Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2022 Tribun Cabernet Sauvignon
Weingut
Taferner
Carnuntum

Johannisbeere, Brombeere, Heidelbeere, Kirsche, Tabak; feine Tanninstruktur, feine Frucht, elegante Fülle, zeigt Finesse, männlich mit femininen Aspekten, ex-traktsüß, kraftvoll, ausdrucksstark, voller Finesse.

Rotwein
Cabernet Sauvignon
€€€€
Naturkork

Weingut
Taferner
Carnuntum

Karoline Taferner
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 2

Tel. +43 2162 8465
weingut@tafi.at
www.tafi.at

Karoline Taferner ist 2015 in den Familienbetrieb eingestiegen und führt diesen im Tandem mit ihrem Vater Franz in noch lichtere Höhen als zuvor. Die Weine sind voller Authentizität und Ausdrucksstärke. Man hat die Region im Verbund mit den Rebsorten in voller Pracht im Weinglas. Die Weingärten werden BIO organisch nachhaltig bewirtschaftet. Wie immer gehört der Gelbe Muskateller zu den besten des Jahrgangs. Ungemein vielschichtig und einnehmend. Beide Rosé bieten viel Trinkfreude und laden ein zum Sommer. Die Carnuntum Cuvée zeigt, wie ein Einstiegswein sein sollte – nämlich toll! Der 23er Ried Haidacker Excalibur kommt nächstes Jahr in den Guide. Das Grande Finale bilden immer wieder der Tribun Cabernet Sauvignon, der mit viel Tiefgang und Würze aufwartet, und der mächtige, dichte und unglaublich begeisternde V.I.B. Very Important Bottle.

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2022 massive a. [rot]
Weingut
Artner
Carnuntum

(BF/ME/SY/ZW, 24 Monate im Holz) Dichte Würze, vielschichtig, warmherzig, voll; immens dicht, druckvoll, einnehmend, gute Länge, großes Potenzial!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Artner
Carnuntum

Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

Peter Artner besticht durch seine ruhige, ziel-orientierte Art und führt das große Weingut mit Witz und einer gewissen Gelassenheit. Seit 2018 ist das Weingut Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Die Zweigeltreben stehen in der Ried Steinäcker auf kalkarmen bis kalkfreien, kiesigen Schotterböden eines alten Donaulaufes. Die Riede Kirchweingarten ist von schluffig-tonigen Ablagerungen des Pannoniums sowie teilweise von Lössschichten bedeckt. Die Böden sind tiefgründig und sehr kalkhaltig. Die Blaufränkisch-Weine dieser Lage sind von Kernigkeit, frischer Säure und straffer Struktur geprägt. In der Ried Aubühl schließlich stehen Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot auf vorwiegend sandigen, teils auch schluffig-tonigen Sedimenten des Miozän. Die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Die Weine behalten trotz der hitzigen Böden und des warmen pannonischen Klimaeinflusses ihre Frische und Würze.

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2024 Alte Reben Weiß Welschriesling
Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Tolle Würze, eigenständig, Bienenwachs, Lindenblüten, reich und tief, Orangengelee, Dinkelbrot, cremig; herrliche Fruchtfülle, super Schmelz, wunderbar saftig, geht toll auf, Power ohne Schwere, vital und lang.

Weißwein
Welschriesling
€€€€
Naturkork

Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Philipp Grassl
2464 Göttlesbrunn
Am Graben 4

Die Herkunft Carnuntum verfügt über eine beachtliche Dichte an ausgezeichneten Weingütern, darunter sind auch ein paar der besten Betriebe Österreichs – wie jenes von Philipp und Angelika Grassel. In der Selbstbeschreibung „ein mittelkleiner Familienbetrieb in dritter Generation … inmitten von Göttlesbrunn“ – „einem ganz unaufgeregten Ort in einer unaufgeregten Gegend“, handelt es sich tatsächlich um einen Musterbetrieb, der nicht nur über beeindruckende Rotweinkompetenz verfügt, sondern auch Weißweine von beeindruckender Qualität macht. Das Rezept ist denkbar einfach : Ein konstant hohes Qualitätslevel über Jahrzehnte sowie durch alle Kategorien. Darüber hinaus sind die Grassl’schen Weine trefflicher Beweis dafür, dass Komplexität und Hedonismus bestens in vinophiler Kohabitation leben können. Obwohl die Weine aus Weingut ihre Herkunft stets vorbildlich vermitteln, bestechen sie doch durch eine eigenständige Stilistik: Bemerkenswert ist die in diesem sonnenverwöhnten Gebiet nicht überall selbstverständliche Eleganz und Transparenz der hiesigen Weine, die darüber hinaus über tolle Balance und unprätentiöses Auftreten sowie ausgeprägter Sorten- und Bodencharakter verfügen. Das Weinsortiment gliedert sich in Gebiets-, Orts- und Lagenweine – das gilt für alle jene Weine, die sortenmäßig in die DAC Carnuntum hineinpassen. Jene Sorten bzw. Cuvées, die dort nicht inkludiert sind, finden sich in der Gruppe Superweine – ein Sammelsurium an Sorten und Kategorien reichend von Aromatikern und Alte-Reben-Welschriesling über pinke und burgundische Delikatessen bis hin zum Kultwein Reserve (ehemals Bärnreiser Reserve). Bei der Verarbeitung setzt Philipp Grassl ganz auf Ganztraubenpressung, unter anderem, um Gerbstoffeinträge zu vermeiden, die in Zeiten des Klimawandels an Aktualität gewinnen. Es wird spontan vergoren und auf Zusätze wie Enzyme verzichtet, die Schwefelwerte sind sehr niedrig angesetzt. Es wird bereits seit Jahren überwiegend nach biologischen und biodynamischen Grundsätzen gearbeitet, auch die letzten Umstellungsflächen sollen in den nächsten zwei Jahren biologisch zertifiziert sein. Handlese ist selbstverständlich, im etwas späteren Jahr 2025 startete man mit der Lese am 4. September, die Top-Rotweintrauben wurden im Oktober hereingebracht. Die Traubenqualität wird streng überwacht: Neben der visuellen Selektion bei der Ernte kommt auch eine optische Sortieranlage zum Einsatz. Obwohl mengenmäßig in der Minderheit, wird den weißen Sorten ebenso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie den roten: Die preiswerten Klassikweine präsentieren sich stets als glockenklare Sortenvertreter mit Trinkanimo. Mit dem Einzellagen-Chardonnay vom Rothenberg hat Grassl einen vielschichtigen, mineralischen Vertreter ins Sortiment aufgenommen. Seit einigen Jahren gibt es einen Charakterwein in Weiß in Gestalt des Welschriesling Alte Reben aus der Riede Neuberg mit tonig-fettem Boden. Dieser zählt alljährlich nicht nur zu den herausragendsten Sortenvertretern, sondern zu den Top-Weißweinen Österreichs – wobei der aktuelle 2024er etwas cremiger und schmelziger als der Vorgänger ist. Bei den Rotweinen dominiert der Lokalmatador Zweigelt, gefolgt von der Charaktersorte St. Laurent. Neben eleganten, fruchtbetonten Varianten mit wohldosiertem Gerbstoffgerüst gibt es von den Rotweinklassikern auch Premiumweine in Gestalt der St. Laurent Reserve und des Lagen-Zweigelt aus der Riede Schüttenberg. Blau-fränkisch ist reinsortig durch den Ortswein Prellenkirchen vertreten. Besonderen Status haben die Rotweincuvées im Hause Grassl: Der Ortswein Neuberg Göttlesbrunn zählt zu den herausragenden Rotweinen im mittleren Preissegment. Die aktuelle Lagen-Cuvée Bärnreiser aus 2024 braucht noch Zeit, hat aber tolle Anlagen und der 5. Stern dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Die herausragende Reserve stammt aus 2023. ps

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2022 Bärnreiser Reserve
Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

(ME/BF/ZW) Samtig, herrlich verlockend, süß-floral, Veilchen, Plumpudding, profund, Pfeifentabak, Efeu; köstlicher, mundfüllender Dunkelfruchtschmelz, kraftvoll, supersaftig, herrlich ausgereift, dabei mit Energie und Vitalität, unglaublich lang.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Philipp Grassl
Carnuntum

Philipp Grassl
2464 Göttlesbrunn
Am Graben 4

Die Herkunft Carnuntum verfügt über eine beachtliche Dichte an ausgezeichneten Weingütern, darunter sind auch ein paar der besten Betriebe Österreichs – wie jenes von Philipp und Angelika Grassel. In der Selbstbeschreibung „ein mittelkleiner Familienbetrieb in dritter Generation … inmitten von Göttlesbrunn“ – „einem ganz unaufgeregten Ort in einer unaufgeregten Gegend“, handelt es sich tatsächlich um einen Musterbetrieb, der nicht nur über beeindruckende Rotweinkompetenz verfügt, sondern auch Weißweine von beeindruckender Qualität macht. Das Rezept ist denkbar einfach : Ein konstant hohes Qualitätslevel über Jahrzehnte sowie durch alle Kategorien. Darüber hinaus sind die Grassl’schen Weine trefflicher Beweis dafür, dass Komplexität und Hedonismus bestens in vinophiler Kohabitation leben können. Obwohl die Weine aus Weingut ihre Herkunft stets vorbildlich vermitteln, bestechen sie doch durch eine eigenständige Stilistik: Bemerkenswert ist die in diesem sonnenverwöhnten Gebiet nicht überall selbstverständliche Eleganz und Transparenz der hiesigen Weine, die darüber hinaus über tolle Balance und unprätentiöses Auftreten sowie ausgeprägter Sorten- und Bodencharakter verfügen. Das Weinsortiment gliedert sich in Gebiets-, Orts- und Lagenweine – das gilt für alle jene Weine, die sortenmäßig in die DAC Carnuntum hineinpassen. Jene Sorten bzw. Cuvées, die dort nicht inkludiert sind, finden sich in der Gruppe Superweine – ein Sammelsurium an Sorten und Kategorien reichend von Aromatikern und Alte-Reben-Welschriesling über pinke und burgundische Delikatessen bis hin zum Kultwein Reserve (ehemals Bärnreiser Reserve). Bei der Verarbeitung setzt Philipp Grassl ganz auf Ganztraubenpressung, unter anderem, um Gerbstoffeinträge zu vermeiden, die in Zeiten des Klimawandels an Aktualität gewinnen. Es wird spontan vergoren und auf Zusätze wie Enzyme verzichtet, die Schwefelwerte sind sehr niedrig angesetzt. Es wird bereits seit Jahren überwiegend nach biologischen und biodynamischen Grundsätzen gearbeitet, auch die letzten Umstellungsflächen sollen in den nächsten zwei Jahren biologisch zertifiziert sein. Handlese ist selbstverständlich, im etwas späteren Jahr 2025 startete man mit der Lese am 4. September, die Top-Rotweintrauben wurden im Oktober hereingebracht. Die Traubenqualität wird streng überwacht: Neben der visuellen Selektion bei der Ernte kommt auch eine optische Sortieranlage zum Einsatz. Obwohl mengenmäßig in der Minderheit, wird den weißen Sorten ebenso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie den roten: Die preiswerten Klassikweine präsentieren sich stets als glockenklare Sortenvertreter mit Trinkanimo. Mit dem Einzellagen-Chardonnay vom Rothenberg hat Grassl einen vielschichtigen, mineralischen Vertreter ins Sortiment aufgenommen. Seit einigen Jahren gibt es einen Charakterwein in Weiß in Gestalt des Welschriesling Alte Reben aus der Riede Neuberg mit tonig-fettem Boden. Dieser zählt alljährlich nicht nur zu den herausragendsten Sortenvertretern, sondern zu den Top-Weißweinen Österreichs – wobei der aktuelle 2024er etwas cremiger und schmelziger als der Vorgänger ist. Bei den Rotweinen dominiert der Lokalmatador Zweigelt, gefolgt von der Charaktersorte St. Laurent. Neben eleganten, fruchtbetonten Varianten mit wohldosiertem Gerbstoffgerüst gibt es von den Rotweinklassikern auch Premiumweine in Gestalt der St. Laurent Reserve und des Lagen-Zweigelt aus der Riede Schüttenberg. Blau-fränkisch ist reinsortig durch den Ortswein Prellenkirchen vertreten. Besonderen Status haben die Rotweincuvées im Hause Grassl: Der Ortswein Neuberg Göttlesbrunn zählt zu den herausragenden Rotweinen im mittleren Preissegment. Die aktuelle Lagen-Cuvée Bärnreiser aus 2024 braucht noch Zeit, hat aber tolle Anlagen und der 5. Stern dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Die herausragende Reserve stammt aus 2023. ps

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2024 Ried Schüttenberg Chardonnay
Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Leicht rauchig, geröstete Erdnüsse, Reduktion, die Frucht anfangs schüchtern, sehr luftbedürftig; köstlich saftiger Beginn, vielgestaltige Frucht, Grapefruit und Quitte, Konzentration mit Eleganz, super Säure, engmaschig, sehr lang, beachtlich, präzise.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Gerhard Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 6

Der in Göttlesbrunn im Herzen der Herkunft Carnuntum beheimatete Weinbaubetrieb von Gerhard und Christine Markowitsch wird sehr oft als Spitzenweingut und Quelle begehrter Kultweine ins Rampenlicht gestellt. Vollkommen zu Recht, dennoch wird diese Darstellung dem Wirken der Familie Markowitsch nicht gerecht. Das nämlich, was für den Erfolg dieses Weinguts noch wesentlich wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man hier bereits seit Jahrzehnten eine Palette vorgesetzt bekommt, die vom kleinsten, günstigsten Wein bis zu den limitierten Topweinen in jeder Kategorie hervorragende Qualität bietet. Im Weingut werken mittlerweile vier Familienmitglieder: Christine und Gerhard werden tatkräftig von ihren beiden Töchtern unterstützt. Johanna absolvierte Praxisaufenthalte in Südafrika und Deutschland und kehrte nach dreijähriger Tätigkeit bei Wein&Co. im Marketingbereich schon vor etlichen Jahren ins familiäre Weingut zurück. Inzwischen ist ihre jüngere Schwester Helene, die an der Fachhochschule Krems das Bachelorstudium International Wine Business abgeschlossen und Praktika in renommierten Betrieben absolviert hat, auch voll im Betrieb integriert. Das vitikulturelle Kerngebiet des Weinguts erstreckt sich über Göttlesbrunn und Höflein, wo Toplagen wie Rosenberg und Schüttenberg sowie Aubühl, Scheibner, Bärnreiser und Kirchweingarten zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren werden auch Weine aus dem Osten der Herkunft, vom Spitzerberg unter eigenem Etikett als Ortsweine in Weiß und Rot vermarktet. Mit dem Jahrgang 2023 wurde die Zertifizierungsphase für Bio-Produktion abgeschlossen, seit 2024 sind auch alle Lieferanten auf Bio umgestiegen, somit 100 Prozent Bio. Das Sortiment im Hause Gerhard Markowitsch ist klar strukturiert. Es teilt sich einerseits in die Herkunftsweine der Stufen Gebiets-, Orts- sowie Lagenweine, andererseits in die Kategorie Sortenvielfalt auf. Letztere tragen die Herkunftsbezeichnung Niederösterreich. Eine eigene Kategorie gibt es für Johanna Markowitsch‘ JOMA-Weine, die PetNats sowie Weine namens Halligalli und Spektakel umfassen. Zusätzlich gibt es noch den Rosé Mardonna. Bei der Verarbeitung wird sehr sanft agiert, diverse Eingriffe werden im Lauf der Jahre reduziert. Die Weißen werden nun überwiegend als ganze Trauben – teils angequetscht – gepresst, zur Klärung setzt man auf natürliche Sedimentation. Bei den Rotweinen geht man in Sachen Extraktion tendenziell zurück. Spontanvergärung kommt mittlerweile bei den meisten Weinen zum Tragen, eine malolaktische Gärung ist bei den Roten selbstverständlich Standard, bei den Weißen wird sie je nach Stufe und Charakter eingesetzt. Für die Lagerung werden neben Edelstahl und Holz teils auch Betoneier eingesetzt. Im Weißweinbereich haben Chardonnay und Grüner Veltliner die größte Bedeutung – beide gibt es in einer klassischen Variante sowie als Premiumwein. Bei zweiterer Sorte ist das der Alte Reben, der ein Modellbeispiel für Veltliner aus Carnuntum darstellt. Seit einigen Jahren pflegt der Winzer auch eine heimliche Liebe zu Pinot Blanc, der wie Chardonnay bei den Ortsweinen eine wesentliche Rolle spielt. Besonders beeindruckt der reinsortige Pinot Blanc Ortswein aus Prellenkirchen, der auch 2024 den gelungenen Chardonnay Göttlesbrunn noch überflügelt. Top im Weißweinsegment ist heuer jedoch der Chardonnay Ries Schüttenberg. Der Rotweinsektor wird durch einen abwechslungsreichen wie hochwertigen Mix aus sortenreinen Weinen – Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir – und Cuvées abgedeckt. Bereits im Einstiegbereich und im mittleren Segment sind alle Weine hervorragende Vertreter ihrer Kategorie. Ein tolles Händchen hat man hier auch für Pinot Noir, den es in zwei Varianten gibt. Der Zweigelt Ried Kirchweingarten zählt auch heuer fraglos zu den absolut besten Sortenvertretern des Landes. Als Topwein konnte sich heuer die Cuvée Rosenberg 2024 etablieren, Blaufränkisch Ried Bärnreiser sowie der M1 2023 gaben sich noch relativ verschlossen und brauchen Zeit um ihre wahre Größe zu zeigen. ps

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2024 Ried Rosenberg 1ÖTW
Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Tolle Dunkelfrucht, Veilchen und viel Heidelbeeren, dunkles Fruchtgelee, herrlich tief, ausgewogen, reichhaltig; kraftvoll, mittelkräftig, Unmengen Dunkelfrucht, tolle Dichte, kernig, griffig, relativ lang.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€
Naturkork

Weingut
Gerhard Markowitsch
Carnuntum

Gerhard Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 6

Der in Göttlesbrunn im Herzen der Herkunft Carnuntum beheimatete Weinbaubetrieb von Gerhard und Christine Markowitsch wird sehr oft als Spitzenweingut und Quelle begehrter Kultweine ins Rampenlicht gestellt. Vollkommen zu Recht, dennoch wird diese Darstellung dem Wirken der Familie Markowitsch nicht gerecht. Das nämlich, was für den Erfolg dieses Weinguts noch wesentlich wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man hier bereits seit Jahrzehnten eine Palette vorgesetzt bekommt, die vom kleinsten, günstigsten Wein bis zu den limitierten Topweinen in jeder Kategorie hervorragende Qualität bietet. Im Weingut werken mittlerweile vier Familienmitglieder: Christine und Gerhard werden tatkräftig von ihren beiden Töchtern unterstützt. Johanna absolvierte Praxisaufenthalte in Südafrika und Deutschland und kehrte nach dreijähriger Tätigkeit bei Wein&Co. im Marketingbereich schon vor etlichen Jahren ins familiäre Weingut zurück. Inzwischen ist ihre jüngere Schwester Helene, die an der Fachhochschule Krems das Bachelorstudium International Wine Business abgeschlossen und Praktika in renommierten Betrieben absolviert hat, auch voll im Betrieb integriert. Das vitikulturelle Kerngebiet des Weinguts erstreckt sich über Göttlesbrunn und Höflein, wo Toplagen wie Rosenberg und Schüttenberg sowie Aubühl, Scheibner, Bärnreiser und Kirchweingarten zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren werden auch Weine aus dem Osten der Herkunft, vom Spitzerberg unter eigenem Etikett als Ortsweine in Weiß und Rot vermarktet. Mit dem Jahrgang 2023 wurde die Zertifizierungsphase für Bio-Produktion abgeschlossen, seit 2024 sind auch alle Lieferanten auf Bio umgestiegen, somit 100 Prozent Bio. Das Sortiment im Hause Gerhard Markowitsch ist klar strukturiert. Es teilt sich einerseits in die Herkunftsweine der Stufen Gebiets-, Orts- sowie Lagenweine, andererseits in die Kategorie Sortenvielfalt auf. Letztere tragen die Herkunftsbezeichnung Niederösterreich. Eine eigene Kategorie gibt es für Johanna Markowitsch‘ JOMA-Weine, die PetNats sowie Weine namens Halligalli und Spektakel umfassen. Zusätzlich gibt es noch den Rosé Mardonna. Bei der Verarbeitung wird sehr sanft agiert, diverse Eingriffe werden im Lauf der Jahre reduziert. Die Weißen werden nun überwiegend als ganze Trauben – teils angequetscht – gepresst, zur Klärung setzt man auf natürliche Sedimentation. Bei den Rotweinen geht man in Sachen Extraktion tendenziell zurück. Spontanvergärung kommt mittlerweile bei den meisten Weinen zum Tragen, eine malolaktische Gärung ist bei den Roten selbstverständlich Standard, bei den Weißen wird sie je nach Stufe und Charakter eingesetzt. Für die Lagerung werden neben Edelstahl und Holz teils auch Betoneier eingesetzt. Im Weißweinbereich haben Chardonnay und Grüner Veltliner die größte Bedeutung – beide gibt es in einer klassischen Variante sowie als Premiumwein. Bei zweiterer Sorte ist das der Alte Reben, der ein Modellbeispiel für Veltliner aus Carnuntum darstellt. Seit einigen Jahren pflegt der Winzer auch eine heimliche Liebe zu Pinot Blanc, der wie Chardonnay bei den Ortsweinen eine wesentliche Rolle spielt. Besonders beeindruckt der reinsortige Pinot Blanc Ortswein aus Prellenkirchen, der auch 2024 den gelungenen Chardonnay Göttlesbrunn noch überflügelt. Top im Weißweinsegment ist heuer jedoch der Chardonnay Ries Schüttenberg. Der Rotweinsektor wird durch einen abwechslungsreichen wie hochwertigen Mix aus sortenreinen Weinen – Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir – und Cuvées abgedeckt. Bereits im Einstiegbereich und im mittleren Segment sind alle Weine hervorragende Vertreter ihrer Kategorie. Ein tolles Händchen hat man hier auch für Pinot Noir, den es in zwei Varianten gibt. Der Zweigelt Ried Kirchweingarten zählt auch heuer fraglos zu den absolut besten Sortenvertretern des Landes. Als Topwein konnte sich heuer die Cuvée Rosenberg 2024 etablieren, Blaufränkisch Ried Bärnreiser sowie der M1 2023 gaben sich noch relativ verschlossen und brauchen Zeit um ihre wahre Größe zu zeigen. ps

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2024 Merlot Selektion
Weingut
Lukas Markowitsch
Carnuntum

(1997 gepflanzt) So muss Merlot sein: Paradeiserkraut, vielschichtige Kräuterwürze, saftige Frucht, dicht; am Gaumen strukturiert, reife Tannine, braucht noch etwas Zeit, die Anlagen verheißen ein langes Leben.

Rotwein
Merlot
€€€
Naturkork

Weingut
Lukas Markowitsch
Carnuntum

Lukas Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Kiragstettn 1

Das Weingut Lukas Markowitsch ist bereits seit vielen Jahren für das qualitativ hochwertige Rotweinsortiment bekannt. In den letzten Jahren haben die Weißweine im Betrieb aufgeschlossen. Alle Weine bieten viel Vergnügen, sowohl was Trinkfreude als auch den Preis betrifft. Hervorheben möchte ich bei den Weißweinen den Grünen Veltliner Schüttenberg, der mit seiner kühlen Mineralik dem heißen Jahr 2024 ein Bein stellt. Bei den Rotweinen stechen der Merlot Selektion mit einer intensiven Paradeisernote und viel Sortentypik hervor sowie der Zweigelt aus der Ried Haidacker, der mit nur 4.600 Stöcken auf 1 Hektar extrem straff angedacht und ausgebaut ist und man bei jedem Schluck die Leidenschaft erkennt, die Lukas für diese Lage hat. An beiden Weinen kann man gut sehen, dass auch der Jahrgang 2024 für die Rotweine im Carnuntum sehr vorteilhaft verlaufen ist.

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2023 Purple X-TREME
Weingut
Meinrad Markowitsch
Carnuntum

(60 % ZW / 30 % BF / 10 % ME) Dunkle Früchte: Heidelbeere, Brombeere, rauchig, gemahlener Kaffee, sehr dicht und intensiv in der Nase; feine Kombination aus dunkelbeeriger Frucht und elegantem Holzeinsatz, viel Klasse und Struktur, die der Wein bereits einbindet. Sehr langer Nachhall.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Meinrad Markowitsch
Carnuntum

Meinrad Markowitsch
2464 Göttlesbrunn
Am Graben 18

Meinrad Markowitsch ist einer der Winzer im Carnuntum, die beweisen, dass es hier gleichermaßen um tolle Weißweine UND tolle Rotweine geht. Das Dreigestirn aus Grüner Veltliner, Chardonnay und Riesling legt sofort los. Der Grüne Veltliner glänzt mit üppigem Fruchtcharme, der Chardonnay mit animierender, einladender Säure. Der Riesling bietet mineralische Marillennoten und feine Kräuterwürze, die man so nicht erwarten würde, wenn Meinrad dieses Steckenpferd nicht schon seit Jahren reiten würde. Der Perlwein aus Pinot Noir glänzt mit saftigen und floralen Noten und wird manchen Nachmittag verschönern. Und dann kommen die Rotweine: Der Rubin Carnuntum ist auch dieses Jahr ein reinsortiger Zweigelt und setzt ein State-ment für Rubin! Der Merlot 2024 ist ein engmaschiger Wein mit viel Potenzial. Die Highlights sind einerseits der Blaufränkisch aus der Lage Haidacker und andererseits die Cuvée Purple X-TREME. Nicht nur bei seinem großartigen Blaufränkisch kommt man darüber ins Grübeln, ob die Zukunft des Rotweins im Carnuntum – auch angesichts der Klimaerwärmung – nicht mehr beim Blaufränkisch liegen wird, als beim Zweigelt. Alle, die hedonistische Weine schätzen, sind jedenfalls beim Blaufränkisch Haidacker gut aufgehoben. Der Purple X-TREME ist der üppigere, vollmundigere Typus. Die Top-Rotweine sind jüngst zugänglicher geworden sind, ohne an Dichte oder Potenzial einzubüßen.

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2022 Netzl Privat
Weingut
Franz & Christine Netzl
Carnuntum

(ME/CS/ZW) Jeder Winzer muss manchmal ausprobieren, was denn so möglich ist, wenn alles zusammenpasst: Boden, Rebsorte, Alter der Stöcke, Jahrgangsverlauf. Die besten Fässer des Jahrgangs werden selektioniert - ein großer Wein!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Franz & Christine Netzl
Carnuntum

Christina Artner-Netzl
2464 Göttlesbrunn
Rosenbergstraße 17

Tel. +43 2162 8236
weingut@netzl.com
www.netzl.com

Franz und Christina Netzl bilden im Weingut ein höchst erfolgreiches Vater-Tochter-Team mit Dynamik und Zusammenhalt, das sich in ihren Fähigkeiten mit Fleiß, Erfahrung und Können perfekt ergänzt. Diese Kombination bildet die unverwechselbare Grundlage der Netzl-Weine. Jedes noch so unbedeutend erscheinende Detail wird gemeinsam besprochen, mit Leidenschaft getüftelt, bis beide zufrieden sind. So vinifizieren sie nuancenreiche Weine mit Charaktertiefe. Pur und ehrlich, keinem oberflächlichen Weintrend zugeneigt, sondern zeitlos wertvoll. Die Grundlage dazu bilden die einzigartigen Böden und die vitalen Reben unter der sorgsamen Bewirtschaftung nach biologischen Richtlinien. Die Kombination all dieser Umstände führte geradewegs zum Aufstieg zu einem der führenden Rotweingüter Österreichs. !

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2022 Oida Schwoaza Cuvée
Weingut
Martin Netzl
Carnuntum

(ZW/BF/ME – Höflein und Göttlesbrunn, 1972 gepflanzt) Dunkle Schokolade, Kokos, Rumtopf; vollmundig, wiederum Schoko und Kokos, dunkles Toasting, dicht, stoffig. Ein schlafender Riese!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Martin Netzl
Carnuntum

Martin Netzl
2464 Göttlesbrunn
Rosenbergstraße 1

Tel. +43 676 9513160
weingut@netzl.net
www.netzl.net

Martin Netzl ist ein ruhiger und sinnierender Mensch, der zuhört und sich seine Gedanken macht. Er lässt lieber seine Weine sprechen – und diese reden laut! Zu Recht ist er stolz auf die lange Familientradition – sein Großvater hat bereits 1952 mit der Flaschenfüllung begonnen – und führt die entwickelten Marken wie Stoana, Hoadocka und Oida Schwoaza weiter, aber mit den heutigen Möglichkeiten. St. Laurent und Blau-fränkisch vom Spitzerberg haben hier Tradition, die gepflegt wird. Bei den Weißweinen sticht wiederum – wie seit vielen Jahren – der Gelbe Traminer 2024 hervor: vielschichtig und Komplex bei großer Eleganz. Bei den Lagen-Rotweinen reiht sich ein Highlight an das nächste. 2022 ist es für mich die Ried Rosenberg, die mit ihrer gelungenen Mischung aus Mineralität, Frucht und Struktur begeistert. Zu Recht gehört Martin Netzl zu den Spitzenwinzern im Carnuntum.

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2022 Matador Cuvée Der Tiger
Weingut
Oppelmayer
Carnuntum

(ZW/ME/CS/BF/CF) „Take me to the Matador!“ Das ist großer Stoff! Die besten Chargen des Jahrgangs werden zu diesem Monument eines Rotweines. Unfassbar gut – international jederzeit herzeigbar. Mir fehlen die Worte der Beschreibung …

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Oppelmayer
Carnuntum

Franz Oppelmayer
2464 Göttlesbrunn
Kirchenstraße 9

Es tut sich etwas im Hause Oppelmayer: Sohn Ale-xander ist mit 31 Jahren in das heimische Weingut zurückgekehrt. Mitgeholfen hat er schon immer, aber jetzt ist die Zeit gekommen, die Staffelübergabe vorzubereiten. Nicht so schwer, denn das Feld ist gut bestellt von Vater Franz. Sowohl bei Weiß- als auch Rotweinen versteht es der Winzer spielerisch leicht, Eleganz und Vielschichtigkeit selbst aus schwierigeren Jahren herauszuholen, und die Weine auf eine lange Reise zu schicken. Faszinierend! Jeder Weißwein des Hauses steht qualitativ über den Dingen und besticht mit fairen Preisen. Genau das zeigt sich auch im Jahrgang 2025. Die Zweigelt Serie ist beeindruckend: ausgehend vom typischen Rotrock, über den gut strukturierten Rubin Carnuntum, bis zum hochwertigen Haidacker und dem großen Schüttenberg, Jahrgang 2017! Der aktuelle Jahrgang schlummert noch im Keller. Das Flaggschiff des Hauses, der Matador 2022, ist neu da und schließt in seiner Klasse unmittelbar an den großartigen 21er an! Darf es ein toller Merlot sein? Ja bitte, heißt ja schon Mythos! Und der 17er Reserve läuft und läuft und läuft – und ist immer noch zu jung …

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2023 Ried Bärnreiser 1ÖTW
Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

(100% ZW, 2000 gepflanzt) Tiefgründige Nase, reife Herzkirsche, dunkle Aromen, salzig, feines Säurespiel; zuerst viel Mineralik, dann dichte Fruchtaromen, Schoko, rauchig, signalisiert große Klasse, großes Potenzial.

Rotwein
Zweigelt
€€€€
Naturkork

Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

Gerhard und Maximilian Pimpel
2464 Göttlesbrunn
Kirchenstraße 19

Gerhard Pimpel mit Frau Angelika und Sohn Max sind für mich eine echte Entdeckung, und das nach mehr als 25 Jahren in der Branche. Die meisten der Weine, die ich dieses Jahr zum Kosten bekam, öffnen für mich ein Fenster in die Zukunft: viel Sortentypik, viel Tiefgründigkeit und immer mit einer großartigen Mineralik unterlegt, die die Weine fein ziseliert und elegant präsentiert. Der Fokus von Gerhard Pimpel lag immer im Weingarten. Dort soll die Basis gelegt werden für ausdrucksstarke Weine. Sohn Max ist frisch von der Weinbauschule zurück und präsentiert zum dritten Mal zwei eigene Weine, nämlich Göttlesbrunn weiß und Göttlesbrunn rot – und legt gleich mal ein Schipperl oben drauf. Der Göttlesbrunn rot brilliert mit unbändiger Mineralität. Die Rotweinstars sind diesmal der Zweigelt Bärnreiser, der Blaufränkisch Schüttenberg sowie der Merlot Optime – alle mit viel Mineralität und Klasse! Und zum Schluss gab es dann noch einen köstlichen Chardonnay Rosenberg 2024 von Martin Pimpel, das Gesellenstück vom jüngeren Sohn. Iuventus ad portas.

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2022 Ried Schüttenberg 1ÖTW
Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

(100% BF) Und dann geht da noch einer drüber: frische Brombeeren; zart röstige Tannine, ein Hauch Blutorange, feingliedrige Säure, rauchiger Fruchtschmelz, dicht und komplex, elegant mit viel Zukunft! Großer Wein! NIEDERÖSTERREICH

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€
Naturkork

Weingut
Familie Pimpel
Carnuntum

Gerhard und Maximilian Pimpel
2464 Göttlesbrunn
Kirchenstraße 19

Gerhard Pimpel mit Frau Angelika und Sohn Max sind für mich eine echte Entdeckung, und das nach mehr als 25 Jahren in der Branche. Die meisten der Weine, die ich dieses Jahr zum Kosten bekam, öffnen für mich ein Fenster in die Zukunft: viel Sortentypik, viel Tiefgründigkeit und immer mit einer großartigen Mineralik unterlegt, die die Weine fein ziseliert und elegant präsentiert. Der Fokus von Gerhard Pimpel lag immer im Weingarten. Dort soll die Basis gelegt werden für ausdrucksstarke Weine. Sohn Max ist frisch von der Weinbauschule zurück und präsentiert zum dritten Mal zwei eigene Weine, nämlich Göttlesbrunn weiß und Göttlesbrunn rot – und legt gleich mal ein Schipperl oben drauf. Der Göttlesbrunn rot brilliert mit unbändiger Mineralität. Die Rotweinstars sind diesmal der Zweigelt Bärnreiser, der Blaufränkisch Schüttenberg sowie der Merlot Optime – alle mit viel Mineralität und Klasse! Und zum Schluss gab es dann noch einen köstlichen Chardonnay Rosenberg 2024 von Martin Pimpel, das Gesellenstück vom jüngeren Sohn. Iuventus ad portas.

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2022 Quo Vadis, Merlot vom Schotter, Große Reserve
Weingut
Familie Pitnauer
Carnuntum

(Schüttenberg, 28 Jahre alte Reben) Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, zarte Ockerrandaufhellung; feine Nuancen von Paradeiser, reife dunkle Waldbeeren, Kirschen, ein Hauch von Pesto, Räucherspeck, feinwürziges Bukett; kraftvoll, würzig, mineralisch und straff vom Schotter, präsente, jugendliche Tannine, großes Entwicklungspotenzial.

Rotwein
Merlot
€€€€
Naturkork

Weingut
Familie Pitnauer
Carnuntum

Ing. Johannes Pitnauer
2464 Göttlesbrunn
Weinbergstraße 4

Mit Johannes Pitnauer leitet seit 2018 die junge Generation das traditionelle Familienweingut. Zielsicher im Wissen der großen Tradition des Hauses führt der Jungwinzer den Betrieb in die neue Zukunft und wird dabei von seiner Lebensgefährtin Romana Bauer tatkräftig unterstützt. Der Grüne Veltliner Classic repräsentiert die fruchtbetonte Linie. Er gedeiht in der Riede Hagelsberg, die auf kalkhaltigen Braunerdeböden und mit den kühlen Winden an den oberen Hügelkappen das spezielle Mikroklima widerspiegeln. Von dort kommt auch der Top-Grüne Veltliner, der im Jahrgang 2025 mit viel Tiefgang und Länge aufwarten kann. Der Gelbe Muskateller war schon bei Vater Hans in den 90er Jahren immer gut, und die alten Reben bringen heute noch ein bißchen mehr Aromavielfalt und Dichte. Die großen Klassiker im Haus Pitnauer sind die Rotweine, wie die seit 1986 ausgebaute Zweigelt-Marke Bienenfresser und die Großen Reserven, die jeweils reinsortig von französischen Sorten stammen. Seit Jahrzehnten bereitet es mir Freude, Merlot, Syrah, Cabernet Franc und die Cuvée Franz Josef zu verkosten, und die feinen Unterschiede pro Jahrgang herauszuarbeiten.

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2022 Monument
Weingut
Taferner
Carnuntum

(ZW/ME/SL) Zarte Paradeiser vom ME, feine Kühle vom SL, Fleischigkeit vom ZW; Weichsel, rote und schwarze Beeren, Schokonoten, dicht, dennoch elegant, guter Druck, mit gutem Potenzial. Die Vorstufe zu den Monumenten unterhalb.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Weingut
Taferner
Carnuntum

Karoline Taferner
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 2

Tel. +43 2162 8465
weingut@tafi.at
www.tafi.at

Karoline Taferner ist 2015 in den Familienbetrieb eingestiegen und führt diesen im Tandem mit ihrem Vater Franz in noch lichtere Höhen als zuvor. Die Weine sind voller Authentizität und Ausdrucksstärke. Man hat die Region im Verbund mit den Rebsorten in voller Pracht im Weinglas. Die Weingärten werden BIO organisch nachhaltig bewirtschaftet. Wie immer gehört der Gelbe Muskateller zu den besten des Jahrgangs. Ungemein vielschichtig und einnehmend. Beide Rosé bieten viel Trinkfreude und laden ein zum Sommer. Die Carnuntum Cuvée zeigt, wie ein Einstiegswein sein sollte – nämlich toll! Der 23er Ried Haidacker Excalibur kommt nächstes Jahr in den Guide. Das Grande Finale bilden immer wieder der Tribun Cabernet Sauvignon, der mit viel Tiefgang und Würze aufwartet, und der mächtige, dichte und unglaublich begeisternde V.I.B. Very Important Bottle.

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2022 V.I.B. Very Important Bottle
Weingut
Taferner
Carnuntum

(ME/CS, Ried Haidacker) Cassis, Heidelbeere, Eukalyptus; Bitterschokolade, Olive, Zwetschke, Rumtopf, Kräuter, einige Eiche, extraktsüß, festes, reifes Tannin. Das ist großer Rotwein internationaler Stilistik, ungemein reichhaltig, kühl, unendlicher Reichtum. Ganz großer Stoff.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Taferner
Carnuntum

Karoline Taferner
2464 Göttlesbrunn
Pfarrgasse 2

Tel. +43 2162 8465
weingut@tafi.at
www.tafi.at

Karoline Taferner ist 2015 in den Familienbetrieb eingestiegen und führt diesen im Tandem mit ihrem Vater Franz in noch lichtere Höhen als zuvor. Die Weine sind voller Authentizität und Ausdrucksstärke. Man hat die Region im Verbund mit den Rebsorten in voller Pracht im Weinglas. Die Weingärten werden BIO organisch nachhaltig bewirtschaftet. Wie immer gehört der Gelbe Muskateller zu den besten des Jahrgangs. Ungemein vielschichtig und einnehmend. Beide Rosé bieten viel Trinkfreude und laden ein zum Sommer. Die Carnuntum Cuvée zeigt, wie ein Einstiegswein sein sollte – nämlich toll! Der 23er Ried Haidacker Excalibur kommt nächstes Jahr in den Guide. Das Grande Finale bilden immer wieder der Tribun Cabernet Sauvignon, der mit viel Tiefgang und Würze aufwartet, und der mächtige, dichte und unglaublich begeisternde V.I.B. Very Important Bottle.

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2024 massive a [weiß] Chardonnay Reserve
Weingut
Artner
Carnuntum

(40 Jahre, Aubühl + Rothenberg) Strömt ruhig, feine Herbe; gelbfruchtig, saftig, Ananas, fein und elegant, dicht!

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut
Artner
Carnuntum

Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

Peter Artner besticht durch seine ruhige, ziel-orientierte Art und führt das große Weingut mit Witz und einer gewissen Gelassenheit. Seit 2018 ist das Weingut Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Die Zweigeltreben stehen in der Ried Steinäcker auf kalkarmen bis kalkfreien, kiesigen Schotterböden eines alten Donaulaufes. Die Riede Kirchweingarten ist von schluffig-tonigen Ablagerungen des Pannoniums sowie teilweise von Lössschichten bedeckt. Die Böden sind tiefgründig und sehr kalkhaltig. Die Blaufränkisch-Weine dieser Lage sind von Kernigkeit, frischer Säure und straffer Struktur geprägt. In der Ried Aubühl schließlich stehen Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot auf vorwiegend sandigen, teils auch schluffig-tonigen Sedimenten des Miozän. Die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Die Weine behalten trotz der hitzigen Böden und des warmen pannonischen Klimaeinflusses ihre Frische und Würze.

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2023 Amarok
Weingut
Artner
Carnuntum

(ZW/BF/ME/SY) Kirsche und Frucht vom Zweigelt, Weichsel und Struktur vom Blau-
fränkisch, Paradeiser und Eukalyptus vom Merlot, schwarze Oliven und Nervigkeit vom Syrah. Verdammt jung!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Artner
Carnuntum

Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

Peter Artner besticht durch seine ruhige, ziel-orientierte Art und führt das große Weingut mit Witz und einer gewissen Gelassenheit. Seit 2018 ist das Weingut Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Die Zweigeltreben stehen in der Ried Steinäcker auf kalkarmen bis kalkfreien, kiesigen Schotterböden eines alten Donaulaufes. Die Riede Kirchweingarten ist von schluffig-tonigen Ablagerungen des Pannoniums sowie teilweise von Lössschichten bedeckt. Die Böden sind tiefgründig und sehr kalkhaltig. Die Blaufränkisch-Weine dieser Lage sind von Kernigkeit, frischer Säure und straffer Struktur geprägt. In der Ried Aubühl schließlich stehen Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot auf vorwiegend sandigen, teils auch schluffig-tonigen Sedimenten des Miozän. Die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Die Weine behalten trotz der hitzigen Böden und des warmen pannonischen Klimaeinflusses ihre Frische und Würze.

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2023 Ried Steinäcker 1ÖTW Zweigelt
Weingut
Artner
Carnuntum

(1997 gepflanzt) Tintig, dicht, mit Tiefgang; saftige Kirschfrucht, Schokolade, seidige Tannine, angenehme Säure, gute Länge.

Rotwein
Zweigelt
€€€€€
Naturkork

Weingut
Artner
Carnuntum

Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

Peter Artner besticht durch seine ruhige, ziel-orientierte Art und führt das große Weingut mit Witz und einer gewissen Gelassenheit. Seit 2018 ist das Weingut Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Die Zweigeltreben stehen in der Ried Steinäcker auf kalkarmen bis kalkfreien, kiesigen Schotterböden eines alten Donaulaufes. Die Riede Kirchweingarten ist von schluffig-tonigen Ablagerungen des Pannoniums sowie teilweise von Lössschichten bedeckt. Die Böden sind tiefgründig und sehr kalkhaltig. Die Blaufränkisch-Weine dieser Lage sind von Kernigkeit, frischer Säure und straffer Struktur geprägt. In der Ried Aubühl schließlich stehen Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot auf vorwiegend sandigen, teils auch schluffig-tonigen Sedimenten des Miozän. Die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Die Weine behalten trotz der hitzigen Böden und des warmen pannonischen Klimaeinflusses ihre Frische und Würze.

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2023 Ried Kirchweingarten 1ÖTW Blaufränkisch
Weingut
Artner
Carnuntum

Tiefgründige, vielschichtige Fruchtaromen, würzig; kräuterwürzig, kalkig, sortentypische Säure, dunkle Früchte, viel Mineralik, ein toller Wein!

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€
Naturkork

Weingut
Artner
Carnuntum

Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

Peter Artner besticht durch seine ruhige, ziel-orientierte Art und führt das große Weingut mit Witz und einer gewissen Gelassenheit. Seit 2018 ist das Weingut Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Die Zweigeltreben stehen in der Ried Steinäcker auf kalkarmen bis kalkfreien, kiesigen Schotterböden eines alten Donaulaufes. Die Riede Kirchweingarten ist von schluffig-tonigen Ablagerungen des Pannoniums sowie teilweise von Lössschichten bedeckt. Die Böden sind tiefgründig und sehr kalkhaltig. Die Blaufränkisch-Weine dieser Lage sind von Kernigkeit, frischer Säure und straffer Struktur geprägt. In der Ried Aubühl schließlich stehen Zweigelt, Blaufränkisch und Merlot auf vorwiegend sandigen, teils auch schluffig-tonigen Sedimenten des Miozän. Die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Die Weine behalten trotz der hitzigen Böden und des warmen pannonischen Klimaeinflusses ihre Frische und Würze.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -