Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 Grüner Veltliner Dürnstein Federspiel
Weingut 
Alzinger
Wachau

Sortentypisch apfelfruchtig, kompakt; schließt so an, frisch, angenehme Säure, selbsterklärend.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut 
Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Mit dem Jahrgang 2025 ist Leo Alzinger sehr zufrieden, abgesehen von einem Hagelschlag Anfang Juni. Der Qualität hat das keinen Abbruch getan, aber der Ertrag hat gelitten, und der Rebschnitt gestaltete sich heuer ziemlich aufwendig. Die Säurestruktur ist sehr gut, der Winzer vergleicht sie mit 2021. Speziell die Grünen Veltliner im Smaragdbereich haben davon profitiert. Wegen des hohen Anteils an Weinsäure präsentieren sich auch die schlankeren Weine zugänglich. Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger senior bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Auch die schmeckbare Herkunft ist wichtig. Die Stilistik seines Sohnes Leo Alzinger junior ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie verfügt über renommierte Lagen im östlichen Teil der Wachau, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und bezüglich Mikroklima aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Windes und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2025 Grüner Veltliner Spitzer Himmelsrichtungen Federspiel
Weingut
Lagler
Wachau

Kräuterwürzige Aromatik, Rosmarin; fruchtig, Grapefruits, Mandarine, grüne Birnen, ausgewogen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Lagler
Wachau

Nicole Lagler
3620 Spitz
Am Hinterweg 17

Das Spitzer Weingut Lagler kennt man für feine Grüne Veltliner und Rieslinge aus der Wachau. Zusammen machen diese beiden Sorten 90 Prozent des Lagler-Weinmenüs. Im kleinen Rest stecken viel Sortenvielfalt und die „Experimentierweine“ von Karl Lagler, der dieses bunte Segment als Signature Collection bezeichnet und vermarktet. Seit einiger Zeit bauen sich der Winzer und seine Frau Nicole einen feinen Sektbereich auf, „weil wir das gern trinken“. Dabei steht die Sorte im Fokus, kein Blend. Die Versektung erfolgt im Weingut nach traditioneller Methode, nur degorgiert wird außer Haus. Es gibt zwar jährlich nur wenige Tausend Flaschen, aber dafür viel Trinkvergnügen. Laglers klassisches Wachau-Programm startet mit einer Steinfeder vom Veltliner. Seine Smaragde bringt er im September. Neu im Programm ist ein Veltliner-Smaragd Spitzer Graben, in diesem Ortswein hat der Winzer seine drei Graben-Weingärten gebündelt. Das Non plus Ultra bilden heuer einmal mehr der Veltliner und der Riesling aus der Ried Steinporz.

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2025 Riesling
Weingut
M. Mayer
Wagram

Erfrischende Rieslingaromen, Marille, Orangenblüten, Orangenverbenentee, saftiger einladender Gaumen, Zitronenschale, Hollunderblüte, Hagebuttentee, wunderbar auf der Terrasse oder zu einem Essen.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
M. Mayer
Wagram

Matthias Mayer
3465 Königsbrunn am Wagram Kremserstraße
19

Tel. +43 676 88234442
weingut@m-mayer.at
www.m-mayer.at

Seit 25 Jahren bewirtschaftet Matthias Mayer seine Weingärten in Königsbrunn am Wagram – mit viel Erfahrung, Feingefühl und einer klaren Handschrift. Grüner und Roter Veltliner halten sich dabei mengenmäßig die Waage und prägen das Sortiment gleichermaßen. Das Jahr 2024 stellte mit einem starken Frost eine echte Bewährungsprobe dar. „Gott sei Dank sind manche Flächen, wie beim Grünen Veltliner Bromberg, etwas größer – sonst hätten wir keine Ernte gehabt“, erzählt Matthias Mayer rückblickend. Der Lössboden zieht sich durch alle Rieden und verleiht den Weinen ihre unverkennbare Struktur und Herkunft. Besonders mit dem Grünen Veltliner Stoamasl und dem Ried Bromberg wird die Rebsorte in ihrer ganzen Vielschichtigkeit gefeiert. Im neuen Herkunftssystem nehmen sowohl die Gebietsweine als auch die Riedenweine eine zentrale Rolle ein. Die klassisch ausgebauten Gebietsweine zeigen sich dabei geradlinig, klar und sortentypisch – ehrlich und unverfälscht. Ein besonderes Highlight ist der Grüne Veltliner Ried Mordthal – Ruppersthal Reserve, der mindestens ein Jahr in 700-Liter-Akazienfässern reift. Er überzeugt mit Tiefe, Struktur und großem Entwicklungspotenzial und wird sich in den kommenden Jahren noch weiter entfalten. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich durchgehend elegant, mit moderatem Alkohol und spürbarer innerer Festigkeit. Dieser Stil transportiert die Herkunft besonders klar und präzise – etwas, das das Weingut konsequent weiterentwickelt. Der Grüne Veltliner Stoamasl 2025 und der Rote Veltliner Steinberg 2025 stechen dabei besonders hervor: komplex, tiefgründig und gleichzeitig wunderbar leichtfüßig. Der Grüne Veltliner Ried Mordthal 2024 entfaltet sein Potenzial am besten mit etwas Luft und Geduld im Glas – dann zeigt er seine ganze Klasse. Insgesamt markiert der Jahrgang 2025 einen weiteren stimmigen Entwicklungsschritt für das Weingut – mit viel Zukunftsfreude und klarer Linie.

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2025 Grüner Veltliner Ried Wiege
Weingut
Julius Klein
Weinviertel

Feines Bukett, dezent rauchig, reifes Kernobst, Pfeffernoten, Tabak, Exotik, toller Körper, kühl, vielschichtig, Fruchtsüße, elegant, einige Tiefe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Julius Klein
Weinviertel

Julius Klein
2052 Pernersdorf
37

Julius Klein macht Weine wie aus leichter Hand. Doch dahinter steckt ein akribischer Arbeiter, der nichts dem Zufall überlässt. Ein Tüftler, der immer auf der Suche nach Neuem ist. Es gibt daher zwei neue Produkte zum Verkosten. Ein Grüner Veltliner – Jahrgang 2024 namens Mutter Erde –, der hervorragend mundet, und eine alkoholfreie Geschichte bestehend aus Traubensaft und Tees – benannt nach der nordischen Göttin Freia, auch Göttin der Magie. Magische Hände hat wohl auch Julius Klein. Er findet immer die perfekte Balance von Rebsorte und Boden. Er lässt seinen Weinen auch alle Zeit dieser Welt. Ein Wein kommt erst auf den Markt, wenn er es für gut befindet. Das Weingut ist Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter ÖTW und Mitglied der „Junge Wilde Winzer“. Man lese die Weinbeschreibungen und mache sich selbst ein Bild über das Weingut und deren Weine. Es ist ein garantiertes Erlebnis. Nicht zu übersehen sind auch die formidablen Weinviertler Rotweine.

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2025 Grüner Veltliner L & T
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Kühl und pfiffig, duftig, grüne Birnen, Kräuter, Fenchel; lebhaft, erfrischend, sanft, recht saftig, ein Hauch von Orange, zartes Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2025 Gelber Muskateller
Weingut
M. Mayer
Wagram

Klassische Muskatellernase, Hollunderblüte, Litschi, Pfeffermarillen, Orangenzeste, freundlicher Gaumen mit Muskatwürze, Saftigkeit, der Wein umschmeichelt den Gaumen mit seiner Frucht und Verspieltheit, ohne kitschig zu werden, eine lebendige Säure bringt Leichtigkeit.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
M. Mayer
Wagram

Matthias Mayer
3465 Königsbrunn am Wagram Kremserstraße
19

Tel. +43 676 88234442
weingut@m-mayer.at
www.m-mayer.at

Seit 25 Jahren bewirtschaftet Matthias Mayer seine Weingärten in Königsbrunn am Wagram – mit viel Erfahrung, Feingefühl und einer klaren Handschrift. Grüner und Roter Veltliner halten sich dabei mengenmäßig die Waage und prägen das Sortiment gleichermaßen. Das Jahr 2024 stellte mit einem starken Frost eine echte Bewährungsprobe dar. „Gott sei Dank sind manche Flächen, wie beim Grünen Veltliner Bromberg, etwas größer – sonst hätten wir keine Ernte gehabt“, erzählt Matthias Mayer rückblickend. Der Lössboden zieht sich durch alle Rieden und verleiht den Weinen ihre unverkennbare Struktur und Herkunft. Besonders mit dem Grünen Veltliner Stoamasl und dem Ried Bromberg wird die Rebsorte in ihrer ganzen Vielschichtigkeit gefeiert. Im neuen Herkunftssystem nehmen sowohl die Gebietsweine als auch die Riedenweine eine zentrale Rolle ein. Die klassisch ausgebauten Gebietsweine zeigen sich dabei geradlinig, klar und sortentypisch – ehrlich und unverfälscht. Ein besonderes Highlight ist der Grüne Veltliner Ried Mordthal – Ruppersthal Reserve, der mindestens ein Jahr in 700-Liter-Akazienfässern reift. Er überzeugt mit Tiefe, Struktur und großem Entwicklungspotenzial und wird sich in den kommenden Jahren noch weiter entfalten. Der Jahrgang 2025 präsentiert sich durchgehend elegant, mit moderatem Alkohol und spürbarer innerer Festigkeit. Dieser Stil transportiert die Herkunft besonders klar und präzise – etwas, das das Weingut konsequent weiterentwickelt. Der Grüne Veltliner Stoamasl 2025 und der Rote Veltliner Steinberg 2025 stechen dabei besonders hervor: komplex, tiefgründig und gleichzeitig wunderbar leichtfüßig. Der Grüne Veltliner Ried Mordthal 2024 entfaltet sein Potenzial am besten mit etwas Luft und Geduld im Glas – dann zeigt er seine ganze Klasse. Insgesamt markiert der Jahrgang 2025 einen weiteren stimmigen Entwicklungsschritt für das Weingut – mit viel Zukunftsfreude und klarer Linie.

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2025 Blütenmuskateller
Weingut
Winzer Krems – Sandgrube 13
Kremstal

Intensiv-aromatische Frucht nach Orangenschalen und Trauben, Wacholder; saftiger Beginn mit spritziger Zitrusfrucht, Gerbstoffstütze, nervig, anregend.

Weißwein
Blütenmuskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Winzer Krems – Sandgrube 13
Kremstal

Ludwig Holzer
3500 Krems
Sandgrube 13

Tel. +43 2732 85511
Fax. -6
office@winzerkrems.at
www.winzerkrems.at

Als größtes Weingut und bedeutendster Qualitätsweinproduzent Österreichs verfügt die schlagkräftige Genossenschaft mit ihren rund 600 Mitgliedswinzern über 1.200 Hektar Vertragsflächen, die sich auf die Stadt Krems und das Kremstal sowie die umliegenden Weinbaugebiete Traisental, Kamptal, Wagram und Wachau verteilen. Qualitätsstreben wird bei Winzer Krems schon seit Dekaden großgeschrieben. Hüter der Qualität sind Geschäftsführer Ludwig Holzer und Kellermeister Franz Arndorfer. Erreicht wird das hohe Level einerseits durch strenge Richtlinien hinsichtlich Pflege und Bewirtschaftung der Weingärten inklusive Maßnahmen wie Ertragsreduzierung sowie durch die Vorgaben in Sachen Traubenzustand und -reife sowie Zeitpunkt bei der Lese. Andererseits verfügen die Winzer Krems über hochmoderne Produktionsstätten und -anlagen; 2023 wurden zwei neue Keller, die Abfüllanlage sowie das Flaschenlager eröffnet. Neben Weinen der Basislinie und des Mittelbaus, die sich jeweils als tadellose Vertreter ihrer Kategorie darstellen, werden auch diverse Premiumweine in Gestalt der Reserven und vor allem einiger Riedenweine erzeugt. Toplagen im Betrieb sind Weinzierlberg, Obere Sandgrube und Wachtberg bei Grüner Veltliner sowie Kreuzberg und Pfaffenberg für Riesling. Weitere kleine Parzellen hat man sich am Schreckberg gesichert. Forciert werden auch PIWI-Sorten.ps

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2025 Gelber Muskateller
Winzerhof
Stift
Weinviertel

Typischer Duft nach blühendem Hollerstrauch, Muskat-Trauben und Stachelbeeren, leichte Zitrusnoten, weiche Extrakte, saftig-frisch, leicht mit schlankem Körper, delikat und animierend im Nachgeschmack.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Stift
Weinviertel

Franz und Regina Stift
3743 Röschitz
Lange Zeile 6

Röschitz entwickelt sich seit Jahren zu einem Weinort von zunehmender Bedeutung, mit unzähligen Spitzenweingütern. Eines davon ist der Winzerhof Stift. Großen Eindruck macht der gepflegte, bildhaft schöne Innenhof, wo die beliebten Jazzkonzerte den richtigen Rahmen finden, sowie der hochmoderne, durchdachte Neubau des Weinkellers. Ihre eigene Sprache sprechen aber die Weine in den Gläsern. Hier lässt sich von leichtem, fruchtbetontem Jungwein bis zur gehaltvollen, körperreichen Reserve viel Spannendes entdecken. Klarerweise dominiert der Grüne Veltliner in all seinen Facetten, wobei der Methusalem und die Weinviertel DAC Reserve Ried Galgenberg enormes Potenzial besitzen; über viele Jahre zeigen sich diese Weine mit beeindruckendem Duft, Exotik, Aroma, Körper, Kraft, Extrakten, Finesse und einem nicht enden wollenden Nachgeschmack. Auch der Riesling Lampelschweif ist wieder in Hochform und Chardonnay, Sauvignon Blanc und Rosé vom Cabernet Sauvignon werden ihre Liebhaber neuerlich überzeugen. So machen diese Weine mit ihrer Klarheit, Typizität und Ausdrucksstärke jedes Jahr wieder große Freude. „Jede Familie hat ihre eigene Geschichte, unsere handelt von Wein, Genuss und Liebe zur Natur“, so die Familie Stift.

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2025 Sauvignon Blanc
Weingut
Topf
Kamptal

Sehr Sortentypisch, Stachelbeeren- und Kräuteraromatik, gute Würze in der Frucht; betont trocken, Litschi, bisschen Holunder, straff, pikant, schöner Säurebogen, betont trocken und kernig.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Topf
Kamptal

Familie Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Reichhaltig und nachhaltig – so präsentiert sich das etwa 30 Weine umfassende Programm der Familie Topf aus Strass. Das Weingut wird seit zwei Jahren von den Brüdern Max als Kellermeister und Hans-Peter als Frontmann im Verkauf und Marketing geführt. Die Eltern Hans und Magdalena sind zwar nach wie vor präsent, stellen sich aber schon länger in die zweite Reihe. Mit dem Einstieg der Topf-Jugend hat man den Betrieb auch auf Bio umgestellt, 2023 war der erste offiziell zertifizierte Jahrgang. „Wir bevorzugen den frischen, betont trockenen Stil im Wein“, sagt Hans-Peter Topf, ihre trockenen Weine weisen alle so ein bis zwei Gramm Restzucker aus. „Wir schauen, keine Botrytis-Trauben zu haben, fokussieren auf reduktiven Ausbau im Edelstahl und verwenden weitgehend Schraubverschlüsse.“ Das gilt insbesondere für die Kamptaler DAC-Sorten Grüner Veltliner und Riesling sowie für die leichte Sortenvielfalt. An der Topf-Basis gibt es zwei Gebietsweine – einen Grünen Veltliner und einen Riesling; genauso wie in der Ortsweinmitte. Spannend wird es bei den Topf Lagenweinen, wo es überall eine Handvoll gibt. Während beim Grünen immer der puristische Gaisberg der Primus inter Pares ist, gehört bei den Rieslingen heuer nicht der Klassiker vom Heiligenstein der große Auftritt, sondern dem Riesling vom Wechselberg Spiegel, eine Lage, die mit Hans Topf Senior untrennbar verbunden ist. Denn er hat 1992/93 diesen Berg um 45 Grad umgedreht – von SW auf SSW, womit die Lage jetzt Talauswärts schaut – und die Topfs Jahr für Jahr einen bildhübschen Wein daraus zaubern. Seit jeher steht das Weingut auch für Burgunder – diese Tradition und Liebesgeschichte führen auch die Topf-Brüder weiter – mit ihrer Vorstellung, dabei vermehrt auf österreichische Eiche statt französisches Holz zu setzen, und die Burgunder im Ausbau generell etwas straffer und alkoholleichter anzulegen. Weiter so.

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2025 Welschriesling Südsteiermark
Weingut
Johann Schneeberger
Südsteiermark

Zart, fast schwebend, feine Apfelnote; auch auf dem Gaumen so, zugängliches Säurespiel, klar und frisch.

Weißwein
Welschriesling
Schraubverschluss

Weingut
Johann Schneeberger
Südsteiermark

Johann Schneeberger
8451 Heimschuh
Pernitschstraße 31

Das Weingut hat eine lange Tradition. Seit 1870 wird die „Reschleiten“ von der Familie Schneeberger bewirtschaftet. In den 1980er Jahren begann Johann Schneeberger, die kleine Landwirtschaft Stück für Stück zu erweitern. Es wurde in Weingärten, Keller und Technik investiert, der Kundenstamm wuchs. Qualität stand immer an erster Stelle. Generationenübergreifende Zusammenarbeit wird hier großgeschrieben, ebenso die Wertschätzung der Natur. Das, was H.C. von Carlowitz, der Begründer des Prinzips der Nachhaltigkeit, vor rund 350 Jahren statuierte, ist für die Familie Schneeberger aktueller denn je: „Nur wenn wir der Natur zurückgeben, was wir ihr nehmen, kann Landwirtschaft dauerhaft bestehen.“ Die Weine tragen die Handschrift von Johann Schneeberger junior; sein Fokus liegt auf klaren und gebietstypischen Weinen. „Mir geht es darum, in meinen Weinen die Herkunft zu schmecken. Den Boden, das Klima und auch meine eigenen Wurzeln.“ Familienoberhaupt Johann senior ist Weinbauer von ganzem Herzen. Seine Frau Heide ist für die Verwaltung und für den Buschenschank zuständig, unterstützt von ihren Töchtern Margret und Martina sowie Schwiegertochter Sarina. Die Schwiegersöhne Walter und Roman komplettieren das schlagkräftige Familienteam. Prägend sind die Schiefer- und Muschelkalkböden, auf denen die Reben des Weingutes Schneeberger wachsen, sowie das Mikroklima des Sausals. Der Betrieb ist in der glücklichen Lage, Anteile an so renommierten Rieden wie Hochbrudersegg oder Flamberg zu besitzen. Auch heuer lässt die vorgestellte Serie die Handschrift von Johann Schneeberger erkennen. Die Weine sind feingliedrig und spiegeln ihre Herkunft wider. Die Preisgestaltung ist ausgesprochen fair.

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2025 Gelber Muskateller
Weingut
Topf
Kamptal

Kühle muskatige Note, kräuterwürziger Holunder; am Gaumen weich und zugänglich, milde Säure, Holunder, aromatischer Sortenvertreter mit Trinkanimo.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut
Topf
Kamptal

Familie Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Reichhaltig und nachhaltig – so präsentiert sich das etwa 30 Weine umfassende Programm der Familie Topf aus Strass. Das Weingut wird seit zwei Jahren von den Brüdern Max als Kellermeister und Hans-Peter als Frontmann im Verkauf und Marketing geführt. Die Eltern Hans und Magdalena sind zwar nach wie vor präsent, stellen sich aber schon länger in die zweite Reihe. Mit dem Einstieg der Topf-Jugend hat man den Betrieb auch auf Bio umgestellt, 2023 war der erste offiziell zertifizierte Jahrgang. „Wir bevorzugen den frischen, betont trockenen Stil im Wein“, sagt Hans-Peter Topf, ihre trockenen Weine weisen alle so ein bis zwei Gramm Restzucker aus. „Wir schauen, keine Botrytis-Trauben zu haben, fokussieren auf reduktiven Ausbau im Edelstahl und verwenden weitgehend Schraubverschlüsse.“ Das gilt insbesondere für die Kamptaler DAC-Sorten Grüner Veltliner und Riesling sowie für die leichte Sortenvielfalt. An der Topf-Basis gibt es zwei Gebietsweine – einen Grünen Veltliner und einen Riesling; genauso wie in der Ortsweinmitte. Spannend wird es bei den Topf Lagenweinen, wo es überall eine Handvoll gibt. Während beim Grünen immer der puristische Gaisberg der Primus inter Pares ist, gehört bei den Rieslingen heuer nicht der Klassiker vom Heiligenstein der große Auftritt, sondern dem Riesling vom Wechselberg Spiegel, eine Lage, die mit Hans Topf Senior untrennbar verbunden ist. Denn er hat 1992/93 diesen Berg um 45 Grad umgedreht – von SW auf SSW, womit die Lage jetzt Talauswärts schaut – und die Topfs Jahr für Jahr einen bildhübschen Wein daraus zaubern. Seit jeher steht das Weingut auch für Burgunder – diese Tradition und Liebesgeschichte führen auch die Topf-Brüder weiter – mit ihrer Vorstellung, dabei vermehrt auf österreichische Eiche statt französisches Holz zu setzen, und die Burgunder im Ausbau generell etwas straffer und alkoholleichter anzulegen. Weiter so.

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2025 Donauriesling
Weingut
Winzer Krems – Sandgrube 13
Kremstal

Hübsche Blütennoten, Grapefruits und ein Hauch von Maracuja, leichte Würze; ansprechender Fruchtausdruck, rassig, viel Zitrus, zartherbe Begleitung, hinten schlanker.

Weißwein
Donauriesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Winzer Krems – Sandgrube 13
Kremstal

Ludwig Holzer
3500 Krems
Sandgrube 13

Tel. +43 2732 85511
Fax. -6
office@winzerkrems.at
www.winzerkrems.at

Als größtes Weingut und bedeutendster Qualitätsweinproduzent Österreichs verfügt die schlagkräftige Genossenschaft mit ihren rund 600 Mitgliedswinzern über 1.200 Hektar Vertragsflächen, die sich auf die Stadt Krems und das Kremstal sowie die umliegenden Weinbaugebiete Traisental, Kamptal, Wagram und Wachau verteilen. Qualitätsstreben wird bei Winzer Krems schon seit Dekaden großgeschrieben. Hüter der Qualität sind Geschäftsführer Ludwig Holzer und Kellermeister Franz Arndorfer. Erreicht wird das hohe Level einerseits durch strenge Richtlinien hinsichtlich Pflege und Bewirtschaftung der Weingärten inklusive Maßnahmen wie Ertragsreduzierung sowie durch die Vorgaben in Sachen Traubenzustand und -reife sowie Zeitpunkt bei der Lese. Andererseits verfügen die Winzer Krems über hochmoderne Produktionsstätten und -anlagen; 2023 wurden zwei neue Keller, die Abfüllanlage sowie das Flaschenlager eröffnet. Neben Weinen der Basislinie und des Mittelbaus, die sich jeweils als tadellose Vertreter ihrer Kategorie darstellen, werden auch diverse Premiumweine in Gestalt der Reserven und vor allem einiger Riedenweine erzeugt. Toplagen im Betrieb sind Weinzierlberg, Obere Sandgrube und Wachtberg bei Grüner Veltliner sowie Kreuzberg und Pfaffenberg für Riesling. Weitere kleine Parzellen hat man sich am Schreckberg gesichert. Forciert werden auch PIWI-Sorten.ps

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2025 Sauvignon Blanc Ried Wiege
Weingut
Julius Klein
Weinviertel

Hinreißend feines Bukett nach Schoten, Stachelbeeren, dezente Brennesseln, Zitrus, Orangen, hellfruchtig, zarte Säure, feinstrahlig, kühl, trinkanimierend, Pfirsich poppt auf, Spargeltöne, feine Klinge.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut
Julius Klein
Weinviertel

Julius Klein
2052 Pernersdorf
37

Julius Klein macht Weine wie aus leichter Hand. Doch dahinter steckt ein akribischer Arbeiter, der nichts dem Zufall überlässt. Ein Tüftler, der immer auf der Suche nach Neuem ist. Es gibt daher zwei neue Produkte zum Verkosten. Ein Grüner Veltliner – Jahrgang 2024 namens Mutter Erde –, der hervorragend mundet, und eine alkoholfreie Geschichte bestehend aus Traubensaft und Tees – benannt nach der nordischen Göttin Freia, auch Göttin der Magie. Magische Hände hat wohl auch Julius Klein. Er findet immer die perfekte Balance von Rebsorte und Boden. Er lässt seinen Weinen auch alle Zeit dieser Welt. Ein Wein kommt erst auf den Markt, wenn er es für gut befindet. Das Weingut ist Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter ÖTW und Mitglied der „Junge Wilde Winzer“. Man lese die Weinbeschreibungen und mache sich selbst ein Bild über das Weingut und deren Weine. Es ist ein garantiertes Erlebnis. Nicht zu übersehen sind auch die formidablen Weinviertler Rotweine.

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2025 Grüner Veltliner Obermarkersdorf
Weingut
Studeny
Weinviertel

Würzig-frischer Duft, Zitrus, Birnen, Äpfel-Nase, saftige Säure, rosa Grapefruit, spritzig und leicht, jugendlich, schlank, animierendes Finish, bestens für die warme Jahreszeit.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Studeny
Weinviertel

Herbert Studeny
2073 Obermarkersdorf
174

Tel. +43 2942 8252
office@studeny.at
www.studeny.at

Die Philosophie des Weinmachens für Herbert Studeny ist, eine möglichst unverfälschte Typizität des gesamten Terroirs in Flasche und Glas zu bringen. Das gelingt ihm Jahr für Jahr bestens – mit der Bewirtschaftung seiner Weingärten, dem natürlichen Gleichgewicht zwischen Boden und Rebstock, der schonenden Traubenverarbeitung im Keller mit modernster Technik sowie dem umfangreichen Fachwissen für jene Schritte, die am Ende dafür verantwortlich sind, wie man die Top-Weine des Betriebes kennt. Qualitäten, die von den Eigenheiten der jeweiligen Rebsorte geprägt sind und zusätzlich Aroma, Struktur, Cremigkeit, Harmonie und Finesse besitzen, wie man das von Herbert Studenys Weinen gewohnt ist. Mit seinen Hauptrebsorten Grüner Veltliner, Riesling und Sauvignon Blanc aus den besten Lagen hat der Winzer schon seit langen Jahren großen Erfolg mit zahlreichen Auszeichnungen. In letzter Zeit überrascht Studeny aber vermehrt mit Rotweinen aus Blauer Portugieser, Pinot Noir und Cuveés wie dem KRONOS aus Merlot, Rösler und Cabernet Sauvignon. Auch wunderbar gereifte Weine hat Herbert Studeny immer öfter in seinem Repertoir, wie beispielsweise einen Sauvignon Blanc 2019, der mit jugendlicher Frische, Würze, Körper und Kraft begeistert; den 2016er, der mit vielschichtigem Aroma, Würze, Harmonie und Finesse überzeugt; und den 2011er, der geradezu alles mitbringt, was ein großer Wein braucht, um als Wein mit unendlichem Potenzial zu gelten, wie es nur große Weine haben.

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2025 Weißburgunder Südsteiermark
Weingut
Johann Schneeberger
Südsteiermark

Dezente Sortenaromatik, Kernobst, Haselnüsse angedeutet; schließt so an, angenehme Säure, leichtfüßig, trinkanimierend.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
Schraubverschluss

Weingut
Johann Schneeberger
Südsteiermark

Johann Schneeberger
8451 Heimschuh
Pernitschstraße 31

Das Weingut hat eine lange Tradition. Seit 1870 wird die „Reschleiten“ von der Familie Schneeberger bewirtschaftet. In den 1980er Jahren begann Johann Schneeberger, die kleine Landwirtschaft Stück für Stück zu erweitern. Es wurde in Weingärten, Keller und Technik investiert, der Kundenstamm wuchs. Qualität stand immer an erster Stelle. Generationenübergreifende Zusammenarbeit wird hier großgeschrieben, ebenso die Wertschätzung der Natur. Das, was H.C. von Carlowitz, der Begründer des Prinzips der Nachhaltigkeit, vor rund 350 Jahren statuierte, ist für die Familie Schneeberger aktueller denn je: „Nur wenn wir der Natur zurückgeben, was wir ihr nehmen, kann Landwirtschaft dauerhaft bestehen.“ Die Weine tragen die Handschrift von Johann Schneeberger junior; sein Fokus liegt auf klaren und gebietstypischen Weinen. „Mir geht es darum, in meinen Weinen die Herkunft zu schmecken. Den Boden, das Klima und auch meine eigenen Wurzeln.“ Familienoberhaupt Johann senior ist Weinbauer von ganzem Herzen. Seine Frau Heide ist für die Verwaltung und für den Buschenschank zuständig, unterstützt von ihren Töchtern Margret und Martina sowie Schwiegertochter Sarina. Die Schwiegersöhne Walter und Roman komplettieren das schlagkräftige Familienteam. Prägend sind die Schiefer- und Muschelkalkböden, auf denen die Reben des Weingutes Schneeberger wachsen, sowie das Mikroklima des Sausals. Der Betrieb ist in der glücklichen Lage, Anteile an so renommierten Rieden wie Hochbrudersegg oder Flamberg zu besitzen. Auch heuer lässt die vorgestellte Serie die Handschrift von Johann Schneeberger erkennen. Die Weine sind feingliedrig und spiegeln ihre Herkunft wider. Die Preisgestaltung ist ausgesprochen fair.

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2025 Grüner Veltliner Tom Traisental
Weingut
Tom Dockner
Traisental

Feine Frische, leicht kräuterwürzig, zitrushafte Frucht, Limetten, lebhaft, grüner Apfel; klassisch, Grapefruits, zischig, lebhafte Säure hält den Wein enorm frisch und knackig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Tom Dockner
Traisental

Tom Dockner
3134 Theyern
Traminerweg 3

Tom Dockner zählt zu den Lichtgestalten im Traisental. Der Winzer aus Theyern geht seinen Qualitätsweg, der ihn seit einiger Zeit auf biologische Bewirtschaftung gebracht hat, konsequent mit Blick in die Zukunft und der Tradition im Rucksack. Von dort oben in Thayern, wo das kühle Traisental oft noch eine Spur kühler ist, hat der Winzer seine Weingärten quasi in Griffweite. Sie befinden sich alle im Umkreis von ein paar Kilometern – in Nußdorf, Inzersdorf, Reichersdorf und am Theyerner Berg, die Dockners kühlste, weil auch mit etwas über 400 Metern über Adria höchste Lage ist. Tom Dockner gehört zur Vereinigung der Österreichischen Traditionsweingüter, wo der Fokus auf Herkunft und Lagenklassifizierung gelegt wird. Dockner hat drei Erste Lagen, ausgezeichnet als 1ÖTW, in seinem Portfolio: Die Alte Setzen in Reichersdorf und der Hochschopf in Nußdorf sind bei Dockner Grüner Veltliner Lagen. Vom Pletzengraben in Inzersdorf hat der Winzer zwei Riedenweine, einen Veltliner und einen Riesling. Alle Riedenweine bringt Dockner im zweiten Jahr nach der Ernte, sind somit aktuell aus dem Weinjahr 2024. Aus dem jüngsten Weinjahr 2025 sind die Gebietsweine und die Ortsweine auf dem Markt. 2025 ist ein Jahr, das bei Dockner viele trinkvergnügliche Weine hervorgebracht hat, Weine mit einer saftigen Frucht und einer attraktiven Säure und Frische – und das Ganze bei moderaten Alkoholwerten. Besonders ans Herz gelegt als Top-Empfehlung sind die Ortsweine! Der Grüne Veltliner Nußdorf und der Riesling Inzersdorf sind Weinvergnügen pur. Das gilt heuer aber auch für Dockners „ Haus- und Hof-Wein“ Theyerner Berg: Dieser Lagenveltliner ist in Struktur und Harmonie einer der Besten der jüngsten Zeit.

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2025 Pinot Blanc Baden
Weingut
Familie Schlager
Thermenregion

Pikanter Kernobstmix, gelber Apfel; straffe Zitrusnuancen, zart-röstig, Biskuit, gelbe Blüten, engmaschig feiner Stoff, geschmeidiger Trinkfluss.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
Schraubverschluss

Weingut
Familie Schlager
Thermenregion

Gaby und Herbert Schlager
2504 Sooß
Hauptstraße 32

Das ehrliche Bemühen von Gaby und Herbert Schlager, Top Weine mit höchster Qualität zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können, hat auch heuer wieder Früchte getragen. Beachtenswert dabei ist, dies bei einer so großen Vielfalt von knapp 50 verschiedenen Weinen erfolgreich zu verwirklichen. Einen bedeutenden Beitrag dazu leisten inzwischen Sohn Johannes und Tochter Anna Helena, beide mit profunder Ausbildung, womit auch die Zukunft des Weinguts in guten Händen ist. Auch schon deshalb, weil beide die Freude an der Harmonie mit der Natur von Kellermeisterin Gaby Schlager „geerbt“ haben.

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2025 Welschriesling Südsteiermark
Weingut
Dillinger
Südsteiermark

Unverkennbar südsteirisch, zart nach grünen Äpfeln; belebendes Säurespiel, trinkanimierend.

Weißwein
Welschriesling
€€
Schraubverschluss

Weingut
Dillinger
Südsteiermark

Florian Dillinger
8463 Leutschach an der Weinstraße
Pössnitz 81

Das Weingut Dillinger liegt in ruhiger Lage etwas abseits der Südsteirischen Weinstraße. Im angeschlossenen Sabathihof kann man wohnen, essen und selbstverständlich den Wein trinken. Dafür zeichnet der junge Winzer Florian Dillinger verantwortlich. Ausgebildet wurde er an der Kaderschmiede Silberberg. So richtig angespornt haben dürfte ihn seine Praxiszeit auf dem Weinhof Scharl im Vulkanland Steiermark. Zur Abrundung absolvierte er den Lehrgang für Weinmanagement in Krems. Florian ist Mitglied der engagierten und weltoffenen Jungwinzergruppe „Sieme“. Sein weinbauliches Credo fasst er so zusammen: „Ich stehe für ein modernes, herkunftsbezogenes Konzept zeitgenössischer südsteirischer Weine: Vielfalt in der Konzentration aufs Wesentliche.“ Die Familie besitzt Anteile an der renommierten Riede Pössnitzberg; der Boden besteht aus kalkhaltigem Opok. Ihr höchster Weinberg ist die Monopollage Ried Striegl. Den Untergrund dieser südlich orientierten Kessellage bildet ein Konglomerat aus Sandstein mit Schottereinschlüssen. Mit bis zu 515 Metern ist die Riede Wolleschnigg ebenfalls hoch gelegen. Dort stehen die ältesten Rebstöcke der Dillingers auf Opok. Diese Südlage ist gut durchlüftet mit markanten Temperaturwechseln zwischen Tag und Nacht. Die Weine zeigen die Handschrift von Florian Dillinger. Die ganze Serie präsentiert sich gelassen und ruhig, fernab von Üppigkeit. Bei den Riedenweinen kommt der Boden durch, der Holzeinsatz ist feinfühlig. Wiederum eine klare Empfehlung ist der eigenständige Welschriesling Ried Striegl.

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2025 Johahn
Weingut
Mehofer – Neudeggerhof
Wagram

(aus Piwi Sorten), Litschi, Papaya, Ananassaft, saftiger strukturierter Gaumen, freundliches würziges Zusammenspiel, Muskatblüte, kandierte Orange, Mango, sommerliches Mundgefühl, Minze und eine lebendige Säure machen Spaß, leichter Gerbstoff hält den Wein sehr gut zusammen.

Weißwein
Gemischter Satz
€€
Schraubverschluss

Weingut
Mehofer – Neudeggerhof
Wagram

Stephan Mehofer
3471 Neudegg
14

Der Neudeggerhof zählt zu den ältesten Weingütern am Wagram und ist seit 1709 im Besitz der Familie Mehofer. Die tiefgründigen Lössböden verleihen den Grünen und Roten Veltlinern einen klaren Herkunftscharakter. Herzstück des Sortiments ist die Ried Wadenthal mit authentischen, präzisen Weinen voller Ausdruck. Der Familienbetrieb wird von Stephan und Kathi Mehofer gemeinsam mit ihren Kindern und einem eingespielten Team geführt, unterstützt von der älteren Generation, die bereits 1992 den Schritt zum Bio-Weinbau gesetzt hat. Diese Pionierarbeit prägt das Weingut bis heute. Im Jahrgang 2025 zeigen sich die Weine ruhig, balanciert und zugleich spannungsvoll. Trotz moderatem Alkohol wirken sie energiegeladen und präzise, stets klar von Herkunft geprägt – Löss in der Ried Neudegg, Löss mit Schotter in der Ried Wadenthal. Die Ried Wadenthal mit bis zu 40 Jahre alten Reben wird im großen Holz aus österreichischer Eiche ausgebaut, mit langer Lagerung auf der Vollhefe. Riesling und Pinot Noir vergären im Stahltank, der Pinot reift anschließend im gebrauchten Barrique. Die PIWI-Cuvée Johann zeigt eine moderne, zugängliche Seite des Weinguts – verspielt, trinkfreudig und dennoch charakterstark.

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2025 Chardonnay halbtrocken
Weingut
Julius Klein
Weinviertel

Fein strukturierter Chardonnay mit zarter Würze, Mandeln, Kräuter, Nelken, gelber Apfel, Pfirsich, passender Restzucker, cremig, harmonisch, gute Länge.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Weingut
Julius Klein
Weinviertel

Julius Klein
2052 Pernersdorf
37

Julius Klein macht Weine wie aus leichter Hand. Doch dahinter steckt ein akribischer Arbeiter, der nichts dem Zufall überlässt. Ein Tüftler, der immer auf der Suche nach Neuem ist. Es gibt daher zwei neue Produkte zum Verkosten. Ein Grüner Veltliner – Jahrgang 2024 namens Mutter Erde –, der hervorragend mundet, und eine alkoholfreie Geschichte bestehend aus Traubensaft und Tees – benannt nach der nordischen Göttin Freia, auch Göttin der Magie. Magische Hände hat wohl auch Julius Klein. Er findet immer die perfekte Balance von Rebsorte und Boden. Er lässt seinen Weinen auch alle Zeit dieser Welt. Ein Wein kommt erst auf den Markt, wenn er es für gut befindet. Das Weingut ist Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter ÖTW und Mitglied der „Junge Wilde Winzer“. Man lese die Weinbeschreibungen und mache sich selbst ein Bild über das Weingut und deren Weine. Es ist ein garantiertes Erlebnis. Nicht zu übersehen sind auch die formidablen Weinviertler Rotweine.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -