Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Riesling Ried Kirchweg Smaragd
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Hellfruchtige Steinobstaromatik, viel Pfirsich, transparente Fruchtführung, geradlinig, feiner Säurehintergrund, pointierte Finesse, viel Fruchttiefe, mineralische Textur, alles in schwererloser Eleganz, beeindruckende Terroirinterpretation.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2023 Grüner Veltliner Ried Käferberg 1ÖTW
Weingut
Hiedler
Kamptal

Rauchiges, junges Toasting, burgundisch geprägt mit kalkiger Note, würzig-mineralisch, gebähtes Brot; am Gaumen voluminös mit dunkler Würze, tropische Fruchtnoten, reife Grapefruits, grüne Ananas, burgundisch-salziges Finish, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

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2025 Riesling Ried Hochrain Smaragd
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Eleganter Auftritt mit viel Steinobstaromatik, Weingartenpfirsich, ungemein saftig, kraftvolles Fruchtspiel, umspielt von feinen Exotiknoten, druckvoll, perfekte Säurebalance, elegant mit nonchalanter Subtilität, fokussiert bis ins lange Finish.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2023 Grüner Veltliner Maximum Alte Reben
Weingut
Hiedler
Kamptal

Kräuterwürzig, klares, reifes Kernobst, Zitruszesten; sehr würzig, schwarzer Pfeffer, kühle Aromatik, Mandarinen, Orangen, Mango, salzig, gut eingebundene Säure, trinkvergnüglich auf hohem Niveau, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

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Decto Rosso Rosé Brut Sekt g.U. Reserve
Weingut
Hirschmugl
Südsteiermark

Zart, rotfruchtig, feine Hefetöne, elegant; schließt so an, Säurespiel, zartester Gerbstoffschleier, im Finish und im Nachhall auch Zitrus.

Schaumwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Hirschmugl
Südsteiermark

Anton Hirschmugl jun.
8430 Leibnitz
Am Plöckelberg 6

Auf der Domaine am Seggauberg wird im Einklang mit der Natur gearbeitet. Am 28. April 2007 haben Anton und Astrid Hirschchmugl ihre ersten Rebstöcke gepflanzt. Das war damals der erste Piwi-Weingarten in der Steiermark. Die Rebflächen erstrecken sich vom Sausal über Seggauberg und den Kreuzberg in Eichberg-Trautenburg bis zur Ried Obegg in Spielfeld. Kellermeister und Querdenker Alexander Scherübl zu seiner Arbeit: „Demut und Liebe, Leidenschaft und Hingabe, wachsame Aufmerksamkeit und ständige Sorgfalt um Boden, Rebstock und Traube.“ Nachhaltigkeit war das Motto beim neuen Design – von den wiederverwendbaren Flaschen aus Leichtglas über die Verschlüsse, den schlichten Etiketten bis zu den Kartons ist alles Made in Austria. Die Basisweine firmieren unter der Bezeichnung Linie Trinkvergnügen, die im Holz erzogenen Terroirweine kommen als Linie Nobilis in den Verkauf, daneben gibt es für besondere Ausbauformen die Kategorie Spezialitäten, die Spitze stellt die Linie Aurum dar. Diese Weine sind limitiert und lagern mehrere Jahre in Holzfässern. Terroir3 steht für drei Rieden und drei Böden. Die aktuelle Serie präsentiert sich feingliedrig und sortentypisch. Die Handschrift von Alexander Scherübl ist klar zu erkennen. Ein eleganter Festsaal, eine Gartenanlage und der historische Gewölbekeller bieten ein exklusives Ambiente für Seminare, Hochzeiten und andere Feiern, übernachten kann man in vier stilvollen Appartements.

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2020 Chardonnay Ried Obegg
Weingut
TRUNK Obegg
Südsteiermark

Kalkig, subtile Frucht, hauchzarte Gewürzaromen, Salbei und rote Zitrusfrüchte; vielschichtige Aromatik, fein gewobenes Säurenetz, bar jeder Üppigkeit, präzise strukturiert, gute Länge, Lagencharakter.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Naturkork

Weingut
TRUNK Obegg
Südsteiermark

Inh. Ferdinand Teschl
8472 Obegg
Am Obegg 2

Tel. +43 3134 2207
wein@trunk.at
www.trunk.at

Das Weingut Trunk wurde im 19. Jahrhundert vom Urgroßvater der jetzigen Akteure in jungen Jahren gegründet, nun führt die vierte Generation Regie. Die Familie und Kellermeister Walter Neubauer haben ihr ganzes Herzblut in dieses Projekt gesteckt, wie Gabriela Schäfer, die Schwester von Eigentümer Ferdinand Teschl, betont. Das Gut soll im alten Stil erhalten werden. „Wenn wir etwas erneuern, dann sehr behutsam und zum traditionellen Charakter passend, das ist uns sehr wichtig“, so Frau Schäfer im O-Ton. Das Weingut inklusive aller Weingärten befindet sich auf der renommierten Riede Obegg, deren Untergrund aus reinstem Muschelkalk besteht. Dieser Boden drückt den Weinen seinen Stempel auf. Die Rieden sind nach Ost bis Südwest ausgerichtet. Viele der Rebstöcke sind betagt, mehr als 60 Jahre alt, ein weiterer Terroirfaktor. Ausgebaut werden die Weine großteils in Stahltanks, ein kleiner Teil wird in Holzfässern vergoren, wenn die Qualität der Trauben den Vorstellungen des Teams entspricht. Riesling wird in geringer Menge in der Tonamphore auf der Maische vergoren und bis zu 24 Monate in diesem Gebinde ausgebaut. In der stilvoll renovierten alten Buschenschenke werden mehrmals im Jahr Weinverkostungen und Kellerführungen angeboten, auf Anfrage sind dort Geburtstagsfeiern, Firmenseminare und dergleichen möglich. Einmal jährlich findet im Sommer ein Konzert statt. Die gesamte Serie zeichnet sich durch Klarheit und Trinkfluss aus. Keiner der Weine ist laut. Der Chardonnay Ried Obegg zeigt Lagencharakter. Der Riesling aus der Amphore ist überraschend fein, die Preisgestaltung ausgesprochen fair.

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2025 Riesling Ried Achleithen Smaragd
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Feinster Weingartenpfirsich im Bukett, ein Orchesterwerk an Aromen, Steinobst, Elsbeere, expressive Fruchtbrillanz in feingliedriger Finesse, druckvoll, kompromisslose Terroirinterpretation mit enormer Fruchttiefe, Darjeelingtee first flush, alles in Balance, juvenil, lang, modellhaft!

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2023 Terroir Grüner Veltliner Reserve Ried Hermannschachern
Weingut
Neustifter
Weinviertel

Kampot-Pfeffer, danach ein ganzes Kräuterbeet, elegant, kühl, cremig; apart, feinmaschig, pfeffrig, zart nussig, Birne, Fruchtsüße, dicht, klingt am Gaumen harmonisch aus. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Neustifter
Weinviertel

Monika Neustifter
2170 Poysdorf
Am Golfplatz 3

Karl und Brigitte Neustifter haben den gesamten Weinbaubetrieb auf biologische Bewirtschaftung umgestellt, was ihrem Grundgedanken entspricht, in den Weingärten möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu pflegen. Auch bei der Vinifikation wird nur behutsam eingegriffen: So wird auf spontane Vergärung gesetzt und den Jungweinen ein möglichst langes Verweilen auf der Hefe gegönnt. Tochter Monika hat mittlerweile das Zepter übernommen und führt die Philosophie zielstrebig weiter. Wie die Zusatzbezeichnung „Terroir“ für ihre wertvollsten Weine bereits verrät, sollen diese vor allem ihre Herkunft ungeschminkt widerspiegeln. Ein Paradebeispiel dafür ist etwa der dichte und kraftvolle Veltliner Terroir von der Poysdorfer Spitzenlage Hermannschachern. Grüner Veltliner und Chardonnay werden zudem auch jeweils in einer unfiltrierten und ungeschwefelten Variante ausgebaut. Aus dem roten Segment, das hier schon seit langem Bedeutung besitzt, gefallen beispielweise der expressive Zweigelt Exklusiv aus 2022 sowie der mächtige und zugleich samtige Cabernet Sauvignon 2023. Ein besonderes Steckenpferd des Weingutes ist die Wiederbelebung der früher üblichen Stockkultur: Dafür wurden auf einem halben Hektar der Riede Steinberg 4.500 Veltlinerstöcke ausgepflanzt, um die möglichen Vorzüge dieser höchst arbeitsintensiven Anbauweise aufzuzeigen. Diese bestehen unter anderem in der tieferen Verwurzelung der Stöcke sowie der früheren physiologischen Reife und dem höheren Extraktgehalt. Die jedes Jahr von einem anderen Künstler mit der Kellerkatze geschmückten Flaschen stellen zweifellos auch ein exklusives Geschenk für besondere Gelegenheiten dar, wobei gegenwärtig noch zahlreiche Jahrgänge verfügbar sind.

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2024 Furmint Ried Tannenberg
Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Straffe tropische Frucht, Mango, Stachelbeeren, feine Fülle, Oliven, Gewürzbrot; am Gaumen viel Orangen und Limetten, enorm viel (Schiefer)-Mineralität, fordernder toller Gerbstoff, jedoch schon gut integriert, mit Belüftung immer voluminöser, super Länge und Potenzial, tolle Lagerfähigkeit.

Weißwein
Furmint
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Alte Weinwerte mit neuem Weinstreben verbindet in perfekter Weise das Golser Weingut Anita & Hans Nittnaus. Seit den 1990er-Jahren steht das Flaggschiff des Hauses, der Comondor, als eine österreichische Rotweinikone mit internationalem Format. Mit der Marke Pannobile hat der Topwinzer Hans „John“ Nittnaus bereits vor 35 Jahren einen der ersten charismatischen burgenländischen Gebietsweine gemacht, wo er die heimischen Sorten Zweigelt und Blaufränkisch forcierte. Bis 2002 gab es bei Nittnaus auch ein weißes Pannobile-Pendant, damals aus Burgundersorten. Seinen Pannobile Weiß hat Nittnaus mit dem Jahrgang 2024 wieder aufleben lassen – jedoch komplett neu gedacht. Der innovative Winzer vereint dabei das großartige Terroir vom Leithaberg mit seinem jüngsten Steckenpferd, dem Furmint, den er als Juniorpartner mit Grüner Veltliner in diesem weißen Pannobile vermählt. Nittnaus‘ Furmint-Abenteuer hat 2018 begonnen – im Kleinen. Heute hat er schon zwei Hektar von dieser Traditionsweißweinsorte ausgesetzt. Neben dem Weißen Pannobile gibt es auch zwei reinsortige Furmint. Neu: der Ortswein Jois, ein gelungener und äußerst preiswerter Wein als Einstieg in die faszinierende Furmint-Welt. Was die Sorte im Premiumbereich leisten kann, zeigt Nittnaus mit seinem Lagenwein aus der Ried Tannenberg in Jois, 2024 ist der vierte Furmint-Jahrgang, es ist ein Powerwein mit Rieseneleganz, der sein Potenzial erst im großen Glas entfaltet. „Ich bin kein analytischer Koster“, sagt John Nittnaus, denn sein Credo lautet: „Mir geht es darum, welche Persönlichkeit hat der Wein.“ Und viel Persönlichkeit kommt vom Leithaberg. Darum hat Nittnaus schon vor Jahren seinen Aktionsradius von seiner Heimatstadt Gols auf den nahen Leithaberg ausgeweitet, um dort mit dem Blaufränkisch ein Weindenkmal zu setzen. Es ist seine Königssorte geworden – und: „Wir wollen den Blaufränkisch-Anteil in den nächsten Jahren weiter steigern“, sagt der Winzer, der am Leithaberg bereits vier unterschiedliche Lagenweine im Portfolio hat. Seine beiden Top-Blaufränkisch kommen aus Jois: aus der Ried Jungenberg, wo die Sorte auf einem Schieferboden steht, und aus der Ried Gritschenberg, einer kalkgeprägten Lage. Weiters gibt es noch in Jois den Blaufränker vom Altenberg und die Lange Ohn in Neusiedl. Beim Wein und daraus entstehenden neuen Ideen ist John Nittnaus immer jung geblieben – und ist damit auch den Low Intervention Weinen der Nittnaus-Jugend Martin, Andreas und Lydia aufgeschlossen. Hier hat sich die junge Generation schon seit einigen Jahren unter den Namen Manila und Elektra mit straffen spannungsgeladenen Natural Wines in Weiß und Rot in Szene gesetzt. Prädikat: unbedingt auch kosten!

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2024 Grand Pri´
Rotweingut
Prickler
Mittelburgenland

(BF/ME/ZW/CS) Dunkel getönt, rauchig, kaltes Lagerfeuer, schwarzer Kardamom, dunkle Frucht, Wacholderbeeren; schließt nahtlos an, eng gewobenes Gerbstoffnetz, bemerkenswerter Trinkfluss, null Schwere, zugänglich, vielschichtig und eigenständig.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Rotweingut
Prickler
Mittelburgenland

Familie Prickler
7361 Lutzmannsburg
Birkenhain 1

Herbert Prickler hat das Weingut gemeinsam mit seiner Frau Elfi in den 1980er Jahren gegründet, praktisch aus dem Nichts, wie er sagt. Mittlerweile führt die zweite Generation Regie. Kellermeister Christian wird vom Senior unterstützt, Christina obliegen das Marketing, die Kundenbetreuung und das Büro. Mit Tochter Valentina wächst die dritte Generation heran. René Prickler ist immer da, wenn man ihn braucht. Elfi Prickler ist die Hüterin der Rebstöcke, zu denen sie ein inniges Verhältnis hat. Die Reben stehen auf dem Lutzmannsburger Hochplateau, wo sie unter günstigen mikroklimatischen Bedingungen ihre Wurzeln in einen Boden aus Lehm, Tonmergel, Tegel und Quarzsanden treiben. Die Familie hat hier Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon und Welschriesling ausgepflanzt. „Wir sind ein echter Familienbetrieb und legen höchsten Wert auf Qualität zu einem fairen Preis“, erklärt Christina Prickler. Verkaufsschlager sei der Merlot, von dem es immer zu wenig gebe. Der Betrieb ist nach dem Stand der Technik ausgerüstet. Im Jahr 2021 wurde ein neuer, lichtdurchfluteter Verkostungsraum in Betrieb genommen, der auch für Veranstaltungen und Präsentationen zur Verfügung steht. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine feine Handschrift aus, da ist nichts Vordergründiges oder Lautes, die Gerbstoffe sind präsent und strukturgebend, aber nie hart. Die Preisgestaltung ist ausgesprochen attraktiv.

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2020 Riesling aus der Amphore
Weingut
TRUNK Obegg
Südsteiermark

Feingliedrig, zarter Blütenduft, subtile Frucht, winzige Prise Gewürze, lebendig; vielschichtig auch auf dem Gaumen, feines Säurespiel, wirkt bekömmlich, mittlere Länge, für diese Machart ungewöhnlich präzise.

Weißwein
Riesling
€€
Naturkork

Weingut
TRUNK Obegg
Südsteiermark

Inh. Ferdinand Teschl
8472 Obegg
Am Obegg 2

Tel. +43 3134 2207
wein@trunk.at
www.trunk.at

Das Weingut Trunk wurde im 19. Jahrhundert vom Urgroßvater der jetzigen Akteure in jungen Jahren gegründet, nun führt die vierte Generation Regie. Die Familie und Kellermeister Walter Neubauer haben ihr ganzes Herzblut in dieses Projekt gesteckt, wie Gabriela Schäfer, die Schwester von Eigentümer Ferdinand Teschl, betont. Das Gut soll im alten Stil erhalten werden. „Wenn wir etwas erneuern, dann sehr behutsam und zum traditionellen Charakter passend, das ist uns sehr wichtig“, so Frau Schäfer im O-Ton. Das Weingut inklusive aller Weingärten befindet sich auf der renommierten Riede Obegg, deren Untergrund aus reinstem Muschelkalk besteht. Dieser Boden drückt den Weinen seinen Stempel auf. Die Rieden sind nach Ost bis Südwest ausgerichtet. Viele der Rebstöcke sind betagt, mehr als 60 Jahre alt, ein weiterer Terroirfaktor. Ausgebaut werden die Weine großteils in Stahltanks, ein kleiner Teil wird in Holzfässern vergoren, wenn die Qualität der Trauben den Vorstellungen des Teams entspricht. Riesling wird in geringer Menge in der Tonamphore auf der Maische vergoren und bis zu 24 Monate in diesem Gebinde ausgebaut. In der stilvoll renovierten alten Buschenschenke werden mehrmals im Jahr Weinverkostungen und Kellerführungen angeboten, auf Anfrage sind dort Geburtstagsfeiern, Firmenseminare und dergleichen möglich. Einmal jährlich findet im Sommer ein Konzert statt. Die gesamte Serie zeichnet sich durch Klarheit und Trinkfluss aus. Keiner der Weine ist laut. Der Chardonnay Ried Obegg zeigt Lagencharakter. Der Riesling aus der Amphore ist überraschend fein, die Preisgestaltung ausgesprochen fair.

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2025 Grüner Veltliner Ried Kirchweg Wösendorf Smaragd
Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Warmer, fülliger Charakter, Löss-Lehm-Charakter, füllige Apfelfrucht mit Würze; viel Schwarzpfefferwürze, zugänglicher, charmant, trinkiger Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Fährt man von der Donau etwa zwei Kilometer den Spitzer Graben hinauf, kommt man nach Laaben und zu Johann Donabaum, einem der Paradewinzer von Spitz. Seit nunmehr 30 Jahren macht Donabaum bereits Wein – 1996 hat er, blutjung, als Zwanzigjähriger das Weingut in fünfter Generation übernommen und hat es schnell an die Wachauer Spitze gebracht. Zehn Hektar bewirtschaftet er, hauptsächlich im Spitzer Graben. Der Einstieg in die Genusswelt sind zwei Wachauer Federspiel-Gebietsweine, einmal als Grüner Veltliner und einmal als Riesling, beides die Haus- und Hof-Sorten Donaubaums und der Wachau. Das dritte und exklusivere Federspiel vereint die Peunt Trauben aus dem Spitzer Graben und aus Wösendorf. „Die Federspiele aus dem Jahrgang 2025 wirken generell alkoholschlanker. Aber sie zeigen sich sehr schön, weil sie ein bisschen mehr Säure aufweisen“, sagt der Winzer. Alle Jahre viel Spannung bieten Donabaums Smaragd-Weine, wo er bei beiden Sorten herkunftstypische Lagenweine macht. Beim Veltliner ist der Zornberg im Spitzer Graben die kühlste Lage, klassisch Urgestein geprägt. Der Kirchweg in Wösendorf dagegen bringt den wärmsten und würzigsten Veltliner hervor, die Riede zieht sich nah der Donau entlang und ist lössgeprägt. Die Spitzer Point ist immer Donabaums Top-Lagenklassiker unweit vom Weingut. Die Reben stehen dabei auf einem tiefgründigeren, schweren Boden, der dem Wein viel exotische Fruchtfrische und Würze gibt. Bei den Smaragd-Rieslingen hält der Winzer ein benachbartes Rieden-Trio aus dem Graben bereit: die Vogelleithen als kühlste und sehr mineralische Lage, Richtung Spitz hinunter schließt der Offenberg an, jener Riesling, der immer am schnellsten antrinkbar ist. Und der Setzberg als Landmarke zwischen dem Graben und Spitz ist zumeist der straffste Riesling-Smaragd mit viel Herkunftscharakter durch seine salzige Mineralität. Alle Smaragde bringt Donabaum immer ab September, quasi ein Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Über seine Lagen stellt Donaubaum seine Limitierte Edition, meist eine Rieden übergreifende Komposition aus den ältesten Parzellen und reifsten Trauben des Jahrgangs. 2025 ist die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner nahezu ausschließlich von der Spitzer Point und von Reben, die schon 60 bis 70 Jahre alt sind. Sehr gelungen. Auf der Riesling-Seite musste Donabaum auf die Produktion einer Limitierten Edition verzichten, weil es der Jahrgang 2025 nicht hergab, die Qualitätsanforderungen, die Donabaum bei diesem Wein hat, zu erreichen. Für alle Wachau-Fans, die abseits Veltliner- und Riesling-Klassiker Interessantes Anderes suchen. Donabaum, der auch gern Burgunder trinkt, macht hier mit einem Neuburger und einem Chardonnay interessante Weine.

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2023 Weißburgunder Smaragd
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Hellfruchtiges Entrée mit viel gelber Fruchtfrische, dicht, sehr saftig, vielschichtig, kompakt, balanciert, mineralische Prägung, kraftvolle Leichtigkeit, toller Spannungsbogen, balanciert, modellhafte Sorteninterpretation, ganz groß.

Blauburger
€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2024 Riesling Ried Steinhaus 1ÖTW
Weingut
Hiedler
Kamptal

Rauchig-würzige Frucht, Wacholder, getrocknete Marillen; saftiger, gut ausgestellter Körper und Frucht, viel Charme bei leichter Fruchtsüße, Marillen und Kräuterwürze; mittellang.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

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2025 Grüner Veltliner Ried Dorner Gösing
Weingut
Gerald Waltner
Wagram

Dichte verwobene Nase, Williamsbirne, Thymian, Schwarzbrotrinde, fester zupackender Gaumen, reife Quitte, Queller, langer Pfeffer, Kamillentee, bleibt lange haften und bringt mit einer feinen salzigen Zitrone den gewissen Kick im Abgang mit.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gerald Waltner
Wagram

Gerald Waltner
3470 Engelmannsbrunn
Am Berg 18

Im Jahr 2003 übernahm Gerald Waltner die Verantwortung für das elterliche Weingut in Engelmannsbrunn – der Startschuss für eine beeindruckende Entwicklung, die den Betrieb Schritt für Schritt an die Spitze geführt hat. Von Anfang an stand der Grüne Veltliner im Zentrum seiner Arbeit und prägt bis heute die Handschrift des Hauses. Gemeinsam mit seiner Frau Theresa bewirtschaftet Gerald Waltner rund elf Hektar in besten Lagen von Engelmannsbrunn und Gösing, wobei etwa 65 Prozent der Rebfläche dem Grünen Veltliner gewidmet sind. Heute zählt Waltner zu den prägendsten Winzern der Region. Für ihn ist Wein weit mehr als ein Produkt – er ist Ausdruck von Persönlichkeit, Herkunft und Haltung. „Es fasziniert mich, dem Wein meine eigene Sprache zu geben – die Sprache von Duft und Geschmack. Es wird nie grün gelesen, sondern nur vollreife Trauben“, beschreibt er seine Philosophie. Die Weinberge des Guts, darunter Rieden wie Engelmannsbrunner Hochrain, Gösinger Steinberg, Gösinger Dorner und Gösinger Mittersteig, profitieren von den typischen Lössböden des Wagrams, teils durchzogen von schottrigem Gestein und böhmischem Gneis. Neben Grüner Veltliner gedeihen hier auch Gelber Muskateller, Riesling, Chardonnay, Weißburgunder und Zweigelt – eine vielfältige Basis für ausdrucksstarke, charaktervolle Weine. Im Keller setzt Waltner auf eine klare, geradlinige Vinifikation. Die Riedenweine reifen lange auf der Feinhefe und entwickeln dadurch beeindruckende Struktur, Tiefe und Ruhe. Seine Weine wirken schnörkellos, präzise und klar gezeichnet – immer mit einer deutlichen Handschrift. Besonders hervorzuheben sind die beiden Weißburgunder, die eindrucksvoll zeigen, welches Potenzial der Wagram für diese Rebsorte bereithält. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich insgesamt sehr homogen und elegant. Er transportiert Herkunft und Rebsorte mit großer Klarheit, jede Riede spricht ihre eigene Sprache und fügt sich dennoch in ein stimmiges Gesamtbild. Die Weine zeigen Festigkeit, elegante Frucht und eine feine salzige Note im Abgang – ein Jahrgang mit großem Potenzial, der sowohl jung Freude bereitet als auch mit Reife deutlich gewinnt. Ab 2026 können die Weine zudem über den neu gestalteten Webshop auf der Homepage bezogen werden.

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2025 Grüner Veltliner Ried Spitzer Point Smaragd
Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Rauchig-tabakiges Entrée, getrocknete Kräuter, weißer Pfeffer, exotische Fruchtnoten, Litschi; feine Frucht- und Extraktsüße, Maracuja und Mango, Gesteinsmehl, Grafit, straff und fordernd, attraktive Säure, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Fährt man von der Donau etwa zwei Kilometer den Spitzer Graben hinauf, kommt man nach Laaben und zu Johann Donabaum, einem der Paradewinzer von Spitz. Seit nunmehr 30 Jahren macht Donabaum bereits Wein – 1996 hat er, blutjung, als Zwanzigjähriger das Weingut in fünfter Generation übernommen und hat es schnell an die Wachauer Spitze gebracht. Zehn Hektar bewirtschaftet er, hauptsächlich im Spitzer Graben. Der Einstieg in die Genusswelt sind zwei Wachauer Federspiel-Gebietsweine, einmal als Grüner Veltliner und einmal als Riesling, beides die Haus- und Hof-Sorten Donaubaums und der Wachau. Das dritte und exklusivere Federspiel vereint die Peunt Trauben aus dem Spitzer Graben und aus Wösendorf. „Die Federspiele aus dem Jahrgang 2025 wirken generell alkoholschlanker. Aber sie zeigen sich sehr schön, weil sie ein bisschen mehr Säure aufweisen“, sagt der Winzer. Alle Jahre viel Spannung bieten Donabaums Smaragd-Weine, wo er bei beiden Sorten herkunftstypische Lagenweine macht. Beim Veltliner ist der Zornberg im Spitzer Graben die kühlste Lage, klassisch Urgestein geprägt. Der Kirchweg in Wösendorf dagegen bringt den wärmsten und würzigsten Veltliner hervor, die Riede zieht sich nah der Donau entlang und ist lössgeprägt. Die Spitzer Point ist immer Donabaums Top-Lagenklassiker unweit vom Weingut. Die Reben stehen dabei auf einem tiefgründigeren, schweren Boden, der dem Wein viel exotische Fruchtfrische und Würze gibt. Bei den Smaragd-Rieslingen hält der Winzer ein benachbartes Rieden-Trio aus dem Graben bereit: die Vogelleithen als kühlste und sehr mineralische Lage, Richtung Spitz hinunter schließt der Offenberg an, jener Riesling, der immer am schnellsten antrinkbar ist. Und der Setzberg als Landmarke zwischen dem Graben und Spitz ist zumeist der straffste Riesling-Smaragd mit viel Herkunftscharakter durch seine salzige Mineralität. Alle Smaragde bringt Donabaum immer ab September, quasi ein Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Über seine Lagen stellt Donaubaum seine Limitierte Edition, meist eine Rieden übergreifende Komposition aus den ältesten Parzellen und reifsten Trauben des Jahrgangs. 2025 ist die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner nahezu ausschließlich von der Spitzer Point und von Reben, die schon 60 bis 70 Jahre alt sind. Sehr gelungen. Auf der Riesling-Seite musste Donabaum auf die Produktion einer Limitierten Edition verzichten, weil es der Jahrgang 2025 nicht hergab, die Qualitätsanforderungen, die Donabaum bei diesem Wein hat, zu erreichen. Für alle Wachau-Fans, die abseits Veltliner- und Riesling-Klassiker Interessantes Anderes suchen. Donabaum, der auch gern Burgunder trinkt, macht hier mit einem Neuburger und einem Chardonnay interessante Weine.

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2025 Roter Veltliner
Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Betörende gelbfruchtige Präsenz, knackiges Fruchtspiel, Melange von gelben Früchten, Mirabelle, Apfel, tiefe Frucht in nobelster Textur, feine Säurestruktur, strömt in gelassener Größe, harmonisch im langen Finish.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut
Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Mit dem neuen, witterungsmäßig sehr anspruchsvollen Jahrgang 2025 ist Rudi Pichler in gewohnter Manier ein großer Wurf gelungen: Kompromisslosigkeit im Weingarten wie im Keller bestimmen die Stilistik seiner Weine. Der Fokus im Weingut liegt auf einer bis ins kleinste Detail ausgeloteten Interpretation der jeweiligen Terroirs, die sich in Fruchtpräzision, Eleganz und Vielschichtigkeit in allen seinen Weinen widerspiegelt und ihnen weltweite Anerkennung als einige der Besten der Wachau einbringt. Tiefgründige Vielschichtigkeit und mineralische Transparenz hat Rudi Pichler in der gesamten Palette im aktuellen Jahrgang meisterlich geschafft: vom Grünen Veltliner, dem vom Witterungsverlauf gezeichneten Riesling, bis zu den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Die Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich unisono in feinstrahliger Finesse, jeweils untermalt mit viel mineralischem Verve. Bereits der Grüne Veltliner Federspiel, der als Lagencuvée aus über zwanzig Kleinstparzellen aus den Wösendorfer Toplagen stammt, überzeugt in graziler Feinheit und Würze. Die weiteren Lagen-Veltliner strahlen in mineralischer Exzellenz mit viel ziselierter Verve, gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen authentisch ausdrücken. Ried Kollmütz, oftmals als „burgundisch“ tituliert, zeigt sich betont pointiert, stilistisch komplementär dazu verhält sich der bei Bordeaux-Liebhabern geschätzte Ried Hochrain mit hellem Fruchtcharme. Eine Klasse für sich ist der rauchig-würzige Grüner Veltliner aus der Ried Achleithen. Mit viel mineralischer Tiefe und expressiver Fruchtfülle ist der hochelegante 2025er einfach als modellhaft zu bezeichnen. Die Serie vom Riesling Smaragd ist heuer im Gesamten mit der Mineralikfokussierung und der daraus resultierenden distinguierten Fruchttiefe und Klarheit als unübertrefflich zu bezeichnen. Von den beiden Top-Rieslingen besticht die Ried Hochrain mit subtiler Engmaschigkeit und die hochberühmte Ried Achleithen ist nicht umsonst der primus inter pares. Diese glänzt mit der typisch lagenspezifisch rauchig-würzigen Note und zeigt bereits im juvenilen Stadium ansatzweise die Vorzüge dieser Lage eindrucksvoll auf, die sie zum Langstreckenläufer prädestiniert. Eine der unterschätztesten Lagen in Wösendorf ist die Ried Kirchweg, die im Weingut Rudi Pichler in der Smaragd-Kategorie seit vielen Jahren zu den besten Lageninterpretationen zählt. Die topografisch kaum hervortretende Ried Kirchweg ist ein flacher Schwemmfächer, der entlang der alten Straßenverbindung zwischen St. Michael und Wösendorf verläuft und aus dem Geschiebegestein Paragneis besteht. Riesling Ried Kirchweg ist stehts stilistisch mit ihren hellfruchtigen Pfirsichnoten erkennbar und feingliedrig strukturiert. Die Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner kann man bei Rudi Pichler als versteckte Juwele bezeichnen. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der auch heuer wieder mit einer feinen Fruchttiefe beeindruckt. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance erst in vielen Jahren als Vin de Garde viel Freude bereiten.

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2024 Riesling Ried Gaisberg 1ÖTW Kammern
Weingut
Hiedler
Kamptal

Mineralische Noten, klassische Rieslingfrucht, samtig fruchtsüßer Charme, kandierter Pfirsich, Marille; sehr fruchtbetont auch am Gaumen bei knackigem Säurebiss, reintönige Frucht, weiße Pfirsiche, Trinkspaß auf Hochniveau.

Weißwein
Riesling
€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

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2025 Roter Veltliner Ried Mittersteig Gösing
Weingut
Gerald Waltner
Wagram

Senfsaat, Honigmelone, Erdbeerblatt, alles kompakt und dunkler gehalten, prägt die Nase, Estragon, Pomelo, Granatapfel, schwarzer Tee, Hibiskus, ein Potpourri an Geschmack, sehr kulinarisch, vielseitiger Wein, der mit Luft gewinnt, der Abgang bleibt fest und mit Grapefruit behaftet.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gerald Waltner
Wagram

Gerald Waltner
3470 Engelmannsbrunn
Am Berg 18

Im Jahr 2003 übernahm Gerald Waltner die Verantwortung für das elterliche Weingut in Engelmannsbrunn – der Startschuss für eine beeindruckende Entwicklung, die den Betrieb Schritt für Schritt an die Spitze geführt hat. Von Anfang an stand der Grüne Veltliner im Zentrum seiner Arbeit und prägt bis heute die Handschrift des Hauses. Gemeinsam mit seiner Frau Theresa bewirtschaftet Gerald Waltner rund elf Hektar in besten Lagen von Engelmannsbrunn und Gösing, wobei etwa 65 Prozent der Rebfläche dem Grünen Veltliner gewidmet sind. Heute zählt Waltner zu den prägendsten Winzern der Region. Für ihn ist Wein weit mehr als ein Produkt – er ist Ausdruck von Persönlichkeit, Herkunft und Haltung. „Es fasziniert mich, dem Wein meine eigene Sprache zu geben – die Sprache von Duft und Geschmack. Es wird nie grün gelesen, sondern nur vollreife Trauben“, beschreibt er seine Philosophie. Die Weinberge des Guts, darunter Rieden wie Engelmannsbrunner Hochrain, Gösinger Steinberg, Gösinger Dorner und Gösinger Mittersteig, profitieren von den typischen Lössböden des Wagrams, teils durchzogen von schottrigem Gestein und böhmischem Gneis. Neben Grüner Veltliner gedeihen hier auch Gelber Muskateller, Riesling, Chardonnay, Weißburgunder und Zweigelt – eine vielfältige Basis für ausdrucksstarke, charaktervolle Weine. Im Keller setzt Waltner auf eine klare, geradlinige Vinifikation. Die Riedenweine reifen lange auf der Feinhefe und entwickeln dadurch beeindruckende Struktur, Tiefe und Ruhe. Seine Weine wirken schnörkellos, präzise und klar gezeichnet – immer mit einer deutlichen Handschrift. Besonders hervorzuheben sind die beiden Weißburgunder, die eindrucksvoll zeigen, welches Potenzial der Wagram für diese Rebsorte bereithält. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich insgesamt sehr homogen und elegant. Er transportiert Herkunft und Rebsorte mit großer Klarheit, jede Riede spricht ihre eigene Sprache und fügt sich dennoch in ein stimmiges Gesamtbild. Die Weine zeigen Festigkeit, elegante Frucht und eine feine salzige Note im Abgang – ein Jahrgang mit großem Potenzial, der sowohl jung Freude bereitet als auch mit Reife deutlich gewinnt. Ab 2026 können die Weine zudem über den neu gestalteten Webshop auf der Homepage bezogen werden.

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2024 Grüner Veltliner Ried Johannesbergen Reserve
Weingut
Frank
Weinviertel

(Löss, Stahltank, 6 Monate auf der Feinhefe) Angenehme Kühle, tiefgründige, würzige Nuancen; feine beginnende Reife, immer kühl und elegant, cremig, dann würzig, vielschichtig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Frank
Weinviertel

Katrin Frank, Harald Frank
2171 Herrnbaumgarten
Kellergasse 5

Gemeinsam mit seiner Cousine Katrin ist Harald Frank Inhaber und Geschäftsführer des Weinguts wenige Kilometer nordöstlich von Poysdorf, seine Frau Daniela ist für Vermarktung und Verkauf der Weine zuständig, Tante Johanna schupft das Büro. Viele Weingüter in Österreich können sich auf eine lange Tradition berufen, aber nur in wenigen ist die Geschichte so gut erforscht und kurzweilig dargelegt. Auch wegen der Liechtensteiner und ihren Weingärten in Herrnbaumgarten gibt es alte Aufzeichnungen. Die Riede Druxenbergen und der Weinzehent darauf werden 1285 in einer Urkunde beschrieben. Auch wenn die Franks sicher schon vorher im Ort gelebt haben, erscheint 1724 dann das erste Herrnbaumgartner Grundbuch: Hier finden wir die erste Eintragung eines Weinkellers im Besitz des Vorfahren Thomas Frank. Seit 1821 ist der Weingarten im Johannesbergen durchgehend im Familienbesitz. Die Vorfahren stellten Dorfrichter und Bürgermeister, erlebten ihre Hochs und Tiefs. Auf all dem wird heute aufgebaut und konsequent weiterentwickelt. Die Böden in Herrnbaumgarten sind vielfältig und interessant. Im Verkostraum der Franks finden sich viele kleine Gläser mit den verschiedenen Bodenformationen, akribisch beschriftet und mit der Erklärung, wie sie sich auf die Weine auswirken – hochinformativ und wirklich perfekt aufbereitet. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen der tollen Weinauswahl lohnt sich ein Besuch in diesem Weingut.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -