Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Grüner Veltliner Federspiel
Weingut
Graben Gritsch
Wachau

Hellfruchtig mit viel Steinobstaromatik, feine Würze, saftig, fein ziseliert, mineralische Prägung, viel Körper, Finesse im Finish, tolle Sorteninterpretation.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Graben Gritsch
Wachau

Josef Gritsch
3620 Spitz
Vießling 21

Am Ende des Spitzer Grabens liegt im oberen Bergabschnitt das Familienweingut Graben- Gritsch, das über die ausgezeichneten Paradelagen Bruck, Schön und Schaffenfeld verfügt. Die heurige Serie ist unisono beeindruckend und setzt einen Paukenschlag: Die Weine präsentieren sich mit einer komplett neuartigen Handschrift, weg von fülliger Fruchttiefe hin zu fein ziselierten Weinen mit noch stärkerer Terroirbetonung. Josef Gritsch und sein seit vielen Jahren bereits im Weingut tätige Sohn Andreas zeichnen gemeinsam für dieses Facelifting verantwortlich. Ab nun gibt es zwei Kategorien: die Spitzer Graben – Serie umfasst die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling und entsprechend der von der Vinea Wachau festgelegten Kategorisierung Steinfeder, Federspiel, Smaragd. Die Weine kommen großteils aus Toplagen, darunter jüngere Rebanlagen, und werden meist als Lagencuvée ausgebaut. Um zartere Aromen zu erhalten wird mitunter auf die kühleren Lagen (Ried Setzäcker) wie beim Riesling Federspiel (mit Ried Schön und Bruck vermählt) zurückgegriffen. Die zweite Kategorie ist als Premiumlinie angelegt, die Weine werden ausschließlich als reine Lagenweine ausgebaut. In Summe vereint beide Kategorien eine feine Fruchtfrische in ziselierter Ausprägung mit viel Mineralität. Die bis dato im Hause Gritsch nicht gewohnte filigrange Fruchtstruktur ist nun zum Markenzeichen geworden. Besonders die als Einzellagen bezeichnete Toplinie des Hauses besitzt viel mehr Fruchttiefe und Transparenz, was sie in die höchste Kategorie der Spitzer Graben Weine hebt. Die neue Stillinie des Hauses Graben-Gritsch ist vollauf gelungen.

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2025 Riesling Ried Gmirk
Weingut
Blauensteiner
Wagram

Weingartenpfirsich, unreife Himbeere, Limette, beschwingt die Nase, leichtfüßiger Gaumen mit zarter Fruchtaromatik, Walderdbeere, Pfirsich, feine Säure unterstreicht diesen Riesling.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Blauensteiner
Wagram

Blauensteiner
3482 Gösing am Wagram
Obere Zeile 12

Das Weingut Blauensteiner blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück: Seit 1842 widmet sich die Familie mit großer Leidenschaft dem Weinbau. In Gösing am Wagram bewirtschaftet sie einige der spannendsten Lagen der Region, darunter Armaguld, Essenthal, Fumberg, Gmirk, Wilbling und Welfel. Gösing liegt etwas höher als viele andere Orte am Wagram und profitiert sowohl vom Kontinentalen als auch vom Pannonischen Klima. In der Ried Essenthal wurzeln die Reben in einer fruchtbaren Schwarzerde-Auflage über tiefgründigem Löss. Die dort 1983 gepflanzten Rebstöcke liefern Trauben von beeindruckender Konzentration. In den übrigen Rieden liegt das durchschnittliche Rebalter zwischen 20 und 25 Jahren. Der Riesling aus der Ried Gmirk 2025 präsentiert sich heuer verspielt und elegant, mit feiner Frucht und viel Charme. Der Grüne Veltliner aus der Ried Essenthal überzeugt mit Struktur und Noblesse, während der Grüne Veltliner aus der Ried Fumberg durch Feinheit und Vielschichtigkeit begeistert. Besonders eindrucksvoll zeigt sich auch der Rote Veltliner aus derselben Lage. Ein echtes Highlight ist der Grüne Veltliner Reserve 2024 aus der Ried Fumberg. Mit etwas Luft und entfaltet er seine ganze Tiefe, Präzision und beeindruckende Komplexität. Die gesamte Kollektion des Jahrgangs 2025 präsentiert sich bereits jetzt äußerst zugänglich. Animierende Frucht, harmonische Struktur und Bekömmlichkeit machen die Weine zu vielseitigen Speisenbegleitern und ebenso zu großartigen Solisten. Besonders erfreulich sind die moderaten Alkoholwerte, die den Trinkfluss zusätzlich unterstreichen. Die Reserve-Weine des Hauses – darunter auch die Linie Ferrara reifen besonders lange auf der Feinhefe und werden mit viel Fingerspitzengefühl ausgebaut. Das Ergebnis sind charaktervolle Weine mit Tiefe, Ruhe und Entwicklungspotenzial.

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2025 Secco
Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

(WR/GM) Blütenduftiges Entrée, Quitte, reifer Apfel, helle Fruchtaromatik, saftig und vital, feiner Säurekick, ein animierender Aperò.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Harald Schindler
7072 Mörbisch am See
Kinogasse 9

Das aktuelle Sortiment von Vinaria Trophysieger Harald Schindler glänzt heuer in allen Kategorien. Das Entrée der zahlreichen Schaumwein-Varietäten besticht durchgehend mit viel Fruchtfrische in feinkörniger Perlage. Frische und Vitalität mit fruchtbetonter Sortentypizität sind auch die Markenzeichen der weißen Gebietsweine. Im gehobenen Sektor zeichnen sich die Burgundersorten Chardonnay und Neuburger mit mehrmonatigem Feinhefekontakt im Stahltank durch saftige Fruchtstilistik aus, deren kräftigere Varianten durchaus dosierte Barriquenoten ausweisen können. Der roten Premiumlinie gilt das Hauptaugenmerk. Die Weine dieser Linie zeichnen sich durch eine fruchttiefe Stilistik mit viel Fruchtfülle aus, wobei alles in balancierter Feinheit gehalten wird. Die Pyramidenspitze bildet der reinsortige Zweigelt, der nach mehreren Jahren der Flaschenreife mit der Bezeichnung des Jahrgangs in MMXIX (2019) in den Verkauf kommt. Die schwerpunktmäßig mit Blaufränkisch ausgebaute Cuvée Ried Goldberg betont nun noch mehr in eleganter Fruchttiefe samt engmaschiger Struktur das großartige Terroir für diese Mörbischer Toplage.

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2024 Zweigelt Classic
Weingut
Blauensteiner
Wagram

Schwarzbeere, Brombeere und eine saftige Kirsche schwingen in der Nase, ein mittelkräftiger Körper mit einem leichten Tannin bringt Frische in den Wein.

Rotwein
Zweigelt
€€
Schraubverschluss

Weingut
Blauensteiner
Wagram

Blauensteiner
3482 Gösing am Wagram
Obere Zeile 12

Das Weingut Blauensteiner blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück: Seit 1842 widmet sich die Familie mit großer Leidenschaft dem Weinbau. In Gösing am Wagram bewirtschaftet sie einige der spannendsten Lagen der Region, darunter Armaguld, Essenthal, Fumberg, Gmirk, Wilbling und Welfel. Gösing liegt etwas höher als viele andere Orte am Wagram und profitiert sowohl vom Kontinentalen als auch vom Pannonischen Klima. In der Ried Essenthal wurzeln die Reben in einer fruchtbaren Schwarzerde-Auflage über tiefgründigem Löss. Die dort 1983 gepflanzten Rebstöcke liefern Trauben von beeindruckender Konzentration. In den übrigen Rieden liegt das durchschnittliche Rebalter zwischen 20 und 25 Jahren. Der Riesling aus der Ried Gmirk 2025 präsentiert sich heuer verspielt und elegant, mit feiner Frucht und viel Charme. Der Grüne Veltliner aus der Ried Essenthal überzeugt mit Struktur und Noblesse, während der Grüne Veltliner aus der Ried Fumberg durch Feinheit und Vielschichtigkeit begeistert. Besonders eindrucksvoll zeigt sich auch der Rote Veltliner aus derselben Lage. Ein echtes Highlight ist der Grüne Veltliner Reserve 2024 aus der Ried Fumberg. Mit etwas Luft und entfaltet er seine ganze Tiefe, Präzision und beeindruckende Komplexität. Die gesamte Kollektion des Jahrgangs 2025 präsentiert sich bereits jetzt äußerst zugänglich. Animierende Frucht, harmonische Struktur und Bekömmlichkeit machen die Weine zu vielseitigen Speisenbegleitern und ebenso zu großartigen Solisten. Besonders erfreulich sind die moderaten Alkoholwerte, die den Trinkfluss zusätzlich unterstreichen. Die Reserve-Weine des Hauses – darunter auch die Linie Ferrara reifen besonders lange auf der Feinhefe und werden mit viel Fingerspitzengefühl ausgebaut. Das Ergebnis sind charaktervolle Weine mit Tiefe, Ruhe und Entwicklungspotenzial.

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2025 Riesling Vom Schloss
Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

Rhabarber, reife Marille, saftige Frucht, geschmeidige Fülle mit Säurebiss, voller Rasse, dicht, strukturiert, gibt Gas. Ein hervorragender Riesling aus einem Guss.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Graf Hardegg
Weinviertel

DI Maximilian Hardegg
2062 Seefeld-Kadolz
Großkadolz 1

Also, ich presche jetzt einmal vor und behaupte, dass die alkoholfreien Produkte dieses Hauses von Genialität durchzogen sind. Es sind perfekte Speisenbegleiter und adäquate Getränke, um auf Wein zu verzichten. Alles in BIO – wie im gesamten Weingut seit 2006. Zu den Weinen: Unter der Ägide von Betriebsleiter Andreas Gruber entstehen Gewächse, welche das nördliche Weinviertel in unwiderstehlicher Form darstellen. Man hat sich hier eine hohe Schaumweinkompetenz erarbeitet. Die beiden 2021 Großen Reserven in Weiß und Rosé sind hervorragend. Der Brut Nature V – ist überragend. Einnehmend ist der 2025 Roter Veltliner Vom Schloss. Die Steigerung ist dann selbige 2025 Varietät von der Ried Steinbügel. Diese Ried ist eine Monopollage – also im Alleinbesitz der Familie Hardegg. Darauf stehen noch Rieslinge, Grüner Veltliner, Chardonnay, der Viognier, der Pinot Noir – wobei letzterer sich bestens darstellt. Der Viognier ist eine Spezialität des Hauses – seit 1995 – ohne Jahrgangsbezeichnung – es ist der 2024er, der auch im internationalen Maßstab reüssiert. Eine großartige 2025 Riesling Spätlese bildet den Abschluss dieser sehr erbauenden Verkostung. Dann gäbe es noch den Forticus – ein fortifizierter Wein aus hochreifen Merlot Trauben. Einen 20 Jahre alten Weinbrand. Ein GUT HARDEGG Mehl – verschiedene Honige und ein Sing- und Wildvogelfutter.

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L0935 Swingin‘ Zero Alkoholfrei
Weingut
Schaller vom See
Neusiedlersee

Muskat pur, Holunder, Litschi, Zitrus, Birne, Apfel, Kräuter, sprudelt schön, fordernd, tolle Säure, ein Restzucker, der diesem Produkt bestens steht. Ungemein erfrischend, liegt fest am Gaumen, betörend schön. So macht alkoholfrei irre Spaß.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Schaller vom See
Neusiedlersee

Gerhard & Brigitte Schaller
7141 Podersdorf am See
Frauenkirchner Straße 20

Hier entstehen Weißweine, Roséweine, Schaumweine voller Schwung, Leichtigkeit und Verve. Kräftige, elegante Rotweine. Neu ist alkoholfrei Swingin´Zero – ein hervorragendes Produkt. Das wäre die Kurzversion dieses so sympathischen Weingutes. Die Langversion heißt: Die Weine verkosten – das ist ein höchst vergnügliches Unterfangen. Swingin´White, Swingin´Rosé, Welschriesling, Grüner Veltliner – da geht einem das Herz auf. Die Rotweine verfügen über eine beachtliche Substanz: 2023 Patfalu, 2024 Heideboden (ich gestehe, der ist mein persönlicher Favorit). 2021 Zweigelt Uferlos und 2021 St. Laurent Uferlos – beide sind absolute Premiumprodukte. Wobei der St. Laurent um einen Tick vorne liegt. Ich könnte noch viel erzählen. Doch diese Lobhudelei sollte jetzt enden. Man schaue sich die Weine an, dann kann man nachvollziehen, was ich beim Verkosten der Schaller Weine empfinde.

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2022 Secco Sauvignon Blanc
Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Dezente Stachelbeeraromatik, Hauch von Cassis, Würze betonte Stilistik, pfiffig und sehr trinkanimierend.

Schaumwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Harald Schindler
7072 Mörbisch am See
Kinogasse 9

Das aktuelle Sortiment von Vinaria Trophysieger Harald Schindler glänzt heuer in allen Kategorien. Das Entrée der zahlreichen Schaumwein-Varietäten besticht durchgehend mit viel Fruchtfrische in feinkörniger Perlage. Frische und Vitalität mit fruchtbetonter Sortentypizität sind auch die Markenzeichen der weißen Gebietsweine. Im gehobenen Sektor zeichnen sich die Burgundersorten Chardonnay und Neuburger mit mehrmonatigem Feinhefekontakt im Stahltank durch saftige Fruchtstilistik aus, deren kräftigere Varianten durchaus dosierte Barriquenoten ausweisen können. Der roten Premiumlinie gilt das Hauptaugenmerk. Die Weine dieser Linie zeichnen sich durch eine fruchttiefe Stilistik mit viel Fruchtfülle aus, wobei alles in balancierter Feinheit gehalten wird. Die Pyramidenspitze bildet der reinsortige Zweigelt, der nach mehreren Jahren der Flaschenreife mit der Bezeichnung des Jahrgangs in MMXIX (2019) in den Verkauf kommt. Die schwerpunktmäßig mit Blaufränkisch ausgebaute Cuvée Ried Goldberg betont nun noch mehr in eleganter Fruchttiefe samt engmaschiger Struktur das großartige Terroir für diese Mörbischer Toplage.

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2025 Gelber Muskateller Joching Federspiel
Weingut
Schmelz
Wachau

Viel Holunderausprägung, viel Sorte, aromatischer Muskateller; relativ saftig, staubtrocken, super Nasenwein, am Gaumen straffer, schlanker und karger.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Schmelz
Wachau

Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz aus Joching zählt zu den besten Winzern in Österreich. Sein besonderes Geschick und seine große Erfahrung beweist Schmelz vor allem beim Umgang mit Österreichs Paraderebsorte Grüner Veltliner, wo der Wachauer zu den heimischen Großmeistern zählt und das reichhaltig mit zehn Veltlinern zeigt: Fünf verschiedene Federspiele und fünf unterschiedliche Smaragdweine zieht Schmelz aus seinen Wachauer Weingärten, die von Wösendorf über Joching und Weißenkirchen bis nach Loiben reichen; allesamt Lagenweine mit starker Betonung auf die Herkunft. Ein Liebkind des Winzers ist die Ried Pichl Point zuhause bei ihm in Joching. Die Lage gehört seit mehr als 40 Jahren zum Weingut. Dort hat Schmelz eine drei Hektar große Spielwiese für je ein charaktervolles Federspiel und Smaragd – und es ist eine besondere Lage, einer „Lössinsel“ inmitten der Urgesteinswachau. Pichl-Point-Weine sind immer sehr charaktervolle füllig-würzige Veltliner. Der Top-Pick im Federspiel-Weingarten ist immer der Klaus-Veltliner: ein Champions-Wein, mit dem Schmelz schon Vinaria-Dreifachsieger der Jahrgangsverkostung der besten Veltliner mit 12,5 Prozent ist. Auch die 2025er Klaus schickt sich schon an, vorne wieder mitzuspielen. Bei den Veltliner Smaragden haben das Steinertal und der Best Of die Nase vorn. Das Steinertal ist der Zauberberg in Unterloiben, mit dem der Winzer seit Jahren ein Topwein-Abo hat. Vom Best Of gibt es neben dem Veltliner auch einen Riesling. Bei beiden Weinen greift Schmelz bestens gereifte Trauben aus speziellen Weingarten-Parzellen ab. Das reichhaltige Veltliner-Segment macht 70 Prozent von Schmelz‘ Betätigungsfeld aus. Einen starken Akzent setzt der Winzer dann noch mit dem Riesling und rundet die zwei Wachau-Starrebsorten mit einem Sauvignon Blanc und Gelben Muskateller ab.

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2025 Grüner Veltliner Wagram
Weingut
Hubert Blauensteiner
Wagram

Sommerliche Frische in der Nase, grüner Apfel, Zitronenzeste, Melisse, kräuterwürziger leichtfüßiger Wein mit Saftigkeit, Williamsbirne, Orangenverbene, Mandarine, lebendig erfrischende Säure, die harmonisch eingebunden ist.

Weißwein
Grüner Veltliner
€
Schraubverschluss

Weingut
Hubert Blauensteiner
Wagram

Hubert Blauensteiner
3470 Ottenthal
61

Die Weingärten von Hubert Blauensteiner liegen im idyllischen Ottenthal. Auf den fruchtbaren eiszeitlichen Löss-Terrassen gedeihen vor allem Grüner Veltliner und Roter Veltliner. Bewirtschaftet werden die Reben nach ökologischen Richtlinien – mit klarem Fokus auf Qualität statt Quantität. Zu den wichtigsten Lagen zählt die Ried Halterberg, die direkt an Ottenthal anschließt. Auf bis zu 290 Metern Seehöhe und mit südwestlicher Ausrichtung entstehen hier kraftvolle, ausdrucksstarke Grüne Veltliner, allen voran der Grüner Veltliner Ried Halterberg Wagram DAC. Auch die hochgelegene Ried Marienberg mit ihrem beeindruckenden Blick bis zum Stift Göttweig bietet ideale Voraussetzungen für charaktervolle Weine. Wer Hubert Blauensteiner besucht, erlebt auch echte Wagramer Gastfreundschaft. Im Heurigen „Wein & Genuss am Hof“ werden hausgemachte Spezialitäten aus eigener Landwirtschaft serviert, und im Hofladen warten Speck, Würstel und weitere Köstlichkeiten. In den vergangenen zehn Jahren wurde der Betrieb mit viel Engagement weiterentwickelt. Die Weingärten wurden umfassend erneuert, eine eigene Füllanlage angeschafft, moderne Kellertechnik mit Stahltanks installiert und die Etiketten frisch gestaltet. Hubert Blauensteiner verantwortet Weinberg und Keller mit großer Sorgfalt. Sein Ziel sind glasklare, präzise Weine mit Herkunft und Charakter. Mein persönliches Highlight der Verkostung ist der Rote Veltliner Ried Steinthal 2025, der eindrucksvoll zeigt, welches Potenzial in dieser traditionsreichen Rebsorte steckt.

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2025 Frizzante Welschriesling Der frische Fritz
Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

Halbtrocken, frischer Apfel, Steinobst, frisch und rassig am Gaumen, lebendig, fruchtig, gewisse Länge. BURGENLAND

Schaumwein
Welschriesling
€€
Naturkork

Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

Gernot Schuhmann
7122 Gols
Marktgasse 2

Gernot Schuhmann hat im Jahr 1997 den Betrieb seiner Eltern übernommen. Hat diesen ziemlich umgekrempelt. Er arbeitet möglichst naturnah. Kontrolliert integrierter Pflanzenschutz, intensive Laubarbeit und Traubenausdünnung sind wichtige Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Man bewirtschaftet aktuell 13,5 Hektar Rebfläche. Das Ziel ist aber die Reduzierung auf 10 Hektar. Bei dieser Größe könne man sich den Kunden zu 100 Prozent widmen. Er veranstaltet mehrmals im Jahr in den verschiedensten Gaststätten ein immer sehr gut besuchtes Kulinarium – ein mehrgängiges Menü begleitet von seinen Weinen. Es sind in der Tat kulinarisch vielseitig einsetzbare Gewächse. Als Aperitif fungiert da Der frische Fritz – ein 2025 Frizzante aus Welschriesling, der hervorragend ist. Zu den Vorspeisen eignen sich der 2025 Grüner Veltliner classic und der 2024 Weissburgunder classic. Zu einem Zwischengericht oder dem Fischgang serviert man den 2023 Pinot Blanc Barrique, den man unbedingt zeitgerecht aus einer Karaffe in einem Burgunderglas reichen sollte. Zu einem ersten Hauptgericht gibt es dann die beiden Classic Rotweine St. Laurent und Zweigelt. Vielleicht als dritten im Bund den 2023 COS Barrique aus Blaufränkisch und Zweigelt. Zum Rôti kommen dann die Premiumwines des Hauses zum Einsatz: 2023 Zweigelt Ried Goldberg, 2023 St. Laurent Ried Herrschaftswald, 2023 Syrah Ried Altenberg. Zum Käse dann 2018 Prima Tramina – ein maischevergorener trockener Traminer, der sich da anbietet. Das Dessert untermalt dann der 2023 Pinot Blanc Flic-floc – ein gediegener restsüßer Wein, der sich nie aufdrängt und perfekt zu vielen süßen Speisen, aber auch zu verschiedenen Käsesorten passt.

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2025 Rosecco
Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Verspielte Erdbeernase, setzt sich am Gaumen fort, fruchtig-frisch, feinkörnig, animierender Sommerwein. BURGENLAND

Schaumwein
Cuvée Rot
€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Harald Schindler
7072 Mörbisch am See
Kinogasse 9

Das aktuelle Sortiment von Vinaria Trophysieger Harald Schindler glänzt heuer in allen Kategorien. Das Entrée der zahlreichen Schaumwein-Varietäten besticht durchgehend mit viel Fruchtfrische in feinkörniger Perlage. Frische und Vitalität mit fruchtbetonter Sortentypizität sind auch die Markenzeichen der weißen Gebietsweine. Im gehobenen Sektor zeichnen sich die Burgundersorten Chardonnay und Neuburger mit mehrmonatigem Feinhefekontakt im Stahltank durch saftige Fruchtstilistik aus, deren kräftigere Varianten durchaus dosierte Barriquenoten ausweisen können. Der roten Premiumlinie gilt das Hauptaugenmerk. Die Weine dieser Linie zeichnen sich durch eine fruchttiefe Stilistik mit viel Fruchtfülle aus, wobei alles in balancierter Feinheit gehalten wird. Die Pyramidenspitze bildet der reinsortige Zweigelt, der nach mehreren Jahren der Flaschenreife mit der Bezeichnung des Jahrgangs in MMXIX (2019) in den Verkauf kommt. Die schwerpunktmäßig mit Blaufränkisch ausgebaute Cuvée Ried Goldberg betont nun noch mehr in eleganter Fruchttiefe samt engmaschiger Struktur das großartige Terroir für diese Mörbischer Toplage.

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2024 St. Laurent Reserve
Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Ledrige Noten, Lakritze, Kirschen, sehr klassisch; gerbstoffig am Gaumen, würzig, kirschig, Ribiseln, unkompliziert.

Rotwein
St. Laurent
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Leo Aumann
2512 Tribuswinkel
Oberwaltersdorfer Straße 105

Tel. +43 2252 80502
office@aumann.at
www.aumann.at

Wer bei Winzer Leo Aumann einkehrt, denkt zu allererst an Rotwein und im Besonderen an den Harterberg – sein Signature Wein aus Merlot, Cabernet Sauvignon und einem Schuss Zweigelt. Die Prise Zweigelt ist dem Winzer wichtig und rundet die Cuvée mit den klassischen Bordeaux-Rebsorten samtig ab. Schon seit dem Jahr 1997 macht Aumann sein Aushängeschild. Seit langer Zeit gibt es aus der Großlage in der Nähe von Baden bei Wien auch einen Harterberg Merlot. Beide Harterberg Weine, aktuell ist der Jahrgang 2023, baut der Winzer in neuen 225-Liter-Barriques aus, wodurch die Weine in ihrer Jugend noch ein bisschen ruppig wirken. Das verfliegt aber mit ausreichend Belüftung vorm Genießen und zunehmender Flaschenreife. Bei seinen Premium Rotweinen mag Aumann das Spiel mit dem Holz. Daher lässt er auch seine Riedenweine im neuen Fass reifen, wenngleich er für seine Burgunder 1ÖTW-Lagen, den Pinot Noir Bockfuss und den St. Laurent Ronald 500-Liter-Gebinde mit leichtem Toasting verwendet. Auch Aumanns sortenreinen Roten Reserven gönnt er das Atmen im 500er-Fass. Abseits von Aumanns roten Spitzen sollte man nicht vergessen: Rund die Hälfte seiner Weingärten und seines Weinprogramms sind Weiß geprägt – und diese Weißen sollte man nicht außer Acht lassen. Aumann hat dabei eine attraktive Palette aus den Thermenregion-Sortenspezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, die durch den Chardonnay ergänzt wird. Beim Chardonnay reicht das Angebot vom Badener Berg über die Reserve bis zur Ersten Lage aus der Ried Bockfuss. Den Rotgipfler vinifiziert Aumann von drei unterschiedlichen Ersten Lagen: Der Rotgipfler aus der Ried Flamming 2025 in Baden ist Großteils im Stahltank ausgebaut und der kernigste, trockenste. Der Wein aus der Ried Rodauner in Gumpoldskirchen wirkt etwas fülliger und geschmeidiger. Der Rotgipfler aus der Badener Ried Wiege hat schon ein Jahr Vorsprung, ist aus 2024 und in 500er-Liter neuen Fässern ausgebaut. Eine attraktive Fülle zeigen auch die beiden Zierfandler von Aumann – aus der Hofbreite in Gumpoldskirchen und aus der Ersten Lage Bockfuss in Baden. Egal wie man es dreht und wendet: Bei Aumann in Tribuswinkel ist man in Rot-Weiß-Rot gut aufgehoben.

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2025 Grüner Veltliner classic
Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

Zarte Pfefferwürze, Apfel, leicht, fruchtig, lebendig am Gaumen, dezente Würze, unkompliziert, süffig, etwas kurzer Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€
Schraubverschluss

Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

Gernot Schuhmann
7122 Gols
Marktgasse 2

Gernot Schuhmann hat im Jahr 1997 den Betrieb seiner Eltern übernommen. Hat diesen ziemlich umgekrempelt. Er arbeitet möglichst naturnah. Kontrolliert integrierter Pflanzenschutz, intensive Laubarbeit und Traubenausdünnung sind wichtige Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Man bewirtschaftet aktuell 13,5 Hektar Rebfläche. Das Ziel ist aber die Reduzierung auf 10 Hektar. Bei dieser Größe könne man sich den Kunden zu 100 Prozent widmen. Er veranstaltet mehrmals im Jahr in den verschiedensten Gaststätten ein immer sehr gut besuchtes Kulinarium – ein mehrgängiges Menü begleitet von seinen Weinen. Es sind in der Tat kulinarisch vielseitig einsetzbare Gewächse. Als Aperitif fungiert da Der frische Fritz – ein 2025 Frizzante aus Welschriesling, der hervorragend ist. Zu den Vorspeisen eignen sich der 2025 Grüner Veltliner classic und der 2024 Weissburgunder classic. Zu einem Zwischengericht oder dem Fischgang serviert man den 2023 Pinot Blanc Barrique, den man unbedingt zeitgerecht aus einer Karaffe in einem Burgunderglas reichen sollte. Zu einem ersten Hauptgericht gibt es dann die beiden Classic Rotweine St. Laurent und Zweigelt. Vielleicht als dritten im Bund den 2023 COS Barrique aus Blaufränkisch und Zweigelt. Zum Rôti kommen dann die Premiumwines des Hauses zum Einsatz: 2023 Zweigelt Ried Goldberg, 2023 St. Laurent Ried Herrschaftswald, 2023 Syrah Ried Altenberg. Zum Käse dann 2018 Prima Tramina – ein maischevergorener trockener Traminer, der sich da anbietet. Das Dessert untermalt dann der 2023 Pinot Blanc Flic-floc – ein gediegener restsüßer Wein, der sich nie aufdrängt und perfekt zu vielen süßen Speisen, aber auch zu verschiedenen Käsesorten passt.

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2025 Rosé
Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

(BF/ZW/SY) Elegant, strömt sanft mit lebhafter Frische, Erdbeergelee, auch Ribisel, Zitrus, fruchtbetonte Stilistik mit saftiger Mitte, viel Grip im Finale.

Roséwein
Cuvée Rot
€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Harald Schindler
7072 Mörbisch am See
Kinogasse 9

Das aktuelle Sortiment von Vinaria Trophysieger Harald Schindler glänzt heuer in allen Kategorien. Das Entrée der zahlreichen Schaumwein-Varietäten besticht durchgehend mit viel Fruchtfrische in feinkörniger Perlage. Frische und Vitalität mit fruchtbetonter Sortentypizität sind auch die Markenzeichen der weißen Gebietsweine. Im gehobenen Sektor zeichnen sich die Burgundersorten Chardonnay und Neuburger mit mehrmonatigem Feinhefekontakt im Stahltank durch saftige Fruchtstilistik aus, deren kräftigere Varianten durchaus dosierte Barriquenoten ausweisen können. Der roten Premiumlinie gilt das Hauptaugenmerk. Die Weine dieser Linie zeichnen sich durch eine fruchttiefe Stilistik mit viel Fruchtfülle aus, wobei alles in balancierter Feinheit gehalten wird. Die Pyramidenspitze bildet der reinsortige Zweigelt, der nach mehreren Jahren der Flaschenreife mit der Bezeichnung des Jahrgangs in MMXIX (2019) in den Verkauf kommt. Die schwerpunktmäßig mit Blaufränkisch ausgebaute Cuvée Ried Goldberg betont nun noch mehr in eleganter Fruchttiefe samt engmaschiger Struktur das großartige Terroir für diese Mörbischer Toplage.

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2025 Chardonnay
Weinhof
Maier
Kremstal

Zart nussige Konturen, Haselnüsse, Maronen, Süßmais, am Gaumen von viel Zitrusfrucht konterkariert, Limetten, Zitruszesten; pikant und schlank gebaut.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weinhof
Maier
Kremstal

Mario Maier
3506 Krems-Angern
Dorfstraße 17

Wenn andere bereits nach zwei oder drei Jahrzehnten von „langer Tradition“ reden, kostet das Mario Maier – junger, umtriebiger Winzer im zwischen der Donau und dem alles überragenden Göttweigerberg gelegenen Örtchen Angern – ein mildes Lächeln. Denn die Historie des Weinhofs reicht in Sachen Landwirtschaft und Weinbau mehr als zwei Jahrhunderte zurück, genau genommen bis 1789. Auch die Namen der gutseigenen Weingärten, die sich entlang des Göttweigers bis nach Tiefenfucha und Krustetten erstrecken, atmen Geschichte. Wolfsberg, Frauengrund, Schweren Zapfen oder Goldbühel heißen einige von ihnen und liefern überwiegend Grüne Veltliner, gefolgt von Riesling, Gelbem Muskateller, Sauvignon Blanc und Chardonnay. Und mit dem Zweigelt kommt auch Rotwein nicht zu kurz. Seit 2023 ist der Betrieb „Nachhaltig Austria“ zertifiziert. Die Weine aus dem aktuellen Jahrgang sind etwas leichter geraten als im Vorjahr, glänzen mit erfrischender Säure und hohem Trinkanimo. Mit den Veltlinern aus den Rieden Hütersteig und Schweren Zapfen sind jedoch auch zwei substanziellere Varianten neu hinzugekommen; Letztere konnte auf Anhieb vier Sterne einheimsen. Viel Trinkfreude offerieren auch beide Rieslinge, der Holzäcker bereits zugänglich, der Sortenkollege Reserve noch in den Startlöchern, aber mit Potenzial für den vierten Stern. Für Weinreisende ein Geheimtipp – das schmucke Gästehaus der Familie, das nach einer ausgiebigen Weinkost für Ruhe und Entspannung sorgt.

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2025 Sauvignon Blanc Classic
Weingut
Wine by S. Pratsch
Weinviertel

(11,5 % Alk.) Gelber Paprika, Holunderblüte, Kernobst und Stachelbeeren, einladend; Dacapo im Mund, dazu Paprikawürze, Kräuter, zart, dennoch dicht, Mineralik im munteren Abgang.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Wine by S. Pratsch
Weinviertel

Stefan Pratsch
2223 Hohenruppersdorf
Milchhausstraße 5

Tel. +43 676 6249773
office@pratsch.at
www.pratsch.at

Das Weingut Stefan Pratsch in Hohenruppersdorf hat seinen Ursprung in der Vereinigung zweier alter, ortsansässiger Weinbaufamilien. Bereits vor 30 Jahren war Vater Willi Pratsch überzeugt, daß der naturnahe Weinbau der richtige Weg ist, und so war er einer der Ersten, der im Weinviertel mit Bio-Weinbau begonnen hat. Diese Leidenschaft und Philosophie übertrugen sich wie von selbst auf den jungen Kellermeister Stefan Pratsch. Wie sich heute zeigt, war die Umstellung auf biologisches Wirtschaften ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche Weinzukunft. Für mich ist der Besuch bei Stefan Pratsch immer wieder eine höchst erfreuliche Sache. Alle verkosteten Weine befinden sich qualitativ auf einem wirklich hohen Niveau, und durch niedrige Alkoholwerte sind sie absolut süffig. Dieses Jahr besticht die komplette Serie der Grünen Veltliner vom DAC bis zum Eiswein, wobei die Ried Steinberg Große Reserve noch einmal alle überragt. Außerdem habe ich das Gefühl, daß hier noch lange nicht der Plafond erreicht ist. Es liegt vielleicht an den 95 Prozent Exportanteil, warum seine Weine in Österreich nicht bekannter sind. Da aber im Frühjahr 2025 ein wunderschöner Verkostungsraum im Loungestil inklusive Shop – mit seinen Weinen und Produkten aus der Umgebung – gebaut wurde, steht einem Besuch im Weingut nichts mehr im Wege. Zugang mit der eigenen Bankomatkarte jederzeit möglich! Schauen Sie sich das an!

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2024 Pinot Noir Reserve
Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Vordergründig rauchig und etwas röstig, dunkle Himbeeren; am Gaumen durchaus zugänglich trotz der Röstnoten, Luft geben, bekommt weichen Charme, Walderdbeeren, Himbeeren, Toasting, mittellang.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Aumann
Thermenregion

Leo Aumann
2512 Tribuswinkel
Oberwaltersdorfer Straße 105

Tel. +43 2252 80502
office@aumann.at
www.aumann.at

Wer bei Winzer Leo Aumann einkehrt, denkt zu allererst an Rotwein und im Besonderen an den Harterberg – sein Signature Wein aus Merlot, Cabernet Sauvignon und einem Schuss Zweigelt. Die Prise Zweigelt ist dem Winzer wichtig und rundet die Cuvée mit den klassischen Bordeaux-Rebsorten samtig ab. Schon seit dem Jahr 1997 macht Aumann sein Aushängeschild. Seit langer Zeit gibt es aus der Großlage in der Nähe von Baden bei Wien auch einen Harterberg Merlot. Beide Harterberg Weine, aktuell ist der Jahrgang 2023, baut der Winzer in neuen 225-Liter-Barriques aus, wodurch die Weine in ihrer Jugend noch ein bisschen ruppig wirken. Das verfliegt aber mit ausreichend Belüftung vorm Genießen und zunehmender Flaschenreife. Bei seinen Premium Rotweinen mag Aumann das Spiel mit dem Holz. Daher lässt er auch seine Riedenweine im neuen Fass reifen, wenngleich er für seine Burgunder 1ÖTW-Lagen, den Pinot Noir Bockfuss und den St. Laurent Ronald 500-Liter-Gebinde mit leichtem Toasting verwendet. Auch Aumanns sortenreinen Roten Reserven gönnt er das Atmen im 500er-Fass. Abseits von Aumanns roten Spitzen sollte man nicht vergessen: Rund die Hälfte seiner Weingärten und seines Weinprogramms sind Weiß geprägt – und diese Weißen sollte man nicht außer Acht lassen. Aumann hat dabei eine attraktive Palette aus den Thermenregion-Sortenspezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, die durch den Chardonnay ergänzt wird. Beim Chardonnay reicht das Angebot vom Badener Berg über die Reserve bis zur Ersten Lage aus der Ried Bockfuss. Den Rotgipfler vinifiziert Aumann von drei unterschiedlichen Ersten Lagen: Der Rotgipfler aus der Ried Flamming 2025 in Baden ist Großteils im Stahltank ausgebaut und der kernigste, trockenste. Der Wein aus der Ried Rodauner in Gumpoldskirchen wirkt etwas fülliger und geschmeidiger. Der Rotgipfler aus der Badener Ried Wiege hat schon ein Jahr Vorsprung, ist aus 2024 und in 500er-Liter neuen Fässern ausgebaut. Eine attraktive Fülle zeigen auch die beiden Zierfandler von Aumann – aus der Hofbreite in Gumpoldskirchen und aus der Ersten Lage Bockfuss in Baden. Egal wie man es dreht und wendet: Bei Aumann in Tribuswinkel ist man in Rot-Weiß-Rot gut aufgehoben.

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2024 Weissburgunder classic
Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

Nussiges Bukett, reifes Kernobst, körperreich, voluminös, Bittermandeln, großzügiger Alkohol, weiche Säure, kräftig.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Gernot Schuhmann
Neusiedlersee

Gernot Schuhmann
7122 Gols
Marktgasse 2

Gernot Schuhmann hat im Jahr 1997 den Betrieb seiner Eltern übernommen. Hat diesen ziemlich umgekrempelt. Er arbeitet möglichst naturnah. Kontrolliert integrierter Pflanzenschutz, intensive Laubarbeit und Traubenausdünnung sind wichtige Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Man bewirtschaftet aktuell 13,5 Hektar Rebfläche. Das Ziel ist aber die Reduzierung auf 10 Hektar. Bei dieser Größe könne man sich den Kunden zu 100 Prozent widmen. Er veranstaltet mehrmals im Jahr in den verschiedensten Gaststätten ein immer sehr gut besuchtes Kulinarium – ein mehrgängiges Menü begleitet von seinen Weinen. Es sind in der Tat kulinarisch vielseitig einsetzbare Gewächse. Als Aperitif fungiert da Der frische Fritz – ein 2025 Frizzante aus Welschriesling, der hervorragend ist. Zu den Vorspeisen eignen sich der 2025 Grüner Veltliner classic und der 2024 Weissburgunder classic. Zu einem Zwischengericht oder dem Fischgang serviert man den 2023 Pinot Blanc Barrique, den man unbedingt zeitgerecht aus einer Karaffe in einem Burgunderglas reichen sollte. Zu einem ersten Hauptgericht gibt es dann die beiden Classic Rotweine St. Laurent und Zweigelt. Vielleicht als dritten im Bund den 2023 COS Barrique aus Blaufränkisch und Zweigelt. Zum Rôti kommen dann die Premiumwines des Hauses zum Einsatz: 2023 Zweigelt Ried Goldberg, 2023 St. Laurent Ried Herrschaftswald, 2023 Syrah Ried Altenberg. Zum Käse dann 2018 Prima Tramina – ein maischevergorener trockener Traminer, der sich da anbietet. Das Dessert untermalt dann der 2023 Pinot Blanc Flic-floc – ein gediegener restsüßer Wein, der sich nie aufdrängt und perfekt zu vielen süßen Speisen, aber auch zu verschiedenen Käsesorten passt.

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2025 Welschriesling
Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Hellfruchtige Aromatik, Apfel, Limette, klare Fruchtigkeit, vital, attraktiver Sommerwein.

Weißwein
Welschriesling
€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Harald Schindler
Leithaberg, Rust & Rosalia

Harald Schindler
7072 Mörbisch am See
Kinogasse 9

Das aktuelle Sortiment von Vinaria Trophysieger Harald Schindler glänzt heuer in allen Kategorien. Das Entrée der zahlreichen Schaumwein-Varietäten besticht durchgehend mit viel Fruchtfrische in feinkörniger Perlage. Frische und Vitalität mit fruchtbetonter Sortentypizität sind auch die Markenzeichen der weißen Gebietsweine. Im gehobenen Sektor zeichnen sich die Burgundersorten Chardonnay und Neuburger mit mehrmonatigem Feinhefekontakt im Stahltank durch saftige Fruchtstilistik aus, deren kräftigere Varianten durchaus dosierte Barriquenoten ausweisen können. Der roten Premiumlinie gilt das Hauptaugenmerk. Die Weine dieser Linie zeichnen sich durch eine fruchttiefe Stilistik mit viel Fruchtfülle aus, wobei alles in balancierter Feinheit gehalten wird. Die Pyramidenspitze bildet der reinsortige Zweigelt, der nach mehreren Jahren der Flaschenreife mit der Bezeichnung des Jahrgangs in MMXIX (2019) in den Verkauf kommt. Die schwerpunktmäßig mit Blaufränkisch ausgebaute Cuvée Ried Goldberg betont nun noch mehr in eleganter Fruchttiefe samt engmaschiger Struktur das großartige Terroir für diese Mörbischer Toplage.

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2023 Welschriesling
Weingut
Jalits
Eisenberg

Floraler Blütenduft, Wiesenblumen, saftig mit Biss, grüner Apfel, knackige Frische, mineralisch, gute Struktur, lebendig.

Weißwein
Welschriesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Jalits
Eisenberg

Mathias Jalits
7512 Badersdorf
Untere Dorfstraße 16

Tel. +43 664 3303827
office@jalits.at
www.jalits.at

Das Weingut Jalits ist am Eisenberg eine fixe Größe und hat unter Mathias Jalists zu internationalem Renommée geführt. Sein Erfolg fußt auf der soliden Basis seiner Weinbauphilosophie, die sich aus der Trias von Bodenständigkeit, handwerklicher Könnerschaft und Authentizität zusammensetzt. Eine der wesentlichsten Grundlagen dafür bilden die allerbesten Lagen vom Eisenberg, über die die Familie verfügt: Dazu zählen die Toplagen Fasching, Reihburg sowie Saybritz und Szapary. Wenn man nach einem Weinstil des Hauses bei all diesen Blaufränkisch-Varietäten fragt, so wäre das mit einer kräftigen wie tiefgründigen Charakteristik zu beantworten, die entsprechend der verschiedenen Lagen von hell- bis dunkelfruchtiger Rotbeerigkeit reichen. Unisono strahlen sie alle in variierend würzig-mineralischer Stilistik. Ried Reihburg verkörpert puristisch das große Terroir vom eisenhältigen blau-grünen Tonschiefer mit fruchtbetonter Dichte und Fülle. Komplementär dazu verhält sich die Nachbarlage Ried Fasching mit mehr sandig-tonigen Böden, was eine ziseliertere Fruchtdichte befördert. Die Böden der struktureleganten Weine Saybritz und Szapary weisen vornehmlich Grünschiefer mit Quarz und Glimmer-Einschlüssen auf. Abgerundet werden diese riedenrein ausgebauten Blaufränkisch-Varietäten mit einer Riedencuvée namens Diabas. Es ist dies ein kompositorisches Best-of von ausgewählten Fässern und umfasst die Rieden Fasching, Saybritz und Reihburg. Diese Cuvée zeigt sich in vollrunder Struktur mit dunkelbeeriger Fruchtfülle und besitzt etwas mehr Holzeinfluss. Ein besonders gutes Händchen zeigt der Winzer mit den reinsortig ausgebauten Bordeauxsorten. Cabernet Sauvignon Reserve aus dem Jahr 2021 strahlt in vollendeter Struktur und in dunkelbeeriger Fruchtklarheit.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -