Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Morillon Südsteiermark
Weingut
Albrecher
Südsteiermark

Noch etwas verschlossen, kündigt feingliedrigen Wein an; auf dem Gaumen deutlich präsenter, frische und unplakative Frucht, feines Säurenetz, für diese Liga ungewohnt elegant.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weingut
Albrecher
Südsteiermark

Albrecher
8463 Leutschach an der Weinstraße
Schlossberg 24

Das Weingut Albrecher ist seit 1931 im Besitz der Familie. Aktuell führen Herbert und Rita in dritter Generation Regie, Sohn Matthias ist bereits voll integriert. Sein Vater Herbert ist hauptverantwortlich für die Weingärten und gefragte Edelbrände, die Mutter kümmert sich um den Buschenschank und die Winzerzimmer. Der Keller ist das Reich von Matthias, auch die Weinverkostungen stehen unter seiner Ägide. Die Weingärten sind im Umkreis von fünf Kilometern um den Betrieb situiert, die Bodenverhältnisse sind abwechslungsreich – von Opok über Lehm bis Schotter. Die wichtigste Lage ist die im Ortsteil Schlossberg gelegene Ried Schmiernberg. Vor 40 Jahren wurde neu ausgepflanzt. Der Boden besteht aus einem Gemisch aus Opok, Schiefer und Ranker, ein kristalliner Untergrund aus Granit, Quarz oder Sandstein. Dieser Boden prägt neben dem kühlen Mikroklima die Weine. Bei den Gebietsweinen setzt die Familie auf den Ausbau im Edelstahltank, um Frische, Frucht und Sortentypizität zu betonen. Die Ortsweine werden teils im Holzfass, teils im Stahltank vinifiziert. Sorte, Frucht und Herkunftscharakter stehen dabei im Fokus. Sie reifen mindestens acht Monate in der Flasche und heben sich auch damit von den Gebietsweinen ab. Riedenweine werden nur dann gekeltert, wenn es die Witterungsbedingungen zulassen. Ausgebaut werden die spontan vergorenen Weine für mindestens 18 Monate in gebrauchten Eichenfässern. Angestrebt wird ein Lagerpotenzial von mindestens zehn Jahren. Die heuer vorgestellten Weine sind bemerkenswert feingliedrig und ausgewogen. Wie ein roter Faden zieht sich die einheitliche Handschrift durch die ganze Serie.

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2023 Grauburgunder Ried Kehlberg FALTER EGO
Weingut
Hannes Sabathi
Südsteiermark

Zarteste Gewürzaromen, subtil nach Birnen und Kletzen, fein; ungemein lebendig, Säurenetz, im Abgang und im Nachhall auch rote Zitrusfrüchte, gelungene Sorteninterpretation.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€€
Glassstöpsel

Weingut
Hannes Sabathi
Südsteiermark

Hannes Sabathi
8462 Gamlitz
Sernau 48

Seit dem 18. Jahrhundert ist der Kranachberg in Familienbesitz. Was einst eine gemischte Landwirtschaft war, hat Hannes Sabathi zu einem Leitbetrieb der Südsteiermark ausgebaut. Seit 2013 ist er Mitglied der angesehenen Winzervereinigung STK. 2023 wurde das neue Betriebsgebäude in Betrieb genommen, dem ein Nachhaltigkeitskonzept mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpen zugrunde liegt. Die Untergründe, in denen die Reben wurzeln, sind unterschiedlich, sie reichen von Opok über Sand und Sandstein bis Schotter. Der charismatische Winzer ist bekannt für seine authentischen, erdverbundenen Weine. Sie strahlen Persönlichkeit aus. Hannes Sabathi ist überzeugt, dass die Qualität und der Charakter von Weinen im Boden steckt. Jedes Jahr aufs Neue bestehe die Herausforderung und Kunst darin, die ideale Synthese aus Bodencharakter und Sortentypizität zu finden und diese in die Flasche zu bringen, fasst er seine Sichtweise knapp zusammen. Unter dem Label FALTER EGO zeichnet Hannes Sabathi auch für die Grazer Stadtweine verantwortlich. Die gesamte Serie zeigt eine einheitliche Handschrift, die Lagencharakteristika wurden präzise herausgearbeitet. Nichts ist laut, nichts ist grob. Eine Sonderstellung nimmt der Sauvignon Blanc Alte Reben ein, der Wein strahlt Ruhe und Gelassenheit aus.

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2025 Riesling Kamptal Terrassen
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Kühle Frucht, grüne Pfirsiche, Hollerblüten, duftig, zart nach Rosmarin; lebhaft, pikant, leichte Orangennoten, saftiger Beginn, fruchtbetont, feinherb, knackig, hübsch.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2025 Rosé Cuvée
Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

(ZW/ME) Hellrote Farbe, Himbeeren, Kirschen, Waldmeister, fruchtige Frische, weinig, elegant, super Frucht, balanciert, geschmeidig, angenehme Säure, hervorragender Rosé mit Charakter.

Roséwein
Cuvée Rot
€€€€€
Schraubverschluss

Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Gregor Wandraschek
3500 Krems
Landersdorfer Straße 67

Ein Boutique Weingut mit gerade mal 2,5 Hektar Rebfläche. Die Wandrascheks machen Weine, die so richtig gut sind. In Weiß und vor allem in Rot. Schon im Jahr 1995 wurde Cabernet Sauvignon – damals in Krems vor dem Klimawandel ein wagemutiges Unterfangen – gepflanzt. Heute hat das Weingut ein Standing in Rotweinkompetenz wie kaum ein anderes in dieser Region. Beginnen tut es jedoch mit Weiß: Der Grüner Veltliner Wachtberg stellt sich blendend dar. Ernsthaft wird es mit 2024: Grüner Veltliner Reserve Ried Kögl, Riesling Reserve Ried Rohrendorfer Windleithen und neu Weissburgunder Reserve Ried Wachtberg. Zwei schöne Rosés: 2025 Cuvée und 2022 Selection. Bei den Roten regiert der Jahrgang 2021: Ich liebe den Pinot Noir, ich schätze die Cuvée Les Trois, die beiden Varietäten Merlot und Cabernet Sauvignon verblüffen in ihrer Art, gesteigert vom Cabernet Sauvignon Grande Reserve. Dann gibt es noch die 2021 Grande Cuvée Nr 1 – Syrah und Merlot – die sich im Herbst von seiner besten Seite zeigen wird. Ein charaktervoller 2020 Sekt Extra Brut Blanc de Noir gehört unbedingt auf die Tafel. .

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2025 Grüner Veltliner Ried Hinterberg
Weingut
Mantler31
Wagram

Ruhiger jugendlicher Auftakt, Blutorange, Pomelo, Zitronenverbene, alles noch verwoben, kompakter Gaumen mit gewissem Biss, bleibt bis zum Ende fest zusammen, weiße Blüten, Salzzitrone, Melisse, reife Birne, klar und präzise mit Spannung bis zum Schluss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Mantler31
Wagram

Andrea & Christian Mantler
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 31

Das Weingut Mantler in Großriedenthal liegt im Herzen des Wagram und bewirtschaftet Lagen wie Diebsnest, Spielberg, Goldberg, Eisenhut sowie Fumberg und Gesang. Jede Flasche trägt das Familienwappen, das bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Seit 2015 führt Christian Mantler den Familienbetrieb in achter Generation, gemeinsam mit seiner Frau Andrea, die als Winzerin und Sommelière auch Marketing und Auftritt verantwortet. Der Name „Mantler31“ verweist auf Hausnummer und Initialen des Duos. Seit drei Jahren ist das Weingut nachhaltig zertifiziert. Im Keller zeigt sich eine klare Handschrift: Roter Veltliner reift im großen Akazienfass, Rosé vom Zweigelt wird als Ganztraubenpressung ausgebaut, der Zweigelt im Barrique. Die Lagen unterscheiden sich deutlich in Mikroklima und Vegetation, was den Weinen zusätzliche Vielfalt verleiht. Besonders die Ried Hinterberg bringt auf 320 Metern Höhe kraftvolle, würzige und präzise Weine hervor. Christian Mantlers Philosophie setzt auf Kontinuität statt auf ständige Veränderung – Qualität steht im Vordergrund. Der Jahrgang 2025 zeigt sich harmonisch, saftig und klar strukturiert. Alle Weine verbindet ein roter Faden aus Ruhe, innerer Festigkeit und einem salzig-mineralischen Abgang mit langem Nachhall.

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2025 Grüner Veltliner Simone
Weingut
Jordan
Weinviertel

Duftiges, würziges Aroma in der Nase mit reifen Birnen und gelben Äpfeln, mineralisch und ausgewogen, runde Extrakte, erfreulich typischer, feinwürziger Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Jordan
Weinviertel

Simone & Johannes Hiller-Jordan
3741 Pulkau
Groß-Reipersdorf 12

„Weingüter entstehen nicht von heute auf morgen, sie werden von Generationen zu dem gemacht, was sie heute sind“, sagt Simone Hiller-Jordan. Besucht man diesen innovativen, modernen Betrieb, erlebt man Tradition und Moderne in allen Einzelheiten. Nach dem Umbau des Nebengebäudes ist ein richtiges Schmuckstück entstanden, das zu einem angenehmen Blickfang fürs Auge geworden ist. So wächst das Weingut zu einem Weinbaubetrieb für alle Sinne. Nach einem erfrischenden Willkommensglas Riesling Brut Große Reserve darf ich mit Simone den neu umgebauten und renovierten Keller anschauen. Das sogenannte Presshaus ziert eine beeindruckende Spindel-Baumpresse aus früherer Zeit mit dem Originalstein aus 1858. Dahinter ist die dicke, schwere, grüne Kellertür, die ins Reich der Weine führt. Es war wie früher zu Weihnachten: Die schwere, etwas knarrende Tür ging auf, und ein raffiniert mit Licht und Kerzen beleuchteter Gewölbekeller präsentierte mit stillem Stolz die dort gelagerten Weine. Ein ausgeklügeltes Regalsystem mit gezielter Beleuchtung setzt jede Flasche ins richtige Licht. In der Mitte befindet sich ein berühmtes „Böhmisches Platzl“, wo sich die Gewölbe aus allen Richtungen vereinen. Auf dem Fass an diesem speziellen Platz durfte ich mit der Weinkönigin ihren Hochzeitswein Zweigelt Rubin Reserve 2014 verkosten – 12 Jahre Zweigelt perfekt gereift, mit immer noch jugendlicher Frische, aromatischem Duft und gaumenfreundlichem Geschmack. Es war ein besonderer Moment in einzigartiger Umgebung, wo Wein und Romantik zum Fest des Augenblicks wurden.

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Roter Hahn Jahrgangscuvée
Weingut
spusu Wein
Weinviertel

(65 % ZW / Rest CS / SY/ME/PN) Saftige Kirsche, Schoko, herb unterlegt; Maulbeeren, Kräuterwürze, Peperonata, geschmeidig reife Tannine, saftig und muskulös, Zwetschke im potenten Finale. ÖSTERREICH

Rotwein
Cuvée Rot
€€
Schraubverschluss

Weingut
spusu Wein
Weinviertel

Veronika Pichler
2223 Hohenruppersdorf
Markplatz 11

Tel. +43 670 6708010
weininfo@spusu.at
www.weinguthahn.at

Das Weingut der Familie Hahn blickt auf eine lange Geschichte zurück; gegründet wurde es 1638. Paul Hahn Junior übernahm 1995 in 13. Generation die Verantwortung. Die Übergabe an Tochter Melanie hat nicht geklappt, und so eröffnete sich eine neue Möglichkeit: Seit Februar 2026 bilden das Traditionsweingut Familie Hahn & spusu Wein gemeinsam einen Betrieb, wobei die Familie Pichler mit spusu Wein das Weingut Hahn offiziell übernommen hat. Dabei stützt sich das Weingut auf unterschiedliche Persönlichkeiten: die Geschäftsführerin Veronika Pichler, den erfahrenen Paul Hahn und den jungen, engagierten Kellermeister Mario Vock. Durch die Zusammenführung der beiden Weingüter werden zwei eigenständige Marken unter einem Dach vereint. spusu Wein bewirtschaftete acht Hektar Rebfläche in Mistelbach und Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach nach biologischen Richtlinien. Die Vinifizierung der Weine erfolgte im Keller des Weinguts Faber-Köchl in Eibesthal. Die Produktpalette ist breit gefächert. Das Hauptaugenmerk dem Pfeffer des Weinviertels, dem Grünen Veltliner. Daneben gibt es mit der neuen Linie The Spusecco Bio Schaumweine in Weiß und Rosé. Hervorzuheben ist der Gemischte Satz Sommergewitter 2025 und der Pinot Blanc 2025 hervorheben, die beide bei der Vinaria Sommerweinverkostung ausgezeichnet abgeschnitten haben. Dank des warmen, pannonisch geprägten Klimas werden auch Rotweine wie Syrah, Merlot oder Cabernet Sauvignon gekeltert. Das Team achtet auf schonenden Rebschnitt, legt Wert auf natürliche Weingartenbegrünung, händische Ertragsreduzierung und Traubenselektion. Auf Herbizide, Insektizide und Düngemittel wird verzichtet. Das Wichtigste seien gesunde Weingärten. Die Hauptaufgabe im Weinkeller bestehe lediglich darin, Sorte und Terroir zu unterstreichen, meint Paul Hahn

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2025 Gumpoldskirchner Tradition
Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

(ZF/RG) Würzig-fruchtiges Bukett, Trockenfrüchte, Blutorange; diszipliniert am Gaumen, gut ausbalanciert, grüne Feige, junge Kriecherl, bisschen Pistazie und helle Beeren, feine Kräuterwürze, Hauch grüne Rinde, unbeschwerte Eleganz mit Tiefe, Mineralspur im trinkfreudigem Ausklang.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€
Schraubverschluss

Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

Reinisch
2523 Tattendorf
Im Weingarten 1

Tel. +43 2253 81423
Fax. -4
office@j-r.at
www.j-r.at

Im Weinbaugebiet Thermenregion, mitten in den Weingärten von Tattendorf, liegt der „Johanneshof Reinisch“ als Repräsentant hochwertiger gebietstypischer Weine unter Führung der Brüder Hannes, Michael und Christian Reinisch. Als 1995 das Weingut gegründet wurde, folgte es einer langen Tradition des seit 1923 bestehenden Familienweinguts. Diese damalige Neugründung war mit der Errichtung modernster technischer Einrichtungen verbunden, so konnten ideale Bedingungen in Presshaus, Keller und Weinlager geschaffen werden. Die dadurch jahrelange konstant hohe Qualität der Weine führte dann 2022 zur Mitgliedshaft bei den „Traditionsweingütern Österreich“. Schon bei der Einfahrt zum beeindruckenden Hauptgebäude spürt man das Betreten einer eigenen Welt, eine Welt in der Tradition, Fortschritt und Perfektion zu einer Symbiose verschmelzen. So sind auch heuer wieder die für den Vinaria Weinguide präsentierten Weine eine Welt für sich. Der junge Kellermeister Sebastian, Hannes Reinischs Sohn, verbindet bei der Kelterung mit viel Feingefühl die jeweilige Sortentypizität mit dem Terroir der unterschiedlichen Lagen. Er schafft so charaktervolle Weine mit Tiefe, die viel Trinkfreude bereiten. Bereits die Gebietsweine beginnen auf hohem Niveau, bis man an der Spitze der Qualitätspyramide ankommt, an den grandiosen Weinen der Top-Lage Ried Kästenbaum. Möchte ein Weinliebhaber hingegen mehr als nur Wein verkosten, so erweitert er am besten sein Erlebnis im Johanneshof durch einen Besuch des Restaurants „Thomas“, das der zweite Sohn von Hannes, Thomas Reinisch, als talentierter Koch mit Erfolg leitet. Er verwöhnt die Gaumen der Besucher mit spannenden Kreationen, genauso wie mit bodenständigen Klassikern. Aber ungekünstelt und ohne Schnörkel – alles in einer ehrlich entspannten Atmosphäre, die vom kompetenten Sommelier Dustin Reiß mitgetragen wird. Sollte man nach diesem Erlebnis dann doch nicht mehr heimfahren wollen, bleibt man einfach hier, wo man am „Schlafgut am Johanneshof“ die Nacht in den Weingärten verbringen kann. Hier sind 10 geschmackvolle Gästezimmer entstanden, die von Martina und Christian Reinisch liebevoll betreut werden. Als Ort zum Ankommen, Entspannen und Verweilen, mitten in den Weinrieden der Thermenregion. Es ist eben die Welt der Familie Reinisch – der Johanneshof –, wo Wein, Speisen und Schlafen zum harmonischen Erlebnis werden.

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2024 Chardonnay Muschelkalk
Weingut
Giefing
Leithaberg, Rust & Rosalia

Lebhafte, juvenile Art, weiße Blüten, Ringlotten, klares helles Geschmacksbild, Zitronencreme, kühler Unterton bei passendem Säurefond, lebhaft, sehr typisch und trinkfreudig.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Giefing
Leithaberg, Rust & Rosalia

Claudia Giefing
7071 Rust
Hauptstraße 13

Heuer stehen bei Claudia und Erich Giefing viele Premium-Weine an, die erst dieses Jahr in den Verkauf gelangen. Die Strategie, hochwertige Gewächse erst nach etwas Flaschenreife auf den Markt zu bringen, ist sozusagen die DNA dieses Ruster Paradebetriebes. Bei den trockenen Weißweinen finden sich Klassiker der Region wie Furmint als unkomplizierter Begleiter ebenso wie Neuburger als gediegener Vom Ruster Kalk sowie ernsthafte burgundische Gewächse. Hier ist der Chardonnay Muschelkalk als besonders animierender Vertreter hervorzuheben, die Edelsorte gibt es auch als ambitionierte Reserve in Form der Contessa. Die charmante wie pikante Pinot Cuvée trägt schon die Handschrift von Tochter Elsa, gleiches gilt für den gelungenen Orangewine vom Neuburger, ein für die Kategorie sehr präzises, fruchtbetontes Gewächs mit perfektem Holzeinsatz. Bei den Rotweinen hat man heuer die Qual der Wahl, Blaufränkisch gibt es in Form des 2019 Guter Roter zu einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch als zupackenden, feurig-juvenilen Oberer Wald 2021. Cuvées sind eine Kernkompetenz des Weinguts: Die internationalen Edelsorten Syrah, Cabernet und Merlot definieren den Marco Polo, kraftvoll, mit reichlich Dunkelfrucht und zupackendem Tannin. Blaufränkisch dominiert der Cardinal, die rote Prestigecuvée des Hauses, die mit überzeugender Substanz und Potenzial punktet.

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2025 Gelber Muskateller Südsteiermark
Weingut
Albrecher
Südsteiermark

Sortentypisch, so gar nicht vorlaut, helle Blüten, Holunderblüten, Hauch Zitronenzesten; schließt aromatisch nahtlos an, fein strukturiert, ausgewogen, Trinkfluss.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Albrecher
Südsteiermark

Albrecher
8463 Leutschach an der Weinstraße
Schlossberg 24

Das Weingut Albrecher ist seit 1931 im Besitz der Familie. Aktuell führen Herbert und Rita in dritter Generation Regie, Sohn Matthias ist bereits voll integriert. Sein Vater Herbert ist hauptverantwortlich für die Weingärten und gefragte Edelbrände, die Mutter kümmert sich um den Buschenschank und die Winzerzimmer. Der Keller ist das Reich von Matthias, auch die Weinverkostungen stehen unter seiner Ägide. Die Weingärten sind im Umkreis von fünf Kilometern um den Betrieb situiert, die Bodenverhältnisse sind abwechslungsreich – von Opok über Lehm bis Schotter. Die wichtigste Lage ist die im Ortsteil Schlossberg gelegene Ried Schmiernberg. Vor 40 Jahren wurde neu ausgepflanzt. Der Boden besteht aus einem Gemisch aus Opok, Schiefer und Ranker, ein kristalliner Untergrund aus Granit, Quarz oder Sandstein. Dieser Boden prägt neben dem kühlen Mikroklima die Weine. Bei den Gebietsweinen setzt die Familie auf den Ausbau im Edelstahltank, um Frische, Frucht und Sortentypizität zu betonen. Die Ortsweine werden teils im Holzfass, teils im Stahltank vinifiziert. Sorte, Frucht und Herkunftscharakter stehen dabei im Fokus. Sie reifen mindestens acht Monate in der Flasche und heben sich auch damit von den Gebietsweinen ab. Riedenweine werden nur dann gekeltert, wenn es die Witterungsbedingungen zulassen. Ausgebaut werden die spontan vergorenen Weine für mindestens 18 Monate in gebrauchten Eichenfässern. Angestrebt wird ein Lagerpotenzial von mindestens zehn Jahren. Die heuer vorgestellten Weine sind bemerkenswert feingliedrig und ausgewogen. Wie ein roter Faden zieht sich die einheitliche Handschrift durch die ganze Serie.

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2023 Sauvignon Blanc Ried Kehlberg FALTER EGO
Weingut
Hannes Sabathi
Südsteiermark

Kräuterwürze, knackige weiße und rote Ribisel, alles fein angelegt; schließt nahtlos an, Säurespiel ohne Aggressivität, viel frische Frucht im Abgang und im Nachhall.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Glassstöpsel

Weingut
Hannes Sabathi
Südsteiermark

Hannes Sabathi
8462 Gamlitz
Sernau 48

Seit dem 18. Jahrhundert ist der Kranachberg in Familienbesitz. Was einst eine gemischte Landwirtschaft war, hat Hannes Sabathi zu einem Leitbetrieb der Südsteiermark ausgebaut. Seit 2013 ist er Mitglied der angesehenen Winzervereinigung STK. 2023 wurde das neue Betriebsgebäude in Betrieb genommen, dem ein Nachhaltigkeitskonzept mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpen zugrunde liegt. Die Untergründe, in denen die Reben wurzeln, sind unterschiedlich, sie reichen von Opok über Sand und Sandstein bis Schotter. Der charismatische Winzer ist bekannt für seine authentischen, erdverbundenen Weine. Sie strahlen Persönlichkeit aus. Hannes Sabathi ist überzeugt, dass die Qualität und der Charakter von Weinen im Boden steckt. Jedes Jahr aufs Neue bestehe die Herausforderung und Kunst darin, die ideale Synthese aus Bodencharakter und Sortentypizität zu finden und diese in die Flasche zu bringen, fasst er seine Sichtweise knapp zusammen. Unter dem Label FALTER EGO zeichnet Hannes Sabathi auch für die Grazer Stadtweine verantwortlich. Die gesamte Serie zeigt eine einheitliche Handschrift, die Lagencharakteristika wurden präzise herausgearbeitet. Nichts ist laut, nichts ist grob. Eine Sonderstellung nimmt der Sauvignon Blanc Alte Reben ein, der Wein strahlt Ruhe und Gelassenheit aus.

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2025 Grüner Veltliner Ried Berg-Vogelsang
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Duftig, ein Mix aus grünem Kern- und Steinobst, frisch, Birnen, betörend; am Gaumen dann eher zartgliedrig, ausgeprägte Zitrusnoten, gewisser Grip, hinten zart.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2025 Riesling Kamptal
Weingut
Topf
Kamptal

Frisch, Feuerstein, Gesteinsmehl, viel Grapefruits und Weingartenpfirsich; mehr Druck und lebhaft, saftiges Zitrus, Limetten, grüner Pfirsich, straffe, kühle Aromatik, passable Säure. Aus einem Guss!

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Topf
Kamptal

Familie Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Reichhaltig und nachhaltig – so präsentiert sich das etwa 30 Weine umfassende Programm der Familie Topf aus Strass. Das Weingut wird seit zwei Jahren von den Brüdern Max als Kellermeister und Hans-Peter als Frontmann im Verkauf und Marketing geführt. Die Eltern Hans und Magdalena sind zwar nach wie vor präsent, stellen sich aber schon länger in die zweite Reihe. Mit dem Einstieg der Topf-Jugend hat man den Betrieb auch auf Bio umgestellt, 2023 war der erste offiziell zertifizierte Jahrgang. „Wir bevorzugen den frischen, betont trockenen Stil im Wein“, sagt Hans-Peter Topf, ihre trockenen Weine weisen alle so ein bis zwei Gramm Restzucker aus. „Wir schauen, keine Botrytis-Trauben zu haben, fokussieren auf reduktiven Ausbau im Edelstahl und verwenden weitgehend Schraubverschlüsse.“ Das gilt insbesondere für die Kamptaler DAC-Sorten Grüner Veltliner und Riesling sowie für die leichte Sortenvielfalt. An der Topf-Basis gibt es zwei Gebietsweine – einen Grünen Veltliner und einen Riesling; genauso wie in der Ortsweinmitte. Spannend wird es bei den Topf Lagenweinen, wo es überall eine Handvoll gibt. Während beim Grünen immer der puristische Gaisberg der Primus inter Pares ist, gehört bei den Rieslingen heuer nicht der Klassiker vom Heiligenstein der große Auftritt, sondern dem Riesling vom Wechselberg Spiegel, eine Lage, die mit Hans Topf Senior untrennbar verbunden ist. Denn er hat 1992/93 diesen Berg um 45 Grad umgedreht – von SW auf SSW, womit die Lage jetzt Talauswärts schaut – und die Topfs Jahr für Jahr einen bildhübschen Wein daraus zaubern. Seit jeher steht das Weingut auch für Burgunder – diese Tradition und Liebesgeschichte führen auch die Topf-Brüder weiter – mit ihrer Vorstellung, dabei vermehrt auf österreichische Eiche statt französisches Holz zu setzen, und die Burgunder im Ausbau generell etwas straffer und alkoholleichter anzulegen. Weiter so.

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2022 Rosé Selection
Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

(CS, Barrique) Dezenter Holzton, Kirschen, rote Beeren, zarte Rauchnoten, fruchtig, harmonisch, seidiger Glanz, voller Charme, würzig, weinige Struktur, gute Länge. Rosé mit Rotweincharakter.

Roséwein
Cabernet Sauvignon
€€
Naturkork

Weinmanufaktur
Wandraschek
Kremstal

Gregor Wandraschek
3500 Krems
Landersdorfer Straße 67

Ein Boutique Weingut mit gerade mal 2,5 Hektar Rebfläche. Die Wandrascheks machen Weine, die so richtig gut sind. In Weiß und vor allem in Rot. Schon im Jahr 1995 wurde Cabernet Sauvignon – damals in Krems vor dem Klimawandel ein wagemutiges Unterfangen – gepflanzt. Heute hat das Weingut ein Standing in Rotweinkompetenz wie kaum ein anderes in dieser Region. Beginnen tut es jedoch mit Weiß: Der Grüner Veltliner Wachtberg stellt sich blendend dar. Ernsthaft wird es mit 2024: Grüner Veltliner Reserve Ried Kögl, Riesling Reserve Ried Rohrendorfer Windleithen und neu Weissburgunder Reserve Ried Wachtberg. Zwei schöne Rosés: 2025 Cuvée und 2022 Selection. Bei den Roten regiert der Jahrgang 2021: Ich liebe den Pinot Noir, ich schätze die Cuvée Les Trois, die beiden Varietäten Merlot und Cabernet Sauvignon verblüffen in ihrer Art, gesteigert vom Cabernet Sauvignon Grande Reserve. Dann gibt es noch die 2021 Grande Cuvée Nr 1 – Syrah und Merlot – die sich im Herbst von seiner besten Seite zeigen wird. Ein charaktervoller 2020 Sekt Extra Brut Blanc de Noir gehört unbedingt auf die Tafel. .

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2025 Roter Veltliner Ried Diebsnest
Weingut
Mantler31
Wagram

Himbeertee, Schattenmorelle, Kamille, zurückhaltend und kompakt in der Nase, so zeigt sich auch der Gaumen, leise Töne, Brombeere, Rhabarber, Blutorange, Limette, Lavendel, gute Balance von Frucht und Festigkeit am Gaumen, mit Druck und Salzzitrone im Abgang, bleibt am Gaumen haften.

Weißwein
Roter Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Mantler31
Wagram

Andrea & Christian Mantler
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 31

Das Weingut Mantler in Großriedenthal liegt im Herzen des Wagram und bewirtschaftet Lagen wie Diebsnest, Spielberg, Goldberg, Eisenhut sowie Fumberg und Gesang. Jede Flasche trägt das Familienwappen, das bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Seit 2015 führt Christian Mantler den Familienbetrieb in achter Generation, gemeinsam mit seiner Frau Andrea, die als Winzerin und Sommelière auch Marketing und Auftritt verantwortet. Der Name „Mantler31“ verweist auf Hausnummer und Initialen des Duos. Seit drei Jahren ist das Weingut nachhaltig zertifiziert. Im Keller zeigt sich eine klare Handschrift: Roter Veltliner reift im großen Akazienfass, Rosé vom Zweigelt wird als Ganztraubenpressung ausgebaut, der Zweigelt im Barrique. Die Lagen unterscheiden sich deutlich in Mikroklima und Vegetation, was den Weinen zusätzliche Vielfalt verleiht. Besonders die Ried Hinterberg bringt auf 320 Metern Höhe kraftvolle, würzige und präzise Weine hervor. Christian Mantlers Philosophie setzt auf Kontinuität statt auf ständige Veränderung – Qualität steht im Vordergrund. Der Jahrgang 2025 zeigt sich harmonisch, saftig und klar strukturiert. Alle Weine verbindet ein roter Faden aus Ruhe, innerer Festigkeit und einem salzig-mineralischen Abgang mit langem Nachhall.

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2023 Bienenfresser, Göttlesbrunner Zweigelt
Weingut
Familie Pitnauer
Carnuntum

(Handlese, 18 Monate in neuen und gebrauchten Barriques, der Erste kam 1986) Dunkel-rubinrote Farbe; in der Nase intensive Kirsche, unterlegt mit Bitterschokolade und Zwetschke, dichte Aromatik; cremige Textur, saftig und anschmiegsam, dennoch gut strukturierte Tannine, reif und saftig bis zum langen, milden Abgang.

Rotwein
Zweigelt
€€€
Naturkork

Weingut
Familie Pitnauer
Carnuntum

Ing. Johannes Pitnauer
2464 Göttlesbrunn
Weinbergstraße 4

Mit Johannes Pitnauer leitet seit 2018 die junge Generation das traditionelle Familienweingut. Zielsicher im Wissen der großen Tradition des Hauses führt der Jungwinzer den Betrieb in die neue Zukunft und wird dabei von seiner Lebensgefährtin Romana Bauer tatkräftig unterstützt. Der Grüne Veltliner Classic repräsentiert die fruchtbetonte Linie. Er gedeiht in der Riede Hagelsberg, die auf kalkhaltigen Braunerdeböden und mit den kühlen Winden an den oberen Hügelkappen das spezielle Mikroklima widerspiegeln. Von dort kommt auch der Top-Grüne Veltliner, der im Jahrgang 2025 mit viel Tiefgang und Länge aufwarten kann. Der Gelbe Muskateller war schon bei Vater Hans in den 90er Jahren immer gut, und die alten Reben bringen heute noch ein bißchen mehr Aromavielfalt und Dichte. Die großen Klassiker im Haus Pitnauer sind die Rotweine, wie die seit 1986 ausgebaute Zweigelt-Marke Bienenfresser und die Großen Reserven, die jeweils reinsortig von französischen Sorten stammen. Seit Jahrzehnten bereitet es mir Freude, Merlot, Syrah, Cabernet Franc und die Cuvée Franz Josef zu verkosten, und die feinen Unterschiede pro Jahrgang herauszuarbeiten.

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The Spusecco weiß
Weingut
spusu Wein
Weinviertel

(GV/SB/MU/MO/RI) Die Basis ist hier der Gemischte Satz Sommergewitter und macht viel Spaß: Fruchtkorb in Nase und Gaumen, saftig, süffig, beschwingt.

Schaumwein
Gemischter Satz
€€€
Naturkork

Weingut
spusu Wein
Weinviertel

Veronika Pichler
2223 Hohenruppersdorf
Markplatz 11

Tel. +43 670 6708010
weininfo@spusu.at
www.weinguthahn.at

Das Weingut der Familie Hahn blickt auf eine lange Geschichte zurück; gegründet wurde es 1638. Paul Hahn Junior übernahm 1995 in 13. Generation die Verantwortung. Die Übergabe an Tochter Melanie hat nicht geklappt, und so eröffnete sich eine neue Möglichkeit: Seit Februar 2026 bilden das Traditionsweingut Familie Hahn & spusu Wein gemeinsam einen Betrieb, wobei die Familie Pichler mit spusu Wein das Weingut Hahn offiziell übernommen hat. Dabei stützt sich das Weingut auf unterschiedliche Persönlichkeiten: die Geschäftsführerin Veronika Pichler, den erfahrenen Paul Hahn und den jungen, engagierten Kellermeister Mario Vock. Durch die Zusammenführung der beiden Weingüter werden zwei eigenständige Marken unter einem Dach vereint. spusu Wein bewirtschaftete acht Hektar Rebfläche in Mistelbach und Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach nach biologischen Richtlinien. Die Vinifizierung der Weine erfolgte im Keller des Weinguts Faber-Köchl in Eibesthal. Die Produktpalette ist breit gefächert. Das Hauptaugenmerk dem Pfeffer des Weinviertels, dem Grünen Veltliner. Daneben gibt es mit der neuen Linie The Spusecco Bio Schaumweine in Weiß und Rosé. Hervorzuheben ist der Gemischte Satz Sommergewitter 2025 und der Pinot Blanc 2025 hervorheben, die beide bei der Vinaria Sommerweinverkostung ausgezeichnet abgeschnitten haben. Dank des warmen, pannonisch geprägten Klimas werden auch Rotweine wie Syrah, Merlot oder Cabernet Sauvignon gekeltert. Das Team achtet auf schonenden Rebschnitt, legt Wert auf natürliche Weingartenbegrünung, händische Ertragsreduzierung und Traubenselektion. Auf Herbizide, Insektizide und Düngemittel wird verzichtet. Das Wichtigste seien gesunde Weingärten. Die Hauptaufgabe im Weinkeller bestehe lediglich darin, Sorte und Terroir zu unterstreichen, meint Paul Hahn

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2025 Rotgipfler Gumpoldskirchen
Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

Tropenfruchtiges Bukett, Kriecherlcreme, Spur Quitte; eng gepackte Aromen, komplexer Körper, auch florale Noten in vital-jugendlicher Substanz, mit feinem Schmelz und zarter Vegetabilität im Nachhall.

Weißwein
Rotgipfler
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

Reinisch
2523 Tattendorf
Im Weingarten 1

Tel. +43 2253 81423
Fax. -4
office@j-r.at
www.j-r.at

Im Weinbaugebiet Thermenregion, mitten in den Weingärten von Tattendorf, liegt der „Johanneshof Reinisch“ als Repräsentant hochwertiger gebietstypischer Weine unter Führung der Brüder Hannes, Michael und Christian Reinisch. Als 1995 das Weingut gegründet wurde, folgte es einer langen Tradition des seit 1923 bestehenden Familienweinguts. Diese damalige Neugründung war mit der Errichtung modernster technischer Einrichtungen verbunden, so konnten ideale Bedingungen in Presshaus, Keller und Weinlager geschaffen werden. Die dadurch jahrelange konstant hohe Qualität der Weine führte dann 2022 zur Mitgliedshaft bei den „Traditionsweingütern Österreich“. Schon bei der Einfahrt zum beeindruckenden Hauptgebäude spürt man das Betreten einer eigenen Welt, eine Welt in der Tradition, Fortschritt und Perfektion zu einer Symbiose verschmelzen. So sind auch heuer wieder die für den Vinaria Weinguide präsentierten Weine eine Welt für sich. Der junge Kellermeister Sebastian, Hannes Reinischs Sohn, verbindet bei der Kelterung mit viel Feingefühl die jeweilige Sortentypizität mit dem Terroir der unterschiedlichen Lagen. Er schafft so charaktervolle Weine mit Tiefe, die viel Trinkfreude bereiten. Bereits die Gebietsweine beginnen auf hohem Niveau, bis man an der Spitze der Qualitätspyramide ankommt, an den grandiosen Weinen der Top-Lage Ried Kästenbaum. Möchte ein Weinliebhaber hingegen mehr als nur Wein verkosten, so erweitert er am besten sein Erlebnis im Johanneshof durch einen Besuch des Restaurants „Thomas“, das der zweite Sohn von Hannes, Thomas Reinisch, als talentierter Koch mit Erfolg leitet. Er verwöhnt die Gaumen der Besucher mit spannenden Kreationen, genauso wie mit bodenständigen Klassikern. Aber ungekünstelt und ohne Schnörkel – alles in einer ehrlich entspannten Atmosphäre, die vom kompetenten Sommelier Dustin Reiß mitgetragen wird. Sollte man nach diesem Erlebnis dann doch nicht mehr heimfahren wollen, bleibt man einfach hier, wo man am „Schlafgut am Johanneshof“ die Nacht in den Weingärten verbringen kann. Hier sind 10 geschmackvolle Gästezimmer entstanden, die von Martina und Christian Reinisch liebevoll betreut werden. Als Ort zum Ankommen, Entspannen und Verweilen, mitten in den Weinrieden der Thermenregion. Es ist eben die Welt der Familie Reinisch – der Johanneshof –, wo Wein, Speisen und Schlafen zum harmonischen Erlebnis werden.

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2024 Pinot Cuvée
Weingut
Giefing
Leithaberg, Rust & Rosalia

(PB/PG) Hell-nussige Ausprägung, rotbeerige und reif-zitronige Noten wechseln, dezent rauchig untermalt am Gaumen mit cremiger, charmanter Frucht und markanter Würze, passende Säurepikanz, salziges Finish, gelungen.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Giefing
Leithaberg, Rust & Rosalia

Claudia Giefing
7071 Rust
Hauptstraße 13

Heuer stehen bei Claudia und Erich Giefing viele Premium-Weine an, die erst dieses Jahr in den Verkauf gelangen. Die Strategie, hochwertige Gewächse erst nach etwas Flaschenreife auf den Markt zu bringen, ist sozusagen die DNA dieses Ruster Paradebetriebes. Bei den trockenen Weißweinen finden sich Klassiker der Region wie Furmint als unkomplizierter Begleiter ebenso wie Neuburger als gediegener Vom Ruster Kalk sowie ernsthafte burgundische Gewächse. Hier ist der Chardonnay Muschelkalk als besonders animierender Vertreter hervorzuheben, die Edelsorte gibt es auch als ambitionierte Reserve in Form der Contessa. Die charmante wie pikante Pinot Cuvée trägt schon die Handschrift von Tochter Elsa, gleiches gilt für den gelungenen Orangewine vom Neuburger, ein für die Kategorie sehr präzises, fruchtbetontes Gewächs mit perfektem Holzeinsatz. Bei den Rotweinen hat man heuer die Qual der Wahl, Blaufränkisch gibt es in Form des 2019 Guter Roter zu einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch als zupackenden, feurig-juvenilen Oberer Wald 2021. Cuvées sind eine Kernkompetenz des Weinguts: Die internationalen Edelsorten Syrah, Cabernet und Merlot definieren den Marco Polo, kraftvoll, mit reichlich Dunkelfrucht und zupackendem Tannin. Blaufränkisch dominiert der Cardinal, die rote Prestigecuvée des Hauses, die mit überzeugender Substanz und Potenzial punktet.

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2025 Sauvignon Blanc Südsteiermark
Weingut
Albrecher
Südsteiermark

Auf eine feine Art klassisch, Cassislaub, Johannisbeeren, Stachelbeeren, tief im Glas grünvegetabilische Noten; auch auf dem Gaumen wie aus dem Bilderbuch, feingliedrig, mittleres Gewicht, bemerkenswerter Trinkfluss.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Albrecher
Südsteiermark

Albrecher
8463 Leutschach an der Weinstraße
Schlossberg 24

Das Weingut Albrecher ist seit 1931 im Besitz der Familie. Aktuell führen Herbert und Rita in dritter Generation Regie, Sohn Matthias ist bereits voll integriert. Sein Vater Herbert ist hauptverantwortlich für die Weingärten und gefragte Edelbrände, die Mutter kümmert sich um den Buschenschank und die Winzerzimmer. Der Keller ist das Reich von Matthias, auch die Weinverkostungen stehen unter seiner Ägide. Die Weingärten sind im Umkreis von fünf Kilometern um den Betrieb situiert, die Bodenverhältnisse sind abwechslungsreich – von Opok über Lehm bis Schotter. Die wichtigste Lage ist die im Ortsteil Schlossberg gelegene Ried Schmiernberg. Vor 40 Jahren wurde neu ausgepflanzt. Der Boden besteht aus einem Gemisch aus Opok, Schiefer und Ranker, ein kristalliner Untergrund aus Granit, Quarz oder Sandstein. Dieser Boden prägt neben dem kühlen Mikroklima die Weine. Bei den Gebietsweinen setzt die Familie auf den Ausbau im Edelstahltank, um Frische, Frucht und Sortentypizität zu betonen. Die Ortsweine werden teils im Holzfass, teils im Stahltank vinifiziert. Sorte, Frucht und Herkunftscharakter stehen dabei im Fokus. Sie reifen mindestens acht Monate in der Flasche und heben sich auch damit von den Gebietsweinen ab. Riedenweine werden nur dann gekeltert, wenn es die Witterungsbedingungen zulassen. Ausgebaut werden die spontan vergorenen Weine für mindestens 18 Monate in gebrauchten Eichenfässern. Angestrebt wird ein Lagerpotenzial von mindestens zehn Jahren. Die heuer vorgestellten Weine sind bemerkenswert feingliedrig und ausgewogen. Wie ein roter Faden zieht sich die einheitliche Handschrift durch die ganze Serie.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -