Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Grüner Veltliner Smaragd Ried Kirnberg
Weingut
Sigl
Wachau

Ganz einfach gediegen, unglaublich gelbfruchtig, Kräuterwürze, Orangen, Zitrus, Ananas, Mango, Mirabellen, Pfefferwürze, feinste Fruchtsüße, ungemein saftig, von innerer Harmonie durchzogen, elegante Opulenz, salzige Aspekte, tolles Volumen, geschmeidig, viel Wein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Sigl
Wachau

Heinz & Adrienne Sigl
3602 Rossatz
175

Man steht vor diesem Weingut – ein Refugium mitten in den Weingärten von Rossatz – man blickt auf die Donau, hat vis à vis die Dürnsteiner Kirche im Visier und denkt sich: Wachau sehen und sterben. Doch halt: Jetzt wird nicht gestorben. Jetzt werden die Sigl Gewächse verkostet. Danach hat man wieder unbändig Lust aufs Leben. Ein Muskateller, ein Rosé, die prachtvollen Federspiele aus Grüner Veltliner und Riesling, der Grüner Veltliner Smaragd vom Himmelreich – ein Schelm, der anderes denkt – Grüner Veltliner Smaragd Frauenweingärten, der 2024 Grüner Veltliner Smaragd Kirnberg, ebenso der 2025 Riesling Smaragd vom Kirnberg – alle sind so etwas von köstlich. Da vergisst man das Drumherum und lässt den Herrgott einen guten Mann sein. Für die Wagemutigen hält Heinz Sigl auch einen sogenannten Orange Wein bereit. Ich sage euch, der ist so richtig gut. Eine andere Art von Wein, doch genauso hochwertig. Es sind äußerst bekömmliche und zugleich lagerfähige Weine, die sowohl Nachhaltig Austria als auch Bio zertifiziert sind. Die Kreszenzen von Heinz und Adrienne sind das perfekte Antidepressivum und gehören auf die E-Card.

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2025 Riesling Ried Heiligenstein 1ÖTW Zöbing
Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Dezente Pfirsichfrucht, Maracuja und Litschi, leicht mineralisch; straffer Riesling, weißer Pfirsich, Maracuja, Limetten, Stachelbeere, kerniger Typ, Gerbstoff gibt Rückhalt. Potenzial!

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Barbara Öhlzelt
3561 Zöbing
Eichelbergstraße 32

„Ich mag Riesling sehr gern“, sagt Winzerin Barbara Öhlzelt aus Zöbing, dem Ort, von dem sich der berühmte Heiligenstein erhebt, einer Parade-Rieslinglage, die zu den besten Österreichs zählt. Mit mehr als 35 Prozent nimmt die Rieslingtraube in Öhlzelts Weingärten eine führende Position ein – und ist damit fast annähernd so bedeutend wie der Grüne Veltliner. Die Zöbinger Winzerin gilt dabei als eine leidenschaftliche Riesling-Könnerin. Als kleines, feines Weingut mit 7,5 Hektar macht Öhlzelt vier unterschiedliche Rieslinge. Der Einsteiger in ihre Riesling-Welt ist der Zöbinger-Ortswein, der Jahr für Jahr eine Empfehlung als Preis-Leistungsschlager ist. Darauf setzt die Winzerin drei Lagenweine aus den Rieden Blauenstein, Kogelberg und Heiligenstein – allesamt mit der Herkunft Zöbing. „Einfach war es 2025 nicht mit den Rieslingen“, erzählt Öhlzelt. Denn viel sei im Vorjahr durch die Witterungsverhältnisse gefault. „Wir mussten viele Trauben auf den Boden schneiden.“ Der Arbeitsaufwand hat sich gelohnt, die Lagenrieslinge strahlen mit Eleganz und bieten schon jetzt viel Trinkvergnügen. Beim Grünen Veltliner startet Öhlzelt mit ihrem Gebietswein Kellerweingarten den Verkostungsreigen. Ihr Zöbinger Veltliner-Ortswein ist das Bindeglied zu den Lagenweinen Blauenstein und Lamm. Letzterer ist nicht nur Öhlzelts Premium-Veltliner, den sie im 225er Barrique ausbaut und dann ins große Holz legt, sondern er ist auch ein Augenschmaus mit dem pfiffigsten und wahrscheinlich dem schönsten Lamm-Weinetikett. Generell sind die 2025er Weine alkoholleichter ausgefallen, qualitativ gibt es jedoch kaum Abschläge. Weingenießer dürfen sich freuen …

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2025 Grüner Veltliner Primary Rocks
Weingut
Gschweicher
Weinviertel

An 92-jährigen Reben auf Urgestein gewachsen mit Duft von ausgeprägten Aromen nach Mango und Maracuja, reifen Äpfeln und Birnen, Würze, Honig, wunderbare Harmonie, eine Fülle von Extrakten, Kraft, Körper, Finesse und enormes Potenzial – macht schon viel Freude am Weg zum großen Wein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzerland, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Mit Bernhard Gschweicher zusammen seine Weine zu verkosten, ist immer wieder ein Erlebnis. In seiner bescheidenen, zurückhaltenden Art erklärt er manche Details seiner Arbeit präzise genau mit einer Selbstverständlichkeit, die keine Abweichung von absoluter Top-Qualität zulässt. So versteht er es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache: Lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergeben außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedenen Ausbaustufen, verfügt das Weingut über Rebstöcke, von denen drei Viertel über 50 Jahre alt sind – für die Spezialität Primary Rocks sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

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2025 Welschriesling Urgestein
Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Feinherbe Nase, würzig, gelbfruchtiger Auftakt, saftig, Quitte, Steinobst, Zitrus, balanciert, mineralisch geprägt, feiner Fruchtschmelz, animierend mit feiner Salzigkeit im Finish, sehr delikat mit eleganter Note, gute Länge.

Weißwein
Welschriesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Helga & Erhard Brunner
7471 Rechnitz
Lindengasse 7

Der Arkadenhof Mandl-Brunner hat eine lange Tradition und wird als mustergültiger Familienbetrieb samt angeschlossenem Heurigenbetrieb geführt. Helga Brunner ist mit Unterstützung ihrer Eltern mit großer Leidenschaft im Weingarten tätig, Ehemann Erhard ist für die Vinifizierung verantwortlich und wird von Sohn Martin unterstützt, der mit seiner namentlich neu kreierten Pétillant Naturel Linie seine Meisterschaft vorbildhaft unter Beweis stellt. Die Weine des Weinhofs sind allesamt feinsinnig gemacht, zeigen viel Mineralität und repräsentieren eindrucksvoll das wertvolle, gebietstypische Terroir.

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2025 Riesling Ried Kalkofen
Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Das maskuline, straffere Pendant zum Charmeur vom 1000-Eimerberg; man spürt Mineralität pur, salzig, zerstoßener Stein, eine delikat kühle Würze, Tannenharz, Mentholtabak, dann rote Nektarinen; zeigt sich anfangs immer mit Ecken und präsentiert seine wahre Größe erst nach längerer Verweildauer im Glas; tolles Potenzial und einer der großen Rieslinge der Wachau.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Das schmucke Weingut im Zentrum von Spitz, dem Kirchenplatz, kann ebenso auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken wie der gleich nebenan befindliche Kirchturm mit dem bunten Ziegeldach. Franz Josef Gritsch hat vor einigen Jahren einen modernen Zubau errichtet, der sich harmonisch ins Stadtbild einfügt – eine „komplette Wein-Genusswelt“, wie er sie liebevoll nennt, mit Degustations- und Veranstaltungsräumlichkeiten, Kost- und Schaukeller, sowie drei adretten Ferienwohnungen. Das Ensemble ist quasi ein Spiegelbild der hauseigenen Philosophie, traditionelle Werte mit der Moderne zu verknüpfen. Selbst der nur wenige Meter entfernte, nach jüngstem Stand der Technik errichtete „Kalmuck- Keller“, in dem, neben den vielfach ausgezeichneten Lagenweinen, auch die jugendliche Kalmuck-Weinlinie entsteht, erinnert mit seinem dem Stoffmuster nachempfundenen Anstrich an das gleichnamige Reitervolk, das angeblich im 17. Jahrhunderthdt. den Stoff als Satteldecken in die Wachau brachte, wo er noch heute in Form des Kalmuck-Jankers Bestandteil der Wachauer Tracht ist. Wenn es um Wein geht, denkt der umtriebige Spitzer freilich in erster Linie an seine vielen großartigen Lagen, aus denen er Jahr für Jahr ganz exquisite Weine hervorzaubert. Was uns daran besonders gefällt, ist, dass – quer durch die gesamte Palette, also von „unten“ bis „oben“ – gleichmäßig hohe Qualitätsansprüche erkennbar sind. Das beginnt heuer bereits bei Kalmuck und Kalmücke und zieht sich über die trinkanimierenden Veltliner und Rieslinge der mittleren Kategorien bis hinauf zu den großen Riedenweinen. „Wir sind mit dem Jahrgang sehr zufrieden“, teilt uns der ambitionierte Spitzer mit, „die Weine haben heuer das für uns so wichtige Quäntchen Säure mehr als im Vorjahr!“ Eine Besonderheit seien außerdem die relativ weit auseinander liegenden Lesezeiten gewesen, die sich von Anfang Oktober bis Mitte November erstreckten – ein Umstand, der, speziell bei den Rieslingen, auch deutlich „erkostbar“ ist und für manch überraschende Gaumenfreude sorgt.

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2025 Riesling Ried Kogelberg 1ÖTW Zöbing
Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Kühle, zart aromatische Frucht, mineralisch, viel Sorte; saftige Frucht, Marillen und Pfirsich, charmanter Riesling mit Restsüße und flotter Säure, balanciert. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Barbara Öhlzelt
Kamptal

Barbara Öhlzelt
3561 Zöbing
Eichelbergstraße 32

„Ich mag Riesling sehr gern“, sagt Winzerin Barbara Öhlzelt aus Zöbing, dem Ort, von dem sich der berühmte Heiligenstein erhebt, einer Parade-Rieslinglage, die zu den besten Österreichs zählt. Mit mehr als 35 Prozent nimmt die Rieslingtraube in Öhlzelts Weingärten eine führende Position ein – und ist damit fast annähernd so bedeutend wie der Grüne Veltliner. Die Zöbinger Winzerin gilt dabei als eine leidenschaftliche Riesling-Könnerin. Als kleines, feines Weingut mit 7,5 Hektar macht Öhlzelt vier unterschiedliche Rieslinge. Der Einsteiger in ihre Riesling-Welt ist der Zöbinger-Ortswein, der Jahr für Jahr eine Empfehlung als Preis-Leistungsschlager ist. Darauf setzt die Winzerin drei Lagenweine aus den Rieden Blauenstein, Kogelberg und Heiligenstein – allesamt mit der Herkunft Zöbing. „Einfach war es 2025 nicht mit den Rieslingen“, erzählt Öhlzelt. Denn viel sei im Vorjahr durch die Witterungsverhältnisse gefault. „Wir mussten viele Trauben auf den Boden schneiden.“ Der Arbeitsaufwand hat sich gelohnt, die Lagenrieslinge strahlen mit Eleganz und bieten schon jetzt viel Trinkvergnügen. Beim Grünen Veltliner startet Öhlzelt mit ihrem Gebietswein Kellerweingarten den Verkostungsreigen. Ihr Zöbinger Veltliner-Ortswein ist das Bindeglied zu den Lagenweinen Blauenstein und Lamm. Letzterer ist nicht nur Öhlzelts Premium-Veltliner, den sie im 225er Barrique ausbaut und dann ins große Holz legt, sondern er ist auch ein Augenschmaus mit dem pfiffigsten und wahrscheinlich dem schönsten Lamm-Weinetikett. Generell sind die 2025er Weine alkoholleichter ausgefallen, qualitativ gibt es jedoch kaum Abschläge. Weingenießer dürfen sich freuen …

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2025 Riesling Ried Dürnsteiner Burg Reserve
Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Fulminanter, traubig fruchtsüßer Auftritt, großzügig in jeder Weise, Marillen-Pfirsich-Mix, Papaya, reife, saftige Ananas; kräftiger Sockel, ein veritables Barockengerl mit feiner Ziselierung, glockenklar und doch unglaublich dicht, hochkonzentriert, mit streichelweicher Textur; grandios bis ins tiefgründige Finale.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Das schmucke Weingut im Zentrum von Spitz, dem Kirchenplatz, kann ebenso auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken wie der gleich nebenan befindliche Kirchturm mit dem bunten Ziegeldach. Franz Josef Gritsch hat vor einigen Jahren einen modernen Zubau errichtet, der sich harmonisch ins Stadtbild einfügt – eine „komplette Wein-Genusswelt“, wie er sie liebevoll nennt, mit Degustations- und Veranstaltungsräumlichkeiten, Kost- und Schaukeller, sowie drei adretten Ferienwohnungen. Das Ensemble ist quasi ein Spiegelbild der hauseigenen Philosophie, traditionelle Werte mit der Moderne zu verknüpfen. Selbst der nur wenige Meter entfernte, nach jüngstem Stand der Technik errichtete „Kalmuck- Keller“, in dem, neben den vielfach ausgezeichneten Lagenweinen, auch die jugendliche Kalmuck-Weinlinie entsteht, erinnert mit seinem dem Stoffmuster nachempfundenen Anstrich an das gleichnamige Reitervolk, das angeblich im 17. Jahrhunderthdt. den Stoff als Satteldecken in die Wachau brachte, wo er noch heute in Form des Kalmuck-Jankers Bestandteil der Wachauer Tracht ist. Wenn es um Wein geht, denkt der umtriebige Spitzer freilich in erster Linie an seine vielen großartigen Lagen, aus denen er Jahr für Jahr ganz exquisite Weine hervorzaubert. Was uns daran besonders gefällt, ist, dass – quer durch die gesamte Palette, also von „unten“ bis „oben“ – gleichmäßig hohe Qualitätsansprüche erkennbar sind. Das beginnt heuer bereits bei Kalmuck und Kalmücke und zieht sich über die trinkanimierenden Veltliner und Rieslinge der mittleren Kategorien bis hinauf zu den großen Riedenweinen. „Wir sind mit dem Jahrgang sehr zufrieden“, teilt uns der ambitionierte Spitzer mit, „die Weine haben heuer das für uns so wichtige Quäntchen Säure mehr als im Vorjahr!“ Eine Besonderheit seien außerdem die relativ weit auseinander liegenden Lesezeiten gewesen, die sich von Anfang Oktober bis Mitte November erstreckten – ein Umstand, der, speziell bei den Rieslingen, auch deutlich „erkostbar“ ist und für manch überraschende Gaumenfreude sorgt.

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2024 Grüner Veltliner Ried Hohenberg 1ÖTW
Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

In sich gekehrter ruhender Auftakt, dunkel gehalten, Schwarzbrotrinde, Bergamotte, Schale von der Mostbirne, fest strukturierter Gaumen, mit Tiefe und Länge, dunkel im Kern, Blutorange, Hibiskustee, unterlegt von getrocknetem Steinpilz, vielschichtig, zupackend, mit Luft entwickelt sich dieser Wein zu seinem vollen Ausdruck.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

Josef Ehmoser
3701 Tiefenthal
9

Mit dem Jahrgang 2022 ist das Weingut von Josef Ehmoser offiziell biologisch zertifiziert. Diese konsequente Entscheidung passt perfekt zu einer Philosophie, die auf Natürlichkeit, Präzision und Geduld setzt. In den Weinen spiegeln sich Energie, Spannung und Herkunft auf besonders eindrucksvolle Weise wider – sie zeigen das Beste, was der Wagram zu bieten hat. Gemeinsam mit seiner Frau Martina erzeugt Josef Ehmoser Weine von großer Ruhe und innerer Kraft. Sie dürfen sowohl im Fass als auch in der Flasche die Zeit bekommen, die sie brauchen, um sich vollständig zu entfalten. Im Mittelpunkt steht der Grüne Veltliner, doch auch Riesling und Weißburgunder überzeugen Jahr für Jahr mit Ausdruck und Charakter. Bemerkenswert ist die kontinuierliche Entwicklung des Weinguts. Die Weine gewinnen zunehmend an Tiefe, Eleganz und Finesse. Gleichzeitig stehen die Weingärten in harmonischem Einklang mit der Natur. Rehe, Hasen, Rebhühner, zahlreiche Insekten und Vögel finden hier ebenso ihren Lebensraum wie Wiesenblumen und verschiedene Baumarten. „Wir wollen den Reichtum des Lebendigen durch unsere naturnahe und schonende Arbeitsweise mit viel Handarbeit erhalten und fördern“, sagt Josef Ehmoser. „Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit stehen für uns im Mittelpunkt.“ Der Grüne Veltliner aus der Ried Hohenberg, gewachsen auf klassischem Löss, beeindruckt mit kraftvoller Struktur und großer Komplexität. Der Grüne Veltliner aus der Ried Georgenberg – ruhig und gesetzt, zugleich voller innerer Spannung – wurzelt in einer faszinierenden Mischung aus Löss und Donaukies und bildet das Rückgrat des Weinguts. Die dem heiligen Georg gewidmete Lage trägt ihren Namen aufgrund der Kirche, die sich dort befindet. Beide Weine reifen zwei Winter lang in großen Holzfässern und gewinnen dadurch an Tiefe und Ausdruck. Schon die Basislinie zeigt eindrucksvoll die Handschrift des Hauses. Mit dem Wagram Terrassen Grüner Veltliner, dem Riesling und Weißburgunder demonstriert Josef Ehmoser, wie konsequent er auf Festigkeit, Eleganz und Herkunft setzt. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich als hervorragender Vertreter der Region. Josef Ehmoser betont, dass die Lese unter idealen Bedingungen verlief: kühl, präzise und mit bester Säurestruktur. Für ihn stehen derzeit Kontinuität und bewährte Methoden klar im Vordergrund. Die Grünen Veltliner aus den Rieden Georgenberg und Hohenberg zeigen sich im Jahrgang 2024 ausdrucksstark und kraftvoll, ohne ihre elegante Balance zu verlieren. Ein fulminanter Schlusspunkt ist der Eiswein 2022 aus Gelbem Muskateller – mit betörender Frucht, feiner Würze und beeindruckender Komplexität.

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2024 Riesling vom Urgestein Ried Reipersberg
Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Fruchtige, ausgeprägte Nase nach grünem Weingartenpfirsich, Grapefruit, Limone, lebendig-delikate Säure, mineralisch und gehaltvoll, animierend typischer Riesling, der Freude macht!

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzerland, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Mit Bernhard Gschweicher zusammen seine Weine zu verkosten, ist immer wieder ein Erlebnis. In seiner bescheidenen, zurückhaltenden Art erklärt er manche Details seiner Arbeit präzise genau mit einer Selbstverständlichkeit, die keine Abweichung von absoluter Top-Qualität zulässt. So versteht er es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache: Lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergeben außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedenen Ausbaustufen, verfügt das Weingut über Rebstöcke, von denen drei Viertel über 50 Jahre alt sind – für die Spezialität Primary Rocks sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

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2024 Grüner Veltliner Der Löss Reserve
Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Vielschichtiger Duft, Honigmelonen, Propolis, Kräuterlikör, ein Hauch Bergamotte, kraftvoller Sockel; etwas Tannin sorgt trotz enormer Fruchtfülle für klare Konturen; geniale Melange aus Fruchtschmelz und Finesse.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Martin Moser
3495 Rohrendorf
Bahnstraße 36

Es ist – in Gestalt von Martin und Carmen Moser – die 23. Generation, die das auf eine rund 400-jährige Tradition zurückblickende Weingut in Rohrendorf bei Krems heute führt und dies auch ausgesprochen erfolgreich bewerkstelligt. Freilich hat man auch die erforderlichen Ressourcen zur Hand, insbesondere mit der Prachtlage Gebling, aus der sowohl Top-Veltliner als auch ein großartiger Riesling stammen. Das Weingut ist international bestens aufgestellt, rund 70 Prozent der jährlichen Produktionskapazität fließen in den Export. Naturnahe bewirtschaftet wird seit langem, ab dem Jahrgang 2024 ist man nun auch biozertifiziert. 2025 beschreibt der sympathische Winzer als Österreich-Jahrgang. „Alles ist angenehmer ausgefallen, die Alkoholwerte sind geringer, die Säure etwas höher, dafür reif und hochfein, und auch die Erntemengen lagen über denen des Vorjahrs“, wird uns beschieden – deutlich an den Grünen Veltlinern Karmeliter und Kaiserstiege nachzuvollziehen, die heuer zur Hochform auflaufen. Freilich kommen auch dieses Mal die Top-Weine wieder aus der Ried Gebling – neben den hervorragenden Veltliner-Reserven Der Löss und Hannah hat der grandiose Riesling Gebling Kellerterrassen das Nasenspitzerl sogar noch ein Stück weiter vorne. Von diesen drei Prachtweinen behält Martin Moser Jahr für Jahr ungefähr ein Drittel zurück, um sie nach jeweils zehn Jahren nochmals als gereifte Exemplare anzubieten. Für eine mittlere Sensation sorgte in diesem Jahr aber ein ganz anderer Wein. Der im kleinen Holz ausgebaute Grauburgunder erinnert in seiner Noblesse tatsächlich an einen großen Montrachet aus dem Burgund.

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2024 Grüner Veltliner Ried Georgenberg 1ÖTW
Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

Rauchig-würziger Akkord im Auftakt, McIntosh Apfel, Blutorange, Melisse, Orangenminze, die Kompaktheit zieht sich am Gaumen durch, gelbfruchtiger Wein, leicht kandierter weißer Pfirsich, Grüner Tee, Currykraut, sehr kulinarisch mit tiefer spannender Currywürze, saftig in der Mitte und im Abgang, elegant mit Austernkraut, ganz leicht salzig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut
Josef Ehmoser
Wagram

Josef Ehmoser
3701 Tiefenthal
9

Mit dem Jahrgang 2022 ist das Weingut von Josef Ehmoser offiziell biologisch zertifiziert. Diese konsequente Entscheidung passt perfekt zu einer Philosophie, die auf Natürlichkeit, Präzision und Geduld setzt. In den Weinen spiegeln sich Energie, Spannung und Herkunft auf besonders eindrucksvolle Weise wider – sie zeigen das Beste, was der Wagram zu bieten hat. Gemeinsam mit seiner Frau Martina erzeugt Josef Ehmoser Weine von großer Ruhe und innerer Kraft. Sie dürfen sowohl im Fass als auch in der Flasche die Zeit bekommen, die sie brauchen, um sich vollständig zu entfalten. Im Mittelpunkt steht der Grüne Veltliner, doch auch Riesling und Weißburgunder überzeugen Jahr für Jahr mit Ausdruck und Charakter. Bemerkenswert ist die kontinuierliche Entwicklung des Weinguts. Die Weine gewinnen zunehmend an Tiefe, Eleganz und Finesse. Gleichzeitig stehen die Weingärten in harmonischem Einklang mit der Natur. Rehe, Hasen, Rebhühner, zahlreiche Insekten und Vögel finden hier ebenso ihren Lebensraum wie Wiesenblumen und verschiedene Baumarten. „Wir wollen den Reichtum des Lebendigen durch unsere naturnahe und schonende Arbeitsweise mit viel Handarbeit erhalten und fördern“, sagt Josef Ehmoser. „Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit stehen für uns im Mittelpunkt.“ Der Grüne Veltliner aus der Ried Hohenberg, gewachsen auf klassischem Löss, beeindruckt mit kraftvoller Struktur und großer Komplexität. Der Grüne Veltliner aus der Ried Georgenberg – ruhig und gesetzt, zugleich voller innerer Spannung – wurzelt in einer faszinierenden Mischung aus Löss und Donaukies und bildet das Rückgrat des Weinguts. Die dem heiligen Georg gewidmete Lage trägt ihren Namen aufgrund der Kirche, die sich dort befindet. Beide Weine reifen zwei Winter lang in großen Holzfässern und gewinnen dadurch an Tiefe und Ausdruck. Schon die Basislinie zeigt eindrucksvoll die Handschrift des Hauses. Mit dem Wagram Terrassen Grüner Veltliner, dem Riesling und Weißburgunder demonstriert Josef Ehmoser, wie konsequent er auf Festigkeit, Eleganz und Herkunft setzt. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich als hervorragender Vertreter der Region. Josef Ehmoser betont, dass die Lese unter idealen Bedingungen verlief: kühl, präzise und mit bester Säurestruktur. Für ihn stehen derzeit Kontinuität und bewährte Methoden klar im Vordergrund. Die Grünen Veltliner aus den Rieden Georgenberg und Hohenberg zeigen sich im Jahrgang 2024 ausdrucksstark und kraftvoll, ohne ihre elegante Balance zu verlieren. Ein fulminanter Schlusspunkt ist der Eiswein 2022 aus Gelbem Muskateller – mit betörender Frucht, feiner Würze und beeindruckender Komplexität.

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o. J. Majestas Maxima
Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

(CS/ME/BF) Würziges Bukett, dunkle Beeren, Nougat, am Gaumen Melange von Brombeere, Cassis, Kirsche, feingliedrig strukturiert, kompakt, druckvoll mit schönem Schmelz, pointierte Mitte, sehr saftig, vielschichtig, alles in Balance, vitale Säure, elegant, anhaltend, feines Vanille-Schoko-Finish. ÖSTERREICH

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Weingut
Arkadenhof Mandl-Brunner
Eisenberg

Helga & Erhard Brunner
7471 Rechnitz
Lindengasse 7

Der Arkadenhof Mandl-Brunner hat eine lange Tradition und wird als mustergültiger Familienbetrieb samt angeschlossenem Heurigenbetrieb geführt. Helga Brunner ist mit Unterstützung ihrer Eltern mit großer Leidenschaft im Weingarten tätig, Ehemann Erhard ist für die Vinifizierung verantwortlich und wird von Sohn Martin unterstützt, der mit seiner namentlich neu kreierten Pétillant Naturel Linie seine Meisterschaft vorbildhaft unter Beweis stellt. Die Weine des Weinhofs sind allesamt feinsinnig gemacht, zeigen viel Mineralität und repräsentieren eindrucksvoll das wertvolle, gebietstypische Terroir.

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2024 Grüner Veltliner Ried Gebling Hannah Reserve
Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Karamellige Nase, zartes Eichenflair, das sich am Gaumen verdichtet, Nusscreme, Lakritze, Heliotrop; mächtiges Fundament, muskulös, extraktsüß und dennoch voll bezwingender Eleganz; großer Stoff kündigt sich an.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Martin Moser
3495 Rohrendorf
Bahnstraße 36

Es ist – in Gestalt von Martin und Carmen Moser – die 23. Generation, die das auf eine rund 400-jährige Tradition zurückblickende Weingut in Rohrendorf bei Krems heute führt und dies auch ausgesprochen erfolgreich bewerkstelligt. Freilich hat man auch die erforderlichen Ressourcen zur Hand, insbesondere mit der Prachtlage Gebling, aus der sowohl Top-Veltliner als auch ein großartiger Riesling stammen. Das Weingut ist international bestens aufgestellt, rund 70 Prozent der jährlichen Produktionskapazität fließen in den Export. Naturnahe bewirtschaftet wird seit langem, ab dem Jahrgang 2024 ist man nun auch biozertifiziert. 2025 beschreibt der sympathische Winzer als Österreich-Jahrgang. „Alles ist angenehmer ausgefallen, die Alkoholwerte sind geringer, die Säure etwas höher, dafür reif und hochfein, und auch die Erntemengen lagen über denen des Vorjahrs“, wird uns beschieden – deutlich an den Grünen Veltlinern Karmeliter und Kaiserstiege nachzuvollziehen, die heuer zur Hochform auflaufen. Freilich kommen auch dieses Mal die Top-Weine wieder aus der Ried Gebling – neben den hervorragenden Veltliner-Reserven Der Löss und Hannah hat der grandiose Riesling Gebling Kellerterrassen das Nasenspitzerl sogar noch ein Stück weiter vorne. Von diesen drei Prachtweinen behält Martin Moser Jahr für Jahr ungefähr ein Drittel zurück, um sie nach jeweils zehn Jahren nochmals als gereifte Exemplare anzubieten. Für eine mittlere Sensation sorgte in diesem Jahr aber ein ganz anderer Wein. Der im kleinen Holz ausgebaute Grauburgunder erinnert in seiner Noblesse tatsächlich an einen großen Montrachet aus dem Burgund.

mehr
2025 Grauburgunder Ried Gebirg
Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Milde Aromatik in der Nase nach reifer Ananas, Mango, Orangen, Nüsse, Mandeln, Rosinen, süße Extrakte, ausgewogen, milde, eingebundene Säure, kraftvoll, Finesse und Eleganz im langen Finish.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€
Schraubverschluss

Weingut
Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzerland, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Mit Bernhard Gschweicher zusammen seine Weine zu verkosten, ist immer wieder ein Erlebnis. In seiner bescheidenen, zurückhaltenden Art erklärt er manche Details seiner Arbeit präzise genau mit einer Selbstverständlichkeit, die keine Abweichung von absoluter Top-Qualität zulässt. So versteht er es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache: Lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergeben außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedenen Ausbaustufen, verfügt das Weingut über Rebstöcke, von denen drei Viertel über 50 Jahre alt sind – für die Spezialität Primary Rocks sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

mehr
2023 Grüner Veltliner Reserve Radlbrunn Ried Kirchberg
Weingut
Pröll
Weinviertel

Dunkle Tönung, Holz ist im Spiel, Nüsse, Ananas, Mango, mürber Apfel und Birne, cremige Textur, feine „Süße“, saftige Frucht, seidig, elegant, wunderbar würzig, pikant, voller innerer Harmonie. Ein Wein von Klassemit Zukunft.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Naturkork

Weingut
Pröll
Weinviertel

Maximilian Pröll
3710 Ziersdorf
Radlbrunn 48

Maximilian Pröll hat ordentlich Gas gegeben. Die aktuelle Serie ist wohl die beste, seit ich diesen Betrieb kenne. Absolut überzeugend. Bei der Phalanx der Grünen Veltliner jagt ein Höhepunkt den andern. Grüner Veltliner Ried Galgenberg – das ist Weinviertel pur. Ried Lehlen – hervorragend. Ried Steiningen – ungemein verführerisch. Der Geistliche Pröll – Ried Lehlen – von außergewöhnlichem Ausdruck. Die Reserve 2023 Ried Kirchberg verwöhnt feinste Gaumen. Ein wunderbarer Frühroter Veltliner. Ein fordernder Sauvignon Blanc Ried Karln. Ein toller 2023 Chardonnay Reserve Ried Karln mit cremigem Ausdruck. Die beiden Rotweine – 2023 Zweigelt Reserve Ried Kirchberg und die Antonia 2023 – ein Bordeaux Blend – beeindrucken wohl auch verwöhnte internationale Gaumen. Ein hochwertiger Rosé Wein mit Statur, welcher weit mehr ist als ein Sommerwein. Gratuliere, Maximillan! Tradition und Leidenschaft sind das Motto der Familie Pröll seit über 300 Jahren. Hier denkt man in Generationen. Erwerben kann man diese Weine in diversen Vinotheken. Doch lohnt sich ein Besuch im Weingut, wo an jedem 1. Samstag im Monat von Mai bis September Open House bei den Prölls angesagt ist. Da kann man verkosten und mit dem Winzer plauschen.

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2019 Pinot Noir Ried Frauenfeld Reserve
Weingut
Hannes Dachauer
Thermenregion

Duftende schwarze und rote Waldbeere; Schwarzkirschkonfit, saftig und dicht, schmelzig mit feiner Graphitspur, elegant reife Tannine, Hauch Tabakrauch, röstig-fruchtige Noten, Kakao und getrocknete Feige, komplex und ausgewogen, Rosenpaprika, Blutorange und Preiselbeere in eleganter Säure, filigrane Kräuterwürze im gut abgestimmten Rückaroma.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hannes Dachauer
Thermenregion

Johannes Dachauer
2523 Tattendorf
Raiffeisenplatz 9

Das Weingut von Hannes Dachauer findet man im Heurigenort Tattendorf im Weinbaugebiet Thermenregion. Hier werden besonders markante und gebietstypische Weine gekeltert, wie man auch an jenen des Kellermeisters Hannes Dachauer gut nachvollziehen kann. In seinem zertifizierten biologischen Betrieb wird besonderes Augenmerk auf den St.Laurent, Pinot Noir und den autochtonen Rotgipfler gelegt. Auch im Weingarten zeigt sich sein hoher Respekt vor Natur und Umwelt, und es ist für Hannes Dachauer selbstverständlich, sorgfältig und liebevoll mit diesen edlen natürlichen Gütern umzugehen. Der Lohn seiner gefühlvollen Arbeit in Weingarten und Keller ist das Entstehen von gebietstypischen Weinen mit Charakter. Zu verkosten sind diese am besten bei einem Besuch in seinem gemütlichen Heurigenlokal, wo bis zu 80 Gäste Platz finden und wo man auch mit schmackhafter Hausmannskost verwöhnt wird.

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2024 Riesling Nussberg-Ried Preussen 1ÖTW
Weingut
Mayer am Pfarrplatz
Wien

Reife Marille, Steinobst, kühl, spannend, tiefgründig, griffig, feines Säurespiel, kalkige Frische, kräftige Statur, ausdrucksstark, lang abgehend. Ein lagerfähiger Riesling, der die Lage höchst anspruchsvoll abbildet.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Mayer am Pfarrplatz
Wien

Thomas Podsednik
1190 Wien
Pfarrplatz 2

Es ist das vielleicht wichtigste Wiener Weingut und prägender Heuriger am Pfarrplatz in Heiligenstadt. Seit 1683 wird hier Weinkultur großgeschrieben. Die Weingärten befinden sich überwiegend in Döbling und auf der Hernalser Ried Alsegg. Hier residierte schon im Jahr 1817 Ludwig van Beethoven und schrieb an seiner 9. Symphonie und an seinem Heiligenstädter Testament. Die Weine sind herrliche Wiener Gewächse. Immer von Hellfruchtigkeit und Eleganz durchzogen. Das Tandem Thomas Podsednik, Betriebsleiter, und Dragos Pavelescu, Kellermeister, funktioniert perfekt. Das Weingut ist im Besitz von Hans Schmid, welcher es dereinst vom legendären Franz Mayer übernommen hat. Ich empfehle, den Heurigen Mayer am Pfarrplatz aufzusuchen. Dort führt man eine ausgezeichnete Küche und es gibt alle Weine, möglicherweise mit Ausnahme des raren Riesling Weißer Marmor. Der angesprochene Weißer Marmor – gewachsen am Nussberg Ried Obere Schoß – zählt mit Sicherheit zu den besten in Österreich und international. Leider streng limitiert. Jedoch hat er Konkurrenz im eigenen Haus bekommen. Der 2025 Riesling vom Nussberg Ried Langteufel – brandneu im Programm – ist verdammt gut.

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2024 Prellenkirchen Weiss
Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

(PB) Rauchig, zarte Reduktion, hefig-schotig, Nussnoten, Hauch grüne Oliven, Trockenfrucht, Zitrus; saftig, sehr straff und kernig, gute Struktur, gebündelt und kompakt, hinten viel Grapefruits, klirrend frisch, gute Länge.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Gerhard Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 6

Der in Göttlesbrunn im Herzen der Herkunft Carnuntum beheimatete Weinbaubetrieb von Gerhard und Christine Markowitsch wird sehr oft als Spitzenweingut und Quelle begehrter Kultweine ins Rampenlicht gestellt. Vollkommen zu Recht, dennoch wird diese Darstellung dem Wirken der Familie Markowitsch nicht gerecht. Das nämlich, was für den Erfolg dieses Weinguts noch wesentlich wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man hier bereits seit Jahrzehnten eine Palette vorgesetzt bekommt, die vom kleinsten, günstigsten Wein bis zu den limitierten Topweinen in jeder Kategorie hervorragende Qualität bietet. Im Weingut werken mittlerweile vier Familienmitglieder: Christine und Gerhard werden tatkräftig von ihren beiden Töchtern unterstützt. Johanna absolvierte Praxisaufenthalte in Südafrika und Deutschland und kehrte nach dreijähriger Tätigkeit bei Wein&Co. im Marketingbereich schon vor etlichen Jahren ins familiäre Weingut zurück. Inzwischen ist ihre jüngere Schwester Helene, die an der Fachhochschule Krems das Bachelorstudium International Wine Business abgeschlossen und Praktika in renommierten Betrieben absolviert hat, auch voll im Betrieb integriert. Das vitikulturelle Kerngebiet des Weinguts erstreckt sich über Göttlesbrunn und Höflein, wo Toplagen wie Rosenberg und Schüttenberg sowie Aubühl, Scheibner, Bärnreiser und Kirchweingarten zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren werden auch Weine aus dem Osten der Herkunft, vom Spitzerberg unter eigenem Etikett als Ortsweine in Weiß und Rot vermarktet. Mit dem Jahrgang 2023 wurde die Zertifizierungsphase für Bio-Produktion abgeschlossen, seit 2024 sind auch alle Lieferanten auf Bio umgestiegen, somit 100 Prozent Bio. Das Sortiment im Hause Gerhard Markowitsch ist klar strukturiert. Es teilt sich einerseits in die Herkunftsweine der Stufen Gebiets-, Orts- sowie Lagenweine, andererseits in die Kategorie Sortenvielfalt auf. Letztere tragen die Herkunftsbezeichnung Niederösterreich. Eine eigene Kategorie gibt es für Johanna Markowitsch‘ JOMA-Weine, die PetNats sowie Weine namens Halligalli und Spektakel umfassen. Zusätzlich gibt es noch den Rosé Mardonna. Bei der Verarbeitung wird sehr sanft agiert, diverse Eingriffe werden im Lauf der Jahre reduziert. Die Weißen werden nun überwiegend als ganze Trauben – teils angequetscht – gepresst, zur Klärung setzt man auf natürliche Sedimentation. Bei den Rotweinen geht man in Sachen Extraktion tendenziell zurück. Spontanvergärung kommt mittlerweile bei den meisten Weinen zum Tragen, eine malolaktische Gärung ist bei den Roten selbstverständlich Standard, bei den Weißen wird sie je nach Stufe und Charakter eingesetzt. Für die Lagerung werden neben Edelstahl und Holz teils auch Betoneier eingesetzt. Im Weißweinbereich haben Chardonnay und Grüner Veltliner die größte Bedeutung – beide gibt es in einer klassischen Variante sowie als Premiumwein. Bei zweiterer Sorte ist das der Alte Reben, der ein Modellbeispiel für Veltliner aus Carnuntum darstellt. Seit einigen Jahren pflegt der Winzer auch eine heimliche Liebe zu Pinot Blanc, der wie Chardonnay bei den Ortsweinen eine wesentliche Rolle spielt. Besonders beeindruckt der reinsortige Pinot Blanc Ortswein aus Prellenkirchen, der auch 2024 den gelungenen Chardonnay Göttlesbrunn noch überflügelt. Top im Weißweinsegment ist heuer jedoch der Chardonnay Ries Schüttenberg. Der Rotweinsektor wird durch einen abwechslungsreichen wie hochwertigen Mix aus sortenreinen Weinen – Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir – und Cuvées abgedeckt. Bereits im Einstiegbereich und im mittleren Segment sind alle Weine hervorragende Vertreter ihrer Kategorie. Ein tolles Händchen hat man hier auch für Pinot Noir, den es in zwei Varianten gibt. Der Zweigelt Ried Kirchweingarten zählt auch heuer fraglos zu den absolut besten Sortenvertretern des Landes. Als Topwein konnte sich heuer die Cuvée Rosenberg 2024 etablieren, Blaufränkisch Ried Bärnreiser sowie der M1 2023 gaben sich noch relativ verschlossen und brauchen Zeit um ihre wahre Größe zu zeigen. ps

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2024 Riesling Nussberg-Weisser Marmor
Weingut
Mayer am Pfarrplatz
Wien

(Obere Schos) Ein Riesling mit kalkigem Ausdruck, frisch und lebendig, enorm engmaschig, salzig, tiefgründig, das ist Boden pur, Rauchnoten, Mineralität pur, enorme Struktur, pickt am Gaumen, unglaubliche Pikanz, wird lang und länger – Weltklasse!

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Mayer am Pfarrplatz
Wien

Thomas Podsednik
1190 Wien
Pfarrplatz 2

Es ist das vielleicht wichtigste Wiener Weingut und prägender Heuriger am Pfarrplatz in Heiligenstadt. Seit 1683 wird hier Weinkultur großgeschrieben. Die Weingärten befinden sich überwiegend in Döbling und auf der Hernalser Ried Alsegg. Hier residierte schon im Jahr 1817 Ludwig van Beethoven und schrieb an seiner 9. Symphonie und an seinem Heiligenstädter Testament. Die Weine sind herrliche Wiener Gewächse. Immer von Hellfruchtigkeit und Eleganz durchzogen. Das Tandem Thomas Podsednik, Betriebsleiter, und Dragos Pavelescu, Kellermeister, funktioniert perfekt. Das Weingut ist im Besitz von Hans Schmid, welcher es dereinst vom legendären Franz Mayer übernommen hat. Ich empfehle, den Heurigen Mayer am Pfarrplatz aufzusuchen. Dort führt man eine ausgezeichnete Küche und es gibt alle Weine, möglicherweise mit Ausnahme des raren Riesling Weißer Marmor. Der angesprochene Weißer Marmor – gewachsen am Nussberg Ried Obere Schoß – zählt mit Sicherheit zu den besten in Österreich und international. Leider streng limitiert. Jedoch hat er Konkurrenz im eigenen Haus bekommen. Der 2025 Riesling vom Nussberg Ried Langteufel – brandneu im Programm – ist verdammt gut.

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2024 Riesling Ried Gebling Kellerterrassen
Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Attraktive Rieslingnase, rosa Grapefruits, Pfirsiche, Mandarinen; kraftvoller, stoffiger Fond, baut Druck auf und tapeziert den Gaumen mit einem hinreißenden, in einen weichen Extraktpolster eingebetteten Süße-Säurespiel; tiefschürfend, aussagekräftig, glasklar und urlang.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hermann Moser
Kremstal

Martin Moser
3495 Rohrendorf
Bahnstraße 36

Es ist – in Gestalt von Martin und Carmen Moser – die 23. Generation, die das auf eine rund 400-jährige Tradition zurückblickende Weingut in Rohrendorf bei Krems heute führt und dies auch ausgesprochen erfolgreich bewerkstelligt. Freilich hat man auch die erforderlichen Ressourcen zur Hand, insbesondere mit der Prachtlage Gebling, aus der sowohl Top-Veltliner als auch ein großartiger Riesling stammen. Das Weingut ist international bestens aufgestellt, rund 70 Prozent der jährlichen Produktionskapazität fließen in den Export. Naturnahe bewirtschaftet wird seit langem, ab dem Jahrgang 2024 ist man nun auch biozertifiziert. 2025 beschreibt der sympathische Winzer als Österreich-Jahrgang. „Alles ist angenehmer ausgefallen, die Alkoholwerte sind geringer, die Säure etwas höher, dafür reif und hochfein, und auch die Erntemengen lagen über denen des Vorjahrs“, wird uns beschieden – deutlich an den Grünen Veltlinern Karmeliter und Kaiserstiege nachzuvollziehen, die heuer zur Hochform auflaufen. Freilich kommen auch dieses Mal die Top-Weine wieder aus der Ried Gebling – neben den hervorragenden Veltliner-Reserven Der Löss und Hannah hat der grandiose Riesling Gebling Kellerterrassen das Nasenspitzerl sogar noch ein Stück weiter vorne. Von diesen drei Prachtweinen behält Martin Moser Jahr für Jahr ungefähr ein Drittel zurück, um sie nach jeweils zehn Jahren nochmals als gereifte Exemplare anzubieten. Für eine mittlere Sensation sorgte in diesem Jahr aber ein ganz anderer Wein. Der im kleinen Holz ausgebaute Grauburgunder erinnert in seiner Noblesse tatsächlich an einen großen Montrachet aus dem Burgund.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -