Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Riesling Ried Heiligenstein 1ÖTW
Weingut
Ludwig Ehn
Kamptal

Viel verlockende Pikanz anzeigend, reifer Pfirsich, Liebstöckel, Anapura-Currymischung, auch am Gaumen viel Leben und klarer Herkunftstypus, saftig und jugendlich-kompakt, vergleichsweise sanfter Säurebogen, stilvoller, balancierter Jahrgangsvertreter.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ludwig Ehn
Kamptal

Ludwig Ehn
3550 Langenlois
Bahnstraße 3

Tel. +43 2734 2236
Fax. -4
weingut.ehn@ehnwein.at
www.ehnwein.at

Die Eigenbezeichnung als Weinmanufaktur beschreibt die Grundphilosophie dieses Langenloiser Familienbetriebs gut. Hier liegen die Weingärten und das Weinwerden in der Hand von Ludwig Ehn und Schwester Michaela, sie verantworten ein für die Region sehr typisches Portfolio bezüglich Sortenspiegel und Rieden. Stilistisch sind die Weine durch sehr klassische Kamptaler Herkünfte geprägt, die Weine aus dem Ehn-Portfolio weisen zudem eine einprägsame Pikanz auf. Die erste Geige spielt der Grüne Veltliner, gefolgt von Riesling und Komplementären wie Sauvignon Blanc, den es schon seit langem gibt. Veltliner vermag bereits in den Einstiegsqualitäten zu überzeugen, was der Langenlois Löss fleischig-trinkfreudig ins Glas bringt. Der Panzaun zeigt mit viel Würze und Sortentypus den Stil des Hauses in feingliedriger Manier, hingegen bringt Spiegel die „Ehn-Pikanz“ in sehr wertiger Definition mit schöner Frucht-Säure-Balance auf den Punkt. In machtvollerer Ausprägung kommen Trauben vom Spiegel dann in Form des Titan ins Glas, ein von Vollreife, feiner Botrytis und passendem Holzeinsatz geprägter Reservewein, trotz hohem Alkohol sehr trinkanimierend. Riesling findet sich im Hause Ehn als unkomplizierte, pointierte Variante in Form des Urgestein sowie als lagerfähige Reserve vom Heiligenstein: Aktuell im Verkauf ist der sehr typische 2024er mit sanfter Säureausprägung, jugendlich-kompaktem Auftreten und guter Länge. Wer die kraftvoll-burgundische Machart bevorzugt, sollte die Cuvée Incredible in Erwägung ziehen, die bei Stammkunden einen gewissen Kult-Status erlangt hat, der aktuelle 2023er steht derzeit zwischen drei und vier Sternen. Last but not least sei auf die individuelle wie trinkfreudige Beerenauslese vom Chardonnay hingewiesen, für diese zeichnet bereits Kilian, der Junior von Ludwig Ehn verantwortlich.

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2025 Grüner Veltliner Der Wein vom Stein
Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Kühle Aromatik mit viel Fruchtfülle; sehr saftig, gut gebündelt, viel exotische Fruchtnoten und mineralische Würze, Wein mit viel Struktur und Leben, straffe, kreidige Noten, lebhaft, klassischer Terroirwein vom Kalk! Super Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer aus Inzersdorf ist ein Könner vom Kalk. Der Top-Winzer macht schnörkellose terroirgeprägte Weine ohne Kompromisse. Alle Weine werden im Stahltank ausgebaut, „denn Stahl ist präzise“, sagt Neumayer. Die Lese ist selektiv. Schon im Weingarten putzt der Winzer Botrytisbeeren raus, so sie da sind. Vergoren wird spontan. Neben dem Kalk des Taisentals ist der Stein das zentrale Element bei Ludwig Neumayer. Im Stein bündelt Neumayer das Beste vom Wein – beim Grünen Veltliner, beim Riesling und beim Weißburgunder. „Der Wein vom Stein ist ein klassischer Terroirwein und die Spitze der Rieden“, erzählt der Winzer und rät: „Den Wein von Stein muss man bisschen reifen lassen, am besten ein Jahr.“ Seit 40 Jahren besteht die Beziehung Ludwig Neumayer und ‚Der Wein vom Stein‘. Der erste Stein-Wein war 1986 der Weißburgunder. 1990 ist der erste Riesling vom Stein gekommen. Dann der Grüne Veltliner. Über dem Stein-Wein ist kein Platz. Er bildet Jahr für Jahr die Spitze des Neumayer-Portfolios – außer in Jahren mit überbordender Reife. Dann gibt es zwei Ausnahme-Weine: Den Grünen Veltliner IKON und den Riesling Steinkapelle. In solchen üppigen Jahren laufen aus speziellen Parzellen die reifsten Trauben in diese Weine. Den IKON als Wein gibt es schon länger, die Steinkapelle erst das zweite Mal – nach 2022 jetzt mit dem Jahrgang 2025. Etwa 70 Prozent seines Schaffens macht bei Neumayer der Grüne Veltliner aus. Acht verschiedene Facetten vom Veltliner kann man beim Inzersdorfer Winzer kosten – darunter mit Zwirch und Rothenbart zwei Erste-1ÖTW-Lagen. Vom Rothenbart gibt es auch einen Riesling-Lagenwein – und daneben noch vier weitere Riesling-Facetten, die alle auf Kalk und Stein gebaut sind – womit sich der Kreis zu Ludwig Neumayer schließt.

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2019 Blanc de Noirs Brut Sekt
Sekthaus
Christian Madl
Weinviertel

(PN) Reiche, fast opulente Fülle, samtig, offenherzig, reife Kirschen, vollreife Birnen; saftig, vollmundig, dicht, kernig, straff, ordentlich Substanz, griffig, Biss, Grapefruits, rotfruchtig, Sauerkirschen, Ribiseln, mittellang.

Schaumwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€
Naturkork

Sekthaus
Christian Madl
Weinviertel

Christian Madl
2172 Schrattenberg
Hauptstraße 57

Tel. +43 664 4225142
office@madlsekt.at
www.madlsekt.at

In Kennerkreisen wohlbekannt, kommen aus dem nordöstlichen Weinviertel einige der besten Sekte Österreichs. Sektspezialist Christian Madl aus Schrattenberg verbindet profunde Kenntnisse über schaumweinrelevante Themenbereiche mit großer Erfahrung und reichlich Fingerspitzengefühl in Sachen Sekterzeugung. Die Trauben stammen aus Weingärten in und um Schrattenberg und sind dafür geeignet, optimales Traubenmaterial für die Schaumweinerzeugung zu liefern. Weingartenberarbeitung und Rebpflege richten sich ausschließlich darauf aus, bestmögliche Grundweine für die Sekterzeugung zu liefern. Hauptsorten in Weiß sind Welschriesling, Grüner Veltliner und ein wenig Riesling sowie Chardonnay und Weißburgunder; an blauen Sorten werden Zweigelt und Pinot Noir verwendet. Die Ernte erfolgt ausschließlich per Hand in 50-Liter Kisten bei zirka 15°-16°KMW und zirka 9 Gramm pro Liter Säure. Ausschließlich gesundes Traubenmaterial wird einer Ganztraubenpressung unterzogen, wobei nur die ersten 50 Prozent Saft herangezogen werden, die Lagerung erfolgt im Stahltank. Der sehenswerte Madl-Keller gibt im Inneren ungeahnte Dimensionen frei: Gleich drei Gewölbekeller wurden hier von Christian Madl und seinem Vater in Eigenregie innerhalb von fünf Jahren verbunden. Hier liegen tausende Flaschen „sur latte“ auf der Hefe und warten darauf, nach meist mehreren Jahren Lagerung degorgiert zu werden. Das Sektsortiment besteht aus zwei Linien: Als Einstieg gibt es die Schretenperg-Linie. Die Madl-Premiumsekte mit drei bis sechs und mehr Jahren Hefelagerung laufen unter der Bezeichnung Signature Collection. Unter Oenothek laufen rare Topsekte mit extrem langer Hefelagerung. ps

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2024 Grüner Veltliner Ikon
Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Sehr reife, füllige tropische Fruchtnoten, dunkelwürzig, Laub, bisschen Limettenzesten; weiche cremige Textur, Kakao, charmante Fruchtsüße, eingelegte Ananas, schwarzer Pfeffer, gebähtes Brot, opulenter Veltliner, der mit Flaschenreife über die Jahre zulegt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer aus Inzersdorf ist ein Könner vom Kalk. Der Top-Winzer macht schnörkellose terroirgeprägte Weine ohne Kompromisse. Alle Weine werden im Stahltank ausgebaut, „denn Stahl ist präzise“, sagt Neumayer. Die Lese ist selektiv. Schon im Weingarten putzt der Winzer Botrytisbeeren raus, so sie da sind. Vergoren wird spontan. Neben dem Kalk des Taisentals ist der Stein das zentrale Element bei Ludwig Neumayer. Im Stein bündelt Neumayer das Beste vom Wein – beim Grünen Veltliner, beim Riesling und beim Weißburgunder. „Der Wein vom Stein ist ein klassischer Terroirwein und die Spitze der Rieden“, erzählt der Winzer und rät: „Den Wein von Stein muss man bisschen reifen lassen, am besten ein Jahr.“ Seit 40 Jahren besteht die Beziehung Ludwig Neumayer und ‚Der Wein vom Stein‘. Der erste Stein-Wein war 1986 der Weißburgunder. 1990 ist der erste Riesling vom Stein gekommen. Dann der Grüne Veltliner. Über dem Stein-Wein ist kein Platz. Er bildet Jahr für Jahr die Spitze des Neumayer-Portfolios – außer in Jahren mit überbordender Reife. Dann gibt es zwei Ausnahme-Weine: Den Grünen Veltliner IKON und den Riesling Steinkapelle. In solchen üppigen Jahren laufen aus speziellen Parzellen die reifsten Trauben in diese Weine. Den IKON als Wein gibt es schon länger, die Steinkapelle erst das zweite Mal – nach 2022 jetzt mit dem Jahrgang 2025. Etwa 70 Prozent seines Schaffens macht bei Neumayer der Grüne Veltliner aus. Acht verschiedene Facetten vom Veltliner kann man beim Inzersdorfer Winzer kosten – darunter mit Zwirch und Rothenbart zwei Erste-1ÖTW-Lagen. Vom Rothenbart gibt es auch einen Riesling-Lagenwein – und daneben noch vier weitere Riesling-Facetten, die alle auf Kalk und Stein gebaut sind – womit sich der Kreis zu Ludwig Neumayer schließt.

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2024 Riesling Ried Höchleit´n
Weingut
Felberjörgl
Südsteiermark

Elegant, feine Pfirsichnote, Schieferboden; Zug, Säure gibt Struktur und Halt, Pfirsiche, Limetten, langer und fruchtbetonter Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Felberjörgl
Südsteiermark

Hans-Peter Temmel
8442 Kitzeck
Höch 47

Das Weingut Felberjörgl ist ein reiner Familienbetrieb. Gegründet wurde es bereits im 14. Jahrhundert von Bayern namens Felber, die in Diensten des Salzburger Erzbistums standen. Heute zeichnet Hans Peter Temmel als Kellermeister für den Wein verantwortlich. Großen Wert legt er auf schmeckbare Herkunft und naturnahe Bewirtschaftung. In den Weingärten ist Schiefer vorherrschend. Ausgeprägte Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht kommen der Aromatik und der Frische zugute. Die Rieden Kreuzegg und Zwickl liegen direkt beim Hof auf 550 Meter Seehöhe, Kreuzegg ist tiefgründig mit viel Humus, die Weine von hier muten warm an. Zu den höchsten Lagen des Sausals zählt die bis knapp 630 Meter reichende Ried Höchleit’n mit kargem Schieferboden. „Es ist uns sehr wichtig, die Trauben länger am Rebstock belassen zu können, um die physiologische Reife richtig auszunutzen“, umreißt Hans Peter Temmel die Vorteile dieser Seehöhe. Die Ried Schrotter ist sehr steil und teilweise terrassiert. Karger Boden kennzeichnet auch die Ried Mosergut, wo hauptsächlich Traminer und Gelber Muskateller stehen. Abgerundet wird das Portfolio durch edelsüße Prädikate, Rotweine, Frizzante, Spezialitäten, Fruchtsäfte und Edelbrände. Am Weingut angeschlossen ist ein stilvoller Buschenschank im sehenswerten Biedermeierhaus.

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2024 Riesling Smaragd Ried Bach
Domäne 
Roland Chan
Wachau

Reife Marillen, Orangen, Zitrusfrüchte, kandierte Ananas, voller Finesse, herrliche Frucht, feinstes Säurespiel, hochelegant, sanfte Fülle, seidig, filigran, fast zerbrechlich, femininer Ausdruck, ungemein fein.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Domäne 
Roland Chan
Wachau

Roland Müksch
3610 Wösendorf
Kellergasse 102

Dieses Weingut wurde im Jahr 2017 von Dipl. Ing. Roland Müksch mit seiner Frau Dr. Sharon Chan ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Weine zeichnet der Winzer Christoph Donabaum in enger Abstimmung mit Roland Mücksch. Hier wird Handarbeit hochgehalten, niedrige Erträge, selektive Lese, Förderung der Biodiversität und minimale Eingriffe in die Weine. Die Weine werden spontan vergoren, reifen lange auf der Feinhefe in großen, neutralen Holzfässern und werden unfiltriert abgefüllt. Die Weine kommen immer erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Also aktuell die 2024er. Es sind Weine, welche für eine lange Lagerung geschult werden. Die Verkostung der Weine – eben der Jahrgang 2024 – bestätigte diese Philosophie. Es sind ausdrucksstarke Gewächse mit durch die Bank außergewöhnlichem Potenzial. Davon zeugt schon das Grüner Veltliner Federspiel Ried Bach Alte Reben. Dieses Federspiel hat eine tolle Statur und steht noch lange seinen Mann. Der Grüner Veltliner Smaragd Ried Bach Alte Reben präsentiert sich als großer Wein, der mir fast über die Grüner Veltliner Smaragd Ried Achleiten-Himmelreich geht. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen. Ebenfalls grandios ist der Riesling Smaragd Ried Bach, hier aber übertroffen von der Ried Achleiten, welcher ein wahrer TOP Wein ist und höchster Wachauer Adel. Ein sehr schöner Weissburgunder Smaragd unterstreicht das Ganze. Leider gibt es im 2024er Jahrgang keinen Riesling Ried Klaus. Da hat die Natur nicht mitgespielt. Es sind Weine, welche absolut zur Elite der Wachau zu zählen sind.

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2024 Riesling Moosburgerin 1ÖTW
Weingut
Buchegger
Kremstal

Relativ würzig, pikant, pfiffig, noch etwas zurückhaltend, subtile Würze, pikante Frucht, auch dunkle Anklänge; hochelegante Frucht, ungemein saftig, hübscher Ausdruck, zartherb, mittellang.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Buchegger
Kremstal

Silke Mayr
3552 Droß
Herrngasse 48

Tel. +43 2719 30056
Fax. 78056
buchegger@vorspannhof.at
www.buchegger.at

Die vinophile Geschichte dieses angesehenen Weinguts begann im Jahr 1893 in der traditionsreichen Weinbaugemeinde Gedersdorf, als sich die Familie Buchegger dem Weinbau zuwandte. Unter Leopold Buchegger wurden bereits in der 1960er-Jahren die ersten Flaschen mit selbstgekeltertem Wein gefüllt, im Jahr 1994 übernahm dessen Sohn Walter Buchegger das Weingut und führte es in Folge in die niederösterreichische Elite. 2006 übersiedelte der Betrieb seine Produktion nach Droß in eine gemeinsame Verarbeitungsstätte mit dem Vorspannhof Mayr, wo seit damals die Weinwerdung der weiterhin aus Gedersdorf stammenden Ernte erfolgt. Seit Walter Bucheggers frühem Ableben 2018 wird der Betrieb von dessen Lebensgefährtin Silke Mayr und ihrem Top-Kellermeister Michael Nastl weitergeführt. Zum Weingut gehören rund 11 Hektar Weingärten in Gedersdorfer Spitzenrieden mit teils sandigen Lössböden bzw. Konglomerat-Verwitterungs-Böden. Hauptdarsteller in den gutseigenen Rebflächen sind die regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, daneben werden aber auch Spezialitäten wie Roter Veltliner, Chardonnay und Zweigelt kultiviert. Als Einstieg in die Veltliner-Welt fungiert der leichtfüßige HG, gefolgt von den im Stahl ausgebauten Veltlinern vom Geppling im Kamptal sowie dem Vertreter namens Pfarrweingarten, der sich auch 2025 als archetypischer Klassiker mit Stil darstellt. Eine Reifung im großen Holzfass und ein zusätzliches Jahr Lagerzeit wird den Reserven gegönnt: Seit dem ersten Ankosten im Vorjahr beachtlich zugelegt hat die Reserve Leopold aus 2024, die dem Top-Sortenvertreter in Gestalt des 1ÖTW-Ried Vordernberg von über 60-jährigen Reben heuer Konkurrenz macht. Bei dem Riesling ist der Einstiegswein als Kremstaler Dorflage aus Gedersdorf deklariert, den Mittelbau stellt der von Löss stammende Tiefenthal dar, der 2025 besonder gut gelungen ist. An der Spitze steht wiederum der 1ÖTW-Riedenwein aus der renommierten Ried Moosburgerin. Darüber hinaus gibt es Rosé sowie einen lebhaften Roten Veltliner und Chardonnay Reserve – beide aus 2024, dazu mit Extra Brut und Große Reserve Extra Brut 2019 auch zwei hochfeine Blanc de Blancs Sekte. ps

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2025 Riesling Graphit Ried Wohra
Weingärtnerei
Engelbrecht
Kamptal

Reife Ananas, Zitrusgelee, Marille, Pfirsich, Mandarinen, super Säure, dichte Struktur, engmaschig, der geht in die Tiefe, klassischer Riesling, schnörkellos, ungemein pikant, viel Mineralität, straffe Struktur, fordernd, spannend, wird lang und länger. Hier bilden Lage und Rebsorte eine faszinierende Symbiose. Zum verrückt werden.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingärtnerei
Engelbrecht
Kamptal

Wolfgang & Gabriele Engelbrecht
3492 Etsdorf am Kamp
Obere Marktstraße 1

Zehn Weine von Engelbrecht – aktuell Jahrgang 2025 – zehnmal ein Aha-Erlebnis. Hervorragende Weine, die in einer der schönsten Kellergassen Österreichs in Etsdorf entstehen. Die Philosophie von Wolfgang Engelbrecht lautet: 101 Prozent Energie und Leidenschaft stecken in jeder Flasche. Dieses Weingut wird mittlerweile in 9. Generation von ihm geführt. Man bewirtschaftet beste Lagen zu 95 Prozent im Kamptal und zu 5 Prozent im Wagram. Die beiden hochwertigsten Rieden sind wohl Stein/Engabrunn und Wohra, welche zwei Hektar groß ist und auf 200 Metern Seehöhe liegt – Gföhler Gneis und die Grenze zum Wagram bildend. Beide Weine sind das Flaggschiff des Hauses. Handlese ist hier übrigens obligatorisch. Nebst diesen beiden Ausnahmeweinen möchte ich auf den 2025 Riesling Stoakammerl hinweisen. Das ist ein Wein wohl vieler Herzen. Vom Feinsten präsentieren sich auch die beiden Burgundersorten aus 2025 – Weissburgunder Göttertrunk und Chardonnay Ried Galgenberg –, wobei letzterer eine Klasse für sich darstellt. Überhaupt ist diese Wein-Serie in sich geschlossen und so stimmig wie selten zuvor. Dass auch die Preise dieser hervorragenden Kreszenzen überaus fair kalkuliert sind, macht das Ganze noch wertiger.

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2023 Das Phantom
Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

(37 % BF / 23 % CS / 22 % ME / 15 % CF / SY) Ausgewogen, wertig, viel dunkle Frucht, noble Würze; aromatisches Dacapo, belebendes Säurespiel, feiner Tanningrip, super abgestimmt, null Schwere, im langen Nachhall kühle Frucht und Würze.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

Ing. Mag. Markus Kirnbauer
7301 Deutschkreuz
Rotweinweg 1

Tel. +43 2613 89722
kirnbauer@phantom.at
www.phantom.at

Das bio-zertifizierte Weingut der Familie Kirnbauer thront weithin sichtbar auf einem Hügel über Deutschkreutz. Große Bekanntheit erlangt hat Walter Kirnbauer mit der Cuvée Phantom. Seit einigen Jahren leitet sein Sohn Markus den weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Betrieb. „Die erste Renovierungswelle ist abgeschlossen, den Verkaufs- und Verkostungsraum haben wir umgestaltet“, erklärt er. Nach wie vor ein Renner ist der reinsortige Cabernet Franc. Sehr gefragt ist auch der Bordeaux-Blend Forever, der erfahrungsgemäß ein paar Jahre Flaschenlagerung braucht, sich heuer aber so trinkanimierend wie nie zuvor in diesem Alter zeigt. Merlot wird nur mehr in besonderen Jahren sortenrein verkauft. In der zweiten Auflage gibt es den gespriteten Blaufränkisch Fortified BF mit Portwein-Charakter. Neu ist der ungewöhnliche Houdini Zweigelt unchained Reserve als Ersatz für den Girmer Reserve. Beim Ausbau seiner Rotweine setzt der Betrieb auf kleine Eichenfässer. Die Stilistik wurde behutsam weiterentwickelt, die Weine haben einen kühlen Touch, sind trinkanimierend ohne Schwere, keiner ist ermüdend. Im Obergeschoss des Betriebsgebäudes gibt es großzügige Räume und eine Terrasse, die sich etwa für Hochzeiten empfehlen.

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2025 Riesling Ried Rothenbart 1ÖTW Inzersdorf
Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Sehr würzig und kräuterfrisch, füllige exotische Frucht, Maracuja und Litschi; am Gaumen super feine Rieslingfrucht, Pfirsich, reifes Zitrus, feine Säure, Bilderbuch-Riesling mit Saftigkeit und eleganter Kraft, enormer Säurebiss.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer aus Inzersdorf ist ein Könner vom Kalk. Der Top-Winzer macht schnörkellose terroirgeprägte Weine ohne Kompromisse. Alle Weine werden im Stahltank ausgebaut, „denn Stahl ist präzise“, sagt Neumayer. Die Lese ist selektiv. Schon im Weingarten putzt der Winzer Botrytisbeeren raus, so sie da sind. Vergoren wird spontan. Neben dem Kalk des Taisentals ist der Stein das zentrale Element bei Ludwig Neumayer. Im Stein bündelt Neumayer das Beste vom Wein – beim Grünen Veltliner, beim Riesling und beim Weißburgunder. „Der Wein vom Stein ist ein klassischer Terroirwein und die Spitze der Rieden“, erzählt der Winzer und rät: „Den Wein von Stein muss man bisschen reifen lassen, am besten ein Jahr.“ Seit 40 Jahren besteht die Beziehung Ludwig Neumayer und ‚Der Wein vom Stein‘. Der erste Stein-Wein war 1986 der Weißburgunder. 1990 ist der erste Riesling vom Stein gekommen. Dann der Grüne Veltliner. Über dem Stein-Wein ist kein Platz. Er bildet Jahr für Jahr die Spitze des Neumayer-Portfolios – außer in Jahren mit überbordender Reife. Dann gibt es zwei Ausnahme-Weine: Den Grünen Veltliner IKON und den Riesling Steinkapelle. In solchen üppigen Jahren laufen aus speziellen Parzellen die reifsten Trauben in diese Weine. Den IKON als Wein gibt es schon länger, die Steinkapelle erst das zweite Mal – nach 2022 jetzt mit dem Jahrgang 2025. Etwa 70 Prozent seines Schaffens macht bei Neumayer der Grüne Veltliner aus. Acht verschiedene Facetten vom Veltliner kann man beim Inzersdorfer Winzer kosten – darunter mit Zwirch und Rothenbart zwei Erste-1ÖTW-Lagen. Vom Rothenbart gibt es auch einen Riesling-Lagenwein – und daneben noch vier weitere Riesling-Facetten, die alle auf Kalk und Stein gebaut sind – womit sich der Kreis zu Ludwig Neumayer schließt.

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2025 Grüner Veltliner Granit Juwel Ried Stoitzenberg
Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Vielschichtiger Duft nach Kräutern, reifen Äpfeln und Birnen, klassisches Pfefferl, Pfirsich und Grapefruit, feine Mineralität, pikant und erfrischend, cremige Extrakte, langes, trinkfreudiges Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Leo Maurer
3743 Röschitz
Winzerstraße 19

Tel. +43 676 3583807
info@maurerwein.at
www.maurerwein.at

Der Weinort Röschitz liegt im westlichen Weinviertel, südlich von Retz, die Familie Maurer ist dort seit Generationen mit dem Weinviertel verwurzelt und kultiviert dort an den Lagen des Manhardsberges hervorragende Weine. Die Rieden dieser Gegend bieten eine ideale Kombination aus optimaler Sonneneinstrahlung und bestens geeigneten Urgesteinsböden. Die sorgfältige Verarbeitung garantiert Jahr für Jahr ausgezeichnete Weine. Leo Maurer setzt vor allem auf die Hauptsorte des Gebietes, den Grünen Veltliner. Mit Chardonnay, Weißburgunder, Riesling, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und mit Zweigelt vervollständigt er sein Sortiment. Im Weingarten wird großer Wert auf naturnahe, umweltschonende Pflege gelegt, um aus gesunden, reifen Traubenmaterial ausdruckstarke Weine zu keltern. Schonendste Pressung sowie eine gekühlte Gärung garantieren volle Sortentypizität. Die Rieden befinden sich in den besten Lagen auf Urgesteins- und Lössböden, die ganz besonders fruchtige und mineralische Weine heranreifen lassen. Hauptrebsorte ist der Grüne Veltliner der Rieden Reipersberg und Stoitzenberg, der Urkristall spiegelt die Mineralität des Urgesteins wider. Der gehaltvollste Veltliner steht in der Ried Himmelreich und trägt den Namen MLM (Manuel, Leo, Matthias). Die Ried Hiataberg mit seinem kalkhaltigen Boden ist die Grundlage für feinfruchtige Weinsorten wie feinfruchtige Burgundersorten. Auf der Südseite bietet der Stoitzenberg mit seinem Urgesteinsverwitterungsboden einen idealen Standort für die eleganten Rieslinge. Die Riede Mühlberg mit ihrem mittelschweren Boden ist geradezu prädestiniert für den Sauvignon Blanc. „Unsere Vielfalt der Rieden und Weine zeigt, dass das Weinviertel nicht nur eine wunderschöne Region in Österreich ist, sondern auch eine optimale Basis für die Vinifizierung hervorragender Weine bietet“, sagt Leo Maurer.

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2025 (Grüner) Traminer Premium
ExclusivWeine
Rudi Woditschka
Weinviertel

Strahlendes Gelb; gelbe Rose, Mandarine; Mohn-Vanillecreme, Gewürznelke, explosiv, weich, schmelzend, fröhlich, gute Säure, feine Honignote, vibrierendes Finish.

Weißwein
Traminer
€€
Schraubverschluss

ExclusivWeine
Rudi Woditschka
Weinviertel

Rudi Woditschka
2171 Herrnbaumgarten
Hauptstraße 131

1786 ist das Weingut Woditschka erstmals urkundlich erwähnt. Rudi Woditschka ist ein Original, der mit Wortwitz und gelegentlichem Jammern trefflich zu unterhalten versteht, und mit dem man stundenlang plaudern kann – nicht nur über Wein! Aber bleiben wir buchbedingt beim Wein: Interessante Kreszenzen hat Rudi schon vor 20 Jahren gemacht – anders, eigenständig, auffallend, neugierig machend. Daran hat sich bis heute nichts geändert, außer vielleicht, daß sie geschmeidiger geworden sind. Jede Sorte des breiten Spektrums wird mit viel Feingefühl im Weingarten vorbereitet und im Keller treffsicher herausgearbeitet – Hochachtung! Nachdem er private Rückschläge einstecken musste, es mit der Gesundheit nicht mehr ganz so klappt und sich die beiden Söhne wahrscheinlich nicht für den Weinbau entscheiden werden, ergibt sich die Frage, wie lange es diesen tollen Betrieb mit der (fast) One-Man-Show noch geben wird? Ich würde ihn vermissen. Daher: Ernten Sie, was er gesät hat, solange es noch geht! Dieses Jahr stechen der Sauvignon und der Muskateller Selektion 2025 sowie der Traminer Premium 2025 hervor.

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2023 Konquest
Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

(CF) Elegant, kühl, dunkle Frucht, Minze, Johannisbeeren, Kirschen, Bitterschokolade; schließt so an, Gerbstoffnetz gibt Konturen, Säurespiel für Frische und Trinkfluss, neues Holz perfekt eingebaut, lang, eleganter Sortenvertreter.

Rotwein
Cabernet Franc
€€€€€
Naturkork

Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

Ing. Mag. Markus Kirnbauer
7301 Deutschkreuz
Rotweinweg 1

Tel. +43 2613 89722
kirnbauer@phantom.at
www.phantom.at

Das bio-zertifizierte Weingut der Familie Kirnbauer thront weithin sichtbar auf einem Hügel über Deutschkreutz. Große Bekanntheit erlangt hat Walter Kirnbauer mit der Cuvée Phantom. Seit einigen Jahren leitet sein Sohn Markus den weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Betrieb. „Die erste Renovierungswelle ist abgeschlossen, den Verkaufs- und Verkostungsraum haben wir umgestaltet“, erklärt er. Nach wie vor ein Renner ist der reinsortige Cabernet Franc. Sehr gefragt ist auch der Bordeaux-Blend Forever, der erfahrungsgemäß ein paar Jahre Flaschenlagerung braucht, sich heuer aber so trinkanimierend wie nie zuvor in diesem Alter zeigt. Merlot wird nur mehr in besonderen Jahren sortenrein verkauft. In der zweiten Auflage gibt es den gespriteten Blaufränkisch Fortified BF mit Portwein-Charakter. Neu ist der ungewöhnliche Houdini Zweigelt unchained Reserve als Ersatz für den Girmer Reserve. Beim Ausbau seiner Rotweine setzt der Betrieb auf kleine Eichenfässer. Die Stilistik wurde behutsam weiterentwickelt, die Weine haben einen kühlen Touch, sind trinkanimierend ohne Schwere, keiner ist ermüdend. Im Obergeschoss des Betriebsgebäudes gibt es großzügige Räume und eine Terrasse, die sich etwa für Hochzeiten empfehlen.

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2023 Chardonnay Ried Toderberg
Weingut
spitzyPeitler
Südsteiermark

Druckvoll, geröstete Haselnüsse, reife Birnen, zarte Gewürzaromen, kompakt; bringt diese Aromen auch im Geschmack, wobei die Frucht den Ton angibt, feines Säurenetz, Zug, fernab von Üppigkeit, im Finish eine winzige Prise Gerbstoffe, Zitrus im langen Nachhall.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
spitzyPeitler
Südsteiermark

Jeremias Peitler
8463 Leutschach an der Weinstraße Schlossberg
127

Das Weingut der Familie Peitler liegt etwas abgeschieden und idyllisch auf einem Hügel bei Leutschach, umgeben von Weingärten und Wald. Vater Johannes, Klosterneuburg-Absolvent und danach Kellermeister im Weingut Tscheppe, und sein Sohn Jeremias arbeiten Hand in Hand. Der Junior besuchte die Fachschule in Silberberg und vinifizierte 2020 seine ersten Weine, die Trauben und Fässer spendierte der Senior. Nun zeichnet Jeremias selbst verantwortlich für den Ausbau der Weine im Keller. „Frisch, lebendig und fruchtig – so schreiben wir unseren Weinstil fest“, umreißt die qualitätsbewusste Familie ihre Marschrichtung kurz und bündig. Johannes Peitler ist ein Tüftler, der im Interesse der Nachhaltigkeit schon früh „solare Kühlung“ eingeführt hat. Neu ist der Sekt Luminis, ein Projekt von Jeremias und drei seiner ehemaligen Schulkollegen in Silberberg. Es ist die leichte Variante eines nach der traditionellen Methode vinifizierten Schaumweines aus fruchtigen Sorten der Steiermark. Ein gereiftes Produkt aus Burgunderweinen folgt nächstes Jahr. Alle Reben stehen auf Opok, dem Kalkmergelboden mit sandigen Einschlüssen. Sie geben vergleichsweise kühle Weine. Die Riede Schmiernberg, in ihrem Zentrum eine südlich ausgerichtete und steile Kessellage, ist mit Sauvignon Blanc, Muskateller und Grauburgunder bestockt. Letzterer wurde schon 1967 gepflanzt, seine knorrigen Stämme bringen nur mehr minimalen Ertrag. Die heuer vorgestellten Gebietsweine sind duftig, sortentypisch und unverkennbar südsteirisch. Der Grauburgunder aus der Ried Schmiernberg zeigt eine völlig eigenständige Stilistik, eine für diese Varietät ungewohnte Finesse und Feinheit. Fein und fast filigran im Bukett präsentiert sich der Sekt Luminis.

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2025 Grüner Veltliner Ried Setzberg Spitz Smaragd

Anton Nothnagl
Wachau

Rauchige Würze, schwarzer Pfeffer, kühle Aromatik, viel Kernobst, gute Tiefe; saftig, mineralische Frische, Birnen, exotische Frucht, salziger Säurebiss, elegant mit feiner Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss


Anton Nothnagl
Wachau

Anton Nothnagl
3620 Spitz
Radlbach 7

Man kann es nicht oft genug sagen: Das Weingut Nothnagl aus Spitz an der Donau ist ein Hit. Es ist eine gesuchte und gut besuchte Weinadresse, wenn es um eine verlässlich hohe Weinqualität geht, und das zu attraktiven Preisen. Das haben Anton Nothnagl und sein Sohn Christian nachhaltig geschaffen. Ihre größte Kraftquelle ist der Grüne Veltliner, der bei den Nothnagls rund 60 Prozent ausmacht und sich über fünf Lagenweine definiert – drei Federspiele, wo man das unterschiedliche Terroir bestens schmeckt: der mineralische Steinporz mit seinem Paragneis-Urgestein; die kühl-aromatische Lage Burgberg mit rotem Schotter und die Axpoint mit dem Lössboden, der den wärmsten und fülligsten Veltliner-Charakter verströmt. Vom Burgberg keltert Nothnagl auch einen Smaragdwein. Der zweite Smaragd ist aus der Ried Setzberg: ein Klassiker und immer ein Top-Pick im Nothnagl-Portfolio. Vom Riesling gibt es drei Varianten: ein markantes Spitzer-Graben-Federspiel aus der Ried Kalkofen sowie einen mittelleichten Lagenwein vom Steinporz, der nicht als Federspiel bezeichnet werden darf, da der Wein mit einem charmanten Zuckerspitzerl ausgestattet ist, was ihm jedoch gut ansteht und den Wein ein bisschen „deutsch-rieslinghaft“ anmuten lässt. Die Riesling-Spitze der Nothnagls bildet der feingliedrige Setzberg-Smaragd. Einen Hauch süßer Charme steckt auch im Chardonnay Selection. Und wer das Duftspiel von Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc mag, wird bei den Nothnagls mit zwei wunderbaren Schmeichlern fündig.

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2025 Riesling Der Wein vom Stein
Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Viel Pfirsich, gute Dichte und Tiefe, fülliger eleganter Riesling; saftig mit fleischiger Pfirsichfrucht, Mango, vibrierende Sortentypizität, super Säure und Länge, super elegant.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer aus Inzersdorf ist ein Könner vom Kalk. Der Top-Winzer macht schnörkellose terroirgeprägte Weine ohne Kompromisse. Alle Weine werden im Stahltank ausgebaut, „denn Stahl ist präzise“, sagt Neumayer. Die Lese ist selektiv. Schon im Weingarten putzt der Winzer Botrytisbeeren raus, so sie da sind. Vergoren wird spontan. Neben dem Kalk des Taisentals ist der Stein das zentrale Element bei Ludwig Neumayer. Im Stein bündelt Neumayer das Beste vom Wein – beim Grünen Veltliner, beim Riesling und beim Weißburgunder. „Der Wein vom Stein ist ein klassischer Terroirwein und die Spitze der Rieden“, erzählt der Winzer und rät: „Den Wein von Stein muss man bisschen reifen lassen, am besten ein Jahr.“ Seit 40 Jahren besteht die Beziehung Ludwig Neumayer und ‚Der Wein vom Stein‘. Der erste Stein-Wein war 1986 der Weißburgunder. 1990 ist der erste Riesling vom Stein gekommen. Dann der Grüne Veltliner. Über dem Stein-Wein ist kein Platz. Er bildet Jahr für Jahr die Spitze des Neumayer-Portfolios – außer in Jahren mit überbordender Reife. Dann gibt es zwei Ausnahme-Weine: Den Grünen Veltliner IKON und den Riesling Steinkapelle. In solchen üppigen Jahren laufen aus speziellen Parzellen die reifsten Trauben in diese Weine. Den IKON als Wein gibt es schon länger, die Steinkapelle erst das zweite Mal – nach 2022 jetzt mit dem Jahrgang 2025. Etwa 70 Prozent seines Schaffens macht bei Neumayer der Grüne Veltliner aus. Acht verschiedene Facetten vom Veltliner kann man beim Inzersdorfer Winzer kosten – darunter mit Zwirch und Rothenbart zwei Erste-1ÖTW-Lagen. Vom Rothenbart gibt es auch einen Riesling-Lagenwein – und daneben noch vier weitere Riesling-Facetten, die alle auf Kalk und Stein gebaut sind – womit sich der Kreis zu Ludwig Neumayer schließt.

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2024 Grüner Veltliner MLM Ried Himmelreich
Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Leuchtendes Strohgelb und hohe Viskosität mit einladendem, vollfruchtigem Aroma nach Exotik, reifem Obst, Kräuterwürze am Gaumen, süßliche Extrakte, Kraft, Körper und Finesse, harmonisch, elegant und lang im delikaten Nachgeschmack.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leo Maurer
Weinviertel

Leo Maurer
3743 Röschitz
Winzerstraße 19

Tel. +43 676 3583807
info@maurerwein.at
www.maurerwein.at

Der Weinort Röschitz liegt im westlichen Weinviertel, südlich von Retz, die Familie Maurer ist dort seit Generationen mit dem Weinviertel verwurzelt und kultiviert dort an den Lagen des Manhardsberges hervorragende Weine. Die Rieden dieser Gegend bieten eine ideale Kombination aus optimaler Sonneneinstrahlung und bestens geeigneten Urgesteinsböden. Die sorgfältige Verarbeitung garantiert Jahr für Jahr ausgezeichnete Weine. Leo Maurer setzt vor allem auf die Hauptsorte des Gebietes, den Grünen Veltliner. Mit Chardonnay, Weißburgunder, Riesling, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und mit Zweigelt vervollständigt er sein Sortiment. Im Weingarten wird großer Wert auf naturnahe, umweltschonende Pflege gelegt, um aus gesunden, reifen Traubenmaterial ausdruckstarke Weine zu keltern. Schonendste Pressung sowie eine gekühlte Gärung garantieren volle Sortentypizität. Die Rieden befinden sich in den besten Lagen auf Urgesteins- und Lössböden, die ganz besonders fruchtige und mineralische Weine heranreifen lassen. Hauptrebsorte ist der Grüne Veltliner der Rieden Reipersberg und Stoitzenberg, der Urkristall spiegelt die Mineralität des Urgesteins wider. Der gehaltvollste Veltliner steht in der Ried Himmelreich und trägt den Namen MLM (Manuel, Leo, Matthias). Die Ried Hiataberg mit seinem kalkhaltigen Boden ist die Grundlage für feinfruchtige Weinsorten wie feinfruchtige Burgundersorten. Auf der Südseite bietet der Stoitzenberg mit seinem Urgesteinsverwitterungsboden einen idealen Standort für die eleganten Rieslinge. Die Riede Mühlberg mit ihrem mittelschweren Boden ist geradezu prädestiniert für den Sauvignon Blanc. „Unsere Vielfalt der Rieden und Weine zeigt, dass das Weinviertel nicht nur eine wunderschöne Region in Österreich ist, sondern auch eine optimale Basis für die Vinifizierung hervorragender Weine bietet“, sagt Leo Maurer.

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2023 Blaufränkisch Ried Glagsatz
Weingut
Leberl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Feinste Vanille, Johannisbeeren & Co., Heidelbeeren, Beerenmix, zarte Würze, feines Tannin, weich, fast samtig, feminin, dabei fest strukturiert, voller Anmut, große Eleganz, immer kühl, mit feinen Fruchtnoten, außergewöhnliche Balance. Großartiger Rotwein!

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€
Naturkork

Weingut
Leberl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Alexander Leberl
7051 Großhöflein
Hauptstraße 91

Tel. +43 2682 67800
Fax. -14
weingut@leberl.at
www.leberl.at

Wie soll ich das Folgende formulieren? Dieser Alexander Leberl macht großartige, lagerfähige Weine in Weiß und Rot. Weine wie Blaufränkisch Glagsatz, Reisbühl, Föllikberg, Calx, Tatschler, Chardonnay Katterstein sind Gewächse mit einem enormen Standing national und international. Doch für mich steht EIN Wein über den andern. Dieser Wein heißt PECCATUM – seit 1996 – und ist die Konstante des Hauses. Dieser Wein performt in jedem Jahr. So auch aktuell beim Jahrgang 2023. Das ist ein Rotwein, der für magische Momente sorgt. Also trotz der obengenannten Gewächse, die durch die Bank großartig sind, ist Peccatum etwas Besonderes. Das kommt jetzt so herüber, als würde ich neben dem Peccatum die übrigen Weine weniger goutieren. Das stimmt überhaupt nicht. Ich liebe den 2025 Sauvignon Blanc Ried Tatschler, ebenso den 2024 Chardonnay Ried Reisbühl, die 2023 Kleine Sünde ist diese mehr als wert, ein hervorragender 2023 Cabernet Sauvignon-Merlot – gesteigert vom 2023 Cabernet Sauvignon Ried Reisbühl, 2023 Blaufränkisch Ried Reisbühl, 2023 Blaufränkisch Ried Glagsatz – einer der feinsten und femininsten dieser Varietät. Dann kommt der 2023 Peccatum … es geht schon wieder los …

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2021 Forever
Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

(45 % ME / 38 % CS / CF) Wie gediegener Bordeaux, viel dunkle Frucht und noble Würze, Cassis, kühler Touch, tief im Glas Kräuter und Kakaopulver; vielschichtige Aromatik auch auf dem Gaumen, fein, elegante Eiche, feingewobenes Gerbstoffnetz, frisch, in keiner Phase schwer oder üppig, sehr lang.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
K + K Kirnbauer
Mittelburgenland

Ing. Mag. Markus Kirnbauer
7301 Deutschkreuz
Rotweinweg 1

Tel. +43 2613 89722
kirnbauer@phantom.at
www.phantom.at

Das bio-zertifizierte Weingut der Familie Kirnbauer thront weithin sichtbar auf einem Hügel über Deutschkreutz. Große Bekanntheit erlangt hat Walter Kirnbauer mit der Cuvée Phantom. Seit einigen Jahren leitet sein Sohn Markus den weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Betrieb. „Die erste Renovierungswelle ist abgeschlossen, den Verkaufs- und Verkostungsraum haben wir umgestaltet“, erklärt er. Nach wie vor ein Renner ist der reinsortige Cabernet Franc. Sehr gefragt ist auch der Bordeaux-Blend Forever, der erfahrungsgemäß ein paar Jahre Flaschenlagerung braucht, sich heuer aber so trinkanimierend wie nie zuvor in diesem Alter zeigt. Merlot wird nur mehr in besonderen Jahren sortenrein verkauft. In der zweiten Auflage gibt es den gespriteten Blaufränkisch Fortified BF mit Portwein-Charakter. Neu ist der ungewöhnliche Houdini Zweigelt unchained Reserve als Ersatz für den Girmer Reserve. Beim Ausbau seiner Rotweine setzt der Betrieb auf kleine Eichenfässer. Die Stilistik wurde behutsam weiterentwickelt, die Weine haben einen kühlen Touch, sind trinkanimierend ohne Schwere, keiner ist ermüdend. Im Obergeschoss des Betriebsgebäudes gibt es großzügige Räume und eine Terrasse, die sich etwa für Hochzeiten empfehlen.

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2023 Grauburgunder Ried Schmiernberg
Weingut
spitzyPeitler
Südsteiermark

Für diese Varietät ungewöhnlich feingliedriges und eigenständiges Bukett, zarte Anklänge von rotbackigen Birnen, feinkörnige Gewürzaromen, leise Bodentöne, fast ein wenig Understatement; schließt aromatisch und charakterlich nahtlos an, auch ein wenig knackige Pfirsiche, fein gewobenes Säurenetz, überraschend leichtfüßig, punktet mit Feinheit.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€€
Glassstöpsel

Weingut
spitzyPeitler
Südsteiermark

Jeremias Peitler
8463 Leutschach an der Weinstraße Schlossberg
127

Das Weingut der Familie Peitler liegt etwas abgeschieden und idyllisch auf einem Hügel bei Leutschach, umgeben von Weingärten und Wald. Vater Johannes, Klosterneuburg-Absolvent und danach Kellermeister im Weingut Tscheppe, und sein Sohn Jeremias arbeiten Hand in Hand. Der Junior besuchte die Fachschule in Silberberg und vinifizierte 2020 seine ersten Weine, die Trauben und Fässer spendierte der Senior. Nun zeichnet Jeremias selbst verantwortlich für den Ausbau der Weine im Keller. „Frisch, lebendig und fruchtig – so schreiben wir unseren Weinstil fest“, umreißt die qualitätsbewusste Familie ihre Marschrichtung kurz und bündig. Johannes Peitler ist ein Tüftler, der im Interesse der Nachhaltigkeit schon früh „solare Kühlung“ eingeführt hat. Neu ist der Sekt Luminis, ein Projekt von Jeremias und drei seiner ehemaligen Schulkollegen in Silberberg. Es ist die leichte Variante eines nach der traditionellen Methode vinifizierten Schaumweines aus fruchtigen Sorten der Steiermark. Ein gereiftes Produkt aus Burgunderweinen folgt nächstes Jahr. Alle Reben stehen auf Opok, dem Kalkmergelboden mit sandigen Einschlüssen. Sie geben vergleichsweise kühle Weine. Die Riede Schmiernberg, in ihrem Zentrum eine südlich ausgerichtete und steile Kessellage, ist mit Sauvignon Blanc, Muskateller und Grauburgunder bestockt. Letzterer wurde schon 1967 gepflanzt, seine knorrigen Stämme bringen nur mehr minimalen Ertrag. Die heuer vorgestellten Gebietsweine sind duftig, sortentypisch und unverkennbar südsteirisch. Der Grauburgunder aus der Ried Schmiernberg zeigt eine völlig eigenständige Stilistik, eine für diese Varietät ungewohnte Finesse und Feinheit. Fein und fast filigran im Bukett präsentiert sich der Sekt Luminis.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -