Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Riesling Steinkapelle
Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Viel Mineralität, reife exotische Frucht und auch gelbe Pfirsiche, viel Sortencharakter, gebündelte Tiefe; am Gaumen fleischige Frucht, saftige Pfirsiche mit viel Säurepikanz, üppiges Fruchtbündel mit viel Säurebiss, dennoch balanciert elegante Länge. Wow! NIEDERÖSTEREICH

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer aus Inzersdorf ist ein Könner vom Kalk. Der Top-Winzer macht schnörkellose terroirgeprägte Weine ohne Kompromisse. Alle Weine werden im Stahltank ausgebaut, „denn Stahl ist präzise“, sagt Neumayer. Die Lese ist selektiv. Schon im Weingarten putzt der Winzer Botrytisbeeren raus, so sie da sind. Vergoren wird spontan. Neben dem Kalk des Taisentals ist der Stein das zentrale Element bei Ludwig Neumayer. Im Stein bündelt Neumayer das Beste vom Wein – beim Grünen Veltliner, beim Riesling und beim Weißburgunder. „Der Wein vom Stein ist ein klassischer Terroirwein und die Spitze der Rieden“, erzählt der Winzer und rät: „Den Wein von Stein muss man bisschen reifen lassen, am besten ein Jahr.“ Seit 40 Jahren besteht die Beziehung Ludwig Neumayer und ‚Der Wein vom Stein‘. Der erste Stein-Wein war 1986 der Weißburgunder. 1990 ist der erste Riesling vom Stein gekommen. Dann der Grüne Veltliner. Über dem Stein-Wein ist kein Platz. Er bildet Jahr für Jahr die Spitze des Neumayer-Portfolios – außer in Jahren mit überbordender Reife. Dann gibt es zwei Ausnahme-Weine: Den Grünen Veltliner IKON und den Riesling Steinkapelle. In solchen üppigen Jahren laufen aus speziellen Parzellen die reifsten Trauben in diese Weine. Den IKON als Wein gibt es schon länger, die Steinkapelle erst das zweite Mal – nach 2022 jetzt mit dem Jahrgang 2025. Etwa 70 Prozent seines Schaffens macht bei Neumayer der Grüne Veltliner aus. Acht verschiedene Facetten vom Veltliner kann man beim Inzersdorfer Winzer kosten – darunter mit Zwirch und Rothenbart zwei Erste-1ÖTW-Lagen. Vom Rothenbart gibt es auch einen Riesling-Lagenwein – und daneben noch vier weitere Riesling-Facetten, die alle auf Kalk und Stein gebaut sind – womit sich der Kreis zu Ludwig Neumayer schließt.

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2024 Ried Brunner Berg Weißburgunder
Weinbau
Karl Wölflinger
Thermenregion

Elegante Machart mit feinen Noten von Waldmeister und Pinienkernen, helle Agrumen, Hülsenfrüchte, am Gaumen geschmeidige Textur, sehr typische Sortenfrucht in kraftvoller, bittersüßer Ausprägung, salziger Unterton, individuell, Potenzial. ÖSTERREICH

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€
Naturkork

Weinbau
Karl Wölflinger
Thermenregion

Karl Wölflinger
2380 Perchtoldsdorf
Krautgasse 12

Seit 1887 in Familienbesitz machte sich der alteingesessene Betrieb bereits in den 1950er einen Namen als ausgezeichneter Heuriger, als jüngste Generation hat sich Karl Junior innerhalb weniger Jahre einen guten Ruf als Qualitäts-Tüftler und Burgunderspezialist erarbeitet. Die Bandbreite reicht von klassischen Aromasorten in leichtgewichtiger Ausprägung über Veltliner und Riesling bis zu Burgundersorten in Weiß und Rot, hier zeigt sich vor allem beim Weißburgunder eine präzise Handschrift, womit diese Sorte hier besonders wertig herauszustechen vermag. Beginnend bei den leichtgewichtigen Weinen überzeugt neben solidem Gemischten Satz und schlankem Sauvignon Blanc vor allem der herzhaft-fruchtbetonte Muskateller. Sehr gelungen ist auch der aktuelle Riesling vom Kalk, ein ausgewogener, trinkvergnüglicher Sortenvertreter. Mit der alten, aus Rumänien stammenden Sorte Königsast bespielt Karl Wölflinger auch Sortenraritäten der Region in klarer Ausprägung. Weißburgunder ist sein Steckenpferd, besonders der 2023 Ortswein unterstreicht in seiner sortentypischen wie feingliedrigen Machart die Burgunderkompetenz des Hauses. Das setzt sich bei den Lagenweinen so fort, neben dem mächtigen Grauburgunder Virtuos ist es einmal mehr der Pinot Blanc in Form des individuellen Brunner Berg: Gewachsen auf Braunerde mit Muschelkalk und nach 18 Monaten auf der Feinhefe bürgt dessen Lagerpotenzial dafür, auch in einigen Jahren noch so richtig Spaß zu machen. Mit dem pikanten, vollreifen Ried Haspel hat man im Hause Wölflinger auch kraftvollen Pinot Noir im Portfolio. Es empfiehlt sich auf jeden Fall eine Kaufentscheidung vor Ort, am besten, wenn Wölflingers Heuriger „ausg‘steckt“ hat.

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2023 Cabernet Sauvignon Ried Reisbühl
Weingut
Leberl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Dunkle Schokolade, Johannisbeeren, Kaffee, Tabak, festes Tannin, straffe Struktur, der geht in die Tiefe, würzig, kraftvoll, der zieht am Gaumen, voller Männlichkeit, perfekt eingesetzte Eiche, Substanz für Jahrzehnte. Ein mächtiger Rotwein.

Rotwein
Cabernet Sauvignon
€€€€€
Naturkork

Weingut
Leberl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Alexander Leberl
7051 Großhöflein
Hauptstraße 91

Tel. +43 2682 67800
Fax. -14
weingut@leberl.at
www.leberl.at

Wie soll ich das Folgende formulieren? Dieser Alexander Leberl macht großartige, lagerfähige Weine in Weiß und Rot. Weine wie Blaufränkisch Glagsatz, Reisbühl, Föllikberg, Calx, Tatschler, Chardonnay Katterstein sind Gewächse mit einem enormen Standing national und international. Doch für mich steht EIN Wein über den andern. Dieser Wein heißt PECCATUM – seit 1996 – und ist die Konstante des Hauses. Dieser Wein performt in jedem Jahr. So auch aktuell beim Jahrgang 2023. Das ist ein Rotwein, der für magische Momente sorgt. Also trotz der obengenannten Gewächse, die durch die Bank großartig sind, ist Peccatum etwas Besonderes. Das kommt jetzt so herüber, als würde ich neben dem Peccatum die übrigen Weine weniger goutieren. Das stimmt überhaupt nicht. Ich liebe den 2025 Sauvignon Blanc Ried Tatschler, ebenso den 2024 Chardonnay Ried Reisbühl, die 2023 Kleine Sünde ist diese mehr als wert, ein hervorragender 2023 Cabernet Sauvignon-Merlot – gesteigert vom 2023 Cabernet Sauvignon Ried Reisbühl, 2023 Blaufränkisch Ried Reisbühl, 2023 Blaufränkisch Ried Glagsatz – einer der feinsten und femininsten dieser Varietät. Dann kommt der 2023 Peccatum … es geht schon wieder los …

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2023 Grüner Veltliner Ried Sätzen
Weingut
Ecker
Weinviertel

(12 Monate hefegerührt im Barrique) Vielschichtiges Exotik-Bukett nach reifer Mango und Maracuja, frische Ananas, gelbe Äpfel, vollwürzig, feine Röstnoten, cremige Extrakte, weich und gereift, Körper, Kraft und Eleganz, viel Potenzial, harmonisches Aroma – genialer Wein!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ecker
Weinviertel

Josef Ecker
3730 Grafenberg
11

Es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit Josef Ecker seine Weine zu verkosten und ihm genau zu zuhören, wie er über seine Berufung als Winzer und seine tägliche Arbeit spricht und große Freude empfindet, wenn sich wieder ein guter Jahrgang in den Flaschen zu allerbesten Qualitäten entwickelt. Da er größten Wert auf natürliche und schonende Verarbeitung seines gereiften Traubenmaterials legt, professionelle Kellerwirtschaft mit Fingerspitzengefühl einsetzt, gelingen Jahr für Jahr Weine von besonderer Qualität. Josef Ecker ist kein Träumer, er ist eng mit der idyllischen Landschaft seiner Heimat verbunden, deren Charakter in jeder seiner Flaschen zum Ausdruck kommt. „Wein und Stein“ – unter diesem Motto können Weinfreunde mit dem Winzer zu den „Kogelsteinen“ wandern und in deren Schatten den roten Premiumwein Kogelstein verkosten und genießen. Bemerkenswert ist der Kogelstein Rot 2023 Grande Reserve mit 30 Monaten Barrique-Ausbau und zwei Mal neuem Holzeinsatz. Das hat eine langlebige Rotweinbombe mit viel Potenzial ergeben, die noch viel Freude machen wird. In der Ried Kogeln wachsen Merlot und Cabernet Sauvignon für Rotwein, Riesling und Sauvignon Blanc für Weißwein. Zurück im Weingut im historischen Kellerstüberl aus dem Jahre 1519 verkosten wir auch die Grünen Veltliner und vielleicht noch einen gereiften Wein aus etwa 5.000 Flaschen Altwein zurück bis ins Jahr 1991.

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2023 Cabernet Sauvignon 100Days
Weingut
Keringer
Neusiedlersee

Johannisbeeren, Schoko, Brombeeren, kühl, frisches Tannin, straffe Struktur und Säure, tolle Frucht, dicht, elegant, intensiv, ausdrucksstark.

Rotwein
Cabernet Sauvignon
€€€
Naturkork

Weingut
Keringer
Neusiedlersee

Ing. Robert Keringer
7123 Mönchhof
Wiener Straße 22

Tel. +43 2173 80380
Fax. -40
weingut@keringer.at
www.keringer.at

Nach Verkostung der Keringer-Weine bin ich zufrieden und entspannt. Sie haben mich glücklich gemacht, manche sogar begeistert. Dieses Weingut wurde völlig zu Recht mit Preisen und Prämierungen überhäuft. Außerdem – und das freut mich als Fußballfan – ist dieses Weingut eine Kooperation mit dem SCR Altach und dem ÖFB (Österreichischer Fußballbund) eingegangen. Neu in diesem Haus ein sehr guter on ice – chilled red wine.

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2023 Peccatum
Weingut
Leberl
Leithaberg, Rust & Rosalia

(BF/CS/ME) „Sünde“, Kaffee, ungemein vielschichtig, braucht viel Luft, doch merkt man sofort die Klasse dieses Weines, schwarze Beeren, Cassis, Brombeeren, Rauch, Tabak, niemals vordergründig, immer distinguiert, elegant, doch irgendwie unnahbar, herrlich saftig, feines Tannin, straffe Struktur, enorme Tiefe, eigenständig, würzig, feinste Fülle, ganz einfach außergewöhnlich.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Leberl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Alexander Leberl
7051 Großhöflein
Hauptstraße 91

Tel. +43 2682 67800
Fax. -14
weingut@leberl.at
www.leberl.at

Wie soll ich das Folgende formulieren? Dieser Alexander Leberl macht großartige, lagerfähige Weine in Weiß und Rot. Weine wie Blaufränkisch Glagsatz, Reisbühl, Föllikberg, Calx, Tatschler, Chardonnay Katterstein sind Gewächse mit einem enormen Standing national und international. Doch für mich steht EIN Wein über den andern. Dieser Wein heißt PECCATUM – seit 1996 – und ist die Konstante des Hauses. Dieser Wein performt in jedem Jahr. So auch aktuell beim Jahrgang 2023. Das ist ein Rotwein, der für magische Momente sorgt. Also trotz der obengenannten Gewächse, die durch die Bank großartig sind, ist Peccatum etwas Besonderes. Das kommt jetzt so herüber, als würde ich neben dem Peccatum die übrigen Weine weniger goutieren. Das stimmt überhaupt nicht. Ich liebe den 2025 Sauvignon Blanc Ried Tatschler, ebenso den 2024 Chardonnay Ried Reisbühl, die 2023 Kleine Sünde ist diese mehr als wert, ein hervorragender 2023 Cabernet Sauvignon-Merlot – gesteigert vom 2023 Cabernet Sauvignon Ried Reisbühl, 2023 Blaufränkisch Ried Reisbühl, 2023 Blaufränkisch Ried Glagsatz – einer der feinsten und femininsten dieser Varietät. Dann kommt der 2023 Peccatum … es geht schon wieder los …

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2021 Massiv
Weingut
Keringer
Neusiedlersee

(BF/RA/ZW/CS/ME) Mächtig, tiefgründig, Cassis, Brombeeren, Heidelbeeren, schwarze Kirschen, Schoko, fülliges Tannin, feine Frucht, feine Würze, gewinnt an Eleganz. Enorm strukturiert mit perfekt unterlegter Eiche und einer herrlichen Frucht. Samtig, füllig, harmonisch.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€
Naturkork

Weingut
Keringer
Neusiedlersee

Ing. Robert Keringer
7123 Mönchhof
Wiener Straße 22

Tel. +43 2173 80380
Fax. -40
weingut@keringer.at
www.keringer.at

Nach Verkostung der Keringer-Weine bin ich zufrieden und entspannt. Sie haben mich glücklich gemacht, manche sogar begeistert. Dieses Weingut wurde völlig zu Recht mit Preisen und Prämierungen überhäuft. Außerdem – und das freut mich als Fußballfan – ist dieses Weingut eine Kooperation mit dem SCR Altach und dem ÖFB (Österreichischer Fußballbund) eingegangen. Neu in diesem Haus ein sehr guter on ice – chilled red wine.

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2025 Riesling Setzberg Spitz Smaragd

Anton Nothnagl
Wachau

Leichte Würze, zart-mineralisch, grüner Pfirsich; am Gaumen viel Spiel, Pfirsich, reife Marillen, herzhafte Mineralität und Salzigkeit, tolle Länge, verlässlich gut!

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss


Anton Nothnagl
Wachau

Anton Nothnagl
3620 Spitz
Radlbach 7

Man kann es nicht oft genug sagen: Das Weingut Nothnagl aus Spitz an der Donau ist ein Hit. Es ist eine gesuchte und gut besuchte Weinadresse, wenn es um eine verlässlich hohe Weinqualität geht, und das zu attraktiven Preisen. Das haben Anton Nothnagl und sein Sohn Christian nachhaltig geschaffen. Ihre größte Kraftquelle ist der Grüne Veltliner, der bei den Nothnagls rund 60 Prozent ausmacht und sich über fünf Lagenweine definiert – drei Federspiele, wo man das unterschiedliche Terroir bestens schmeckt: der mineralische Steinporz mit seinem Paragneis-Urgestein; die kühl-aromatische Lage Burgberg mit rotem Schotter und die Axpoint mit dem Lössboden, der den wärmsten und fülligsten Veltliner-Charakter verströmt. Vom Burgberg keltert Nothnagl auch einen Smaragdwein. Der zweite Smaragd ist aus der Ried Setzberg: ein Klassiker und immer ein Top-Pick im Nothnagl-Portfolio. Vom Riesling gibt es drei Varianten: ein markantes Spitzer-Graben-Federspiel aus der Ried Kalkofen sowie einen mittelleichten Lagenwein vom Steinporz, der nicht als Federspiel bezeichnet werden darf, da der Wein mit einem charmanten Zuckerspitzerl ausgestattet ist, was ihm jedoch gut ansteht und den Wein ein bisschen „deutsch-rieslinghaft“ anmuten lässt. Die Riesling-Spitze der Nothnagls bildet der feingliedrige Setzberg-Smaragd. Einen Hauch süßer Charme steckt auch im Chardonnay Selection. Und wer das Duftspiel von Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc mag, wird bei den Nothnagls mit zwei wunderbaren Schmeichlern fündig.

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2019 Buchegger Extra Brut Sekt Große Reserve
Weingut
Buchegger
Kremstal

Zart röstig, dezent nach weißen Früchte, dazugrüne Ananas, klar und frisch, kreidige Noten; pikant, energetisch, glockenklare Frucht, feinherb, präzise, braucht noch.

Schaumwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut
Buchegger
Kremstal

Silke Mayr
3552 Droß
Herrngasse 48

Tel. +43 2719 30056
Fax. 78056
buchegger@vorspannhof.at
www.buchegger.at

Die vinophile Geschichte dieses angesehenen Weinguts begann im Jahr 1893 in der traditionsreichen Weinbaugemeinde Gedersdorf, als sich die Familie Buchegger dem Weinbau zuwandte. Unter Leopold Buchegger wurden bereits in der 1960er-Jahren die ersten Flaschen mit selbstgekeltertem Wein gefüllt, im Jahr 1994 übernahm dessen Sohn Walter Buchegger das Weingut und führte es in Folge in die niederösterreichische Elite. 2006 übersiedelte der Betrieb seine Produktion nach Droß in eine gemeinsame Verarbeitungsstätte mit dem Vorspannhof Mayr, wo seit damals die Weinwerdung der weiterhin aus Gedersdorf stammenden Ernte erfolgt. Seit Walter Bucheggers frühem Ableben 2018 wird der Betrieb von dessen Lebensgefährtin Silke Mayr und ihrem Top-Kellermeister Michael Nastl weitergeführt. Zum Weingut gehören rund 11 Hektar Weingärten in Gedersdorfer Spitzenrieden mit teils sandigen Lössböden bzw. Konglomerat-Verwitterungs-Böden. Hauptdarsteller in den gutseigenen Rebflächen sind die regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, daneben werden aber auch Spezialitäten wie Roter Veltliner, Chardonnay und Zweigelt kultiviert. Als Einstieg in die Veltliner-Welt fungiert der leichtfüßige HG, gefolgt von den im Stahl ausgebauten Veltlinern vom Geppling im Kamptal sowie dem Vertreter namens Pfarrweingarten, der sich auch 2025 als archetypischer Klassiker mit Stil darstellt. Eine Reifung im großen Holzfass und ein zusätzliches Jahr Lagerzeit wird den Reserven gegönnt: Seit dem ersten Ankosten im Vorjahr beachtlich zugelegt hat die Reserve Leopold aus 2024, die dem Top-Sortenvertreter in Gestalt des 1ÖTW-Ried Vordernberg von über 60-jährigen Reben heuer Konkurrenz macht. Bei dem Riesling ist der Einstiegswein als Kremstaler Dorflage aus Gedersdorf deklariert, den Mittelbau stellt der von Löss stammende Tiefenthal dar, der 2025 besonder gut gelungen ist. An der Spitze steht wiederum der 1ÖTW-Riedenwein aus der renommierten Ried Moosburgerin. Darüber hinaus gibt es Rosé sowie einen lebhaften Roten Veltliner und Chardonnay Reserve – beide aus 2024, dazu mit Extra Brut und Große Reserve Extra Brut 2019 auch zwei hochfeine Blanc de Blancs Sekte. ps

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2019 Grüner Veltliner Reserve vom Sandstein
Weingut
Leo & Dagmar Wunderer
Weinviertel

Schwarz-pfeffrig-würziges Bukett, unnachahmlich Grüner Veltliner. Rauchig, würzig, Apfel, voller Frische in gereifter Ausprägung, getrocknete Kräuter, Tabak, barocke Anklänge, überragende mit Zukunft.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo & Dagmar Wunderer
Weinviertel

Leo Wunderer
2020 Oberfellabrunn
Hollabrunnerstraße 7

Das Weingut Wunderer – Leo & Dagmar – befindet sich in Oberfellabrunn nahe Hollabrunn. Die Wunderers betreiben Weinbau und Landwirtschaft in mittlerweile 4. Generation. Die Weine sind hervorragend – Weiß und Rot, wobei der Grüne Veltliner der Platzhirsch ist. Es beginnt aber mit einem trinkanimierenden Frizzante vom Muskateller. Es geht weiter zum Sauvignon Blanc, welcher sich in seiner burschikosen Art bestens darstellt. White Woman – das ist Dagmars Wein. Eine Weißwein Cuvée von höchster Trinklust. Es folgt ein 2024 Welschriesling mit Tiefgang sowie ein gereifter wie überzeugender 2015 Weissburgunder. Dann kommen die Grünen. 2025 Classic – trinkig auf hohem Niveau. 2025 Ried Greuberg – klassisch Weinviertel. 2025 Ried Altenberg – ein überaus gediegener Wein mit Stil. 2025 Alte Reben – ein Wein für den Herbst. 2019 Grüner Veltliner Reserve vom Sandstein – ein gereifter Grüner Veltliner voller Charakter und Tiefgang. Zweigelt – 2022 Limited und 2013 Limited Edition – das ist ein weiterer Beweis, wie Zweigelt reifen kann. Überhaupt kann man in diesem Weingut immer gereifte Weine ergattern. Nicht alle davon stehen auf der Weinliste, hier sollte man einfach Leo Wunderer fragen. Man wurde übrigens oftmals Salonsieger, überhaupt haben die Weine viele Preise eingeheimst.

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2025 Riesling Federspiel Ried 1000-Eimer-Berg
Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Feingliedrig, kühl, knackige Pfirsiche, florale Noten, Prise Pfeffer, leise Bodentöne; fruchtbetont, feines Säurespiel, trinkanimierend und wertig.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107

Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.

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2023 Kogelstein Rot Reserve
Weingut
Ecker
Weinviertel

(24 Monate im französischen Barrique) (60 % ME / 40 % CS) Tiefes Rubin mit leuchtenden Rändern, enorme Viskosität, ausgewogener Duft nach Brombeeren, Cassis, Bitterschokolade, Kakao, süßliche Extrakte, voller Körper, eingebundene Tannine, komplexer, dichter Wein mit harmonisch-charmantem Nachgeschmack.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ecker
Weinviertel

Josef Ecker
3730 Grafenberg
11

Es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit Josef Ecker seine Weine zu verkosten und ihm genau zu zuhören, wie er über seine Berufung als Winzer und seine tägliche Arbeit spricht und große Freude empfindet, wenn sich wieder ein guter Jahrgang in den Flaschen zu allerbesten Qualitäten entwickelt. Da er größten Wert auf natürliche und schonende Verarbeitung seines gereiften Traubenmaterials legt, professionelle Kellerwirtschaft mit Fingerspitzengefühl einsetzt, gelingen Jahr für Jahr Weine von besonderer Qualität. Josef Ecker ist kein Träumer, er ist eng mit der idyllischen Landschaft seiner Heimat verbunden, deren Charakter in jeder seiner Flaschen zum Ausdruck kommt. „Wein und Stein“ – unter diesem Motto können Weinfreunde mit dem Winzer zu den „Kogelsteinen“ wandern und in deren Schatten den roten Premiumwein Kogelstein verkosten und genießen. Bemerkenswert ist der Kogelstein Rot 2023 Grande Reserve mit 30 Monaten Barrique-Ausbau und zwei Mal neuem Holzeinsatz. Das hat eine langlebige Rotweinbombe mit viel Potenzial ergeben, die noch viel Freude machen wird. In der Ried Kogeln wachsen Merlot und Cabernet Sauvignon für Rotwein, Riesling und Sauvignon Blanc für Weißwein. Zurück im Weingut im historischen Kellerstüberl aus dem Jahre 1519 verkosten wir auch die Grünen Veltliner und vielleicht noch einen gereiften Wein aus etwa 5.000 Flaschen Altwein zurück bis ins Jahr 1991.

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2025 Chardonnay Ried Hiataberg
Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Ausgeprägte Aromatik im Duft nach frischen Äpfeln, Ananas, Melone, Limetten, florale Noten, Orangenzesten, körperreich und kraftvoll mit geschmeidigen Tanninen, ausgewogen, guter fruchtgetragener, langer Nachgeschmack – 
viel Potenzial.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Leo Maurer
3743 Röschitz
Winzerstraße 19

Tel. +43 676 3583807
info@maurerwein.at
www.maurerwein.at

Der Weinort Röschitz liegt im westlichen Weinviertel, südlich von Retz, die Familie Maurer ist dort seit Generationen mit dem Weinviertel verwurzelt und kultiviert dort an den Lagen des Manhardsberges hervorragende Weine. Die Rieden dieser Gegend bieten eine ideale Kombination aus optimaler Sonneneinstrahlung und bestens geeigneten Urgesteinsböden. Die sorgfältige Verarbeitung garantiert Jahr für Jahr ausgezeichnete Weine. Leo Maurer setzt vor allem auf die Hauptsorte des Gebietes, den Grünen Veltliner. Mit Chardonnay, Weißburgunder, Riesling, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und mit Zweigelt vervollständigt er sein Sortiment. Im Weingarten wird großer Wert auf naturnahe, umweltschonende Pflege gelegt, um aus gesunden, reifen Traubenmaterial ausdruckstarke Weine zu keltern. Schonendste Pressung sowie eine gekühlte Gärung garantieren volle Sortentypizität. Die Rieden befinden sich in den besten Lagen auf Urgesteins- und Lössböden, die ganz besonders fruchtige und mineralische Weine heranreifen lassen. Hauptrebsorte ist der Grüne Veltliner der Rieden Reipersberg und Stoitzenberg, der Urkristall spiegelt die Mineralität des Urgesteins wider. Der gehaltvollste Veltliner steht in der Ried Himmelreich und trägt den Namen MLM (Manuel, Leo, Matthias). Die Ried Hiataberg mit seinem kalkhaltigen Boden ist die Grundlage für feinfruchtige Weinsorten wie feinfruchtige Burgundersorten. Auf der Südseite bietet der Stoitzenberg mit seinem Urgesteinsverwitterungsboden einen idealen Standort für die eleganten Rieslinge. Die Riede Mühlberg mit ihrem mittelschweren Boden ist geradezu prädestiniert für den Sauvignon Blanc. „Unsere Vielfalt der Rieden und Weine zeigt, dass das Weinviertel nicht nur eine wunderschöne Region in Österreich ist, sondern auch eine optimale Basis für die Vinifizierung hervorragender Weine bietet“, sagt Leo Maurer.

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2025 Wiener Gemischter Satz DAC Ried Gabrissen
Weingut
Bernreiter
Wien

Ein formidabler, Halbtrockener (zirka 8,9 Gramm Restzucker) mit feinem Säurespiel, großer Eleganz, perfekter Balance, komplexe Struktur, Wiesenkräuter, Pfeffer, Steinobst, Zitrus, ungemein vielschichtig, fulminant, herrlich, da gehen einem die Attribute aus.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Bernreiter
Wien

Tobias Bernreiter
1210 Wien
Amtsstraße 24

Tel. +43 699 12219530
office@bernreiter.at
www.bernreiter.at

Nun denn, der Senior Peter Bernreiter übergab das Zepter am 1. Februar 2026 an seinen Sohn Tobias und begab sich in den wohlverdienten Ruhestand. Das ist die offizielle Version. Der Vater hört doch nicht auf. Er tritt nur kürzer. Er wird seinen Sohn mit aller Kraft unterstützen. Man betreibt einen Heurigen, welcher für Weinverkostungen und Veranstaltungen zur Verfügung steht. Die Weingärten des Hauses befinden sich zu 100 Prozent in Stammersdorf. Die Verkostung begann mit einem sehr feinen 2025 Gelber Muskateller. Da geht einem das Herz auf. Ein hervorragender 2025 Grüner Veltliner aus der Ried Rothen, welcher unbedingt noch Flaschenreife benötigt und sich im Herbst von seiner besten Seite zeigen wird. Die Wiener Gemischten Sätze DAC zeigten sich von ihrer besten Seite – schon der 2025 Gebietswein machte Lust auf mehr. Der 2025 Ortswein Gemischter Satz Bisamberg geht dann schon in die Tiefe. Ein Wein für höchste Ansprüche. Überragend: 2025 Wiener Gemischter Satz Ried Gabrissen – ein halbtrockener Wein von perfekter Balance, welcher einen einnimmt. Der Restzucker macht ihn herrlich schmelzig-cremig und passt perfekt zu Hauptspeisen. Ein Wein mit großer Zukunft. Schmeckt ganz einfach gut! Das Weingut Bernreiter gilt nicht umsonst als Burgunder Spezialist. Was man hier für fantastische Weissburgunder, Chardonnay und Grauburgunder eingeschenkt bekommt, ist aller Ehren wert. Ein ungemein feiner 2025 Weissburgunder, ein 2025 Chardonnay, der alle Stückerln spielt und mein Favorit – der Grauburgunder –, welcher im Jahr 2025 besonders gelungen ist. Solch einen fulminanten Grauburgunder bekommt man selten. Ich wünsche Tobias das Beste und viel Glück. Ich bin sicher das, dass das Tandem Vater und Sohn Bernreiter perfekt funktioniert.

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2023 L1 Blaufränkisch Reserve
Rotweingut
Lang
Mittelburgenland

Rauchig, schwarzer Kardamom, viel dunkle Frucht, gediegen, mit Luft feine Züge; vielschichtige Aromatik auch im Geschmack, Tanningrip, balanciert, stoffig ohne Üppigkeit, fruchtbetont und rauchig im langen Nachhall, Reserven.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€
Naturkork

Rotweingut
Lang
Mittelburgenland

Andrea, Stefan & Stefan Andreas Lang
7311 Neckenmarkt
Herrengasse 2

Das Weingut steht für Konstanz. Stefan Lang ist ein qualitätsbeseelter Tüftler, Andrea ein Organisationstalent erster Güte. Die beiden haben das Weingut in Neckenmarkt zu einem Leitbetrieb gemacht. Auch ihr Sohn Stefan Andreas, Jahrgang 2000, wurde nach seiner Praxiszeit in Kalifornien und Südafrika voll eingebunden. Der junge Mann ist für den Keller als auch die Weingärten zuständig, die Linien Liebe und Rosé hat er weiterentwickelt. Die Familie Lang hat sich dem Rotwein verschrieben. Leitsorte ist der Blaufränkisch, aber auch mit Cuvées weiß man hier hervorragend umzugehen. Tiefgründige Lehm- und Lössböden bieten ideale Bedingungen für charaktervolle Rotweine, allen voran Blaufränkisch. Die Basislinie nennt sich classic. Sie zeichnet sich durch Sortentypizität und einen attraktiven Preis aus. Diese Weine reifen im großen Holz und in mehrfach befüllten Barriques. Darüber firmiert die Linie ECHT LANG mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis; die Feinheit des Blaufränkisch ist ungewöhnlich für diese Klasse. Die Premiumweine sind ausgesprochen feingliedrig, ihnen sind Finesse und Trinkfluss zu attestieren. Die Handschrift des Hauses zieht sich wie ein roter Faden durch die heuer verkostete Serie. Die Weine sind feingliedrig und elegant, Tannine und Holz sind mit Bedacht und Gefühl eingesetzt, alles Üppige und Plakative ist ihnen fremd. Die Preise sind fair kalkuliert. An der Spitze stehen wiederum die Große Liebe und die Wahre Liebe. Beide brauchen viel Luft.

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2025 Riesling Federspiel Ried Loibenberg
Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Sanfter Druck, warm getönt, orientalische Gewürze, Weingartenpfirsiche und Anklänge von roten Zitrusfrüchten, einladend; aromatisches Dacapo, einige Substanz, Schmelz, zugängliche Säure, im Finish eine Prise Bitterorangen und Salz.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107

Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.

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2023 Kogelstein Rot Grande Reserve
Weingut
Ecker
Weinviertel

(30 Monate im französischen Barrique) (60 % ME / 40 % CS) Tiefes Brombeerrot, dunkle Beeren, Cassis, Holler, Bitterschokolade, zarte Röstnoten, Vanille, Kaffee, Würze, kräftige Extraktfülle, muskulöser Körper mit Kraft und Eleganz, enormes Potenzial mit Finesse und Harmonie – komplexer Rotwein mit Klasse und Stil!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ecker
Weinviertel

Josef Ecker
3730 Grafenberg
11

Es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit Josef Ecker seine Weine zu verkosten und ihm genau zu zuhören, wie er über seine Berufung als Winzer und seine tägliche Arbeit spricht und große Freude empfindet, wenn sich wieder ein guter Jahrgang in den Flaschen zu allerbesten Qualitäten entwickelt. Da er größten Wert auf natürliche und schonende Verarbeitung seines gereiften Traubenmaterials legt, professionelle Kellerwirtschaft mit Fingerspitzengefühl einsetzt, gelingen Jahr für Jahr Weine von besonderer Qualität. Josef Ecker ist kein Träumer, er ist eng mit der idyllischen Landschaft seiner Heimat verbunden, deren Charakter in jeder seiner Flaschen zum Ausdruck kommt. „Wein und Stein“ – unter diesem Motto können Weinfreunde mit dem Winzer zu den „Kogelsteinen“ wandern und in deren Schatten den roten Premiumwein Kogelstein verkosten und genießen. Bemerkenswert ist der Kogelstein Rot 2023 Grande Reserve mit 30 Monaten Barrique-Ausbau und zwei Mal neuem Holzeinsatz. Das hat eine langlebige Rotweinbombe mit viel Potenzial ergeben, die noch viel Freude machen wird. In der Ried Kogeln wachsen Merlot und Cabernet Sauvignon für Rotwein, Riesling und Sauvignon Blanc für Weißwein. Zurück im Weingut im historischen Kellerstüberl aus dem Jahre 1519 verkosten wir auch die Grünen Veltliner und vielleicht noch einen gereiften Wein aus etwa 5.000 Flaschen Altwein zurück bis ins Jahr 1991.

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2021 K Cuvée (CH/SR/WR)
Weinlaubenhof
Kracher
Neusiedlersee

Samtige Fülle mit reifen Röstnoten, fein eingebundenes Toasting, Vanille und Milchschokolade, bisschen aromatisch mit dezenter Würze, Wacholder, lebhafte tropische Fruchtnoten; intensive Südfrüchte setzen sich am Gaumen fort, auch würzige gelbfleischige Birnen, saftiges Tannin, bestens austariert mit feiner Länge.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Weinlaubenhof
Kracher
Neusiedlersee

Yvonne Kracher
7142 Illmitz
Apetlonerstraße 37

Tel. +43 2175 3377
office@kracher.at
www.kracher.at

Kracher – der Name gilt als Weltmeister des süßen Geschmacks. Wie der legendäre Luis Kracher in den 1990er-Jahren seine TBA aus Illmitz weltweit in Szene setze, führt Gerhard Kracher dies seit fast 20 Jahren in beeindruckender Weise mit seiner Frau Yvonne fort. Krachers süße Weinschätze stehen heute überall, wo guter Geschmack präsent ist, wo Essen und Trinken zusammenfinden. Weltweit bekanntes Highlight ist Krachers genussreiche Kollektion aus Trockenbeerenauslesen (TBA) in der Holzbox, die er nach ansteigendem Restzuckergehalt durchnummeriert. Jedes Jahr eine unterschiedliche Nummernanzahl – je nachdem, was der Jahrgang in Qualität und Quantität zu geben bereit war. Von Krachers aktuellem TBA-Nummernspiel aus dem Jahrgang 2023 sind es sieben „Goldstücke“ geworden. Der Eintritt in Krachers Welt der Hochprädikate bildet diesmal ein bildhübscher, sortentypischer Muskat-Ottonel. Dass Zweigelt auch als Süßer groß werden kann, beweist Kracher nahezu jedes Jahr in seinem Nummernspiel, diesmal als No. 2 und wie immer charmant in der Nouvelle-Vague-Linie im neuen Holz vinifiziert. Die aromatischen Sorten Scheurebe und Welschriesling sind oft die Filetstücke in der Kollektion und werden im Stahltank ausgebaut, symbolisiert durch das Label Zwischen den Seen. Auch heuer steht der Welschriesling gemeinsam mit der Chardonnay-TBA als No. 7 für das Beste des Jahrgangs. Welschriesling und Chardonnay fließen alljährlich auch in der Grande Cuvée zusammen (No. 5), einem Lieblingswein von Gerhard Kracher, weil die zwei mengenmäßig die beiden wichtigsten Sorten des Weinguts sind, und damit diese TBA für den Stil des Weinguts und der Region steht. Ein weiterer Herzenswein des Winzers ist der Rosenmuskateller, den Kracher schon lange in seiner Kollektion hatte, diesen aber nicht benennen durfte, sondern nur mit einer Rose am Etikett sichtbar gemacht hat, weil der Rosenmuskateller erst 2017 gesetzlich eine Qualitätsweinsorte wurde. Doch Kracher, das ist viel mehr als TBA. Der süße Reigen beginnt mit Spätlesen und Auslesen; die Nachfrage hat auch die preisattraktive Beerenauslese zu einem sehr wichtigen Wein gemacht. Daneben gibt es auch ein kleines, feines Segment an trockenen Weiß- und Rotweinen. Nicht zu vergessen: Krachers Fine Wine Handel, wo der Winzer seit rund 30 Jahren internationale Spitzenweine nach Österreich importiert. Heute umfasst das Fine Wine Sortiment 2.000 Positionen. Fad wird es daher beim Kracher nie!

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2024 Riesling Beerenauslese
Weingut
Ecker
Weinviertel

Leuchtendes Gold im Glas, reife Steinobstfrüchte, Ananas, Orangenzesten, Honig, reife Mango, Rosinen, gehaltvoll und kräftig, perfekte Süße-Säure-Balance am Gaumen, Fruchtschmelz pur, Harmonie, Finesse und Aromen im langen Abgang.

Süßwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ecker
Weinviertel

Josef Ecker
3730 Grafenberg
11

Es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit Josef Ecker seine Weine zu verkosten und ihm genau zu zuhören, wie er über seine Berufung als Winzer und seine tägliche Arbeit spricht und große Freude empfindet, wenn sich wieder ein guter Jahrgang in den Flaschen zu allerbesten Qualitäten entwickelt. Da er größten Wert auf natürliche und schonende Verarbeitung seines gereiften Traubenmaterials legt, professionelle Kellerwirtschaft mit Fingerspitzengefühl einsetzt, gelingen Jahr für Jahr Weine von besonderer Qualität. Josef Ecker ist kein Träumer, er ist eng mit der idyllischen Landschaft seiner Heimat verbunden, deren Charakter in jeder seiner Flaschen zum Ausdruck kommt. „Wein und Stein“ – unter diesem Motto können Weinfreunde mit dem Winzer zu den „Kogelsteinen“ wandern und in deren Schatten den roten Premiumwein Kogelstein verkosten und genießen. Bemerkenswert ist der Kogelstein Rot 2023 Grande Reserve mit 30 Monaten Barrique-Ausbau und zwei Mal neuem Holzeinsatz. Das hat eine langlebige Rotweinbombe mit viel Potenzial ergeben, die noch viel Freude machen wird. In der Ried Kogeln wachsen Merlot und Cabernet Sauvignon für Rotwein, Riesling und Sauvignon Blanc für Weißwein. Zurück im Weingut im historischen Kellerstüberl aus dem Jahre 1519 verkosten wir auch die Grünen Veltliner und vielleicht noch einen gereiften Wein aus etwa 5.000 Flaschen Altwein zurück bis ins Jahr 1991.

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2025 Grüner Veltliner Ried Zöbinger Kogelberg
Weingut
Wolfgang & Sylvia Groll
Kamptal

Herbfruchtige, dunkle, kühlwürzige Nase, Waldboden, Orange-Bitter, Bergamotte; kräftiger Unterbau, klar strukturiert, vereinte Kraft mit Finesse und zeigt am Ende auch salzig-mineralische Komponenten, lang haftend.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Wolfgang & Sylvia Groll
Kamptal

Wolfgang & Sylvia Groll
3553 Schiltern
Reith 59

Wolfgang und Silvia Groll repräsentieren die 6. Generation einer Winzerfamilie wie aus dem Lehrbuch. Tradition ist hier ebenso ein Begriff wie Moderne, denn einerseits blickt man voll Stolz auf bald 150 Jahre Familiengeschichte zurück, andererseits sind in Weingarten und Keller längst moderne Bearbeitungs- und Vinifikationsmethoden eingekehrt. Der Nachwuchs, Sohn Daniel, praktiziert nach Absolvierung der Weinbauschule Krems bei Bernhard Ott am Wagram und teilweise auch schon im eigenen Betrieb. Bemerkenswert sind auch die im Hinblick auf Kleinklima und Boden oft diametralen Unterschiede der bewirtschafteten Lagen. „Von den sandig-lössigen Lagen in Langenlois bis herauf in die höher gelegenen, von verwittertem Urgestein geprägten Weingärten haben wir die gesamte Palette des Kamptals zur Verfügung“, meint der engagierte Winzer schmunzelnd. Die Quintessenz dieser Aussage findet sich im breit gefächerten Angebot des Betriebs, die bereits bei den ersten beiden Grünen Veltlinern erkennbar wird. Einer der schönsten „Einstiegsweine“, die wir kennen, ist der Sortenvertreter vom Löss, konterkariert vom hochmineralischen Grünen Veltliner vom Stein, der heuer zum wiederholten Male beim Langenlois-internen Wettbewerb den „Weinchampion“ errungen hat. Ganz besonders fasziniert hat uns aber das Prachtexemplar eines Veltliners aus dem Jahrgang 2023 aus der „Ersten Lage“ Käferberg. Es vereint einfach alles in sich, was einen großen Wein ausmacht – Komplexität, Tiefgang, dazu kristallklare Konturen, Finesse und am Ende die individuelle lössige Mineralität des Käferbergs. Der Wein wurde bereits im Vorjahr im Guide vorgestellt, war damals noch am Weg und nicht am Ziel – heute hat er seine erste Trinkreife erlangt.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -