Weinguide
Ausgabe 2022/23
Filtern nach:
Sortieren nach:
2021 Riesling Ried Loibenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Der Boden kommt durch, aber kühler Touch durch die Lage dieser Parzelle, filigrane Fruchtaromen; zeigt am Gaumen deutlich mehr Frucht, animierend, Druck, Bodentöne, gute Substanz, zugänglich, einladend, hinten und im Abgang reife Weingartenpfirsich, herrliche Balance.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„Diesen Jahrgang würde ich abonnieren“, antwortet Leo Alzinger auf meine Frage nach dem Weinjahr 2021 und präzisiert dann: „Im Stil knüpft er an 2020 an, ist fokussiert, geradlinig, schlank und präzise, am ehesten zu vergleichen mit Jahrgängen aus den Neunzigern. Der hohe Anteil an Weinsäure ist bekömmlich.“ Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Die Weine der aktuellen Serie sind stoffig bei guter und zugänglicher Säure, die einzelnen Lagen sind klar zu unterscheiden. Der von Leo Alzinger gewohnte präzise Stil ist heuer besonders ausgeprägt. Selbst die Smaragde waren schon Anfang März überaus charmant.

mehr
2021 Riesling Ried Steinertal Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Ganz ruhig, zum Verkostungszeitpunkt ein wenig verschlossen; zeigt am Gaumen deutlich mehr, glockenklare Frucht in Kombination mit bodenstämmigen Tönen, Säurespiel, karger Untergrund ist zu schmecken, straff, Ecken und Kanten, braucht noch etwas Zeit.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„Diesen Jahrgang würde ich abonnieren“, antwortet Leo Alzinger auf meine Frage nach dem Weinjahr 2021 und präzisiert dann: „Im Stil knüpft er an 2020 an, ist fokussiert, geradlinig, schlank und präzise, am ehesten zu vergleichen mit Jahrgängen aus den Neunzigern. Der hohe Anteil an Weinsäure ist bekömmlich.“ Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Die Weine der aktuellen Serie sind stoffig bei guter und zugänglicher Säure, die einzelnen Lagen sind klar zu unterscheiden. Der von Leo Alzinger gewohnte präzise Stil ist heuer besonders ausgeprägt. Selbst die Smaragde waren schon Anfang März überaus charmant.

mehr
2021 Grüner Veltliner Obere Steilterrassen
Weingut Atzberg
Wachau

Prachtvolles Aromen-Ensemble, Orangenbiskuit, Zigarrenkistl, nasser Stein, Aranzini, feinste Teeblätter, untermalt von rauchig kühlen Motiven nach Mentholtabak und Nadelwald; stattliches Fundament, großzügig, präzise, begeistert mit hoher Mineralität und verführerisch fruchtsüßer Textur samt glockenklarem Kern, komplex, nobel, wunderschön balanciert; die vorgezeichnete Karriere dürfte genauso steil ausfallen wie die Terrassen, aus denen dieser Ausnahmewein stammt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Atzberg
Wachau

Paul Kiefer
3620 Spitz
Mieslingtal 3

Zehn Jahre ist es her, dass der erste Wein vom Atzberg präsentiert wurde – ein Grüner Veltliner, der ob seiner großartigen Performance auf Anhieb die Vinaria Höchstwertung von 5 Sternen einheimste. Es war das gemeinsame Projekt von Hans Schmid, Robert Wutzl und Franz Josef Gritsch, diese zuvor brachliegende Ausnahmelage zu rekultivieren. Letztgenannter legte Mitte des Vorjahres die Unternehmensführung zurück, um mehr Zeit für sein eigenes neues Großprojekt zu finden (siehe dort). Auf Wunsch Hans Schmids hat nun Paul Kiefer die Geschäftsführung übernommen. Er ist zentraler Verkaufschef von Schmids Weingütern Mayer am Pfarrplatz und Rotes Haus, zu denen u.a. 70 Hektar Weinberge in den besten Wiener Lagen zählen. Für die Vinifikation des Jahrgangs 2021 zeichnet Johann Donabaum verantwortlich. Bereits aus dem Jahr 1328 stammen die ältesten Aufzeichnungen über die mit großem Aufwand rekultivierte Riede im Donaustädtchen Spitz; in diesem Dokument ist sie bereits mit dem Namen „Ärzberg“ belegt. Sie liegt unmittelbar neben der ebenfalls zu den Top-Rieden der Wachau zählenden Singerriedel, mit der sie in früheren Tagen eine geologische Einheit bildete, ehe der aus dem Waldviertel in die Donau strömende Mieslingbach die beiden Lagen voneinander trennte. Der Boden – wie der ursprüngliche Name erahnen lässt – ist erzhaltig (rotes Gestein mit Gneis und Schieferstruktur und geringer Erdauflage) und zählt zu den kargsten in der Wachau. Auf den mit einer Hangneigung von 75 Prozent bis zu einer Seehöhe von 420 Metern hinaufreichenden Parzellen benötigen die Trauben eine längere Reifezeit. Das bedeutet auch spätere Ernte, was nicht so sehr der Zucker-, dafür aber der physiologischen Reife zugutekommt. Hier bekommen die Trauben sowohl die Kühle des Spitzer Grabens zu spüren als auch die milderen Luftmassen des Donautals – eine klimatische Idealkombination.

mehr
2021 Riesling Ried Ralais Wösendorf Smaragd
Weingut Erich Bayer
Wachau

Saftige Steinobstfrucht. Marillen pur, feine Mineralität, viel Wachau Typizität; viel Marille, super Mineralität, vitaler Riesling mit knackiger Säure und viel Mineralität, wirkt knochentrocken, überzeugende Länge.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut Erich Bayer
Wachau

Erich Bayer
3610 Weißenkirchen
St. Michael 4

Tel. +43 2713 2364
Fax. -55
office@weingut-bayer.com
www.weingut-bayer.com

Erich Bayer ist durch seinen gemütlichen Heurigen bekannt, der im kleinsten Dorf der Wachau ist – in St. Michael, wo ein paar Häuser rund um die imposante Wehrkirche stehen. Bayers Weinen kann man durch die Bank das „PLV“ verleihen. Mit einem Zehner kommt man bei praktisch jedem Wein aus. Nur sein Veltliner Smaragd Sophie, der nach seiner Tochter benannt ist und meist als jahrgangsbester punktet, kostet 13 Euro, reift länger im Keller und kommt erst im Herbst in den Verkauf. Wobei die Sophie heuer eine starke Konkurrenz hat – mit dem spannungsgeladenen Riesling Smaragd aus der Riede Raleis. Die Kraft und Eleganz zieht dieser Riesling aus mittlerweile 40 bis 45 Jahre alten Stöcke. Wer es beim Smaragd knackig will, geht auf den Riesling, wer es gern milder hat, ist mit der Sophie (die Rebstöcke sind schon mehr als 60 Jahre alt) oder dem „normalen“ Vorderseiber-Veltliner fein dabei.

mehr
2021 Grüner Veltliner Ried Kollmütz Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Vitales und tiefgründiges Duftspiel, engmaschige Frucht, dicht, rosa Grapefruit, modellhaft in Finesse und Klarheit, pointierte lagentypische Charakteristik, Darjeeling Tee, dunkelfruchtige Mitte, strahlt in gediegener Größe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Die aktuelle Jahrgansserie im Weingut Rudi Pichler ist atemberaubend auf höchstem Level. In voller Strahlkraft von klarer wie transparenter Fruchtdichte präsentieren sich die Sortenvertreter, beginnend in der Federspiel-Kategorie bis zu den zahlreichen Varietäten im Smaragdbereich. Das Dogma von Rudi Pichler ist, sich mit größter Präzision auf das Wesentliche des Wein-Seins zu konzentrieren und die jeweiligen Riedenspezifika geschmacklich ohne jeden Firlefanz herauszuarbeiten. Als Ergebnis entstehen Weine in perfekter Balance, gezeichnet von mineralischer Finesse in puristischer Klarheit. Unterstützung findet Rudi Pichler inzwischen vom Junior Rudi und Tochter Theresa, die beide seit ein paar Jahren auf dem Weingut tätig und in alle Produktionsbereiche eingebunden sind. Der aktuelle Jahrgang begeistert unisono, wobei die Federspiele vom Grünen Veltliner und Riesling durch Grazilität und Vitalität in hellfruchtiger Transparenz eine der besten Serie der vergangenen Jahre darstellt. Beide Sortenvertreter werden als Lagen-Cuvée ausgebaut, stammen meist aus höheren Parzellen mit unterschiedlichen Bodenprofilen. Besonders der Riesling Federspiel präsentiert sich in modellhafter Stilistik, der in Dichte und Feinheit von der Smaragd-Kategorie nicht mehr qualitätsmäßig zu unterscheiden ist, ja sogar mit seinen geringeren Alkoholwerten ein kaum überbietbares Trinkanimo aufweist. Die Smaragd-Varietäten vom Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich aus den Top-Lagen von Jahr zu Jahr in beeindruckender Form. Es ist eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz oder dem hellen Fruchtcharme der Ried Hochrain bzw. der Ried Kirchweg der Vorzug gegeben wird. Die noch nicht gefüllten Smaragd-Stars aus der Ried Achleithen werden nächstes Jahr in den Guide aufgenommen werden. Berühmt und begehrlich sind die beiden Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner aus dem Hause Pichler. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande und glänzt heuer mit einer dichten wie feingliedrigen Struktur. Dem steht der aus Mautern stammende und nur in homöopathischen Mengen verfügbare Rote Veltliner Smaragd um nichts nach, der im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance Modellcharakter aufweist und in vielen Jahren als Vin de garde begeistern wird.

mehr
2021 Riesling Smaragd Ried Kellerberg
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Kraftvoll, gebündelt, zarte Gewürznoten, Boden, elegante Frucht; Weingartenpfirsiche, grünfruchtige Akzente, kompakt und präzise strukturiert, Druck, Säurespiel, hauchzarte Würze unterlegt, große Länge, Pfirsiche und eine Prise Grapefruits im Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371-0
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Domäne Wachau hat sich unter der Ägide von Weingutsleiter Roman Horvath MW und Kellermeister Heinz Frischengruber zu den führenden und international höchst anerkannten Weingütern des Landes hochgearbeitet. Gemeinsam haben sie mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. 120 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet, weitere Flächen sind in Umstellung begriffen. Das Verständnis der einzelnen Winzer dafür sei sehr groß, erklärt Roman Horvath. 2021 fasst er nicht ganz emotionslos so zusammen: „Wir gehen von einem großen Jahrgang aus, der beste der letzten fünfzehn Jahre, einzigartig, klar und präzise.“ Die Verkostung hat diese Einschätzung bestätigt. Wenn man die Wertigkeit und den Trinkspaß des Mittelbaus in die Waagschale wirft, darf man wohl vom Jahr der Federspiele sprechen. Die Smaragde sind nobel und ausgewogen mit Lagerpotenzial. Neu ist der 2016er Grüne Veltliner Smaragd Ried Achleiten LR, wobei das Kürzel für Late Release steht. Der Wein reifte fünf Jahre im großen Holz und lag lange auf der Feinhefe. Ungewöhnlich ist auch der Gemischte Satz Smaragd Uralt-Reben, die Stöcke wurden Mitte der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts am Vorderseiber gepflanzt, der aktuelle Jahrgang wurde in alten Holzfässern mit 500 Litern Inhalt und in einem Betonfass ausgebaut. Die Rebstöcke für den MTX – das steht für Müller Thurgau Extrem – wurden in den Fünfzigerjahren gesetzt. Auch mit dem Grünen Veltliner Steinwerk Spitzer Graben ist man abseits des Alltäglichen unterwegs, er wurde in Behältern aus Marmor und Granit erzogen. Ein gesuchtes Getränk ist der gespritete Grüne Veltliner V.D.N., dessen Gärung mit Weinbrand aus dieser Sorte gestoppt wurde.

mehr
2021 Weißburgunder Ried Kollmütz Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Helle Fruchtaromatik, feine und prägnante nussige Frucht, viel Gelbfrucht, reifer Apfel, etwas Exotik, saftig, klare wie pointierte Fruchtführung, harmonisch mit vitalem Verve, ziseliert, druck- voll, perfekte Säure, Balance in Perfektion, ewig lang im Finish, ein großer stilprägender Wein.

Blauburger
€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Die aktuelle Jahrgansserie im Weingut Rudi Pichler ist atemberaubend auf höchstem Level. In voller Strahlkraft von klarer wie transparenter Fruchtdichte präsentieren sich die Sortenvertreter, beginnend in der Federspiel-Kategorie bis zu den zahlreichen Varietäten im Smaragdbereich. Das Dogma von Rudi Pichler ist, sich mit größter Präzision auf das Wesentliche des Wein-Seins zu konzentrieren und die jeweiligen Riedenspezifika geschmacklich ohne jeden Firlefanz herauszuarbeiten. Als Ergebnis entstehen Weine in perfekter Balance, gezeichnet von mineralischer Finesse in puristischer Klarheit. Unterstützung findet Rudi Pichler inzwischen vom Junior Rudi und Tochter Theresa, die beide seit ein paar Jahren auf dem Weingut tätig und in alle Produktionsbereiche eingebunden sind. Der aktuelle Jahrgang begeistert unisono, wobei die Federspiele vom Grünen Veltliner und Riesling durch Grazilität und Vitalität in hellfruchtiger Transparenz eine der besten Serie der vergangenen Jahre darstellt. Beide Sortenvertreter werden als Lagen-Cuvée ausgebaut, stammen meist aus höheren Parzellen mit unterschiedlichen Bodenprofilen. Besonders der Riesling Federspiel präsentiert sich in modellhafter Stilistik, der in Dichte und Feinheit von der Smaragd-Kategorie nicht mehr qualitätsmäßig zu unterscheiden ist, ja sogar mit seinen geringeren Alkoholwerten ein kaum überbietbares Trinkanimo aufweist. Die Smaragd-Varietäten vom Grüner Veltliner und Riesling zeigen sich aus den Top-Lagen von Jahr zu Jahr in beeindruckender Form. Es ist eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz oder dem hellen Fruchtcharme der Ried Hochrain bzw. der Ried Kirchweg der Vorzug gegeben wird. Die noch nicht gefüllten Smaragd-Stars aus der Ried Achleithen werden nächstes Jahr in den Guide aufgenommen werden. Berühmt und begehrlich sind die beiden Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner aus dem Hause Pichler. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande und glänzt heuer mit einer dichten wie feingliedrigen Struktur. Dem steht der aus Mautern stammende und nur in homöopathischen Mengen verfügbare Rote Veltliner Smaragd um nichts nach, der im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht-Balance Modellcharakter aufweist und in vielen Jahren als Vin de garde begeistern wird.

mehr
2021 Grüner Veltliner Ried Achleiten Stockkultur Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Überraschender Auftakt mit einem exotisch anmutenden Fruchtreigen: Ananas und Babybanane, dann die lagenspezifischen rauchigen Untertöne, flinsige Note, feinkörnig, extraktsüß und konzentriert, burgundische Anmutung – ein großer Veltliner im Werden.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat eine 2021er-Serie vollbracht, die nahezu sprachlos macht. Schon die beiden Federspiele, bestehend aus einem puristischen, fruchttiefen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Riede Steinriegl, der seine kalkige Herkunft „verleugnet“ und punkto Würzenote und markanter Säure eher an einen deutschen Schieferriesling erinnert, sind bestens gelungen. Die Smaragde aus beiden Sorten verblüffen dann endgültig ob ihrer makellos hohen Qualität und bilden ein Sortiment, das nicht nur in der Wachau seinesgleichen sucht; sofort werden auch Vergleiche mit den großen Wachauer Weinjahren 1990, 1997 und 1999 wachgerufen, die ähnlich gute Bedingungen geboten haben. Dennoch: So eine prachtvolle Serie ist auch unter besten Voraussetzungen keineswegs alltäglich, sondern vielmehr als vorläufige Krönung eines ebenso penibel wie innovativ ausgeübten Winzerhandwerks zu betrachten. Dabei ist es auch gelungen, die Eigenarten der einzelnen Lagen so gut wie nur möglich herauszuarbeiten, was gleich die Gegenüberstellung der beiden sanfteren Veltliner in Form des Liebenberg und Kaiserberg beweist: Während Ersterer mit gelbfruchtigem Charme über den Gaumen gleitet, setzt der zweite eher auf dunkelbeerige Aspekte, wobei beiden eine tiefe Extraktsüße immanent ist. Weiter geht das Loblied mit den beiden Achleiten-Versionen, von denen der noch etwas rauchige und reduktive Achleiten Smaragd weit besser als in den vergangenen Jahren gelungen ist, wogegen die Stockkultur von dieser Spitzenlage schon mit exotischer Aromafülle glänzt und einen ebenso lagentypischen wie konzentrierten Veltliner realisiert. Auf dem gleichen extrem hohen Niveau befindet sich der vielfältige, mit Attributen nur unzureichend erfassbare Zwerithaler, der punkto Finesse vermutlich als Primus inter Pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit den strukturell gar nicht so weit entfernten, großen weißen Burgundern werden. Ebenso fein gesponnen, doch etwas leichtfüßiger erscheint der im Glas blitzartig zulegende, glockenklare Grüne vom Wachstum Bodenstein. Wie für das grüne Pendant gilt auch für den vor Frucht nur so strotzenden, mit „mutiger“ Säurestruktur ausgestatteten Riesling Achleiten, dass heuer das beste Ergebnis seit vielen Jahren geglückt ist. Aufgrund seiner Höhenlage noch etwas kühler und zugeknöpfter wirkt der gleichwohl mit immenser Fülle und zupackender Rasse versehene Riesling vom Wachstum Bodenstein, der in naher Zukunft wohl ebenfalls die Höchstnote verdienen würde. Endgültig wird die Reminiszenz mit den 1990er-eRieslingen aber mit den beiden Prachtstücken von der Riede Klaus gefestigt: Mit großer Fruchttiefe und beispielhafter Eleganz prunkt bereits der hochelegante Smaragd.

mehr
2021 Grüner Veltliner Ried Zwerithaler Kammergut Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Nach hefig-reduktivem Start feine Duftnuancen von Orangenzeste und Lavendel, ungemein reichhaltig und differenziert, am Gaumen dann ein Feuerwerk von Aromen, satter Fruchtschmelz, vor allem von der Finesse getragen, fruchtsüß und „ewig“ lange nachklingend, in jeder Phase überzeugend, riesiges Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat eine 2021er-Serie vollbracht, die nahezu sprachlos macht. Schon die beiden Federspiele, bestehend aus einem puristischen, fruchttiefen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Riede Steinriegl, der seine kalkige Herkunft „verleugnet“ und punkto Würzenote und markanter Säure eher an einen deutschen Schieferriesling erinnert, sind bestens gelungen. Die Smaragde aus beiden Sorten verblüffen dann endgültig ob ihrer makellos hohen Qualität und bilden ein Sortiment, das nicht nur in der Wachau seinesgleichen sucht; sofort werden auch Vergleiche mit den großen Wachauer Weinjahren 1990, 1997 und 1999 wachgerufen, die ähnlich gute Bedingungen geboten haben. Dennoch: So eine prachtvolle Serie ist auch unter besten Voraussetzungen keineswegs alltäglich, sondern vielmehr als vorläufige Krönung eines ebenso penibel wie innovativ ausgeübten Winzerhandwerks zu betrachten. Dabei ist es auch gelungen, die Eigenarten der einzelnen Lagen so gut wie nur möglich herauszuarbeiten, was gleich die Gegenüberstellung der beiden sanfteren Veltliner in Form des Liebenberg und Kaiserberg beweist: Während Ersterer mit gelbfruchtigem Charme über den Gaumen gleitet, setzt der zweite eher auf dunkelbeerige Aspekte, wobei beiden eine tiefe Extraktsüße immanent ist. Weiter geht das Loblied mit den beiden Achleiten-Versionen, von denen der noch etwas rauchige und reduktive Achleiten Smaragd weit besser als in den vergangenen Jahren gelungen ist, wogegen die Stockkultur von dieser Spitzenlage schon mit exotischer Aromafülle glänzt und einen ebenso lagentypischen wie konzentrierten Veltliner realisiert. Auf dem gleichen extrem hohen Niveau befindet sich der vielfältige, mit Attributen nur unzureichend erfassbare Zwerithaler, der punkto Finesse vermutlich als Primus inter Pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit den strukturell gar nicht so weit entfernten, großen weißen Burgundern werden. Ebenso fein gesponnen, doch etwas leichtfüßiger erscheint der im Glas blitzartig zulegende, glockenklare Grüne vom Wachstum Bodenstein. Wie für das grüne Pendant gilt auch für den vor Frucht nur so strotzenden, mit „mutiger“ Säurestruktur ausgestatteten Riesling Achleiten, dass heuer das beste Ergebnis seit vielen Jahren geglückt ist. Aufgrund seiner Höhenlage noch etwas kühler und zugeknöpfter wirkt der gleichwohl mit immenser Fülle und zupackender Rasse versehene Riesling vom Wachstum Bodenstein, der in naher Zukunft wohl ebenfalls die Höchstnote verdienen würde. Endgültig wird die Reminiszenz mit den 1990er-eRieslingen aber mit den beiden Prachtstücken von der Riede Klaus gefestigt: Mit großer Fruchttiefe und beispielhafter Eleganz prunkt bereits der hochelegante Smaragd.

mehr
2021 Riesling Ried Klaus Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Bestechendes Duftspiel nach Pfefferminze, Menthol und Wacholder, zunächst mehr Würze als Frucht, kühle Eleganz, taut rasch auf und offeriert dann feinste Fruchtaromen, vor allem nach Weingartenpfirsichen, später auch Stachelbeeren und Cassis, tolle Fruchttiefe, Finesse pur, beste Prognose – jeder Schluck ein großer Riesling.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat eine 2021er-Serie vollbracht, die nahezu sprachlos macht. Schon die beiden Federspiele, bestehend aus einem puristischen, fruchttiefen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Riede Steinriegl, der seine kalkige Herkunft „verleugnet“ und punkto Würzenote und markanter Säure eher an einen deutschen Schieferriesling erinnert, sind bestens gelungen. Die Smaragde aus beiden Sorten verblüffen dann endgültig ob ihrer makellos hohen Qualität und bilden ein Sortiment, das nicht nur in der Wachau seinesgleichen sucht; sofort werden auch Vergleiche mit den großen Wachauer Weinjahren 1990, 1997 und 1999 wachgerufen, die ähnlich gute Bedingungen geboten haben. Dennoch: So eine prachtvolle Serie ist auch unter besten Voraussetzungen keineswegs alltäglich, sondern vielmehr als vorläufige Krönung eines ebenso penibel wie innovativ ausgeübten Winzerhandwerks zu betrachten. Dabei ist es auch gelungen, die Eigenarten der einzelnen Lagen so gut wie nur möglich herauszuarbeiten, was gleich die Gegenüberstellung der beiden sanfteren Veltliner in Form des Liebenberg und Kaiserberg beweist: Während Ersterer mit gelbfruchtigem Charme über den Gaumen gleitet, setzt der zweite eher auf dunkelbeerige Aspekte, wobei beiden eine tiefe Extraktsüße immanent ist. Weiter geht das Loblied mit den beiden Achleiten-Versionen, von denen der noch etwas rauchige und reduktive Achleiten Smaragd weit besser als in den vergangenen Jahren gelungen ist, wogegen die Stockkultur von dieser Spitzenlage schon mit exotischer Aromafülle glänzt und einen ebenso lagentypischen wie konzentrierten Veltliner realisiert. Auf dem gleichen extrem hohen Niveau befindet sich der vielfältige, mit Attributen nur unzureichend erfassbare Zwerithaler, der punkto Finesse vermutlich als Primus inter Pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit den strukturell gar nicht so weit entfernten, großen weißen Burgundern werden. Ebenso fein gesponnen, doch etwas leichtfüßiger erscheint der im Glas blitzartig zulegende, glockenklare Grüne vom Wachstum Bodenstein. Wie für das grüne Pendant gilt auch für den vor Frucht nur so strotzenden, mit „mutiger“ Säurestruktur ausgestatteten Riesling Achleiten, dass heuer das beste Ergebnis seit vielen Jahren geglückt ist. Aufgrund seiner Höhenlage noch etwas kühler und zugeknöpfter wirkt der gleichwohl mit immenser Fülle und zupackender Rasse versehene Riesling vom Wachstum Bodenstein, der in naher Zukunft wohl ebenfalls die Höchstnote verdienen würde. Endgültig wird die Reminiszenz mit den 1990er-eRieslingen aber mit den beiden Prachtstücken von der Riede Klaus gefestigt: Mit großer Fruchttiefe und beispielhafter Eleganz prunkt bereits der hochelegante Smaragd.

mehr
2021 Riesling Limitierte Edition Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Viel Steinobst, einiges an Pfirsich, wirkt mineralisch und straff, Zitronenpfeffer; enorm fleischig, saftiger Pfirsich, auch exotische Frucht, dezent mineralisch, tolles Säuregerüst, embryonal mit viel Potenzial.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Die Weinwelt von Johann Donabaum besteht aus den Wachauer Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling, die der Spitzer Winzer in sechs Lagen und Stilen ausbaut. Seinen „Johann“-Jungwein hat Donabaum aufgegeben, um daraus einen DAC Gebietsveltliner zu machen. Seine Federspiele glänzen mit straffer Spitzer-Graben-Stilstik und sind heuer besonders trinkvergnüglich. Mit seinen Smaragden lässt sich Donabaum mittlerweile bis Herbst Zeit – nur den Veltliner aus der Ried Zornberg hat er schon als Jahrgangsboten im Mai in den Markt gebracht. Die Aussichten sind vielversprechend: 2021 ist Donabaum bestens gelungen. Beim Veltliner ist der Zornberg schlank und straff, der Kirchweg pfeffrig-würzig und die Spitzer Point der Würzig-Mineralische mit dem meisten Druck. Beim Riesling dominiert die Graben-Stilistik, die Smaragde sind straff und von kühler Graben-Aromatik geprägt. Und an der Spitze steht Donabaum-extrem mit seiner Limitierten Edition, bei der er die reifsten Trauben verarbeitet.

mehr
2021 Grüner Veltliner Ried Steinertal Loiben Smaragd
Weingut Schmelz
Wachau

Sehr frisch und feine Würze, salzige Mineralität, knackige Äpfel; sehr straff und frisch, Mineralität sorgt für viel Spannung, typische Steinertal-Salzigkeit, saftige Granny Smith, druckvoll-elegant, feine Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Der Jochinger Thomas Schmelz hat heuer eine beeindruckende Weinpalette, die zu den allerbesten der Wachau gehört. Mittlerweile bietet der Winzer schon fünf Veltliner Federspiele, die uneingeschränkt zu empfehlen sind, wobei die „Klaus“ und das „Loibner“ ein bisschen herausstrahlen. Bei den Smaragden ist das Steinertal eine Bank, und der Loibenberg ist der beste der vergangenen zehn Jahre. Beim Riesling ist der Federspiel-Einstieg schon sehr hoch – und bei den Smaragden ist es oft nur der Vorliebe geschuldet, ob man den Weißenkirchner Steinriegel bevorzugt oder die Dürnsteiner Freiheit. Aktuell: Ersteren. Aber unterschätzen Sie im Alter nicht die Freiheit. Ein Marathonläufer hat Schmelz auch mit seinem Best of Riesling im Talon. Derzeit ein bisschen zu fruchtsüß, aber mit der Riesen-Säure eine Empfehlung für einen langen Lauf!

mehr
2021 Riesling Der Hirsch
Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Ziemlich ausgeprägte Rauchnoten, anfangs Hefeschleier, dahinter tolle Sortenfrucht, Pfirsiche und Hollerblüten; ungemein saftig, geht über vor Frucht, toll strukturiert, einige Kraft, Power, lang, beachtlich.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Sighardt Donabaum
3620 Spitz
Zornberg 4

Tel. +43 2713 2287
Fax. -4
sighardt@donabaum.com
www.donabaum.com

Sighardt Donabaum hat das in einem historischen Gebäude auf dem Zornberg gelegene Familienweingut bereits vor mehr als zwei Dekaden in die Spitzengruppe des Spitzer Grabens geführt. Der ideenreiche Winzer verfügt über ein ansehnliches Spektrum an klassischen Lagen, das sich über die ganze Länge des vitikulturell nutzbaren Teils des Spitzer Grabens zieht: Dieses reicht von der donaunahen, bei der Burgruine Spitz gelegenen Riede Auleithen mit kristallinen Marmoreinschlüssen über Almenreith und Biern bis hin zu den steilen und kargen Rieden Bruck und Brandstatt in Vießling bzw. Elsarn. Bis zum Jahrgang 2019 war fast jeder Wein im Sortiment mit einer bestimmten Riede assoziiert. Zusätzlich war aber auch seit vielen Jahren jeder Sorte ein spezifisches, eine bestimmte Eigenschaft repräsentierendes Tier zugeordnet, das auf den jeweiligen Etiketten mit einer prägnanten wie attraktiven Grafik dargestellt wurde. Seit dem Jahrgang 2020 füllt Sighardt Donabaum seine Weine schlicht als Wein aus Österreich ab, wodurch die Riedenbezeichnung trotz weiterhin gleichbleibender Herkunft entfällt. Die seit vielen Jahren etablierte Zuordnung von Sorte und Tierart bleibt jedoch selbstverständlich bestehen. Die klassische Sorte Grüner Veltliner dominiert mit rund 60 Prozent das Sortiment, daneben spielen natürlich Riesling sowie die aromatischen Sorten Gewürztraminer, Sauvignon Blanc und Gelber Muskateller ebenso eine wichtige Rolle wie die burgundischen Sorten Neuburger und Grauburgunder. Letzterer ist allerdings der bunte Hund im Sortiment, stammt doch der im kleinen Holzfass gereifte Sortenvertreter aus einem Weingarten vom befreundeten Winzer Paul Schandl in Rust am Neusiedlersee.ps

mehr
2021 Riesling Ried Steinriegl Weißenkirchen Smaragd
Weingut Schmelz
Wachau

Viel Pfirsichfrucht, auch Limette, strahlende Mineralität, straffer Riesling; enorm elegant, Pfirsich pur, hinten dann saftige Marillennoten, umspült von feiner Mineralität, dezent Kräuter, superlang.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Der Jochinger Thomas Schmelz hat heuer eine beeindruckende Weinpalette, die zu den allerbesten der Wachau gehört. Mittlerweile bietet der Winzer schon fünf Veltliner Federspiele, die uneingeschränkt zu empfehlen sind, wobei die „Klaus“ und das „Loibner“ ein bisschen herausstrahlen. Bei den Smaragden ist das Steinertal eine Bank, und der Loibenberg ist der beste der vergangenen zehn Jahre. Beim Riesling ist der Federspiel-Einstieg schon sehr hoch – und bei den Smaragden ist es oft nur der Vorliebe geschuldet, ob man den Weißenkirchner Steinriegel bevorzugt oder die Dürnsteiner Freiheit. Aktuell: Ersteren. Aber unterschätzen Sie im Alter nicht die Freiheit. Ein Marathonläufer hat Schmelz auch mit seinem Best of Riesling im Talon. Derzeit ein bisschen zu fruchtsüß, aber mit der Riesen-Säure eine Empfehlung für einen langen Lauf!

mehr
2021 Grüner Veltliner Ried Schön Smaragd
Weingut Graben-Gritsch
Wachau

Ein Früchtekorb von Exotik, Brioche, viel saftige Präsenz mit raffiniertem Extraktspiel, reifer Apfel, Ananas, feine Kräuterwürze, kühle Anmutung, druckvoll in stoffiger Dichte, dunkelfruchtig, viel mineralische Finesse, glockenklar mit straffer Säurestruktur, ausdrucksstark bis ins lange Finale.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Graben-Gritsch
Wachau

Josef Gritsch
3620 Spitz
Vießling 21

Tel. +43 2713 8478
Fax. +43 2713 8478
weingut@josef-gritsch.net
www.josef-gritsch.net

Der aktuelle Jahrgang 2021 entspricht ganz den Vorstellungen, wie Josef Gritsch seine Weinstilistik anlegt, für die er weit über die Grenzen hinaus bekannt ist: Grüner Veltliner und Riesling mit viel mineralischer Extraktdichte im perfekten Frucht-Säure-Spiel. Dies trifft besonders auf seine Smaragdlinie zu. Das Weingut ist ein klassischer Familienbetrieb mit angeschlossenem Heurigen, der einen wunderbaren Blick in den Spitzer Graben und auf seine Top-Lagen Schön und Bruck gewährt. Der Ausbau erfolgt ausschließlich in Holzfässern in unterschiedlichen Formaten, die Reifung der Weine verläuft lange auf der Feinhefe. Der Grüne Veltliner nimmt mit mehr als zwei Drittel Anteil an der Gesamtproduktion eine wichtige Rolle ein. Die Federspiel-Variante zeigt sich heuer von der besten Seite im kompakten wie tiefen Fruchtspiel. Die Smaragd-Kategorie aus der dafür prädestinierten Riede Schön, die die Herkunftsspezifik der tiefgründigen Paragneisböden mit Extraktdichte und mineralischer Komplexität archetypisch in den Weinen zum Ausdruck bringt, gibt es in zwei Varianten, wobei die Alten Reben besonders mit viel Dichte und Länge bestechen. Welch enormes Potenzial in der bisweilen noch immer unterschätzten Paradelage Setzberg, genauer: in der Subriede Vogelsang, steckt, demonstriert Josef Gritsch mit dem Riesling Smaragd par excellence: dieser verzaubert mit saftiger Fruchtfinesse und mineralischer Kühle. Als Kleinod im Hause Gritsch ist der Muskateller zu bezeichnen, der als Smaragd als große stilistische Bereicherung noch immer ein Schattendasein in der Wachau führt. Als kleine Parzelle von der Pfarre Spitz seit 1990 in Pacht, glänzt diese Sorte Jahr für Jahr durch würzige Fruchtpikanz.

mehr
2021 Grüner Veltliner Ried Singerriedel Smaragd
Weingut FJ Gritsch – Mauritiushof
Wachau

Prachtvolle Würzemelange, Wacholder, Minze, Orangen-Biskuit, weißer Pfeffer; generös, finessenreich, ungewöhnlich komplex und elegant; Riesenpotenzial!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch – Mauritiushof
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www@gritsch.at

Großartig, was Franz Josef Gritsch mit dem Jahrgang 2021 aus seinen Rieden gezaubert hat. Die Weine weisen heuer etwas höhere Säurewerte auf, die sie frischer und trinkvergnüglicher machen und bei den großen Lagen für mehr Finesse und Eleganz sorgen. Dazu gesellen sich freilich bei den kräftigeren Gewächsen enorme Fruchtfülle und Konzentration, die für Tiefgang und ein entsprechend hohes Lagerpotenzial sorgen. Stellvertretend seien die formidablen Veltliner Hochrain, Loibenberg sowie der großartige Singerriedel ins Rampenlicht gerückt, wobei auch bereits die Federspiele – vor allem der mineralische Axpoint und, nochmals eine Stufe drüber, der kühlwürzige Klaus – für die erste große Überraschung sorgen. Ganz ähnlich sieht es bei den Rieslingen aus, bei denen ein knackfrisches, puristisches Federspiel vom 1000-Eimerberg bereits andeutet, was die Smaragd-Variante aus der gleichnamigen Lage dann übererfüllt. Die Stockerlplätze beanspruchen freilich die mit einem fantastischen Fruchtfeuerwerk aufwartenden Rieslinge Kalk-ofen und Dürnsteiner Burg – der Erstgenannte besticht zudem mit heller kreidiger Mineralität, Letzterer verkörpert mit seiner kraftvollen, üppigen und zugleich fein gemeißelten Statur eine Art vinophiler Quadratur des Kreises. Neues gibt es auch vom rund 800 Jahre altehrwürdigen und mitten im lauschigen Weinörtchen Spitz angesiedelten Mauritiushof zu berichten. Derzeit entsteht dort ein großzügiger Zubau, der neben einem Präsentations- und Verkaufsraum für die Ab-Hof-Verkäufe ein für bis zu 40 Gästen konzipiertes Veranstaltungszentrum beherbergen wird. Ebenfalls geplant sind drei luxuriöse Ferienwohnungen sowie diverse Büroräumlichkeiten im oberen Bereich des Neubaus. Im Herbst soll alles seiner Bestimmung übergeben werden. Wir dürfen gespannt sein …

mehr
2021 Riesling Ried Kalkofen Smaragd
Weingut FJ Gritsch – Mauritiushof
Wachau

Feuerwerk aus roten Pfirsichen und tropischen Früchten, auch Aranzini, Rosinen, Ingwer; engmaschig verwoben, kristallklar, voll kreidiger Mineralität; enormer Tiefgang, tolle Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch – Mauritiushof
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www@gritsch.at

Großartig, was Franz Josef Gritsch mit dem Jahrgang 2021 aus seinen Rieden gezaubert hat. Die Weine weisen heuer etwas höhere Säurewerte auf, die sie frischer und trinkvergnüglicher machen und bei den großen Lagen für mehr Finesse und Eleganz sorgen. Dazu gesellen sich freilich bei den kräftigeren Gewächsen enorme Fruchtfülle und Konzentration, die für Tiefgang und ein entsprechend hohes Lagerpotenzial sorgen. Stellvertretend seien die formidablen Veltliner Hochrain, Loibenberg sowie der großartige Singerriedel ins Rampenlicht gerückt, wobei auch bereits die Federspiele – vor allem der mineralische Axpoint und, nochmals eine Stufe drüber, der kühlwürzige Klaus – für die erste große Überraschung sorgen. Ganz ähnlich sieht es bei den Rieslingen aus, bei denen ein knackfrisches, puristisches Federspiel vom 1000-Eimerberg bereits andeutet, was die Smaragd-Variante aus der gleichnamigen Lage dann übererfüllt. Die Stockerlplätze beanspruchen freilich die mit einem fantastischen Fruchtfeuerwerk aufwartenden Rieslinge Kalk-ofen und Dürnsteiner Burg – der Erstgenannte besticht zudem mit heller kreidiger Mineralität, Letzterer verkörpert mit seiner kraftvollen, üppigen und zugleich fein gemeißelten Statur eine Art vinophiler Quadratur des Kreises. Neues gibt es auch vom rund 800 Jahre altehrwürdigen und mitten im lauschigen Weinörtchen Spitz angesiedelten Mauritiushof zu berichten. Derzeit entsteht dort ein großzügiger Zubau, der neben einem Präsentations- und Verkaufsraum für die Ab-Hof-Verkäufe ein für bis zu 40 Gästen konzipiertes Veranstaltungszentrum beherbergen wird. Ebenfalls geplant sind drei luxuriöse Ferienwohnungen sowie diverse Büroräumlichkeiten im oberen Bereich des Neubaus. Im Herbst soll alles seiner Bestimmung übergeben werden. Wir dürfen gespannt sein …

mehr
2021 Riesling Ried Dürnsteiner Burg Reserve
Weingut FJ Gritsch – Mauritiushof
Wachau

Reich nuanciert, Orangen, Limonen, Pfirsiche, Marillen-Confit; mineralischer Unterbau, kraftvoll, üppig, zugleich fein gemeißelt; hochelegant und spannend bis ins schier endlose Finale.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch – Mauritiushof
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www@gritsch.at

Großartig, was Franz Josef Gritsch mit dem Jahrgang 2021 aus seinen Rieden gezaubert hat. Die Weine weisen heuer etwas höhere Säurewerte auf, die sie frischer und trinkvergnüglicher machen und bei den großen Lagen für mehr Finesse und Eleganz sorgen. Dazu gesellen sich freilich bei den kräftigeren Gewächsen enorme Fruchtfülle und Konzentration, die für Tiefgang und ein entsprechend hohes Lagerpotenzial sorgen. Stellvertretend seien die formidablen Veltliner Hochrain, Loibenberg sowie der großartige Singerriedel ins Rampenlicht gerückt, wobei auch bereits die Federspiele – vor allem der mineralische Axpoint und, nochmals eine Stufe drüber, der kühlwürzige Klaus – für die erste große Überraschung sorgen. Ganz ähnlich sieht es bei den Rieslingen aus, bei denen ein knackfrisches, puristisches Federspiel vom 1000-Eimerberg bereits andeutet, was die Smaragd-Variante aus der gleichnamigen Lage dann übererfüllt. Die Stockerlplätze beanspruchen freilich die mit einem fantastischen Fruchtfeuerwerk aufwartenden Rieslinge Kalk-ofen und Dürnsteiner Burg – der Erstgenannte besticht zudem mit heller kreidiger Mineralität, Letzterer verkörpert mit seiner kraftvollen, üppigen und zugleich fein gemeißelten Statur eine Art vinophiler Quadratur des Kreises. Neues gibt es auch vom rund 800 Jahre altehrwürdigen und mitten im lauschigen Weinörtchen Spitz angesiedelten Mauritiushof zu berichten. Derzeit entsteht dort ein großzügiger Zubau, der neben einem Präsentations- und Verkaufsraum für die Ab-Hof-Verkäufe ein für bis zu 40 Gästen konzipiertes Veranstaltungszentrum beherbergen wird. Ebenfalls geplant sind drei luxuriöse Ferienwohnungen sowie diverse Büroräumlichkeiten im oberen Bereich des Neubaus. Im Herbst soll alles seiner Bestimmung übergeben werden. Wir dürfen gespannt sein …

mehr
2021 Grüner Veltliner Honivogl Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Feine Mineralität, weißer Pfeffer, viel Ananas und Mango, dezente Waldhonignote, Riesentiefe; fleischige Frucht, reifer Apfel, Grapefruit, Tabak, feine Mineralität, leichtfüßig elegant, super Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger hat einmal mehr mit dem Jahrgang 2021 eine Weinpalette gezaubert, bei der man von einem Wein zum nächsten schwärmt und für die allerbesten die Superlative nicht mehr ausreichen – vor allem wenn es um den Riesling Singerriedel geht, der zu den besten drei Weinen zählt, die man in diesem Jahrgang trinken sollte. Ein Wein, so scharf wie eine Rasierklinge! Und so gut, dass er in der Riege der allerbesten Singerriedels der vergangenen 25 Jahre steht. Wer den großen 1997er geschätzt hat, der landet mit dem 2021er einen Volltreffer! Aber Hirtzberger ist viel mehr als Singerriedel und das Veltliner-Pendent Honivogl. Das Spitzer Weingut hat drei weitere leuchtende Riesling-Smaragde – so unterschiedlich in der Ausformung, aber so einheitlich präzise in der Hirtzberger-Handschrift. Dass sich dabei der markante Setzberg immer mehr in die erste Reihe schiebt, ist seit Jahren schmeckbar. Nicht zu vergessen: Hirtzberger hat auch eine feine Burgunder-Historie, wo jetzt keine Lagen mehr auf dem Weiß- und Grauburgunder, Neuburger und Chardonnay mehr auf dem Etikett stehen. Was aber in den Flaschen steckt, ist allererste Güte. Heuer hat uns der Chardonnay so richtig geflasht, wie man neudeutsch sagt. In Wein-Deutsch übersetzt: ein Riesen-Chardonnay und auf einer Stufe mit dem Honivogl!

mehr
2021 Chardonnay
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Sehr frisch, Pilz- und Kräuternoten, Wacholder, Mandarinen, wirkt straff; feine Mineralität, saftige, exotische Fruchtfülle, reife Zitrusnoten, enormer Zug, vital, feine Salzigkeit, Riesen-Eleganz und Länge.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger hat einmal mehr mit dem Jahrgang 2021 eine Weinpalette gezaubert, bei der man von einem Wein zum nächsten schwärmt und für die allerbesten die Superlative nicht mehr ausreichen – vor allem wenn es um den Riesling Singerriedel geht, der zu den besten drei Weinen zählt, die man in diesem Jahrgang trinken sollte. Ein Wein, so scharf wie eine Rasierklinge! Und so gut, dass er in der Riege der allerbesten Singerriedels der vergangenen 25 Jahre steht. Wer den großen 1997er geschätzt hat, der landet mit dem 2021er einen Volltreffer! Aber Hirtzberger ist viel mehr als Singerriedel und das Veltliner-Pendent Honivogl. Das Spitzer Weingut hat drei weitere leuchtende Riesling-Smaragde – so unterschiedlich in der Ausformung, aber so einheitlich präzise in der Hirtzberger-Handschrift. Dass sich dabei der markante Setzberg immer mehr in die erste Reihe schiebt, ist seit Jahren schmeckbar. Nicht zu vergessen: Hirtzberger hat auch eine feine Burgunder-Historie, wo jetzt keine Lagen mehr auf dem Weiß- und Grauburgunder, Neuburger und Chardonnay mehr auf dem Etikett stehen. Was aber in den Flaschen steckt, ist allererste Güte. Heuer hat uns der Chardonnay so richtig geflasht, wie man neudeutsch sagt. In Wein-Deutsch übersetzt: ein Riesen-Chardonnay und auf einer Stufe mit dem Honivogl!

mehr
2021 Neuburger Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Rauchig, Tabak, feste Frucht, zart nussig; gute Fülle, Haselnuss, exotische Frucht, Blutorange, Grapefruit, ätherisch, etwas Mineralität, feine Säurestruktur.

Weißwein
Neuburger
€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger hat einmal mehr mit dem Jahrgang 2021 eine Weinpalette gezaubert, bei der man von einem Wein zum nächsten schwärmt und für die allerbesten die Superlative nicht mehr ausreichen – vor allem wenn es um den Riesling Singerriedel geht, der zu den besten drei Weinen zählt, die man in diesem Jahrgang trinken sollte. Ein Wein, so scharf wie eine Rasierklinge! Und so gut, dass er in der Riege der allerbesten Singerriedels der vergangenen 25 Jahre steht. Wer den großen 1997er geschätzt hat, der landet mit dem 2021er einen Volltreffer! Aber Hirtzberger ist viel mehr als Singerriedel und das Veltliner-Pendent Honivogl. Das Spitzer Weingut hat drei weitere leuchtende Riesling-Smaragde – so unterschiedlich in der Ausformung, aber so einheitlich präzise in der Hirtzberger-Handschrift. Dass sich dabei der markante Setzberg immer mehr in die erste Reihe schiebt, ist seit Jahren schmeckbar. Nicht zu vergessen: Hirtzberger hat auch eine feine Burgunder-Historie, wo jetzt keine Lagen mehr auf dem Weiß- und Grauburgunder, Neuburger und Chardonnay mehr auf dem Etikett stehen. Was aber in den Flaschen steckt, ist allererste Güte. Heuer hat uns der Chardonnay so richtig geflasht, wie man neudeutsch sagt. In Wein-Deutsch übersetzt: ein Riesen-Chardonnay und auf einer Stufe mit dem Honivogl!

mehr
2021 Riesling Spitzer Ried Setzberg Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Superfeine Salzigkeit, viel Riesling-Typizität und Frische, Pfirsich; vital, salzig, super mineralisch, Pfirsich, straffe Zitrusfrucht, sehr eigenständiger Wein.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger hat einmal mehr mit dem Jahrgang 2021 eine Weinpalette gezaubert, bei der man von einem Wein zum nächsten schwärmt und für die allerbesten die Superlative nicht mehr ausreichen – vor allem wenn es um den Riesling Singerriedel geht, der zu den besten drei Weinen zählt, die man in diesem Jahrgang trinken sollte. Ein Wein, so scharf wie eine Rasierklinge! Und so gut, dass er in der Riege der allerbesten Singerriedels der vergangenen 25 Jahre steht. Wer den großen 1997er geschätzt hat, der landet mit dem 2021er einen Volltreffer! Aber Hirtzberger ist viel mehr als Singerriedel und das Veltliner-Pendent Honivogl. Das Spitzer Weingut hat drei weitere leuchtende Riesling-Smaragde – so unterschiedlich in der Ausformung, aber so einheitlich präzise in der Hirtzberger-Handschrift. Dass sich dabei der markante Setzberg immer mehr in die erste Reihe schiebt, ist seit Jahren schmeckbar. Nicht zu vergessen: Hirtzberger hat auch eine feine Burgunder-Historie, wo jetzt keine Lagen mehr auf dem Weiß- und Grauburgunder, Neuburger und Chardonnay mehr auf dem Etikett stehen. Was aber in den Flaschen steckt, ist allererste Güte. Heuer hat uns der Chardonnay so richtig geflasht, wie man neudeutsch sagt. In Wein-Deutsch übersetzt: ein Riesen-Chardonnay und auf einer Stufe mit dem Honivogl!

mehr
2021 Riesling Ried Singerriedel Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Hochelegant, viel Pfirsich, reife Limetten, klirrende Mineralität, enorm viel Tiefe; Pfirsich pur, straffe Säure, leicht salzig, viel Mineralität, vielschichtig, enorm elegant, Singerriedel at its best! Da geht nichts drüber!

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger hat einmal mehr mit dem Jahrgang 2021 eine Weinpalette gezaubert, bei der man von einem Wein zum nächsten schwärmt und für die allerbesten die Superlative nicht mehr ausreichen – vor allem wenn es um den Riesling Singerriedel geht, der zu den besten drei Weinen zählt, die man in diesem Jahrgang trinken sollte. Ein Wein, so scharf wie eine Rasierklinge! Und so gut, dass er in der Riege der allerbesten Singerriedels der vergangenen 25 Jahre steht. Wer den großen 1997er geschätzt hat, der landet mit dem 2021er einen Volltreffer! Aber Hirtzberger ist viel mehr als Singerriedel und das Veltliner-Pendent Honivogl. Das Spitzer Weingut hat drei weitere leuchtende Riesling-Smaragde – so unterschiedlich in der Ausformung, aber so einheitlich präzise in der Hirtzberger-Handschrift. Dass sich dabei der markante Setzberg immer mehr in die erste Reihe schiebt, ist seit Jahren schmeckbar. Nicht zu vergessen: Hirtzberger hat auch eine feine Burgunder-Historie, wo jetzt keine Lagen mehr auf dem Weiß- und Grauburgunder, Neuburger und Chardonnay mehr auf dem Etikett stehen. Was aber in den Flaschen steckt, ist allererste Güte. Heuer hat uns der Chardonnay so richtig geflasht, wie man neudeutsch sagt. In Wein-Deutsch übersetzt: ein Riesen-Chardonnay und auf einer Stufe mit dem Honivogl!

mehr
2021 Grüner Veltliner Ried Schön „Alte Parzellen“ Smaragd
Weingut Högl
Wachau

Feinherber Auftakt, Orange-Bitter, exotische Frucht, Apfelspalten, heller, süßer Burley-Tabak; kraftvoll, überbordend, zugleich elegant mit toller Länge und Riesenpotenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Högl
Wachau

Josef & Georg Högl
3620 Spitz
Vießling 31

Im westlichen Abschnitt des Wachauer Weinbaugebietes liegt der Spitzer Graben – ein Seitental neben der Donau, das hinauf ins Waldviertel bis zu einer Seehöhe von 480 Metern quasi an die Anbaugrenze von Wein reicht. In dieser Cool-Climate-Region entstehen Jahr für Jahr auf den mittels Trockensteinmauern befestigten Weinbergterrassen finessenreiche und komplexe Weißweine. Auf den kargen Glimmerschiefer- und Gneisböden benötigen die Trauben – im Zusammenspiel mit den kühlen Luftmassen des Waldviertels – eine längere Reifezeit als im vergleichsweise wärmeren östlichen Teil der Wachau. Was in heißen Jahren ein eindeutiger Vorteil ist, kann bei kühlerem Witterungsverlauf auch problematisch sein – es sei denn, ein sonniger Herbst sorgt rechtzeitig für die Erlangung der physiologischen Reife. Und mit genau dieser Situation waren Josef und Georg Högl heuer konfrontiert, was teilweise extrem späte Erntezeitpunkte erforderlich machte. „Die Lese war traumhaft bei schönstem Wetter bis in den November hinein“, schwärmt Georg, der Junior. Und es hat sich gelohnt: Das Ergebnis der langen Reifezeit und des damit einhergehenden, länger andauernden Wechselspiels zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten sind tiefgreifende, elegante, reich nuancierte Veltliner und Rieslinge vom Allerfeinsten.

mehr
2021 Riesling Ried Bruck Smaragd
Weingut Högl
Wachau

Feine Mineralität, Salzkristalle, dann Steinobst, reife Marillen, Ananas; konzentriert, finessenreich, komplex, baut Spannung auf zwischen markanter Säure und Extraktsüße; kräftig, satt, zugleich Noblesse pur, tolle Balance, einfach umwerfend.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Högl
Wachau

Josef & Georg Högl
3620 Spitz
Vießling 31

Im westlichen Abschnitt des Wachauer Weinbaugebietes liegt der Spitzer Graben – ein Seitental neben der Donau, das hinauf ins Waldviertel bis zu einer Seehöhe von 480 Metern quasi an die Anbaugrenze von Wein reicht. In dieser Cool-Climate-Region entstehen Jahr für Jahr auf den mittels Trockensteinmauern befestigten Weinbergterrassen finessenreiche und komplexe Weißweine. Auf den kargen Glimmerschiefer- und Gneisböden benötigen die Trauben – im Zusammenspiel mit den kühlen Luftmassen des Waldviertels – eine längere Reifezeit als im vergleichsweise wärmeren östlichen Teil der Wachau. Was in heißen Jahren ein eindeutiger Vorteil ist, kann bei kühlerem Witterungsverlauf auch problematisch sein – es sei denn, ein sonniger Herbst sorgt rechtzeitig für die Erlangung der physiologischen Reife. Und mit genau dieser Situation waren Josef und Georg Högl heuer konfrontiert, was teilweise extrem späte Erntezeitpunkte erforderlich machte. „Die Lese war traumhaft bei schönstem Wetter bis in den November hinein“, schwärmt Georg, der Junior. Und es hat sich gelohnt: Das Ergebnis der langen Reifezeit und des damit einhergehenden, länger andauernden Wechselspiels zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten sind tiefgreifende, elegante, reich nuancierte Veltliner und Rieslinge vom Allerfeinsten.

mehr
2020 Riesling Ried Pfaffenberg Selection
Weingut Knoll
Wachau

Roter Pfirsich und Ananas im verspielten und subtilen Bukett, gutes Volumen, schöne Balance, hoher Finesse-Faktor, gleitet cremig und extraktsüß über den Gaumen und wird immer ausdrucksvoller und lagentypischer, betont rassiges, langes Finale, beste Prognose.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at
www.knoll.at

Bereits im Vorjahr hat sich dieses so traditionsreiche Weingut dazu entschlossen, die Weine der Smaragd-Kategorie erst im zweiten Jahr nach der Lese auf den Markt zu bringen, wovon zwei so unterschiedliche Jahrgänge wie 2019 und 2020 bereits schmeckbar profitiert haben, so dass einige Gewächse gleichsam in eine „höhere Sterne-Klasse“ wachsen konnten. Von Anfang an großen Trinkspaß und souveränes Frucht-Säure-Spiel erbringen freilich die Federspiele, die schon deutlich aufzeigen, was wir von dem exzellenten Weinjahr 2021 erwarten dürfen. Auf dem „grünen“ Sektor ist der Kreutles-Veltliner so rauchig und pfiffig wie meistens ausgefallen, während der finessereichen Trum, der die Nachbarschaft zur Paradelage Schütt nicht verleugnen kann, in brillanter Frühform als bester Wein dieser Kategorie glänzt. Von den Rieslingen liegen die knusprige Loibner Variante und der überraschend hellfruchtige Loibenberg-Lagenwein diesmal nahezu auf gleicher Höhe. Damit zu den aus dem Jahrgang 2020 stammenden Smaragden, von denen der archetypische, mit exotischer Fruchtbrillanz punktende Schütt-Veltliner von der prolongierten Ausbauphase am meisten profitiert hat. Von den Lagen-Rieslingen der Smaragd-Stufe gebührt diesmal der Pfaffenberg Selection ein spezielles Sonderlob, welche zu einem hocheleganten, ausdrucksstarken vin de garde herangewachsen ist. Schon anlässlich der herbstlichen Vinaria-Degustation von Rieslingen der Premiumklasse haben sich sowohl der dunkelfruchtige, mit Saft und Kraft prunkende Schütt als auch die damals noch ein wenig verhaltene, wenn auch ebenso feinstrahlige wie vielschichtige Vinothekfüllung ihre ersten Lorbeeren verdient. Mit gewohnter Noblesse tritt der puristische, nach Weingartenpfirsichen duftende Kellerberg auf, der freilich jahrgangsbedingt etwas schlanker als sonst erscheint. Von den Komplementärsorten gefiel dieses Jahr insbesondere der markante, noch ein bisschen streng aus dem Glas steigende, muskulöse Gelbe Traminer 2020. Etwas sanfter und weniger expressiv als in den letzten Jahren präsentieren sich die beiden Gelben Muskateller, während der Chardonnay mit kühler Eleganz und schönem Equilibre überrascht.

mehr
2020 Riesling Ried Schütt Smaragd
Weingut Knoll
Wachau

Cassis, Stachelbeere und Nektarine im reichhaltigen Bukett, lebhaft und spannungsgeladen, geht sofort in die Tiefe und wird dichter und fokussierter, feinstrahlig wie gebündelt, nach Limetten und Johannisbeeren, viel Esprit und Rasse bis zum langen Nachhall, Zukunft.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at
www.knoll.at

Bereits im Vorjahr hat sich dieses so traditionsreiche Weingut dazu entschlossen, die Weine der Smaragd-Kategorie erst im zweiten Jahr nach der Lese auf den Markt zu bringen, wovon zwei so unterschiedliche Jahrgänge wie 2019 und 2020 bereits schmeckbar profitiert haben, so dass einige Gewächse gleichsam in eine „höhere Sterne-Klasse“ wachsen konnten. Von Anfang an großen Trinkspaß und souveränes Frucht-Säure-Spiel erbringen freilich die Federspiele, die schon deutlich aufzeigen, was wir von dem exzellenten Weinjahr 2021 erwarten dürfen. Auf dem „grünen“ Sektor ist der Kreutles-Veltliner so rauchig und pfiffig wie meistens ausgefallen, während der finessereichen Trum, der die Nachbarschaft zur Paradelage Schütt nicht verleugnen kann, in brillanter Frühform als bester Wein dieser Kategorie glänzt. Von den Rieslingen liegen die knusprige Loibner Variante und der überraschend hellfruchtige Loibenberg-Lagenwein diesmal nahezu auf gleicher Höhe. Damit zu den aus dem Jahrgang 2020 stammenden Smaragden, von denen der archetypische, mit exotischer Fruchtbrillanz punktende Schütt-Veltliner von der prolongierten Ausbauphase am meisten profitiert hat. Von den Lagen-Rieslingen der Smaragd-Stufe gebührt diesmal der Pfaffenberg Selection ein spezielles Sonderlob, welche zu einem hocheleganten, ausdrucksstarken vin de garde herangewachsen ist. Schon anlässlich der herbstlichen Vinaria-Degustation von Rieslingen der Premiumklasse haben sich sowohl der dunkelfruchtige, mit Saft und Kraft prunkende Schütt als auch die damals noch ein wenig verhaltene, wenn auch ebenso feinstrahlige wie vielschichtige Vinothekfüllung ihre ersten Lorbeeren verdient. Mit gewohnter Noblesse tritt der puristische, nach Weingartenpfirsichen duftende Kellerberg auf, der freilich jahrgangsbedingt etwas schlanker als sonst erscheint. Von den Komplementärsorten gefiel dieses Jahr insbesondere der markante, noch ein bisschen streng aus dem Glas steigende, muskulöse Gelbe Traminer 2020. Etwas sanfter und weniger expressiv als in den letzten Jahren präsentieren sich die beiden Gelben Muskateller, während der Chardonnay mit kühler Eleganz und schönem Equilibre überrascht.

mehr
2021 Riesling Ried Steinporz Smaragd
Weingut Lagler
Wachau

Die Spontangärung hat ein vorerst zurückhaltendes, leicht rauchiges Duftspiel ergeben, Anklänge von Lindenblüten und gelbem Pfirsich, vielschichtig wie gebündelt, saftige, gelbfruchtige Expression, nach Kirschpflaumen und Ringlotten, seidige Eleganz und perfekte Harmonie – beweist Ausstrahlung und Länge, Potenzial.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Lagler
Wachau

Karl Lagler
3620 Spitz
Am Hinterweg 17

Tel. +43 2713 2939
Fax. -4
info@laglers.at
www.laglers.at

Das umfangreiche, diesmal zum Glück nicht durch Wetterunbill geschmälerte Repertoire der Laglers erlaubt keine längeren Vorreden, sodass der sofortige Einstieg mit den leichteren Weinen gestattet sei, von denen insbesondere ein Trio hervorsticht. Dieses besteht aus dem munteren und kecken Federspiel-Veltliner vom Burgberg, dem eher sanft und dezent dahingleitenden Muskateller sowie als Primus inter Pares dem ungemein schneidigen und animierenden Setzberg-Riesling, die allesamt schon viel Trinkvergnügen auf hohem Niveau bescheren. Bei den Grünen Veltlinern der Smaragd-Kategorie wirkt der mächtige Axpoint noch etwas üppig und behäbig, während der fein strukturierte Steinporz bereits fruchttief wie hochelegant aus dem Glas steigt. Den üblichen Auslesecharakter realisiert die wieder einmal gekonnt balancierte Elisabeth Selection aus 2019, die zweifellos großes Ausbaupotenzial besitzt. Von den Rieslingen der Smaragd-Stufe gefällt der traubige wie ziselierte Tausendeimerberg mit den gewohnten hellfruchtigen Aromen; den Höhepunkt des gesamten aktuellen Sortiments setzt allerdings der äußerst stilsicher wirkende Steinporz, der punkto Finesse und Harmonie diesmal eindeutig die Maßstäbe setzt. Für ein weiteres, vielleicht etwas unerwartetes Highlight sorgt dann der kraftvolle wie noble Weißburgunder, der alle Atouts ausspielt, die man von dieser Rebsorte nur erwarten kann.

mehr
schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -