt Laurent Reserve 2023 und den Zweigelt Gigama 2023. Beide werden teils mit ganzen Trauben vergoren und reifen rund 10 bis 14 Tage auf der Maische in 600-Liter-Fässern, was ihnen Tiefe und Konzentration verleiht. Besonders spannend zeigt sich der Jahrgang 2025: ein jugendlicher Grüner Veltliner vom Schafflerberg, ein balancierter Roter Veltliner aus der Ried Fumberg und erstmals der Riesling Schillingsberg 2025, der mit Ruhe und Vielschichtigkeit viel Trinkfreude bereitet. Die Weine reifen generell ein Jahr im großen Holz und zeigen dabei klar Herkunft, Stil und Struktur. Gelesen wird ausschließlich von Hand – aus Überzeugung und Qualitätsanspruch. Rund 80 Prozent der Produktion gehen in den Export. Ein besonderes Herzensprojekt ist der „Garten“ von Franz Leth Senior: Vor 30 Jahren begann er, nahezu vergessene Rebsorten zu sammeln. Heute wachsen dort über 250 Sorten aus Österreich, Europa und Übersee – liebevoll gepflegt und dokumentiert. Die gesamte Kollektion zieht sich wie ein roter Faden durch: ruhig, klar, zurückhaltend und doch mit innerer Festigkeit. Eine Handschrift, die Lust auf mehr macht.

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2025 Sauvignon blanc
Winzer
Jassek
Weinviertel

Frisches Gras, Brennessel, Stachelbeeren, Holunderblüten im aromareichen Bukett, grüne, nasse Blätter, knackig frischer Trinkfluss, gehaltvoll, typisch und aromatisch, würziger, ausdruckstarker Weißwein.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Winzer
Jassek
Weinviertel

Christian Jassek
2053 Ragelsdorf
16

Christian Jassek, ein spätberufener Winzer, übernahm nach 20 Jahren bei Wein & Co den Betrieb. Es ist einer, der weit über den Tellerrand hinausschaut. Er versteht Weinbereiten als Handwerk. So definiert Jassek seinen Beruf. Für ihn ein Traumberuf, wenn auch seine Arbeitsstätte kein Dach hat. Von 0,2 Hektar auf 7 aufgestockt, kultiviert er heute 10 Hektar mit seiner „Handwerkerei“. Die Qualität kommt vom Weingarten, im Keller wird nicht eingegriffen. Die Handschrift des Winzers ist sehr deutlich – Weine mit Finesse, Eleganz und Struktur. Seine Jahrgänge zeigen ihren Charakter recht eindrucksvoll – geradlinig ohne Schnick-Schnack. Christian Jassek lebt und liebt die Natur mit allen Herausforderungen der Winzerarbeit und produziert mit viel Herzblut besondere Weinqualitäten, die im Gedächtnis bleiben. Seinen Weißburgunder Cru Reserve 2024 bezeichnet er seiner Vollreife wegen als Ragelsdorfer Montrachet. Mit seinen Rotweinen bietet er eine Freak-Show und zeigt, was das Weinviertel auf diesem Sektor kann. Christian Jassek macht keine Rotwein-Geheimtipps mehr, er produziert Rotwein Plus Varianten mit seinem Jasseto, Jassicaia und Schatzberg Merlot 2016. Rotwein-Qualitäten von bemerkenswerter Tiefe, Eleganz, Aroma, Struktur, Finesse, Dichte und Harmonie. Der Jasseto beispielsweise ist eine Kreation aus seiner Lieblingsrebsorte Merlot, sozusagen sein Herzblatt mit rigoroser Ertragsreduktion, eine Selektion, die zehnmal durch die Hände geht, 18 Monate im kleinen Fass aus Burgund ausgebaut wird. Nach angemessener Flaschenreife wird er für den Genuss frei gegeben.

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2025 Weißburgunder
Weingut
Setzer
Weinviertel

Saftig gelbfruchtig, duftiges Orangenbiskuit; präzise Frucht am Gaumen, feine Zitrustöne, seidiger Fruchtschmelz, reife Säure nach Orange, Quitte und Birne, stoffige Substanz, Hauch gelbe Honigblüten und helle süße Kräuter, bleibt wohlig lange haften.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Setzer
Weinviertel

Familie Setzer
3472 Hohenwarth
Hauptstraße 64

Das Familienweingut Setzer wird seit 320 Jahren von der Familie bewirtschaftet und das erworbene Wissen stets an die Nachkommen weitergegeben. Auch heute arbeiten die kompetenten Kinder von Hans und Uli Setzer – Marie-Theres und Eugen – erfolgreich daran, Tradition mit Fortschritt zu verbinden. Die konsequent naturnahe Bewirtschaftung führte zur Zertifizierung als„Nachhaltig Austria“-Betrieb sowie als „European Vegetarian“-Betrieb. Die heute wichtig gewordene Höhenlage der Weingärten auf 400 Metern sorgt für spürbare Temperaturunterschiede, die ein ausgeprägtes Fruchtaroma der Trauben fördern und zudem vor Spätfrost schützen. Die über 60 Jahre alten Rebstöcke versorgen die Trauben mit Mineralstoffen und Wasser aus den schottrigen Braunerdeböden. Dieses einzigartige Terroir ist wie geschaffen für Grünen und Roten Veltliner. Deshalb werden diese Sorten sowohl beschwingt trinkfreudig als auch zu komplexen Top-Lagenweinen ausgebaut, wie der heuer wieder besonders gelungene 2024 Grüne Veltliner Weinviertel DAC der 1ÖTW Ried Laa 8000 und der 2024 Roter Veltliner Ried Kreimelberg eindrucksvoll beweisen.

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2022 Traminer Beerenauslese
Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Blütenhonig, Rosenblüten, saftig mit knackiger Fruchtfrische, vollreife Birne, perfekt integrierte Säure, offenherzig, feine Honignoten, betörendes Animo im langen Finish.

Süßwein
Traminer
€€
Schraubverschluss

Weingut
Grenzhof – Fiedler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Bernhard Fiedler
7072 Mörbisch am See
Weinzeile 2

Bernhard Fiedler ist ein erfahrener Winzer, der den goldenen Mittelweg eines traditionell gemäßigten modernen Ausbaustils perfekt beherrscht. Als Vortragender an der Weinakademie und aktiver wie kristischer Wein-Blogger beweist er Jahr für Jahr in seinen Weingärten eine sichere Hand, die Sortenspezifität in Verbindung mit den jeweiligen Terroirbesonderheiten um Mörbisch pointiert herauszuarbeiten. Die diversen Weißweine der Burgundersorten begeistern in der klassischen Ausbauweise mit vitaler Fruchtfrische. Der Pinot Blanc von der Toplage Wieser überzeugt mit mineralischer Strahlkraft und Verve, die vom Schieferboden samt Quarz-Gneis-Einschlüsse stammt. Bei den beiden Chardonnay Varietäten zeigt der Duett ein mehr an Ziselierung, die Reserve präsentiert sich mit viel Fruchttiefe mit feiner Cremigkeit im Finish. Die Ortsweine vom Zweigelt und Blaufränkisch präsentieren sich mit feiner Frucht und Trinkigkeit. Die Top-Blaufränkisch Reserve zeigt sich in sortentypischer Fruchttiefe mit feiner Würze und die Rote Trilogie ist von Jahr zu Jahr eine sichere Bank eines vorbildhaften Sortenblends mit harmonischem Fruchtschmelz und kerniger Mitte. Dies alles mit einem vorbildhaften Preis-Qualitätsverhältnis. Als süsses Juwel sei hier die Sorte Traminer vorgehoben, die in sortentypischer Dichte mit viel Säurefrische höchstes Trinkvergnügen garantiert.

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2025 Welschriesling Ried Aunberg
Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Gediegenes Sortenbukett, ruhig, kompakt; Boskop-Äpfel, gute Substanz, ausgewogen, eigenständig.

Weißwein
Welschriesling
€€
Schraubverschluss

Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Robert Platzer
8355 Tieschen
Pichla 25

Tel. +43 3475 2331
platzer@weinhof-platzer.at

Die Familie Platzer betreibt ihr Weingut im steirischen Vulkanland seit vielen Generationen. „Die Grundlage für guten Wein ist langjährige Erfahrung und tiefes Verständnis für die Natur“, umreißt Robert Platzer das Geheimnis seiner Erfolge. Er verfügt über Anteile an renommierten Rieden wie Königsberg, Klöchberg, Stradner Rosenberg und Aunberg. Letztere genießt besonders hohes Ansehen, der Boden besteht aus kalkigem Tonmergel, von hier kommen jedes Jahr die reifsten Trauben. Der Untergrund am Klöchberg ist kalkfrei und aus Basaltschlacke entstanden. Am Stradner Rosenberg dominieren kalkhaltige, feine Sedimente, zum Teil sind auch vulkanisch geprägte Anteile anzutreffen. Charakteristisch für die tiefgründige Ried Königsberg ist verwitterter Schlackenbasalt, der Oberboden ist schwach kalkhaltig. Die klassische Linie ist heuer ohne Ausnahme einladend, trinkanimierend und sortentypisch. Wiederum ein Schnäppchen ist der Chardonnay TAU. Von den drei Weinen aus der Privat-Linie weiß jeder zu überzeugen. Das Glanzlicht ist der elegante und vielschichtige Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine sehr attraktive Preisgestaltung aus.

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2024 Grüner Veltliner Ried Kreutles Smaragd
Weingut
Knoll
Wachau

Viel dunkle Würze, Pfeffer und Gewürzbrot, geriebene Nüsse, zarte Frucht, Andeutung von Lederapfel; saftiger Start, mittelkräftig, ausgewogen, feinherb, Lagerapfel, mittleres Spiel und Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -