Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat
Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Noble Sortenaromatik, Anis, Fenchelsaat, feinkörnige Gewürze, subtile Frucht à la Kumquats; aromatisches Dacapo, Finesse, merkliche Substanz, im langen Nachhall würzige Aromen und Bitterorangen.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€
Schraubverschluss

Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Robert Platzer
8355 Tieschen
Pichla 25

Tel. +43 3475 2331
platzer@weinhof-platzer.at

Die Familie Platzer betreibt ihr Weingut im steirischen Vulkanland seit vielen Generationen. „Die Grundlage für guten Wein ist langjährige Erfahrung und tiefes Verständnis für die Natur“, umreißt Robert Platzer das Geheimnis seiner Erfolge. Er verfügt über Anteile an renommierten Rieden wie Königsberg, Klöchberg, Stradner Rosenberg und Aunberg. Letztere genießt besonders hohes Ansehen, der Boden besteht aus kalkigem Tonmergel, von hier kommen jedes Jahr die reifsten Trauben. Der Untergrund am Klöchberg ist kalkfrei und aus Basaltschlacke entstanden. Am Stradner Rosenberg dominieren kalkhaltige, feine Sedimente, zum Teil sind auch vulkanisch geprägte Anteile anzutreffen. Charakteristisch für die tiefgründige Ried Königsberg ist verwitterter Schlackenbasalt, der Oberboden ist schwach kalkhaltig. Die klassische Linie ist heuer ohne Ausnahme einladend, trinkanimierend und sortentypisch. Wiederum ein Schnäppchen ist der Chardonnay TAU. Von den drei Weinen aus der Privat-Linie weiß jeder zu überzeugen. Das Glanzlicht ist der elegante und vielschichtige Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine sehr attraktive Preisgestaltung aus.

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2024 Grüner Veltliner Ried Schütt Smaragd
Weingut
Knoll
Wachau

Einnehmend, Anklänge von weißen Blüten und Akazienblüten, dazu gelbfruchtig, samtig, rauchig, reich; satter Fruchtschmelz, Kriecherln, Orangenzesten, kraftvoll, fest strukturiert, recht lang, Geduld.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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2025 Grüner Veltliner Reserve Ried Kogelberg 1ÖTW
Weingut
Brandl
Kamptal

Feines, gediegenes Bukett, das Pfefferl gepaart mit viel Mineral, der Berg ruft, Grapefruit, Limette, Steinobst, weiße Blüten, feingliedrig, hochelegant, subtil, Ananas, Mango, fein und anmutig, transparent, feminin, von weiblicher Schönheit, zart und fast zerbrechlich. Zum Verlieben.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Das Weingut Brandl ist quasi gebrandet durch den Heiligenstein und den Kogelberg. Der Heiligenstein ist weltberühmt mit seinem rötlichen Wüstensandstein-Konglomerat. Der Kogelberg steht im Schatten des Heiligensteins – Urgestein der böhmischen Masse, Gföhler Gneis, hoher Schieferanteil. Nicht zu vergessen die Ried Lamm, welche sich am Hangfuss des Heiligensteins befindet und eine der besten Lagen für Grüner Veltliner ist. Sie ist eine der wärmsten Lagen des Kamptals. Aus diesen drei hochwertigen Lagen kommen die besten Weine von Günther Brandl. Das Weingut wurde 1952 von Johann Brandl gegründet und ist bis dato ein reiner Familienbetrieb. Die Weine sind eine besondere Verbindung von Boden und Rebsorte. Von einer inneren Ruhe und Gelassenheit getragen. Immer charaktervoll. Schon der Gebietswein Grüner Veltliner Kamptal ist beeindruckend. Das ist ein Wein von Klasse. Die Steigerung kommt in Form der Zöbinger Terrassen – ob Grüner Veltliner oder Riesling – es sind fulminante, überaus hochwertige Weine. An Dramatik nicht zu überbieten sind die Weine vom Kogelberg – Grüner Veltliner und Riesling – immer Reserve Weine. Natürlich der Heiligenstein – ein ganz einfach zauberhafter Riesling – wo die Lage und Rebsorte eine wundersame Einheit bilden. Von der Ried Lamm kommt ein großartiger Grüner Veltliner 2024, der mit Sicherheit zu den besten seiner Zunft zu zählen ist. In dieses Szenario fügt sich nahtlos der 2025 Gelber Muskateller ein. Es sind Weine von besonderer Strahlkraft und einer Spannung.

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2025 Riesling Ried Schillingsberg
Weingut
Leth
Wagram

Ausgereifter Weingartenpfirsich, Himbeere, Buddhas Hand, eine luftige lustige Nase, Himbeere, Zitrone, Pfirsich und Orangenverbene bringen einen schmeichelnden Riesling auf den Gaumen, der Freude macht, ohne Kitsch und Allüren zeigt der Wein mit seinem seidigen Gerbstoff und lebendiger Säurestruktur seine Lebenslust beim Trinken.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leth
Wagram

Franz Leth
3481 Fels am Wagram
Kirchengasse 6

Mitten im Wagram, dieser sanft abfallenden Lösslandschaft von bis zu 20 Metern Mächtigkeit, arbeitet die Familie seit drei Generationen mit viel Leidenschaft, Idealismus und Innovationsgeist im Weinbau. Der fruchtbare Löss, entstanden aus eiszeitlichen Winden auf dem Urgestein der Donau, versorgt die Reben tief aus dem Boden mit Wasser und Nährstoffen. Gemeinsam mit dem pannonischen Klima entstehen so charaktervolle, terroirgeprägte Weine mit Würze, Eleganz und feiner Cremigkeit – vom Grünen bis zum traditionellen Roten Veltliner. Seit 2006 ist Franz Junior fixer Bestandteil des Betriebs und verantwortet Keller und Weingärten. Vater Franz Senior bringt weiterhin Erfahrung, Exportwissen und tatkräftige Unterstützung ein – und gemeinsam wird regelmäßig verkostet, denn gute Weine entstehen im Team. Der Wagram ist ihre Heimat und ihr Profil: rund 60 Prozent Grüner Veltliner, 15 Prozent Roter Veltliner, ergänzt durch Riesling, Sankt Laurent, Pinot Noir und Zweigelt. Die Ortsweine aus Fels erscheinen erst ab Ende Jänner und zeigen viel Ruhe und Reife. Vergoren wird im Edelstahltank, die besten Partien reifen spontan in großen Akazienholzfässern vom Manhartsberg. Seit dem Jahrgang 2021 ist das Weingut biologisch zertifiziert, alle Weine sind zudem vegan. Der höchste Punkt, der Schafflerberg, steht für mineralische Finesse, während Brunnthal mit seiner Mischung aus Kalk und Löss elegante Rieslinge sowie charaktervolle Rotweine hervorbringt – etwa den Sankt Laurent Reserve 2023 und den Zweigelt Gigama 2023. Beide werden teils mit ganzen Trauben vergoren und reifen rund 10 bis 14 Tage auf der Maische in 600-Liter-Fässern, was ihnen Tiefe und Konzentration verleiht. Besonders spannend zeigt sich der Jahrgang 2025: ein jugendlicher Grüner Veltliner vom Schafflerberg, ein balancierter Roter Veltliner aus der Ried Fumberg und erstmals der Riesling Schillingsberg 2025, der mit Ruhe und Vielschichtigkeit viel Trinkfreude bereitet. Die Weine reifen generell ein Jahr im großen Holz und zeigen dabei klar Herkunft, Stil und Struktur. Gelesen wird ausschließlich von Hand – aus Überzeugung und Qualitätsanspruch. Rund 80 Prozent der Produktion gehen in den Export. Ein besonderes Herzensprojekt ist der „Garten“ von Franz Leth Senior: Vor 30 Jahren begann er, nahezu vergessene Rebsorten zu sammeln. Heute wachsen dort über 250 Sorten aus Österreich, Europa und Übersee – liebevoll gepflegt und dokumentiert. Die gesamte Kollektion zieht sich wie ein roter Faden durch: ruhig, klar, zurückhaltend und doch mit innerer Festigkeit. Eine Handschrift, die Lust auf mehr macht.

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2023 Pinot Noir
Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

(Schüttenberg, Donauschotter, dieser Teil wärmer) Fein, elegant, feminin, rotfruchtig; gute Kombination aus Frucht und Körper, zarte Säure, viel Druck und Punch, langer Abgang.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

Gerhard und Maximilian Pimpel
2464 Göttlesbrunn
Kirchenstraße 19

Gerhard Pimpel mit Frau Angelika und Sohn Max sind für mich eine echte Entdeckung, und das nach mehr als 25 Jahren in der Branche. Die meisten der Weine, die ich dieses Jahr zum Kosten bekam, öffnen für mich ein Fenster in die Zukunft: viel Sortentypik, viel Tiefgründigkeit und immer mit einer großartigen Mineralik unterlegt, die die Weine fein ziseliert und elegant präsentiert. Der Fokus von Gerhard Pimpel lag immer im Weingarten. Dort soll die Basis gelegt werden für ausdrucksstarke Weine. Sohn Max ist frisch von der Weinbauschule zurück und präsentiert zum dritten Mal zwei eigene Weine, nämlich Göttlesbrunn weiß und Göttlesbrunn rot – und legt gleich mal ein Schipperl oben drauf. Der Göttlesbrunn rot brilliert mit unbändiger Mineralität. Die Rotweinstars sind diesmal der Zweigelt Bärnreiser, der Blaufränkisch Schüttenberg sowie der Merlot Optime – alle mit viel Mineralität und Klasse! Und zum Schluss gab es dann noch einen köstlichen Chardonnay Rosenberg 2024 von Martin Pimpel, das Gesellenstück vom jüngeren Sohn. Iuventus ad portas.

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2024 Die Vollendung
Weingut
Krug
Thermenregion

Weiche Textur, Mandelöl, türkischer Honig, viel Fruchtsüße schon in der Nase, Gewürzigkeit, Nelken, einige Tiefe; gewürzig auch am Gaumen, einige Säure, rosa und weißer Pfeffer, fruchtsüßes Kernobst, Quitte, gelbe Birnen, gute Länge und Trinkanimo.

Weißwein
Rotgipfler
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Krug
Thermenregion

Gustav Krug
2352 Gumpoldskirchen
Kirchenplatz 1

Tel. +43 676 845666100
office@krug.at
www.krug.at

Gleich unterhalb der Kirche gelegen, ist Krug eine Institution. Und wäre man nicht in einem Weinort, wäre das Alte Zechhaus der Familie Krug so etwas wie der Kirchenwirt. Der Krug-Heurige ist eine beliebte Anlaufstelle für saisonelles bodenständiges Essen. Winzer Gustav Krug, der den Betrieb schrittweise an seine Tochter und den Schwiegersohn übergibt, fungiert nach wie vor als Gastgeber, der sich um den Wein kümmert – und hier ist ihm wichtig, dass Krug ein „Gutsweingut“ ist, das heißt, nur Weine aus seinen 30 Hektar keltert. Bei Krugs Weinen merkt man eine kleine Kurskorrektur – sie sind leichter geworden: „Wir sind generell mit dem Alkohol etwas runter gegangen“, sagt Gustav Krug. Geschafft habe er das durch eine zeitigere Ernte. Weiters schaut Krug seit jeher, dass alle Weine, egal ob im Stahltank oder Holz ausgebaut, von der ersten Minute an Trinkvergnügen bieten. Die gesamte Weinpalette kann man gemütlich im Alten Zechhaus kosten.

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2022 Zweigelt Reserve Ried Römerstein
Weingut
Alexander Egermann
Neusiedlersee

Leuchtendes Schwarz-violett, ein Beerenmix, Heidelbeeren, Brombeeren, Minze, Zwetschken, schwarze Kirschen, Schokonoten, Pilze, Pfeffer, feiner Eichentouch, straffes Tannin, kompakt, dicht, kraftvolle Struktur, perfekte Säure, intensiver Ausdruck, der gibt mächtig Gas. Das ist grandioser Zweigelt aus diesem heißen Jahrgang. Noch immer jugendlich, Substanz für viele weitere Jahre. Klasse!

Rotwein
Zweigelt
€€€€
Naturkork

Weingut
Alexander Egermann
Neusiedlersee

Alexander Egermann
7142 Illmitz
Apetlonerstraße 30

Kompromisslos, authentisch – so liest man es auf der Website von Alexander Egermann. Diese Aussagen bestätigen sich bei der Verkostung der Weine. Es sind unverwechselbare Gewächse des Weinbaugebietes Neusiedlersee. Diese Gewächse kommen aus den verschiedensten Bodenformationen, welche sich oft schon in einer Parzelle zeigen. Sand, Schotter, Schwarzerde, auch Lehm. Salzige Mineralität findet man besonders in den Lacken und in Ufernähe des Neusiedlersees. Hier hat man die Quintessenz der Region im Glas. Ein 2024 Weißburgunder besticht durch Frische und Ernsthaftigkeit. Feingliedrig, komplex, ein ungemein pikanter Wein, welcher der Rebsorte alle Ehre macht. Der 2024 Chardonnay Reserve ist ein fülliger, molliger, doch auch eleganter Wein von weiblicher Feinheit. Ein wunderbar charmanter 2024 Zweigelt macht Spaß auf mehr. Dieses „Mehr“ kommt in Form des 2022 Zweigelt Reserve Ried Römerstein ins Glas. Ein Zweigelt voller Intensität und Ausdruckskraft. Hier regiert die Schwarzerde mit hohem Schotteranteil. Ein Langstreckenläufer mit enormer Zukunft. Diese Zukunft haben gleichermaßen die beiden Varietäten aus dem Bordelais: 2023 Merlot Reserve und 2024 Cabernet Sauvignon Reserve. Auch besticht neben den beiden Rebsorten das Terroir des Neusiedlersees. Beide Weine sind Seewinkel pur. Da steht die Region im Gleichklang neben der Rebsorte. Wenn dann die Trockenbeerenauslese – aktuell 2023 Vom Salz – sich im Glas spiegelt, vergisst man alles andere. Eine betörende Schönheit. Ich habe den folgenden Satz schon mehrmals geschrieben: Bei Weinen dieser besonderen Leseart gesunden Kranke und Gesunde werden nicht krank. Solche hochwertigen Weine gehören auf die E-Card.

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2024 Chardonnay Ried Aunberg Privat
Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Holz noch recht präsent, aber nicht aufdringlich, viele Gewürzaromen, Dörrobst à la Kletzen; aromatisches Dacapo, feines Säurenetz gibt Leben, in keiner Phase schwer, Gewürzstrauß im langen Nachhall. Potenzial.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Robert Platzer
8355 Tieschen
Pichla 25

Tel. +43 3475 2331
platzer@weinhof-platzer.at

Die Familie Platzer betreibt ihr Weingut im steirischen Vulkanland seit vielen Generationen. „Die Grundlage für guten Wein ist langjährige Erfahrung und tiefes Verständnis für die Natur“, umreißt Robert Platzer das Geheimnis seiner Erfolge. Er verfügt über Anteile an renommierten Rieden wie Königsberg, Klöchberg, Stradner Rosenberg und Aunberg. Letztere genießt besonders hohes Ansehen, der Boden besteht aus kalkigem Tonmergel, von hier kommen jedes Jahr die reifsten Trauben. Der Untergrund am Klöchberg ist kalkfrei und aus Basaltschlacke entstanden. Am Stradner Rosenberg dominieren kalkhaltige, feine Sedimente, zum Teil sind auch vulkanisch geprägte Anteile anzutreffen. Charakteristisch für die tiefgründige Ried Königsberg ist verwitterter Schlackenbasalt, der Oberboden ist schwach kalkhaltig. Die klassische Linie ist heuer ohne Ausnahme einladend, trinkanimierend und sortentypisch. Wiederum ein Schnäppchen ist der Chardonnay TAU. Von den drei Weinen aus der Privat-Linie weiß jeder zu überzeugen. Das Glanzlicht ist der elegante und vielschichtige Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine sehr attraktive Preisgestaltung aus.

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2024 Grüner Veltliner Ried Loibenberg Smaragd
Weingut
Knoll
Wachau

Würzig und pfeffrig, Teegebäck, etwas Trockenfrüchte, Hauch von Blütenhonig, Marzipan; saftig, mittelkräftig, schöner Fruchtschmelz, Kernobst, dazu gelbe Ananas, strukturiert, guter Grip, lang, beachtlich.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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2025 Riesling Reserve Ried Kogelberg 1ÖTW
Weingut
Brandl
Kamptal

Frischer Apfel, Marille, Pfirsich, Mandarine, Zitrus, unglaublich elegant und saftig, straffe Struktur und Säure, fein und ziseliert, zerbrechlich wirkend, doch statuiert, tief, immer feingliedrig, mit Eleganz, Finesse und Länge. Ein charaktervoller Riesling von außergewöhnlicher Qualität.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Das Weingut Brandl ist quasi gebrandet durch den Heiligenstein und den Kogelberg. Der Heiligenstein ist weltberühmt mit seinem rötlichen Wüstensandstein-Konglomerat. Der Kogelberg steht im Schatten des Heiligensteins – Urgestein der böhmischen Masse, Gföhler Gneis, hoher Schieferanteil. Nicht zu vergessen die Ried Lamm, welche sich am Hangfuss des Heiligensteins befindet und eine der besten Lagen für Grüner Veltliner ist. Sie ist eine der wärmsten Lagen des Kamptals. Aus diesen drei hochwertigen Lagen kommen die besten Weine von Günther Brandl. Das Weingut wurde 1952 von Johann Brandl gegründet und ist bis dato ein reiner Familienbetrieb. Die Weine sind eine besondere Verbindung von Boden und Rebsorte. Von einer inneren Ruhe und Gelassenheit getragen. Immer charaktervoll. Schon der Gebietswein Grüner Veltliner Kamptal ist beeindruckend. Das ist ein Wein von Klasse. Die Steigerung kommt in Form der Zöbinger Terrassen – ob Grüner Veltliner oder Riesling – es sind fulminante, überaus hochwertige Weine. An Dramatik nicht zu überbieten sind die Weine vom Kogelberg – Grüner Veltliner und Riesling – immer Reserve Weine. Natürlich der Heiligenstein – ein ganz einfach zauberhafter Riesling – wo die Lage und Rebsorte eine wundersame Einheit bilden. Von der Ried Lamm kommt ein großartiger Grüner Veltliner 2024, der mit Sicherheit zu den besten seiner Zunft zu zählen ist. In dieses Szenario fügt sich nahtlos der 2025 Gelber Muskateller ein. Es sind Weine von besonderer Strahlkraft und einer Spannung.

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2023 Optime Merlot
Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

(100% ME, von 3 Toprieden) Dichte Paradeisernoten, Milchschokolade, rauchig; Eukalyptus, straff und dicht, elegant, die Mineralik bündelt den Wein, viel Klasse, jung, ein anderer Typus Merlot aus Carnuntum. Großes Entwicklungspotenzial!

Rotwein
Merlot
€€€€
Naturkork

Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

Gerhard und Maximilian Pimpel
2464 Göttlesbrunn
Kirchenstraße 19

Gerhard Pimpel mit Frau Angelika und Sohn Max sind für mich eine echte Entdeckung, und das nach mehr als 25 Jahren in der Branche. Die meisten der Weine, die ich dieses Jahr zum Kosten bekam, öffnen für mich ein Fenster in die Zukunft: viel Sortentypik, viel Tiefgründigkeit und immer mit einer großartigen Mineralik unterlegt, die die Weine fein ziseliert und elegant präsentiert. Der Fokus von Gerhard Pimpel lag immer im Weingarten. Dort soll die Basis gelegt werden für ausdrucksstarke Weine. Sohn Max ist frisch von der Weinbauschule zurück und präsentiert zum dritten Mal zwei eigene Weine, nämlich Göttlesbrunn weiß und Göttlesbrunn rot – und legt gleich mal ein Schipperl oben drauf. Der Göttlesbrunn rot brilliert mit unbändiger Mineralität. Die Rotweinstars sind diesmal der Zweigelt Bärnreiser, der Blaufränkisch Schüttenberg sowie der Merlot Optime – alle mit viel Mineralität und Klasse! Und zum Schluss gab es dann noch einen köstlichen Chardonnay Rosenberg 2024 von Martin Pimpel, das Gesellenstück vom jüngeren Sohn. Iuventus ad portas.

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2016 Merlot Ried Schatzberg Best of Jassek
Winzer
Jassek
Weinviertel

Herrlich animierender Duft nach schwarzen Johannisbeeren, feine Paprikanoten, erfrischende Minze, Rumtopf, massiver Körper mit enormer Kraft und harmonischer Dichte, Extraktfülle, genialer Wein mit noch ungeahntem Potenzial – ein liebevoller Kraftlackl!

Rotwein
Merlot
€€€€
Naturkork

Winzer
Jassek
Weinviertel

Christian Jassek
2053 Ragelsdorf
16

Christian Jassek, ein spätberufener Winzer, übernahm nach 20 Jahren bei Wein & Co den Betrieb. Es ist einer, der weit über den Tellerrand hinausschaut. Er versteht Weinbereiten als Handwerk. So definiert Jassek seinen Beruf. Für ihn ein Traumberuf, wenn auch seine Arbeitsstätte kein Dach hat. Von 0,2 Hektar auf 7 aufgestockt, kultiviert er heute 10 Hektar mit seiner „Handwerkerei“. Die Qualität kommt vom Weingarten, im Keller wird nicht eingegriffen. Die Handschrift des Winzers ist sehr deutlich – Weine mit Finesse, Eleganz und Struktur. Seine Jahrgänge zeigen ihren Charakter recht eindrucksvoll – geradlinig ohne Schnick-Schnack. Christian Jassek lebt und liebt die Natur mit allen Herausforderungen der Winzerarbeit und produziert mit viel Herzblut besondere Weinqualitäten, die im Gedächtnis bleiben. Seinen Weißburgunder Cru Reserve 2024 bezeichnet er seiner Vollreife wegen als Ragelsdorfer Montrachet. Mit seinen Rotweinen bietet er eine Freak-Show und zeigt, was das Weinviertel auf diesem Sektor kann. Christian Jassek macht keine Rotwein-Geheimtipps mehr, er produziert Rotwein Plus Varianten mit seinem Jasseto, Jassicaia und Schatzberg Merlot 2016. Rotwein-Qualitäten von bemerkenswerter Tiefe, Eleganz, Aroma, Struktur, Finesse, Dichte und Harmonie. Der Jasseto beispielsweise ist eine Kreation aus seiner Lieblingsrebsorte Merlot, sozusagen sein Herzblatt mit rigoroser Ertragsreduktion, eine Selektion, die zehnmal durch die Hände geht, 18 Monate im kleinen Fass aus Burgund ausgebaut wird. Nach angemessener Flaschenreife wird er für den Genuss frei gegeben.

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2020 DAS GLÜCK
Weinmanufaktur
Follner
Leithaberg, Rust & Rosalia

(ME/BF/CS) Kühles Bukett, enormes Tannin, Wahnsinnsstoff, tief, druckvoll, Kirschen, schwarze Beeren, Oliven, Pfeffer, unglaublich präsent, super Säure, da geht die Post ab, Wahnsinnssubstanz, griffig, dicht, ewiges Leben. Wird mit Luft elegant und feingliedrig.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€
Naturkork

Weinmanufaktur
Follner
Leithaberg, Rust & Rosalia

Dagmar und Dr. Ludwig Follner
1140 Wien
Anzengruberstraße 77

Tel. +43 664 3019295
office@follner.com
www.follner.at

Wenn einem das Wein Virus erwischt, ist man rettungslos verloren. Dieses Schicksal ist den Follners widerfahren. Somit gründeten die beiden ihr Weingut im Jahr 2006, ihre Weinmanufaktur in Rust, und bewirtschaften biologisch Weingärten im Ruster Hügelland in reiner Handarbeit. Nach dem Motto: Große Weine entstehen im Weingarten und nicht im Keller. Wie recht sie haben. Wie soll man die Weine beschreiben? Es sind enorm standfeste, ausdrucksstarke, langlebige außergewöhnliche Gewächse, welche jahrzehntelang größtes Vergnügen bereiten. Als Beispiel möchte ich den 2022 PRIVAT Cabernet Franc heranziehen. Der hat gerade seine Reise in ein neues vinarisches Universum angetreten. Daneben stelle ich 2021 LEBENSLUST Merlot und den 2019 LIEBE PUR Cuvée. Es sind Weine, welche ein internationales Standing haben. Verblüfft hat mich der 2018 LEBENSLUST Merlot, der den heißen Jahrgang nicht verleugnet. Da dachte ich, dass dieser Wein nicht mehr lange durchhalten wird. Er hat mich eines Besseren belehrt. Der verengte sich nach Stunden in der Karaffe und ging ab wie eine Rakete. Die großen Rotweine dieser Weinmanufaktur sollten erst nach einigen Jahren Flaschenreife genossen oder eben zeitgerecht dekantiert werden.

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2024 Grauburgunder Ried Klöchberg Privat
Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Dörrobst à la Marillen und Kletzen, reife rote Birnen, nussig, Hauch Vanille; vielschichtig auch im Geschmack, Substanz ohne Üppigkeit, Holzuntermalung, sehr langer Nachhall mit vielen Gewürzen.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weinhof
Platzer
Vulkanland Steiermark

Robert Platzer
8355 Tieschen
Pichla 25

Tel. +43 3475 2331
platzer@weinhof-platzer.at

Die Familie Platzer betreibt ihr Weingut im steirischen Vulkanland seit vielen Generationen. „Die Grundlage für guten Wein ist langjährige Erfahrung und tiefes Verständnis für die Natur“, umreißt Robert Platzer das Geheimnis seiner Erfolge. Er verfügt über Anteile an renommierten Rieden wie Königsberg, Klöchberg, Stradner Rosenberg und Aunberg. Letztere genießt besonders hohes Ansehen, der Boden besteht aus kalkigem Tonmergel, von hier kommen jedes Jahr die reifsten Trauben. Der Untergrund am Klöchberg ist kalkfrei und aus Basaltschlacke entstanden. Am Stradner Rosenberg dominieren kalkhaltige, feine Sedimente, zum Teil sind auch vulkanisch geprägte Anteile anzutreffen. Charakteristisch für die tiefgründige Ried Königsberg ist verwitterter Schlackenbasalt, der Oberboden ist schwach kalkhaltig. Die klassische Linie ist heuer ohne Ausnahme einladend, trinkanimierend und sortentypisch. Wiederum ein Schnäppchen ist der Chardonnay TAU. Von den drei Weinen aus der Privat-Linie weiß jeder zu überzeugen. Das Glanzlicht ist der elegante und vielschichtige Sauvignon Blanc Ried Aunberg Privat. Die gesamte Serie zeichnet sich durch eine sehr attraktive Preisgestaltung aus.

mehr
2024 Grüner Veltliner Vinothekfüllung Smaragd
Weingut
Knoll
Wachau

Reife, samtige Fülle, eingemachte süße Zitronen, profund und reichhaltig, frische Kamille, subtile Art; supersaftig, tolle Frucht, sehr lebhaft, griffig, exotische Anklänge, Ananas, toller Säurebiss im langen Abgang, Tendenz zur Größe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Knoll
Wachau

Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
weingut@knoll.at

Nirgendwo in Österreich wird Weintradition authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen hierzulande schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben – regional und national. Folglich hat man zum Image der Herkunft Wachau als einzigartiges, qualitativ herausragendes Gebiet maßgeblich beigetragen. Im Weingut Knoll wird seit vielen Generationen Weinbau betrieben. Erste Bouteillen wurden hier schon vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert gefüllt. Familienbetrieb im besten Sinne, wird das Weingut Knoll von zwei Generationen repräsentiert: Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne August und Emmerich H. Knoll – Letzterer ist zudem seit 2012 Obmann des traditionsreichen Winzervereins Vinea Wachau. Die Familie bewirtschaftet etwa 18 Hektar Rebfläche, von denen rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von Wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des heiligen Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Das Lagenportfolio liest sich wie ein „Who is Who“ der besten Loibner und Dürnsteiner Rieden: Dazu zählen Loibenberg und Kellerberg sowie die Knoll’sche Paradelage Schütt (Loibner und Dürnsteiner), darüber hinaus Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Spitzenriede Pfaffenberg. Obwohl das Sortiment von den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling dominiert wird, bekennt man sich bei Knoll auch zur ampelografischen Vielfalt. So sind Komplementärsorten wie Muskateller, Gelber Traminer, Chardonnay & Co. seit jeher unverzichtbarer Bestandteil der hiesigen Palette. In der ungemein vielfältigen Weinpalette findet man selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur aus beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling je nach Jahr auch noch aus mehreren Lagen. In geeigneten Jahren gibt es auch noch oft herausragende Prädikatsweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. In der aktuellen Palette steht bei Steinfeder und Federspiel der jüngste Jahrgang 2025 im Fokus, der aufgrund eines etwas verzögerten Starts und kühler Phasen im Mai und Juli später in der Entwicklung war. Das drückt sich in alkoholleichteren Weinen mit eleganter Frucht und viel Säurepikanz aus. Besonders hervorzuheben als modellahfter Vertreter ist das Riesling Federspiel aus der Ried Loibenberg. Die Smaragdpalette, die aus dem sehr warmen und reifen, im Herbst durch massive Regenfälle gekennzeichneten Jahrgang 2024 stammt, wurde durch einen Loibner Grüner Veltliner ohne Riedenbezeichnung bereichert. Die 2024er-Smaragd-Palette strotzt vor beeindruckenden Weinen, wobei Grüner Veltliner Vinothek sowie Riesling Ried Pfaffenberg Selection derzeit besonders herausstechen. Tolles Potenzial für die Zukunft weisen aber auch die anderen Smaragde aus den klassischen Rieden auf, insbesondere Loibenberg, Kellerberg und Schütt.ps

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2025 Riesling Reserve Ried Heiligenstein 1ÖTW
Weingut
Brandl
Kamptal

Kräuter, Steinobst, war anfangs etwas verhalten, spielt sich frei, Mandarinen, Ananas, Zitrusnoten, viel Mineral und Ausdruck, dabei immer mit feinen Tönen, niemals vordergründig, zarte Frucht, sehr elegant mit einer herrlichen Fruchtsüße, perfekte Balance, ein wunderschöner, feingliedriger Riesling von einer Zartheit, die einem fast entgleitet. Heiligenstein vom Feinsten.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Das Weingut Brandl ist quasi gebrandet durch den Heiligenstein und den Kogelberg. Der Heiligenstein ist weltberühmt mit seinem rötlichen Wüstensandstein-Konglomerat. Der Kogelberg steht im Schatten des Heiligensteins – Urgestein der böhmischen Masse, Gföhler Gneis, hoher Schieferanteil. Nicht zu vergessen die Ried Lamm, welche sich am Hangfuss des Heiligensteins befindet und eine der besten Lagen für Grüner Veltliner ist. Sie ist eine der wärmsten Lagen des Kamptals. Aus diesen drei hochwertigen Lagen kommen die besten Weine von Günther Brandl. Das Weingut wurde 1952 von Johann Brandl gegründet und ist bis dato ein reiner Familienbetrieb. Die Weine sind eine besondere Verbindung von Boden und Rebsorte. Von einer inneren Ruhe und Gelassenheit getragen. Immer charaktervoll. Schon der Gebietswein Grüner Veltliner Kamptal ist beeindruckend. Das ist ein Wein von Klasse. Die Steigerung kommt in Form der Zöbinger Terrassen – ob Grüner Veltliner oder Riesling – es sind fulminante, überaus hochwertige Weine. An Dramatik nicht zu überbieten sind die Weine vom Kogelberg – Grüner Veltliner und Riesling – immer Reserve Weine. Natürlich der Heiligenstein – ein ganz einfach zauberhafter Riesling – wo die Lage und Rebsorte eine wundersame Einheit bilden. Von der Ried Lamm kommt ein großartiger Grüner Veltliner 2024, der mit Sicherheit zu den besten seiner Zunft zu zählen ist. In dieses Szenario fügt sich nahtlos der 2025 Gelber Muskateller ein. Es sind Weine von besonderer Strahlkraft und einer Spannung.

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2023 Blauer Zweigelt Gigama
Weingut
Leth
Wagram

Intensive Aromen in der Nase, Tabakleder, weiße Schokolade, schwarze Kirsche, druckvoll, Frucht aber nicht überkonzentriert, stützendes Tannin, kaffeeröstige Aromen, Bitterschokolade, Leder, ein dunkler Wein mit Tiefe und Anspruch.

Rotwein
Zweigelt
€€€€€
Naturkork

Weingut
Leth
Wagram

Franz Leth
3481 Fels am Wagram
Kirchengasse 6

Mitten im Wagram, dieser sanft abfallenden Lösslandschaft von bis zu 20 Metern Mächtigkeit, arbeitet die Familie seit drei Generationen mit viel Leidenschaft, Idealismus und Innovationsgeist im Weinbau. Der fruchtbare Löss, entstanden aus eiszeitlichen Winden auf dem Urgestein der Donau, versorgt die Reben tief aus dem Boden mit Wasser und Nährstoffen. Gemeinsam mit dem pannonischen Klima entstehen so charaktervolle, terroirgeprägte Weine mit Würze, Eleganz und feiner Cremigkeit – vom Grünen bis zum traditionellen Roten Veltliner. Seit 2006 ist Franz Junior fixer Bestandteil des Betriebs und verantwortet Keller und Weingärten. Vater Franz Senior bringt weiterhin Erfahrung, Exportwissen und tatkräftige Unterstützung ein – und gemeinsam wird regelmäßig verkostet, denn gute Weine entstehen im Team. Der Wagram ist ihre Heimat und ihr Profil: rund 60 Prozent Grüner Veltliner, 15 Prozent Roter Veltliner, ergänzt durch Riesling, Sankt Laurent, Pinot Noir und Zweigelt. Die Ortsweine aus Fels erscheinen erst ab Ende Jänner und zeigen viel Ruhe und Reife. Vergoren wird im Edelstahltank, die besten Partien reifen spontan in großen Akazienholzfässern vom Manhartsberg. Seit dem Jahrgang 2021 ist das Weingut biologisch zertifiziert, alle Weine sind zudem vegan. Der höchste Punkt, der Schafflerberg, steht für mineralische Finesse, während Brunnthal mit seiner Mischung aus Kalk und Löss elegante Rieslinge sowie charaktervolle Rotweine hervorbringt – etwa den Sankt Laurent Reserve 2023 und den Zweigelt Gigama 2023. Beide werden teils mit ganzen Trauben vergoren und reifen rund 10 bis 14 Tage auf der Maische in 600-Liter-Fässern, was ihnen Tiefe und Konzentration verleiht. Besonders spannend zeigt sich der Jahrgang 2025: ein jugendlicher Grüner Veltliner vom Schafflerberg, ein balancierter Roter Veltliner aus der Ried Fumberg und erstmals der Riesling Schillingsberg 2025, der mit Ruhe und Vielschichtigkeit viel Trinkfreude bereitet. Die Weine reifen generell ein Jahr im großen Holz und zeigen dabei klar Herkunft, Stil und Struktur. Gelesen wird ausschließlich von Hand – aus Überzeugung und Qualitätsanspruch. Rund 80 Prozent der Produktion gehen in den Export. Ein besonderes Herzensprojekt ist der „Garten“ von Franz Leth Senior: Vor 30 Jahren begann er, nahezu vergessene Rebsorten zu sammeln. Heute wachsen dort über 250 Sorten aus Österreich, Europa und Übersee – liebevoll gepflegt und dokumentiert. Die gesamte Kollektion zieht sich wie ein roter Faden durch: ruhig, klar, zurückhaltend und doch mit innerer Festigkeit. Eine Handschrift, die Lust auf mehr macht.

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2022 Merlot Ried Schatzberg Große Reserve Jasseto
Winzer
Jassek
Weinviertel

Komplexes, tiefgründiges Bukett nach schwarzen Johannesbeeren, Brombeeren, schwarzer Pfeffer, Bitterschokolade, Röstnoten, Rumtopffrüchte, Zigarre, Trüffelnuancen, dunkle Gewürze, enorm dicht und kräftig, ausdruckstark und nicht enden wollender Nachgeschmack – ein großer Rotwein!

Rotwein
Merlot
€€€€€€
Naturkork

Winzer
Jassek
Weinviertel

Christian Jassek
2053 Ragelsdorf
16

Christian Jassek, ein spätberufener Winzer, übernahm nach 20 Jahren bei Wein & Co den Betrieb. Es ist einer, der weit über den Tellerrand hinausschaut. Er versteht Weinbereiten als Handwerk. So definiert Jassek seinen Beruf. Für ihn ein Traumberuf, wenn auch seine Arbeitsstätte kein Dach hat. Von 0,2 Hektar auf 7 aufgestockt, kultiviert er heute 10 Hektar mit seiner „Handwerkerei“. Die Qualität kommt vom Weingarten, im Keller wird nicht eingegriffen. Die Handschrift des Winzers ist sehr deutlich – Weine mit Finesse, Eleganz und Struktur. Seine Jahrgänge zeigen ihren Charakter recht eindrucksvoll – geradlinig ohne Schnick-Schnack. Christian Jassek lebt und liebt die Natur mit allen Herausforderungen der Winzerarbeit und produziert mit viel Herzblut besondere Weinqualitäten, die im Gedächtnis bleiben. Seinen Weißburgunder Cru Reserve 2024 bezeichnet er seiner Vollreife wegen als Ragelsdorfer Montrachet. Mit seinen Rotweinen bietet er eine Freak-Show und zeigt, was das Weinviertel auf diesem Sektor kann. Christian Jassek macht keine Rotwein-Geheimtipps mehr, er produziert Rotwein Plus Varianten mit seinem Jasseto, Jassicaia und Schatzberg Merlot 2016. Rotwein-Qualitäten von bemerkenswerter Tiefe, Eleganz, Aroma, Struktur, Finesse, Dichte und Harmonie. Der Jasseto beispielsweise ist eine Kreation aus seiner Lieblingsrebsorte Merlot, sozusagen sein Herzblatt mit rigoroser Ertragsreduktion, eine Selektion, die zehnmal durch die Hände geht, 18 Monate im kleinen Fass aus Burgund ausgebaut wird. Nach angemessener Flaschenreife wird er für den Genuss frei gegeben.

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2025 Grüner Veltliner Reserve Ried Rothen Püllen
Weingut
spusu Wein
Weinviertel

Vielschichtige Frucht, zart cremig, feiner Stil; Birnenmus, Steinobst, Honig, feinnussig, vielschichtig, mineralisch, druckvoll, langer Abgang. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
spusu Wein
Weinviertel

Veronika Pichler
2223 Hohenruppersdorf
Markplatz 11

Tel. +43 670 6708010
weininfo@spusu.at
www.weinguthahn.at

Das Weingut der Familie Hahn blickt auf eine lange Geschichte zurück; gegründet wurde es 1638. Paul Hahn Junior übernahm 1995 in 13. Generation die Verantwortung. Die Übergabe an Tochter Melanie hat nicht geklappt, und so eröffnete sich eine neue Möglichkeit: Seit Februar 2026 bilden das Traditionsweingut Familie Hahn & spusu Wein gemeinsam einen Betrieb, wobei die Familie Pichler mit spusu Wein das Weingut Hahn offiziell übernommen hat. Dabei stützt sich das Weingut auf unterschiedliche Persönlichkeiten: die Geschäftsführerin Veronika Pichler, den erfahrenen Paul Hahn und den jungen, engagierten Kellermeister Mario Vock. Durch die Zusammenführung der beiden Weingüter werden zwei eigenständige Marken unter einem Dach vereint. spusu Wein bewirtschaftete acht Hektar Rebfläche in Mistelbach und Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach nach biologischen Richtlinien. Die Vinifizierung der Weine erfolgte im Keller des Weinguts Faber-Köchl in Eibesthal. Die Produktpalette ist breit gefächert. Das Hauptaugenmerk dem Pfeffer des Weinviertels, dem Grünen Veltliner. Daneben gibt es mit der neuen Linie The Spusecco Bio Schaumweine in Weiß und Rosé. Hervorzuheben ist der Gemischte Satz Sommergewitter 2025 und der Pinot Blanc 2025 hervorheben, die beide bei der Vinaria Sommerweinverkostung ausgezeichnet abgeschnitten haben. Dank des warmen, pannonisch geprägten Klimas werden auch Rotweine wie Syrah, Merlot oder Cabernet Sauvignon gekeltert. Das Team achtet auf schonenden Rebschnitt, legt Wert auf natürliche Weingartenbegrünung, händische Ertragsreduzierung und Traubenselektion. Auf Herbizide, Insektizide und Düngemittel wird verzichtet. Das Wichtigste seien gesunde Weingärten. Die Hauptaufgabe im Weinkeller bestehe lediglich darin, Sorte und Terroir zu unterstreichen, meint Paul Hahn

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2020 FREUDE PUR Blaufränkisch Ried Ritter
Weinmanufaktur
Follner
Leithaberg, Rust & Rosalia

Feine Würze, kühl, Brombeeren, Kirschen, elegante Noten, pfeffrige Anklänge, pikant, fast transparent, feine Frucht, gute Tanninstruktur, engmaschig, perfekte Säure, zeigt Finesse, wird einerseits langsam zugänglich, um sich sofort wieder zu verschließen. Da steckt einiges drinnen.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weinmanufaktur
Follner
Leithaberg, Rust & Rosalia

Dagmar und Dr. Ludwig Follner
1140 Wien
Anzengruberstraße 77

Tel. +43 664 3019295
office@follner.com
www.follner.at

Wenn einem das Wein Virus erwischt, ist man rettungslos verloren. Dieses Schicksal ist den Follners widerfahren. Somit gründeten die beiden ihr Weingut im Jahr 2006, ihre Weinmanufaktur in Rust, und bewirtschaften biologisch Weingärten im Ruster Hügelland in reiner Handarbeit. Nach dem Motto: Große Weine entstehen im Weingarten und nicht im Keller. Wie recht sie haben. Wie soll man die Weine beschreiben? Es sind enorm standfeste, ausdrucksstarke, langlebige außergewöhnliche Gewächse, welche jahrzehntelang größtes Vergnügen bereiten. Als Beispiel möchte ich den 2022 PRIVAT Cabernet Franc heranziehen. Der hat gerade seine Reise in ein neues vinarisches Universum angetreten. Daneben stelle ich 2021 LEBENSLUST Merlot und den 2019 LIEBE PUR Cuvée. Es sind Weine, welche ein internationales Standing haben. Verblüfft hat mich der 2018 LEBENSLUST Merlot, der den heißen Jahrgang nicht verleugnet. Da dachte ich, dass dieser Wein nicht mehr lange durchhalten wird. Er hat mich eines Besseren belehrt. Der verengte sich nach Stunden in der Karaffe und ging ab wie eine Rakete. Die großen Rotweine dieser Weinmanufaktur sollten erst nach einigen Jahren Flaschenreife genossen oder eben zeitgerecht dekantiert werden.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -