Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2024 Zöbinger Ried Heiligenstein Riesling Alte Reben 1ÖTW
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Samtig, rote und dunkle Blüten, rauchig, reiche Fruchtfülle, rote Pfirsich, kandierte Ananas, Ribiseln, würzig; saftiger Fruchtbiss, mundfüllend, exotisch, extraktreich, tief, klirrend frisch, knackig, strukturierende Herbe, pikant, wird immer länger.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2024 Chardonnay Reserve Ried Steinberg
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Rauchige Würze, samtig, Vanillenoten, kreidige Einschübe, dichte, helle Frucht, Trockenfrüchte, kandierte Ananas und Guave, exotisch; saftig, hochelegant mit präziser Frucht, tolle Pikanz, lebhaft, feiner Biss, lang. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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Sekt Blanc de Blancs Extra Brut Reserve
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

(12.24 degorgiert) Reichhaltig, noble Reifenoten, positiver Hauch Oxidation, getrocknete Grapefruits- und Zitronenzesten, Blüten, Trockenfrüchte, Wachs, etwas Wacholder; am Gaumen ungemein vital, dicht, tolle Frucht, toller Biss, zieht mit Schneid von vorne bis hinten durch, sehr lang, grandios.

Schaumwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2014 Sekt Blanc de Blancs Extra Brut Große Reserve
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

(10.24 degorgiert) Volle Nase mit Birnenanklängen, offenherzig und voll, reichhaltig, fast opulent, Marillen, Ananas; supersaftig, zart cremiger Hintergrund, viel Grapefruits, knackig, vollmundig, geht zusehends auf, schöne Reife, guter Extrakt, lang.

Schaumwein
Chardonnay
€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2021 Riesling Seeberg 1ÖTW
Weingut
Weszeli
Kamptal

Schon in der Nase riesen Substanz anzeigend, röstige Würze mit Anklängen von Vanille, Anapura-Curry und rotem Kampotpfeffer, mit Luft deutliche Pfirsichnoten, am Gaumen wechseln salzige und geschmeidige Fruchtnoten, die Säure zieht die Aromatik bis weit nach hinten, überzeugende Substanz, top. ÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Weszeli
Kamptal

Davis Weszeli
3550 Langenlois
Großer Buriweg 16

Tel. +43 2734 3678
weingut@weszeli.at
www.weszeli.at

2011 vom ehemaligen Unternehmer David Weszeli übernommen, blickt das Weingut auf eine über 300-jährige Geschichte zurück und verfügt über Weingärten in den besten Lagen in und um Langenlois. Seinen ökologischen Zielsetzungen folgend führt der damalige Quereinsteiger den Betrieb per Ernte 2020 bio-zertifiziert und seit 2023 biodynamisch nach Demeter. Handarbeit im Weingarten und Kompromisslosigkeit im Keller kennzeichnen die Betriebsphilosophie und die Handschrift der Weine aus. Top-Rieden wie Käferberg oder Heiligenstein werden zum Teil mit dem Pferd bearbeitet, die Vinifikation erfolgt im klassischen Bereich und bei manchen Chargen der Reserven im Stahltank. Hingegen werden die Topweine des Hauses erst nach vergleichsweise langer Ausbauzeit im Holz auf den Markt gebracht, weshalb viele der aktuellen Weine als Late Release aktuell im Verkauf stehen, mehrheitlich ist dies der Spitzenjahrgang 2021. Wir beginnen aber mit 2022 in Form des Grünen Veltliner Purus, der dezent fruchtige und einladende Sortenvertreter ist der einzige Wein, der filtriert wird, bemerkenswert ist sein Grip, obwohl er vergleichsweise weniger Säure besitzt als sein Vorgänger aus 2021. Bei den Veltlinern gefällt die Balance von Würze und Frucht des Schenkenbichl, vom Ausdruck her deutlich darüber ist Käferberg angesiedelt, ein sehr vitaler und archetypischer Jahrgangsvertreter aus 2021. Riesling überzeugt schon als Steinmassl mit viel Pikanz und nerviger Säure, die vier Sterne sind auch potenziell gut abgesichert. Kommen wir im Finale zum Riesling Seeberg, der in Form des vielfältigen wie tiefgängigen 2021 jene Substanz und Finesse anzeigt, die den großen Weißweinen dieser Herkunft zu eigen ist. Der Wein zeigt, wie weit die vitikulturellen und önologischen Überlegungen und deren handwerkliche Umsetzung im Hause Weszeli gediehen sind. Richtig gelungen ist auch der aktuelle Sekt des Hauses, die große Reserve 2019 – im Edelstahl vergoren und 4 Jahre auf der Hefe – ist der beste Sekt, den David Weszeli bis jetzt gemacht hat.

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2024 Riesling Ried Heiligenstein-Rotfels
Weingut
Gerhard Deim
Kamptal

Ungemein feine Nase, reife Ananas, Zitrus, Mango, Maracuja, salzige Struktur, tiefgründig, spannend, enorm mineralisch, ein hochexplosiver Riesling, der die Konfrontation sucht, enorme Substanz, straff. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Gerhard Deim
Kamptal

Gerhard Deim
3562 Schönberg am Kamp
Kalvarienberg 8

Tel. +43 664 9446487
wein@deim.at
www.gerharddeim.at

Wie ist ein Weingut zu beurteilen? Für mich an den Gebiets- und Ortsweinen. Diese sind bei Gerhard Deim ganz einfach köstlich. Weine, welche die feine Klinge des Winzers zeigen. Die Lagenweine sind überragend. Ob Bernthal, Kalvarienberg – beides Grüne Veltliner – Irbling und Heiligenstein-Rotfels – Rieslinge – alles aus 2024 – es sind Weine von überragender Klasse. Eine faszinierende 2023 Riesling Beerenauslese macht süchtig. Gerhard Deim hat ein Händchen für Wein.

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2023 Beerenauslese Riesling
Weingut
Gerhard Deim
Kamptal

(0,375 l Fl.) Reife Marille, Ananas, Orangenschalen, Pfirsich, Apfeltöne, wunderbare Eleganz, mit Kühle, Finesse, filigrane Noten und Süße, leicht, rassige Säure, nervig, fordernd, kühle Intension, Honig, Wachs, unvergleichliche Würze. Ein besonderer Süßwein für viele Jahre.

Süßwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Gerhard Deim
Kamptal

Gerhard Deim
3562 Schönberg am Kamp
Kalvarienberg 8

Tel. +43 664 9446487
wein@deim.at
www.gerharddeim.at

Wie ist ein Weingut zu beurteilen? Für mich an den Gebiets- und Ortsweinen. Diese sind bei Gerhard Deim ganz einfach köstlich. Weine, welche die feine Klinge des Winzers zeigen. Die Lagenweine sind überragend. Ob Bernthal, Kalvarienberg – beides Grüne Veltliner – Irbling und Heiligenstein-Rotfels – Rieslinge – alles aus 2024 – es sind Weine von überragender Klasse. Eine faszinierende 2023 Riesling Beerenauslese macht süchtig. Gerhard Deim hat ein Händchen für Wein.

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2024 Grüner Veltliner Ried Kammerner Lamm 1ÖTW
Weingut
Eichinger
Kamptal

Sehr jugendlich, viel Frische, rauchige Aromen, Südfrüchte mit zarter Würze, gut integriertes Toasting und Gerbstoff, üppig-elegante Frucht, Ananas, generell tropischer Fruchtmix, leicht mineralisch, feine Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut
Eichinger
Kamptal

Birgit Eichinger
3491 Straß
Langenloiser Straße 365

Birgit Eichinger und Tochter Gloria sind ein starkes Team. Die Strasser Weinladies gehören zu den Top-Winzerinnen Österreichs. Birgit Eichinger beweist ihr Weingeschick schon seit nunmehr 30 Jahren mit ihrem Kamptaler Weinen. Tochter Gloria füllt immer mehr die großen Fußstapfen der Mutter aus. Die regionale Weinwelt der beiden Winzerinnen beginnt im Obergeschoß. Denn klassische Kamptaler Gebietsweine gibt es bei den Eichingers nicht. Man steigt gleich in der Mitte der Herkunftspyramide ein – mit zwei attraktiven Ortsweinen ein: Aus Strass kommt der Grüne Veltliner. Zöbing ist das Terroir für Riesling. Die Spitze der Pyramide bilden die Riedenweine. Hier geht bei Eichinger die Post ab. Denn es gibt gleich fünf verschiedene Veltliner-Lagenweine. Aus dem jungen Weinjahr 2025 gibt es mit dem Hasel-Veltliner und dem Wechselberg-Veltliner zwei Strasser Lagen unweit ihres Weinguts. Ein Jahr länger im Keller reifen lässt Eichinger ihre drei Premium-Veltliner – den Strasser Gaisberg, der im neutralen 2.000-Liter Akazienfass ausgebaut wird, die Zöbinger Grub, die im 1.000-Liter Eichenfass reift, und das Kammerner Lamm. Letzterer wird im mehrfach gebrauchten Barriquefass ausgebaut und überstrahlt mit Flaschenreife meist die beiden anderen an Eleganz und Großzügigkeit von Frucht und Komplexität. Das ist beim aktuell verkosteten 2024er Lamm nicht anders.Auf der Rieslingseite haben die Eichingers zwei Lagenweine – die zwei bekanntesten Klassiker und Highflyer des Kamptals: Einerseits den Strasser Gaisberg, andererseits die Riesling-Ikone Heiligenstein aus Zöbing. Bei beiden schmeckt man markant die Herkunft: Der Gaisberg mit seinem Boden aus Paragneisen, Glimmerschiefer und Amphibolit, schmeckt weicher und zugänglicher, weist eine saftige Marillenfrucht und unterlegte Mineralität auf. Der Heiligenstein-Riesling wächst auf diesem prägnanten und im Kamptal geologisch einzigartigen Sandstein-Untergrund, der große Weine entstehen lässt. Eichingers Heiligenstein ist im Gegensatz zum benachbarten Gaisberg immer straffer, filigraner, von viel Pfirsich-Aromatik und überbordender Mineralität geprägt – und braucht in der Zugänglichkeit immer länger als der Gaisberg. Wer das abwarten kann, wird mit einem großen Wein belohnt. Abgerundet wird die Veltliner- und Riesling-Palette mit zwei glorreichen Weinen außerhalb des DAC Kamptals: Ein bildhübscher Chardonnay und ein feiner Roter Veltliner tragen die Herkunft Niederösterreich. Die glorreich Weine sind auch ein gelungenes Statement für die nächste Generation: Gloria Eichinger. Dazu kann man die beiden glorreich Weine als klassische „PLV-Empfehlung“, also was Preis und Leistung betrifft, sehen.

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2024 Riesling Ried Zöbinger Heiligenstein 1ÖTW
Weingut
Eichinger
Kamptal

Reifer, fleischiger Pfirsich, mild und sehr füllig, dezent gewürzig; am Gaumen fein fruchtsüß und saftig, Nektarinen, Pfirsich, hinten viel Zitrus und Säurepikanz, wirkt rassig und super trocken, überzeugende Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut
Eichinger
Kamptal

Birgit Eichinger
3491 Straß
Langenloiser Straße 365

Birgit Eichinger und Tochter Gloria sind ein starkes Team. Die Strasser Weinladies gehören zu den Top-Winzerinnen Österreichs. Birgit Eichinger beweist ihr Weingeschick schon seit nunmehr 30 Jahren mit ihrem Kamptaler Weinen. Tochter Gloria füllt immer mehr die großen Fußstapfen der Mutter aus. Die regionale Weinwelt der beiden Winzerinnen beginnt im Obergeschoß. Denn klassische Kamptaler Gebietsweine gibt es bei den Eichingers nicht. Man steigt gleich in der Mitte der Herkunftspyramide ein – mit zwei attraktiven Ortsweinen ein: Aus Strass kommt der Grüne Veltliner. Zöbing ist das Terroir für Riesling. Die Spitze der Pyramide bilden die Riedenweine. Hier geht bei Eichinger die Post ab. Denn es gibt gleich fünf verschiedene Veltliner-Lagenweine. Aus dem jungen Weinjahr 2025 gibt es mit dem Hasel-Veltliner und dem Wechselberg-Veltliner zwei Strasser Lagen unweit ihres Weinguts. Ein Jahr länger im Keller reifen lässt Eichinger ihre drei Premium-Veltliner – den Strasser Gaisberg, der im neutralen 2.000-Liter Akazienfass ausgebaut wird, die Zöbinger Grub, die im 1.000-Liter Eichenfass reift, und das Kammerner Lamm. Letzterer wird im mehrfach gebrauchten Barriquefass ausgebaut und überstrahlt mit Flaschenreife meist die beiden anderen an Eleganz und Großzügigkeit von Frucht und Komplexität. Das ist beim aktuell verkosteten 2024er Lamm nicht anders.Auf der Rieslingseite haben die Eichingers zwei Lagenweine – die zwei bekanntesten Klassiker und Highflyer des Kamptals: Einerseits den Strasser Gaisberg, andererseits die Riesling-Ikone Heiligenstein aus Zöbing. Bei beiden schmeckt man markant die Herkunft: Der Gaisberg mit seinem Boden aus Paragneisen, Glimmerschiefer und Amphibolit, schmeckt weicher und zugänglicher, weist eine saftige Marillenfrucht und unterlegte Mineralität auf. Der Heiligenstein-Riesling wächst auf diesem prägnanten und im Kamptal geologisch einzigartigen Sandstein-Untergrund, der große Weine entstehen lässt. Eichingers Heiligenstein ist im Gegensatz zum benachbarten Gaisberg immer straffer, filigraner, von viel Pfirsich-Aromatik und überbordender Mineralität geprägt – und braucht in der Zugänglichkeit immer länger als der Gaisberg. Wer das abwarten kann, wird mit einem großen Wein belohnt. Abgerundet wird die Veltliner- und Riesling-Palette mit zwei glorreichen Weinen außerhalb des DAC Kamptals: Ein bildhübscher Chardonnay und ein feiner Roter Veltliner tragen die Herkunft Niederösterreich. Die glorreich Weine sind auch ein gelungenes Statement für die nächste Generation: Gloria Eichinger. Dazu kann man die beiden glorreich Weine als klassische „PLV-Empfehlung“, also was Preis und Leistung betrifft, sehen.

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2025 Grüner Veltliner Ried Stein/Engabrunn
Weingärtnerei
Engelbrecht
Kamptal

Hellfruchtiges, steiniges Aroma, ungemein präsent, Boden pur, Zitrusschale, Orangenzesten, Pfeffer, saftig, elegant, seidige Fülle, fein liniert, wunderbare Säure, vielschichtig, hier steht die Lage über der Sorte. Eng am Gaumen, tiefsinnig, perfekte Balance, zarte Würze. Ein höchst individueller, feinfruchtiger Kamptaler.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingärtnerei
Engelbrecht
Kamptal

Wolfgang & Gabriele Engelbrecht
3492 Etsdorf am Kamp
Obere Marktstraße 1

Zehn Weine von Engelbrecht – aktuell Jahrgang 2025 – zehnmal ein Aha-Erlebnis. Hervorragende Weine, die in einer der schönsten Kellergassen Österreichs in Etsdorf entstehen. Die Philosophie von Wolfgang Engelbrecht lautet: 101 Prozent Energie und Leidenschaft stecken in jeder Flasche. Dieses Weingut wird mittlerweile in 9. Generation von ihm geführt. Man bewirtschaftet beste Lagen zu 95 Prozent im Kamptal und zu 5 Prozent im Wagram. Die beiden hochwertigsten Rieden sind wohl Stein/Engabrunn und Wohra, welche zwei Hektar groß ist und auf 200 Metern Seehöhe liegt – Gföhler Gneis und die Grenze zum Wagram bildend. Beide Weine sind das Flaggschiff des Hauses. Handlese ist hier übrigens obligatorisch. Nebst diesen beiden Ausnahmeweinen möchte ich auf den 2025 Riesling Stoakammerl hinweisen. Das ist ein Wein wohl vieler Herzen. Vom Feinsten präsentieren sich auch die beiden Burgundersorten aus 2025 – Weissburgunder Göttertrunk und Chardonnay Ried Galgenberg –, wobei letzterer eine Klasse für sich darstellt. Überhaupt ist diese Wein-Serie in sich geschlossen und so stimmig wie selten zuvor. Dass auch die Preise dieser hervorragenden Kreszenzen überaus fair kalkuliert sind, macht das Ganze noch wertiger.

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2024 Riesling Ried Heiligenstein 1ÖTW Zöbing
Weingut
Hiedler
Kamptal

Elegantes, feingliedriges Bukett, viel Pfirsich, salzige Aromatik; lebhaft, viel Frische, leicht Zitrus, viel Pfirsich, verspielter Wein mit vielen Schichten, salzige Akzente, pfiffige Säure und super Länge. Stoffiger Parade-Heiligenstein mit viel Mineralität.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

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2022 Chardonnay Toasted & Unfiltered
Weingut
Hiedler
Kamptal

Feine burgundische Züge, sautierte Pilze, zart würzige Noten, rauchiges Toasting, Bitterorangen und Grapefruits, bisschen Banane; am Gaumen saftig, viel Volumen, feines Biskuit, dahinter frische Säure und Orangennoten, sehr saftig mit straffem Kern, toll eingebundenem Holz, super Länge.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Behandelter Presskork

Weingut
Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Das Weingut Hiedler zählt zu den besten Weißweinbetrieben in Österreich. Das war schon in den 1990er Jahren so, als Ludwig Hiedler Senior, Gründungsmitglied der 1ÖTW-Traditionsweingüter, den Takt vorgab. Und das setzt sich auch mit den Söhnen Ludwig Junior und Dietmar Hiedler so fort. Das Brüder-Gespann leitet seit drei Jahren das schmucke Langenloiser Gut, wo man immer das Gefühl hat, dass dort neben dem guten Wein auch viel Freude wohnt. Hiedler steht für Grüner Veltliner und Riesling, hauptsächlich. Diese beiden Kamptaler DAC-Sorten werden auch Jahr für Jahr facettenreich über drei Jahrgänge präsentiert. Die Jungspunde sind die Gebiets- und Ortsweine, die die Süffigkeit des jungen Jahrgangs, aktuell 2025, aufzeigen. Sie glänzen mit sortentypischer Frucht und einer verlockenden Säurepikanz, die für viel Trinkanimo sorgt. Aus dem Jahr 2025 mitgenommen wird auch der Lagenveltliner Thal, als Vorbote der Riedenweine und als einer der sentimental wichtigsten Weine der Hiedlers, denn einige Parzellen aus Thal sind schon seit 170 Jahren in ihrem Besitz. Die jungen Riedenweine erstrecken sich über zwei Jahrgänge. Die 1ÖTW-Lagen kommen immer zwei Jahre nach der Ernte auf den Markt, somit sind beim Veltliner die 2024er Kittmannsberg und Schenkenbichl jetzt angesagt. Einzig der Grüne Veltliner vom Käferberg darf, so wie die Maximum-Weine der Hiedlers, ein weiteres Jahr im Keller reifen. Ausschlaggebend dafür ist das spezielle Käferberg-Terroir: Über dem Untergrund der Böhmischen Masse liegt ein drainagierter Boden aus Kies, Schotter und Kristallingestein, auf dem 85 Jahre alte Veltliner-Reben stehen – die ältesten Stöcke des Weinguts. Ausgebaut wird der Käferberg dann für 18 Monate im Fass und kommt auch noch für ein halbes Jahr im Tank auf die Feinhefe, bevor es nach drei Jahren in den Verkauf geht. Enorm trittsicher bewegen sich die Hiedlers bei den Lagen-Rieslingen. Der Steinhaus ist nicht nur „Door Opener“, sondern auch ein Preis-Leistungs-Hit, der oft – und zu Unrecht – etwas übersehen wird, weil Heiligenstein und Gaisberg in der Rieslingwelt besonders glänzen. Abgerundet wird das Riesling und Veltliner-Programm der Hiedlers seit jeher mit einer feinen Burgunderkomponente – Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Sollte man auch nicht versäumen! Toasted & Unfiltered …

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2025 Riesling Zöbinger Ried Heiligenstein 1ÖTW
Weingut
Leindl
Kamptal

Strahlendes Goldgelb mit Silberreflexen, betörende Marillenfrucht in der Nase, feine Würze und Wiesenkräuter, am Gaumen prächtiger Fruchtmix aus Weingartenpfirsich, Marille und Apfel, mineralisch, äußerst grazil, fein ziseliert und vielschichtig-komplex, dabei stoffig-dicht, konzentriert, zupackende Gaumenhaftung mit elegantem Schmelz, präzise Ausgewogenheit und hohe Raffinesse, saftig und sehr vital mit perfektem Säurespiel, strukturiert, strömt souverän seinem nachhaltigen Abgang mit feiner Zitrusnote im Finish entgegen. Ein Bilderbuch-Riesling, absolute Eleganz – ein Fest: Chapeau!

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Leindl
Kamptal

DI Georg Leindl
3561 Zöbing
Am Wechselberg 12

Tel. +43 2719 2609
Fax. -4
info@weingutleindl.at
www.weingutleindl.at

Der studierte Gärungstechniker DI Georg Leindl legt den Fokus ganz klar auf die Paradesorten des Gebiets, namentlich Riesling und Grüner Veltliner, die er im Klassikbereich solide und im Premiumbereich exquisit zu positionieren versteht. Als Höhepunkt des aktuellen Sortiments haben wir den vielschichtig-komplexen, von hoher Raffinesse geprägten Riesling aus der Top-Riede Heiligenstein erlebt, dicht gefolgt vom charmanten und gleichwohl gediegenen Riesling aus der Ried Kogelberg.

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2024 Riesling Zöbing Ried Heiligenstein 1ÖTW
Weingut
Loimer
Kamptal

Tropische Fruchtfülle, Mango, würziger gelber Pfirsich, viel Mineralität; saftige Frucht mit schönem strukturgebendem Gerbstoff-Kick, straffer Pfirsich, Blutorangenzesten, viel Frische und Säurepikanz, super Zug, elegant, viel Herkunft! NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Loimer
Kamptal

Fred Loimer
3550 Langenlois
Haindorfer Vögerlweg 23

Tel. +43 2734 22390
weingut@loimer.at
www.loimer.at

Schaut man in die Weinlandschaft und den Weinkeller vom Langenloiser Top-Winzer Fred Loimer, so schmeckt das in drei Richtungen: Da geht es um den Fokus auf die Ersten Lagen im heimatlichen Kamptal, dann das immer größer und bedeutender werdende Sektsegment sowie um die kleine Spielerei um den Pinot Noir. Allen Betätigungsfeldern gemeinsam ist der behutsame Ausbau der Weine und Schaumweine. Bei seinen herkunftstypischen DAC-Weinen wartet der biodynamische Winzer mit seinen 1ÖTW-Lagenweinen bereits seit einiger Zeit zwei Jahre nach der Ernte, bis sie Loimer auf den Markt bringt. Bei seinen Ortsweinen wird Loimer auch noch einen Schritt zurückgehen und mit dem Verkauf zuwarten. Seine Langenloiser Ortsweine werden nicht schon im Frühling, sondern künftig ein Jahr nach der Ernte, erst mit September, präsent sein. Damit will Loimer seine Ortsweine weiter aufwerten, die alle Cuvées aus seinen Ersten Lagen sind. Somit gehört das Frühjahr allein den jungen Gebietsweinen vom Veltliner und Riesling. Dass Veltliner mit Riesling auch zusammen in einem Wein funktionieren, zeigt Loimer mit seinem Lagenwein vom Loiserberg, wo er die beiden Sorten von Alten Reben gemeinsam erntet, vergärt und im Holzgebinde reift. „Diese Komposition habe ich mit dem Jahrgang 2023 begonnen“, erzählt der Winzer, weil ihm dieses Thema wichtig bezüglich Vielfalt und Biodiversität sei. Seit einigen Jahren wird Fred Loimer auch als bedeutender Sektspezialist wahrgenommen. Dabei war Loimer schon in den 1990er Jahren einer der ersten, der sich mit Winzersekten beschäftigte. Heute ist das Thema und Schaumwein-Portfolio breit und hochqualitativ angelegt – und fast jährlich kommt irgendein spannender Schaumwein in der Reserve oder Großen Reserve-Kategorie dazu. Dabei alles aus einer Hand, jeder Arbeitsschritt bis zum fertigen Sekt passiert in Loimers Kellerwelt. Dass manche Sekte 40 bis 50 Monate auf der Hefe reifen, ist nicht die Ausnahme, sondern oft Winzergesetz. Den Schäumern tut das gut – Loimers Sekte gehören zum Besten, was man in diesem Bereich am Schaumweinsektor findet – international eingeschlossen! Wenn ein niederösterreichischer Weißweinwinzer an Roten Stillweinen gefallen findet, bedeutet das meist Cool Climate Pinot Noir. So auch bei Fred Loimer: Seine Burgunder sind leicht im Alkohol, mit lebhafter Frische, aber kräftig im Ausdruck.

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2020 Langenlois Blanc de Blancs Große Reserve Niederösterreich g.U. Brut Nature
Weingut
Loimer
Kamptal

(CH/PB/PG, degorgiert: Oktober 2025) Viel Frucht und Tiefe, feine Hefenoten, Mürbteigkuchen, gebrannte Mandeln, getrocknete Äpfel und Quitten, Bananenchips; champagnerhafte, feine Fülle, grüne Oliven, reife Birnen und Zitrus, mit toller Kohlensäure, eleganter, feingliedriger großer Sekt.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Loimer
Kamptal

Fred Loimer
3550 Langenlois
Haindorfer Vögerlweg 23

Tel. +43 2734 22390
weingut@loimer.at
www.loimer.at

Schaut man in die Weinlandschaft und den Weinkeller vom Langenloiser Top-Winzer Fred Loimer, so schmeckt das in drei Richtungen: Da geht es um den Fokus auf die Ersten Lagen im heimatlichen Kamptal, dann das immer größer und bedeutender werdende Sektsegment sowie um die kleine Spielerei um den Pinot Noir. Allen Betätigungsfeldern gemeinsam ist der behutsame Ausbau der Weine und Schaumweine. Bei seinen herkunftstypischen DAC-Weinen wartet der biodynamische Winzer mit seinen 1ÖTW-Lagenweinen bereits seit einiger Zeit zwei Jahre nach der Ernte, bis sie Loimer auf den Markt bringt. Bei seinen Ortsweinen wird Loimer auch noch einen Schritt zurückgehen und mit dem Verkauf zuwarten. Seine Langenloiser Ortsweine werden nicht schon im Frühling, sondern künftig ein Jahr nach der Ernte, erst mit September, präsent sein. Damit will Loimer seine Ortsweine weiter aufwerten, die alle Cuvées aus seinen Ersten Lagen sind. Somit gehört das Frühjahr allein den jungen Gebietsweinen vom Veltliner und Riesling. Dass Veltliner mit Riesling auch zusammen in einem Wein funktionieren, zeigt Loimer mit seinem Lagenwein vom Loiserberg, wo er die beiden Sorten von Alten Reben gemeinsam erntet, vergärt und im Holzgebinde reift. „Diese Komposition habe ich mit dem Jahrgang 2023 begonnen“, erzählt der Winzer, weil ihm dieses Thema wichtig bezüglich Vielfalt und Biodiversität sei. Seit einigen Jahren wird Fred Loimer auch als bedeutender Sektspezialist wahrgenommen. Dabei war Loimer schon in den 1990er Jahren einer der ersten, der sich mit Winzersekten beschäftigte. Heute ist das Thema und Schaumwein-Portfolio breit und hochqualitativ angelegt – und fast jährlich kommt irgendein spannender Schaumwein in der Reserve oder Großen Reserve-Kategorie dazu. Dabei alles aus einer Hand, jeder Arbeitsschritt bis zum fertigen Sekt passiert in Loimers Kellerwelt. Dass manche Sekte 40 bis 50 Monate auf der Hefe reifen, ist nicht die Ausnahme, sondern oft Winzergesetz. Den Schäumern tut das gut – Loimers Sekte gehören zum Besten, was man in diesem Bereich am Schaumweinsektor findet – international eingeschlossen! Wenn ein niederösterreichischer Weißweinwinzer an Roten Stillweinen gefallen findet, bedeutet das meist Cool Climate Pinot Noir. So auch bei Fred Loimer: Seine Burgunder sind leicht im Alkohol, mit lebhafter Frische, aber kräftig im Ausdruck.

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2024 2024 Riesling Ried Steinhaus Rote Erde
Weingut
Rabl
Kamptal

Honig, eingelegte Marillen, Maracuja, Melonen, alles ist vollreif, konzentriert, mit salzig mineralischen Anteilen, spannendes Süße-Säurespiel, brilliert mit Tiefgang und Eleganz; Riesling-Essenz zum Verlieben.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Rudolf Rabl – im Outfit mehr Manager als Winzer – ist 1986 in den Betrieb eingetreten und setzte von Anfang an auf Erweiterung und Modernisierung des Weinguts, dessen Geschichte bis ins Jahr 1750 zurückreicht. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde bereits in Flaschen gefüllt, und wenig später erfolgten mit dem Grünen Veltliner Käferberg und dem Riesling Schenkenbichl auch die ersten riedenreinen Füllungen im Haus. Mittlerweile gilt das Weingut mit einer bewirtschafteten Fläche von 80 Hektar als Kamptaler Vorzeigeunternehmen, das nach wie vor von der Familie geführt wird. Rabls Kinder sind beide im Betrieb tätig, Sohn Tobias hat an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist nach Praxis in Südafrika Teil des Kellerteams. Tochter Johanna, die mit ihrem Partner Jonas aus Kanada zurückgekehrt ist, kümmert sich vornehmlich um die Bereiche Präsentation und Vermarktung. Eine penible Bearbeitung der Rebanlagen sorgt zusammen mit modernster Kellertechnik Jahr für Jahr für eine Palette feiner Weine, die das Kamptaler Terroir vollständig abdeckt. Denn die Reben stehen sowohl in Urgesteinslagen (Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl, Steinhaus) als auch in reinen Lössweingärten, wie Kittmannsberg oder Spiegel. Hinzu kommt im Zuge einer Betriebsübernahme ab heuer eine beachtliche Größenordnung von Weingärten aus Grafenegg.

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2024 Grüner Veltliner Ried Lamm 1ÖTW Kammern
Weingut
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Dezent rauchig, angenehmes Toasting, röstige Aromatik, immer der am meisten fordernde Veltliner vom Holz her, klare Frucht, reife Quitten, Bratapfel; am Gaumen schon sehr geschliffen, viel Frucht, Mango, Maracuja, grüner und rosa Pfeffer, Holz bereits gut eingebunden, super Tiefe und Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. -20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Michael Moosbrugger gehört zu den großen Persönlichkeiten des österreichischen Weinbaus und feiert heuer zwei große Jubiläen: Der Chef des Schlosses Gobelsburg prägt seit 30 Jahren die Geschicke des Weinguts, das er 1996 übernommen und schnell und nachhaltig an die Spitze der heimischen Weinelite geführt hat. Seit 20 Jahren gestaltet Moosbrugger als Obmann der Österreichischen Traditionsweingüter maßgeblich die Geschicke der bedeutendsten heimischen Weingutsvereinigung mit weitreichenden Errungenschaften für den österreichischen Weinbau bezüglich Herkunftsbetonung und Lagenklassifizierung. Heuer übergibt Moosbrugger die Obmannschaft und konzentriert sich wieder auf sein Schlossweingut in Gobelsburg. Im Fokus des Gobelsburger Weingeschehens stehen die typischen Herkunftsweine in den drei Kategorien Gebiets-, Orts- und Riedenwein – aktuell im Kamptal aus Grüner Veltliner und Riesling. Die Königsklasse sind die Ersten Lagen, gekennzeichnet als 1ÖTW, derer es mit Lamm, Grub und Renner drei im Veltlinerbereich gibt und zwei beim Riesling mit dem berühmten Heiligenstein und seinem Nachbarn, dem Gaisberg. Seine beiden größten Weinschätze sind der Lamm-Veltliner, eine heiße Lage am südöstlichen Hangfuß des Heiligensteins, und der Riesling vom Heiligenstein, wo Moosbrugger seine Filetstücke mitten im Zentrum des Riesling-Zauberbergs hat sowie an seinen beiden Flanken. Abseits der Lagenweine setzt Moosbrugger auch ein Rotwein-Statement im Kamptal. Rot immer gehabt, „Unser Rotweinanteil ist nicht groß, aber ein kleines, feines Segment“, sagt Moosbrugger. Im Fokus stehen aktuell die Burgundersorten und das Jahr 2021. „Die 2021er Weine haben eine gute Reife und eine gute Struktur“, sagt der Gobelsburg-Chef. Dazu passen die Burgundersorten Pinot Noir und St. Laurent gut ins Cool Climate des Kamptals. Es gilt, die Aufmerksamkeit noch auf einen speziellen Wein zu lenken – die Tradition, ein Wein basierend auf dem Konzept der historischen Weinbereitung. Dabei werden Veltlinertrauben, aber auch Riesling, gemeinsam gepresst und über Jahre im Keller immer wieder abgezogen – was diesen außergewöhnlichen Wein entstehen lässt, den Moosbrugger klar vom Thema Naturwein abgegrenzt wissen will: „Weil dieser Wein von der philosophischen Seite her dort nicht reinpasst.“ Die Zehnjahres-Edition braucht viel Luft, schmeckt aber umwerfend – und kostet auch einiges. Dafür trinkt man pure Weingeschichte.

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2024 Riesling Ried Heiligenstein 1ÖTW Zöbing
Weingut
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Tropischer Fruchtmix, Maracuja und Limetten, Hauch von Litschis, im Hintergrund Pfirsich, tolle Substanz mit Tiefe; saftig, vibrierend, lebhaft mit viel Pfirsichfrucht und mineralischer Würze, super Heiligenstein-Charakterwein, fordernd straff, salzig, bestes Trinkanimo. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. -20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Michael Moosbrugger gehört zu den großen Persönlichkeiten des österreichischen Weinbaus und feiert heuer zwei große Jubiläen: Der Chef des Schlosses Gobelsburg prägt seit 30 Jahren die Geschicke des Weinguts, das er 1996 übernommen und schnell und nachhaltig an die Spitze der heimischen Weinelite geführt hat. Seit 20 Jahren gestaltet Moosbrugger als Obmann der Österreichischen Traditionsweingüter maßgeblich die Geschicke der bedeutendsten heimischen Weingutsvereinigung mit weitreichenden Errungenschaften für den österreichischen Weinbau bezüglich Herkunftsbetonung und Lagenklassifizierung. Heuer übergibt Moosbrugger die Obmannschaft und konzentriert sich wieder auf sein Schlossweingut in Gobelsburg. Im Fokus des Gobelsburger Weingeschehens stehen die typischen Herkunftsweine in den drei Kategorien Gebiets-, Orts- und Riedenwein – aktuell im Kamptal aus Grüner Veltliner und Riesling. Die Königsklasse sind die Ersten Lagen, gekennzeichnet als 1ÖTW, derer es mit Lamm, Grub und Renner drei im Veltlinerbereich gibt und zwei beim Riesling mit dem berühmten Heiligenstein und seinem Nachbarn, dem Gaisberg. Seine beiden größten Weinschätze sind der Lamm-Veltliner, eine heiße Lage am südöstlichen Hangfuß des Heiligensteins, und der Riesling vom Heiligenstein, wo Moosbrugger seine Filetstücke mitten im Zentrum des Riesling-Zauberbergs hat sowie an seinen beiden Flanken. Abseits der Lagenweine setzt Moosbrugger auch ein Rotwein-Statement im Kamptal. Rot immer gehabt, „Unser Rotweinanteil ist nicht groß, aber ein kleines, feines Segment“, sagt Moosbrugger. Im Fokus stehen aktuell die Burgundersorten und das Jahr 2021. „Die 2021er Weine haben eine gute Reife und eine gute Struktur“, sagt der Gobelsburg-Chef. Dazu passen die Burgundersorten Pinot Noir und St. Laurent gut ins Cool Climate des Kamptals. Es gilt, die Aufmerksamkeit noch auf einen speziellen Wein zu lenken – die Tradition, ein Wein basierend auf dem Konzept der historischen Weinbereitung. Dabei werden Veltlinertrauben, aber auch Riesling, gemeinsam gepresst und über Jahre im Keller immer wieder abgezogen – was diesen außergewöhnlichen Wein entstehen lässt, den Moosbrugger klar vom Thema Naturwein abgegrenzt wissen will: „Weil dieser Wein von der philosophischen Seite her dort nicht reinpasst.“ Die Zehnjahres-Edition braucht viel Luft, schmeckt aber umwerfend – und kostet auch einiges. Dafür trinkt man pure Weingeschichte.

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2024 Ried Zöbinger Heiligenstein 1ÖTW Riesling
Weingut
Allram
Kamptal

Pikant, ganz viel Frucht, kandierte Ananas, Zitrus, erstaunliche Frische, pikant, Wiesenkräuter; köstlich saftig, voller Frucht, dabei elegant, mittelkräftig, viel Biss, kernig, kompakt, bleibt lange haften.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut
Allram
Kamptal

Allram
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
weingut@allram.at
www.allram.at

In diesem Strasser Musterbetrieb ist der Rebbau schon relativ früh zum Hauptthema geworden. Der Wechsel von der gemischten Landwirtschaft zu einem reinen Weinbaubetrieb mit rund 12 Hektar Rebfläche wurde nämlich bereits in den 1950er-Jahren von Großvater Walter Allram initiiert. Vinophiler Fokus und höchstes Qualitätsstreben zeichneten auch die Folgegeneration in Gestalt von Tochter Michaela Haas-Allram und Erich Haas aus, die das Weingut nicht nur national an die Spitze führten und Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter wurden, sondern auch im Ausland rege tätig waren und in der Folge den Exportanteil auf 80 Prozent hochschraubten. Seit Mitte der vorigen Dekade zeichnet Lorenz Haas für die Weine des Weinguts Allram verantwortlich, Schwester Magdalena hat ihre eigene Weinpalette unter dem Namen Jugend kreiert. Das Strasser Weingut zählt schon seit Längerem zu den renommiertesten Betrieben im Kamptal, dennoch ist es Lorenz Haas gerade im Lauf der letzten Jahren gelungen, das Profil der Allram’schen Weine weiter zu schärfen. Der Winzer absolvierte im Lauf seiner Ausbildung etliche Praktika im In- und Ausland – Stationen waren Pfalz, Steiermark, Neuseeland, Südafrika und schließlich Wachau. Dort hatte er die Möglichkeit, Methoden und Techniken aus Alter und Neuer Welt kennenzulernen und die ihm geeignet erscheinenden Praktiken aus beiden Welten zu verbinden. So konnte er den hohen Qualitätsstandard nicht nur halten, sondern weiter steigern. Auch stilistisch hat es einen behutsamen Wandel gegeben, die Weine von heute zeigen ein Plus an Finesse bei gleichzeitig straffer und pointierter Struktur sowie ausgeprägter Mineralität. Der respektvolle Umgang mit der Natur ist schon seit langem Thema im Weingut Allram. Folglich war die 2016 von Lorenz eingeleitete Umstellung in Richtung biologischer Bewirtschaftung „nicht sehr schwer“, da die Eltern bereits wichtige Vorarbeit geleistet hätten – so waren Kompostausbringung und Begrünung schon seit langem Standard. Mit dem Jahrgang 2023 erfolgte die Zertifizierung als Bio-Weingut. Gleich im ersten Jahr danach wurde die organische Ausrichtung auf die Probe gestellt: 2024 brachte riesige Herausforderungen wie die schlimmen Spätfröste Mitte April sowie sintflutartige Niederschläge im September. Mehr als 50 Prozent der Erntemenge gingen verloren, was erhalten blieb, ist ausgezeichnet gelungen. Doch auch der jüngste Jahrgang war nicht ganz problemlos, in erster Linie des warmen, mehrmals von kleinen Regengüssen betroffenen Septembers wegen. Insbesondere bei Riesling kam es sehr rasch zu Botrytisbildung – da hieß es ganz schnell ernten und kompromisslos selektionieren. Die Lese erstreckte sich über sechs Wochen. Alles in allem ist 2025 jedoch ein „Superjahr“ mit guten, ausgewogenen Erträgen, das von den moderaten Temperaturen bis Spätsommer geprägt ist und in dem sich die klassischen Lagen besonders hervorgetan haben. Im Weingarten wird auf Handarbeit größten Wert gelegt – vom Rebschnitt über Laubarbeit bis zur ausschließlich händisch durchgeführten Lese. Im Portfolio befinden sich Weingärten in etlichen der renommiertesten Lagen rundum Straß, darunter Hasel und Wechselberg, Kammerner Renner, Strasser und Zöbinger Gaisberg sowie Zöbinger Heiligenstein. Zu den wichtigen Lagen zählen aber auch die kalkreiche Ried Gautscher, wo hervorragende Burgunder und Chardonnays herkommen. Noch junger Zuwachs im Lageninventar ist die an der Südostflanke vom Gaisberg situierte, terrassierte Ried Lammberg, deren Lössboden mit Kalkanteil auf Schieferuntergrund höchst eigenständige Grüne Veltliner von hoher Qualität erbringt. Die Weine im Einstiegsbereich und Mittelsegment im Sortiment stammen aus 2025. Sie sind elegant , teils fast zart, mit klarer Frucht und knackigem bis rassigem Biss geprägt, zugleich deutlich leichter als die letzten Jahre. Bei den Riedenweinen steht der Jahrgang 2024 zur Verfügung, der sich mittelkräftig präsentiert, mit relativ geschmeidigen Veltlinern und pikanten Rieslingen. Die Burgundersorten nehmen im Weingut Allram eine Sonderstellung ein: Die Palette reicht vom fruchtigen Weißburgunder Papageno, geht weiter mit einem sehr gut gelungenen Chardonnay W.B. im klassischen Ausbau zum vollmundigen Grauburgunder und endet mit dem konturierten, pikanten Stellar 2023 aus überwiegend Chardonnay. ps

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2023 Stellar
Weingut
Allram
Kamptal

(90 % CH) Kristalliner Duft mit ganz heller Frucht, sehr kreidige Noten, getrocknete Ananas, Blutorange, tropisch, sehr pikant; ungemein pointiert und engmaschig, pfiffig, kristallin, hohe Eleganz, super Frische, viel Biss, lang anhaltende.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Allram
Kamptal

Allram
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
weingut@allram.at
www.allram.at

In diesem Strasser Musterbetrieb ist der Rebbau schon relativ früh zum Hauptthema geworden. Der Wechsel von der gemischten Landwirtschaft zu einem reinen Weinbaubetrieb mit rund 12 Hektar Rebfläche wurde nämlich bereits in den 1950er-Jahren von Großvater Walter Allram initiiert. Vinophiler Fokus und höchstes Qualitätsstreben zeichneten auch die Folgegeneration in Gestalt von Tochter Michaela Haas-Allram und Erich Haas aus, die das Weingut nicht nur national an die Spitze führten und Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter wurden, sondern auch im Ausland rege tätig waren und in der Folge den Exportanteil auf 80 Prozent hochschraubten. Seit Mitte der vorigen Dekade zeichnet Lorenz Haas für die Weine des Weinguts Allram verantwortlich, Schwester Magdalena hat ihre eigene Weinpalette unter dem Namen Jugend kreiert. Das Strasser Weingut zählt schon seit Längerem zu den renommiertesten Betrieben im Kamptal, dennoch ist es Lorenz Haas gerade im Lauf der letzten Jahren gelungen, das Profil der Allram’schen Weine weiter zu schärfen. Der Winzer absolvierte im Lauf seiner Ausbildung etliche Praktika im In- und Ausland – Stationen waren Pfalz, Steiermark, Neuseeland, Südafrika und schließlich Wachau. Dort hatte er die Möglichkeit, Methoden und Techniken aus Alter und Neuer Welt kennenzulernen und die ihm geeignet erscheinenden Praktiken aus beiden Welten zu verbinden. So konnte er den hohen Qualitätsstandard nicht nur halten, sondern weiter steigern. Auch stilistisch hat es einen behutsamen Wandel gegeben, die Weine von heute zeigen ein Plus an Finesse bei gleichzeitig straffer und pointierter Struktur sowie ausgeprägter Mineralität. Der respektvolle Umgang mit der Natur ist schon seit langem Thema im Weingut Allram. Folglich war die 2016 von Lorenz eingeleitete Umstellung in Richtung biologischer Bewirtschaftung „nicht sehr schwer“, da die Eltern bereits wichtige Vorarbeit geleistet hätten – so waren Kompostausbringung und Begrünung schon seit langem Standard. Mit dem Jahrgang 2023 erfolgte die Zertifizierung als Bio-Weingut. Gleich im ersten Jahr danach wurde die organische Ausrichtung auf die Probe gestellt: 2024 brachte riesige Herausforderungen wie die schlimmen Spätfröste Mitte April sowie sintflutartige Niederschläge im September. Mehr als 50 Prozent der Erntemenge gingen verloren, was erhalten blieb, ist ausgezeichnet gelungen. Doch auch der jüngste Jahrgang war nicht ganz problemlos, in erster Linie des warmen, mehrmals von kleinen Regengüssen betroffenen Septembers wegen. Insbesondere bei Riesling kam es sehr rasch zu Botrytisbildung – da hieß es ganz schnell ernten und kompromisslos selektionieren. Die Lese erstreckte sich über sechs Wochen. Alles in allem ist 2025 jedoch ein „Superjahr“ mit guten, ausgewogenen Erträgen, das von den moderaten Temperaturen bis Spätsommer geprägt ist und in dem sich die klassischen Lagen besonders hervorgetan haben. Im Weingarten wird auf Handarbeit größten Wert gelegt – vom Rebschnitt über Laubarbeit bis zur ausschließlich händisch durchgeführten Lese. Im Portfolio befinden sich Weingärten in etlichen der renommiertesten Lagen rundum Straß, darunter Hasel und Wechselberg, Kammerner Renner, Strasser und Zöbinger Gaisberg sowie Zöbinger Heiligenstein. Zu den wichtigen Lagen zählen aber auch die kalkreiche Ried Gautscher, wo hervorragende Burgunder und Chardonnays herkommen. Noch junger Zuwachs im Lageninventar ist die an der Südostflanke vom Gaisberg situierte, terrassierte Ried Lammberg, deren Lössboden mit Kalkanteil auf Schieferuntergrund höchst eigenständige Grüne Veltliner von hoher Qualität erbringt. Die Weine im Einstiegsbereich und Mittelsegment im Sortiment stammen aus 2025. Sie sind elegant , teils fast zart, mit klarer Frucht und knackigem bis rassigem Biss geprägt, zugleich deutlich leichter als die letzten Jahre. Bei den Riedenweinen steht der Jahrgang 2024 zur Verfügung, der sich mittelkräftig präsentiert, mit relativ geschmeidigen Veltlinern und pikanten Rieslingen. Die Burgundersorten nehmen im Weingut Allram eine Sonderstellung ein: Die Palette reicht vom fruchtigen Weißburgunder Papageno, geht weiter mit einem sehr gut gelungenen Chardonnay W.B. im klassischen Ausbau zum vollmundigen Grauburgunder und endet mit dem konturierten, pikanten Stellar 2023 aus überwiegend Chardonnay. ps

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -