Weinguide
Ausgabe 2020/21
Filtern nach:
Sortieren nach:
2019 Grüner Veltliner Ried Kammerner Lamm 1ÖTW
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Exotischer Obstkorb, der unter anderem Zuckermelone und Mango enthält, sehr nobel und vielschichtig, engmaschig und spannungsgeladen, zeigt Finesse und Balance in jeder Phase, extraktsüß und ausdauernd, ein Veltliner-Meisterwerk.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. 2422-20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Die Bauarbeiten für den ebenso großzügig wie architektonisch anspruchsvoll geplanten, neuen Fasskeller sind in diesem Frühjahr naturgemäß etwas ins Stocken geraten, was aber auf lange Sicht bloß einer unbedeutenden Zeitspanne entsprechen wird. Als freudvolle Erinnerung an diesen seltsamen Frühling wird jedoch die Hochstimmung verbleiben, welche die Güte der in den wohlgefüllten Fässern schlummernden Jungweine hervorruft. Das überzeugendste Argument für den Jahrgang 2019 ist dabei nicht die überragende Qualität einzelner Weine, denn die gab es in den letzten zwanzig Jahren immer wieder, sondern das untadelige Niveau der gesamten Serie. Dies gilt beispielsweise uneingeschränkt für die leichteren Veltliner, von denen der pfeffrige und vitale Messwein heuer quasi in eine andere Liga vorstößt. Ein Sonderlob gebührt auch dem Kamptaler Grünen, der den Gaumen sogleich mit saftiger Apfelfrucht und dezentem Säurespiel erfreut. Schon im Übergang zu den großen Lagenweinen positioniert sich der Steinsetz, der bereits Tiefgang wie Nuancenreichtum realisiert. Aus dem Quartett der Topveltliner fällt die Wahl noch schwerer als sonst, wobei der elegante, facettenreichere Renner wohl noch eine Spur über den eher geradlinigen, schlankeren Spiegel zu setzen wäre. Als Wein der leisen Zwischentöne kommt diesmal der zartgliedrige, bildhübsche Grub dem punkto Komplexität und Finesse kaum zu erreichenden Lamm „gefährlich“ nahe. Der erst im Jänner 2019 gelesene, hochelegante und sortentypische Eiswein wurde ja bereits im Rahmen der Vinaria-Süßweindegustation gebührend gewürdigt. Damit zu den genauso bestechenden Rieslingen, von denen einander schon Urgestein und Kamptaler einen harten Zweikampf liefern. Während Ersterer mit noblen, hellen Fruchtaromen und Rasse besticht, gefällt Zweiterer durch traubigen Charme und satten, gelbfruchtigen Schmelz. Ein tolles Ausrufezeichen setzt dann der Zöbinger Ortswein, dessen dunkelfruchtiger Charme und klirrende Frische wohl zumindest zum Teil auf die Urgesteinsverwitterungsböden des Kogelberges zurückzuführen sind. Verlockend, offenherzig und balanciert wie immer präsentiert sich der Gaisberg, der in diesem jugendlichen Stadium eben aufgrund seiner Zugänglichkeit zuweilen unterschätzt wird. In bestechender Frühform befand sich zum Verkostungszeitpunkt schließlich der mit glockenklarem Fruchtspiel und messerscharfer Struktur brillierende Riesling vom Heiligenstein – ein wahrer „Gänsehautwein“, der uns wohl noch in vielen Jahren wohlige Schauer bereiten wird. Solche Elogen verdient freilich auch der völlig anders geartete, gleichsam nostalgisch anmutende Traditionsriesling, der dem Jahrgang entsprechend eher sanft über den Gaumen strömt, gleichwohl aber auch viel Ananasfrucht und salzige Mineralität ins Treffen führt und über einen ähnlich langen Atem verfügen sollte.

mehr
2019 Riesling Ried Heiligenstein Zöbing 1ÖTW
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Limette und Weingartenpfirsich, auch etwas Maracuja und rote Ribiseln im glockenklaren Duftspiel, intensiv und subtil zugleich, Finesse pur, ganz helle, lupenreine Aromatik, dabei von kühler Eleganz, bleibt fruchttief bis zum rassigen, langen Nachhall, große Ressourcen.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. 2422-20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Die Bauarbeiten für den ebenso großzügig wie architektonisch anspruchsvoll geplanten, neuen Fasskeller sind in diesem Frühjahr naturgemäß etwas ins Stocken geraten, was aber auf lange Sicht bloß einer unbedeutenden Zeitspanne entsprechen wird. Als freudvolle Erinnerung an diesen seltsamen Frühling wird jedoch die Hochstimmung verbleiben, welche die Güte der in den wohlgefüllten Fässern schlummernden Jungweine hervorruft. Das überzeugendste Argument für den Jahrgang 2019 ist dabei nicht die überragende Qualität einzelner Weine, denn die gab es in den letzten zwanzig Jahren immer wieder, sondern das untadelige Niveau der gesamten Serie. Dies gilt beispielsweise uneingeschränkt für die leichteren Veltliner, von denen der pfeffrige und vitale Messwein heuer quasi in eine andere Liga vorstößt. Ein Sonderlob gebührt auch dem Kamptaler Grünen, der den Gaumen sogleich mit saftiger Apfelfrucht und dezentem Säurespiel erfreut. Schon im Übergang zu den großen Lagenweinen positioniert sich der Steinsetz, der bereits Tiefgang wie Nuancenreichtum realisiert. Aus dem Quartett der Topveltliner fällt die Wahl noch schwerer als sonst, wobei der elegante, facettenreichere Renner wohl noch eine Spur über den eher geradlinigen, schlankeren Spiegel zu setzen wäre. Als Wein der leisen Zwischentöne kommt diesmal der zartgliedrige, bildhübsche Grub dem punkto Komplexität und Finesse kaum zu erreichenden Lamm „gefährlich“ nahe. Der erst im Jänner 2019 gelesene, hochelegante und sortentypische Eiswein wurde ja bereits im Rahmen der Vinaria-Süßweindegustation gebührend gewürdigt. Damit zu den genauso bestechenden Rieslingen, von denen einander schon Urgestein und Kamptaler einen harten Zweikampf liefern. Während Ersterer mit noblen, hellen Fruchtaromen und Rasse besticht, gefällt Zweiterer durch traubigen Charme und satten, gelbfruchtigen Schmelz. Ein tolles Ausrufezeichen setzt dann der Zöbinger Ortswein, dessen dunkelfruchtiger Charme und klirrende Frische wohl zumindest zum Teil auf die Urgesteinsverwitterungsböden des Kogelberges zurückzuführen sind. Verlockend, offenherzig und balanciert wie immer präsentiert sich der Gaisberg, der in diesem jugendlichen Stadium eben aufgrund seiner Zugänglichkeit zuweilen unterschätzt wird. In bestechender Frühform befand sich zum Verkostungszeitpunkt schließlich der mit glockenklarem Fruchtspiel und messerscharfer Struktur brillierende Riesling vom Heiligenstein – ein wahrer „Gänsehautwein“, der uns wohl noch in vielen Jahren wohlige Schauer bereiten wird. Solche Elogen verdient freilich auch der völlig anders geartete, gleichsam nostalgisch anmutende Traditionsriesling, der dem Jahrgang entsprechend eher sanft über den Gaumen strömt, gleichwohl aber auch viel Ananasfrucht und salzige Mineralität ins Treffen führt und über einen ähnlich langen Atem verfügen sollte.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Rosengartl
Weingut Allram
Kamptal

Guter Apfelsaft, Ringlotten, etwas kühler Hintergrund; zart vanillig umfangene Apfelfrucht, etwas knackige Birne, fruchtsüß, gutes Volumen, mit Luft immer deutlicher werdendes Pfefferl, herrliche Länge, man möchte dem Wein ewig hinterherschmecken.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Allram
Kamptal

Lorenz Haas
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
Fax. 2232-3
weingut@allram.at
www.allram.at

Schon nach Verkostung der beiden Ortsweine ist die Frage nach Veltliner- oder Rieslingjahr hinfällig – es ist ein Allramjahr, so einfach ist das manchmal. Natürlich steht hier noch die Sorte im Vordergrund, als Einstieg sind diese Weine aber schon eine Empfehlung. Mit Bezug zur Herkunft ist der Hasel der passende Übergang zu den Lagenweinen, die allesamt als Fassproben im Homeoffice verkostet wurden. Durch den dezenten Eindruck vom großen Holz zeigte sich der Rosengartl von Anfang an sehr zugänglich und konnte auch im tagelangen Match mit nahezu gleichwertigen Mitbewerbern seine ausgezeichnete Performance halten. Dem Renner gelang es mit langem Anlauf nahezu aufzuschließen, er braucht laut Lorenz Haas aber „immer ein Jahr mehr“. Dem Gaisberg schließlich ist das große Potenzial schon in vielen Details anzusehen, er gab sich jedoch am meisten zugeknöpft. In Summe stehen mit den Lagenveltlinern ab 1. September drei große Weine in der Warteschleife. Bei den Rieslingen ist der Einfluss des Gaisberg recht ähnlich; auch hier steht die steinige Herkunft über der Sorte, doch trotz Tiefe und erstem Trinkvergnügen kommt er an die souveräne Erscheinung des Heiligenstein noch nicht ganz heran. Drittes Standbein sind die Burgunder mit dem stets verlässlichen Papageno aus dem Stahl. Eine Idee von Holz haben große und kleine, eher neutrale Fässer beim noch recht jugendlich wirkenden Chardonnay hinterlassen. Aus dem Vollen schöpft Altmeister Erich Haas dann beim Grauburgunder, der, wieder ein barockes Ereignis, viele Jahre Freude bereiten kann, wie ein kürzlich verkosteter 2007er bewies.

mehr
2019 Riesling Ried Heiligenstein 1ÖTW Reserve
Weingut Brandl
Kamptal

Kreidig-mineralisch, dann die volle Frucht, Marillenschaum, Orangenbiskuit, Panettone, Maracuja; extraktsüß und zugleich fein ziseliert, voll Verve und Spannung; lang ausklingend.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Wenn man Günther Brandl, dem ewig Junggebliebenen, gegenübersitzt, muss schon Stefan, sein Sohn, daneben sitzen, um die Jugendlichkeit des engagierten Zöbinger Weinmachers zu relativieren. Der 23-jährige Sohnemann ist bereits fest im Weingut integriert und entlastet den Herrn Papa vorwiegend im Keller und im Verkauf, während sich der Letztgenannte weiterhin mit viel Liebe und Akribie seinen Weingärten widmet. Mit den Paradelagen Heiligenstein, Kogelberg und Lamm verfügt man schließlich gleich über drei absolute Toprieden des Kamptals, aus denen die Brandls großartige Grüne Veltliner und Rieslinge keltern und mit denen es dem Vater-Sohn-Gespann immer besser gelingt, das Terroir in ihren Weinen messerscharf einzufangen. Auf den Grünen Veltliner Lamm müssen wir heuer allerdings verzichten, Günther Brandl will ihm mehr Reife schenken, ehe er den Wein in den Verkauf bringt – nachzulesen im kommenden Vinaria-Guide. Seit 1952 besteht das Weingut im Weinort Zöbing am Fuße des Heiligensteins. Und obwohl es mit seinen zehn Hektar Rebfläche zu den kleineren Betrieben im Kamptal zählt, hat es sich doch zu einem Vorzeigebetrieb gemausert. Es ist ein reiner Familienbetrieb, in dem derzeit drei Generationen am Werk sind, Stefan, der Jüngste, repräsentiert bereits die fünfte Generation. Die Liebe zum Wein, die Fokussierung auf einige wenige Rebsorten, denen man dafür die volle Aufmerksamkeit schenkt, sowie eine klare Ausrichtung in Weingarten und Keller dürften die wesentlichen Pfeiler des Erfolges sein. Der Zöbinger bekennt sich kompromisslos zu einer vollkommen trockenen Ausbauweise, er sucht in seinen Weinen Frucht- und Lagentransparenz und verzichtet dafür auf das Spiel mit etwas höheren Restzuckerwerten, welche zwar gefällige Weine hervorbringen, seiner Meinung nach aber oft Struktur und Klarheit vermissen lassen.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Kammerner Lamm 1ÖTW
Weingut Bründlmayer
Kamptal

Beschreibt einen weiten Bogen, der über Nusslaub zu vollreifen Marillen und Bergamotten führt, kristallklar und vielschichtig, vornehm und enorm dicht, schokoladige Fülle, bei aller Kraft gibt die Finesse stets den Ton an, auf Eichentanninen langsam ausklingend, ein Veltliner, der zum Träumen anregt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Bründlmayer
Kamptal

Willi Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Tel. +43 2734 21720
Fax. 3748
weingut@bruendlmayer.at
www.bruendlmayer.at

Schon im Vorjahr hat uns begeistert, was Willi Bründlmayers Team aus dem gar nicht so einfachen Jahrgang 2018 herausgeholt hat. Da man im ausgezeichneten Jahr 2019 sozusagen aus dem Vollen schöpfen konnte, lässt sich diese Begeisterung ohne Wenn und Aber auf die gesamte aktuelle Jungweinserie übertragen. Das gilt bereits in vollem Umfang für die leichteren Veltliner, von denen heuer die klar definierten, pfeffrigen Kamptal Terrassen und die puristischen wie engmaschigen Alten Reben, die qualitativ schon nahe an die Lagenweine heranreichen, besonders imponiert haben. Aus dem Triumvirat der Grands Crus haben alle drei brilliert, wobei zum Verkostungszeitpunkt der extraktsüße und feinkörnige Käferberg vielleicht einen Tick vor dem sehr eleganten, etwas kühler anmutenden Spiegel gelegen ist. Als Primus inter Pares steht aber wieder einmal der geheimnisvolle, noch ein wenig verschlossene Lamm-Veltliner fest, der vornehm und enorm dicht über den Gaumen rollt. Allerdings sollte man mit dem Öffnen einer Flasche noch drei, vier Jahre zuwarten, um den vollen Genuss zu erleben.

Es ist zwar schwer zu glauben, doch die Rieslingserie verwirklicht sogar noch eine weitere Steigerung. Schon der Einstieg mit den vitalen und ausgesprochen schneidigen Kamptal Terrassen gelingt vortrefflich, dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, denn ein Geschmackserlebnis folgt auf das andere. Den Auftakt setzt der dunkelfruchtige, vor Temperament vibrierende Steinmassl, auf den der wohl beste „einfache“ Heiligenstein aller Zeiten folgt: Glockenklar und feingliedrig, ja mit enormer Fruchtintensität gesegnet, würde er aus einer anderen Serie verkostet vermutlich sofort mit den höchsten Weihen, sprich: fünf Sternen, bedacht. Das Topduo wird wie in den vergangenen Jahren mit Sicherheit wieder zur absoluten österreichischen Riesling-Spitze zählen. Einmal mehr brilliert die Lyra mit Noblesse und Eleganz bei ganz hellen, frischen Aromen, während die Alten Reben mit nahezu öliger Fülle, Komplexität und Konzentration bestechen.

Auf dem roten Sektor haben wir die Standardkategorie, bestehend aus einem sehr sauberen Zweigelt und einem schlanken wie rotbeerigen Pinot Noir, dieses Mal zugunsten der Reserven aus Platzgründen übersprungen. Schon die Zweigelt Reserve belohnte dies mit herber Würze und tiefem Fruchtspiel, während der subtile und zartblumige 2017er Pinot zu früher Hochform auflief. Bemerkenswert ist hier zunächst die stetige Steigerung, etwa von 2015 zu 2016 und 2016 zu 2017. Damit zum krönenden, besser gesagt perlenden Finale: Dort überzeugt bereits die Brut Reserve mit ungewohnter Dichte und geradezu forscher Säurestruktur bei sehr gemäßigter Dosage. Für Staunen und Verblüffung sorgt dann endgültig der Blanc de Blancs Extra Brut: ein ungemein lebhafter und vor heller Frucht strotzender, gebündelter Gaumenschmeichler, der in der Fassung der am 7. November 2019 degorgierten Charge wohl neue Maßstäbe für österreichischen Schaumwein setzt. Diese fünfeinhalb Jahre auf der Hefe verbliebene, ganz trockene Abfüllung ist nämlich auf alle Fälle in der Liga sehr guter Jahrgangschampagner anzusiedeln.

mehr
2019 Riesling Ried Zöbinger Heiligenstein Lyra 1ÖTW
Weingut Bründlmayer
Kamptal

Überaus intensives Duftspiel nach Passionsfrucht, Yuzu und Pfefferminze, strahlt Frische wie Vitalität aus und geht sofort in die Tiefe, voll Fruchtcharme und Esprit, kleidet den Gaumen mit hellen Aromen aus, fokussiert und komplex bis zum langen Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Bründlmayer
Kamptal

Willi Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Tel. +43 2734 21720
Fax. 3748
weingut@bruendlmayer.at
www.bruendlmayer.at

Schon im Vorjahr hat uns begeistert, was Willi Bründlmayers Team aus dem gar nicht so einfachen Jahrgang 2018 herausgeholt hat. Da man im ausgezeichneten Jahr 2019 sozusagen aus dem Vollen schöpfen konnte, lässt sich diese Begeisterung ohne Wenn und Aber auf die gesamte aktuelle Jungweinserie übertragen. Das gilt bereits in vollem Umfang für die leichteren Veltliner, von denen heuer die klar definierten, pfeffrigen Kamptal Terrassen und die puristischen wie engmaschigen Alten Reben, die qualitativ schon nahe an die Lagenweine heranreichen, besonders imponiert haben. Aus dem Triumvirat der Grands Crus haben alle drei brilliert, wobei zum Verkostungszeitpunkt der extraktsüße und feinkörnige Käferberg vielleicht einen Tick vor dem sehr eleganten, etwas kühler anmutenden Spiegel gelegen ist. Als Primus inter Pares steht aber wieder einmal der geheimnisvolle, noch ein wenig verschlossene Lamm-Veltliner fest, der vornehm und enorm dicht über den Gaumen rollt. Allerdings sollte man mit dem Öffnen einer Flasche noch drei, vier Jahre zuwarten, um den vollen Genuss zu erleben.

Es ist zwar schwer zu glauben, doch die Rieslingserie verwirklicht sogar noch eine weitere Steigerung. Schon der Einstieg mit den vitalen und ausgesprochen schneidigen Kamptal Terrassen gelingt vortrefflich, dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, denn ein Geschmackserlebnis folgt auf das andere. Den Auftakt setzt der dunkelfruchtige, vor Temperament vibrierende Steinmassl, auf den der wohl beste „einfache“ Heiligenstein aller Zeiten folgt: Glockenklar und feingliedrig, ja mit enormer Fruchtintensität gesegnet, würde er aus einer anderen Serie verkostet vermutlich sofort mit den höchsten Weihen, sprich: fünf Sternen, bedacht. Das Topduo wird wie in den vergangenen Jahren mit Sicherheit wieder zur absoluten österreichischen Riesling-Spitze zählen. Einmal mehr brilliert die Lyra mit Noblesse und Eleganz bei ganz hellen, frischen Aromen, während die Alten Reben mit nahezu öliger Fülle, Komplexität und Konzentration bestechen.

Auf dem roten Sektor haben wir die Standardkategorie, bestehend aus einem sehr sauberen Zweigelt und einem schlanken wie rotbeerigen Pinot Noir, dieses Mal zugunsten der Reserven aus Platzgründen übersprungen. Schon die Zweigelt Reserve belohnte dies mit herber Würze und tiefem Fruchtspiel, während der subtile und zartblumige 2017er Pinot zu früher Hochform auflief. Bemerkenswert ist hier zunächst die stetige Steigerung, etwa von 2015 zu 2016 und 2016 zu 2017. Damit zum krönenden, besser gesagt perlenden Finale: Dort überzeugt bereits die Brut Reserve mit ungewohnter Dichte und geradezu forscher Säurestruktur bei sehr gemäßigter Dosage. Für Staunen und Verblüffung sorgt dann endgültig der Blanc de Blancs Extra Brut: ein ungemein lebhafter und vor heller Frucht strotzender, gebündelter Gaumenschmeichler, der in der Fassung der am 7. November 2019 degorgierten Charge wohl neue Maßstäbe für österreichischen Schaumwein setzt. Diese fünfeinhalb Jahre auf der Hefe verbliebene, ganz trockene Abfüllung ist nämlich auf alle Fälle in der Liga sehr guter Jahrgangschampagner anzusiedeln.

mehr
2019 Riesling Ried Zöbinger Heiligenstein Alte Reben 1ÖTW
Weingut Bründlmayer
Kamptal

Ausgereift und beinahe ölig, Bukett nach Ananas, Zuckermelone und gelbem Pfirsich, besticht mit seiner Reinheit, verführerisch und hochkonzentriert, tapeziert den Gaumen, ohne schwermütig zu wirken, lässt in jeder Phase den großen Riesling anklingen, Potenzial für Jahrzehnte.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Bründlmayer
Kamptal

Willi Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Tel. +43 2734 21720
Fax. 3748
weingut@bruendlmayer.at
www.bruendlmayer.at

Schon im Vorjahr hat uns begeistert, was Willi Bründlmayers Team aus dem gar nicht so einfachen Jahrgang 2018 herausgeholt hat. Da man im ausgezeichneten Jahr 2019 sozusagen aus dem Vollen schöpfen konnte, lässt sich diese Begeisterung ohne Wenn und Aber auf die gesamte aktuelle Jungweinserie übertragen. Das gilt bereits in vollem Umfang für die leichteren Veltliner, von denen heuer die klar definierten, pfeffrigen Kamptal Terrassen und die puristischen wie engmaschigen Alten Reben, die qualitativ schon nahe an die Lagenweine heranreichen, besonders imponiert haben. Aus dem Triumvirat der Grands Crus haben alle drei brilliert, wobei zum Verkostungszeitpunkt der extraktsüße und feinkörnige Käferberg vielleicht einen Tick vor dem sehr eleganten, etwas kühler anmutenden Spiegel gelegen ist. Als Primus inter Pares steht aber wieder einmal der geheimnisvolle, noch ein wenig verschlossene Lamm-Veltliner fest, der vornehm und enorm dicht über den Gaumen rollt. Allerdings sollte man mit dem Öffnen einer Flasche noch drei, vier Jahre zuwarten, um den vollen Genuss zu erleben.

Es ist zwar schwer zu glauben, doch die Rieslingserie verwirklicht sogar noch eine weitere Steigerung. Schon der Einstieg mit den vitalen und ausgesprochen schneidigen Kamptal Terrassen gelingt vortrefflich, dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, denn ein Geschmackserlebnis folgt auf das andere. Den Auftakt setzt der dunkelfruchtige, vor Temperament vibrierende Steinmassl, auf den der wohl beste „einfache“ Heiligenstein aller Zeiten folgt: Glockenklar und feingliedrig, ja mit enormer Fruchtintensität gesegnet, würde er aus einer anderen Serie verkostet vermutlich sofort mit den höchsten Weihen, sprich: fünf Sternen, bedacht. Das Topduo wird wie in den vergangenen Jahren mit Sicherheit wieder zur absoluten österreichischen Riesling-Spitze zählen. Einmal mehr brilliert die Lyra mit Noblesse und Eleganz bei ganz hellen, frischen Aromen, während die Alten Reben mit nahezu öliger Fülle, Komplexität und Konzentration bestechen.

Auf dem roten Sektor haben wir die Standardkategorie, bestehend aus einem sehr sauberen Zweigelt und einem schlanken wie rotbeerigen Pinot Noir, dieses Mal zugunsten der Reserven aus Platzgründen übersprungen. Schon die Zweigelt Reserve belohnte dies mit herber Würze und tiefem Fruchtspiel, während der subtile und zartblumige 2017er Pinot zu früher Hochform auflief. Bemerkenswert ist hier zunächst die stetige Steigerung, etwa von 2015 zu 2016 und 2016 zu 2017. Damit zum krönenden, besser gesagt perlenden Finale: Dort überzeugt bereits die Brut Reserve mit ungewohnter Dichte und geradezu forscher Säurestruktur bei sehr gemäßigter Dosage. Für Staunen und Verblüffung sorgt dann endgültig der Blanc de Blancs Extra Brut: ein ungemein lebhafter und vor heller Frucht strotzender, gebündelter Gaumenschmeichler, der in der Fassung der am 7. November 2019 degorgierten Charge wohl neue Maßstäbe für österreichischen Schaumwein setzt. Diese fünfeinhalb Jahre auf der Hefe verbliebene, ganz trockene Abfüllung ist nämlich auf alle Fälle in der Liga sehr guter Jahrgangschampagner anzusiedeln.

mehr
2019 Riesling Ried Zöbinger Heiligenstein 1ÖTW
Birgit Eichinger
Kamptal

Viel Pfirsich, Kumquats, wirkt saftig und straff, elegant; wunderschönes Süßfrucht-Säure-Spiel, strahlende Mineralität, super Länge, super Potenzial.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Birgit Eichinger
Kamptal

Birgit Eichinger
3491 Straß im Straßertale
Langenloiser Straße 365

Tel. +43 2735 5648
Fax. 5648-8
office@weingut-eichinger.at
www.weingut-eichinger.at

Birgit Eichinger zählt zu den besten Winzerinnen von Österreich. Ihr ganzer Schatz und die Kraft ihres Weinguts sind die Ersten Lagen, die die Hälfte ihrer 16-Hektar-Rebfläche einnehmen. Viel mitzureden hat die Kamptalerin vor allem bei Rieslingen und Grünen Veltlinern. Und das zeigt sie mit dem Jahrgang 2019 einmal mehr: Die Weine präsentieren sich vielschichtig; besonders beim Riesling kommen die relativ hohen Säurewerte bestens zur Geltung. Vibrierend mit enorm viel Sorten- und Terroircharakter zeigt sich der perfekt in Fruchtsüße und Säure balancierte Riesling Heiligenstein, der heuer seinen oft nicht minder guten Nachbarn vom Gaisberg deutlich überstrahlt. Und gäbe es einen Preis für das größte Trinkvergnügen, so wäre Eichingers straffer Strasser Ortswein-Riesling weit vorn. Aber auch bei den Veltlinern wird es bei Eichinger nicht fad, sogar zweifach: Beim Grünen Veltliner ist der Lamm immer eine Bank, wo die Winzerin beim Holzeinsatz ihr enormes Geschick beweist – ein neues Barrique ist dabei die Extrawürze für den im gebrauchten kleinen Holz ausgebauten Lamm. Ihren Gaisberg-Veltliner lässt sie dagegen in großem Holz atmen. Und beim Roten Veltliner hat Eichinger zu ihrem üppigen Strasser Rosengartl heuer einen mittelkräftigen zweiten aus der Ried Hasel dazugestellt. Wer auf Roter-Veltliner-Vergnügen steht, wird jetzt somit doppelt köstlich bedient.

mehr
2018 Weißburgunder Maximum Reserve
Weingut Hiedler
Kamptal

Schon in der Nase Fruchtfülle pur; Limonen, Mandarinen, Biskuit, Nusscreme; komplex, sämig, mundfüllend, Haselnüsse, Karamell; tolle Länge.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€€
Naturkork

Weingut Hiedler
Kamptal

Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
Fax. 2468-5
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Ludwig Hiedler und seine Söhne haben heuer, neben den Jungweinen, ihre Gewächse aus den klassifizierten „Ersten Lagen“ mit einem Jahr Verzögerung präsentiert, sodass wir wieder über das volle Sortiment berichten können. Der Entschluss wurde gefasst, um den Weinen die erforderliche Reife zu geben, ehe sie in den Verkauf gelangen. Mit 2019 und 2018 befinden sich also – verteilt auf rund 20 Positionen – gleich zwei herausragende Jahrgänge im Sortiment, die, zumindest partiell, auch die Handschrift der Jugend zeigen. So wurde beispielsweise bei der Vinifikation der Veltliner- und Riesling-Lagenweine auf die Verwendung einer einzigen Hefeart umgestellt, um damit den Fokus noch mehr auf die Unterschiedlichkeiten ihres Terroirs zu lenken. Löss, Lehm, Quarzsand, aber auch Gneis, Amphibolit, Marmor, Glimmerschiefer und der berühmte Wüstensandstein der Ried Heiligenstein sind die Ingredienzien der total unterschiedlichen Bodenformationen und der auf ihnen wachsenden Reben. Spannend sowohl bei den Veltlinern Thal, Kittmannsberg und Schenkenbichl, vielleicht noch ein Quäntchen faszinierender bei den Rieslingen Gaisberg, Kogelberg und Heiligenstein – sämtliche Weine sind glockenklar strukturiert und bilden ihr jeweiliges Terroir präzise ab.

mehr
2018 Riesling Ried Schenkenbichl Alte Reben Reserve
Rabl
Kamptal

Limonen, Mirabellen, Maracujas, saftig, ausladend, kühl-mineralische Linien; kräftig, substanziell, alles ist fokussiert, transparent, großes Finale.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Tel. +43 2734 2303
Fax. -10
office@weingut-rabl.at
www.weingut-rabl.at

Rudolf Rabl, ambitionierter Winzer und Manager in einem, hat das Glück, über allerbeste Lagen in und rund um Langenlois zu verfügen. Und er besitzt die Fähigkeit, diesem unterschiedlichen Terroir in seinen Weinen Raum zu geben, es nachvollziehbar abzubilden. Das setzt voraus, dass er sich auch beim Einsatz vom kleinen Holz in nobler Zurückhaltung übt – seine Veltliner vom Steinhaus, Käferberg und Dechant präsentieren sich sortentypisch mit den spezifischen Lagencharakteristika, freilich aber auch mit dem Plus einer einjährigen Fassreife. Die Rieslinge stehen dem nicht im Geringsten nach, Steinhaus Rote Erde und Schenkenbichl sind jeweils großartige Vertreter ihrer Herkunft, der Letztgenannte spielt im aktuellen Jahrgang ohnehin in einer eigenen Liga. Das traditionsreiche und mittlerweile stark exportorientierte Weingut kann auf zahlreiche Erfolge hinweisen, die zuletzt von einem ganz besonderen Triumph gekrönt wurden: Bei der großen Jubiläumsgala der International Wine & Spirit Competition in London wurde dem Langenloiser nicht nur die Trophy für den besten Grünen Veltliner überreicht (den 2017er Loiserberg Alte Reben), sondern er und seine Frau Christiane erhielten auch die Auszeichnung als weltweit bestes Weißwein-Weingut. Wir gratulieren ganz herzlich!

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Kammerner Grub 1ÖTW
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Akazienhonig und Williamsbirne im bildhübschen Bukett, auf subtile Weise anregend, ganz helle Fruchtnuancen, dabei viel Substanz, quasi ein Wein der leisen Zwischentöne, feines Säurespiel im langen Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. 2422-20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Die Bauarbeiten für den ebenso großzügig wie architektonisch anspruchsvoll geplanten, neuen Fasskeller sind in diesem Frühjahr naturgemäß etwas ins Stocken geraten, was aber auf lange Sicht bloß einer unbedeutenden Zeitspanne entsprechen wird. Als freudvolle Erinnerung an diesen seltsamen Frühling wird jedoch die Hochstimmung verbleiben, welche die Güte der in den wohlgefüllten Fässern schlummernden Jungweine hervorruft. Das überzeugendste Argument für den Jahrgang 2019 ist dabei nicht die überragende Qualität einzelner Weine, denn die gab es in den letzten zwanzig Jahren immer wieder, sondern das untadelige Niveau der gesamten Serie. Dies gilt beispielsweise uneingeschränkt für die leichteren Veltliner, von denen der pfeffrige und vitale Messwein heuer quasi in eine andere Liga vorstößt. Ein Sonderlob gebührt auch dem Kamptaler Grünen, der den Gaumen sogleich mit saftiger Apfelfrucht und dezentem Säurespiel erfreut. Schon im Übergang zu den großen Lagenweinen positioniert sich der Steinsetz, der bereits Tiefgang wie Nuancenreichtum realisiert. Aus dem Quartett der Topveltliner fällt die Wahl noch schwerer als sonst, wobei der elegante, facettenreichere Renner wohl noch eine Spur über den eher geradlinigen, schlankeren Spiegel zu setzen wäre. Als Wein der leisen Zwischentöne kommt diesmal der zartgliedrige, bildhübsche Grub dem punkto Komplexität und Finesse kaum zu erreichenden Lamm „gefährlich“ nahe. Der erst im Jänner 2019 gelesene, hochelegante und sortentypische Eiswein wurde ja bereits im Rahmen der Vinaria-Süßweindegustation gebührend gewürdigt. Damit zu den genauso bestechenden Rieslingen, von denen einander schon Urgestein und Kamptaler einen harten Zweikampf liefern. Während Ersterer mit noblen, hellen Fruchtaromen und Rasse besticht, gefällt Zweiterer durch traubigen Charme und satten, gelbfruchtigen Schmelz. Ein tolles Ausrufezeichen setzt dann der Zöbinger Ortswein, dessen dunkelfruchtiger Charme und klirrende Frische wohl zumindest zum Teil auf die Urgesteinsverwitterungsböden des Kogelberges zurückzuführen sind. Verlockend, offenherzig und balanciert wie immer präsentiert sich der Gaisberg, der in diesem jugendlichen Stadium eben aufgrund seiner Zugänglichkeit zuweilen unterschätzt wird. In bestechender Frühform befand sich zum Verkostungszeitpunkt schließlich der mit glockenklarem Fruchtspiel und messerscharfer Struktur brillierende Riesling vom Heiligenstein – ein wahrer „Gänsehautwein“, der uns wohl noch in vielen Jahren wohlige Schauer bereiten wird. Solche Elogen verdient freilich auch der völlig anders geartete, gleichsam nostalgisch anmutende Traditionsriesling, der dem Jahrgang entsprechend eher sanft über den Gaumen strömt, gleichwohl aber auch viel Ananasfrucht und salzige Mineralität ins Treffen führt und über einen ähnlich langen Atem verfügen sollte.

mehr
2019 Zöbing Riesling
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Nadelholz und Wacholder, dunkelbeerige Anklänge, offensichtlich von den Zöbinger „Urgesteinslagen“ geprägt, herrliche traubige Fruchtfülle, rassig und ausdauernd, ein fulminanter Ortswein.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. 2422-20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Die Bauarbeiten für den ebenso großzügig wie architektonisch anspruchsvoll geplanten, neuen Fasskeller sind in diesem Frühjahr naturgemäß etwas ins Stocken geraten, was aber auf lange Sicht bloß einer unbedeutenden Zeitspanne entsprechen wird. Als freudvolle Erinnerung an diesen seltsamen Frühling wird jedoch die Hochstimmung verbleiben, welche die Güte der in den wohlgefüllten Fässern schlummernden Jungweine hervorruft. Das überzeugendste Argument für den Jahrgang 2019 ist dabei nicht die überragende Qualität einzelner Weine, denn die gab es in den letzten zwanzig Jahren immer wieder, sondern das untadelige Niveau der gesamten Serie. Dies gilt beispielsweise uneingeschränkt für die leichteren Veltliner, von denen der pfeffrige und vitale Messwein heuer quasi in eine andere Liga vorstößt. Ein Sonderlob gebührt auch dem Kamptaler Grünen, der den Gaumen sogleich mit saftiger Apfelfrucht und dezentem Säurespiel erfreut. Schon im Übergang zu den großen Lagenweinen positioniert sich der Steinsetz, der bereits Tiefgang wie Nuancenreichtum realisiert. Aus dem Quartett der Topveltliner fällt die Wahl noch schwerer als sonst, wobei der elegante, facettenreichere Renner wohl noch eine Spur über den eher geradlinigen, schlankeren Spiegel zu setzen wäre. Als Wein der leisen Zwischentöne kommt diesmal der zartgliedrige, bildhübsche Grub dem punkto Komplexität und Finesse kaum zu erreichenden Lamm „gefährlich“ nahe. Der erst im Jänner 2019 gelesene, hochelegante und sortentypische Eiswein wurde ja bereits im Rahmen der Vinaria-Süßweindegustation gebührend gewürdigt. Damit zu den genauso bestechenden Rieslingen, von denen einander schon Urgestein und Kamptaler einen harten Zweikampf liefern. Während Ersterer mit noblen, hellen Fruchtaromen und Rasse besticht, gefällt Zweiterer durch traubigen Charme und satten, gelbfruchtigen Schmelz. Ein tolles Ausrufezeichen setzt dann der Zöbinger Ortswein, dessen dunkelfruchtiger Charme und klirrende Frische wohl zumindest zum Teil auf die Urgesteinsverwitterungsböden des Kogelberges zurückzuführen sind. Verlockend, offenherzig und balanciert wie immer präsentiert sich der Gaisberg, der in diesem jugendlichen Stadium eben aufgrund seiner Zugänglichkeit zuweilen unterschätzt wird. In bestechender Frühform befand sich zum Verkostungszeitpunkt schließlich der mit glockenklarem Fruchtspiel und messerscharfer Struktur brillierende Riesling vom Heiligenstein – ein wahrer „Gänsehautwein“, der uns wohl noch in vielen Jahren wohlige Schauer bereiten wird. Solche Elogen verdient freilich auch der völlig anders geartete, gleichsam nostalgisch anmutende Traditionsriesling, der dem Jahrgang entsprechend eher sanft über den Gaumen strömt, gleichwohl aber auch viel Ananasfrucht und salzige Mineralität ins Treffen führt und über einen ähnlich langen Atem verfügen sollte.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Kalvarienberg Reserve
Aichinger
Kamptal

Kühlwürziger Auftakt, Havannas, Nadelwald, dann Orangenblüten, Bratäpfel, rosa Pfeffer; cremige Textur, kraftvoll, stoffig, vielschichtig; zeigt Tiefe und Eleganz; langes Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Aichinger
Kamptal

Maximilian Aichinger
3562 Schönberg am Kamp
Hauptstraße 15

Tel. +43 2733 8237
Fax. 76458
kamptal@wein-aichinger.at
www.wein-aichinger.at

Seit zwei Jahren leitet Maximilian Aichinger, 28 Jahre jung, das Weingut im verträumten Örtchen Schönberg am Kamp. Der engagierte Jungwinzer ist Absolvent der IMC Fachhochschule in Krems, wo er internationales Wine-Business studiert hat, und er kann auch auf wertvolle Praxiszeit in Australien zurückgreifen. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von Anna, der reizenden Frau Mama, die sich vornehmlich der administrativen Aufgaben annimmt. Zum Portfolio des Weinguts zählen einige der besten Lagen mit höchst unterschiedlichen Bodenverhältnissen, wie z. B. der am Fuße des Manhartsberges gelegene „Rosenberg“, auf dessen Steilterrassen Rieslingtrauben gedeihen, während am Kalvarienberg und dessen kargen Böden mit Kiesel-, Sand- und Schottereinschlüssen vornehmlich Grüner-Veltliner-Anlagen stehen.

Diese beiden Sorten bilden auch den Schwerpunkt im Weinsortiment, ergänzt um einige Varietäten, die hier ebenfalls großartige Weine hervorbringen. Heuer besonders erwähnenswert sind der wunderschön ausgewogene Weißburgunder und ein streichelweicher Roter Traminer. Und die nur in guten Jahren produzierte Rotwein-Cuvée „CMSZ“ aus dem Jahrgang 2017 setzt einen würdigen Kontrapunkt im Rebsortenkonzert. Ein Anziehungspunkt ersten Ranges ist die dem Weingut angeschlossene Weinstube, in der sämtliche Weine auch glasweise angeboten werden. Die zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten aus der Speisekarte sind – wie anders! – perfekt auf die Weine abgestimmt.

mehr
2019 Riesling Ried Rosenberg Reserve
Aichinger
Kamptal

Grapefruits, Ananas, Orangenzesten, präsente, bestens integrierte Säure, mittelkräftig, fokussiert, facettenreich; bildhübscher Riesling mit enormem Potenzial.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Aichinger
Kamptal

Maximilian Aichinger
3562 Schönberg am Kamp
Hauptstraße 15

Tel. +43 2733 8237
Fax. 76458
kamptal@wein-aichinger.at
www.wein-aichinger.at

Seit zwei Jahren leitet Maximilian Aichinger, 28 Jahre jung, das Weingut im verträumten Örtchen Schönberg am Kamp. Der engagierte Jungwinzer ist Absolvent der IMC Fachhochschule in Krems, wo er internationales Wine-Business studiert hat, und er kann auch auf wertvolle Praxiszeit in Australien zurückgreifen. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von Anna, der reizenden Frau Mama, die sich vornehmlich der administrativen Aufgaben annimmt. Zum Portfolio des Weinguts zählen einige der besten Lagen mit höchst unterschiedlichen Bodenverhältnissen, wie z. B. der am Fuße des Manhartsberges gelegene „Rosenberg“, auf dessen Steilterrassen Rieslingtrauben gedeihen, während am Kalvarienberg und dessen kargen Böden mit Kiesel-, Sand- und Schottereinschlüssen vornehmlich Grüner-Veltliner-Anlagen stehen.

Diese beiden Sorten bilden auch den Schwerpunkt im Weinsortiment, ergänzt um einige Varietäten, die hier ebenfalls großartige Weine hervorbringen. Heuer besonders erwähnenswert sind der wunderschön ausgewogene Weißburgunder und ein streichelweicher Roter Traminer. Und die nur in guten Jahren produzierte Rotwein-Cuvée „CMSZ“ aus dem Jahrgang 2017 setzt einen würdigen Kontrapunkt im Rebsortenkonzert. Ein Anziehungspunkt ersten Ranges ist die dem Weingut angeschlossene Weinstube, in der sämtliche Weine auch glasweise angeboten werden. Die zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten aus der Speisekarte sind – wie anders! – perfekt auf die Weine abgestimmt.

mehr
2018 Riesling Tradition
Schloss Gobelsburg
Kamptal

Prachtvolle, nostalgisch anmutende Nase nach Rosenblüten und Lavendel, sanft strömend und gediegen, Haselnuss am Gaumen, aber auch genügend Fruchtspiel à la Ananas und Physalis, vielfältig, sanft und ausgeglichen, quasi ein Meditations-Riesling.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. 2422-20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Die Bauarbeiten für den ebenso großzügig wie architektonisch anspruchsvoll geplanten, neuen Fasskeller sind in diesem Frühjahr naturgemäß etwas ins Stocken geraten, was aber auf lange Sicht bloß einer unbedeutenden Zeitspanne entsprechen wird. Als freudvolle Erinnerung an diesen seltsamen Frühling wird jedoch die Hochstimmung verbleiben, welche die Güte der in den wohlgefüllten Fässern schlummernden Jungweine hervorruft. Das überzeugendste Argument für den Jahrgang 2019 ist dabei nicht die überragende Qualität einzelner Weine, denn die gab es in den letzten zwanzig Jahren immer wieder, sondern das untadelige Niveau der gesamten Serie. Dies gilt beispielsweise uneingeschränkt für die leichteren Veltliner, von denen der pfeffrige und vitale Messwein heuer quasi in eine andere Liga vorstößt. Ein Sonderlob gebührt auch dem Kamptaler Grünen, der den Gaumen sogleich mit saftiger Apfelfrucht und dezentem Säurespiel erfreut. Schon im Übergang zu den großen Lagenweinen positioniert sich der Steinsetz, der bereits Tiefgang wie Nuancenreichtum realisiert. Aus dem Quartett der Topveltliner fällt die Wahl noch schwerer als sonst, wobei der elegante, facettenreichere Renner wohl noch eine Spur über den eher geradlinigen, schlankeren Spiegel zu setzen wäre. Als Wein der leisen Zwischentöne kommt diesmal der zartgliedrige, bildhübsche Grub dem punkto Komplexität und Finesse kaum zu erreichenden Lamm „gefährlich“ nahe. Der erst im Jänner 2019 gelesene, hochelegante und sortentypische Eiswein wurde ja bereits im Rahmen der Vinaria-Süßweindegustation gebührend gewürdigt. Damit zu den genauso bestechenden Rieslingen, von denen einander schon Urgestein und Kamptaler einen harten Zweikampf liefern. Während Ersterer mit noblen, hellen Fruchtaromen und Rasse besticht, gefällt Zweiterer durch traubigen Charme und satten, gelbfruchtigen Schmelz. Ein tolles Ausrufezeichen setzt dann der Zöbinger Ortswein, dessen dunkelfruchtiger Charme und klirrende Frische wohl zumindest zum Teil auf die Urgesteinsverwitterungsböden des Kogelberges zurückzuführen sind. Verlockend, offenherzig und balanciert wie immer präsentiert sich der Gaisberg, der in diesem jugendlichen Stadium eben aufgrund seiner Zugänglichkeit zuweilen unterschätzt wird. In bestechender Frühform befand sich zum Verkostungszeitpunkt schließlich der mit glockenklarem Fruchtspiel und messerscharfer Struktur brillierende Riesling vom Heiligenstein – ein wahrer „Gänsehautwein“, der uns wohl noch in vielen Jahren wohlige Schauer bereiten wird. Solche Elogen verdient freilich auch der völlig anders geartete, gleichsam nostalgisch anmutende Traditionsriesling, der dem Jahrgang entsprechend eher sanft über den Gaumen strömt, gleichwohl aber auch viel Ananasfrucht und salzige Mineralität ins Treffen führt und über einen ähnlich langen Atem verfügen sollte.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Renner 1ÖTW
Weingut Allram
Kamptal

Akzentuierte, straff fokussierte Frucht, zart röstig, Limette, Bitterorange; bringt viel Kraft souverän auf den Gaumen, feinaromatische Birne, noch etwas in sich gekehrt, Mineralik bringt viel Spannung, abwarten.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Allram
Kamptal

Lorenz Haas
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
Fax. 2232-3
weingut@allram.at
www.allram.at

Schon nach Verkostung der beiden Ortsweine ist die Frage nach Veltliner- oder Rieslingjahr hinfällig – es ist ein Allramjahr, so einfach ist das manchmal. Natürlich steht hier noch die Sorte im Vordergrund, als Einstieg sind diese Weine aber schon eine Empfehlung. Mit Bezug zur Herkunft ist der Hasel der passende Übergang zu den Lagenweinen, die allesamt als Fassproben im Homeoffice verkostet wurden. Durch den dezenten Eindruck vom großen Holz zeigte sich der Rosengartl von Anfang an sehr zugänglich und konnte auch im tagelangen Match mit nahezu gleichwertigen Mitbewerbern seine ausgezeichnete Performance halten. Dem Renner gelang es mit langem Anlauf nahezu aufzuschließen, er braucht laut Lorenz Haas aber „immer ein Jahr mehr“. Dem Gaisberg schließlich ist das große Potenzial schon in vielen Details anzusehen, er gab sich jedoch am meisten zugeknöpft. In Summe stehen mit den Lagenveltlinern ab 1. September drei große Weine in der Warteschleife. Bei den Rieslingen ist der Einfluss des Gaisberg recht ähnlich; auch hier steht die steinige Herkunft über der Sorte, doch trotz Tiefe und erstem Trinkvergnügen kommt er an die souveräne Erscheinung des Heiligenstein noch nicht ganz heran. Drittes Standbein sind die Burgunder mit dem stets verlässlichen Papageno aus dem Stahl. Eine Idee von Holz haben große und kleine, eher neutrale Fässer beim noch recht jugendlich wirkenden Chardonnay hinterlassen. Aus dem Vollen schöpft Altmeister Erich Haas dann beim Grauburgunder, der, wieder ein barockes Ereignis, viele Jahre Freude bereiten kann, wie ein kürzlich verkosteter 2007er bewies.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Gaisberg 1ÖTW
Weingut Allram
Kamptal

Getrocknete Kräuter, noch zurückhaltend, Graphit, Feuerstein, dunkle Äpfel, fordernd; Tabak, Süßholz, straff über Gerbstoff und viel Stein, voluminös, ohne mächtig zu sein, enger, sehniger als der Renner, sehr viel Wein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Allram
Kamptal

Lorenz Haas
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
Fax. 2232-3
weingut@allram.at
www.allram.at

Schon nach Verkostung der beiden Ortsweine ist die Frage nach Veltliner- oder Rieslingjahr hinfällig – es ist ein Allramjahr, so einfach ist das manchmal. Natürlich steht hier noch die Sorte im Vordergrund, als Einstieg sind diese Weine aber schon eine Empfehlung. Mit Bezug zur Herkunft ist der Hasel der passende Übergang zu den Lagenweinen, die allesamt als Fassproben im Homeoffice verkostet wurden. Durch den dezenten Eindruck vom großen Holz zeigte sich der Rosengartl von Anfang an sehr zugänglich und konnte auch im tagelangen Match mit nahezu gleichwertigen Mitbewerbern seine ausgezeichnete Performance halten. Dem Renner gelang es mit langem Anlauf nahezu aufzuschließen, er braucht laut Lorenz Haas aber „immer ein Jahr mehr“. Dem Gaisberg schließlich ist das große Potenzial schon in vielen Details anzusehen, er gab sich jedoch am meisten zugeknöpft. In Summe stehen mit den Lagenveltlinern ab 1. September drei große Weine in der Warteschleife. Bei den Rieslingen ist der Einfluss des Gaisberg recht ähnlich; auch hier steht die steinige Herkunft über der Sorte, doch trotz Tiefe und erstem Trinkvergnügen kommt er an die souveräne Erscheinung des Heiligenstein noch nicht ganz heran. Drittes Standbein sind die Burgunder mit dem stets verlässlichen Papageno aus dem Stahl. Eine Idee von Holz haben große und kleine, eher neutrale Fässer beim noch recht jugendlich wirkenden Chardonnay hinterlassen. Aus dem Vollen schöpft Altmeister Erich Haas dann beim Grauburgunder, der, wieder ein barockes Ereignis, viele Jahre Freude bereiten kann, wie ein kürzlich verkosteter 2007er bewies.

mehr
2016 Pinot Noir Pfarrweingarten
Andreas Schmid
Kamptal

Schwarzkirschen, Erdbeeren, Waldhimbeeren; fein ziseliert, Beerenconfit, Teerosen; Fassbrand total mit der Frucht verwoben, finessereich, elegant; schöner, klar modellierter Burgunder.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Andreas Schmid
Kamptal

Andreas Schmid
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 56

Seit 1940 bewirtschaftet die Familie Schmid ihr 18 Hektar Weinbaufläche umfassendes Weingut in Gobelsburg. Andreas Schmid repräsentiert die dritte Generation, die vierte steht in Person zweier weininteressierter Töchter in den Startlöchern: Katharina ist Absolventin der HLF und der Kremser Weinbauschule, Verena, die jüngere, studiert derzeit an der HBLA in Klosterneuburg. Der Betrieb verfügt über einige herausragende Lagen, wobei man den Gobelsburger Spiegel als wichtigste Riede erachtet. Die südlich ausgerichteten Terrassen, der tiefgründige und fruchtbare Lössboden sowie das besondere Mikroklima dieses 270 m hohen Lössbergs sind Jahr für Jahr Grundlage und Garant für die Erzeugung feiner Weine. Naturnahe Bewirtschaftung ist eine Selbstverständlichkeit. „Große Weine mit ökologischem Fußabdruck zu erzeugen ist eine wunderbare Aufgabe!“, meint der umtriebige Gobelsburger. Rebsortenmäßig liegt der Fokus, wie nicht anders zu erwarten ist, auf dem Grünen Veltliner, gefolgt vom Riesling und einigen weiteren Sorten, wie Weißburgunder, Muskateller oder auch Zweigelt, Pinot Noir (heuer besonders schön!), Cabernet Sauvignon und Merlot. Andreas Schmid lässt seinen Weinen Zeit zur Reife, das aktuelle Angebot umfasst gleich vier Jahrgänge. Unbedingt besuchenswert ist die Schmid’sche Buschenwirtschaft in Langenlois – ein TOP-Heuriger mit herrlichem Ausblick auf die Weinstadt und die umliegenden Weingärten, der auch kulinarisch mehr zu bieten hat als üblich.

mehr
2019 Riesling Ried Gaisberg 1ÖTW
Weingut Allram
Kamptal

Tiefe, reichhaltige Frucht, bisschen Trockenobst, etwas Birne und viel aromatisches Steinobst; Mineralik bildet das Fundament, auf dem sich viel Frucht tummelt, angetrieben von lebendiger Säure, bleibt spannend, schon tolle Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Allram
Kamptal

Lorenz Haas
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
Fax. 2232-3
weingut@allram.at
www.allram.at

Schon nach Verkostung der beiden Ortsweine ist die Frage nach Veltliner- oder Rieslingjahr hinfällig – es ist ein Allramjahr, so einfach ist das manchmal. Natürlich steht hier noch die Sorte im Vordergrund, als Einstieg sind diese Weine aber schon eine Empfehlung. Mit Bezug zur Herkunft ist der Hasel der passende Übergang zu den Lagenweinen, die allesamt als Fassproben im Homeoffice verkostet wurden. Durch den dezenten Eindruck vom großen Holz zeigte sich der Rosengartl von Anfang an sehr zugänglich und konnte auch im tagelangen Match mit nahezu gleichwertigen Mitbewerbern seine ausgezeichnete Performance halten. Dem Renner gelang es mit langem Anlauf nahezu aufzuschließen, er braucht laut Lorenz Haas aber „immer ein Jahr mehr“. Dem Gaisberg schließlich ist das große Potenzial schon in vielen Details anzusehen, er gab sich jedoch am meisten zugeknöpft. In Summe stehen mit den Lagenveltlinern ab 1. September drei große Weine in der Warteschleife. Bei den Rieslingen ist der Einfluss des Gaisberg recht ähnlich; auch hier steht die steinige Herkunft über der Sorte, doch trotz Tiefe und erstem Trinkvergnügen kommt er an die souveräne Erscheinung des Heiligenstein noch nicht ganz heran. Drittes Standbein sind die Burgunder mit dem stets verlässlichen Papageno aus dem Stahl. Eine Idee von Holz haben große und kleine, eher neutrale Fässer beim noch recht jugendlich wirkenden Chardonnay hinterlassen. Aus dem Vollen schöpft Altmeister Erich Haas dann beim Grauburgunder, der, wieder ein barockes Ereignis, viele Jahre Freude bereiten kann, wie ein kürzlich verkosteter 2007er bewies.

mehr
2019 Riesling Ried Heiligenstein 1ÖTW
Weingut Allram
Kamptal

Tiefe, reife Fruchtnoten, konzentriert, staubig, wie in einer Steinmetzwerkstatt, geheimnisvoll, verführerisch; streng und straff vom Stein, knusprige Säure setzt viel Frucht frei, kandiertes Steinobst, kantig und fordernd, schon beachtliche Länge, wird mit Luft immer steiniger, zeigt weiter große Mengen an Frucht, klingt lang und trocken aus.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Allram
Kamptal

Lorenz Haas
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
Fax. 2232-3
weingut@allram.at
www.allram.at

Schon nach Verkostung der beiden Ortsweine ist die Frage nach Veltliner- oder Rieslingjahr hinfällig – es ist ein Allramjahr, so einfach ist das manchmal. Natürlich steht hier noch die Sorte im Vordergrund, als Einstieg sind diese Weine aber schon eine Empfehlung. Mit Bezug zur Herkunft ist der Hasel der passende Übergang zu den Lagenweinen, die allesamt als Fassproben im Homeoffice verkostet wurden. Durch den dezenten Eindruck vom großen Holz zeigte sich der Rosengartl von Anfang an sehr zugänglich und konnte auch im tagelangen Match mit nahezu gleichwertigen Mitbewerbern seine ausgezeichnete Performance halten. Dem Renner gelang es mit langem Anlauf nahezu aufzuschließen, er braucht laut Lorenz Haas aber „immer ein Jahr mehr“. Dem Gaisberg schließlich ist das große Potenzial schon in vielen Details anzusehen, er gab sich jedoch am meisten zugeknöpft. In Summe stehen mit den Lagenveltlinern ab 1. September drei große Weine in der Warteschleife. Bei den Rieslingen ist der Einfluss des Gaisberg recht ähnlich; auch hier steht die steinige Herkunft über der Sorte, doch trotz Tiefe und erstem Trinkvergnügen kommt er an die souveräne Erscheinung des Heiligenstein noch nicht ganz heran. Drittes Standbein sind die Burgunder mit dem stets verlässlichen Papageno aus dem Stahl. Eine Idee von Holz haben große und kleine, eher neutrale Fässer beim noch recht jugendlich wirkenden Chardonnay hinterlassen. Aus dem Vollen schöpft Altmeister Erich Haas dann beim Grauburgunder, der, wieder ein barockes Ereignis, viele Jahre Freude bereiten kann, wie ein kürzlich verkosteter 2007er bewies.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Kogelberg Terrassen 1ÖTW Reserve
Steininger
Kamptal

Nadelwald, Thymian, Schiefer, dann Grapefruits, Winteräpfel; kraftvoll, extraktreich, straff; Potenzial für Jahre.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Steininger
Kamptal

Karl Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Spricht man vom Langenloiser Weingut Steininger, wandern die Gedanken sofort zum Thema Sekt. Niemand sonst versteht es so gekonnt, eine unglaubliche Vielzahl von sortenreinen Weinen zu versekten und dabei ein Qualitätsniveau zu halten, das man nur als vorbildlich bezeichnen kann. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass auch bei den Stillweinen quer durch die Angebotspalette ein Erfolg nach dem andern eingefahren wird. Der Grund dafür ist, wie uns Karl Steininger versichert, ein einfacher: „Guten Sekt kann man nur aus guten Weinen erzeugen!“ Unterstützt wird er von seiner Familie, von Brigitta, der liebenswürdigen Gattin, Tochter Eva, die sich im Betrieb vorwiegend um administrative Belange kümmert, gemeinsam mit Peter, dem hauptsächlich für Weingarten und Keller verantwortlichen Schwiegersohn. 2019 gibt es im Weinolymp die üblichen Verdächtigen, bei den Veltlinern Kittmannsberg, Kogelberg und Lamm, bei den Rieslingen Steinhaus und Seeberg. Neu vorgestellt wird uns heuer ein cremiger Chardonnay-Sekt. Und besonders gut hat uns auch der noble Rosé-Sekt gefallen.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Lamm 1ÖTW Reserve
Steininger
Kamptal

Apfelspalten, reife Limonen, Crème caramel, Honigblüten; tapeziert mit voller Frucht und Würze; lang und aussagekräftig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Steininger
Kamptal

Karl Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Spricht man vom Langenloiser Weingut Steininger, wandern die Gedanken sofort zum Thema Sekt. Niemand sonst versteht es so gekonnt, eine unglaubliche Vielzahl von sortenreinen Weinen zu versekten und dabei ein Qualitätsniveau zu halten, das man nur als vorbildlich bezeichnen kann. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass auch bei den Stillweinen quer durch die Angebotspalette ein Erfolg nach dem andern eingefahren wird. Der Grund dafür ist, wie uns Karl Steininger versichert, ein einfacher: „Guten Sekt kann man nur aus guten Weinen erzeugen!“ Unterstützt wird er von seiner Familie, von Brigitta, der liebenswürdigen Gattin, Tochter Eva, die sich im Betrieb vorwiegend um administrative Belange kümmert, gemeinsam mit Peter, dem hauptsächlich für Weingarten und Keller verantwortlichen Schwiegersohn. 2019 gibt es im Weinolymp die üblichen Verdächtigen, bei den Veltlinern Kittmannsberg, Kogelberg und Lamm, bei den Rieslingen Steinhaus und Seeberg. Neu vorgestellt wird uns heuer ein cremiger Chardonnay-Sekt. Und besonders gut hat uns auch der noble Rosé-Sekt gefallen.

mehr
2018 Grüner Veltliner Ried Käferberg
Am Berg
Kamptal

Kühl, ruhig, fein, helle Aromatik, Hauch Akazienholz, etwas Mandarine, Müsliriegel; druckvoll, in sich ruhend, satte Frucht und dezente Würze, lang, nussig im Abgang, Hauch von Gerbstoffen und dezentes Holz.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Am Berg
Kamptal

Ludwig Gruber
3550 Langenlois
Mittelberg 41

Tel. +43 2734 2965
Fax. 2965-90
office@weingut-am-berg.at
www.weingut-am-berg.at

Das Weingut Am Berg zählt zu den aufstrebenden Betrieben im Kamptal, dennoch ist die Preisgestaltung überaus fair. Verantwortlich zeichnen die beiden Söhne des Hauses, Ludwig und Michael. Ludwig kümmert sich um Marketing und Organisation, Michael ist für den Weinkeller und die Weingärten verantwortlich. 2019 hält der junge Mann für einen Superjahrgang, Trockenheit war nur in Junganlagen ein Problem. Mittelberg liegt auf einem vergleichsweise hohen Plateau. Die Trauben aus den höhergelegenen Rieden geben geringere Zuckergradationen und damit weniger Alkohol, was absolut zeitgemäß ist, sind die Grubers überzeugt. Die weniger hoch gelegenen Pachtflächen in Langenlois reduzieren sie sukzessive. Für Michael und Ludwig ist es wichtig, dass die Herkunft ihrer Weine zu erkennen ist. Schon die Ortsweine erfüllen diesen Anspruch, bei den Lagen gehen die beiden noch mehr in die Tiefe. Insgesamt umfasst das Portfolio zehn Rieden mit zum Teil sehr unterschiedlichen geologischen Verhältnissen und mikroklimatischen Randbedingungen. Grob einteilen lassen sich die Böden in Urgestein, Löss und Lehm; interessant sich auch die Gemische davon. So kommt der Grüne Veltliner Ried Steinhaus von einem steinigen Boden mit dünner Lössauflage; es handelt sich um eine nicht deklarierte Reserve, die Trauben wurden in mehreren Durchgängen gelesen. Die Toplage des Hauses ist der Kellerberg. Dort wachsen die Grünen Veltliner auf lössdurchsetztem Boden, die Rieslinge stehen weiter oben auf Paragneis, Schiefer und Quarzit. Der Loiserberg zeichnet sich durch kristallines Gestein mit dünner Humusauflage aus.

mehr
2019 Riesling Ried Steinhaus 1ÖTW Reserve
Steininger
Kamptal

Klassische Pfirsichnase, Limetten, stoffig, mineralisch, komplex, glasklar konturiert und hochelegant; viel Terroir, viel Riesling.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Steininger
Kamptal

Karl Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Spricht man vom Langenloiser Weingut Steininger, wandern die Gedanken sofort zum Thema Sekt. Niemand sonst versteht es so gekonnt, eine unglaubliche Vielzahl von sortenreinen Weinen zu versekten und dabei ein Qualitätsniveau zu halten, das man nur als vorbildlich bezeichnen kann. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass auch bei den Stillweinen quer durch die Angebotspalette ein Erfolg nach dem andern eingefahren wird. Der Grund dafür ist, wie uns Karl Steininger versichert, ein einfacher: „Guten Sekt kann man nur aus guten Weinen erzeugen!“ Unterstützt wird er von seiner Familie, von Brigitta, der liebenswürdigen Gattin, Tochter Eva, die sich im Betrieb vorwiegend um administrative Belange kümmert, gemeinsam mit Peter, dem hauptsächlich für Weingarten und Keller verantwortlichen Schwiegersohn. 2019 gibt es im Weinolymp die üblichen Verdächtigen, bei den Veltlinern Kittmannsberg, Kogelberg und Lamm, bei den Rieslingen Steinhaus und Seeberg. Neu vorgestellt wird uns heuer ein cremiger Chardonnay-Sekt. Und besonders gut hat uns auch der noble Rosé-Sekt gefallen.

mehr
2019 Riesling Seeberg 1ÖTW Reserve
Steininger
Kamptal

Orangenzesten, Pfirsiche, rosa Grapefruits, ausgewogen, dicht gewebt, fleischig, aber auch finessereich; sehr lang.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Steininger
Kamptal

Karl Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Spricht man vom Langenloiser Weingut Steininger, wandern die Gedanken sofort zum Thema Sekt. Niemand sonst versteht es so gekonnt, eine unglaubliche Vielzahl von sortenreinen Weinen zu versekten und dabei ein Qualitätsniveau zu halten, das man nur als vorbildlich bezeichnen kann. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass auch bei den Stillweinen quer durch die Angebotspalette ein Erfolg nach dem andern eingefahren wird. Der Grund dafür ist, wie uns Karl Steininger versichert, ein einfacher: „Guten Sekt kann man nur aus guten Weinen erzeugen!“ Unterstützt wird er von seiner Familie, von Brigitta, der liebenswürdigen Gattin, Tochter Eva, die sich im Betrieb vorwiegend um administrative Belange kümmert, gemeinsam mit Peter, dem hauptsächlich für Weingarten und Keller verantwortlichen Schwiegersohn. 2019 gibt es im Weinolymp die üblichen Verdächtigen, bei den Veltlinern Kittmannsberg, Kogelberg und Lamm, bei den Rieslingen Steinhaus und Seeberg. Neu vorgestellt wird uns heuer ein cremiger Chardonnay-Sekt. Und besonders gut hat uns auch der noble Rosé-Sekt gefallen.

mehr
2017 Burgunder Reserve Ried Loiserberg
Am Berg
Kamptal

(CH/PG/PB) Warm, Weißburgunder klar zu erkennen, Milchschokolade, Dörrobst, Gewürze, Blutorangen; akzentuierte Säure, lebendig, viele Nuancen – von Gewürzen über Dörrobst bis zu frischer Frucht, lang, Holz im Nachhall, Reserven!

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€
Schraubverschluss

Am Berg
Kamptal

Ludwig Gruber
3550 Langenlois
Mittelberg 41

Tel. +43 2734 2965
Fax. 2965-90
office@weingut-am-berg.at
www.weingut-am-berg.at

Das Weingut Am Berg zählt zu den aufstrebenden Betrieben im Kamptal, dennoch ist die Preisgestaltung überaus fair. Verantwortlich zeichnen die beiden Söhne des Hauses, Ludwig und Michael. Ludwig kümmert sich um Marketing und Organisation, Michael ist für den Weinkeller und die Weingärten verantwortlich. 2019 hält der junge Mann für einen Superjahrgang, Trockenheit war nur in Junganlagen ein Problem. Mittelberg liegt auf einem vergleichsweise hohen Plateau. Die Trauben aus den höhergelegenen Rieden geben geringere Zuckergradationen und damit weniger Alkohol, was absolut zeitgemäß ist, sind die Grubers überzeugt. Die weniger hoch gelegenen Pachtflächen in Langenlois reduzieren sie sukzessive. Für Michael und Ludwig ist es wichtig, dass die Herkunft ihrer Weine zu erkennen ist. Schon die Ortsweine erfüllen diesen Anspruch, bei den Lagen gehen die beiden noch mehr in die Tiefe. Insgesamt umfasst das Portfolio zehn Rieden mit zum Teil sehr unterschiedlichen geologischen Verhältnissen und mikroklimatischen Randbedingungen. Grob einteilen lassen sich die Böden in Urgestein, Löss und Lehm; interessant sich auch die Gemische davon. So kommt der Grüne Veltliner Ried Steinhaus von einem steinigen Boden mit dünner Lössauflage; es handelt sich um eine nicht deklarierte Reserve, die Trauben wurden in mehreren Durchgängen gelesen. Die Toplage des Hauses ist der Kellerberg. Dort wachsen die Grünen Veltliner auf lössdurchsetztem Boden, die Rieslinge stehen weiter oben auf Paragneis, Schiefer und Quarzit. Der Loiserberg zeichnet sich durch kristallines Gestein mit dünner Humusauflage aus.

mehr
2019 Grüner Veltliner Reserve Ried Schreckenstein
Kurt Angerer
Kamptal

Grapefruit, Steinobst, tiefgründig, dezenter Hefeton, adelige Struktur, edle Würze, großartiger Wein, elegante Note, liegt seidig am Gaumen, ganz feine Frucht, ein Wein voller Noblesse. !

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Kurt Angerer
Kamptal

Kurt Angerer
3552 Lengenfeld
Annagasse 101

Kurt Angerer ist ein besonderer Winzer, von einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht. Er kennt keinen Kompromiss. Die Weine zählen für mich zu den besten, den individuellsten des Kamptals. Er arbeitet penibel seine Bodentypen heraus – eben Kies, Lehm, Granit, Schotter, Kalk usw. Hier schmeckt man die mineralischen Strukturen eines jeden Weingartens. Also: Loam = Lehm, Spies = Mineralik, Eichenstaude = Schotter usw. Kurt Angerer ist ein bodenständiger Winzer, mit dem Blick auf die Weine der Welt. Vom Feinsten sind die Grünen Veltliner – Kamptal pur. Loam, Spies, Eichenstaude – die sind eine Wucht, Ried Schreckenstein – hier beginnt eine neue Dimension, ein Wein von unvergleichlicher Eleganz und Feinheit. Der Riesling von der Ried Ametsberg hat Substanz für viele Jahre. 2018 VI (Viognier) – toller Wein, viel Stoff, braucht noch Zeit. Für mich den Höhepunkt dieser Serie stellt der 2017 Grüner Veltliner Unfiltriert dar. Die 9. Symphonie von Beethoven und dieser Wein! Die Rotweine von Kurt Angerer stehen den Weißweinen auf Augenhöhe gegenüber. Ich erachte es als ein besonderes Privileg, die Fassproben seiner großen Rotweine verkosten zu dürfen. Herr Angerer zeigt diese – natürlich noch unfertigen – Weine nicht so gerne her, aus verständlichen Gründen. Ein geschulter Verkoster erkennt das enorme Potenzial dieser Rotweine, diese außergewöhnliche Qualität. Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus 2019 – da schlummert Fantastisches in den Fässern. 2018 Syrah – ein unfassbarer Wein. Was Kurt Angerer aus der Rebsorte Zweigelt macht, ist mehr als beeindruckend. 2018 Granit und 2018 Ried Schreckenstein – da spielt die Musik. Red Granite Syrah, die hohe Schule dieser Rebsorte, 2017 oder 2016 – vergleichbar mit den größten Weinen der nördlichen Rhône.

mehr
2017 Grüner Veltliner Unfiltriert
Kurt Angerer
Kamptal

Fichtennadeln, Vanille, Eichennoten, kraftvoll, engmaschig, volle Würze, erinnert fast an Nougat, Fruchtsüße, zeigt eine fast unwahrscheinliche Tiefe, ein Sir im feinen Zwirn, Steinobst, mineralische Ader, perfekter Holzeinsatz, tolle Länge, enorme Substanz, faszinierend.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Kurt Angerer
Kamptal

Kurt Angerer
3552 Lengenfeld
Annagasse 101

Kurt Angerer ist ein besonderer Winzer, von einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht. Er kennt keinen Kompromiss. Die Weine zählen für mich zu den besten, den individuellsten des Kamptals. Er arbeitet penibel seine Bodentypen heraus – eben Kies, Lehm, Granit, Schotter, Kalk usw. Hier schmeckt man die mineralischen Strukturen eines jeden Weingartens. Also: Loam = Lehm, Spies = Mineralik, Eichenstaude = Schotter usw. Kurt Angerer ist ein bodenständiger Winzer, mit dem Blick auf die Weine der Welt. Vom Feinsten sind die Grünen Veltliner – Kamptal pur. Loam, Spies, Eichenstaude – die sind eine Wucht, Ried Schreckenstein – hier beginnt eine neue Dimension, ein Wein von unvergleichlicher Eleganz und Feinheit. Der Riesling von der Ried Ametsberg hat Substanz für viele Jahre. 2018 VI (Viognier) – toller Wein, viel Stoff, braucht noch Zeit. Für mich den Höhepunkt dieser Serie stellt der 2017 Grüner Veltliner Unfiltriert dar. Die 9. Symphonie von Beethoven und dieser Wein! Die Rotweine von Kurt Angerer stehen den Weißweinen auf Augenhöhe gegenüber. Ich erachte es als ein besonderes Privileg, die Fassproben seiner großen Rotweine verkosten zu dürfen. Herr Angerer zeigt diese – natürlich noch unfertigen – Weine nicht so gerne her, aus verständlichen Gründen. Ein geschulter Verkoster erkennt das enorme Potenzial dieser Rotweine, diese außergewöhnliche Qualität. Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus 2019 – da schlummert Fantastisches in den Fässern. 2018 Syrah – ein unfassbarer Wein. Was Kurt Angerer aus der Rebsorte Zweigelt macht, ist mehr als beeindruckend. 2018 Granit und 2018 Ried Schreckenstein – da spielt die Musik. Red Granite Syrah, die hohe Schule dieser Rebsorte, 2017 oder 2016 – vergleichbar mit den größten Weinen der nördlichen Rhône.

mehr
2018 Cabernet Sauvignon Rosé Sekt
Steininger
Kamptal

Walderdbeeren, Blutorangen, Cassis; erfrischende Säure, hochelegant, voll Chic und Charme.

Schaumwein
Cabernet Sauvignon
€€€€
Naturkork

Steininger
Kamptal

Karl Steininger
3550 Langenlois
Walterstraße 2

Spricht man vom Langenloiser Weingut Steininger, wandern die Gedanken sofort zum Thema Sekt. Niemand sonst versteht es so gekonnt, eine unglaubliche Vielzahl von sortenreinen Weinen zu versekten und dabei ein Qualitätsniveau zu halten, das man nur als vorbildlich bezeichnen kann. Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr, dass auch bei den Stillweinen quer durch die Angebotspalette ein Erfolg nach dem andern eingefahren wird. Der Grund dafür ist, wie uns Karl Steininger versichert, ein einfacher: „Guten Sekt kann man nur aus guten Weinen erzeugen!“ Unterstützt wird er von seiner Familie, von Brigitta, der liebenswürdigen Gattin, Tochter Eva, die sich im Betrieb vorwiegend um administrative Belange kümmert, gemeinsam mit Peter, dem hauptsächlich für Weingarten und Keller verantwortlichen Schwiegersohn. 2019 gibt es im Weinolymp die üblichen Verdächtigen, bei den Veltlinern Kittmannsberg, Kogelberg und Lamm, bei den Rieslingen Steinhaus und Seeberg. Neu vorgestellt wird uns heuer ein cremiger Chardonnay-Sekt. Und besonders gut hat uns auch der noble Rosé-Sekt gefallen.

mehr
2018 Syrah Stockkultur
Kurt Angerer
Kamptal

Schwarze Oliven, Johannisbeeren, unglaublich saftig, noch festes, aber doch seidiges Tannin, viel Finesse, der Wein ist noch total verkapselt – wenn der explodiert, erinnert es an den Urknall

Rotwein
Syrah (Shiraz)
€€€€€
Naturkork

Kurt Angerer
Kamptal

Kurt Angerer
3552 Lengenfeld
Annagasse 101

Kurt Angerer ist ein besonderer Winzer, von einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht. Er kennt keinen Kompromiss. Die Weine zählen für mich zu den besten, den individuellsten des Kamptals. Er arbeitet penibel seine Bodentypen heraus – eben Kies, Lehm, Granit, Schotter, Kalk usw. Hier schmeckt man die mineralischen Strukturen eines jeden Weingartens. Also: Loam = Lehm, Spies = Mineralik, Eichenstaude = Schotter usw. Kurt Angerer ist ein bodenständiger Winzer, mit dem Blick auf die Weine der Welt. Vom Feinsten sind die Grünen Veltliner – Kamptal pur. Loam, Spies, Eichenstaude – die sind eine Wucht, Ried Schreckenstein – hier beginnt eine neue Dimension, ein Wein von unvergleichlicher Eleganz und Feinheit. Der Riesling von der Ried Ametsberg hat Substanz für viele Jahre. 2018 VI (Viognier) – toller Wein, viel Stoff, braucht noch Zeit. Für mich den Höhepunkt dieser Serie stellt der 2017 Grüner Veltliner Unfiltriert dar. Die 9. Symphonie von Beethoven und dieser Wein! Die Rotweine von Kurt Angerer stehen den Weißweinen auf Augenhöhe gegenüber. Ich erachte es als ein besonderes Privileg, die Fassproben seiner großen Rotweine verkosten zu dürfen. Herr Angerer zeigt diese – natürlich noch unfertigen – Weine nicht so gerne her, aus verständlichen Gründen. Ein geschulter Verkoster erkennt das enorme Potenzial dieser Rotweine, diese außergewöhnliche Qualität. Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus 2019 – da schlummert Fantastisches in den Fässern. 2018 Syrah – ein unfassbarer Wein. Was Kurt Angerer aus der Rebsorte Zweigelt macht, ist mehr als beeindruckend. 2018 Granit und 2018 Ried Schreckenstein – da spielt die Musik. Red Granite Syrah, die hohe Schule dieser Rebsorte, 2017 oder 2016 – vergleichbar mit den größten Weinen der nördlichen Rhône.

mehr
2018 Zweigelt Ried Schreckenstein
Kurt Angerer
Kamptal

Rumtopf, Kirschen, kraftvoll, enorme Frucht, feinstes Holz, rote und schwarze Beeren, reichhaltig, öffnet sich nur ganz langsam, ein Stoff für Lichtjahre, saftig, weiche Tannine, doch feste Struktur.

Rotwein
Zweigelt
€€€€€€
Naturkork

Kurt Angerer
Kamptal

Kurt Angerer
3552 Lengenfeld
Annagasse 101

Kurt Angerer ist ein besonderer Winzer, von einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht. Er kennt keinen Kompromiss. Die Weine zählen für mich zu den besten, den individuellsten des Kamptals. Er arbeitet penibel seine Bodentypen heraus – eben Kies, Lehm, Granit, Schotter, Kalk usw. Hier schmeckt man die mineralischen Strukturen eines jeden Weingartens. Also: Loam = Lehm, Spies = Mineralik, Eichenstaude = Schotter usw. Kurt Angerer ist ein bodenständiger Winzer, mit dem Blick auf die Weine der Welt. Vom Feinsten sind die Grünen Veltliner – Kamptal pur. Loam, Spies, Eichenstaude – die sind eine Wucht, Ried Schreckenstein – hier beginnt eine neue Dimension, ein Wein von unvergleichlicher Eleganz und Feinheit. Der Riesling von der Ried Ametsberg hat Substanz für viele Jahre. 2018 VI (Viognier) – toller Wein, viel Stoff, braucht noch Zeit. Für mich den Höhepunkt dieser Serie stellt der 2017 Grüner Veltliner Unfiltriert dar. Die 9. Symphonie von Beethoven und dieser Wein! Die Rotweine von Kurt Angerer stehen den Weißweinen auf Augenhöhe gegenüber. Ich erachte es als ein besonderes Privileg, die Fassproben seiner großen Rotweine verkosten zu dürfen. Herr Angerer zeigt diese – natürlich noch unfertigen – Weine nicht so gerne her, aus verständlichen Gründen. Ein geschulter Verkoster erkennt das enorme Potenzial dieser Rotweine, diese außergewöhnliche Qualität. Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus 2019 – da schlummert Fantastisches in den Fässern. 2018 Syrah – ein unfassbarer Wein. Was Kurt Angerer aus der Rebsorte Zweigelt macht, ist mehr als beeindruckend. 2018 Granit und 2018 Ried Schreckenstein – da spielt die Musik. Red Granite Syrah, die hohe Schule dieser Rebsorte, 2017 oder 2016 – vergleichbar mit den größten Weinen der nördlichen Rhône.

mehr
2018 Merlot
Kurt Angerer
Kamptal

Hagebutten, hier bilden Frucht und Eiche eine Einheit, brauchte viel Luft, gibt sich dann harmonisch, um sich wieder zu verschließen, viele schwarze Beeren, weiche Tannine, schwarze Oliven, eine Quintessenz von Merlot.

Rotwein
Merlot
€€€€
Naturkork

Kurt Angerer
Kamptal

Kurt Angerer
3552 Lengenfeld
Annagasse 101

Kurt Angerer ist ein besonderer Winzer, von einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht. Er kennt keinen Kompromiss. Die Weine zählen für mich zu den besten, den individuellsten des Kamptals. Er arbeitet penibel seine Bodentypen heraus – eben Kies, Lehm, Granit, Schotter, Kalk usw. Hier schmeckt man die mineralischen Strukturen eines jeden Weingartens. Also: Loam = Lehm, Spies = Mineralik, Eichenstaude = Schotter usw. Kurt Angerer ist ein bodenständiger Winzer, mit dem Blick auf die Weine der Welt. Vom Feinsten sind die Grünen Veltliner – Kamptal pur. Loam, Spies, Eichenstaude – die sind eine Wucht, Ried Schreckenstein – hier beginnt eine neue Dimension, ein Wein von unvergleichlicher Eleganz und Feinheit. Der Riesling von der Ried Ametsberg hat Substanz für viele Jahre. 2018 VI (Viognier) – toller Wein, viel Stoff, braucht noch Zeit. Für mich den Höhepunkt dieser Serie stellt der 2017 Grüner Veltliner Unfiltriert dar. Die 9. Symphonie von Beethoven und dieser Wein! Die Rotweine von Kurt Angerer stehen den Weißweinen auf Augenhöhe gegenüber. Ich erachte es als ein besonderes Privileg, die Fassproben seiner großen Rotweine verkosten zu dürfen. Herr Angerer zeigt diese – natürlich noch unfertigen – Weine nicht so gerne her, aus verständlichen Gründen. Ein geschulter Verkoster erkennt das enorme Potenzial dieser Rotweine, diese außergewöhnliche Qualität. Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus 2019 – da schlummert Fantastisches in den Fässern. 2018 Syrah – ein unfassbarer Wein. Was Kurt Angerer aus der Rebsorte Zweigelt macht, ist mehr als beeindruckend. 2018 Granit und 2018 Ried Schreckenstein – da spielt die Musik. Red Granite Syrah, die hohe Schule dieser Rebsorte, 2017 oder 2016 – vergleichbar mit den größten Weinen der nördlichen Rhône.

mehr
2017 Red Granite
Kurt Angerer
Kamptal

Das ist Rotwein von Weltklasse. Tiefschwarzviolett, schwarze Beeren in Hülle und Fülle, schwarze Oliven, total eng, enorme Tanninstruktur, feinste Vanille, ein Stoff für die Ewigkeit, der Granitboden verleiht diesem mächtigen Wein Frische, enorme Länge und Tiefe.

Rotwein
Syrah (Shiraz)
€€€€€€
Naturkork

Kurt Angerer
Kamptal

Kurt Angerer
3552 Lengenfeld
Annagasse 101

Kurt Angerer ist ein besonderer Winzer, von einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht. Er kennt keinen Kompromiss. Die Weine zählen für mich zu den besten, den individuellsten des Kamptals. Er arbeitet penibel seine Bodentypen heraus – eben Kies, Lehm, Granit, Schotter, Kalk usw. Hier schmeckt man die mineralischen Strukturen eines jeden Weingartens. Also: Loam = Lehm, Spies = Mineralik, Eichenstaude = Schotter usw. Kurt Angerer ist ein bodenständiger Winzer, mit dem Blick auf die Weine der Welt. Vom Feinsten sind die Grünen Veltliner – Kamptal pur. Loam, Spies, Eichenstaude – die sind eine Wucht, Ried Schreckenstein – hier beginnt eine neue Dimension, ein Wein von unvergleichlicher Eleganz und Feinheit. Der Riesling von der Ried Ametsberg hat Substanz für viele Jahre. 2018 VI (Viognier) – toller Wein, viel Stoff, braucht noch Zeit. Für mich den Höhepunkt dieser Serie stellt der 2017 Grüner Veltliner Unfiltriert dar. Die 9. Symphonie von Beethoven und dieser Wein! Die Rotweine von Kurt Angerer stehen den Weißweinen auf Augenhöhe gegenüber. Ich erachte es als ein besonderes Privileg, die Fassproben seiner großen Rotweine verkosten zu dürfen. Herr Angerer zeigt diese – natürlich noch unfertigen – Weine nicht so gerne her, aus verständlichen Gründen. Ein geschulter Verkoster erkennt das enorme Potenzial dieser Rotweine, diese außergewöhnliche Qualität. Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus 2019 – da schlummert Fantastisches in den Fässern. 2018 Syrah – ein unfassbarer Wein. Was Kurt Angerer aus der Rebsorte Zweigelt macht, ist mehr als beeindruckend. 2018 Granit und 2018 Ried Schreckenstein – da spielt die Musik. Red Granite Syrah, die hohe Schule dieser Rebsorte, 2017 oder 2016 – vergleichbar mit den größten Weinen der nördlichen Rhône.

mehr
2018 Riesling Strasser Weinberge
Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Bouquet nach Litschi, Aloe Vera, schwarzen Johannisbeeren, Schiefer und wie kühlender Marmor am Gaumen, fein ziselierte Säure, unkomplizierter Kumpan.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Martin Arndorfer
3491 Straß im Straßertale
Weinbergweg 16

Tel. +43 2735 2254
Fax. 2254-4
info@ma-arndorfer.at
www.ma-arndorfer.at

„Der natürliche Geschmack der Traube in der Vielfalt unserer Weine.“ Dieser Slogan trifft es eigentlich ganz gut – authentisch und natürlich sind sowohl Martin und Anna Arndorfer als auch ihre Produkte. Und die Auswahl an unterschiedlichen Weinen erscheint beinahe unendlich und ergibt sich weniger durch die Rebsortendiversität – wobei, auch Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und sogar Neuburger findet man –, sondern durch die verschiedenen Ausbauarten und Stile. Martin Arndorfer ist ein Tüftler, der mit eigens konzipierten Edelstahlbarriques, Maischegärung und Cuvéetieren jongliert – locker, routiniert und experimentierfreudig, ganz besonders bei jenen Weinen, die er als Naturweine bezeichnet. Darunter fallen für ihn maischevergorene Weine, die ungeschönt, unfiltriert und wenig bis gar nicht geschwefelt abgefüllt werden. Holz wird nur bei Muskateller, Chardonnay und Rosé nicht eingesetzt, aber verhält sich in jedem Fall zart und unauffällig. Außergewöhnlich ist Arndorfers Technik, Traubenschalen aromatischer Sorten mit dem Saft einer anderen Sorte zu vermählen. Ideengeber war rosa marie, der Grüner-Veltliner-Würzigkeit und Zweigelt-Frucht vereint. Nun komplettiert martha rouge – Zweigelt ungerebelt mit Sauvignon-Blanc-Trauben vergoren – das Dreimäderlhaus dieser Reihe. Die Stilistik des Hauses könnte man als komplex, würzig beschreiben, gleichzeitig sind alle Weine trinkanimierend. Man solle „nicht beim vollen Glas verdursten“, sondern mehrere Glaserl bekömmlich genießen können. Das aktuelle Sortiment könnte man so zusammenfassen: unkonventionell, unbeschwert und ohne Scheu vor Schalenkontakt.j

mehr
2018 Chardonnay Neuburger die Leidenschaft
Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Duftet nach warmer Karamellsoße, Bourbon, Vanilleschote und Honigmelone, mit salzigem Finish schließt der weite, säurebetonte Spannungsbogen, exotischer Charakterkopf.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Martin Arndorfer
3491 Straß im Straßertale
Weinbergweg 16

Tel. +43 2735 2254
Fax. 2254-4
info@ma-arndorfer.at
www.ma-arndorfer.at

„Der natürliche Geschmack der Traube in der Vielfalt unserer Weine.“ Dieser Slogan trifft es eigentlich ganz gut – authentisch und natürlich sind sowohl Martin und Anna Arndorfer als auch ihre Produkte. Und die Auswahl an unterschiedlichen Weinen erscheint beinahe unendlich und ergibt sich weniger durch die Rebsortendiversität – wobei, auch Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und sogar Neuburger findet man –, sondern durch die verschiedenen Ausbauarten und Stile. Martin Arndorfer ist ein Tüftler, der mit eigens konzipierten Edelstahlbarriques, Maischegärung und Cuvéetieren jongliert – locker, routiniert und experimentierfreudig, ganz besonders bei jenen Weinen, die er als Naturweine bezeichnet. Darunter fallen für ihn maischevergorene Weine, die ungeschönt, unfiltriert und wenig bis gar nicht geschwefelt abgefüllt werden. Holz wird nur bei Muskateller, Chardonnay und Rosé nicht eingesetzt, aber verhält sich in jedem Fall zart und unauffällig. Außergewöhnlich ist Arndorfers Technik, Traubenschalen aromatischer Sorten mit dem Saft einer anderen Sorte zu vermählen. Ideengeber war rosa marie, der Grüner-Veltliner-Würzigkeit und Zweigelt-Frucht vereint. Nun komplettiert martha rouge – Zweigelt ungerebelt mit Sauvignon-Blanc-Trauben vergoren – das Dreimäderlhaus dieser Reihe. Die Stilistik des Hauses könnte man als komplex, würzig beschreiben, gleichzeitig sind alle Weine trinkanimierend. Man solle „nicht beim vollen Glas verdursten“, sondern mehrere Glaserl bekömmlich genießen können. Das aktuelle Sortiment könnte man so zusammenfassen: unkonventionell, unbeschwert und ohne Scheu vor Schalenkontakt.j

mehr
2019 Grüner Veltliner handcrafted
Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Tiefgründige Nase, gatschige Pakham-Birne, Eischnee, Filzstoff, am Gaumen Salbei, gelber, eingelegter Paprika, weißer Pfeffer, pelzige Quitte, Dosenananas, Anisgebäck, fester Grip.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Martin Arndorfer
3491 Straß im Straßertale
Weinbergweg 16

Tel. +43 2735 2254
Fax. 2254-4
info@ma-arndorfer.at
www.ma-arndorfer.at

„Der natürliche Geschmack der Traube in der Vielfalt unserer Weine.“ Dieser Slogan trifft es eigentlich ganz gut – authentisch und natürlich sind sowohl Martin und Anna Arndorfer als auch ihre Produkte. Und die Auswahl an unterschiedlichen Weinen erscheint beinahe unendlich und ergibt sich weniger durch die Rebsortendiversität – wobei, auch Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und sogar Neuburger findet man –, sondern durch die verschiedenen Ausbauarten und Stile. Martin Arndorfer ist ein Tüftler, der mit eigens konzipierten Edelstahlbarriques, Maischegärung und Cuvéetieren jongliert – locker, routiniert und experimentierfreudig, ganz besonders bei jenen Weinen, die er als Naturweine bezeichnet. Darunter fallen für ihn maischevergorene Weine, die ungeschönt, unfiltriert und wenig bis gar nicht geschwefelt abgefüllt werden. Holz wird nur bei Muskateller, Chardonnay und Rosé nicht eingesetzt, aber verhält sich in jedem Fall zart und unauffällig. Außergewöhnlich ist Arndorfers Technik, Traubenschalen aromatischer Sorten mit dem Saft einer anderen Sorte zu vermählen. Ideengeber war rosa marie, der Grüner-Veltliner-Würzigkeit und Zweigelt-Frucht vereint. Nun komplettiert martha rouge – Zweigelt ungerebelt mit Sauvignon-Blanc-Trauben vergoren – das Dreimäderlhaus dieser Reihe. Die Stilistik des Hauses könnte man als komplex, würzig beschreiben, gleichzeitig sind alle Weine trinkanimierend. Man solle „nicht beim vollen Glas verdursten“, sondern mehrere Glaserl bekömmlich genießen können. Das aktuelle Sortiment könnte man so zusammenfassen: unkonventionell, unbeschwert und ohne Scheu vor Schalenkontakt.j

mehr
2018 Gemischter Satz Terrassen 1958
Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

(GV/NB/RI) Weckt einen ganzen Blumenstrauß an Assoziationen: Mandarinen, Kumquats, Nektarinen, Lilienblüten, Wachs, eine Spur Wiesenhonig, salzige Mandeln, schöner Schmelz, eindrucksvoller Solist.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€€
Naturkork

Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Martin Arndorfer
3491 Straß im Straßertale
Weinbergweg 16

Tel. +43 2735 2254
Fax. 2254-4
info@ma-arndorfer.at
www.ma-arndorfer.at

„Der natürliche Geschmack der Traube in der Vielfalt unserer Weine.“ Dieser Slogan trifft es eigentlich ganz gut – authentisch und natürlich sind sowohl Martin und Anna Arndorfer als auch ihre Produkte. Und die Auswahl an unterschiedlichen Weinen erscheint beinahe unendlich und ergibt sich weniger durch die Rebsortendiversität – wobei, auch Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und sogar Neuburger findet man –, sondern durch die verschiedenen Ausbauarten und Stile. Martin Arndorfer ist ein Tüftler, der mit eigens konzipierten Edelstahlbarriques, Maischegärung und Cuvéetieren jongliert – locker, routiniert und experimentierfreudig, ganz besonders bei jenen Weinen, die er als Naturweine bezeichnet. Darunter fallen für ihn maischevergorene Weine, die ungeschönt, unfiltriert und wenig bis gar nicht geschwefelt abgefüllt werden. Holz wird nur bei Muskateller, Chardonnay und Rosé nicht eingesetzt, aber verhält sich in jedem Fall zart und unauffällig. Außergewöhnlich ist Arndorfers Technik, Traubenschalen aromatischer Sorten mit dem Saft einer anderen Sorte zu vermählen. Ideengeber war rosa marie, der Grüner-Veltliner-Würzigkeit und Zweigelt-Frucht vereint. Nun komplettiert martha rouge – Zweigelt ungerebelt mit Sauvignon-Blanc-Trauben vergoren – das Dreimäderlhaus dieser Reihe. Die Stilistik des Hauses könnte man als komplex, würzig beschreiben, gleichzeitig sind alle Weine trinkanimierend. Man solle „nicht beim vollen Glas verdursten“, sondern mehrere Glaserl bekömmlich genießen können. Das aktuelle Sortiment könnte man so zusammenfassen: unkonventionell, unbeschwert und ohne Scheu vor Schalenkontakt.j

mehr
2019 anina verde
Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Pastelloranger Farbton, GV-Most mit angequetschten Rieslingbeeren, die duftige Vielschichtigkeit mit Ringelblumen, Thymian und Silage bringen, am Gaumen Salzigkeit vom Gaisberger Urgestein (Gföhler Gneis, Schieferplatten) und Tannin, aber immer noch Luftigkeit.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€
Naturkork

Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Martin Arndorfer
3491 Straß im Straßertale
Weinbergweg 16

Tel. +43 2735 2254
Fax. 2254-4
info@ma-arndorfer.at
www.ma-arndorfer.at

„Der natürliche Geschmack der Traube in der Vielfalt unserer Weine.“ Dieser Slogan trifft es eigentlich ganz gut – authentisch und natürlich sind sowohl Martin und Anna Arndorfer als auch ihre Produkte. Und die Auswahl an unterschiedlichen Weinen erscheint beinahe unendlich und ergibt sich weniger durch die Rebsortendiversität – wobei, auch Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und sogar Neuburger findet man –, sondern durch die verschiedenen Ausbauarten und Stile. Martin Arndorfer ist ein Tüftler, der mit eigens konzipierten Edelstahlbarriques, Maischegärung und Cuvéetieren jongliert – locker, routiniert und experimentierfreudig, ganz besonders bei jenen Weinen, die er als Naturweine bezeichnet. Darunter fallen für ihn maischevergorene Weine, die ungeschönt, unfiltriert und wenig bis gar nicht geschwefelt abgefüllt werden. Holz wird nur bei Muskateller, Chardonnay und Rosé nicht eingesetzt, aber verhält sich in jedem Fall zart und unauffällig. Außergewöhnlich ist Arndorfers Technik, Traubenschalen aromatischer Sorten mit dem Saft einer anderen Sorte zu vermählen. Ideengeber war rosa marie, der Grüner-Veltliner-Würzigkeit und Zweigelt-Frucht vereint. Nun komplettiert martha rouge – Zweigelt ungerebelt mit Sauvignon-Blanc-Trauben vergoren – das Dreimäderlhaus dieser Reihe. Die Stilistik des Hauses könnte man als komplex, würzig beschreiben, gleichzeitig sind alle Weine trinkanimierend. Man solle „nicht beim vollen Glas verdursten“, sondern mehrere Glaserl bekömmlich genießen können. Das aktuelle Sortiment könnte man so zusammenfassen: unkonventionell, unbeschwert und ohne Scheu vor Schalenkontakt.j

mehr
2019 rosa marie
Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Dunkles Altrosa, entfaltet sich erst nach ein bisschen Zeit mit Ribisel- und Kirschennoten, Zweigelt mit Grüner-Veltliner-Schalen vergoren, zu gegrilltem Wels oder Thunfisch, guter Zug, super ausgeglichen, volle Trinkfreude.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Martin Arndorfer
3491 Straß im Straßertale
Weinbergweg 16

Tel. +43 2735 2254
Fax. 2254-4
info@ma-arndorfer.at
www.ma-arndorfer.at

„Der natürliche Geschmack der Traube in der Vielfalt unserer Weine.“ Dieser Slogan trifft es eigentlich ganz gut – authentisch und natürlich sind sowohl Martin und Anna Arndorfer als auch ihre Produkte. Und die Auswahl an unterschiedlichen Weinen erscheint beinahe unendlich und ergibt sich weniger durch die Rebsortendiversität – wobei, auch Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und sogar Neuburger findet man –, sondern durch die verschiedenen Ausbauarten und Stile. Martin Arndorfer ist ein Tüftler, der mit eigens konzipierten Edelstahlbarriques, Maischegärung und Cuvéetieren jongliert – locker, routiniert und experimentierfreudig, ganz besonders bei jenen Weinen, die er als Naturweine bezeichnet. Darunter fallen für ihn maischevergorene Weine, die ungeschönt, unfiltriert und wenig bis gar nicht geschwefelt abgefüllt werden. Holz wird nur bei Muskateller, Chardonnay und Rosé nicht eingesetzt, aber verhält sich in jedem Fall zart und unauffällig. Außergewöhnlich ist Arndorfers Technik, Traubenschalen aromatischer Sorten mit dem Saft einer anderen Sorte zu vermählen. Ideengeber war rosa marie, der Grüner-Veltliner-Würzigkeit und Zweigelt-Frucht vereint. Nun komplettiert martha rouge – Zweigelt ungerebelt mit Sauvignon-Blanc-Trauben vergoren – das Dreimäderlhaus dieser Reihe. Die Stilistik des Hauses könnte man als komplex, würzig beschreiben, gleichzeitig sind alle Weine trinkanimierend. Man solle „nicht beim vollen Glas verdursten“, sondern mehrere Glaserl bekömmlich genießen können. Das aktuelle Sortiment könnte man so zusammenfassen: unkonventionell, unbeschwert und ohne Scheu vor Schalenkontakt.j

mehr
2019 martha rouge
Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Warmer Duft, Kräutertee und Weichselfrucht, Cayennepfeffer und Schwarzkümmel, super trinkig.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Martin & Anna Arndorfer
Kamptal

Martin Arndorfer
3491 Straß im Straßertale
Weinbergweg 16

Tel. +43 2735 2254
Fax. 2254-4
info@ma-arndorfer.at
www.ma-arndorfer.at

„Der natürliche Geschmack der Traube in der Vielfalt unserer Weine.“ Dieser Slogan trifft es eigentlich ganz gut – authentisch und natürlich sind sowohl Martin und Anna Arndorfer als auch ihre Produkte. Und die Auswahl an unterschiedlichen Weinen erscheint beinahe unendlich und ergibt sich weniger durch die Rebsortendiversität – wobei, auch Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und sogar Neuburger findet man –, sondern durch die verschiedenen Ausbauarten und Stile. Martin Arndorfer ist ein Tüftler, der mit eigens konzipierten Edelstahlbarriques, Maischegärung und Cuvéetieren jongliert – locker, routiniert und experimentierfreudig, ganz besonders bei jenen Weinen, die er als Naturweine bezeichnet. Darunter fallen für ihn maischevergorene Weine, die ungeschönt, unfiltriert und wenig bis gar nicht geschwefelt abgefüllt werden. Holz wird nur bei Muskateller, Chardonnay und Rosé nicht eingesetzt, aber verhält sich in jedem Fall zart und unauffällig. Außergewöhnlich ist Arndorfers Technik, Traubenschalen aromatischer Sorten mit dem Saft einer anderen Sorte zu vermählen. Ideengeber war rosa marie, der Grüner-Veltliner-Würzigkeit und Zweigelt-Frucht vereint. Nun komplettiert martha rouge – Zweigelt ungerebelt mit Sauvignon-Blanc-Trauben vergoren – das Dreimäderlhaus dieser Reihe. Die Stilistik des Hauses könnte man als komplex, würzig beschreiben, gleichzeitig sind alle Weine trinkanimierend. Man solle „nicht beim vollen Glas verdursten“, sondern mehrere Glaserl bekömmlich genießen können. Das aktuelle Sortiment könnte man so zusammenfassen: unkonventionell, unbeschwert und ohne Scheu vor Schalenkontakt.j

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Kogelberg 1ÖTW Reserve
Weingut Brandl
Kamptal

Feuerstein-Nase, dahinter Grapefruits, Pfeffer, Kernobst und blättrige Komponenten; kräftiger Sockel, komplex, ausgewogen, glasklar; Terroir pur!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Wenn man Günther Brandl, dem ewig Junggebliebenen, gegenübersitzt, muss schon Stefan, sein Sohn, daneben sitzen, um die Jugendlichkeit des engagierten Zöbinger Weinmachers zu relativieren. Der 23-jährige Sohnemann ist bereits fest im Weingut integriert und entlastet den Herrn Papa vorwiegend im Keller und im Verkauf, während sich der Letztgenannte weiterhin mit viel Liebe und Akribie seinen Weingärten widmet. Mit den Paradelagen Heiligenstein, Kogelberg und Lamm verfügt man schließlich gleich über drei absolute Toprieden des Kamptals, aus denen die Brandls großartige Grüne Veltliner und Rieslinge keltern und mit denen es dem Vater-Sohn-Gespann immer besser gelingt, das Terroir in ihren Weinen messerscharf einzufangen. Auf den Grünen Veltliner Lamm müssen wir heuer allerdings verzichten, Günther Brandl will ihm mehr Reife schenken, ehe er den Wein in den Verkauf bringt – nachzulesen im kommenden Vinaria-Guide. Seit 1952 besteht das Weingut im Weinort Zöbing am Fuße des Heiligensteins. Und obwohl es mit seinen zehn Hektar Rebfläche zu den kleineren Betrieben im Kamptal zählt, hat es sich doch zu einem Vorzeigebetrieb gemausert. Es ist ein reiner Familienbetrieb, in dem derzeit drei Generationen am Werk sind, Stefan, der Jüngste, repräsentiert bereits die fünfte Generation. Die Liebe zum Wein, die Fokussierung auf einige wenige Rebsorten, denen man dafür die volle Aufmerksamkeit schenkt, sowie eine klare Ausrichtung in Weingarten und Keller dürften die wesentlichen Pfeiler des Erfolges sein. Der Zöbinger bekennt sich kompromisslos zu einer vollkommen trockenen Ausbauweise, er sucht in seinen Weinen Frucht- und Lagentransparenz und verzichtet dafür auf das Spiel mit etwas höheren Restzuckerwerten, welche zwar gefällige Weine hervorbringen, seiner Meinung nach aber oft Struktur und Klarheit vermissen lassen.

mehr
2018 Riesling Ried Zöbinger Heiligenstein 1ÖTW
Johann Topf
Kamptal

Elegante Fruchtfülle, Marillen im Duft; Pfirsich am Gaumen, lässige Säure und Mineralität für den Jahrgang, knochentrocken, überzeugende Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Johann Topf
Kamptal

Johann Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Tel. +43 2735 2491
Fax. 2491-91
office@weingut-topf.at
www.weingut-topf.at

Im Weingut Topf tut sich viel: Die Söhne Hans-Peter und Maximilian übernehmen immer mehr Schlüsselaufgaben. Beim Wein macht der „Max“ Weiß und der „HP“ Rot. Vater und Weingutschef Hans Topf ist in der Helikopterposition und kümmert sich leidenschaftlich um die im Holz gereiften mächtigen Burgunder und Sauvignon Blancs. Abseits der geschätzten Erste-Lagen-Rieslinge und -Veltliner hat das Straßer Familienweingut in den vergangenen Jahren ein ansehnliches Sekt-Sortiment entwickelt – und versektet zu 100 Prozent am Gut. „Die Dosage ist immer ein Wein und nie Zucker“, betonen die Brüder. An der Sektspitze ist mit der Großen Reserve ein toller Wurf gelungen. Bei den Lagenweinen, von denen Topf die 2018er präsentiert, zeigen die Rieslinge mehr Vitalität als die Veltliner. Im aktuellen Topf-Sortiment stehen aber auch gereifte Weine – das ist immer wieder eine Offenbarung.

mehr
2019 Riesling Ried Kogelberg 1ÖTW Reserve
Weingut Brandl
Kamptal

Etwas Steinsalz, Nadelwald, dunkle Stachelbeeren, später der reife Weingartenpfirsich; moderate Säure, dennoch straff konturiert; benötigt ein bisschen Luft, um seine ganze Finesse zu zeigen.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut Brandl
Kamptal

Günther Brandl
3561 Zöbing
Lauserkellergasse 1

Wenn man Günther Brandl, dem ewig Junggebliebenen, gegenübersitzt, muss schon Stefan, sein Sohn, daneben sitzen, um die Jugendlichkeit des engagierten Zöbinger Weinmachers zu relativieren. Der 23-jährige Sohnemann ist bereits fest im Weingut integriert und entlastet den Herrn Papa vorwiegend im Keller und im Verkauf, während sich der Letztgenannte weiterhin mit viel Liebe und Akribie seinen Weingärten widmet. Mit den Paradelagen Heiligenstein, Kogelberg und Lamm verfügt man schließlich gleich über drei absolute Toprieden des Kamptals, aus denen die Brandls großartige Grüne Veltliner und Rieslinge keltern und mit denen es dem Vater-Sohn-Gespann immer besser gelingt, das Terroir in ihren Weinen messerscharf einzufangen. Auf den Grünen Veltliner Lamm müssen wir heuer allerdings verzichten, Günther Brandl will ihm mehr Reife schenken, ehe er den Wein in den Verkauf bringt – nachzulesen im kommenden Vinaria-Guide. Seit 1952 besteht das Weingut im Weinort Zöbing am Fuße des Heiligensteins. Und obwohl es mit seinen zehn Hektar Rebfläche zu den kleineren Betrieben im Kamptal zählt, hat es sich doch zu einem Vorzeigebetrieb gemausert. Es ist ein reiner Familienbetrieb, in dem derzeit drei Generationen am Werk sind, Stefan, der Jüngste, repräsentiert bereits die fünfte Generation. Die Liebe zum Wein, die Fokussierung auf einige wenige Rebsorten, denen man dafür die volle Aufmerksamkeit schenkt, sowie eine klare Ausrichtung in Weingarten und Keller dürften die wesentlichen Pfeiler des Erfolges sein. Der Zöbinger bekennt sich kompromisslos zu einer vollkommen trockenen Ausbauweise, er sucht in seinen Weinen Frucht- und Lagentransparenz und verzichtet dafür auf das Spiel mit etwas höheren Restzuckerwerten, welche zwar gefällige Weine hervorbringen, seiner Meinung nach aber oft Struktur und Klarheit vermissen lassen.

mehr
2018 Riesling Ried Zöbinger Heiligenstein 1ÖTW „M“
Johann Topf
Kamptal

Weich und saftig, Marillenkompott, mild; fruchtsüß, Pfirsich, attraktiver Gerbstoff, fordernd, mineralisch, super Zug, attraktive Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Schraubverschluss

Johann Topf
Kamptal

Johann Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Tel. +43 2735 2491
Fax. 2491-91
office@weingut-topf.at
www.weingut-topf.at

Im Weingut Topf tut sich viel: Die Söhne Hans-Peter und Maximilian übernehmen immer mehr Schlüsselaufgaben. Beim Wein macht der „Max“ Weiß und der „HP“ Rot. Vater und Weingutschef Hans Topf ist in der Helikopterposition und kümmert sich leidenschaftlich um die im Holz gereiften mächtigen Burgunder und Sauvignon Blancs. Abseits der geschätzten Erste-Lagen-Rieslinge und -Veltliner hat das Straßer Familienweingut in den vergangenen Jahren ein ansehnliches Sekt-Sortiment entwickelt – und versektet zu 100 Prozent am Gut. „Die Dosage ist immer ein Wein und nie Zucker“, betonen die Brüder. An der Sektspitze ist mit der Großen Reserve ein toller Wurf gelungen. Bei den Lagenweinen, von denen Topf die 2018er präsentiert, zeigen die Rieslinge mehr Vitalität als die Veltliner. Im aktuellen Topf-Sortiment stehen aber auch gereifte Weine – das ist immer wieder eine Offenbarung.

mehr
2018 Riesling Ried Wechselberg Spiegel 1ÖTW
Johann Topf
Kamptal

Feurig, Quitten, Marillenröster, dezente Säure, blättrige Noten, leicht cremig; saftige Fülle, balanciert, Steinobst, mineralisch und salzig im Finale.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Johann Topf
Kamptal

Johann Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Tel. +43 2735 2491
Fax. 2491-91
office@weingut-topf.at
www.weingut-topf.at

Im Weingut Topf tut sich viel: Die Söhne Hans-Peter und Maximilian übernehmen immer mehr Schlüsselaufgaben. Beim Wein macht der „Max“ Weiß und der „HP“ Rot. Vater und Weingutschef Hans Topf ist in der Helikopterposition und kümmert sich leidenschaftlich um die im Holz gereiften mächtigen Burgunder und Sauvignon Blancs. Abseits der geschätzten Erste-Lagen-Rieslinge und -Veltliner hat das Straßer Familienweingut in den vergangenen Jahren ein ansehnliches Sekt-Sortiment entwickelt – und versektet zu 100 Prozent am Gut. „Die Dosage ist immer ein Wein und nie Zucker“, betonen die Brüder. An der Sektspitze ist mit der Großen Reserve ein toller Wurf gelungen. Bei den Lagenweinen, von denen Topf die 2018er präsentiert, zeigen die Rieslinge mehr Vitalität als die Veltliner. Im aktuellen Topf-Sortiment stehen aber auch gereifte Weine – das ist immer wieder eine Offenbarung.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Berg-Vogelsang
Weingut Bründlmayer
Kamptal

Komplexes Duftspiel, in dem sich Hefegebäck, Braeburn-Äpfel und Aranzini aneinanderreihen, viel Esprit auch am Gaumen, gelbfruchtige Aromenfülle, fruchtsüß und rassig – mit einem Wort: so gut wie noch nie.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Bründlmayer
Kamptal

Willi Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Tel. +43 2734 21720
Fax. 3748
weingut@bruendlmayer.at
www.bruendlmayer.at

Schon im Vorjahr hat uns begeistert, was Willi Bründlmayers Team aus dem gar nicht so einfachen Jahrgang 2018 herausgeholt hat. Da man im ausgezeichneten Jahr 2019 sozusagen aus dem Vollen schöpfen konnte, lässt sich diese Begeisterung ohne Wenn und Aber auf die gesamte aktuelle Jungweinserie übertragen. Das gilt bereits in vollem Umfang für die leichteren Veltliner, von denen heuer die klar definierten, pfeffrigen Kamptal Terrassen und die puristischen wie engmaschigen Alten Reben, die qualitativ schon nahe an die Lagenweine heranreichen, besonders imponiert haben. Aus dem Triumvirat der Grands Crus haben alle drei brilliert, wobei zum Verkostungszeitpunkt der extraktsüße und feinkörnige Käferberg vielleicht einen Tick vor dem sehr eleganten, etwas kühler anmutenden Spiegel gelegen ist. Als Primus inter Pares steht aber wieder einmal der geheimnisvolle, noch ein wenig verschlossene Lamm-Veltliner fest, der vornehm und enorm dicht über den Gaumen rollt. Allerdings sollte man mit dem Öffnen einer Flasche noch drei, vier Jahre zuwarten, um den vollen Genuss zu erleben.

Es ist zwar schwer zu glauben, doch die Rieslingserie verwirklicht sogar noch eine weitere Steigerung. Schon der Einstieg mit den vitalen und ausgesprochen schneidigen Kamptal Terrassen gelingt vortrefflich, dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, denn ein Geschmackserlebnis folgt auf das andere. Den Auftakt setzt der dunkelfruchtige, vor Temperament vibrierende Steinmassl, auf den der wohl beste „einfache“ Heiligenstein aller Zeiten folgt: Glockenklar und feingliedrig, ja mit enormer Fruchtintensität gesegnet, würde er aus einer anderen Serie verkostet vermutlich sofort mit den höchsten Weihen, sprich: fünf Sternen, bedacht. Das Topduo wird wie in den vergangenen Jahren mit Sicherheit wieder zur absoluten österreichischen Riesling-Spitze zählen. Einmal mehr brilliert die Lyra mit Noblesse und Eleganz bei ganz hellen, frischen Aromen, während die Alten Reben mit nahezu öliger Fülle, Komplexität und Konzentration bestechen.

Auf dem roten Sektor haben wir die Standardkategorie, bestehend aus einem sehr sauberen Zweigelt und einem schlanken wie rotbeerigen Pinot Noir, dieses Mal zugunsten der Reserven aus Platzgründen übersprungen. Schon die Zweigelt Reserve belohnte dies mit herber Würze und tiefem Fruchtspiel, während der subtile und zartblumige 2017er Pinot zu früher Hochform auflief. Bemerkenswert ist hier zunächst die stetige Steigerung, etwa von 2015 zu 2016 und 2016 zu 2017. Damit zum krönenden, besser gesagt perlenden Finale: Dort überzeugt bereits die Brut Reserve mit ungewohnter Dichte und geradezu forscher Säurestruktur bei sehr gemäßigter Dosage. Für Staunen und Verblüffung sorgt dann endgültig der Blanc de Blancs Extra Brut: ein ungemein lebhafter und vor heller Frucht strotzender, gebündelter Gaumenschmeichler, der in der Fassung der am 7. November 2019 degorgierten Charge wohl neue Maßstäbe für österreichischen Schaumwein setzt. Diese fünfeinhalb Jahre auf der Hefe verbliebene, ganz trockene Abfüllung ist nämlich auf alle Fälle in der Liga sehr guter Jahrgangschampagner anzusiedeln.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Langenloiser Spiegel Vincent 1ÖTW
Weingut Bründlmayer
Kamptal

Beginnt mit tabakiger Würze, ein wahres Feuerwerk hellfruchtiger Aromen, gebündelt und facettenreich, mächtig und doch von kühler Eleganz geprägt, pointiert und extraktsüß, modellhafter Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Bründlmayer
Kamptal

Willi Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Tel. +43 2734 21720
Fax. 3748
weingut@bruendlmayer.at
www.bruendlmayer.at

Schon im Vorjahr hat uns begeistert, was Willi Bründlmayers Team aus dem gar nicht so einfachen Jahrgang 2018 herausgeholt hat. Da man im ausgezeichneten Jahr 2019 sozusagen aus dem Vollen schöpfen konnte, lässt sich diese Begeisterung ohne Wenn und Aber auf die gesamte aktuelle Jungweinserie übertragen. Das gilt bereits in vollem Umfang für die leichteren Veltliner, von denen heuer die klar definierten, pfeffrigen Kamptal Terrassen und die puristischen wie engmaschigen Alten Reben, die qualitativ schon nahe an die Lagenweine heranreichen, besonders imponiert haben. Aus dem Triumvirat der Grands Crus haben alle drei brilliert, wobei zum Verkostungszeitpunkt der extraktsüße und feinkörnige Käferberg vielleicht einen Tick vor dem sehr eleganten, etwas kühler anmutenden Spiegel gelegen ist. Als Primus inter Pares steht aber wieder einmal der geheimnisvolle, noch ein wenig verschlossene Lamm-Veltliner fest, der vornehm und enorm dicht über den Gaumen rollt. Allerdings sollte man mit dem Öffnen einer Flasche noch drei, vier Jahre zuwarten, um den vollen Genuss zu erleben.

Es ist zwar schwer zu glauben, doch die Rieslingserie verwirklicht sogar noch eine weitere Steigerung. Schon der Einstieg mit den vitalen und ausgesprochen schneidigen Kamptal Terrassen gelingt vortrefflich, dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, denn ein Geschmackserlebnis folgt auf das andere. Den Auftakt setzt der dunkelfruchtige, vor Temperament vibrierende Steinmassl, auf den der wohl beste „einfache“ Heiligenstein aller Zeiten folgt: Glockenklar und feingliedrig, ja mit enormer Fruchtintensität gesegnet, würde er aus einer anderen Serie verkostet vermutlich sofort mit den höchsten Weihen, sprich: fünf Sternen, bedacht. Das Topduo wird wie in den vergangenen Jahren mit Sicherheit wieder zur absoluten österreichischen Riesling-Spitze zählen. Einmal mehr brilliert die Lyra mit Noblesse und Eleganz bei ganz hellen, frischen Aromen, während die Alten Reben mit nahezu öliger Fülle, Komplexität und Konzentration bestechen.

Auf dem roten Sektor haben wir die Standardkategorie, bestehend aus einem sehr sauberen Zweigelt und einem schlanken wie rotbeerigen Pinot Noir, dieses Mal zugunsten der Reserven aus Platzgründen übersprungen. Schon die Zweigelt Reserve belohnte dies mit herber Würze und tiefem Fruchtspiel, während der subtile und zartblumige 2017er Pinot zu früher Hochform auflief. Bemerkenswert ist hier zunächst die stetige Steigerung, etwa von 2015 zu 2016 und 2016 zu 2017. Damit zum krönenden, besser gesagt perlenden Finale: Dort überzeugt bereits die Brut Reserve mit ungewohnter Dichte und geradezu forscher Säurestruktur bei sehr gemäßigter Dosage. Für Staunen und Verblüffung sorgt dann endgültig der Blanc de Blancs Extra Brut: ein ungemein lebhafter und vor heller Frucht strotzender, gebündelter Gaumenschmeichler, der in der Fassung der am 7. November 2019 degorgierten Charge wohl neue Maßstäbe für österreichischen Schaumwein setzt. Diese fünfeinhalb Jahre auf der Hefe verbliebene, ganz trockene Abfüllung ist nämlich auf alle Fälle in der Liga sehr guter Jahrgangschampagner anzusiedeln.

mehr
2014 Sekt Brut Große Reserve
Johann Topf
Kamptal

(CH/PB, Zero Dosage) Cremige Champagner-Textur, elegant, Steinpilze, reife Apfelnoten, Birne; weich, saftig, Limette, Grapefruit, Zitrus, viel Spannung, lang prickelnd.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Johann Topf
Kamptal

Johann Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Tel. +43 2735 2491
Fax. 2491-91
office@weingut-topf.at
www.weingut-topf.at

Im Weingut Topf tut sich viel: Die Söhne Hans-Peter und Maximilian übernehmen immer mehr Schlüsselaufgaben. Beim Wein macht der „Max“ Weiß und der „HP“ Rot. Vater und Weingutschef Hans Topf ist in der Helikopterposition und kümmert sich leidenschaftlich um die im Holz gereiften mächtigen Burgunder und Sauvignon Blancs. Abseits der geschätzten Erste-Lagen-Rieslinge und -Veltliner hat das Straßer Familienweingut in den vergangenen Jahren ein ansehnliches Sekt-Sortiment entwickelt – und versektet zu 100 Prozent am Gut. „Die Dosage ist immer ein Wein und nie Zucker“, betonen die Brüder. An der Sektspitze ist mit der Großen Reserve ein toller Wurf gelungen. Bei den Lagenweinen, von denen Topf die 2018er präsentiert, zeigen die Rieslinge mehr Vitalität als die Veltliner. Im aktuellen Topf-Sortiment stehen aber auch gereifte Weine – das ist immer wieder eine Offenbarung.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Langenloiser Käferberg 1ÖTW
Weingut Bründlmayer
Kamptal

Markant und tiefgründig, Anklänge von Ringlotte und Ananas, Anis- und Ingwerwürze, kraftvoll, aber nicht zu üppig, cremiger Schmelz, erneut gelbfruchtige Aspekte, sehr agil und ausdauernd, großes Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Bründlmayer
Kamptal

Willi Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Tel. +43 2734 21720
Fax. 3748
weingut@bruendlmayer.at
www.bruendlmayer.at

Schon im Vorjahr hat uns begeistert, was Willi Bründlmayers Team aus dem gar nicht so einfachen Jahrgang 2018 herausgeholt hat. Da man im ausgezeichneten Jahr 2019 sozusagen aus dem Vollen schöpfen konnte, lässt sich diese Begeisterung ohne Wenn und Aber auf die gesamte aktuelle Jungweinserie übertragen. Das gilt bereits in vollem Umfang für die leichteren Veltliner, von denen heuer die klar definierten, pfeffrigen Kamptal Terrassen und die puristischen wie engmaschigen Alten Reben, die qualitativ schon nahe an die Lagenweine heranreichen, besonders imponiert haben. Aus dem Triumvirat der Grands Crus haben alle drei brilliert, wobei zum Verkostungszeitpunkt der extraktsüße und feinkörnige Käferberg vielleicht einen Tick vor dem sehr eleganten, etwas kühler anmutenden Spiegel gelegen ist. Als Primus inter Pares steht aber wieder einmal der geheimnisvolle, noch ein wenig verschlossene Lamm-Veltliner fest, der vornehm und enorm dicht über den Gaumen rollt. Allerdings sollte man mit dem Öffnen einer Flasche noch drei, vier Jahre zuwarten, um den vollen Genuss zu erleben.

Es ist zwar schwer zu glauben, doch die Rieslingserie verwirklicht sogar noch eine weitere Steigerung. Schon der Einstieg mit den vitalen und ausgesprochen schneidigen Kamptal Terrassen gelingt vortrefflich, dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, denn ein Geschmackserlebnis folgt auf das andere. Den Auftakt setzt der dunkelfruchtige, vor Temperament vibrierende Steinmassl, auf den der wohl beste „einfache“ Heiligenstein aller Zeiten folgt: Glockenklar und feingliedrig, ja mit enormer Fruchtintensität gesegnet, würde er aus einer anderen Serie verkostet vermutlich sofort mit den höchsten Weihen, sprich: fünf Sternen, bedacht. Das Topduo wird wie in den vergangenen Jahren mit Sicherheit wieder zur absoluten österreichischen Riesling-Spitze zählen. Einmal mehr brilliert die Lyra mit Noblesse und Eleganz bei ganz hellen, frischen Aromen, während die Alten Reben mit nahezu öliger Fülle, Komplexität und Konzentration bestechen.

Auf dem roten Sektor haben wir die Standardkategorie, bestehend aus einem sehr sauberen Zweigelt und einem schlanken wie rotbeerigen Pinot Noir, dieses Mal zugunsten der Reserven aus Platzgründen übersprungen. Schon die Zweigelt Reserve belohnte dies mit herber Würze und tiefem Fruchtspiel, während der subtile und zartblumige 2017er Pinot zu früher Hochform auflief. Bemerkenswert ist hier zunächst die stetige Steigerung, etwa von 2015 zu 2016 und 2016 zu 2017. Damit zum krönenden, besser gesagt perlenden Finale: Dort überzeugt bereits die Brut Reserve mit ungewohnter Dichte und geradezu forscher Säurestruktur bei sehr gemäßigter Dosage. Für Staunen und Verblüffung sorgt dann endgültig der Blanc de Blancs Extra Brut: ein ungemein lebhafter und vor heller Frucht strotzender, gebündelter Gaumenschmeichler, der in der Fassung der am 7. November 2019 degorgierten Charge wohl neue Maßstäbe für österreichischen Schaumwein setzt. Diese fünfeinhalb Jahre auf der Hefe verbliebene, ganz trockene Abfüllung ist nämlich auf alle Fälle in der Liga sehr guter Jahrgangschampagner anzusiedeln.

mehr
2019 Riesling Ried Zöbinger Heiligenstein 1ÖTW
Weingut Bründlmayer
Kamptal

Ein Kaleidoskop von Früchten, vor allem Weingartenpfirsiche, Maracuja und Limetten, Chili-artige Würze, verströmt kühle Eleganz, nach weißen Ribiseln, sehr schwungvoll, salzige Note im langen Finale.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Bründlmayer
Kamptal

Willi Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Tel. +43 2734 21720
Fax. 3748
weingut@bruendlmayer.at
www.bruendlmayer.at

Schon im Vorjahr hat uns begeistert, was Willi Bründlmayers Team aus dem gar nicht so einfachen Jahrgang 2018 herausgeholt hat. Da man im ausgezeichneten Jahr 2019 sozusagen aus dem Vollen schöpfen konnte, lässt sich diese Begeisterung ohne Wenn und Aber auf die gesamte aktuelle Jungweinserie übertragen. Das gilt bereits in vollem Umfang für die leichteren Veltliner, von denen heuer die klar definierten, pfeffrigen Kamptal Terrassen und die puristischen wie engmaschigen Alten Reben, die qualitativ schon nahe an die Lagenweine heranreichen, besonders imponiert haben. Aus dem Triumvirat der Grands Crus haben alle drei brilliert, wobei zum Verkostungszeitpunkt der extraktsüße und feinkörnige Käferberg vielleicht einen Tick vor dem sehr eleganten, etwas kühler anmutenden Spiegel gelegen ist. Als Primus inter Pares steht aber wieder einmal der geheimnisvolle, noch ein wenig verschlossene Lamm-Veltliner fest, der vornehm und enorm dicht über den Gaumen rollt. Allerdings sollte man mit dem Öffnen einer Flasche noch drei, vier Jahre zuwarten, um den vollen Genuss zu erleben.

Es ist zwar schwer zu glauben, doch die Rieslingserie verwirklicht sogar noch eine weitere Steigerung. Schon der Einstieg mit den vitalen und ausgesprochen schneidigen Kamptal Terrassen gelingt vortrefflich, dann geht es jedoch Schlag auf Schlag, denn ein Geschmackserlebnis folgt auf das andere. Den Auftakt setzt der dunkelfruchtige, vor Temperament vibrierende Steinmassl, auf den der wohl beste „einfache“ Heiligenstein aller Zeiten folgt: Glockenklar und feingliedrig, ja mit enormer Fruchtintensität gesegnet, würde er aus einer anderen Serie verkostet vermutlich sofort mit den höchsten Weihen, sprich: fünf Sternen, bedacht. Das Topduo wird wie in den vergangenen Jahren mit Sicherheit wieder zur absoluten österreichischen Riesling-Spitze zählen. Einmal mehr brilliert die Lyra mit Noblesse und Eleganz bei ganz hellen, frischen Aromen, während die Alten Reben mit nahezu öliger Fülle, Komplexität und Konzentration bestechen.

Auf dem roten Sektor haben wir die Standardkategorie, bestehend aus einem sehr sauberen Zweigelt und einem schlanken wie rotbeerigen Pinot Noir, dieses Mal zugunsten der Reserven aus Platzgründen übersprungen. Schon die Zweigelt Reserve belohnte dies mit herber Würze und tiefem Fruchtspiel, während der subtile und zartblumige 2017er Pinot zu früher Hochform auflief. Bemerkenswert ist hier zunächst die stetige Steigerung, etwa von 2015 zu 2016 und 2016 zu 2017. Damit zum krönenden, besser gesagt perlenden Finale: Dort überzeugt bereits die Brut Reserve mit ungewohnter Dichte und geradezu forscher Säurestruktur bei sehr gemäßigter Dosage. Für Staunen und Verblüffung sorgt dann endgültig der Blanc de Blancs Extra Brut: ein ungemein lebhafter und vor heller Frucht strotzender, gebündelter Gaumenschmeichler, der in der Fassung der am 7. November 2019 degorgierten Charge wohl neue Maßstäbe für österreichischen Schaumwein setzt. Diese fünfeinhalb Jahre auf der Hefe verbliebene, ganz trockene Abfüllung ist nämlich auf alle Fälle in der Liga sehr guter Jahrgangschampagner anzusiedeln.

mehr
schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -