Weinguide
Ausgabe 2020/21
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2017 GSTK Ried Zieregg Vinothek Reserve
Weingut Tement
Südsteiermark

Völlig eigenständiges Bukett unter den Sauvignons des Hauses, reife Frucht, druckvoll, Charme und Noblesse, fast steinig anmutende Würze; Power und Frische, Bodentöne, Frucht mit Kräutern und feinen Gerbstoffen verwoben, Tiefgang, charmant dank einer Prise Restzucker, lang, geradezu zeitlos.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Glassstöpsel

Weingut Tement
Südsteiermark

Manfred, Armin & Stefan Tement
8461 Berghausen
Zieregg 13

Tel. +43 3453 410110
Fax. 410110-30
weingut@tement.at
www.tement.at

Seit der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung – die Zertifizierung erfolgte mit dem Jahrgang 2018 – werden auf dem Weingut Tement nur noch eigene Trauben verarbeitet. Das macht es Manfred Tement und seinen beiden Söhnen Armin und Stefan etwas leichter, die hohen Qualitätsstandards konsequent umzusetzen. Man arbeitet schon seit längerer Zeit biologisch. Das hat sich auch in der Stilistik der Weine niedergeschlagen, die nun weniger Alkohol aufweisen. Zudem sind die Beeren kleiner als zuvor. Die Familie Tement verfügt über viele hochklassige Rieden mit zum Teil völlig unterschiedlichen Bodenverhältnissen und mikroklimatischen Randbedingungen. So zum Beispiel weist der Boden der Ried Sernau König einen pH-Wert von rund 6 auf, ist also sauer. Der Untergrund der Ried Zieregg hingegen ist basisch mit ph-Werten von 7,8 bis 8. Die Weine werden überwiegend lagenrein ausgebaut. Das unterstreicht die Herkunft, ein Kriterium, das für die Tements höchsten Stellenwert besitzt. Im Sortiment ist die Herkunftspyramide abgebildet, die dem DAC-Regelwerk der Südsteiermark zugrunde liegt.

Die Tements haben das schon vor Jahren so gemacht und waren damit der Zeit voraus. In den Gebietswein Sauvignon Blanc kommen Trauben aus mehreren Rieden. Die Ortsweine repräsentieren den jeweiligen Bodentypus klar verständlich. Bei den Lagen ist man penibel darauf bedacht, deren Charakteristika präzise herauszuarbeiten. Mitunter werden sogar einzelne, winzige Parzellen einer Riede mit besonderen Eigenschaften gesondert ausgebaut. Die Lagen sind nach den Regeln der STK-Winzer klassifiziert, die Spitze bilden die Großen STK-Lagen, kurz GSTK. Den großen Wert alter Weinstöcke hat Manfred Tement frühzeitig erkannt. Sie sind den besten Weinen des Hauses vorbehalten. Mit dem Jahrgang 2019 ist Armin Tement durchaus zufrieden. „Im Jahr 2019 war die Arbeit nicht leichter als 2017 und 2018, aber der Ertrag war gut, die Lese vierzehn Tage später, die Weine sind eine Spur fester und nerviger“.

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2017 Weißburgunder Ried Rosengarten Alte Reben
Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Elegant, Fenchelsaat, Anis, Sternanis, dahinter Dörrobst; feinkörnige Gewürze, feiner Schmelz, gebrannte Mandeln, Holz stützt bloß, feines Säurerückgrat, Gewürznelken klingen sehr lange nach. Bemerkenswert, Reserven.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€€
Naturkork

Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Seggauberg 65

Seit mehr als 300 Jahren befindet sich das Weingut Kodolitsch im Eigentum der Familie. Zu einem modernen Anwesen nach dem neuesten Stand der Technik haben es die jetzigen Besitzer, Christa und Nikolaus Kodolitsch, gemacht. Sie haben den Betrieb 1993 übernommen. Schon seit einigen Jahren ist Mario Weber, Absolvent der Weinbauschule Silberberg, für fast alles verantwortlich, was mit dem Entstehen von Wein zu tun hat. Die Kellertechnik ist ihm ebenso wichtig wie Boden, Klima, Flora und Fauna. Mit seinem 2015er Rosengarten Reserve wurde er zum Weltmeister im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon gekürt.

Auf diesem Weingut legt man Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb werden die Weingärten nach den Vorgaben des kontrolliert-integrierten Weinbaus bewirtschaftet. Diese naturnahe Methode bringt qualitativ hochwertige Trauben hervor. Die Erträge werden geringgehalten. Die Reben stehen in den Rieden Rosengarten und Kogelberg. Erstere umfasst sechs Hektar am Seggauberg und ist südlich bis südwestlich exponiert, die Weine von hier sind füllig. Einen völlig anderen Charakter ergibt der Kogelberg auf der anderen Seite des Sulmsees. Der kalkfreie Boden aus verwittertem rotem Schiefer forciert Eleganz und Feingliedrigkeit. Der 2017er Chardonnay Alte Reben aus dieser Lage ist dennoch ungewohnt stoffig ausgefallen. Primus inter Pares ist diesmal der Weißburgunder Alte Reben vom Rosengarten, Jahrgang 2017. Das Kürzel „T.M.S.“ beim Sauvignon Blanc Ried Rosengarten steht für „trink ma selbst“ und bedarf keiner Interpretation.

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2018 Sauvignon Blanc Ried Edelschuh GSTK
Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Ein wahres Feuerwerk von Fruchtaromen: Maracuja, dunkle Stachelbeere und rosa Grapefruit sind nur einige davon, ziseliert und vielschichtig, offeriert immer wieder neue Details, bei aller Reife von der Finesse bestimmt, ruhig strömend und lang.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Vertrieb über Weingut Wohlmuth
8441 Kitzeck im Sausal
Fresing 24

Tel. +43 3456 2303
Fax. 2121
wein@wohlmuth.at
www.wohlmuth.at

Die Wohlmuths haben mit den 2019er Standard- und Ortsweinen sowie den 2018er Lagenweinen ihren Erfolgslauf eindrucksvoll prolongiert. Schon die einfacheren Qualitäten sind wohlgeraten, wenn auch aufgrund des überwiegenden Kitzecker Anteils ein wenig schlank, aber das ist für diese Appellation ja nichts Neues und in diesem Preissegment an sich auch kein Nachteil. Primus inter Pares war in dieser Kategorie diesmal der überaus animierende, glockenklare Sauvignon. In geradezu mundwässernder Verfassung befanden sich sämtliche Ortsweine unter der Kennung Kitzeck-Sausal. Wunderbar anregend und präzise strukturiert präsentierte sich das gesamte Kleeblatt, aus dem eventuell noch der akzentuierte, nervige Riesling sowie als Geheimtipp der diese Sorte nahezu neu interpretierende Grauburgunder ein wenig hervorragten. Speziell in diesem Segment wird die segensreiche Wirkung des von Gerhard Wohlmuth jun. gepflogenen Ausbaustils schmeckbar, der ausnahmslos auf Spontangärung und langen Hefekontakt setzt. Unter den zahlreichen Lagenweinen waren die absoluten Höhepunkte wieder bei den Rieslingen und Sauvignons zu finden. So gibt der enorm frische wie elegante Riesling von der extrem hoch gelegenen Ried Dr. Wunsch schon einen höchst vergnüglichen Ausblick auf das untadelige Niveau des Lesejahres 2019 preis. Aber auch der 2018er von der Spitzenlage Edelschuh präsentiert sich in überragender Verfassung, zumal jene Breite und Schwermut, welche die Gewächse dieses Jahrgangs landauf und landab kennzeichnen, in den Sausaler Topweinen glücklicherweise überhaupt nicht anzutreffen sind. Bei den Sauvignons bestach bereits der Steinriegl mit einem reintönigen Früchtereigen, und auch hier war der komplexe 2018er Edelschuh in jener seltenen Form, welche die Tücken des Hitzejahres vergessen ließ. Von den übrigen verkosteten 2019er Fassproben sollten auch der ungemein saftige Muskateller vom Steinriegl, der erst im September abgefüllt werden wird, und der Weißburgunder von der Ried Gola hohen Ansprüchen genügen. Schon früher höchstes Trinkvergnügen bereiten dürfte der verführerische, sogleich an eine hochklassige Auslese von der Mosel erinnernde Riesling unter der Bezeichnung „Dr. Wu“, der offensichtlich oder, besser gesagt, schmeckbar aus lediglich eingetrockneten Beeren ohne spürbaren Botrytisgehalt gewonnen wurde.

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2018 GSTK Ried Hochstermetzberg Sauvignon Blanc
Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Hauch Karamell, Graphit, Bodentöne, Brunnenkresse, Blüten, Zitronenblüten, rauchig; gediegen, Terroir im besten Sinn, Holz sensorisch nicht da, Frucht und Blüten im Abgang, nobler Sauvignon mit Potenzial.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Wolfgang Maitz
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Ratsch 45

Tel. +43 3453 2153
Fax. +43 3453 2153-7
weingut@maitz.co.at
www.maitz.co.at

Wolfgang Maitz gehört zu den überzeugten Verfechtern des Herkunftsgedankens in der Steiermark. Für ihn steht das Handwerk im Vordergrund. „Wir sind ein Familienweingut, Massenweine waren bei uns nie ein Thema. Wir geben den Weinen jene Zeit, die sie zu ihrer Entfaltung brauchen. Die Qualität in den Weingärten stellen wir durch kleine Erträge sicher“, umreißt er seine Betriebsphilosophie. Durch die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung gebe es nun tendenziell weniger Alkohol – dem Klimawandel zum Trotz, erklärt der bescheidene Winzer. Dazu gehöre auch die Artenvielfalt in den Weinbergen, man strebe ein buntes Biotop an, keine Monokultur. Die aktuelle Verkostung hat gezeigt, dass auch Weine mit vergleichsweise geringem Alkohol sensorisch füllig wirken. Zum Teil werden schon die Gebietsweine in großen Holzfässern ausgebaut, ab der Kategorie Ortswein sind Eichengebinde für Wolfgang Maitz obligatorisch. Ausgenommen ist der 2018er Traminer aus der Ried Sulz, er wurde in einem Granitfass erzogen und ist hochgradig individuell ausgefallen.

Für die Riedenweine aus den Lagen Schusterberg und Hochstermetzberg sowie beim Welschriesling Sulz werden nur die Trauben der ältesten Reben verwendet, was die Menge der Flaschen deutlich reduziert. Diese Art der Selektion hat den Lagenweinen noch mehr Wertigkeit verliehen. Neu im Portfolio ist eine fruchtsüße Scheurebe, deren fröhlicher und unkomplizierter Charakter an feinherbe deutsche Kabinett-Rieslinge erinnert. Im Gegenzug gibt es den trockenen Sämling als Gebietswein nicht mehr

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2015 Chardonnay Ried Grubthal Privatarchiv
Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Feine Gewürznoten, Prise Salz, Dörrobst, elegant; präzise, kühl, nobel, viele Gewürze, zarteste Frucht, Terroir, salzige Komponente, fernab jeglicher Gefälligkeit.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Glassstöpsel

Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Grubtal 14

Reinhard Muster hat sich schon in jungen Jahren einen Namen gemacht in der steirischen Weinszene. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Ried Grubthal, unter anderem als Weltmeister mit dem 2013er Sauvignon Blanc im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon. Heute wirkt er abgeklärt und gelassen. „Wir haben nicht die Intention, die Weinszene in der Steiermark zu revolutionieren, wir werden immer normaler“, sagt er. Wenn er von kontrollierter Schlampigkeit spricht, meint er Freiräume, die man dem Wein geben müsse. Wichtig ist ihm sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Primär ist der Fokus auf die Weingärten gerichtet, denn dort liege das größte Potenzial. Was eine Toplage hervorbringen kann, zeigt sich regelmäßig am Beispiel der Ried Grubthal. Den Weinen von dort kann man bedenkenlos Terroir attestieren, auch wenn dieser Begriff mitunter leichtfertig verwendet wird. Das Holz hat er zurückgenommen, aber nicht verdammt. Der aktuelle Sauvignon Blanc Ried Grubthal beispielsweise wurde zur Hälfte in Barriques ausgebaut, der Rest in großen Holzfässern und im Edelstahl, insgesamt waren es zwanzig Chargen. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren. Beim gleich alten Chardonnay aus dieser Lage verwendete er ausschließlich Holzgebinde, die zu 70% neu waren. Mit einer Traube pro Stock war der Ertrag minimalst. Auf meine Frage nach dem aktuellen Jahrgang lässt er keine Zweifel an seiner Sichtweise aufkommen: „2019 ist ein absolutes Sauvignon-Jahr!“ Reinhard Muster plant, in Zukunft die Weine aus der Reverenzlinie und aus der Lage Grubthal in einer großen Jahrgangstiefe anbieten zu können, Ziel bis 2030 sind zehn Jahrgänge. Die beiden heuer verkosteten 2015er Ried Grubthal Privatarchiv, nämlich der Sauvignon Blanc und der Chardonnay, unterstreichen die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens. Der auf der Flasche abgebildete große Schlüssel symbolisiert, dass die Weine am Hof „eingesperrt“ sind. Reinhard Muster hat in Kooperation mit der Firma Motif drei trendige Getränke geschaffen; es handelt sich um Wermut in Weiß, Rosé und Rot.

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2015 Sauvignon Blanc Ried Grubthal Privatarchiv
Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Druckvoll, Gewürze, rote Zitrusfrüchte, Prise Kräuter, Lavendel; floral, lebendig, akzentuierte Zitrusnoten, Orangen im Abgang und im Nachhall, Hauch von Gewürzen, kraftvoll, jugendlich, Holz perfekt eingebunden.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Glassstöpsel

Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Grubtal 14

Reinhard Muster hat sich schon in jungen Jahren einen Namen gemacht in der steirischen Weinszene. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Ried Grubthal, unter anderem als Weltmeister mit dem 2013er Sauvignon Blanc im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon. Heute wirkt er abgeklärt und gelassen. „Wir haben nicht die Intention, die Weinszene in der Steiermark zu revolutionieren, wir werden immer normaler“, sagt er. Wenn er von kontrollierter Schlampigkeit spricht, meint er Freiräume, die man dem Wein geben müsse. Wichtig ist ihm sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Primär ist der Fokus auf die Weingärten gerichtet, denn dort liege das größte Potenzial. Was eine Toplage hervorbringen kann, zeigt sich regelmäßig am Beispiel der Ried Grubthal. Den Weinen von dort kann man bedenkenlos Terroir attestieren, auch wenn dieser Begriff mitunter leichtfertig verwendet wird. Das Holz hat er zurückgenommen, aber nicht verdammt. Der aktuelle Sauvignon Blanc Ried Grubthal beispielsweise wurde zur Hälfte in Barriques ausgebaut, der Rest in großen Holzfässern und im Edelstahl, insgesamt waren es zwanzig Chargen. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren. Beim gleich alten Chardonnay aus dieser Lage verwendete er ausschließlich Holzgebinde, die zu 70% neu waren. Mit einer Traube pro Stock war der Ertrag minimalst. Auf meine Frage nach dem aktuellen Jahrgang lässt er keine Zweifel an seiner Sichtweise aufkommen: „2019 ist ein absolutes Sauvignon-Jahr!“ Reinhard Muster plant, in Zukunft die Weine aus der Reverenzlinie und aus der Lage Grubthal in einer großen Jahrgangstiefe anbieten zu können, Ziel bis 2030 sind zehn Jahrgänge. Die beiden heuer verkosteten 2015er Ried Grubthal Privatarchiv, nämlich der Sauvignon Blanc und der Chardonnay, unterstreichen die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens. Der auf der Flasche abgebildete große Schlüssel symbolisiert, dass die Weine am Hof „eingesperrt“ sind. Reinhard Muster hat in Kooperation mit der Firma Motif drei trendige Getränke geschaffen; es handelt sich um Wermut in Weiß, Rosé und Rot.

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2017 Sauvignon Blanc Ried Pössnitzberger Kapelle
Weingut Erwin Sabathi
Südsteiermark

Freundliche, warm getönte Frucht, salzig, Understatement; feines Säurespiel, zarte Frucht, frisch, salzig, lang, Reserven für viele Jahre. Wirkt wie selbstverständlich.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut Erwin Sabathi
Südsteiermark

Erwin Sabathi
8463 Leutschach an der Weinstrasse
Pössnitz 48

Das Weingut Erwin Sabathi ist Mitglied der Steirischen Terroir- und Klassikweingüter (STK) und gehört zu den Leitbetrieben der Grünen Mark. Ab dem Jahrgang 2019 sind alle Weine bio. Äußerlich sichtbares Zeichen sind die kleinwüchsigen, bergtauglichen Krainer Steinschafe, die in allen steilen Weingärten weiden; 150 solcher „Mitarbeiter“ hat Erwin Sabathi derzeit angestellt, bald sollen es 200 sein. Auch bei den Korken setzen die Sabathis auf bio. Sie werden von einer kleinen Firma in Portugal produziert, jeder einzelne wird sensorisch beurteilt und freigegeben. Auf dem Weingut werden weder Reinzuchthefen noch Enzyme eingesetzt, auf Klärschönung wird verzichtet, filtriert wird sanft. „Die Orts- und Riedenweine sollen anspruchsvoll sein, die Gebietsweine verständlich“, erklärt Erwin Sabathi seine Philosophie. Sauvignon Blanc wird ausschließlich im neutralen Holz ausgebaut, schmeckbare Eiche ist nur beim Chardonnay ein Thema. Für alle Lagen wird das gleiche Holz verwendet, um so den Riedencharakter zu schärfen und nicht durch unterschiedliche Hölzer zu verwässern. Weil einige Weingärten extrem viel pflanzenverfügbaren Kalk aufweisen, hat der Winzer auf spezielle Unterlagsreben aus Frankreich gesetzt, wie sie auch in Burgund verwendet werden. Die tonhaltige Ried Saffran ist eine Monopollage der Sabathis, benannt nach Hans Saffran, dem Vorbesitzer des Weinguts. Erwin führt das Weingut gemeinsam mit seiner Frau Patrizia, unterstützt durch seine Brüder Christoph – hauptsächlich im Büro anzutreffen – und Gerd, zuständig für die Weingärten.

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2017 Chardonnay Ried Pössnitzberger Kapelle
Weingut Erwin Sabathi
Südsteiermark

Druckvoll, Tiefgang, steinig, Dörrobst, zarteste Gewürznoten, elegant; lebendig, noble Saftigkeit, Frucht und Gewürze verwoben, Gewürze klingen lange nach, erinnert an hochwertigen Burgunder, aber steirische Herkunft klar zu erkennen.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Naturkork

Weingut Erwin Sabathi
Südsteiermark

Erwin Sabathi
8463 Leutschach an der Weinstrasse
Pössnitz 48

Das Weingut Erwin Sabathi ist Mitglied der Steirischen Terroir- und Klassikweingüter (STK) und gehört zu den Leitbetrieben der Grünen Mark. Ab dem Jahrgang 2019 sind alle Weine bio. Äußerlich sichtbares Zeichen sind die kleinwüchsigen, bergtauglichen Krainer Steinschafe, die in allen steilen Weingärten weiden; 150 solcher „Mitarbeiter“ hat Erwin Sabathi derzeit angestellt, bald sollen es 200 sein. Auch bei den Korken setzen die Sabathis auf bio. Sie werden von einer kleinen Firma in Portugal produziert, jeder einzelne wird sensorisch beurteilt und freigegeben. Auf dem Weingut werden weder Reinzuchthefen noch Enzyme eingesetzt, auf Klärschönung wird verzichtet, filtriert wird sanft. „Die Orts- und Riedenweine sollen anspruchsvoll sein, die Gebietsweine verständlich“, erklärt Erwin Sabathi seine Philosophie. Sauvignon Blanc wird ausschließlich im neutralen Holz ausgebaut, schmeckbare Eiche ist nur beim Chardonnay ein Thema. Für alle Lagen wird das gleiche Holz verwendet, um so den Riedencharakter zu schärfen und nicht durch unterschiedliche Hölzer zu verwässern. Weil einige Weingärten extrem viel pflanzenverfügbaren Kalk aufweisen, hat der Winzer auf spezielle Unterlagsreben aus Frankreich gesetzt, wie sie auch in Burgund verwendet werden. Die tonhaltige Ried Saffran ist eine Monopollage der Sabathis, benannt nach Hans Saffran, dem Vorbesitzer des Weinguts. Erwin führt das Weingut gemeinsam mit seiner Frau Patrizia, unterstützt durch seine Brüder Christoph – hauptsächlich im Büro anzutreffen – und Gerd, zuständig für die Weingärten.

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2015 Sauvignon Blanc Ried Obegg
Skoff Original
Südsteiermark

Abgeklärt, Kräuter, Cassis, Kalkboden, Einlegegewürze; feingliedrig, Gewürze und getrocknete Kräuter, Verzicht auf Primärfrucht, sanft, druckvoll, kalkig, Gewürze im langen Nachhall. Perfekte Trinkreife.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Schraubverschluss

Skoff Original
Südsteiermark

Walter Skoff
8462 Gamlitz
Eckberg 16

Tel. +43 3453 4243
Fax. 4243-17
weingut@skofforiginal.com
www.skofforiginal.com

Das Portfolio des Weinguts Skoff Original ist so umfangreich, dass wir aus Platzgründen nur eine Auswahl vorstellen können. Allein die Beschreibung aller Sauvignons wäre seitenfüllend. Die Produktlinie ist klar gegliedert und entspricht der DAC-Herkunftspyramide: Die Basis bilden die Gebietsweine „Südsteiermark“, darüber findet sich ein umfassendes Angebot an Ortsweinen – von Gamlitz über Spielfeld bis Eichberg und Kranach. Die Spitze bilden zahlreiche Riedenweine von unterschiedlichen Böden. Extrem kalkhaltiger Untergrund ist ebenso vertreten wie völlig kalkfreier Schotter, Konglomerat oder sandiger Opok. Eine gewisse Sonderstellung genießt der „Royal“, den es als Sauvignon Blanc und als Chardonnay gibt, jeweils als Positivselektion aus renommierten Lagen. Von diesen Weinen hat Walter Skoff ältere Jahrgänge beiseitegelegt, es gibt sie als Raritäten noch zu kaufen. Der Chardonnay Royal aus 2012 beispielsweise ist ein zeitloser Wein mit burgundischen Anklängen. Ganz regulär im Verkauf hingegen ist der 2015er Sauvignon Blanc Obegg, der jetzt die perfekte Trinkreife besitzt, über Reserven verfügt und vom extrem kalkhaltigen Boden dieser Riede geprägt ist. Uneingeschränkt zu empfehlen ist auch die reintönige, balancierte und sortenaffine Trockenbeerenauslese vom Sauvignon Blanc, Jahrgang 2018. Walter Skoff ist dabei, einen Teil des Betriebs auf biologische Bewirtschaftung umzustellen. Voraussichtlich Ende 2020 werden rund 13 Hektar zertifiziert sein.

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2018 Sauvignon Blanc Ried Hirritschberg
Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Hochreifer, nobler Einstieg, positiv vom Boden geprägt, Sorte schwingt elegant mit, feinfühlig und präzise, der kalkhaltige Mergel-Schiefer-Boden bringt Terroir-Feeling, dezenter Holzeinsatz, frische, blitzsaubere, dunkle Zitrusfrucht; am Gaumen saftig, Stachelbeere, Cassis, etwas roter Paprika, alles perfekt verwoben, klingt mit zarter Salzigkeit lange aus.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Naturkork

Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Bernd Stelzl
8463 Leutschach a. d. Weinstraße
Schlossberg 119

Bernd Stelzl hat bereits als 20-Jähriger – nach einigen Jahren Praxis und Kellerarbeit bei zwei renommierten steirischen STK-Winzern – im Jahr 2006 begonnen, den richtigen Qualitätsstart zu setzen und in den letzten Jahren Beachtliches erreicht. Der wichtigste Weingarten des Betriebes liegt in der Lage Hirritschberg, perfekt nach Südosten ausgerichtet, von kalkhaltigen Opokböden und Mergelschiefer geprägt. Auf den derzeit 3,5 Hektar Rebfläche, die ausschließlich von Bernd Stelzl bewirtschaftet werden, wachsen die besten Sauvignon Blanc und Weißburgunder des Betriebes, die ihre Herkunft nie verleugnen (sollen) und immer vielschichtig, tiefgründig sowie mit sehr gutem Lager- und Reifepotenzial ausgestattet auf den Markt kommen. Als weitere Steigerung gibt es noch das Herzstück dieses speziellen Weinberges, die Einzellage Hirritsch Hube, eine nach Süden ausgerichtete Kessellage, die einfach prädestiniert für einen Chardonnay vorreserviert ist, der bereits seit einigen Jahren eine unverwechselbare und einzigartige Charakteristik aufweist. In den letzten beiden Jahren konnte er das bereits bei einigen Blindverkostungen von Vinaria in hohem Ausmaß bestätigen. Aktuell ist der Jahrgang 2018 im Verkauf. Die perfekten Voraussetzungen des Jahres 2019 wurden auch mit einer makellosen, reintönigen und schlüssigen Weißweinserie im Klassiksegment unter Beweis gestellt. Je nach Lust und Laune können Sie alle typischen südsteirischen Rebsorten verkosten, das gesamte Programm ist wirklich empfehlenswert und das Trinkvergnügen dabei immer garantiert. Am besten direkt in der gemütlichen Buschenschank am Hirritschberg alles verkosten, die steirischen Schmankerln von Mutter Anni und natürlich auch die süßen Nachspeisen sind ein wahrer Geheimtipp.

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2018 Chardonnay Ried Hirritsch Hube
Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Betörende Nase, burgundische Assoziationen, perfekter Holzeinsatz, Würze und Frucht dezent im Hintergrund, Finesse und Eleganz pur; der kalkhaltige Boden und die alten Rebstöcke setzen sich auch am Gaumen durch, blitzsaubere, frische Fruchtausprägung, etwas Ananas, großartige Persistenz.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut Bernd Stelzl
Südsteiermark

Bernd Stelzl
8463 Leutschach a. d. Weinstraße
Schlossberg 119

Bernd Stelzl hat bereits als 20-Jähriger – nach einigen Jahren Praxis und Kellerarbeit bei zwei renommierten steirischen STK-Winzern – im Jahr 2006 begonnen, den richtigen Qualitätsstart zu setzen und in den letzten Jahren Beachtliches erreicht. Der wichtigste Weingarten des Betriebes liegt in der Lage Hirritschberg, perfekt nach Südosten ausgerichtet, von kalkhaltigen Opokböden und Mergelschiefer geprägt. Auf den derzeit 3,5 Hektar Rebfläche, die ausschließlich von Bernd Stelzl bewirtschaftet werden, wachsen die besten Sauvignon Blanc und Weißburgunder des Betriebes, die ihre Herkunft nie verleugnen (sollen) und immer vielschichtig, tiefgründig sowie mit sehr gutem Lager- und Reifepotenzial ausgestattet auf den Markt kommen. Als weitere Steigerung gibt es noch das Herzstück dieses speziellen Weinberges, die Einzellage Hirritsch Hube, eine nach Süden ausgerichtete Kessellage, die einfach prädestiniert für einen Chardonnay vorreserviert ist, der bereits seit einigen Jahren eine unverwechselbare und einzigartige Charakteristik aufweist. In den letzten beiden Jahren konnte er das bereits bei einigen Blindverkostungen von Vinaria in hohem Ausmaß bestätigen. Aktuell ist der Jahrgang 2018 im Verkauf. Die perfekten Voraussetzungen des Jahres 2019 wurden auch mit einer makellosen, reintönigen und schlüssigen Weißweinserie im Klassiksegment unter Beweis gestellt. Je nach Lust und Laune können Sie alle typischen südsteirischen Rebsorten verkosten, das gesamte Programm ist wirklich empfehlenswert und das Trinkvergnügen dabei immer garantiert. Am besten direkt in der gemütlichen Buschenschank am Hirritschberg alles verkosten, die steirischen Schmankerln von Mutter Anni und natürlich auch die süßen Nachspeisen sind ein wahrer Geheimtipp.

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2018 Ried Nussberg-Stauder Weißburgunder GSTK
Weingut Gross
Südsteiermark

Zum Auftakt ein exotischer Obstkorb, flankiert von Haselnuss und Brioche, schwungvoll und lebhaft, saftige Orangenfrucht und salzige Untertöne, vielschichtig und ausstrahlend, große Länge, große Reserven.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€€
Naturkork

Weingut Gross
Südsteiermark

Johannes Gross
8461 Ehrenhausen
Ratsch an der Weinstraße 26

Tel. +43 3453 2527
Fax. 2728
weingut@gross.at
www.gross.at

Schon die „ Einsteigerweine“ sind hier 2019 so gut wie noch nie geraten. Speziell der Jakobi glänzt mit zartgliedriger, duftiger Art und verheißt viel Trinkanimo. Genau das Gleiche lässt sich vom kernigen und zupackenden Welschriesling behaupten, der im Duft einen ganzen Kräutergarten vermittelt und ankündigt, wie reintönig, fruchtbetont und präzise definiert die 2019er im Hause Gross ausgefallen sind. So ist der ziselierte und mundwässernde Muskateller geradezu modellhaft für diese Kategorie gelungen. An der Spitze der Südsteiermark-Appellation steht allerdings aus dem Jahrgang 2019 ohne Zweifel der kristallklare wie charmante Sauvignon Blanc, der überdies auch sehr preisgünstig ist. Damit zu den Ortsweinen aus 2018, von denen der Gelbe Muskateller Gamlitz so anmutig und zartblumig über den Gaumen strömt, wie dies aus diesem Jahr wohl selten vorzufinden ist. Sehr distinguiert und entgegenkommend erscheint auch der Ehrenhausen-Weißburgunder. Von den beiden Sauvignons hat momentan der knusprige und vitale Gamlitzer die Nase vorne, aber die Zeit des geschmeidigen, sanften Ehrenhausners wird sicher noch kommen. Bei den Lagenweinen brilliert der Perz-Muskateller mit einer Dichte und Expression, wie sie für einen derart leichten Wein ansonsten deutschen Rieslingen vorbehalten ist. Zunächst etwas schüchtern kommt der nächste Grand Cru in Gestalt des Nussberg-Sauvignons aus dem Glas, doch die unverkennbare seidige Eleganz schimmert bereits durch. Zweifellos wird er sich ebenso in der Elite der allerbesten Sortenrepräsentanten wiederfinden wie der sagenhaft dichte und geschmeidige Weißburgunder Stauder, mit dem Hannes Gross ein großer Wurf gelungen sein sollte.

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2018 GSTK Ried Zieregg Morillon
Weingut Tement
Südsteiermark

Druckvoll, klar, Gewürze, Walnüsse, Walnussblätter, reife Marillen, Kletzenbrot; Holz kommt erst im Nachhall etwas durch, lebhaft, feste Struktur, Druck, Rasse, frisch, knackige Marillen, Zitrus, Biss, lang, große Anlagen.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Glassstöpsel

Weingut Tement
Südsteiermark

Manfred, Armin & Stefan Tement
8461 Berghausen
Zieregg 13

Tel. +43 3453 410110
Fax. 410110-30
weingut@tement.at
www.tement.at

Seit der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung – die Zertifizierung erfolgte mit dem Jahrgang 2018 – werden auf dem Weingut Tement nur noch eigene Trauben verarbeitet. Das macht es Manfred Tement und seinen beiden Söhnen Armin und Stefan etwas leichter, die hohen Qualitätsstandards konsequent umzusetzen. Man arbeitet schon seit längerer Zeit biologisch. Das hat sich auch in der Stilistik der Weine niedergeschlagen, die nun weniger Alkohol aufweisen. Zudem sind die Beeren kleiner als zuvor. Die Familie Tement verfügt über viele hochklassige Rieden mit zum Teil völlig unterschiedlichen Bodenverhältnissen und mikroklimatischen Randbedingungen. So zum Beispiel weist der Boden der Ried Sernau König einen pH-Wert von rund 6 auf, ist also sauer. Der Untergrund der Ried Zieregg hingegen ist basisch mit ph-Werten von 7,8 bis 8. Die Weine werden überwiegend lagenrein ausgebaut. Das unterstreicht die Herkunft, ein Kriterium, das für die Tements höchsten Stellenwert besitzt. Im Sortiment ist die Herkunftspyramide abgebildet, die dem DAC-Regelwerk der Südsteiermark zugrunde liegt.

Die Tements haben das schon vor Jahren so gemacht und waren damit der Zeit voraus. In den Gebietswein Sauvignon Blanc kommen Trauben aus mehreren Rieden. Die Ortsweine repräsentieren den jeweiligen Bodentypus klar verständlich. Bei den Lagen ist man penibel darauf bedacht, deren Charakteristika präzise herauszuarbeiten. Mitunter werden sogar einzelne, winzige Parzellen einer Riede mit besonderen Eigenschaften gesondert ausgebaut. Die Lagen sind nach den Regeln der STK-Winzer klassifiziert, die Spitze bilden die Großen STK-Lagen, kurz GSTK. Den großen Wert alter Weinstöcke hat Manfred Tement frühzeitig erkannt. Sie sind den besten Weinen des Hauses vorbehalten. Mit dem Jahrgang 2019 ist Armin Tement durchaus zufrieden. „Im Jahr 2019 war die Arbeit nicht leichter als 2017 und 2018, aber der Ertrag war gut, die Lese vierzehn Tage später, die Weine sind eine Spur fester und nerviger“.

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2018 1STK Ried Grassnitzberg Sauvignon Blanc
Weingut Tement
Südsteiermark

Herkunftstypisch kühl, grüner Paprika, Kräuter, dunkle Würze; aromatisches Dacapo, pikant, Würze ist eingebettet in helle Frucht, Zug, Kräuter, Sesam und Mohn im Nachhall, salzig.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Glassstöpsel

Weingut Tement
Südsteiermark

Manfred, Armin & Stefan Tement
8461 Berghausen
Zieregg 13

Tel. +43 3453 410110
Fax. 410110-30
weingut@tement.at
www.tement.at

Seit der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung – die Zertifizierung erfolgte mit dem Jahrgang 2018 – werden auf dem Weingut Tement nur noch eigene Trauben verarbeitet. Das macht es Manfred Tement und seinen beiden Söhnen Armin und Stefan etwas leichter, die hohen Qualitätsstandards konsequent umzusetzen. Man arbeitet schon seit längerer Zeit biologisch. Das hat sich auch in der Stilistik der Weine niedergeschlagen, die nun weniger Alkohol aufweisen. Zudem sind die Beeren kleiner als zuvor. Die Familie Tement verfügt über viele hochklassige Rieden mit zum Teil völlig unterschiedlichen Bodenverhältnissen und mikroklimatischen Randbedingungen. So zum Beispiel weist der Boden der Ried Sernau König einen pH-Wert von rund 6 auf, ist also sauer. Der Untergrund der Ried Zieregg hingegen ist basisch mit ph-Werten von 7,8 bis 8. Die Weine werden überwiegend lagenrein ausgebaut. Das unterstreicht die Herkunft, ein Kriterium, das für die Tements höchsten Stellenwert besitzt. Im Sortiment ist die Herkunftspyramide abgebildet, die dem DAC-Regelwerk der Südsteiermark zugrunde liegt.

Die Tements haben das schon vor Jahren so gemacht und waren damit der Zeit voraus. In den Gebietswein Sauvignon Blanc kommen Trauben aus mehreren Rieden. Die Ortsweine repräsentieren den jeweiligen Bodentypus klar verständlich. Bei den Lagen ist man penibel darauf bedacht, deren Charakteristika präzise herauszuarbeiten. Mitunter werden sogar einzelne, winzige Parzellen einer Riede mit besonderen Eigenschaften gesondert ausgebaut. Die Lagen sind nach den Regeln der STK-Winzer klassifiziert, die Spitze bilden die Großen STK-Lagen, kurz GSTK. Den großen Wert alter Weinstöcke hat Manfred Tement frühzeitig erkannt. Sie sind den besten Weinen des Hauses vorbehalten. Mit dem Jahrgang 2019 ist Armin Tement durchaus zufrieden. „Im Jahr 2019 war die Arbeit nicht leichter als 2017 und 2018, aber der Ertrag war gut, die Lese vierzehn Tage später, die Weine sind eine Spur fester und nerviger“.

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2018 Sauvignon Blanc Ried Kogelberg
Weingut & Sektmanufaktur Hannes Harkamp
Südsteiermark

Getrocknete Kräuter, Ribiselgelee, reife Cassisbeeren; ganzer Fruchtkorb, gelbe Aromen ebenso wie hochreife rote Johannisbeeren und Ribiselgelee, sanfte Säure, gelassen, kraftvoll, lang.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Naturkork

Weingut & Sektmanufaktur Hannes Harkamp
Südsteiermark

Petra & Hannes Harkamp
8430 Leibnitz
Hollerbrandweg 6

Tel. +43 3452 76420
weingut@harkamp.at
www.harkamp.at

Mit der Demeter-Zertifizierung hat Hannes Harkamp auch eine grundlegende Umstellung der Stilistik seiner Stillweine vorgenommen. Die gewohnten Einstiegsweine gibt es nicht mehr, die Basislinie heißt „Natural“. Das bedeutet, dass keinerlei Zusätze wie Zucker oder Säure im Spiel sind, dass die Weine spontan vergoren wurden und unfiltriert, aber so klar wie möglich auf die Flasche kommen. Sie enthalten wenig Schwefel. Auch der Sauvignon Blanc aus der Ried Kogelberg ist mit dem aktuellen Jahrgang 2018 völlig anders als bisher; gegenüber seinen Vorgängern präsentiert dieser Wein einen markanten Stilwechsel hin zu bemerkenswerter Gelassenheit.

Hannes Harkamp hat sich in den letzten Jahren als anerkannter Spezialist für hochwertigen Sekt etabliert. Neben einer umfangreichen Palette an eigenen Schaumweinen hat er sich auch ein Standbein in der Lohnversektung geschaffen. Das braucht Platz. Deshalb wurde der Keller in der Villa Hollerbrand umgebaut und erweitert. Ab Herbst 2020 wird sein schäumendes Portfolio um einen Sekt erweitert, dessen Grundwein nach dem Solera-Verfahren bereitgestellt wird; nach dem Vorbild des Sherrys werden viele Jahrgänge kontinuierlich vermischt. Ab Hof bereits ausverkauft ist die Prestige-Cuvée des Hauses, der noble Sekt „5 Elemente“ aus dem Jahr 2013. Im Fachhandel gibt es ihn noch. Zero Dosage und Brut Reserve sind „non vintage“, die Grundweine stammen aus 2015 und 2016. Das Resümee der heurigen Verkostung: Der gemeinsame Nenner aller Weine ist ein hohes Maß an Gelassenheit und Ruhe, verbunden mit sensorisch empfundener Bekömmlichkeit und Trinkspaß.

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2018 GSTK Ried Sernau König Sauvignon Blanc
Weingut Tement
Südsteiermark

Anis, Schwarztee, sanfter Druck; charmante Frucht, zarter Schmelz, Gewürze unterlegt, glockenklar und lebendig, bisschen Zitrus und frische Marillen hinten, eigenständig.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€
Glassstöpsel

Weingut Tement
Südsteiermark

Manfred, Armin & Stefan Tement
8461 Berghausen
Zieregg 13

Tel. +43 3453 410110
Fax. 410110-30
weingut@tement.at
www.tement.at

Seit der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung – die Zertifizierung erfolgte mit dem Jahrgang 2018 – werden auf dem Weingut Tement nur noch eigene Trauben verarbeitet. Das macht es Manfred Tement und seinen beiden Söhnen Armin und Stefan etwas leichter, die hohen Qualitätsstandards konsequent umzusetzen. Man arbeitet schon seit längerer Zeit biologisch. Das hat sich auch in der Stilistik der Weine niedergeschlagen, die nun weniger Alkohol aufweisen. Zudem sind die Beeren kleiner als zuvor. Die Familie Tement verfügt über viele hochklassige Rieden mit zum Teil völlig unterschiedlichen Bodenverhältnissen und mikroklimatischen Randbedingungen. So zum Beispiel weist der Boden der Ried Sernau König einen pH-Wert von rund 6 auf, ist also sauer. Der Untergrund der Ried Zieregg hingegen ist basisch mit ph-Werten von 7,8 bis 8. Die Weine werden überwiegend lagenrein ausgebaut. Das unterstreicht die Herkunft, ein Kriterium, das für die Tements höchsten Stellenwert besitzt. Im Sortiment ist die Herkunftspyramide abgebildet, die dem DAC-Regelwerk der Südsteiermark zugrunde liegt.

Die Tements haben das schon vor Jahren so gemacht und waren damit der Zeit voraus. In den Gebietswein Sauvignon Blanc kommen Trauben aus mehreren Rieden. Die Ortsweine repräsentieren den jeweiligen Bodentypus klar verständlich. Bei den Lagen ist man penibel darauf bedacht, deren Charakteristika präzise herauszuarbeiten. Mitunter werden sogar einzelne, winzige Parzellen einer Riede mit besonderen Eigenschaften gesondert ausgebaut. Die Lagen sind nach den Regeln der STK-Winzer klassifiziert, die Spitze bilden die Großen STK-Lagen, kurz GSTK. Den großen Wert alter Weinstöcke hat Manfred Tement frühzeitig erkannt. Sie sind den besten Weinen des Hauses vorbehalten. Mit dem Jahrgang 2019 ist Armin Tement durchaus zufrieden. „Im Jahr 2019 war die Arbeit nicht leichter als 2017 und 2018, aber der Ertrag war gut, die Lese vierzehn Tage später, die Weine sind eine Spur fester und nerviger“.

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2018 Grauburgunder Ried Oberburgstall
Weingut & Sektmanufaktur Hannes Harkamp
Südsteiermark

Kalkreicher Boden im Duft, sortentypisch, Dörrbirnen und reife Marillen, Brioche, Karamell; aromatisches Dacapo, feine und lebhafte Säure, zarter Schmelz, einiger Druck, kaum Holz, kalkiger Boden kommt durch und klingt nach.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€€€
Naturkork

Weingut & Sektmanufaktur Hannes Harkamp
Südsteiermark

Petra & Hannes Harkamp
8430 Leibnitz
Hollerbrandweg 6

Tel. +43 3452 76420
weingut@harkamp.at
www.harkamp.at

Mit der Demeter-Zertifizierung hat Hannes Harkamp auch eine grundlegende Umstellung der Stilistik seiner Stillweine vorgenommen. Die gewohnten Einstiegsweine gibt es nicht mehr, die Basislinie heißt „Natural“. Das bedeutet, dass keinerlei Zusätze wie Zucker oder Säure im Spiel sind, dass die Weine spontan vergoren wurden und unfiltriert, aber so klar wie möglich auf die Flasche kommen. Sie enthalten wenig Schwefel. Auch der Sauvignon Blanc aus der Ried Kogelberg ist mit dem aktuellen Jahrgang 2018 völlig anders als bisher; gegenüber seinen Vorgängern präsentiert dieser Wein einen markanten Stilwechsel hin zu bemerkenswerter Gelassenheit.

Hannes Harkamp hat sich in den letzten Jahren als anerkannter Spezialist für hochwertigen Sekt etabliert. Neben einer umfangreichen Palette an eigenen Schaumweinen hat er sich auch ein Standbein in der Lohnversektung geschaffen. Das braucht Platz. Deshalb wurde der Keller in der Villa Hollerbrand umgebaut und erweitert. Ab Herbst 2020 wird sein schäumendes Portfolio um einen Sekt erweitert, dessen Grundwein nach dem Solera-Verfahren bereitgestellt wird; nach dem Vorbild des Sherrys werden viele Jahrgänge kontinuierlich vermischt. Ab Hof bereits ausverkauft ist die Prestige-Cuvée des Hauses, der noble Sekt „5 Elemente“ aus dem Jahr 2013. Im Fachhandel gibt es ihn noch. Zero Dosage und Brut Reserve sind „non vintage“, die Grundweine stammen aus 2015 und 2016. Das Resümee der heurigen Verkostung: Der gemeinsame Nenner aller Weine ist ein hohes Maß an Gelassenheit und Ruhe, verbunden mit sensorisch empfundener Bekömmlichkeit und Trinkspaß.

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2018 Pinot Noir Kogelwenzel
Weingut & Sektmanufaktur Hannes Harkamp
Südsteiermark

Sortentypisch, Himbeeren, Unterholz, zarte Gewürznote; lebhafte Beerenfrucht, etwas Weichseln unterlegt, sehniger Charakter, akzentuiertes Gerbstoffnetz, lebendig bei guter Länge.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€€
Naturkork

Weingut & Sektmanufaktur Hannes Harkamp
Südsteiermark

Petra & Hannes Harkamp
8430 Leibnitz
Hollerbrandweg 6

Tel. +43 3452 76420
weingut@harkamp.at
www.harkamp.at

Mit der Demeter-Zertifizierung hat Hannes Harkamp auch eine grundlegende Umstellung der Stilistik seiner Stillweine vorgenommen. Die gewohnten Einstiegsweine gibt es nicht mehr, die Basislinie heißt „Natural“. Das bedeutet, dass keinerlei Zusätze wie Zucker oder Säure im Spiel sind, dass die Weine spontan vergoren wurden und unfiltriert, aber so klar wie möglich auf die Flasche kommen. Sie enthalten wenig Schwefel. Auch der Sauvignon Blanc aus der Ried Kogelberg ist mit dem aktuellen Jahrgang 2018 völlig anders als bisher; gegenüber seinen Vorgängern präsentiert dieser Wein einen markanten Stilwechsel hin zu bemerkenswerter Gelassenheit.

Hannes Harkamp hat sich in den letzten Jahren als anerkannter Spezialist für hochwertigen Sekt etabliert. Neben einer umfangreichen Palette an eigenen Schaumweinen hat er sich auch ein Standbein in der Lohnversektung geschaffen. Das braucht Platz. Deshalb wurde der Keller in der Villa Hollerbrand umgebaut und erweitert. Ab Herbst 2020 wird sein schäumendes Portfolio um einen Sekt erweitert, dessen Grundwein nach dem Solera-Verfahren bereitgestellt wird; nach dem Vorbild des Sherrys werden viele Jahrgänge kontinuierlich vermischt. Ab Hof bereits ausverkauft ist die Prestige-Cuvée des Hauses, der noble Sekt „5 Elemente“ aus dem Jahr 2013. Im Fachhandel gibt es ihn noch. Zero Dosage und Brut Reserve sind „non vintage“, die Grundweine stammen aus 2015 und 2016. Das Resümee der heurigen Verkostung: Der gemeinsame Nenner aller Weine ist ein hohes Maß an Gelassenheit und Ruhe, verbunden mit sensorisch empfundener Bekömmlichkeit und Trinkspaß.

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2015 GSTK Ried Zieregg IZ Reserve
Weingut Tement
Südsteiermark

(SB, etwas CH und PB) Druck, mollige Frucht, Würze, Bodentöne, viele Facetten, warm getönt; beachtliche Fülle, lebhaft, Säurespiel, Tiefgang, vielschichtig, Grapefruit, Grapefruitzesten, Fenchelsaat und Anis im langen Abgang, monumental, zeitlos. Singulärer Wein.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€€€
Glassstöpsel

Weingut Tement
Südsteiermark

Manfred, Armin & Stefan Tement
8461 Berghausen
Zieregg 13

Tel. +43 3453 410110
Fax. 410110-30
weingut@tement.at
www.tement.at

Seit der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung – die Zertifizierung erfolgte mit dem Jahrgang 2018 – werden auf dem Weingut Tement nur noch eigene Trauben verarbeitet. Das macht es Manfred Tement und seinen beiden Söhnen Armin und Stefan etwas leichter, die hohen Qualitätsstandards konsequent umzusetzen. Man arbeitet schon seit längerer Zeit biologisch. Das hat sich auch in der Stilistik der Weine niedergeschlagen, die nun weniger Alkohol aufweisen. Zudem sind die Beeren kleiner als zuvor. Die Familie Tement verfügt über viele hochklassige Rieden mit zum Teil völlig unterschiedlichen Bodenverhältnissen und mikroklimatischen Randbedingungen. So zum Beispiel weist der Boden der Ried Sernau König einen pH-Wert von rund 6 auf, ist also sauer. Der Untergrund der Ried Zieregg hingegen ist basisch mit ph-Werten von 7,8 bis 8. Die Weine werden überwiegend lagenrein ausgebaut. Das unterstreicht die Herkunft, ein Kriterium, das für die Tements höchsten Stellenwert besitzt. Im Sortiment ist die Herkunftspyramide abgebildet, die dem DAC-Regelwerk der Südsteiermark zugrunde liegt.

Die Tements haben das schon vor Jahren so gemacht und waren damit der Zeit voraus. In den Gebietswein Sauvignon Blanc kommen Trauben aus mehreren Rieden. Die Ortsweine repräsentieren den jeweiligen Bodentypus klar verständlich. Bei den Lagen ist man penibel darauf bedacht, deren Charakteristika präzise herauszuarbeiten. Mitunter werden sogar einzelne, winzige Parzellen einer Riede mit besonderen Eigenschaften gesondert ausgebaut. Die Lagen sind nach den Regeln der STK-Winzer klassifiziert, die Spitze bilden die Großen STK-Lagen, kurz GSTK. Den großen Wert alter Weinstöcke hat Manfred Tement frühzeitig erkannt. Sie sind den besten Weinen des Hauses vorbehalten. Mit dem Jahrgang 2019 ist Armin Tement durchaus zufrieden. „Im Jahr 2019 war die Arbeit nicht leichter als 2017 und 2018, aber der Ertrag war gut, die Lese vierzehn Tage später, die Weine sind eine Spur fester und nerviger“.

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2017 Traminer Nobilis
Hirschmugl – Domaene am Seggauberg
Südsteiermark

Viel Sorte, Rosen, Kokos, Litschi, reife Zitronen, Prise Gewürze; aromatisches Dacapo, dazu Karamell, lebhaft, hinten reife Zitronen, Litschi und Mandarinenfilets, lang, gefühlvoller Holzeinsatz.

Weißwein
Traminer
€€€€
Schraubverschluss

Hirschmugl – Domaene am Seggauberg
Südsteiermark

Alexander Scherübl
8430 Leibnitz
Seggauberg 41

Anton & Astrid Hirschmugl legen größten Wert auf eine intakte Natur. Ihr Weingut haben sie von Anfang an nach biologischen Grundsätzen geführt. So gesehen ist es naheliegend, dass sie sich schon mehr als zehn Jahre mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten wie Cabernet Blanc, Muscaris und Cabertin beschäftigen, weil Piwis mit weniger Spritzungen auskommen und somit auch weniger Fahrten mit dem Traktor anfallen. Auf diesem Betrieb gibt man den Weinen viel Zeit, um sich zu entwickeln. Die Basisweine firmieren unter der Bezeichnung „Linie Trinkvergnügen“, die im Holz erzogenen Terroirweine kommen als „Linie Nobilis“ in den Verkauf, daneben gibt es für besondere Ausbauformen die Kategorie „Spezialitäten“, die Spitze stellt die „Linie Aurum“ dar. Diese Weine sind limitiert und lagern mehrere Jahre in Holzfässern. Die Bezeichnung „SMC“ steht für Semi Macération Carbonique; ein Teil der Trauben startet die Macération Carbonique, ein Teil wird konventionell vergoren. Mit Holz geht Kellermeister Alexander Scherübl vorsichtig um, es soll die Weine nur unterstützen, nie im Vordergrund stehen. Darüber hinaus wird Sekt in traditioneller Flaschengärung vinifiziert. Abgerundet wird das Produktportfolio durch Honig, Essig sowie Öl und Mehl aus Traubenkernen. Vier stilvolle Apartments laden zum Bleiben, die Domaene bietet sich auch für diverse Events an. Das Wahrzeichen dieses aufstrebenden Weinguts ist die Natter. Diese ungiftigen Schlangen fühlen sich in der intakten Umwelt sichtlich wohl, und sie verkörpern buchstäblich das Etikett der an sich schon ungewöhnlichen Flaschen. Verarbeitet wird ausschließlich eigenes Lesegut, darauf legt man hier in Seggauberg oberhalb von Leibnitz großen Wert. Die Reben wachsen zum Teil auf Schieferböden, zum Teil auf sandigem Muschelkalk.

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2017 Cabernet Blanc Nobilis
Hirschmugl – Domaene am Seggauberg
Südsteiermark

Freundlich, Babyananas, Passionsfrucht, sü.e Blüten, tief im Glas reife Cassisbeeren; lebhaft, fruchtbetont, Tropenfrüchte, Finesse, Zitronen, Limetten, feinkörnige Säure, strukturiert, Limetten im Abgang und im Nachhall.

Weißwein
Cabernet Blanc
€€€€
Schraubverschluss

Hirschmugl – Domaene am Seggauberg
Südsteiermark

Alexander Scherübl
8430 Leibnitz
Seggauberg 41

Anton & Astrid Hirschmugl legen größten Wert auf eine intakte Natur. Ihr Weingut haben sie von Anfang an nach biologischen Grundsätzen geführt. So gesehen ist es naheliegend, dass sie sich schon mehr als zehn Jahre mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten wie Cabernet Blanc, Muscaris und Cabertin beschäftigen, weil Piwis mit weniger Spritzungen auskommen und somit auch weniger Fahrten mit dem Traktor anfallen. Auf diesem Betrieb gibt man den Weinen viel Zeit, um sich zu entwickeln. Die Basisweine firmieren unter der Bezeichnung „Linie Trinkvergnügen“, die im Holz erzogenen Terroirweine kommen als „Linie Nobilis“ in den Verkauf, daneben gibt es für besondere Ausbauformen die Kategorie „Spezialitäten“, die Spitze stellt die „Linie Aurum“ dar. Diese Weine sind limitiert und lagern mehrere Jahre in Holzfässern. Die Bezeichnung „SMC“ steht für Semi Macération Carbonique; ein Teil der Trauben startet die Macération Carbonique, ein Teil wird konventionell vergoren. Mit Holz geht Kellermeister Alexander Scherübl vorsichtig um, es soll die Weine nur unterstützen, nie im Vordergrund stehen. Darüber hinaus wird Sekt in traditioneller Flaschengärung vinifiziert. Abgerundet wird das Produktportfolio durch Honig, Essig sowie Öl und Mehl aus Traubenkernen. Vier stilvolle Apartments laden zum Bleiben, die Domaene bietet sich auch für diverse Events an. Das Wahrzeichen dieses aufstrebenden Weinguts ist die Natter. Diese ungiftigen Schlangen fühlen sich in der intakten Umwelt sichtlich wohl, und sie verkörpern buchstäblich das Etikett der an sich schon ungewöhnlichen Flaschen. Verarbeitet wird ausschließlich eigenes Lesegut, darauf legt man hier in Seggauberg oberhalb von Leibnitz großen Wert. Die Reben wachsen zum Teil auf Schieferböden, zum Teil auf sandigem Muschelkalk.

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2017 Welschriesling TBA süß
Trabos
Südsteiermark

Wachs, Kräuterhonig, zart röstig, Kamille, Quitte; geht herrlich auf, Kräuter-Topfen-Creme, Nougat, fließt geschmeidig über den Gaumen, Säure steht perfekt da, erfrischende Länge.

Süßwein
Welschriesling
€€€
Schraubverschluss

Trabos
Südsteiermark

Familie Trabos
8462 Gamlitz
Kranachberg 30

Tel. +43 3454 430
Fax. 6830
weingut@trabos.at
www.trabos.at

Fast ein bisschen weltentrückt liegt das Weingut der Familie Trabos am Kranachberg im Süden des steirischen Hügellandes. Das Geräusch, das man hier am meisten hört, ist Natur pur. Perfekte Voraussetzung also, um sich in der gemütlichen Buschenschank das aktuelle Sortiment mit regionalen Spezialitäten zu Gemüte zu führen. Der Schwerpunkt des an sich recht übersichtlichen Sortiments liegt eindeutig bei den aromatischen Sorten. Über Gebiets-, Orts- und Lagenweine kommt dann schon eine ordentliche Litanei zustande. Erweitert durch die steirische Vielfalt, recht ansehnliche Rote und Spielereien wie Süß- und Schaumwein sollte jeder Weinliebhaber hier seinen Wein finden. Die Weine sind durch die Bank perfekte Botschafter für Sorte und Herkunft. Bei den Burgundern zeigt der Morillon Kranachberg, wohin die Reise geht. Auch die Schmeckat’n hinterlassen einen starken Eindruck, wobei die Muskateller, ebenfalls mit einem Lagenwein vertreten, derzeit die Nase vorne haben. Und wer Muskateller liebt, bekommt noch einen Brut quasi als Draufgabe. Die TBA bietet ersten Trinkgenuss und wird sicher lange Zeit für besondere Gelegenheiten bereitstehen.

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2017 Chardonnay Ried Rosengarten Alte Reben
Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Feine Gewürznoten, nussige Akzente, Dörrobst; sortentypischer Schmelz, viele Gewürze, cremiger Touch, nussig, Anklänge von Karamell, exotische Frucht unterlegt, Gewürznelken im langen Abgang und im Nachhall.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Naturkork

Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Seggauberg 65

Seit mehr als 300 Jahren befindet sich das Weingut Kodolitsch im Eigentum der Familie. Zu einem modernen Anwesen nach dem neuesten Stand der Technik haben es die jetzigen Besitzer, Christa und Nikolaus Kodolitsch, gemacht. Sie haben den Betrieb 1993 übernommen. Schon seit einigen Jahren ist Mario Weber, Absolvent der Weinbauschule Silberberg, für fast alles verantwortlich, was mit dem Entstehen von Wein zu tun hat. Die Kellertechnik ist ihm ebenso wichtig wie Boden, Klima, Flora und Fauna. Mit seinem 2015er Rosengarten Reserve wurde er zum Weltmeister im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon gekürt.

Auf diesem Weingut legt man Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb werden die Weingärten nach den Vorgaben des kontrolliert-integrierten Weinbaus bewirtschaftet. Diese naturnahe Methode bringt qualitativ hochwertige Trauben hervor. Die Erträge werden geringgehalten. Die Reben stehen in den Rieden Rosengarten und Kogelberg. Erstere umfasst sechs Hektar am Seggauberg und ist südlich bis südwestlich exponiert, die Weine von hier sind füllig. Einen völlig anderen Charakter ergibt der Kogelberg auf der anderen Seite des Sulmsees. Der kalkfreie Boden aus verwittertem rotem Schiefer forciert Eleganz und Feingliedrigkeit. Der 2017er Chardonnay Alte Reben aus dieser Lage ist dennoch ungewohnt stoffig ausgefallen. Primus inter Pares ist diesmal der Weißburgunder Alte Reben vom Rosengarten, Jahrgang 2017. Das Kürzel „T.M.S.“ beim Sauvignon Blanc Ried Rosengarten steht für „trink ma selbst“ und bedarf keiner Interpretation.

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2017 Chardonnay Ried Kogelberg Alte Reben
Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Ruhig, Kraft, dezent nach Gewürzen, getrocknete Marillen; schließt aromatisch an, überraschend viel Substanz, sanft, hinten dominieren noble Gewürzaromen, feiner Schmelz, gute Länge, Gewürze im Nachhall, allen voran Gewürznelken.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Seggauberg 65

Seit mehr als 300 Jahren befindet sich das Weingut Kodolitsch im Eigentum der Familie. Zu einem modernen Anwesen nach dem neuesten Stand der Technik haben es die jetzigen Besitzer, Christa und Nikolaus Kodolitsch, gemacht. Sie haben den Betrieb 1993 übernommen. Schon seit einigen Jahren ist Mario Weber, Absolvent der Weinbauschule Silberberg, für fast alles verantwortlich, was mit dem Entstehen von Wein zu tun hat. Die Kellertechnik ist ihm ebenso wichtig wie Boden, Klima, Flora und Fauna. Mit seinem 2015er Rosengarten Reserve wurde er zum Weltmeister im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon gekürt.

Auf diesem Weingut legt man Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb werden die Weingärten nach den Vorgaben des kontrolliert-integrierten Weinbaus bewirtschaftet. Diese naturnahe Methode bringt qualitativ hochwertige Trauben hervor. Die Erträge werden geringgehalten. Die Reben stehen in den Rieden Rosengarten und Kogelberg. Erstere umfasst sechs Hektar am Seggauberg und ist südlich bis südwestlich exponiert, die Weine von hier sind füllig. Einen völlig anderen Charakter ergibt der Kogelberg auf der anderen Seite des Sulmsees. Der kalkfreie Boden aus verwittertem rotem Schiefer forciert Eleganz und Feingliedrigkeit. Der 2017er Chardonnay Alte Reben aus dieser Lage ist dennoch ungewohnt stoffig ausgefallen. Primus inter Pares ist diesmal der Weißburgunder Alte Reben vom Rosengarten, Jahrgang 2017. Das Kürzel „T.M.S.“ beim Sauvignon Blanc Ried Rosengarten steht für „trink ma selbst“ und bedarf keiner Interpretation.

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2017 Sauvignon Blanc Ried Rosengarten T.M.S.
Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Weitgehender Verzicht auf Primärfrucht, Gewürze à la Fenchelsaat, Anklänge von Sesam, tief im Glas gelbe Tropenfrüchte; gewürzbetont, engmaschig, fein strukturiert, cremiger Schmelz, im Finish Passionsfrucht angedeutet, Gewürze klingen nach. Nobler und in sich ruhender Sauvignon.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€€
Naturkork

Weingut Kodolitsch
Südsteiermark

Mario Weber
8430 Leibnitz
Seggauberg 65

Seit mehr als 300 Jahren befindet sich das Weingut Kodolitsch im Eigentum der Familie. Zu einem modernen Anwesen nach dem neuesten Stand der Technik haben es die jetzigen Besitzer, Christa und Nikolaus Kodolitsch, gemacht. Sie haben den Betrieb 1993 übernommen. Schon seit einigen Jahren ist Mario Weber, Absolvent der Weinbauschule Silberberg, für fast alles verantwortlich, was mit dem Entstehen von Wein zu tun hat. Die Kellertechnik ist ihm ebenso wichtig wie Boden, Klima, Flora und Fauna. Mit seinem 2015er Rosengarten Reserve wurde er zum Weltmeister im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon gekürt.

Auf diesem Weingut legt man Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb werden die Weingärten nach den Vorgaben des kontrolliert-integrierten Weinbaus bewirtschaftet. Diese naturnahe Methode bringt qualitativ hochwertige Trauben hervor. Die Erträge werden geringgehalten. Die Reben stehen in den Rieden Rosengarten und Kogelberg. Erstere umfasst sechs Hektar am Seggauberg und ist südlich bis südwestlich exponiert, die Weine von hier sind füllig. Einen völlig anderen Charakter ergibt der Kogelberg auf der anderen Seite des Sulmsees. Der kalkfreie Boden aus verwittertem rotem Schiefer forciert Eleganz und Feingliedrigkeit. Der 2017er Chardonnay Alte Reben aus dieser Lage ist dennoch ungewohnt stoffig ausgefallen. Primus inter Pares ist diesmal der Weißburgunder Alte Reben vom Rosengarten, Jahrgang 2017. Das Kürzel „T.M.S.“ beim Sauvignon Blanc Ried Rosengarten steht für „trink ma selbst“ und bedarf keiner Interpretation.

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2018 Sauvignon Blanc Ried Lubekogel
Weingut Familie Tschermonegg
Südsteiermark

Feingliedrig, frische Kräuter, Pfefferoni, Einlegegewürze, freundliche Frucht dahinter, Zitronenzesten; schließt aromatisch an, Frucht kommt deutlicher, Kräuter und würzige Noten, gute Länge, feine Sortenpikanz im Abgang und im Nachhall. Klassisch auf hohem Niveau.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Tschermonegg
Südsteiermark

Erwin Tschermonegg
8463 Glanz
an der Weinstraße 50

Tel. +43 3454 326
Fax. 326-50
weingut@tschermonegg.at
www.tschermonegg.at

Stolz präsentiert Franz Josef Tschermonegg anlässlich meines Besuches die neuen Weine. Sein Vater, Erwin Tschermonegg, hat dem jungen Mann mit dem Jahrgang 2019 die Verantwortung für den Keller übertragen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dieser qualitätsbewusste Tüftler seinem Sohn bei Bedarf zur Seite steht. Mit dem Ergebnis dürfen beide zufrieden sein. Die Weine des aktuellen Jahrgangs sind animierend, frisch und freundlich, sie bringen Sorte und Herkunft klar zum Ausdruck. Neu ist der Gelbe Muskateller Gamlitz. Bei diesem Ortswein nach den DAC-Regeln handelt es sich um eine Jungfernlese; die rigorose Ertragsbeschränkung hat einen für diese Rebsorte ungewohnt stoffigen Wein ergeben. Der Ortswein Sauvignon Blanc enthält das Lesegut mehrerer Ostlagen und ist entsprechend kühl im Charakter. Auch mit der Piwi-Sorte Cabernet Blanc haben die Tschermoneggs Erfahrungen gesammelt. Die Ausgabe 2019 ist betont grünfruchtig und sauvignonesk ausgefallen. Wiederum zu empfehlen ist der Sekt vom Gelben Muskateller, dem der Spezialist Hannes Harkamp den schäumenden Schliff verpasst hat. Die Sauvignons von den Rieden Lubekogel und Oberglanzberg bilden auch heuer die Spitze des Sortiments. Hier ist keine große Eile angesagt, denn beiden ist Entwicklungspotenzial zu attestieren.

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2018 Sauvignon Blanc Ried Oberglanzberg
Weingut Familie Tschermonegg
Südsteiermark

Sanfter Druck, exotisch angehaucht, Gewürze, grün-vegetabilisch, Johannisbeeren; auch am Gaumen so, einige Substanz, feines Säurespiel, grünblättrige Würze im Abgang. Potenzial.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Tschermonegg
Südsteiermark

Erwin Tschermonegg
8463 Glanz
an der Weinstraße 50

Tel. +43 3454 326
Fax. 326-50
weingut@tschermonegg.at
www.tschermonegg.at

Stolz präsentiert Franz Josef Tschermonegg anlässlich meines Besuches die neuen Weine. Sein Vater, Erwin Tschermonegg, hat dem jungen Mann mit dem Jahrgang 2019 die Verantwortung für den Keller übertragen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dieser qualitätsbewusste Tüftler seinem Sohn bei Bedarf zur Seite steht. Mit dem Ergebnis dürfen beide zufrieden sein. Die Weine des aktuellen Jahrgangs sind animierend, frisch und freundlich, sie bringen Sorte und Herkunft klar zum Ausdruck. Neu ist der Gelbe Muskateller Gamlitz. Bei diesem Ortswein nach den DAC-Regeln handelt es sich um eine Jungfernlese; die rigorose Ertragsbeschränkung hat einen für diese Rebsorte ungewohnt stoffigen Wein ergeben. Der Ortswein Sauvignon Blanc enthält das Lesegut mehrerer Ostlagen und ist entsprechend kühl im Charakter. Auch mit der Piwi-Sorte Cabernet Blanc haben die Tschermoneggs Erfahrungen gesammelt. Die Ausgabe 2019 ist betont grünfruchtig und sauvignonesk ausgefallen. Wiederum zu empfehlen ist der Sekt vom Gelben Muskateller, dem der Spezialist Hannes Harkamp den schäumenden Schliff verpasst hat. Die Sauvignons von den Rieden Lubekogel und Oberglanzberg bilden auch heuer die Spitze des Sortiments. Hier ist keine große Eile angesagt, denn beiden ist Entwicklungspotenzial zu attestieren.

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2017 Sauvignon Blanc Reserve Ried Steinkogl
Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Zunächst ganzer Obstkorb, dann auch Gewürze, gelassen und sortenaffin, Kakaopulver; ausgewogene Melange aus Gewürzen und exotischen Früchten à la Orangen, lang, in sich ruhend, perfekte Trinkreife mit Reserven.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€
Schraubverschluss

Kollerhof am Eichberg
Südsteiermark

Harald & Birgit Lieleg
8463 Leutschach
Eichberg-Trautenburg 39

Tel. +43 3454 439
Fax. +43 3454 439-12
weinbau@kollerhof.com
www.kollerhof.com

Der Kollerhof ist uns bei Blindverkostungen in den letzten Jahren mehrfach aufgefallen. Gegründet im 16. Jahrhundert, blickt dieser Familienbetrieb am Eichberg bei Leutschach auf eine lange Tradition zurück. Aktuell wird er von Birgit und Harald Lieleg geführt; sie leben für den Wein. „Es ist der schönste Beruf der Welt“, bringen sie ihre Begeisterung zum Ausdruck. Das Weingut ist auf über 600 m Seehöhe ziemlich exponiert gelegen, umgeben von den tiefen Schluchten des Eichbergs. Wenn der junge Mann von seinen Rieden spricht, gerät er ins Schwärmen. Er verfügt über Kessellagen und extreme Steilhänge, der Untergrund besteht aus Eichberger Konglomerat, der die Wärme gut speichert. Der kühle Wind von der Koralm fördert die Aromatik. Das Zusammenspiel dieser günstigen Randbedingungen ermöglicht aromatische Weine mit feiner Struktur. Das Portfolio ist abwechslungsreich, vom klassischen DAC bis zu Lagenweinen. Auf dem Kollerhof setzt man auch auf Ton-Amphoren. Neu sind vier Piwi-Weine aus insgesamt einem Hektar Anbaufläche, welche die nachhaltige Bewirtschaftung, der sich die Lielegs verschrieben haben, unterstreichen. Zu empfehlen sind sie alle. „2019 musste ich die Piwis nur viermal spritzen, wahrscheinlich hätten auch drei Durchgänge gereicht. Die klassischen Rebsorten haben dreimal so viel Pflege erfordert.“ Gäste, die das Weingut besuchen, erwartet zudem ein Buschenschank mit Gästezimmern, ein Weinmuseum und ein historischer Weinkeller – und eine betörende Aussicht selbstverständlich.

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2017 Morillon Ried Gaisriegel
Weingut Lambauer
Südsteiermark

Kraftvoll, noch merklich Holz, Walnüsse und Walnussblätter, Heublumen, mit Luft markante Gewürznoten à la Fenchelsaat, Dörrobst angedeutet; Aromen vom Bukett elegant ineinander verwoben, trotz der guten Substanz betont feingliedrig, fast spielerisch, im Finish und im langen Nachhall frische Marillen, Birnen und zarte Würze, die kühle Schieferlage prägt den Wein.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Lambauer
Südsteiermark

Bernhard Lambauer
8442 Kitzeck
Greith 19

Hoch oben in Kitzeck liegt das Weingut Lambauer. Der Blick in die südsteirische Landschaft ist überwältigend. Aufgefallen ist uns der Betrieb aber wegen seiner glockenklar strukturierten und von ihrer Herkunft geprägten Weine. Seit mehr als 20 Jahren leitet Bernhard Lambauer – er ist Önologe und Diplomsommelier – seine Geschicke. Buchstäblich die Grundlage für den Erfolg seiner Weine sind die Böden des Sausals: Sie bestehen aus paläolithischem Schiefer und tertiärem Kalk. Das Weingut besitzt Anteile an den renommierten Rieden Gaisriegel und Annaberg. „Wein lässt uns die Erde schmecken“, lautet das Credo von Bernhard Lambauer. Die Lage Gaisriegel ist nach Südwesten ausgerichtet und extrem steil. Dort stehen Sauvignon Blanc, Muskateller und Riesling. Annaberg ist eine kleine, nach Südosten exponierte Riede. Dort ist der Humusanteil etwas höher, was den Burgundersorten sehr entgegenkommt. Diese Weine werden meist im Holz erzogen, während die anderen weißen Varietäten hauptsächlich in Edelstahltanks ausgebaut werden. Die Rotweine gären großteils ebenfalls in diesen Behältern, zum Teil durchlaufen sie eine offene Maischegärung. Wir haben heuer einen repräsentativen Querschnitt des Sortiments verkostet. Als Resümee ist festzuhalten: Die Weine sind glockenklar, bringen die Herkunft präzise zum Ausdruck, keiner ist behäbig oder schwerfällig, allen ist eine trinkanimierende Art zu attestieren. Besonders hervorzuheben sind der Riesling Ried Gaisriegel und der Morillon von der gleichen Lage. Besucher sind eingeladen, die Weine im hauseigenen Buschenschank zu verkosten. Fünf Gästezimmer mit atemberaubendem Panoramablick laden zum längeren Verweilen ein.

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2018 Grauburgunder Ried Gola
Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Extrem jugendlich, taut jedoch rasch auf und bringt rotbeerige Aromen zum Klingen, auch ein wenig Karamell und Blockmalz, kraftvoll, aber auch genügend Elan, individueller Pinot Gris, der noch Flaschenreife benötigt, Zukunft.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€
Naturkork

Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Vertrieb über Weingut Wohlmuth
8441 Kitzeck im Sausal
Fresing 24

Tel. +43 3456 2303
Fax. 2121
wein@wohlmuth.at
www.wohlmuth.at

Die Wohlmuths haben mit den 2019er Standard- und Ortsweinen sowie den 2018er Lagenweinen ihren Erfolgslauf eindrucksvoll prolongiert. Schon die einfacheren Qualitäten sind wohlgeraten, wenn auch aufgrund des überwiegenden Kitzecker Anteils ein wenig schlank, aber das ist für diese Appellation ja nichts Neues und in diesem Preissegment an sich auch kein Nachteil. Primus inter Pares war in dieser Kategorie diesmal der überaus animierende, glockenklare Sauvignon. In geradezu mundwässernder Verfassung befanden sich sämtliche Ortsweine unter der Kennung Kitzeck-Sausal. Wunderbar anregend und präzise strukturiert präsentierte sich das gesamte Kleeblatt, aus dem eventuell noch der akzentuierte, nervige Riesling sowie als Geheimtipp der diese Sorte nahezu neu interpretierende Grauburgunder ein wenig hervorragten. Speziell in diesem Segment wird die segensreiche Wirkung des von Gerhard Wohlmuth jun. gepflogenen Ausbaustils schmeckbar, der ausnahmslos auf Spontangärung und langen Hefekontakt setzt. Unter den zahlreichen Lagenweinen waren die absoluten Höhepunkte wieder bei den Rieslingen und Sauvignons zu finden. So gibt der enorm frische wie elegante Riesling von der extrem hoch gelegenen Ried Dr. Wunsch schon einen höchst vergnüglichen Ausblick auf das untadelige Niveau des Lesejahres 2019 preis. Aber auch der 2018er von der Spitzenlage Edelschuh präsentiert sich in überragender Verfassung, zumal jene Breite und Schwermut, welche die Gewächse dieses Jahrgangs landauf und landab kennzeichnen, in den Sausaler Topweinen glücklicherweise überhaupt nicht anzutreffen sind. Bei den Sauvignons bestach bereits der Steinriegl mit einem reintönigen Früchtereigen, und auch hier war der komplexe 2018er Edelschuh in jener seltenen Form, welche die Tücken des Hitzejahres vergessen ließ. Von den übrigen verkosteten 2019er Fassproben sollten auch der ungemein saftige Muskateller vom Steinriegl, der erst im September abgefüllt werden wird, und der Weißburgunder von der Ried Gola hohen Ansprüchen genügen. Schon früher höchstes Trinkvergnügen bereiten dürfte der verführerische, sogleich an eine hochklassige Auslese von der Mosel erinnernde Riesling unter der Bezeichnung „Dr. Wu“, der offensichtlich oder, besser gesagt, schmeckbar aus lediglich eingetrockneten Beeren ohne spürbaren Botrytisgehalt gewonnen wurde.

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2019 Riesling Ried Dr. Wunsch
Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Apartes Bukett nach Stachelbeeren, Limetten und vielem mehr, kühl und schwungvoll, tänzerischer Charme, fruchtsüß und rotbeerig, auch Pfirsich, viel Biss im salzigen, langen Nachhall, aus einem Guss.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Vertrieb über Weingut Wohlmuth
8441 Kitzeck im Sausal
Fresing 24

Tel. +43 3456 2303
Fax. 2121
wein@wohlmuth.at
www.wohlmuth.at

Die Wohlmuths haben mit den 2019er Standard- und Ortsweinen sowie den 2018er Lagenweinen ihren Erfolgslauf eindrucksvoll prolongiert. Schon die einfacheren Qualitäten sind wohlgeraten, wenn auch aufgrund des überwiegenden Kitzecker Anteils ein wenig schlank, aber das ist für diese Appellation ja nichts Neues und in diesem Preissegment an sich auch kein Nachteil. Primus inter Pares war in dieser Kategorie diesmal der überaus animierende, glockenklare Sauvignon. In geradezu mundwässernder Verfassung befanden sich sämtliche Ortsweine unter der Kennung Kitzeck-Sausal. Wunderbar anregend und präzise strukturiert präsentierte sich das gesamte Kleeblatt, aus dem eventuell noch der akzentuierte, nervige Riesling sowie als Geheimtipp der diese Sorte nahezu neu interpretierende Grauburgunder ein wenig hervorragten. Speziell in diesem Segment wird die segensreiche Wirkung des von Gerhard Wohlmuth jun. gepflogenen Ausbaustils schmeckbar, der ausnahmslos auf Spontangärung und langen Hefekontakt setzt. Unter den zahlreichen Lagenweinen waren die absoluten Höhepunkte wieder bei den Rieslingen und Sauvignons zu finden. So gibt der enorm frische wie elegante Riesling von der extrem hoch gelegenen Ried Dr. Wunsch schon einen höchst vergnüglichen Ausblick auf das untadelige Niveau des Lesejahres 2019 preis. Aber auch der 2018er von der Spitzenlage Edelschuh präsentiert sich in überragender Verfassung, zumal jene Breite und Schwermut, welche die Gewächse dieses Jahrgangs landauf und landab kennzeichnen, in den Sausaler Topweinen glücklicherweise überhaupt nicht anzutreffen sind. Bei den Sauvignons bestach bereits der Steinriegl mit einem reintönigen Früchtereigen, und auch hier war der komplexe 2018er Edelschuh in jener seltenen Form, welche die Tücken des Hitzejahres vergessen ließ. Von den übrigen verkosteten 2019er Fassproben sollten auch der ungemein saftige Muskateller vom Steinriegl, der erst im September abgefüllt werden wird, und der Weißburgunder von der Ried Gola hohen Ansprüchen genügen. Schon früher höchstes Trinkvergnügen bereiten dürfte der verführerische, sogleich an eine hochklassige Auslese von der Mosel erinnernde Riesling unter der Bezeichnung „Dr. Wu“, der offensichtlich oder, besser gesagt, schmeckbar aus lediglich eingetrockneten Beeren ohne spürbaren Botrytisgehalt gewonnen wurde.

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2019 Morillon Ried Grassnitzberg
Weingut Familie List vlg. Leibnitzer
Südsteiermark

Druckvoll, zarte Gewürze, reife Birnen und Marillen, Dörrbirnen, Hauch Karamell und Blutorangen; rund, zugänglich, sanft, geballte Frucht, im langen Abgang und im Nachhall pointierte Würze.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie List vlg. Leibnitzer
Südsteiermark

Matthias List
8481 Siebing
Nummer 17

Tel. +43 3472 8279
info@listwein.at
www.listwein.at

Mit dem Jahrgang 2019 hat die Familie List praktisch zur Gänze auf das neue DAC-Regelwerk umgestellt. Zeitgleich hat Matthias den Betrieb offiziell übernommen. Selbstverständlich steht ihm sein Vater Anton, der sich schon vor Jahren als verlässlicher Produzent von Weinen mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis einen guten Namen gemacht hat, noch zur Seite. „Möglichst wenig Eingriffe, nicht zu überreif, der Boden soll sprechen!“, fasst Matthias List sein Rezept für guten Wein knapp zusammen. Meine obligatorische Frage nach dem Jahrgang 2019 beantwortet er so: „Super, lustig zu arbeiten, sowohl im Weingarten als auch im Keller, einer der großen Jahrgänge der Steiermark.“

Der kleine, aber feine Betrieb der Familie List blickt auf eine lange Tradition zurück. 1789 erwarb einer der Vorfahren Weingärten am Grassnitzberg, die noch heute das wirtschaftliche Rückgrat bilden. Dort steht ein idyllisches Ferienhaus mit fantastischer Aussicht in Tuchfühlung mit den Weingärten. Von dort kommt der Primus der heurigen Verkostung, der noch im kleinen Holz ruhende Morillon Ried Grassnitzberg; er transportiert den stark kalkhaltigen Boden auf unverkennbare Weise. Vom klassischen Morillon ist aktuell der Jahrgang 2018 im Verkauf. Rotwein gibt es im Hause List nur in sehr guten Jahren, wie etwa 2015 oder 2013. Besonders ins Herz geschlossen hat der junge Mann die Diva unter den weißen Rebsorten, den Gelben Muskateller. „Mit Muskateller kann man so viel machen“, sagt er fast euphorisch.

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2018 Riesling Ried Edelschuh GSTK
Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Beschreibt einen weiten Bogen, Weingartenpfirsich und Limette prägen die Nase, komplex und apart, satter Schmelz und Extraktsüße, doch vorrangig von der Finesse geprägt, konzentriert und mit passendem Säurefond versehen, ein großer Riesling im Werden.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Vertrieb über Weingut Wohlmuth
8441 Kitzeck im Sausal
Fresing 24

Tel. +43 3456 2303
Fax. 2121
wein@wohlmuth.at
www.wohlmuth.at

Die Wohlmuths haben mit den 2019er Standard- und Ortsweinen sowie den 2018er Lagenweinen ihren Erfolgslauf eindrucksvoll prolongiert. Schon die einfacheren Qualitäten sind wohlgeraten, wenn auch aufgrund des überwiegenden Kitzecker Anteils ein wenig schlank, aber das ist für diese Appellation ja nichts Neues und in diesem Preissegment an sich auch kein Nachteil. Primus inter Pares war in dieser Kategorie diesmal der überaus animierende, glockenklare Sauvignon. In geradezu mundwässernder Verfassung befanden sich sämtliche Ortsweine unter der Kennung Kitzeck-Sausal. Wunderbar anregend und präzise strukturiert präsentierte sich das gesamte Kleeblatt, aus dem eventuell noch der akzentuierte, nervige Riesling sowie als Geheimtipp der diese Sorte nahezu neu interpretierende Grauburgunder ein wenig hervorragten. Speziell in diesem Segment wird die segensreiche Wirkung des von Gerhard Wohlmuth jun. gepflogenen Ausbaustils schmeckbar, der ausnahmslos auf Spontangärung und langen Hefekontakt setzt. Unter den zahlreichen Lagenweinen waren die absoluten Höhepunkte wieder bei den Rieslingen und Sauvignons zu finden. So gibt der enorm frische wie elegante Riesling von der extrem hoch gelegenen Ried Dr. Wunsch schon einen höchst vergnüglichen Ausblick auf das untadelige Niveau des Lesejahres 2019 preis. Aber auch der 2018er von der Spitzenlage Edelschuh präsentiert sich in überragender Verfassung, zumal jene Breite und Schwermut, welche die Gewächse dieses Jahrgangs landauf und landab kennzeichnen, in den Sausaler Topweinen glücklicherweise überhaupt nicht anzutreffen sind. Bei den Sauvignons bestach bereits der Steinriegl mit einem reintönigen Früchtereigen, und auch hier war der komplexe 2018er Edelschuh in jener seltenen Form, welche die Tücken des Hitzejahres vergessen ließ. Von den übrigen verkosteten 2019er Fassproben sollten auch der ungemein saftige Muskateller vom Steinriegl, der erst im September abgefüllt werden wird, und der Weißburgunder von der Ried Gola hohen Ansprüchen genügen. Schon früher höchstes Trinkvergnügen bereiten dürfte der verführerische, sogleich an eine hochklassige Auslese von der Mosel erinnernde Riesling unter der Bezeichnung „Dr. Wu“, der offensichtlich oder, besser gesagt, schmeckbar aus lediglich eingetrockneten Beeren ohne spürbaren Botrytisgehalt gewonnen wurde.

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2019 Riesling Spätlese „Dr. Wu“
Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Reduktiv und embryonal, deutliche Mosel-Affinität, roter Pfirsich und Feige, legt rasch zu und wird immer feiner und eindringlicher, traubige Frische, keinerlei Botrytis, schwebende Eleganz und rassige Säure im langen Abgang.

Süßwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Wohlmuth
Südsteiermark

Vertrieb über Weingut Wohlmuth
8441 Kitzeck im Sausal
Fresing 24

Tel. +43 3456 2303
Fax. 2121
wein@wohlmuth.at
www.wohlmuth.at

Die Wohlmuths haben mit den 2019er Standard- und Ortsweinen sowie den 2018er Lagenweinen ihren Erfolgslauf eindrucksvoll prolongiert. Schon die einfacheren Qualitäten sind wohlgeraten, wenn auch aufgrund des überwiegenden Kitzecker Anteils ein wenig schlank, aber das ist für diese Appellation ja nichts Neues und in diesem Preissegment an sich auch kein Nachteil. Primus inter Pares war in dieser Kategorie diesmal der überaus animierende, glockenklare Sauvignon. In geradezu mundwässernder Verfassung befanden sich sämtliche Ortsweine unter der Kennung Kitzeck-Sausal. Wunderbar anregend und präzise strukturiert präsentierte sich das gesamte Kleeblatt, aus dem eventuell noch der akzentuierte, nervige Riesling sowie als Geheimtipp der diese Sorte nahezu neu interpretierende Grauburgunder ein wenig hervorragten. Speziell in diesem Segment wird die segensreiche Wirkung des von Gerhard Wohlmuth jun. gepflogenen Ausbaustils schmeckbar, der ausnahmslos auf Spontangärung und langen Hefekontakt setzt. Unter den zahlreichen Lagenweinen waren die absoluten Höhepunkte wieder bei den Rieslingen und Sauvignons zu finden. So gibt der enorm frische wie elegante Riesling von der extrem hoch gelegenen Ried Dr. Wunsch schon einen höchst vergnüglichen Ausblick auf das untadelige Niveau des Lesejahres 2019 preis. Aber auch der 2018er von der Spitzenlage Edelschuh präsentiert sich in überragender Verfassung, zumal jene Breite und Schwermut, welche die Gewächse dieses Jahrgangs landauf und landab kennzeichnen, in den Sausaler Topweinen glücklicherweise überhaupt nicht anzutreffen sind. Bei den Sauvignons bestach bereits der Steinriegl mit einem reintönigen Früchtereigen, und auch hier war der komplexe 2018er Edelschuh in jener seltenen Form, welche die Tücken des Hitzejahres vergessen ließ. Von den übrigen verkosteten 2019er Fassproben sollten auch der ungemein saftige Muskateller vom Steinriegl, der erst im September abgefüllt werden wird, und der Weißburgunder von der Ried Gola hohen Ansprüchen genügen. Schon früher höchstes Trinkvergnügen bereiten dürfte der verführerische, sogleich an eine hochklassige Auslese von der Mosel erinnernde Riesling unter der Bezeichnung „Dr. Wu“, der offensichtlich oder, besser gesagt, schmeckbar aus lediglich eingetrockneten Beeren ohne spürbaren Botrytisgehalt gewonnen wurde.

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2016 Chardonnay Ried Steinbach
Domaine Wolf
Südsteiermark

Viele Gewürznoten, lebhaft, Anklänge von Dörrbirnen und getrockneten Marillen, frisches Steinobst tief im Glas; findet seine aromatische Fortsetzung am Gaumen, feingliedrig, lebendig, saftig, Holz gut integriert, Tiefgang, viele Facetten, feine Gewürznoten im Nachhall.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Glassstöpsel

Domaine Wolf
Südsteiermark

Siegfried Wolf
8462 Gamlitz
Grubtal 14

Tel. +43 3453 2300
weingut@muster-gamlitz.at

Der Automanager Siegfried Wolf hat ein Faible für guten Wein, welches weit über das durchschnittliche Maß hinausgeht. So hat er sich entschlossen, ein Weingut zu gründen. Die Weingärten befinden sich an zwei völlig unterschiedlichen Standorten. Im südsteirischen Gamlitz entsteht im Ortsteil Steinbach gerade ein großzügiger Weinkeller, wo im Endausbau die Trauben von rund 50 Hektar Anbaufläche verarbeitet werden können. Aktuell werden die Weißweine von Reinhard Muster vinifiziert, der sich bereits in jungen Jahren einen hervorragenden Ruf als Winzer erworben hat. Äußerlich sichtbares Zeichen dieser Aufbruchsstimmung ist das Fehlen einer Betriebsadresse, einer Telefonnummer und einer Homepage. Wer E-Mails schreiben will, muss diese (noch) an das Weingut MUSTER.gamlitz richten. Gleiches gilt für Weinbestellungen. Die Lagen in Steinbach genießen seit dem Mittelalter hohes Ansehen; erstmals urkundlich erwähnt wurden sie im Jahr 1196 als „Stainpack Gomeliz“. Zwischenzeitlich holte sich der Wald Teile davon zurück; letztes Jahr wurden sie im Rahmen einer spektakulären Baustelle rekultiviert. In den schon lange bestehenden Weingärten finden sich zum Teil sehr alte Reben, aus denen beispielsweise der Chardonnay Ried Steinbach gekeltert wird. Von der Domaine Wolf gibt es auch einen Rotwein. Die Trauben kommen aus dem Mittelburgenland, genauer gesagt aus Rieden mit alten Reben, die Sigi Wolf in Deutschkreutz und Raiding erworben hat. Als Kellermeister konnte er hier niemand Geringeren als Albert Gesellmann an Bord holen. Gelagert, abgefüllt und verkauft wird die Cuvée Fontana Reserve, die in Barriques angeliefert wird, im Gamlitz.

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2016 Fontana Reserve
Domaine Wolf
Südsteiermark

(BF/ME/CS) Pointierte Beerenfrucht, reife Brombeeren, Zwetschken und Kirschen, das Holz macht sich mit einem Hauch von Gewürzen bemerkbar, der kleine Anteil Cabernet zeigt sich in Form reifer Cassisbeeren, der Anflug von ätherischer Würze ist dem Merlot geschuldet; Tanningrip, Säurespiel, viel dunkle Frucht, Würze, hinten am Gaumen Hauch von grünblättrigen Noten, straffe Textur, lang, Potenzial.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Glassstöpsel

Domaine Wolf
Südsteiermark

Siegfried Wolf
8462 Gamlitz
Grubtal 14

Tel. +43 3453 2300
weingut@muster-gamlitz.at

Der Automanager Siegfried Wolf hat ein Faible für guten Wein, welches weit über das durchschnittliche Maß hinausgeht. So hat er sich entschlossen, ein Weingut zu gründen. Die Weingärten befinden sich an zwei völlig unterschiedlichen Standorten. Im südsteirischen Gamlitz entsteht im Ortsteil Steinbach gerade ein großzügiger Weinkeller, wo im Endausbau die Trauben von rund 50 Hektar Anbaufläche verarbeitet werden können. Aktuell werden die Weißweine von Reinhard Muster vinifiziert, der sich bereits in jungen Jahren einen hervorragenden Ruf als Winzer erworben hat. Äußerlich sichtbares Zeichen dieser Aufbruchsstimmung ist das Fehlen einer Betriebsadresse, einer Telefonnummer und einer Homepage. Wer E-Mails schreiben will, muss diese (noch) an das Weingut MUSTER.gamlitz richten. Gleiches gilt für Weinbestellungen. Die Lagen in Steinbach genießen seit dem Mittelalter hohes Ansehen; erstmals urkundlich erwähnt wurden sie im Jahr 1196 als „Stainpack Gomeliz“. Zwischenzeitlich holte sich der Wald Teile davon zurück; letztes Jahr wurden sie im Rahmen einer spektakulären Baustelle rekultiviert. In den schon lange bestehenden Weingärten finden sich zum Teil sehr alte Reben, aus denen beispielsweise der Chardonnay Ried Steinbach gekeltert wird. Von der Domaine Wolf gibt es auch einen Rotwein. Die Trauben kommen aus dem Mittelburgenland, genauer gesagt aus Rieden mit alten Reben, die Sigi Wolf in Deutschkreutz und Raiding erworben hat. Als Kellermeister konnte er hier niemand Geringeren als Albert Gesellmann an Bord holen. Gelagert, abgefüllt und verkauft wird die Cuvée Fontana Reserve, die in Barriques angeliefert wird, im Gamlitz.

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2018 STK Ried Sulz Traminer Granbarrel
Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Interessant, feingliedrig, rote Blüten, Granitfass erkennbar, Litschi, Vogelbeeren und Eibisch; saftig, feingliedrig und animierend, zunächst Vogelbeeren und Eibisch, hinten rote Rosen und pfeffrige Würze, zarte Frucht, Rosen und Rosenholz im Nachhall.

Weißwein
Traminer
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Wolfgang Maitz
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Ratsch 45

Tel. +43 3453 2153
Fax. +43 3453 2153-7
weingut@maitz.co.at
www.maitz.co.at

Wolfgang Maitz gehört zu den überzeugten Verfechtern des Herkunftsgedankens in der Steiermark. Für ihn steht das Handwerk im Vordergrund. „Wir sind ein Familienweingut, Massenweine waren bei uns nie ein Thema. Wir geben den Weinen jene Zeit, die sie zu ihrer Entfaltung brauchen. Die Qualität in den Weingärten stellen wir durch kleine Erträge sicher“, umreißt er seine Betriebsphilosophie. Durch die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung gebe es nun tendenziell weniger Alkohol – dem Klimawandel zum Trotz, erklärt der bescheidene Winzer. Dazu gehöre auch die Artenvielfalt in den Weinbergen, man strebe ein buntes Biotop an, keine Monokultur. Die aktuelle Verkostung hat gezeigt, dass auch Weine mit vergleichsweise geringem Alkohol sensorisch füllig wirken. Zum Teil werden schon die Gebietsweine in großen Holzfässern ausgebaut, ab der Kategorie Ortswein sind Eichengebinde für Wolfgang Maitz obligatorisch. Ausgenommen ist der 2018er Traminer aus der Ried Sulz, er wurde in einem Granitfass erzogen und ist hochgradig individuell ausgefallen.

Für die Riedenweine aus den Lagen Schusterberg und Hochstermetzberg sowie beim Welschriesling Sulz werden nur die Trauben der ältesten Reben verwendet, was die Menge der Flaschen deutlich reduziert. Diese Art der Selektion hat den Lagenweinen noch mehr Wertigkeit verliehen. Neu im Portfolio ist eine fruchtsüße Scheurebe, deren fröhlicher und unkomplizierter Charakter an feinherbe deutsche Kabinett-Rieslinge erinnert. Im Gegenzug gibt es den trockenen Sämling als Gebietswein nicht mehr

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2017 1STK Ried Schusterberg Morillon
Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Feingliedrig, frisch, nussig-würzig, Zitrus, Quitten, Birnen, Akazienblüten, weißer Trüffel; fein strukturiert, einiger Druck ohne Opulenz, angenehme Säure, viele Facetten, salzig, feine Tannine geben Struktur.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Wolfgang Maitz
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Ratsch 45

Tel. +43 3453 2153
Fax. +43 3453 2153-7
weingut@maitz.co.at
www.maitz.co.at

Wolfgang Maitz gehört zu den überzeugten Verfechtern des Herkunftsgedankens in der Steiermark. Für ihn steht das Handwerk im Vordergrund. „Wir sind ein Familienweingut, Massenweine waren bei uns nie ein Thema. Wir geben den Weinen jene Zeit, die sie zu ihrer Entfaltung brauchen. Die Qualität in den Weingärten stellen wir durch kleine Erträge sicher“, umreißt er seine Betriebsphilosophie. Durch die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung gebe es nun tendenziell weniger Alkohol – dem Klimawandel zum Trotz, erklärt der bescheidene Winzer. Dazu gehöre auch die Artenvielfalt in den Weinbergen, man strebe ein buntes Biotop an, keine Monokultur. Die aktuelle Verkostung hat gezeigt, dass auch Weine mit vergleichsweise geringem Alkohol sensorisch füllig wirken. Zum Teil werden schon die Gebietsweine in großen Holzfässern ausgebaut, ab der Kategorie Ortswein sind Eichengebinde für Wolfgang Maitz obligatorisch. Ausgenommen ist der 2018er Traminer aus der Ried Sulz, er wurde in einem Granitfass erzogen und ist hochgradig individuell ausgefallen.

Für die Riedenweine aus den Lagen Schusterberg und Hochstermetzberg sowie beim Welschriesling Sulz werden nur die Trauben der ältesten Reben verwendet, was die Menge der Flaschen deutlich reduziert. Diese Art der Selektion hat den Lagenweinen noch mehr Wertigkeit verliehen. Neu im Portfolio ist eine fruchtsüße Scheurebe, deren fröhlicher und unkomplizierter Charakter an feinherbe deutsche Kabinett-Rieslinge erinnert. Im Gegenzug gibt es den trockenen Sämling als Gebietswein nicht mehr

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2018 1STK Ried Schusterberg Sauvignon Blanc
Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Salzig, schwarze Oliven, rote Zitrusfrucht, Blüten, viele Facetten; salzige Komponente noch prägnanter, freundliche Frucht, Rhabarber, heller Tabak, voller Leben, lang.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Wolfgang Maitz
Südsteiermark

Wolfgang Maitz
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Ratsch 45

Tel. +43 3453 2153
Fax. +43 3453 2153-7
weingut@maitz.co.at
www.maitz.co.at

Wolfgang Maitz gehört zu den überzeugten Verfechtern des Herkunftsgedankens in der Steiermark. Für ihn steht das Handwerk im Vordergrund. „Wir sind ein Familienweingut, Massenweine waren bei uns nie ein Thema. Wir geben den Weinen jene Zeit, die sie zu ihrer Entfaltung brauchen. Die Qualität in den Weingärten stellen wir durch kleine Erträge sicher“, umreißt er seine Betriebsphilosophie. Durch die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung gebe es nun tendenziell weniger Alkohol – dem Klimawandel zum Trotz, erklärt der bescheidene Winzer. Dazu gehöre auch die Artenvielfalt in den Weinbergen, man strebe ein buntes Biotop an, keine Monokultur. Die aktuelle Verkostung hat gezeigt, dass auch Weine mit vergleichsweise geringem Alkohol sensorisch füllig wirken. Zum Teil werden schon die Gebietsweine in großen Holzfässern ausgebaut, ab der Kategorie Ortswein sind Eichengebinde für Wolfgang Maitz obligatorisch. Ausgenommen ist der 2018er Traminer aus der Ried Sulz, er wurde in einem Granitfass erzogen und ist hochgradig individuell ausgefallen.

Für die Riedenweine aus den Lagen Schusterberg und Hochstermetzberg sowie beim Welschriesling Sulz werden nur die Trauben der ältesten Reben verwendet, was die Menge der Flaschen deutlich reduziert. Diese Art der Selektion hat den Lagenweinen noch mehr Wertigkeit verliehen. Neu im Portfolio ist eine fruchtsüße Scheurebe, deren fröhlicher und unkomplizierter Charakter an feinherbe deutsche Kabinett-Rieslinge erinnert. Im Gegenzug gibt es den trockenen Sämling als Gebietswein nicht mehr

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2019 Sauvignon Blanc Ried Kisl
Meinhardt Hube
Südsteiermark

Weiße Ribiseln und Stachelbeeren im feingliedrigen, aparten Duftspiel, eleganter Schliff, hellfruchtige Art, Saturnpfirsiche und Zitronenmelisse, ein Sauvignon für Fortgeschrittene.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€
Schraubverschluss

Meinhardt Hube
Südsteiermark

Vertrieb über Weingut Wohlmuth
8441 Kitzeck im Sausal
Fresing 24

Tel. +43 3456 2303
Fax. 2121
office@meinhardthube.com
www.meinhardthube.com

Auch in den in den letzten Jahren stetig ausgeweiteten Rebanlagen der Meinhardt Hube hat sich 2019 als wahrhaft denkwürdiges Neunerjahr herausgestellt und sollte den bisherigen Spitzenreiter in Gestalt des sehr guten 2017ers noch ein wenig überflügeln. Dabei fällt auch auf, dass Standardweine wie der Welschriesling diesmal besonders fruchttief und kompakt ausgefallen sind. Des Weiteren wird auch immer wieder augenfällig, wie unterschiedlich sich die Gamlitzer Gewächse zu den vom Schieferboden stammenden Sausalern des Hauses Wohlmuth verhalten, die beispielsweise bei den eben apostrophierten Einstiegsweinen doch wesentlich schlanker, zum Teil auch rassiger erscheinen. Archetypisch punkto Rebsorte wie Herkunft präsentieren sich etwa die ungemein lebhaften und fein strukturierten Weine aus der Ried Steinbachberg: dies gilt für den eine wahre Charmebombe realisierenden Muskateller ebenso wie für den noblen Chardonnay oder den intensiven und glasklaren Sauvignon. So gut wie nie zuvor ist der erstmals als Ortswein Gamlitz vorgestellte Pinot Blanc gelungen, der schon eine feine Gewürznote und viel Grip ins Glas zaubert. An der Spitze steht freilich einmal mehr der Sauvignon von der Ried Kisl, der die kühlfruchtigen Attribute der Lage dieses Jahr einfach optimal in Szene setzt und als Sauvignon für „Fortgeschrittene“ feine Klinge mit mineralischer Prägung verbindet.

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2017 Chardonnay Ried Grubthal
Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Vielschichtig, druckvoll, Orangen, Dörrbirnen, Malz, noble Gewürznote; aromatisches Dacapo, elegant strukturiert, präzise, lebhaft, bisschen Zitrus im Finale, im Nachhall Hauch von Gewürzen.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Glassstöpsel

Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Grubtal 14

Reinhard Muster hat sich schon in jungen Jahren einen Namen gemacht in der steirischen Weinszene. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Ried Grubthal, unter anderem als Weltmeister mit dem 2013er Sauvignon Blanc im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon. Heute wirkt er abgeklärt und gelassen. „Wir haben nicht die Intention, die Weinszene in der Steiermark zu revolutionieren, wir werden immer normaler“, sagt er. Wenn er von kontrollierter Schlampigkeit spricht, meint er Freiräume, die man dem Wein geben müsse. Wichtig ist ihm sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Primär ist der Fokus auf die Weingärten gerichtet, denn dort liege das größte Potenzial. Was eine Toplage hervorbringen kann, zeigt sich regelmäßig am Beispiel der Ried Grubthal. Den Weinen von dort kann man bedenkenlos Terroir attestieren, auch wenn dieser Begriff mitunter leichtfertig verwendet wird. Das Holz hat er zurückgenommen, aber nicht verdammt. Der aktuelle Sauvignon Blanc Ried Grubthal beispielsweise wurde zur Hälfte in Barriques ausgebaut, der Rest in großen Holzfässern und im Edelstahl, insgesamt waren es zwanzig Chargen. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren. Beim gleich alten Chardonnay aus dieser Lage verwendete er ausschließlich Holzgebinde, die zu 70% neu waren. Mit einer Traube pro Stock war der Ertrag minimalst. Auf meine Frage nach dem aktuellen Jahrgang lässt er keine Zweifel an seiner Sichtweise aufkommen: „2019 ist ein absolutes Sauvignon-Jahr!“ Reinhard Muster plant, in Zukunft die Weine aus der Reverenzlinie und aus der Lage Grubthal in einer großen Jahrgangstiefe anbieten zu können, Ziel bis 2030 sind zehn Jahrgänge. Die beiden heuer verkosteten 2015er Ried Grubthal Privatarchiv, nämlich der Sauvignon Blanc und der Chardonnay, unterstreichen die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens. Der auf der Flasche abgebildete große Schlüssel symbolisiert, dass die Weine am Hof „eingesperrt“ sind. Reinhard Muster hat in Kooperation mit der Firma Motif drei trendige Getränke geschaffen; es handelt sich um Wermut in Weiß, Rosé und Rot.

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2017 Sauvignon Blanc Ried Grubthal
Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Fenchelsaat, Einlegegewürze, wenig Holz, dicht, Verzicht auf Primärfrucht, Boden schwingt mit; druckvoll, lebendig, Gewürznoten, Prise Gerbstoffe, null Holz, lang, bodenstämmige Noten, straff, kernig, braucht Zeit.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€
Glassstöpsel

Weingut MUSTER.gamlitz
Südsteiermark

Reinhard Muster
8462 Gamlitz
Grubtal 14

Reinhard Muster hat sich schon in jungen Jahren einen Namen gemacht in der steirischen Weinszene. Richtig bekannt geworden ist er mit seinen Flaggschiffen aus der Ried Grubthal, unter anderem als Weltmeister mit dem 2013er Sauvignon Blanc im Rahmen des Concours Mondial du Sauvignon. Heute wirkt er abgeklärt und gelassen. „Wir haben nicht die Intention, die Weinszene in der Steiermark zu revolutionieren, wir werden immer normaler“, sagt er. Wenn er von kontrollierter Schlampigkeit spricht, meint er Freiräume, die man dem Wein geben müsse. Wichtig ist ihm sein Team, in dem ein amikaler und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Primär ist der Fokus auf die Weingärten gerichtet, denn dort liege das größte Potenzial. Was eine Toplage hervorbringen kann, zeigt sich regelmäßig am Beispiel der Ried Grubthal. Den Weinen von dort kann man bedenkenlos Terroir attestieren, auch wenn dieser Begriff mitunter leichtfertig verwendet wird. Das Holz hat er zurückgenommen, aber nicht verdammt. Der aktuelle Sauvignon Blanc Ried Grubthal beispielsweise wurde zur Hälfte in Barriques ausgebaut, der Rest in großen Holzfässern und im Edelstahl, insgesamt waren es zwanzig Chargen. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren. Beim gleich alten Chardonnay aus dieser Lage verwendete er ausschließlich Holzgebinde, die zu 70% neu waren. Mit einer Traube pro Stock war der Ertrag minimalst. Auf meine Frage nach dem aktuellen Jahrgang lässt er keine Zweifel an seiner Sichtweise aufkommen: „2019 ist ein absolutes Sauvignon-Jahr!“ Reinhard Muster plant, in Zukunft die Weine aus der Reverenzlinie und aus der Lage Grubthal in einer großen Jahrgangstiefe anbieten zu können, Ziel bis 2030 sind zehn Jahrgänge. Die beiden heuer verkosteten 2015er Ried Grubthal Privatarchiv, nämlich der Sauvignon Blanc und der Chardonnay, unterstreichen die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens. Der auf der Flasche abgebildete große Schlüssel symbolisiert, dass die Weine am Hof „eingesperrt“ sind. Reinhard Muster hat in Kooperation mit der Firma Motif drei trendige Getränke geschaffen; es handelt sich um Wermut in Weiß, Rosé und Rot.

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2017 Morillon Medigon
Pichler-Schober
Südsteiermark

Interessantes Bukett, Tabak, Zuckerrohr, getrocknete Ananas und Orangen, kraftvoll, orientalische Gewürze; exotischer Einschlag, karibischer Rum, Gewürze, Kraft, viele Facetten, kandierte Früchte, lang, Holz gut integriert, fermentiertes Zuckerrohr klingt nach. Hochgradig individuell.

Weißwein
Chardonnay
€€€
Schraubverschluss

Pichler-Schober
Südsteiermark

Sabine & Johannes Pichler
8505 St. Nikolai im Sausal
Mitteregg 26

Tel. +43 3456 3471
Fax. 3471-4
weingut@pichler-schober.at
www.pichler-schober.at

Das Weingut Pichler-Schober ist bekannt für Weine mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Herrin des Hauses, Sabine Pichler, ist gleichsam die Qualitätsmanagerin. Die Leistungen von Sohn Johannes und dem jungen Kellermeister Martin Schröcker genügen ihren hohen Ansprüchen. Mit dem Jahrgang 2019 sei sie sehr zufrieden, „aromatisch, fruchtbetont und knackige Säure“, bringt sie es auf den Punkt. Das Weingut verfügt über die Lagen Mitteregg und Nebenegg. Hier wachsen die Trauben auf kristallinen Böden, wie sie im Sausal häufig anzutreffen sind. Entsprechend herkunftstypisch sind die Weine, die sich überwiegend frisch und feingliedrig präsentieren und den Untergrund aus Urgestein erkennen lassen. Die klassisch geprägten Basisweine werden im Stahltank ausgebaut, die Lagenweine im Holz. Das beste Lesegut kommt in die Medigon-Linie. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei hauptsächlich um Trauben aus der Riede Mitteregg, Erziehung in Barriques. Nur in guten Jahren gibt es die Cuvée Medigon aus Blauer Wildbacher und Zweigelt. Ein Besuch auf dem Weingut ist auch wegen des sehenswerten Buschenschanks sehr zu empfehlen, wo der Gast die Weine des Hauses bei unvergleichlichem Ausblick in ungezwungener Atmosphäre probieren kann.

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2017 Grauburgunder Ried Oberranzried
Weingut Pilch
Südsteiermark

Druckvoll, individuell, Cerealien, rote Beeren, frisch, bisschen würzig; am Gaumen darüber hinaus feine Karamellnote, Gewürze etwas deutlicher als im Bukett, belebende Säure, präzise, kühl, Gewürznoten klingen lange nach.

Weißwein
Pinot Gris (Grauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut Pilch
Südsteiermark

Reinhard & Rudolf Pilch
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Ottenberg 34

Schon letztes Jahr wurde auf dem Familienweingut Pilch auf DAC umgestellt. Neu sind heuer die Ortsweine nach diesem Regelwerk, sie waren anlässlich der Verkostung aber noch nicht fertig und sind ab Mai erhältlich. Auch die Reserve vom Sauvignon Blanc, Jahrgang 2019, lag noch auf der Feinhefe. Bei den Lagenweinen ist alles beim Alten geblieben. Keine Eile haben die Pilchs mit den Rotweinen. Die Trauben wachsen auf der renommierten süd- bis ostexponierten Lage Oberranzried. Zwei Bodentypen herrschen vor, nämlich sandiger Lehm und Lehm mit hohem Tonanteil. Das sind kühlere Böden mit etwas späterem Austrieb, die Wasser und Nährstoffe gut speichern, was sich in überdurchschnittlichen Extraktwerten bemerkbar macht. Die Basis stellt der trinkanimierende Blaue Zweigelt Klassik dar, ein Wein ohne Jahrgangsangabe. Aus dem Jahr 2017 gibt es den Blaufränkisch Selection und den Zweigelt mit Riedenbezeichnung. Richtig viel Zeit gelassen hat man der Cuvée Privat Reserve aus 2015. Dafür wurde nur das beste Lesegut verwendet, der Wein wurde in ausschließlich neuen Fässern mit 500 Liter Inhalt ausgebaut und ein Jahr in der Flasche gereift. Das Ergebnis ist ein für diese Provenienz völlig ungewöhnlicher Rotwein. Wie bei den roten Sorten ist auch beim Gelben Muskateller Traubenteilung Stand der Technik. In Verbindung mit dem tiefen, wasserspeichernden Lehmboden zeichnet sich diese Varietät durch vergleichsweise hohe Dichte aus. Die Weine des Hauses sind in ungezwungener Atmosphäre im beliebten Buschenschank zu verkosten.

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2015 Cuvée Privat Reserve
Weingut Pilch
Südsteiermark

(50ZW/BF) Ausgewogen, Kirschen, Mon Chéri, frische Pflaumen, dunkle Beeren und zarte Würze; noble Anmutung, viel dunkle Frucht mit Gewürznoten innig verwoben, kühl, reife Gerbstoffe, Zug, dunkle Frucht und Gewürze klingen lange nach.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Weingut Pilch
Südsteiermark

Reinhard & Rudolf Pilch
8461 Ehrenhausen an der Weinstraße
Ottenberg 34

Schon letztes Jahr wurde auf dem Familienweingut Pilch auf DAC umgestellt. Neu sind heuer die Ortsweine nach diesem Regelwerk, sie waren anlässlich der Verkostung aber noch nicht fertig und sind ab Mai erhältlich. Auch die Reserve vom Sauvignon Blanc, Jahrgang 2019, lag noch auf der Feinhefe. Bei den Lagenweinen ist alles beim Alten geblieben. Keine Eile haben die Pilchs mit den Rotweinen. Die Trauben wachsen auf der renommierten süd- bis ostexponierten Lage Oberranzried. Zwei Bodentypen herrschen vor, nämlich sandiger Lehm und Lehm mit hohem Tonanteil. Das sind kühlere Böden mit etwas späterem Austrieb, die Wasser und Nährstoffe gut speichern, was sich in überdurchschnittlichen Extraktwerten bemerkbar macht. Die Basis stellt der trinkanimierende Blaue Zweigelt Klassik dar, ein Wein ohne Jahrgangsangabe. Aus dem Jahr 2017 gibt es den Blaufränkisch Selection und den Zweigelt mit Riedenbezeichnung. Richtig viel Zeit gelassen hat man der Cuvée Privat Reserve aus 2015. Dafür wurde nur das beste Lesegut verwendet, der Wein wurde in ausschließlich neuen Fässern mit 500 Liter Inhalt ausgebaut und ein Jahr in der Flasche gereift. Das Ergebnis ist ein für diese Provenienz völlig ungewöhnlicher Rotwein. Wie bei den roten Sorten ist auch beim Gelben Muskateller Traubenteilung Stand der Technik. In Verbindung mit dem tiefen, wasserspeichernden Lehmboden zeichnet sich diese Varietät durch vergleichsweise hohe Dichte aus. Die Weine des Hauses sind in ungezwungener Atmosphäre im beliebten Buschenschank zu verkosten.

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2018 GSTK Ried Hochgrassnitzberg Sauvignon Blanc
Weingut Erich & Walter Polz
Südsteiermark

Kaum Primärfrucht, zarte Würze, grüner Tee und Schwarztee, feingliedrig mit Druck; kraftvoll, zarter Fruchtschmelz, engmaschig, viele Facetten, bodenstämmige Würze, Hauch Lebkuchen im Finish und im Nachhall, auch kalkig.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€
Naturkork

Weingut Erich & Walter Polz
Südsteiermark

Christoph Polz
8472 Spielfeld
Am Grassnitzberg 39

Tel. +43 3453 2301
Fax. 2301-6
weingut@polz.co.at
www.polz.co.at

„2019 war aromatisch top, die Weine sind schon gut entwickelt“, fasst Christoph Polz den aktuellen Jahrgang kurz zusammen. Der junge Mann überlegt schon seit Längerem, wie man die Weingärten über Jahre vital halten kann. Der Humusaufbau sei sehr wichtig, deshalb komme der naturnahen Bewirtschaftung große Bedeutung zu. Als äußerlich sichtbare Konsequenz ist der Betrieb nun „Nachhaltig Austria“ zertifiziert.

Christoph Polz spielt schon einige Jahre mit alten Rebstöcken, die auf einer kleinen Parzelle auf dem Hochgrassnitzberg stehen. Es gibt in geringen Mengen einen Riesling, einen Weißburgunder und einen Welschriesling; Letzterer ist völlig abseits des Gewohnten. Alle drei eint eine Charakteristik, die dem extrem kalkhaltigen Boden geschuldet ist – neben den alten Rebstöcken selbstverständlich und der speziellen Aufmerksamkeit des jungen Winzers. Nicht vorstellen muss man den Sauvignon Blanc aus dieser Riede, den „HG“. Der 2018er lag ein Jahr ohne Schwefel und ohne Bâtonnage im großen Holz, anschließend auf der Feinhefe im Edelstahltank. Ebenfalls vom kalkigen Boden geprägt ist der gleich alte Chardonnay aus der renommierten Ried Obegg. Das neue Holz machte rund 20% aus. Neu im Angebot sind zwei zusätzliche Lagen-Sauvignons. Alle Vertreter dieser Rebsorte haben ihre Berechtigung, weil jeder eigenständig wirkt und die Riedencharakteristika in den Weinen sehr gut zum Ausdruck kommen.

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2018 Ried Hochgrassnitzberg Welschriesling
Weingut Erich & Walter Polz
Südsteiermark

Individuell, ernsthaft, alte Apfelsorten, Orangenschale, frische Kräuter; aromatisches Dacapo, zusätzliche feine Gewürznote, bisschen Nelken, große Gelassenheit, bekömmlich, Kraft und Schmelz, lang.

Weißwein
Welschriesling
€€€€
Naturkork

Weingut Erich & Walter Polz
Südsteiermark

Christoph Polz
8472 Spielfeld
Am Grassnitzberg 39

Tel. +43 3453 2301
Fax. 2301-6
weingut@polz.co.at
www.polz.co.at

„2019 war aromatisch top, die Weine sind schon gut entwickelt“, fasst Christoph Polz den aktuellen Jahrgang kurz zusammen. Der junge Mann überlegt schon seit Längerem, wie man die Weingärten über Jahre vital halten kann. Der Humusaufbau sei sehr wichtig, deshalb komme der naturnahen Bewirtschaftung große Bedeutung zu. Als äußerlich sichtbare Konsequenz ist der Betrieb nun „Nachhaltig Austria“ zertifiziert.

Christoph Polz spielt schon einige Jahre mit alten Rebstöcken, die auf einer kleinen Parzelle auf dem Hochgrassnitzberg stehen. Es gibt in geringen Mengen einen Riesling, einen Weißburgunder und einen Welschriesling; Letzterer ist völlig abseits des Gewohnten. Alle drei eint eine Charakteristik, die dem extrem kalkhaltigen Boden geschuldet ist – neben den alten Rebstöcken selbstverständlich und der speziellen Aufmerksamkeit des jungen Winzers. Nicht vorstellen muss man den Sauvignon Blanc aus dieser Riede, den „HG“. Der 2018er lag ein Jahr ohne Schwefel und ohne Bâtonnage im großen Holz, anschließend auf der Feinhefe im Edelstahltank. Ebenfalls vom kalkigen Boden geprägt ist der gleich alte Chardonnay aus der renommierten Ried Obegg. Das neue Holz machte rund 20% aus. Neu im Angebot sind zwei zusätzliche Lagen-Sauvignons. Alle Vertreter dieser Rebsorte haben ihre Berechtigung, weil jeder eigenständig wirkt und die Riedencharakteristika in den Weinen sehr gut zum Ausdruck kommen.

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2018 GSTK Ried Obegg Chardonnay
Weingut Erich & Walter Polz
Südsteiermark

Druckvoll, karger Kalkboden kommt durch, Gewürze, Walnussblätter und Walnussschalen, bisschen gelbe Frucht; die Frucht ist präsenter, grüne Nüsse, zarteste Gewürze, steinig-kalkiges Finale, ernsthaft, Potenzial.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut Erich & Walter Polz
Südsteiermark

Christoph Polz
8472 Spielfeld
Am Grassnitzberg 39

Tel. +43 3453 2301
Fax. 2301-6
weingut@polz.co.at
www.polz.co.at

„2019 war aromatisch top, die Weine sind schon gut entwickelt“, fasst Christoph Polz den aktuellen Jahrgang kurz zusammen. Der junge Mann überlegt schon seit Längerem, wie man die Weingärten über Jahre vital halten kann. Der Humusaufbau sei sehr wichtig, deshalb komme der naturnahen Bewirtschaftung große Bedeutung zu. Als äußerlich sichtbare Konsequenz ist der Betrieb nun „Nachhaltig Austria“ zertifiziert.

Christoph Polz spielt schon einige Jahre mit alten Rebstöcken, die auf einer kleinen Parzelle auf dem Hochgrassnitzberg stehen. Es gibt in geringen Mengen einen Riesling, einen Weißburgunder und einen Welschriesling; Letzterer ist völlig abseits des Gewohnten. Alle drei eint eine Charakteristik, die dem extrem kalkhaltigen Boden geschuldet ist – neben den alten Rebstöcken selbstverständlich und der speziellen Aufmerksamkeit des jungen Winzers. Nicht vorstellen muss man den Sauvignon Blanc aus dieser Riede, den „HG“. Der 2018er lag ein Jahr ohne Schwefel und ohne Bâtonnage im großen Holz, anschließend auf der Feinhefe im Edelstahltank. Ebenfalls vom kalkigen Boden geprägt ist der gleich alte Chardonnay aus der renommierten Ried Obegg. Das neue Holz machte rund 20% aus. Neu im Angebot sind zwei zusätzliche Lagen-Sauvignons. Alle Vertreter dieser Rebsorte haben ihre Berechtigung, weil jeder eigenständig wirkt und die Riedencharakteristika in den Weinen sehr gut zum Ausdruck kommen.

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2017 Schwalbenhimmel Sauvignon Blanc Ried Hochberg
Weingut Pongratz
Südsteiermark

Druckvoll, nobel, Senfsaat, Fenchel, dunkelbeerig, Zitrus, Holz absorbiert; aromatisches Dacapo, feingliedrig, elegante Würze, dezente und reife Frucht, lang, Gewürze klingen nach, Lage kommt durch.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€€
Naturkork

Weingut Pongratz
Südsteiermark

Markus Pongratz
8462 Gamlitz-Kranachberg
Sonnleitenweg 73

Das Weingut am Kranachberg wurde 1698 erstmals urkundlich erwähnt, es stand ursprünglich im Besitz des Grafen Wagner. Lange Zeit war es eine gemischte Landwirtschaft, zu welcher auch Weinbau gehörte. Markus Pongratz hat die Geschichte aufgerollt, eine Familienchronik ist im Entstehen. Auch weinmäßig hat sich etwas getan. Die neue Spitze der Qualitätspyramide nennt sich „Schwalbenhimmel“; dabei handelt es sich um einen Chardonnay und um einen Sauvignon Blanc, beide aus der Ried Hochberg. Diesen Weinen lässt der junge Winzer viel Zeit – in den Verkauf kommt heuer der Jahrgang 2017. Sie lagen zwei Jahre auf der Feinhefe in neuen Barriques, auf eine Bâtonnage wurde bewusst verzichtet. Die Fässer für den Sauvignon Blanc waren nicht getoastet. Die Etiketten hat der Künstler Gerald Brettschuh gestaltet. Den Mittelbau des Sortiments bilden die Lagenweine, erkenntlich an den gelben Kapseln. Die Basis mit den grünen Kapseln besteht aus der Linie „Classic“ und den nicht näher bezeichneten Gebietsweinen. Sehr gefragt ist der Grauburgunder Ried Hochberg, der neue Stern am Weingut, wie Markus Pongratz betont. Der sehenswert urige Buschenschank ist traditionell Austragungsort von Veranstaltungen, Hochzeiten und Firmenfeiern. Das alljährliche Schwalbenfest findet im Frühjahr statt. Dabei handelt es sich um eine Jahrgangsverkostung mit einem achtgängigen Menü. Reservierung ist notwendig. Und wer hier Urlaub machen will, für den steht ein neues Ferienhaus am Labitschberg bereit – das „Schwalbennest“.

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2017 Schwalbenhimmel Chardonnay Ried Hochberg
Weingut Pongratz
Südsteiermark

Dezente Holznoten, reife Birnen, bisschen Dörrobst, geröstete Haselnüsse und Malz, getrocknete Kräuter; feinkörnige Gewürze, sanfte Säure, cremiger Touch, einige Substanz, betont salzig im Finish, Holz gefühlvoll eingesetzt.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut Pongratz
Südsteiermark

Markus Pongratz
8462 Gamlitz-Kranachberg
Sonnleitenweg 73

Das Weingut am Kranachberg wurde 1698 erstmals urkundlich erwähnt, es stand ursprünglich im Besitz des Grafen Wagner. Lange Zeit war es eine gemischte Landwirtschaft, zu welcher auch Weinbau gehörte. Markus Pongratz hat die Geschichte aufgerollt, eine Familienchronik ist im Entstehen. Auch weinmäßig hat sich etwas getan. Die neue Spitze der Qualitätspyramide nennt sich „Schwalbenhimmel“; dabei handelt es sich um einen Chardonnay und um einen Sauvignon Blanc, beide aus der Ried Hochberg. Diesen Weinen lässt der junge Winzer viel Zeit – in den Verkauf kommt heuer der Jahrgang 2017. Sie lagen zwei Jahre auf der Feinhefe in neuen Barriques, auf eine Bâtonnage wurde bewusst verzichtet. Die Fässer für den Sauvignon Blanc waren nicht getoastet. Die Etiketten hat der Künstler Gerald Brettschuh gestaltet. Den Mittelbau des Sortiments bilden die Lagenweine, erkenntlich an den gelben Kapseln. Die Basis mit den grünen Kapseln besteht aus der Linie „Classic“ und den nicht näher bezeichneten Gebietsweinen. Sehr gefragt ist der Grauburgunder Ried Hochberg, der neue Stern am Weingut, wie Markus Pongratz betont. Der sehenswert urige Buschenschank ist traditionell Austragungsort von Veranstaltungen, Hochzeiten und Firmenfeiern. Das alljährliche Schwalbenfest findet im Frühjahr statt. Dabei handelt es sich um eine Jahrgangsverkostung mit einem achtgängigen Menü. Reservierung ist notwendig. Und wer hier Urlaub machen will, für den steht ein neues Ferienhaus am Labitschberg bereit – das „Schwalbennest“.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -