Roman Horvath (MW)
3601 Dürnstein
107
Tel. +43 2711 371
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at
Die Domäne Wachau gehört zu den führenden Weingütern unseres Landes. Das sind 200 Weinhauer, die über kleine Flächen verfügen, die sie als Vollprofis ausschließlich selbst bearbeiten. „Wir haben die besten Leute draußen in den Weingärten“, erklärt Heinz Frischengruber diesen enormen Vorteil. Das macht einen wesentlichen Teil der Schlagkraft aus, mit der die Domäne Wachau agieren kann. „Wenn das Wetter schlecht wird, haben wir 1.000 Leute gleichzeitig bei der Lese“, so der auf Qualität fokussierte Kellermeister. Auf der Homepage der Domäne Wachau werden die Weinhauer persönlich vorgestellt. Die Domäne Wachau versteht sich als Non Profit Unternehmen. „Alles, was wir erwirtschaften, kommt den Eigentümern, den Weinhauern zugute.“ Weingutsleiter Roman Horvath MW und er, Heinz Frischengruber, seien unterstützend und beratend für die Besitzer da, sagt er mehr als bescheiden. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Diese beiden Herren haben die Domäne Wachau dorthin gebracht, wo sie heute steht, nämlich ganz nach vorne. Es hat sich eine bemerkenswerte Selbstsicherheit eingestellt. Man ist auch Vorreiter in vielen Belangen, von der Bodenpflege über vegane Weine bis zum biologischen Weinbau. Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität, die Weichen für den Erfolg gestellt. Laufend stimmen sie sich mit den Weinhauern ab, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Mit knapp 50 Prozent Bio-Weingärten ist sie das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Rieden, Fläche zunehmend. Viele der Weine kommen nun erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Die aktuelle Serie zeigt Lagencharakter, keiner der Weine ist opulent oder plakativ, der Alkoholgehalt der Smaragde ist angenehm moderat. An zwei Wochenenden im Juli gibt es einen Pop-up Heurigen im Garten des barocken Kellerschlössels, Reservierung ist dringend zu empfehlen.
Weine
Sanfter Druck, warm getönt, orientalische Gewürze, Weingartenpfirsiche und Anklänge von roten Zitrusfrüchten, einladend; aromatisches Dacapo, einige Substanz, Schmelz, zugängliche Säure, im Finish eine Prise Bitterorangen und Salz.
Kühl, steinig, Marillen und Pfirsiche, tief im Glas ätherische Würze; schließt so an, quicklebendig, Säurespiel, gewisse Straffheit, Zug, mittlere Länge.
Elegant, kühler Touch, einladend, nasser Stein, Äpfel, Mandarinen und Limetten, zarteste Würze; schließt so an, feinmaschiges Säurenetz, Trinkfluss, ausgewogen mit Tiefgang, frei von Opulenz, kristalliner Boden zu erkennen.
Druckvoll, Boden kommt durch, subtile Frucht, Hauch ätherisch, braucht Luft; Frucht auf dem Gaumen präsent, Schmelz, stoffig, zugängliche Säure, kompakt strukturiert, komplex, im langen Abgang bodenstämmige, dunkle Würze, Riedencharakter.
Kühl, Limettenzesten, knackige Pfirsiche, gewisse Leichtigkeit; aromatisches Dacapo, Säurerückgrat, Zug, feine Struktur, präzise, im Abgang freundliche Zitrusnoten, Prise Orangen, voller Leben, bar jeder Üppigkeit, deutsch.
Steinig, ruhig, kündigt Substanz an, Marillen, Orangenzesten und Limetten blitzen durch; viel einladende und kühle Frucht, quicklebendig, Säurespiel, steinig auch im Abgang und im langen Nachhall, erinnert an deutsche Rieslinge.
Sehr feingliedrig, markante Bodentöne, saftige Marillen, Hauch Weingartenpfirsiche, einladend, warm getönt, sonnig; aromatisches Dacapo, trotz des moderaten Alkohols stoffig, komplex, Fruchtschmelz, Säurespiel, gute Länge, Trinkfluss, Lagencharakter, zeigt mit Luft seine Größe.



